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durch Obst am

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZU

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Banknoten.

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Politik gesprochen hatte, schloß er den Schulungs­abend mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf unse­ren obersten Führer. . rr

Bieber, 2. Juni. Der 21jahrige Schlosser Hugo Schlicht von hier erlitt gestern einen Unfall. Mit einem Bruch des linken Fußes mußte er in die Chirurgische Klinik nach Gießen emgelie- fert werden. ..

p Bieber b. Gießen, 31. Mai. Unter Führung von Lisa Junker machten die I u n g m ä d e l s einen W e r b e m a r s ch in das Hinterland. Um

98 99,8 92,13

Haussammlung für den Lustsport!

Bon Montag bis Freitag einschließlich werden Spenden zur Lustfahrt-Werbewoche in den Wohnungen abgeholt.

Zeder (Spender fördert den Aufbau!

Volke selbst verbraucht würden und nur ein Zehntel ausgeführt würde. Unser Export müsse noch ge­steigert werden. Der Redner erntete dankbaren Bei­fall. Nachdem Pg. Lerch noch über die Außen-

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6 Uhr früh waren alle zur Stelle und es ging bet fröhlichem Singen zunächst nach Königsberg, dann über Hohensolms, Groß-Altenstädten, Bermoll und Altenkirchen nach Mudersbach. Ueberall in den Ort­schaften fanden die Mädchen freundliche Aufnahme. Nach längerer Rast führte sie der Weg über Erda zurück. Gegen 19 Uhr trafen die Mädchen wieder im Heimatorte ein.

Schweres Autounglück bei Hüffelsheim

Drei Tote und mehrere Berlehte.

Rüsselsheim, 3. Juni. (LPD.) Ein Autobus, der mehrere Arbeiter nach den Opelwerken fahren wollte, verunglückte in der Nähe von Mönchsbruch, wobei er sich überschlug und in Trümmer ging. Die Arbeiter kamen unter den schweren Wagen zu liegen und konnten nur mit Mühe aus den Trüm­mern geborgen werden. Drei Arbeiter wurden tot geborgen, während mehrere andere teils mit schweren, teils mit leichteren Ber­ingungen in das Krankenhaus überführt werden muhten. Das Unglück dürfte dadurch entstanden sein, daß der Lenker des Autobus einen Wagen überholen wollte, dabei die Richtung verlor und den Wagen gegen einen Baum steuerte.

auch noch innere tige Einlieferung in nötig machten. Auf der Reichsnährstandsaus­stellung in Erfurt erhielt der Gemeinde- ziegenbockStromer" den S t a a t s ehren­preis des preußischen Landwirtschaftsministeriums.

zusehen.

Was sott der Sportler essen?

d. Laubach, 2. Juni. Dieser Tage fiel der Dachdeckermeister Konrad Ledermann bei der Ausführung von Reparaturen vom Dache eines Wohnhauses und : Of

zog sich neben zwei Armbrüchen Verletzungen zu, die feine sofor- das Laubacher Krankenhaus

Die Grenze des Wohlbefindens liegt da ganz ver-f Auf ein Gesuch des hiesigen SA.-Sturmes (3/116) schieden, über eine bestimmte Grenze jedoch kann! um einen Zuschuß zur ^richtuna eines SA.-Lagers kein Kranker hinaus. Neuere Forschungen haben im Bereich des Sturmbannes 1/116 bewilligt der - - - «- ; Gemeinderat den Betrag von 1UU inzuc.

Im Verlaufe hielt die feste Haltung bei weiter beachtlichen Kurserhöhungen an. Im Durch­schnitt wurden die Anfangskurse um 1 v.H. über­schritten. Darüber hinaus Farbenindustrie 139,50 bis 140, Hapag bis 28,50 nach 26,50, Norddeutscher Lloyd bis 35 nach 33,75, AKU. bis 61,13 (59,50), Daimler 49 (48), Conti Gummi ausschließlich Div. bis 142 (140,25), Waldhof 47,25 (45,65), Salzdet- furth 145 (142), Goldschmidt 68,50 (65), Chads 174,50 (169) und Tietz 19,50 bis 20 (17,75 v. H ). Die Börse blieb bis Schluß fest, allerdings ließ das Geschäft etwas nach. Zu erwähnen find noch Harpener bis 94,75 (93) und Siemens bis 137 (134), während Hapag auf 26,50 nach 28,50 zurück­fielen und auch Norddeutscher Lloyd um 1 v. H. auf 34 v. H. zurückgingen. Am Rentenmarkt schlossen Neubesitz mit 22,40 (22,45), Reichsmark-Anleihen waren nochmals 0,25 v. H. höher, 4 v. H. Kom- munal-Umschuldung 80,50 (80,25). Pfandbriefs waren überwiegend gut behauptet, vereinzelt um 0,25 o. Hundert. Rheinische Hypotheken Gold um 0,75 v. H. fester. Stadtanleihen meist von 0,50 bis 1 v. H. höher, von Staatsanleihen Pounganleihs 92,40 (91,75 v. H.). Bon stemden Werten waren Schweizer Anleihen meist etwas niedriger, Ungarn und Oesterr. Goldrente weiter leicht befestigt. Am Kassamarkt waren Chem. Albert auf den über­raschenden Verwaltungsbeschluß stark gesucht und mit 70 taxiert (nach zuletzt amtlich 59,75 v. H.). Tagesgeld blieb zum Satz von 3,75 v. H. unver­ändert.

Frankfurter Erermarkt.

Frankfurt a. M., 2. Juni. Infolge des in die abgelaufene Woche fallenden Monatswechsels hat das Geschäft noch nicht die erwartete Belebung erfahren. Bei freundlicher Tendenz und weiter etwas eingeschränkten Zufuhren als Folge der jetzt schon merklich verminderten Legetätigkeit blieben die Preise für alle Sorten gegenüber der Vorwoche unverändert. Der Konsum deckte nur den notwen­digsten Bedarf. Es notierten in Pf. pro Stück frei Frankfurt a. M.: Deutsche Frischeier Kl. S 9,75, Kl. A 9,50, Kl. B 9, Kl. C 8,50. Holländer Kl. S 9,50 bis 9,75, Kl. A 9 bis 9,25, Kl. B 8,75 bis 9. Dänen und Flandern Kl. S 9,50, Kl. A 9, Kl. B 8,50.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 2. Juni. Im Buttergeschäft blieb die Haltung während der ganzen Woche sehr ruhig. Seitens des Kleinhandels erfolgten nur Abrufe für den laufenden Tagesbedarf. Die Ein­gänge in deutscher Butter waren zwar mehr als ausreichend, einen stärkeren Druck auf den Markt übten sie indessen nicht aus. Die Großhandels- Einst andspreise hielten sich weiterhin un­verändert und zwar kostete deutsche Markenbutter 127,00 und feine deutsche Molkereibutter je nach Qualität 123 bis 125 RM. per 50 kg

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 4. Juni. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb 1755 Rinder (464 Ochsen, 165 Bullen, 495 Kühe, 631 Färsen), 546 Kälber, 16 Hämmel, 14 Schafe, 4071 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 26 bis 35 Mark, Bullen 25 bis 32, Kühe 14 bis Färsen (Kalbinnen) 25 bis 34; Kälber 32 bis 53; Schweine: al) fette Speck­schweine über 350 Pfund Lebendgewicht 50; a2) Fettschweine über 300 Pfund usw. 30 bis 42 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine schleppend, Kälber, Hämmel und Schafe ruhig.

Kreis Alsfeld.

* Homberg, 1. Juni.Auf nach Homberg" so lautete am vergangenen Sonntag die Parole, die durch die HI. in und um Homberg verkündet wurde. Die NSG. ,Kraft durch Freude" hatte zu einem bunten Abend in die Stadthalle eingeladen, und diesem Ruse waren etwa 400 Volksgenossen gefolgt. Eröffnet wurde das ab­wechslungsreiche Programm durch einen schneidigen Marsch, der Kapelle H i s s e r i ch. Dann sprach der Kreisbetriebszellenobmann Pg. Hartmann (Nie- der-Ohmen). Er führte unter anderem aus, daß zur Erreichung des Zieles, das sich die NSG.Kraft durch Freude" gestellt habe, in erster Linie die Fa­milie als Urzelle eines jeden Staatslebens erfaßt werden müsse. Erst wenn dies erreicht sei, dann sei die Arbeit keine vergebliche gewesen. Hervor­ragend gefielen die reizenden Tanzfzenen der klei­nen Müllerstöchterchen. Der Beifall wollte kein Ende nehmen. Der-urwüchsige Humor von Herrn Schnabel (Wiesbaden) löste viel Freude aus. In angenehmer Form wurde manche Lebensweis­heit vermittelt. Das gleiche Ziel verfolgte Lehrer Kraus (Ruhlkirchen) mit feiner Laienspielschar, die in ihren Leistungen hervorragendes zeigte. Viel Spaß erweckte der fidele Handwerksbursche Herr Fr. Lang (Alsfeld) mit feinen originellen Witzen. Ein besonderer Genuß waren die vier Lieder, die Herr Nikolaus (Nuppertenrod) zu Gehör brachte. Der Abend bedeutete vier Stunden reinster Freude.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

* Wetzlar, 1. Juni. Das Kre 1 samt Wetz- l a r teilt mit: Mit Rücksicht auf die außerordentliche Bedeutung, die der Ernte für die Ernährung der Bevölkerung zukommt, werden die Landwirte darauf hingewiesen, das Lagern von Getreide, Heu, Grummet usw. in unmittelbarer Nähe des Bahn­körpers wegen der damit verbundenen Brandgefahr zu vermeiden.

p. Sieber, 1. Juni. Die NSDAP. undNSBO. hielten bei Scherer einen gut besuchten Schu­lungsabend ab. Pa. K. R e e h sprach über das Gesetz zur nationalen Arbeit. Er zog Vergleiche zwi­schen dem Liberalismus und dem Nationalsozialis­mus. Liberalismus bedeute: alles seinen Gang gehen lassen; Nationalsozialismus aber: Kampf um die Arbeit, Selbstgestaltung des Lebens, Mithilfe am Auf- und Weiterbau zum Wohle des Volksganzen. Die Wirtschaft solle selbständig sein, ihre Führung solle aber unter allen Umständen vom Reich über­wacht werden. Der Redner wies noch darauf hin, daß neun Zehntel unserer Produktion vom deutschen

Starker Durst ist durch Mundspülungen mit lau­warmem Wasser zu bekämpfen, gegebenenfalls durch kleine Mengen Zitronen- oder Himbeer­limonade. Bei starkem Schweißverlust ist die Flüssigkeitszufuyr zu steigern.

Bei starkem Schweiß werden auch nicht unerheb­liche Kochsalzmengen aus dem Körper ausgeschieden, die wieder ergänzt werden müssen, damit es nicht zu Magenerkrankungen kommt. Sehr empfehlens­wert sind vhosphathaltige Getränke, am besten wirkt bei besonders anstrengendem Sport Phosphor­lebertran.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe der zuletzt deichlosienen Dividende an. ReichsbankDiskom 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

t% Deutsche RetchSanleihe v. 1927

% efcm.7% Dt. RetchSanl. v. 1929 SH% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche 8Lnl..2lblöl.-(5djulb nttt

Ausios.-Rechten .............

Desgi. ohne AuSloj.-Rechtr......

% efcm.8% Hess, volvstaal 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Heg. Landesbank Darmstadt Gold OL 12..................

6%% Hess. Landes-Hypothekeo-

6an! Darmstadt Liqui.........

Oberhelsen Provinz-Anleihe mit BuSlos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Eammelabl. An­leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

»% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

1% eben. 7% Franks. Hyo.-Bank

Goldpse. 16 unkündbar btl 1936

IKi% ehem. *y,% Franks. Hhp^ Bank-Liqu.-Psandvrtese.......

»K% ehem. *y,% Rheinische Hyp.-Bank»Ltgu.»Goldpse.....

6% ehem. 6% Pr. Lande-Pfand­

brief anstatt, Pfandbriefe R. 19

% eocm. 7% Pr. Landerpfand- briesanstatt, Pfandbriefe R. 10 Eteuergutsch. Berrechnuna-kur».

4% OesterretchtsHr Soldrrntr..

4,20% Oesterreichische Sllberrrntr 4% Ungarische Goldrente......

4% Ungarische Staat-rente v. 1910 4%% de-gl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihr von 1911 4% Dürktsch* Bagdadbahn-Anleihe

Oberhessen.

Gemeinderat in Grünberg.

+ Grünberg, 1. Juni. Der seitherige Bei­geordnete Karl Möller wurde durch Verfügung des Staatsministeriums vom 25. April für die Dauer von sechs Jahren bestätigt. Bürgermeister Dr. M i I d n e r nahm die durch das Gesetz vorge­schriebene Verpflichtung durch Eidesleistung und schriftliche Unterzeichnung der Bestellungsurkunde vor.

Der Kaufmann August Röhm bittet um die Er­laubnis zur Aufstellung seiner Tankanlage am Ausgang der Bismarckstraße. Der Bürgermeister wird beauftragt, mit der Provinzialdirektion und dem Hochbauamt Gießen, die seither aus verkehrs­technischen und feuerpolizeilichen Gründen nicht glaubten zustimmen zu können, nochmals zu ver­handeln.

Die Preise für den Besuch des Waldschwimm­bades für die diesjährige Badezeit wurden vom Gemeinderat nach folgenden Sätzen beschlossen: a) Dauerkarten: Familienkarten (einschl. Kinder bis 20 Jahren) 10 RM. (1933: 12 RM.), Einzelkarten für Erwachsene mit Kabinenbenutzung 7 RM., mit Hallenbenutzung 5 RM (1933: 8 bzw. 6 RM.), Einzelkarten für Kinder, Schüler und Studierende mit Kabine 3 RM., mit Halle 2 RM. (1933: 4 bzw. 3 RM.), Familienkarten für Sommerfrischler für zwei Wochen 3 RM., Einzelkarten für Erwachsene 2 RM.; b) Einzelkarten: Erwachsene mit Kabine 25 Pfg., mit Halle 20 Pfg., Kinder 10 Pfa. Ge­schlossene Schulklassen je Person 5 Pfg., Zuschauer- farten für Erwachsene 15 Pfg., für Kinder 10 Pfg. Die Ausübung des Wirtschaftsbetriebes im Bade soll öffentlich an den Meistbietenden vergeben werden.

Die Ernährungsweise des Sportlers bedarf be­sonderer Beachtung. Reine vegetarische Kost ist für Sportsleute nicht geeignet, vielmehr empfiehlt sich gemischte Kost, die gut zubereitet und avpetitlich dargereicht sein soll. Im übrigen hat die Waage zu entscheiden, ob die Ernährung richtig ist. Ist der Kalorienbedarf höher, als er durch die Nahrungs­zufuhr gedeckt wird, so kommt es zum lieber» training und zu unerwünschtem Gewichtsverlust. In diesem Falle müssen mehr Fleisch, Käse, Milch, eventuell auch Eier gegessen werden. Im entgegen­gesetzten Falle ist die Verwendung dieser Nahrungs- mittel einzuschränken. Zum Ausgleich einmaliger besonderer Sportleistungen ist Fett- und Zucker­nahrung zu empfehlen, weil sie am schnellsten vom Körper ausgenommen wird.

Kohlehydrate sollen während des Trainings nur mäßig zugeführt werden, weil sie sonst Gase bilden und damit Herzarbeit und Atmung erschweren. Das Trinken ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Der Flüssigkeitsbedarf des Körpers kann teilweise auch ' besten gekocht gedeckt werden,

durch Mundspülungen mit lau-

Erläuterungen zum ReichSbankauSweiö vom 31. Mai.

Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 31. Mai 1934 hat sich in der Ultimowoche die gesamte Ka­pitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks Lombards und Wertpapieren um RM. 329,7 auf 3955,4 Mill, erhöht. Im einzelnen haben die Be-, stände an Handelswechseln und -schecks um 271,6 auf 3173,8 Mill., an Reichsschatzwechseln um 10,5 auf 14,0 Mill, und an Lombardforderungen um 50,1 auf 124,5 Mill, zugenommen, dagegen die Bestände an deckungsfähigen Wertpapieren um 2,2 auf 320,3 Mill, abgenommen. Die Bestände an sonstigen Wertpapieren zeigen mit 322,7 Mill, eine Abnahme um 0,3 Mill. An Reichsbanknoten und Rentenbank­scheinen zusammen sind 280,9 Mill, in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 271,9 auf 3635,4 Mill, erhöht. Der Umlauf an Scheidemünzen nahm um 75,6 auf 1436,2 Mill. zu. Die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen haben sich auf 54,4, Diejenigen an Scheidemünzen unter Berücksichtigung von 9,6 Mill, neu ausgeprägten und 13,1 Mill, wieder ein­gezogenen auf 228,3 Mill, ermäßigt. Die fremden Gelder zeigen mit 537,7 Mill, eine Zunahme um 15,8 Mill. Die Bestände an Gold und deckungs- ähigen Devisen haben sich um 18,6 auf 135,8 Mill, vermindert. Im einzelnen haben die Goldbestände um 16,8 auf 130,1 Mill, und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 1,8 auf 5,7 Mill, abge­nommen. Die Deckung der Noten betrug am Ultimo 3,7 Prozent gegen 4,6 Prozent am 23. Mai ds. Js.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 2. Juni. An der Wochen- schluhbörse setzte fick Besserung des Kursniveaus weiter fort und die Umsatztätigkeit war in manchen Spezialpapieren schon von Beginn ziemlich lebhaft, aber auch sonst hat die Geschäftstätigkeit durch die erhöhte Publikumsbeteiligung eine beachtliche Ver­mehrung erfahren. Da auch die Kulisse mit neuen Käufen folgte, herrschte allgemein eine feste Ten­denz, wobei die Kurserhöhungen z. T. wieder be­achtliches Ausmaß annahmen. Neben dem bekann­ten Umtausch der Neubesitzanleihe als anregendem Faktor machte vor allem die außenpolitische Ent­spannung, insbesondere die Einigung in der Saar­frage, einen nachhaltigen Eindruck. Farbenindustrie eröffneten bei lebhafteren Umsätzen mit 138,75 um 1,50 v. H. fester, Deutsche Erdöl lagen behauptet. Elektrowerte lagen etwas ruhiger, jedoch ebenfalls meist etwas höher; etwas stärker AEG., die in An­passung an Berlin 1,75 v. H. gewannen. Am Mon­tanmarkt setzten die meisten Werte bis zu 1 v.H. fester ein, darüber hinaus erhöhten sich Phönix um 1,65 v. H., Mannesmann und Klöckner um je 1,25 v. H. und Harpener 1,50 v.H. Erneut stärker be­achtet und erhöht waren am Schiffahrtsmarkt Nord­deutscher Lloyd mit plus 1,75 v. H, Hapag ge­wannen 0,50 v. H., AG. für Verkehr 0,75 v. H. Im übrigen lagen Reichsbank 1 v. H., Daimler 0,75 v. H., Kunstseiden- und Zellstoffwerte von 0,50 bis 0,75 v. H. freundlicher.

Am Renten markt zogen Neubesitzanleihe bei lebhaftem Umsatz (etwa 300 000 Mark) um 20 Pf. auf 22,45 v. H. an, auch Stahlverein-Bonds weitere plus 0,13 v. H. (74,65). Späte Reichsschuld­buchforderungen und Reichsmark-Obligationen er­höhten sich um 0,25 bzw. 0,25 bis 0,50 v. H. Sehr fest waren weiterhin Wiederaufbauzuschläge mit 57,50 bis 58,50 v. H.

Landkreis Metzen.

? Lich, 3. Juni. Am Samstagabend gab das Gießener Stadttheater in der hiesigen Turnhalle sein drittes Gastspiel des Jah­res. Zur Aufführung gelangte unter der Spiellei­tung von Anton Neuhaus das rheinische Lust- pielSchneider Wibbel" von Hans Müller-Schlös- er. Obwohl dieses Stück nicht gerade zu den jüng- ten Schöpfungen der Bühnenliteratur gehört, ver­ehrte es trotzdem ober vielleicht gerade darum auch hier nicht feine Wirkung. Lange hatte sich das Thea­terpublikum nicht mehr so gut unterhalten, als bei der Aufführung dieses Volksstückes voll herzerfri­schenden Humors. Das gute Spiel der Künstler ern­tete zum Schluß reichen Beifall.

Birklar, 2. Juni. Der Landwirt Heinrich Wagner von hier wurde, als er ein junges Pferd zäumen wollte, von dem jungen Tiere so heftig mit den Hufen geschlagen, daß er mit einer schweren Schädelverletzung und mit einer Brust- guetschung in die Chirurgische Klinik nach Gie­ßen eingeliefert werden mußte.

* Hvlzheim, 3. Juni. Der 23jährige Schneider Wilhelm Ze von hier erlitt beim Handball­spiel einen Unfall. Er zog sich einen Schlussel- beinbruch zu, so daß er in die Chirurgische Klinik nach Gießen eingeliefert werden mußte.

O Weitershain, 2. Juni. Der Gastwirt Heinrich Theiß feierte gestern im Kreise seiner Angehörigen seinen 8 0. Geburtstag. Herr Theiß versieht noch heute wie vor 50 Jahren die Wirtschaft und erfreut sich noch aller körperlichen und geistigen Frische.

Kreis Schotten.

gelehrt, daß Patienten, die mit solchen oder ähn­lichen Krankheitserscheinungen zu tun haben, auch Bergbahnen meiden sollen, die in größere Höhen als zweitausend Meter gehen. Dies gilt namentlich für Leute mit Arteriosklerose, auch wenn sie erst mit leichteren Anfällen zu tun hatten. Desgleichen ist große Vorsicht geboten bei höherem Blutdruck, bei Luftansammlung in den Geweben (infolge von Verletzungen der Lunge und der Luftröhre), ferner bei allgemeinem körperlichem Verfall (etwa infolge von Tuberkulose, Krebs usw.), bei Blutungen der Netzhaut, bei bestimmten Stadien der Zuckerkrank­heit, bei stark entwickelter Blutarmut und derglei­chen. Solchen Kranken wird der Höhenunterschied umso verhängnisvoller, je schneller Die Ueberwin- Dung Der Höhenunterschiede vor sich geht. Es er­gibt sich Daraus, daß man vor allem bei Seil­bahnen sehr vorsichtig sein muß. Hier können unter UmftänDen auch schon kleinere Höhenunterschiede recht nachteilige Folgen haben. Leute mit unzu­reichenden Nierenfunktionen und mit schweren Her3- ftörungen müssen vor allen Dingen auf sich acht geben, auch dann, wenn die Bergbahn in nur wenige hundert Meter Hohe führt. Aller Wahr­scheinlichkeit nach ist als eine der Hauptursachen für Das Auftreten der Beschwerden Die geringere Sätti­gung Der roten Blutkörperchen mit Sauerstosf an-

Frontsuri a. DL

Berlin

Schluß» hird

Echlußk. Abend» börse

Schluß fert

Schluß», mittag»

Datum

1.6.

2-6.

1.6.

2.6.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Echlußk. Abend» börse

Echluß» kurs

Ecblußk. Mittag» börse

Schluß» kurS

Echlußk. Abend» börse

Schluß» fürs

Echlußk. Minag- börse

Datum

1.6.

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Datum

1-6

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1.6.

2-6.

4% de-gl. Serie 11 .............

7,2

7,2

3,9

7

7,2 4

Martfelder Bergbau......... O

Aokswerke ............. O

72,25

73,25

71,9

74,25

95,25

49,25

226

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4

94

47

225,5

6,4

3,6

6,4

3,45

Phontr Bergbau.............O

47

49

4% Rumänische vereinh. Rente

3,65

3,5

Rheinische Braunkohlen .....10

223

225

8 *4% Anatolier ............

31,13

31.65

31,5

32

Rhein stahl................O

Bereinigte Stahlwerke........O

91,25

92,5

91

93,5

41,75

40

41,5

40

Hamdur-.Amerita.Pate: .....

Hamburg-Südam. Dampfschiff.

Hansa-Dampfschiff...........

Norddeutscher Lloyd .........

25,75

32

26,5

34

24,75

23,75

31,5

26,65

25,5

33,25

Otaoi Minen ............O

13,75

106

143

14

14,5

106

142,5

14,25

107,25

107

145

0

0

0

Kaliwerke Aschersleben........ 5

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

107

106

145

A G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

65,25

66

65,25

67

Berliner Handelsgesellschaft ...

4

84,25

84,5

85,25

85,75

3- G. Yarben-Jndustrte.......1

137,25

139,5

137,13

139,65

Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Dis conto- Gesellschaft................

Dresdner Bank..............

0

50

50

50

50

Scheideanstatt......... 9

Goldschmidt ................O

195

65,25

38

196

68,5

40,25

81

65,5

38,4

80

68,5

40,65

81,25

0

52,5

59,75

152.5

53,5 59,75 153,5

52,5

59,75

53,5

RütgerSwerke ............... O

0

59,75

154,5

Metallgeiellschaft.............0

79,5

Reichsbant ................

12

153,25

Philipp Holzmann .... .. O

59

60,25 100

59

61,75

0 0

25,75

133

24 132,5

26

132,9

Zementwerk Heidelberg ...... O

Le «entwert Karlstadt.........O

99,75

-

Betula........

132,75

99,75

I 124

124

-

Delir. LieferungSgelellschäft...

6

100

98,9

100,5

Licht und Kraft........

Fetten & Guilleaume.......

6

103,5

104,5

103,25

104,5

Schultheis Patzenhoser ....... O

101,25

104,9

0

56,5

58

56,9

59

Aku (Allgemeine Kunstseide) ... O

58,9

61

57,5

60,5

A'Äsd-'-^ektr.UnlernehtMMg. 6

Rheinische Clekttüttät ........ 6

97,25

98

97,13

98,5

Bemberg..............O

69,5

70

68,5

70

-

Zellstoff Waldhof ............ O

45,25

47,25

44,9

40,75

47

Schuckert SEo.........

6

86

86,25

85,25

87,25

Zellstoff Aschaffenburg .......Ö

40,5

41,5

41,4

Ziemens L Halskr.. ......

7

133,5 115

135,5

115,75

133,75 116

137

Dessauer Gas ......... 7

- -

_

121,5

47,5

62

123,25

48,9

62,5

LahmeverSGo.............

10

116,75

47,25

61,65

49

62,5

Deutsche Linoleum ...........O

Khierntf ...................

0

73

73,75

73

74,25

Cremtetn & Koppel..........O

60

62,75

Deutsche Erdöl ........ ...

4

117,5

58,5

91,5

118,25

117,25

118,25

Leonhard Tietz ..............O

17,75

20

18,13

20

Gelsenkirchener ...........

o

62

59,9

62,25

94,75

73,25

Tbade......................10

169,5

174

171

172,5

Harpener..................

o

93

91,65

Asrumulatorrn-FabrÜ........O

169

170

168,5

171

Hoesch BsenOöln-Neuesse« .

0

69,9

LontbGumm«...............O

147,25

142

147,5

141,25

Ilse Bergbau ..............

1

143

Ilse Bergbau Genüsse.......

l

112

113,75

111,75

114,5

Gritzner................. C

1 -

22,25

| 22,5

64

65,25

63,5

64

66,25

63,65

Matnkrastwerke Höchst a-SJL... 4 Süddeutsch« Buder ......... e

1 72,5

! 175

1 175,5

Wanaömann-gWtaw N(MM

c

61,13

61,4

1 175,75

I 175,5

1-Juni

2.Juni

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

(Seil'

Brie«

Geld

Brie-

Buenos Aires

0,593

0,597

0,608

0,612

Brüssel.....

58,52

58,64

58,48

58,60

Rio de Jan. .

0,149

0,151

0,151

0,153

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,79

56,91

56,69

56,81

Dm,zig.....

81,60

81,76

81,60

81,76

London .....

12,715

12,745

12,69

12,72

HelsingforS?^

5,619

5,631

5,609

5,621

Paris .....

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ...

169,68

170,02

169,48

169,82

Italien....

21,46

21,50

21,68

21,72

Japan .....

0,756

0,758

0,755

0,757

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Cslo.....

63,94

64,06

63,79

64,91

Wien......

47,45

47,55

47,45

47,55

Lissabon...

11,57

11,59

11,55

11,57

Stockholm..

65,55

65,69

65,43

65,57

Schweiz ...

81,42

81,58

81,37

81,53

Spanien...

34,29

34,35

34,25

34,31

Prag......

10,43

10,45

10,43

10,45

Budapest ..

Neuyork...

2,509 "

2,515

2,507

2,513

Berlin, 2- Juni

Geld

Brief

Amerikanische Violen..............

2,46

2,448

Belgische Noten..................

58,32

58,56

Dänische Noten ................

56,54

56,76

Englische Noten .................

12,545

12,705

Französische Noten...............

16,46

16,52

Holländische Noten ..............

169,06

169,74

Italienische Noten................

21,56

21,64

Norwegische Noten ..............

63,62

64,88

Deutsch Cesterreich, 1 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

_

_

Schwedische Noten...............

65,27

65,53

Schweizer Noten.................

Spanische Note».................

81,19

34,11

81,51

34,25

Ungarische Note»«