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Frohnhausen Steinberg 5:1 (2:1); Dillenburg Sinn 2:4 (1:2).

05 Wetzlar hat sich in seiner Form verbessert, der Sturm ist schußfreudiger geworden. Bei Naun­heim konnte sich der Sturm nicht durchsetzen, er

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Sämtliche Zahlungen für den flrds Gießen, die das Diaterhilfswerk 1 934/35 betreffen (Spenden, Straßenfammluagen, Haussammlungen, Eintopfgerichte ufw.), find nur auf Konto der

vezlrrssparkafse Gießen, Nr. 4600 oder auf

Postscheckkonto Frankfurt a. BL Nr. 5S7S einzuzahlen bzw. zu überweisen.

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Kampf endete mit 78:46 Punkten zugunsten Deutsch, lands, wobei Albert Richter im Fliegerkampf über Weltmeister Scherens triumphierte.

Die Winterhilfsspiele der deutschen Fußballer haben durchweg gute Einnahmen ge­bracht. Allerdings liegen noch nicht von allen Gauen die Abrechnungen vor, man wird aber mit einem Durchschnitt von mindestens 10 bis 12 000 RM. pro Gau rechnen können.

42 Nationen haben, nachdem jetzt die Zu» sagen von Irland und Monako eingegangen sind, ihre Teilnahme für die Olympischen Spiele 1936 angemeldet. Bon elf Nationen, darunter auch Groß, britannien, stehen die Antworten auf die deutsche Einladung noch aus; abschlägig geantwortet hat nur Palästina.

Der Führer hat, dem üblichen Brauch ent- sprechend, die Schirmherrschaft für die Olympischen Spiele 1936 übernommen.

Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hansa-Dampfschtff Norddeutscher Lloyd A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Prioat-Bank... Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft

Dresdner Bank Reichsbank

BfB.-Reichsbahn Gießen 1900 Gießen (0:0); SD. 05 Wetzlar Naunheim 5:1 (2:1);

1 .Dezember

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Phlltpp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Tementwerk Karlstadt..

markt war das Geschäft etwas ruhiger, nur Zinsver. gütungsscheine zogen bei lebhafterem Umsatz erneut um 0,13 v. 5). an, im übrigen lagen die Kurse unver­ändert.

Irn Verlause blieb die Tendenz fest, wenn auch das Ausmaß der Aufwärtsbewegung kleiner war. Das Geschäft war jedoch noch ziemlich lebhaft. Die zum Teil stark erhöhten Kurse blieben voll behauptet, andere, anfangs weniger gestiegene Papiere erzielten Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H., so Aku 55 bis 56, Schlickert 94 (92,75), Gelsenkirchen 59,65 (58,65), Klöckner bis 74, Rhein. Braunkohlen 215 (214), Zell­stoff Aschaffenburg 65,13 (64). Sehr fest waren er« neut Scheideanstalt m t 210 (208). Mannesmann lagen mit 74 nach 74,25 etwas leichter.

Am Rentenmarkt waren später Kommunal - Um« schuldunq mit plus 0,13 v. H. sehr lebhaft, ferner gingen Reichsbahn-VA. in größeren Beträgen um. Schuldbuchforderungen und Zinsvergütungsscheine lagen etwas ruhiger. Altbesitz exkl. Ziehung stellten sich auf etwa 103,25 bis 103,50. Gold Pfandbriefe wa­ren meist unverändert, ebenso Kommunal-Obügaf'o« nen, fester jedoch Nass. Landesbank. Liquidations­pfandbriefe und Stadtanleihen lagen uneinheitlich bei kleinen Veränderungen. Staatsanleihen waren ruhig. Von fremden Werten waren Schweizer Bun­desbahnanleihen höher gefragt.

Tagesgeld war noch gesucht und mit unverändert 4,50 v. H. verhältnismäßig steis.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 3. Dez. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1213 Rinder (324 Ochsen, 98 Bullen, 393 Kühe, 398 Färsen), 649 Kälber, 62 Schafe, 4640 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 23 bis 39 Mark, Bullen 24 bis 35, Kühe 10 bis 34, Färsen 23 bis 40; Kälber 20 bis 52; Hammel 32 bis 36, Schweine 40 bis 53 Mark. Marktverlauf bei allen Viehgattun- gen ruhig.

<% Oeftetrdd)H»e Goldrente.... 4,20% Oesterreichtsche SUberrentr 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische StaatSrente v. 1910 4%% deSgl. von 1913 6% abgeft. Soldmepkaner von 99 ollanleihe von 1911 aadadbahn-AnIet-e

nung, mit allem Ernst an die Arbe« zu geben, die Dienst für Volk und Führer bedeute. Umrahmt war die Tagung von Liedern unserer Turnerschast.

Kurze Sportnotizen.

Einen neuen deutschen Rekord stellte beim vierten Fest der Frankfurter Sportpresse im Gewichtheben Eugen Mühlberger (Frankfurt) mit 190 Pfund auf.

Deutschlands Rugby-Nationalman» schäft bestritt am Sonntag in Maastricht den zweiten Länderkampf gegen Holland. Die deutsche Fünfzehn, die in zweiter Besetzung antrat, lieferte ein ausgezeichnetes Spiel und gewann sicher unb verdient mit 21:0 (16:0).

Ein Rad-Länderkampf Deutschland' Belgien fand am Samstagabend vor 7000 Zuschauern in der Kölner Rheinlandhalle statt. DeE

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Schultheis Patzenhofer O Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O Beinberg .. O Hellstoff Waldhof 0 Zellstoff Aschaffenburg 0 Dessauer GaS ? Daimler Motoren 0 Deutsche Linoleum O Orenstetn L Koppel . O Leonhard Tietz v Chade...............>10

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Don allen Turnern wurden Leistungen geboten, die man ruhig mit Spitzenleistungen bezeichnen kann. Das kam auch bei der Siegerehrung durch Kreisober, turnwart Schüler zum Ausdruck. Mit Dank an die beiden Kampfrichter schloß er den Wettkampf. Daraufhin brachten drei Wiesecker Turner (Bettin, Oßwald und Kreiling) noch gutgelungene Flachturn- übungen zur Vorführung, die mit wohlverdientem Beifall belohnt wurden.

Das Gesamtergebnis.

Großen-Linden: Barren 121 P., Pferd 112,5, Frei­übungen 52, Reck 133 P.; Gesamtpunkte 418,5.

Lollar: Barren 112,5 P., Pferd 115, Freiübungen 53,5, Reck 118,5 P.; Gesamtpunkte 399,5.

Wieseck: Barren 125,5 P., Pferd 129,5, Freiübun- gen 49,5, Reck 142 P.; Gesamtpunkte 446,5.

Oietwartetagung des Turnkreises Lahn-Dill in Gießen.

Am Sonntag trafen sich auf Anregung des Kreis- dietwartes Dr. Römer (Großen-Lmden) die Der- einsdietwarte der Turner zu einer Turnkreistagung in Gießen. Der Kreisdietwart wies auf die große Bedeutung der Dietarbeit im Reichsbund für Lei­besübungen und die enge Zusammenarbeit mit den Schulungsämtern der Partei hin. Kreisschulungs­leiter Pa. Michel sprach dann über innen- und außenpolitische Ereignisse der letzten Wochen. Er verstand es, alle Fragen in das rechte Licht zu setzen. Aus jedem Wort klang das unerschütterliche Vertrauen zu unserem Führer.

Anschließend legte Dr. Römer in einer ein­gehenden Aussprache die Aufgaben und Pflichten dar, welche die Dietarbeit mit sich bringt. Dietarbeit sei volkspolitische Schulung in nationalsozialistischer Weltanschauung, die aus den Quellen deutschen Volkstums schöpfe. Es sei notwendig, daß auf allen Gebieten des deutschenTurnens und Sportes wieder der Geist Jährlichen Wollens durchdringe. Nicht Rekordzüchtuna sei der wesentliche Bestandteil der Leibesübung, sondern die sinnvolle Harmonie zwi­schen Körper und Geist. Die Dietstunden sollten au einer anregenden Unterhaltung über uns bewegende Fragen des Volkstums und der Weltanschauung führen. Neben der engen Verbindung mit den Parteistellen ist auch eine enge Gemeinschaft mit der NS.-Kulturgemeinde und dem Reichsbund Volkstum und Heimat au pflegen. Er zeigte ferner­hin Wege zur Pflege Des Liedes, des Laienspiels, der Verwendung der deutschen Sprache und der turnerischenFestgestaltung. In Zukunft würden bet turnerischen Wettkämpfen völkische Aussprachen einen besonderen Raum einnehmen.

In der anschließenden Aussprache unterstrich Kreisführer Karl D a u p e r t (Wieseck) den tiefen Sinn der Dietarbeit für das deutsche Turnertum. Dr; Römer schloß die Tagung mit der Errnah-

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scheiterte an der sicheren Verteidigung der Wetz­larer.

Frohnhausen war mit seiner kompletten Mann­schaft zur Stelle, wogegen Watzenborn-Steinberg zwei Ersatzleute stellen mußte. Unter anderem fehlte der gute Tormann Happel. Nur so ist die hohe Niederlage der Teutonen zu verstehen.

In Dillenburg konnte sich der BC. Sinn mit sei­ner schnellen Mannschaft durchsetzen und gewann das Spiel verdient.

Handball im Dienste der Winterhilfe.

Der 2. Dezember war der zweite Opfertag des deutschen Sportes. Diesmal hatten die Handballer, Hockeyspieler, Tennisspieler und Kegler in ganz Deutschland eine großzügige Werbeaktion entfaltet. Der Eigenart ihres Sportes entsprechend, nahmen natürlich die Veranstaltungen der Handballer einen großen Teil im Programm des Sonntags ein. Rund 4000 Mannschaften standen in den sechzehn deutschen Gauen im Dienste des WHW. Neben einigen großen Spitzenereignissen in den einzelnen Gauen gab es, vornehmlich in kleineren Orten und auf dem Lande, eine große Zahl kleinerer Spiele. Die Besucherzahlen bewegten sich durchweg auf be­achtlicher Höye.

Ehrung eines verdienten Turners.

Theodor Daube! vom Tv. 1846 wird mit dem Ehrenbrief der DI. ausgezeichnet.

50 Jahre, ein Menschenalter, ist Theodor Vaubel, dessen ragende Turnergestalt im ganzen Gau Hessen wohlbekannt ist, nunmehr deutscher Turner und Mit­glied des Turnvereins 1846 Gießen. Dies gab den Anlaß, ihm in der letzten Turnstunde der Alters­turner eine würdige Ehrung zu bereiten, ©abober» turnmart Paul überreichte im Auftrag der Deut­schen Turnerschaft dem Jubilar den Ehrenbrief der DT., die höchste Auszeichnung, die die DT. für be­währte Turnertreue zu vergeben hat. Mit ehrenden Worten würdigte der Gauboberturnwart die Ver­dienste des Turners Vaubel und verlas den Ehren­brief, in dem die DT. ihren Dank und ihre An- erkennung und ihre herzlichen Wünsche für ein weiteres glückliches Wirken für Turnerschaft, Volk und Vaterland zum Ausdruck brachte. Vereinsfüh­rer R e i n i n g und Oberturnwart Erb dankten Turnbruder Vaubel ihrerseits für die treue, selbst­lose Mitarbeit im Verein als Vorturner, Kampf­richter oder als Teilnehmer in den Musterriegen. Immer ist Turnbruder Vaubel, das Vorbild eines echten, deutschen Turners im Iahnschen Sinne, zur Stelle gewesen, wenn es galt, den Verein und da­mit die deutsche Turnerei zu fördern. Mit herz­lichenGut-Heil!"-Rusen brachten ihm die zahl­reich anwesenden Altersturner, Turner und Iugend- turner ihre Glückwünsche zu dieser seltenen Ehrung und ihre Verehrung zum Ausdruck. Sichtlich bewegt dankte der Geehrte für die ihn überraschend gekom­mene Ehrung mit einemGut Heil!" auf das wei­tere Blühen und Gedeihen seines ihm in den langen Jahrzehnten liebgewordenen Turnvereins von 1846 und die Deutsche Turnerschaft.

Geräteweitkampf: Großen-Linden Loslar - Wieseck.

Am Samstagabend fand in Wieseck im Saale von Gastwirt Heinrich Braun der Gerätewettkampf zwischen Großen-Linden. Wieseck und Lollar statt. Viele Turnfreunde aus Wieseck. Großen-Linden, Lol­lar und anderen Orten der Umgegend hatten sich eingefunden, so daß der große Saal bis auf den letzten Platz besetzt war. Mit dem gemeinsamen Lied Turner auf zum Streite" wurde der Abend eröff­net. Darauf fang die Gesangsabteilung des Turnver­eins Wieseck das LiedDeutschland". Kreisführer und Führer des Turnvereins Wieseck Karl Dau peri begrüßte die zahlreich Erschienenen und besonders den Kreisoberturnwart Paul Schüler (Wetzlar), sowie die beiden Kampfrichter Kreisehrenturnwart Schmidt (Launsbach) und Leib (Krofdorf). In seiner Ansprache ging der Redner auf den Mann­schaftskampf ein und betonte, daß Mannschaftskamvf, Gemeinschaftskampf sei. Mit Derartigen Kämpfen werde eine volkstümliche Aufgabe der Wettkämpfe erfüllt und es werde der turnerische Geist von Jahn immer mehr ins Volk hineingetragen. Mit ein-'m Gut Heil" auf den Führer schloß er feine Ausfüh­rungen und übergab den Wettkampf dem Kreisober- turnmart Schüler. Schüler freute sich über den turnerischen Geist, der in Wieseck herrscht, und gab kurz bekannt, daß bei diesem Wettkampf die besten Landvereine des Kreises mitwirken. Nach der Be­kanntgabe einiger Aenderurmen in den Mannschaf­ten Großen-Linden und Lollar begann der Wett­kampf In größter Spannung werden die einzelnen Kämpfe verfolgt.

Die besten Leistungen im Wettkampf erzielte Wieseck mit insgesamt 446.5 Punkten. Ihm folgte Großen-Linden mit 418,5 Punkten und Lollar mit 399,5 Punkten. Die beste Einzelleistung erzielte E. S ch ö f f m a n n (Wieseck) bei vier Hebungen mit 76 Punkten, ihm folgte Richard Seth (Großen-Linden) mit 75 und K. Bettin (Wieseck) mit 74,5 Punkten.

Datum

Mansselder Bergbau 0

Kokswerke O

Phönix Bergbau 0

Rheinische Braunkohlen .... 10

Rheinstahl 0

Vereinigte Stahlwerke 0

Ltavi Minen 0

Kaliwerke Aschersleben........ 6

Kaliwerke Westeregeln 6

Kaliwerke Salzdetfurth iyt

Konkurse und Vergleichsverfah­ren im November. Nach Mitteilung des Sta­tistischen Reichsamtes wurden im November 211 neue Konkurse, ohne die wegen Massenmangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung, und 65 eröffnete Vergleichsverfahren im Reichsanzeiger bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellten sich auf 267 bzw. 80.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 1. Dez. Die Börse zeigte mit Beginn des neuen Monats und damit einer neuen Rechnungsperiode verstärkte Unternehmungslust. Von der Kundschaft waren im größeren Umfange Kauforders eingetroffen, auch die Kulisse beteiligte sich angesichts der zuversichtlicheren Stimmung leb­hafter am Geschäft. So war die Umsatztätigkeit zum Wochenschluß recht lebhaft, die Tendenz war allge­mein fest. Von wirtschaftlichen Momenten wurden die Verbesserung des deutsch-französischen Wirtschafts- ab kommens, sowie die Fortschritte der Clearings­verhandlungen mit Holland mit Befriedigung ver­merkt.

Zunächst setzte das Geschäft etwas zögernd ein, nach Festsetzung der ersten Kurse wurde es auf den meisten Marktgebieten ausgesprochen lebhaft. Im Vordergründe standen Montanwerke, insbesondere Harvener (plus 1,5 v. H.), Klöckner 72,75 bis 73,50 (71,90), Stahlverein 40,50 (39,50), Phönix 47 bis 47,75 (46,50) und Mannesmann 74 bis 74,50 (72,65), Rheinstahl gewannen 0,5 v. H. Größere Umsätze hat­ten außerdem Farbenindustrie mit 135,65 bis 137,25 (134,90). Deutsche Erdöl lagen 0,75, Metallgesellschaft 0,50 v. H. höher. Elektroaktien lagen relativ ruhig, doch gewannen Siemens 2 v. H., AEG und Ges- fürel je 0,50 v. H., Licht & Kraft bröckelten um 0,75 v H. ab. Bemerkenswert fest Lagen noch Daimler mit plus 1,5 v. H. und Holzmann mit plus 2 v. H. Schiffahrtsaktien, Deutsche Linoleum, Westdeutsche Kaufhof und Aku zogen bis 0,50 v. H. an. Reichs­bankanteile 148,50 (148), AG. für Verkehr 76,50 (77), Zellstoff Waldhof unverändert 45,75. Am Renten-

Schluß« furrf

30 11

96,4

30-November

Amtliche Dotierung

Chancen. Ein Strafstoß für 1900, von Schmelz ge­schossen, wurde von Schwan gehalten. Allmählich arbeitete sich die Spielvereinigung eine sichtliche Ueberlegenheit heraus. Die Verteidigung rückte Der» schiedentlich fast über die Mittellinie auf. Schlarb bekam in dieser Zeit nur sehr wenig zu tun. Eine schöne Vorlage von Fenster brachte eine kritische Situation vor das Tor der Blauweißen, aber Bir­kenbiel, dem die Vorlage zugedacht war, startete nicht schnell genug. Schlarb hatte aber bald darauf mit ganzem Einsatz abzuwehren. Die Grünweißen holten inzwischen wieder etwas Terrain auf und schufen annähernd das Gleichgewicht im Feldspiel. Ein Murmeln des Bedauerns ging durch die Reihen der Freunde der Spielvereinigung, als Wilhelmi in bester Stellung, frei vor dem Tor der Grün- weißen hoch über das Tor schoß. Das war in der 25. Minute. Gleich darauf gelang aber Fehling in völlig gleicher Situation ebenfalls ein Schuß über das Tor des Gegners. Eine Ecke für VfB.-R. folgte, brachte aber nichts ein. Dann hatte Mattern eine Gelegenheit zum Erfolg für feinen Verein, Schlarb hielt aber auch diesmal sehr sicher. Schwan auf der anderen Seite gefiel verschiedentlich durch sein reso­lutes Dazwischenfahren. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Das Spiel war bisher verhältnismäßig ruhig, wenn auch unterhaltend verlaufen.

Die die Tore sielen.

Während der zweiten Halbzeit kam etwas mehr Leben in die Mannschaften. Heilmann konnte bald nach Beginn einen Strafstoß treten, der dem Tor­mann aber in die Hände ging. Der Kampf vollzog sich in der Folge fast völlig ausgeglichen. Erst in der 12. Minute der zweiten Halbzeit fiel das erste Tor. Schmelz überraschte den Torwart des Gegners, operierte sehr intelligent und setzte sich mit einer schönen Leistung durch. Der Ball ging flach in die linke Ecke, in der der Tormann den Ball nicht er­wartet hatte. Schlarb hatte bald darauf Gelegen­heit, bei einer Ecke durch feine entschlossene Ab­wehr zu glänzen. In der 15. Minute die Freude der Gäste hatte also zunächst nur drei Minuten ge­dauert schloß Birkenbiel nach einer Vorlage von Ritter einen zügigen Angriff mit dem gelungenen Torschuß ab. Kaum eine Minute später konnte Rit­ter seiner Mannschaft zu einem zweiten Erfolg verhelfen, indem er im Gedränge vor dem Tor der Spielvereinigung einen von Schlarb nicht kraftvoll genug fortbefördernden Ball mit dem Kops in das Netz beförderte. Der Kampf gestaltete sich nun zu­sehends lebhafter, denn die Spielvereinigung hatte aufzuholen, während andererseits die Platzbesitzer den Vorsprung vergrößern wollen. Das Spiel aber nahm wiederum eine entscheidende Wendung, als Schmelz auf eine schöne Abgabe von Wilhelmi den Ball direkt unter die Latte des VfB.-Tores fetzen konnte und damit den Gleichstand herstellte. Schwan konnte diesen Erfolg kaum verhindern. Noch waren über 20 Minuten zu spielen, und man glaubte das Spiel noch längst nicht entschieden. Die Mannschaf­ten schienen sich aber mit diesem Ergebnis zufrie­denzugeben, die Spielhandlung flaute wieder etwas ab, es gelang keiner der Parteien mehr ein wei­terer Erfolg. So endete das Spiel sehr harmonisch (um nicht zu sagen harmlos), also etwas anders, als man das gewohnt ist.

Es wäre verfehlt, die Leistung eines einzelnen Spielers Herausstellen zu wollen. Sie bemühten sich alle nach bestem Können. Der eine mehr, der andere weniger glücklich. Man könnte sich aber denken, daß sich die Mannschaften in ihrer Technik durchaus noch vervollständigen könnten, daß sie sich zu präziserem Abspiel, zu rascherem Zuspiel durch- ringen und vor dem Tor noch entschlossener werden konnten. Im übrigen konnte das Spiel sehr gefallen. Der Schiedsrichter entschied in unbestech­licher Gerechtigkeit.

Fußball-Ergebnisse der Gaumannschasteu.

Gau Nordhessen: VfB. Friedberg Bo­russia Fulda 2:1; Hanau 93 Spvgg. Langen­selbold 5:0; Hessen Hersfeld Kurhessen Kassel 3:2; Spielverein Kassel Sport Kassel 4:2; SC. 03 Kassel Germania Fulda 0:0.

Gau Südwest: Eintracht Frankfurt Spfr. Saarbrücken 2:1; 1. FC. Kaiserslautern Wor- matia Worms 1:3.

Gau Bayern: Schwaben Augsburg Bay­ern München 1:5; Jahn Regensburg Wacker München 0:0; l.FC. Nürnberg BC. Augsburg 0:0; 1860 München FC. Schweinfurt 05 3:3; Spvgg. Fürth Spvgg. Weiden 2:0.

Ergebnisse der Bezirksklasse, Gruppe Gießen-Dill.

Srltzner O 26,5 I 27,251

Moinkrafttottke Höchs» 4.W <1 7SL I 80,51 «tbeeif (5er Bude*.........178,51

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0| 135,25 I

Vuderu« O

Deutsche Erdöl 4

Geilenkirchener 0

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welch EisenKöln-Neuessen .. 0

Ule Bergbau 6

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Belgische Roten.

Dänische Noten

Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten

Norwegische Noten

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schwing

Rumänische Noten

Schwedische Note» Schweizer Noten

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Datum

6% Deutsche RetchSanlethe v. 1927 6% chcm.7% Dt. Reichöanl. v. 1929 6y2% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit Auslos.-Rechten DeSgl. ohne AuSIos.-Rechte 6% chein.8"/» Hess. Bolköstaat 1929 (rückzahlb. 102%) 6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 6%% Hess. Landes-Hypotheken-

vank Darmstadt Liqui Oberhcssen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten Deutsche Komm. Eammelabl. An-

leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten 6% ebem. 8% Franks. Hyo.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar btS 1936 6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1986 6%% ehern. </,% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriese 6H% ehern. 4yt% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse 6% ehern. 8% Pr. Landespfand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 19 S% ehern. 7% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs..

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Berlin

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30 11

1-12.

30-11

1-12.

4% desgl. Serie II .............

8

8

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,1

4,2

4,2

4,3

4^%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,75

6,8

7

6,8

3,95

4% Rumänische vereinh. Rente ..

3,3

4

3,95

214% Anatolier ...............

31,5

31,5

31,65

31,9

Franlmn a. 2)1.

Äerltn

Schluß« kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

30-11-

1-12-

30-11-

1-12-

78,4

79,5

79

79,5

93,5

94,75

46,5

47,75

46,5

47,5

215

217

214,5

88,5

89,5

88,9

89,4

39,5

40,5

39,4

40,5

11,5

11,5

11,75

11,75

107,25

108,5

107,25

109

106,75

108,5

152

151,75

151

0,628

0,632

0,628

58,17

58,29

58,17

0,204

0,206

0,204

3,047

3,053

3,047

55,25

55,37

55,23

81,07

81,23

81,07

12,375

12,405

12,37

5,465

5,475

5,465

16,39

16,43

16,39

168,11

168,45

168,08

21,30

21,34

21,30

0,722

0,724

0,723

5,694

5,706

5,694

62,17

62,29

62.15

48,95

49,05

48,95

11,25

11,27

11,25

63,81

63,93

63,79

80 61

80,77

80,71

33,99

34.05

33,99

10,375

10,395

10,38

2,489

2,493

2,488

Banknoten.

Serl>n,1.Dezember

Gelt)