GemeindeaSend der Maithäusgemeinde
aufleuchtet in den Evangelien, werden wir niemals
wird/
er von des Meisters Hand geführt wird
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einmal: „Jesu Leben und Sterben, das ist eine Menschheitserinnerung, mit der man nicht fertig
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Beistand werden kann.
Unsere Bibel stellt ein geschlossenes Ganzes dar, einen geschlossenen Erziehungsgang, Sie läßt uns erleben das Stehen vor dem „Du sollst!" und führt uns zum Bankrott des natürlichen Menschen: „Mit unserer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren!" Aber wenn wir aus der Kraft Gottes sind und werden, dann erwacht in uns der Gottesmensch. Darum ist die Bibel unser täglich Brot zum Aufbau des Gottesmenschen in unserer Brust. Wir müssen für unsere Bibel kämpfen. Wir müssen es Luther nachmachen und auf biblisches Fundament unser Leben ausbauen! Wir wollen auf der Bibel aufbauen unser christliches Hous, indem wir es von dem überkommenen liberalistischen Denken freimachen. Unsere Seele braucht täglich Nahrung! Weg mit der liberalistischen Hausordnung! Es ist eine andere Sache, mit disziplinhafter Ordnung seinen Tag zu führen. Wir müssen selber einstehen für die Bibel und unser Leben aus ihr schöpfen. Dann werden unsere Kinder nach uns sehen, und wir werden nicht mehr erleben, daß sie so schnell nichts mehr von der Religion wissen wollen. Und nicht zuletzt brauchen wir unsere Bibel zum Aufbau des Gottesdienstes. Uns muß klar sein: wenn ich zur Kirche gehe, gehe ich zum Gotteshaus! Ich kann nur dann kommen, wenn ich weiß: „Herr, ich hab lieb die Städte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt!"
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65/66. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O. Gebunden 1,60 Mark. — (502) — Der Reichsinnenminister veröffentlicht in diesem Buch einen Teil seiner wesentlichsten Reden und Aufsätze, in denen Form und Inhalt des nationalsozialistischen Staates scharf umrissen und in der Sachlichkeit des Verfassers dargestellt sind. In der großen Rede über den deutschen Einheitsstaat ist ein historischer Abriß der deutschen Staatsentwicklung gegeben, und es wird Zeugnis abgelegt von der tiefen sittlichen Verantwortung gegenüber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Von Gegenwartsbedeutung sind die Ausführungen des Ministers über das deutsche Wafsenstudententum, in denen sich die These findet, daß eine Tradition niemals nach ihrer äußeren Form, sondern nur nach ihrem inneren Wert beurteilt werden dürfe. In den beiden Reden zum Muttertag und über die Rassengesetzgebung sind die Grundsätze der neuen deutschen Beoölkerungspolitik niedergelegt.
— General i. R. Schäfer: „Kriegerisches Italien". Kartoniert 1,80 RM. Ludwig Doggenreiter Verlag, Potsdam. — (517) — Ein vorzüglicher Kenner des italienischen Heerwesens schildert die geopolitische Lage Italiens und weist nach, welche besonderen Aufgaben der Landmacht im Rahmen der Landesverteidigung zugewiesen sind.
auf daß wir leben sollen!
Smdienrat Pfarrer Reinhardt sprach in später Stunde über die Lutherbibel. Er führte u. a. aus: Das gestellte Thema ist nicht zu besprechen, ohne die Beantwortung der Frage: Wie hat Luther zu seiner Bibel gestanden? Da müssen wir feststellen: 1. Luther hat gerungen um seine Bibel, bis es auf einmal hell geworden ist um ihn. 2. Luther hat gekämpft um seine Bibel und seinen biblisch fundamentierten Standpunkt. 3. Luther hat sein Werk für sein Volk aufgebaut auf dem Fundament der Bibel.
Was sind wir nun unserer Bibel schuldig? 1. Wir haben zu ringen um unsere Bibel. 2. Wir haben zu kämpfen um unsere Bibel. 3. Wir haben aufzubauen auf dem alleinigen Fundament, das eines evangelischen Christen würdig ist, auf der Heiligen Schrift. Der Mensch braucht im Leben Stunden, in denen er mit seiner Bibel allein ist, in denen er mit seiner Bibel Zwiesprache hält. Luther hat die Bibel jedem einzelnen gegeben. Das Arbeiten an der Bibel ist Bergmannsarbeit! Das kostet Schweiß und Beten! lieber diesem Ringen und Kämpfen um die Bibel steht das verheißungsvolle Wort unseres Herrn und Meisters: „Suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan!" Wer arbeitet an und mit der Bibel, der er=
Die Aufgabenverteilung zwischen Miliz und Heer im Kriegsfälle wird klar umrissen. Die neuen Führungsgrundsätze sind am Beispiel des Herbstmanövers 1934 anschaulich entwickelt.
— Rasse, Vererbung und Charakter. Eine grundlegende Einführung in die europäische Rassenkunde, die Vererbungs- und Körperbautypen- lehre, Konstitutionslehre und die Rassenpflege. Von Rolf C. Reiner, Psycholog. Assistent am Ambulatorium für Konstitutionsmedizin an der Charits, Berlin. Mit 137 Abbildungen und erläuternden Zeichnungen. Deutsches Verlagshaus Bong & Co., Berlin W 57, Preis kartonniert 4,80 Mk. — (488) — In einer lebendigen Darstellungsweise und mittels eines reichen Abbildungsmaterials gewinnt die europäische Rassenkunde mit der Vererbungs-, Körperbautypen- und Konstitutionslehre plastische Gestalt, so daß der Leser auf dieser Grundlage die Menschen zu erkennen und einzuordnen vermag. In gleicher Weise wird das Werk der für unser Volksleben so wichtigen Rassenhygiene gerecht.
— Martin Beheim-Schwarzbach: Das Buch vom Schach. Eine Darstellung und An-
Die Männer- und Frauenvereinigung der Matthäusgemeinde veranstaltete am gestrigen Sonntag im Saale des Cas6 Leib einen Gemeindeabend, der trotz des ungünstigen Wetters einen vollbesetzten Saal brachte. Der Abend wurde durch gesangliche Darbietungen und durch Instrumentalmusik, ferner durch einige Ansprachen in schöner Weise, ausgefüllt.
Die Choralvereinigung der Stadtkirche unter der Leitung des Stadtorganisten H. Simon leitete die Darbietungen mit einem Liedgesang ein. Hierauf sprach der Vereinssührer, Verwaltungssekretär I ö ck e l, herzliche Worte der Begrüßung und des Dankes der Männer- und Frauenvereinigung an alle Mitwirkenden des Abends, wie auch an die Frauen und Männer, die bei der Vorbereitung der Veranstaltung in hingebungsvoller Weise mit- arbeiteten.
Die Vortragsfolge brachte bann Sologesänge von Frl. v. d. Heydt (Sopran) und Musiklehrer Dietrich (Tenor) unter Klavierbegleitung des Stadtorganister Simon, ferner instrumentale Darbietungen des Schättlerquartetts, bestehend aus Frl. Waltraud Schüttler (1. Violine), Gretel Seyffarth (2. Violine), Frl. Marta Schütt- 1 e r (Viola) und Frl. Hellwig R 0 l 0 f f (Cello), ein Adventsspiel, gespielt von der Spielschar der Matthäusgemeinde, Gedichtvortrag, Ansprachen und zum Schluß gemeinsamen Gesang des Liedes „Ein feste Burg ist unser Gott". Die instrumentalen Darbietungen, die klassische Musik brachten, ebenso wie die Gesänge, die edelstes Liedgut lebendig werden ließen, wurden in künstlerisch feiner Weise zum Vortrag gebracht und bereiteten einen erlesenen Genuß. Bei dem großen Umfang der Vortragsfolge — die den Abend bis zur Mitternacht ausfüllte — und bei der Hochwertigkeit aller künstlerischen Leistungen ist es nicht möglich, einzelne Darbietungen besonders hervorzuheben, es darf aber gesagt werden, daß alle Mitwirkenden den reichlich gespendeten Beifall mit vollem Recht erhielten.
Im Verlaufe des Abends gedachte der Vereins- fübrer, Verwaltungssekretär Iöckel, auch unseres Führers und Kanzlers Adolf Hitler und seines großen Werkes am deutschen Volke. Dem Führer wurde in dankbarer Verbundenheit mit dreimaligem Sieg-Heil gehuldigt.
(Semeinbepfarrer Mahr
sagte in seiner kurzen Ansprache an die Feierversammlung u. a.: Die alte Christusfrage ist wieder lebendig geworden: Wer ist Christus? Was hat er uns zu sagen? Sind Christentum und deutsches Wesen Gegensätze? Die deutschen Dome sagen es uns, am Rhein und wo sie sein mögen: Wo Christentum und deutsches Wesen sich vermählen, da bringt es deutsches Wesen zur Vollendung. Es ist kein Gegensatz, nein, eine Einheit. Die herrliche Weihnachtssitte bringt ebenso deutsches Wesen zur letzten Entfaltung.
Es geht um den ganzen Christus. Und die Luther- gedenkfeiern dieser Tage sind ein Appell an unser Volk: Kennen wir diese Bibel? Kennen wir diesen Christus? Oder leben wir vielleicht nur von den paar Sätzen, die wir gelegentlich einmal in der Schule oder im Konfirmandenunterricht gelernt haben? Ist dieses Christentum, sein Evangelium, uns Leben und Seligkeit? Wir können nicht hinaus- kommen über das Christentum. Goethe hat gesagt: „Wenn die geistige Kultur noch .so viel fortschreitet, wenn die Naturwissenschaften in die Tiefe und Breite wachsen, über das Kulturniveau, wie es
Buntes Allerlei.
Höhlenwohnungen im Herzen Deutschlands.
Höhlenwohnungen gibt es noch allerorten. Nicht nur in Nordafrika, wo ganze Siedlungen unter her Erde angeleat sind und die Menschen sich wie ihre Ahnen der fernsten Vorzeit in Gruben vergraben, sondern auch mitten im zivilisierten Europa. Solchen modernen Troglodyten begegnen wir z. B. in der spanischen Provinz Granada, in Frankreich in der Touraine, aber bei uns ist diese Wohnweise, die wir in unserer Vorstellung mit den Anfängen der Menschheit verknüpfen, ebenfalls noch nicht völlig ausgestorben. So gab es Höhlensiedlungen im Pfälzer-Wald, und bis vor kurzem waren solche Behausungen in dem „Höhlendorf" Langenstein bewohnt, das mitten im Herzen Deutschlands zwischen Halberstadt und Blankenburg liegt. Wie Hans Berninger in der „Geographischen Wochen- schrift" berichtet, lassen sich dort die Höhlen-Än« lagen, die zu Wohnzwecken benutzt wurden, bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen, bis in die Zeit der Kämpfe Heinrichs des Löwen, der damals die Feste „Altenburg" zerstörte; andere solcher Unter« schlupfe sind freilich erst in neuerer und neuester Zeit aufgesucht und bezogen worden. Langenstein, das etwa 1200 Einwohner hat, zieht sich an mach.
von einer Klarheit zur anderen. Das Ergebnis wird sein: Die Bibel ist das ewige Wort des lebendigen Gottes. Sie ist der Gruß unseres Gottes. Allerdings ist sie, nach einer bestimmten Seite
Freude am Schönen gewürdigt zu werden verlangt weil sie ihre geistigen Gesetze und erzieherischen Mr« kungen hat wie die anderen großen Künste auch In den einleitenden Abschnitten bietet Beheiz.' Schwärs ach kluge Bemerkungen zur Psychologie des Schachspielers, um dann vor allem an einer Reihe von Meisterpartien die Ideen und Stile des Kampfes in ihrer reinsten Verwirklichung zu zeigen Bei jedem Spiel handelt es sich um die Darstellung solcher Aufgaben und Wendungen, in denen foe besten kämpferischen und denkerischen Eigenschaften des Schachspielers aufgerufen werden.
— Goodewan,derTräumer. Ein Roman in kleinen Bildern von Hans S ch m 0 d d e. Kartoniert 1,60 RM., Halbleinen 2,50 RM. Brunnen« Verlag, Willi Bischof, Berlin. — (446) — Goode« man ist ein Träumer, er geht durch das Leben dreier Frauen, geht in die Irre, weil eine von ihnen den Träumer in die große Stadt nach sich zieht. Was ist ein Bauer in der steinernen Stadt, unter den steinernen Menschen? Er findet nach schwerem Erleben zurück. Wohl ist nichts rückgängig zu machen von dem, was um ihn und fein Fortgehen geschah. Aber er wird leben auf der Erde, die ihn gebar; er mir) sterben auf der Erde, die ihn aufnehmen wird c($ ihr Teil.
tigen Sandsteinfelsen hin, deren Gestein sich leicht bearbeiten läßt und sich dadurch zur Anlegung von Höhlen gut eignet. Die ausgedehntesten Hohlen« Wohnungen befinden sich an den Hängen der Men« bürg; sie wurden früher wohl als Stallungen bf nutzt, denn man sieht noch heute die in Stein gehauenen Futtertröge. Eine dieser Höhlen war w in die allerjüngste Zeit von Menschen bewohnt; sie hatte sogar ihre Hausnummer. Man darf sich diese Behausung nicht etwa unwirtlich oder ungemütlich vorstellen; es ist vielmehr eine richtige Dreizimmerwohnung mit Kamin, Küche, Flur und reichlichem Nebengelaß. Die hohen Räume, die hübsch ausgestattet sind, haben im Sommer eine angenehme Kühle; im Winter sind sie allerdings etwas feucht, und diese Eigenschaft nutzt man letzt dazu aus, in den Höhlen Pilz-Kulturen anzulegen.
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Schön ist jeder Tag, den Du mir schenkst-
Marie Luise!
I(Die Sonne geht auf)
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spielt die entzückende Marie Luise mit dem berühmt. Tenor der „Berliner Staatsoper“
Charles Kullmann
In weiteren Hauptrollen: 7k.sA
Fritz Kämpen Jessie Vihrog Jakob Thiedtke
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aufleuchtet in den Evangelien, werden wir niemals hin gesehen, ein ganz furchtbares Buch! Und ängst- hinauskommen!" Und der Forscher Ranke sagt i liche Gemüter werden dadurch auch veranlaßt, «■>-<--- —k s-- :u dieses Buch zuzumachen. Und wie kommt das? Die
Bibel ist ein Buch, das aus dem Leben herausgenommen ist, und im Leben geht es nicht gerade zimperlich zu. Die Bibel ist das klarste Spiegelbild des Menschen, das ihm immer wieder sagt: Freund, so bist du! Aber sie zeigt uns auch, was aus diesem sündigen Menschen durch Gottes Kraft und seinen
Ohne Christus fährst du zur Hölle, hast du keine Kraft und keine Freude in deinem Leben. Wir gehen Weihnachten entgegen. Lassen wir uns von Weihnachten predigen: Duran ist erschienen die Liebe Gottes, daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
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Der Wald ist der Gesundbrunnen unseres Volkes. Ist die Stätte, wo jedermann nach des Alltags Mühen und Sorgen Ruhe und Erholung findet. Seine große Lunge spendet dem erschlafften Körper neue Kraft und Frische. Sein geheimes Weben und sein stiller Zauber erheben die Seele zu Reinheit, Schönheit und Lebensfreude. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Gaben des Waldes, die sich dem Naturfreund in einer unvergleichlich vielgestaltigen Lebensgemeinschaft bie- ten. Der Wald ist nicht nur eine Ansammlung von Bäumen, ein Stück Landschaft schlechthin. Er ist die Einheit eines mannigfaltigen Lebens und Webens, fedes der ungezählten Wesen, vom stolzen Hirsch bis zum kleinsten Waldvöglein, von der ragenden Tanne bis zum taufrischen Pfeifengras, bietet dem offenen Auge und Ohr eine Fülle von Schönheit. Man muß sie nur erschauen und erlauschen. Zu solchem Schauen und Lauschen führt dieses wunderbare Buch, das jedem Menschen mit gesundem Sinn viel Freude bereiten wird und deshalb vor allem in der Bibliothek eines jeden Naturfreundes nicht fehlen darf.
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