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Mussolini mit der Spitzhacke

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Geschichten aus aller Welt

und durch Abbildungen erläutert sind.

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und Berlin 1934.(406.) Nach tenden Vergleich non Auge und Ohr ein umfassender Ueberblick über die Schallarten und Schallerscheinungen

findet in allem ein Haar, wenigstens soviele, man braucht.

Polizei schlummertantik".

(th) Gloucester.

men, es handele sich hierbei um freiwillige Spenden statt um festverzinsliche Negierungsanleihen. Wie dem auch fei: das Schatzamt hält ständig Bargeld im Gesamtbeträge dieser ausstehenden Verpflichtun­gen bereit, um selbst diesen teilweise sahrhunderte- alten Verpflichtungen jederzeit nachkommen zu kön­nen, denn es besteht ja immerhin noch die theore­tische Möglichkeit, daß irgendeine alte Matratze plötz­lich vergessene Millionen in Gestalt von Regierungs- Zertifikaten zutage fördert.

Er sucht in allem ein Haar.

() London.

Man sieht ihn stets mit einem mächtigen Beutel durch die Straßen Londons ziehen. Hier schaut er in einen Ascheneimer, dort fragt er in einem Ge­schäft nach. Was der Mann mit dem Beutel eigent­lich macht? Er übt einen Monopolberuf aus: er sammelt nämlich ausgekämmte lange Frauenhaare. Keine leichte Sache heute und deshalb nicht schlecht bezahlt als Beruf.

Wozu man nun die Haare braucht? Für die wis­senschaftlichen Instrumente von Hoyer Empfindlich­keit, vor allem im Observatorium von Grenwich. Man wüßte nicht, wo man alle diese Haare herbei­bekommen sollte, wenn man Herrn Frank Morle nicht hätte.

Auf ihn kann man sich nämlich verlassen. Er sucht

ltzu'chen Bauerntums dem Handel und den Be- -'n- Verarbeitern landwirtschaftlicher Produkte die .übliche Grundlage gegeben, als erster Stand im a^nalsozialistischen Staat sich öffentlich-rechtlich iimmenzuschließen und unter Reichsaufßcht, ftregelung und Preisregclung durchzufuhren.

p ^zeichnend für den neuen Gemeinschaftsgeist s^-je Tatsache, daß sich Landarbeiter, Bauerntum, » ,sssenschaftcn, Landhandel, Be- und Verarbeiter ai'ivirtschaftlicher Produkte zu einem Ganzen im ^j-isnährstand vereinigt haben. Durch das Reichs- Mstandsgesetz wurde die Erzeugung und der Ab- züver bäuerlichen Erzeugnisse organisiert und die eukche Rahrunqsfreiheit gesichert. Die Börse ;mde als Regulator des Preises ausgeschaltet und . jnc Regelung dahin erreicht, die dem Bauer auf

im täglichen Leben eine Rolle spielen.

das sogenannte Richtungshören besprochen, die Er­mittlung des Standortes von Schallquellen durch das Ohr. Der letzte Abschnitt beschäftigt sich in aus­führlicher Weise mit dem Flugzeugschall und der Verwendung des Ohres beim Luftschutz. Den Kern des Büchleins bilden zahlreiche Hebungen und Spiele zur Schiilung im Richtungshören im Ge­lände, die für jedermann verständlich beschrieben

schaftlichen Liberalismus und die Tendenz zur Ein­schränkung der weltwirtschaftlichen Bindungen.

Schule des Horchens. Von Prof. Dr. E. Wae tz mann. Mit 14 Abbildungen. Kartoniert RM. 1,40. Verlag von B. G. Teubner in Leipzig " einem einlci-

der einen Seite durch den volkswirtschaftlich ge­rechten Preis seine Lebcnsmöglichkeit sichert und auf der anderen Seite die Verteuerung der Nah­rungsmittel für den deutschen Arbeiter verhindert. Aus der Erkenntnis sozialistischer Volkskamerad­schaft beweist der deutsche Bauer dem deutschen Arbeiter, daß ihm der nationalsozialistische Grund­satz keine leere Phrase bedeutet, sondern tiefe sitt­liche Verantwortlichkeit. Wenn auch noch mancher verständnislos der nationalsozialistischen Agrar­politik gegenübersteht, so kann dennoch nach einem Jahr festgestellt werden, daß das deutsche Bauern­tum wirtschaftliche Erfolge errungen hat, wie sie kein Land außerhalb Deutschlands aufzuweisen vermag.

[le reichlich grotesk:

Dir alte Herr zählte rund fünfundsechzig Jahre d fristet ein durchaus sorgenfreies Leben von lokn feines berühmten und vielperdienenden hl es. Eines Tages wurde ihm aber das Nichts- i iroh des hohen Alters langweilig und er meldete , im Aufnahmebüro eines Filmateliers von Holly- o'.. Er nannte feinen Namen bzw. den nicht ganz

durch ein leicht hingeworfenes Wort vom Schinder- Hannes. Wie daraus ein bös Gerücht entsteht, wie Schreck und Verstörung die festestrunkenen Bauern ersaßt, wie sie ihr Dorf verschanzen und schließlich gar den armen Hascher von Landstreicher in ihrer Angst erschießen, als er nichtsahnend sich dem Dorfe nähert, das ist prachtvoll erzählt.

Peter Hagen: Greta und Ulke. No­velle. Mit einem Nachwort von Hans-Jürgen N i e- rentz. Reclams Univerfal-Bibliothek Nr. 7269. Ge­heftet 35 Pf., gebunden 75 Pf. (384) Peter Hagen, in der Kampfzeit der nationalsozialistischen Bewegung Schriftleiter desAngriff" ist bekannt geworden durch seine RomaneSA.-Kamerad Tonne" undDie Straße zu Hitler". Neben diesen politischen Erzählungen stehen seine rein dichterischen Werke eines der schönsten davon bringt das vor­liegende Bändchen. Deutsche Jungens sind auf som­merlicher Wanderfahrt in Finnland, und hier, in der Schärenwelt von Helsingfors, spielt die duftige, reine Liebesgeschichte zwischen dem Berliner Jungen und dem finnischen Mädchen. Es ist ein Buch aus der Seelenhandlung der neuen deutschen Jugend, das alle jungen und jung gebliebenen Menschen erfreuen wird.

_ Gustav Renker: Der Kampf mit dem Gletscher. Roman. Druck und Verlag von Friedrich Reinhardt in Basel. Leinenband 4.80 Mk. __ (455) Ein Alpenroman, in dem der Zauber der Hochgebirgswelt lebt. Schlicht und einfach ist die Handlung, und ungekünstelt sprechen auch die Menschen zu uns. Durch ein Lawinenunglück in den Alpen verliert eine noch junge, norddeutsche Witwe ihren einzigen Sohn. In ihrem Schmerz kündigt sie ihre Stelle und beschließt, mit ihrem

(Hochdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)

vuster Keaton Vater und Sohn !

(th) Neuyork.

D: ß die Söhne dem Berufe ihrer Väter treu fcllpiUn, kommt bekanntlich häufig vor. Manchmal f "mmt es aber umgekehrt. Und in unserem Spezial-

Im Verlag Ullstein, Berlin, erscheint eine große Novellensammlung unter dem TitelH e i m a t". Die deutsche Landschaft in Erzählungen deutscher Dichter. (440 Seiten. Leinen 4,80 Mark.) (458) Mitarbeiter dieses stattlichen Bandes sind u. a. Hi Friedrich B l u n ck, Manfred Hausmann, xy Leip, Hans Fallada, Hans Christoph Kaer- a e l, Heinrich Z i l l i ch , Gerhard Menzel, Jo­seph Winckler, Wilhelm Schmidtbonn, Heinrich Hauser, Anton B e tz n e r, Ernst Pen- z o l d t, Adam K a r i l l o n , Wilhelm v. Scholz, Georg B r i t t i n g , Max Mohr, Hubert M u - melier, Kurt Heuser. Im Geleitwort heißt es u.a.: Heimat ist der enge oder weite Kreis der Landschaft, in der Natur und Ding, Gewächs und künstlerische Offenbarung uns mit dem Zauber des Vertrautseins ansprechen, ohne daß wir zu sagen wüßten, es sei um dieses oder jenes Grundes willen. Deutschland, das Herzstück Europas, eingebaut zwi- schen Meer und Alpen, östlichen Weiten und west­licher Enge, verdankt der Schöpfung eine reichge- aliederte und vielgestaltige Landschaft, die viele Temperamente und Charaktere in sich vereinigt. Diesen Reichtum der Heimat, der deutschen Land­schaft zu zeigen, und zwar im dichterischen Ausdruck, der uns dafür ein bestes Mittel zu sein scheint, das ist der Sinn und das Ziel dieses Buches. Mancher Leser wird suchen und doch nicht finden, was er liebt und was ihm als engere Heimat im Herzen liegt. Aber indem er das Buch ... durchblättert und so vom Norden über die Mitte gen Süden wandert, wird er die Zeichen auch seiner engeren Heimat oder was wichtiger ist auch die größere Heimat er­kennen: das Reich und darüber hinaus das ganze Deutschtand in der Vielfalt und Buntheit seiner Er- ^scheinungen, in der kraftvollen oder auch stillen Lebensäußerung seiner Stämme.

Josef Friedrich Perkonig: Der Schinderhannes zieht übers Gebirg. (Die Kleine Bücherei Nr. 41.) Preis 80 Pf. Albert Langen/Georg Müller, München 1935. (371). In der kräftigen Sprache der Bergbauern feiner Heimat erzählt Perkonig die Geschichte vom ver­meintlichen Schinderhannes. Zwischen den unwirt­lichen Bergen Kärntens liegt ein kleines Dörflern. Hochzeit wird dort gefeiert, mit Breughelfchen Far­ben zeichnet sie der Dichter, und plötzlich kommt die Nachricht, der Schinderhannes mit seiner Bande ziehe übers Gebirge. Es ist aber nur ein armer Landfahrer, der bei einer einfältigen Almdirn fei­ner Bitte um ein Stück Brot Nachdruck verleiht

Güte, dievor lauter Kraft nicht laufen können". Aber als er an die österreichisch-tschechoslowakische Grenze kam undfolcye" Muskeln hatte, betrach­teten ihn die Zöllner trotz allen Ruhmes, der ihm voraufging, mit erheblichem Mißtrauen.

Sie bedeuteten dem starken Johann, er möge doch einmal feinen Rock ablegen. Johann zierte sich wie ein schüchternes Mädchen. Man wurde deut­licher und alarmierte zur Sicherheit die gesamte Zollstation. Da legte denn Johann den Nock ab und siehe da: der starke Johann löste sich sozusagen in Sacharin auf. Wo man Muskeln vermutet hatte, die freilich in dieser Ausdehnung unwahr­scheinlich waren, fand man Sacharin in Säckchen fein um die Arme gebunden.

Erschüttert hüllte sich der an den Armen unge­wöhnlich stark abgemagerte starke Johann wieder in seinen Rock und ließ sich abführen.

Sibirisches Schnlidytt.

(ku) Moskau.

Auch an der sibirischen Nordküste will man den Kindern die Errungenschaften des Lesens und Schreibens beibringen. Aber nachdem man nun einige Schulen hergerichtet hatte, mußten sich die Lehrer zu einer grundlegenden Aendcrung der Schulordnung entschließen. Denn die Kinder wei­gerten sich, sich von ihren Gewehren und ihren Bo­gen zu trennen, mit denen sie außerhalb der Schule jagen. Sie dürfen sie also mit in die Klasse nehmen. Und wenn draußen mal ein großer Vogelschwarm vorbeizieht, dann dürfen die Kinder hinaus und ein wenig schießen, denn zu bändigen sind sie dann in den Klassen ja doch nicht mehr. Man wird verstehen, daß die Lehrer mit diesen Schülern im­mer recht freundlich sind, denn die Lehrer siud gänz­lich unbewaffnet ...

In der Familenbibel stand das Datum mit dem 18 November 1834 angegeben. Danach hatte man ich auch gerichtet. Aber als man jetzt eine Urkunde zu diesem ereignisreichen Tag vorbereiten wollte, scistug man in den amtlichen Registern nach. Mit Erstaunen vermerkte man, daß unter 1834 keine Mrs. Lamont geboren wurde. Man blätterte weiter. 1835 auch nicht. Sollte alles ein Irrtum fein? Bis einer auf den Gedanken kam, einmal zurückzublät- tern. Und siehe da unter dem 18. November 1833 stand die Geburt registriert.

So kommt es, daß man in Aberdeen einen hun­dertjährigen Geburtstag ein Jahr zu spät begeht.

Findelkinder bekommen neue Namen.

(u) Madrid.

Da find in den letzten Wochen einige Namens- gefetze erlassen worden in Spanien. In der Mehr­zahl der Fälle Formalitäten. Aber eins hat doch eine erhebliche Bedeutung: das Gesetz über die Fin­delkinder. Bisher wußte man in Spanien sofort, wer ein Findelkind war, denn sie hießen alleExpo- sito.

Diese Kennzeichnung wurde als eine Ungerechtig­keit empfunden. So wurde denn bestimmt, daß die Findelkinder in Zukunft den Namen der Stadt füh­ren dürfen, wo man sich ihrer entledigte. Die Aen- derung der Namen derjenigen Personen, die heut noch alsExposito Herumlaufen, wird übrigens kostenlos und schnellstens vorgenommen.

Der starke Johann.

(ns) Drag.

Jetzt liegen die Akten des starken Johann bei der Staatsanwaltschaft und er sitzt hinter Gittern. Alles wegen feiner Muskeln. Johann Jleik war wirklich ein sehr starker Mann einer von der

Ersparten den Sohn zu suchen, um ihn, wenn nicht lebeildig, so doch tot noch einmal zu sehen. Die tapfere Frau weiß alle Hindernisse zu überwinden, und mit einigen zuverlässigen Männern aus dem Gebirge geht sie an die Arbeit. Die Gestalt dieser eigenartigen Frau und Mutter, die sich in Sehn­sucht nach ihrem toten Kinde verzehrt, und über die doch schließlich die Freude am Leben den Sieg da­vonträgt, ist Renker vortrefflich gelungen. Der be­sondere Reiz dieser Erzählung aber liegt in dem Zusammenfließen von Natur und Menschenleben und in den fesselnden Schilderungen der Gletscher- weit.

Werner Sombart: Deutscher Sozia­lismus. 363 Seiten. In Ganzleinen 6,30 RM. Verlag Buchholz & Weißwange G. m. b. H., Berlin- Charlottenburg II. (332.) Unter der großen Anzahl von Autoren, die sich mit dem Kapitalismus und Sozialismus auseinandergesetzt haben, sieht Werner Sombart in der ersten Reihe. Die letzte Studie des Verfassers marDie Zukunft des Kapi­talismus", eine kleine Schrift, in der er bereits die Umrisse der neuen deutschen Wirtschaft aufzeichnete. Heute bekennt sich der Gelehrte zum neuen Deutsch- land und versucht, seinerseits einen Aufriß der neuen deutschen Lebensform zu geben. In uner­bittlicher Folgerichtigkeit zeigt uns Sombart, wie der deutsche Sozialismus notwendigerweise aus den Verirrungen der Vergangenheit erwachsen muß. Ausgehend von der wirtschaftlichen Entwicklung behandelt er die verschiedenen Definitionen und Arten des Sozialismus, gibt dann eine Darstellung des proletarischen Sozialismus und der Irrtümer des Marxismus. In den weiteren Abschnitten Deutscher Sozialismus" nicht Sozialismus von Deutschen, sondern Sozialismus für Deutschland werden der Staat und die Wirtschaft dargesiellt. In dem Abschnitt über die Wirtschaft beschäftigt sich Sombart vorwiegend mit den praktischen Pro­blemen, die uns und die Welt um uns beschäftigen: der Technik, der Güterverzehr, der Gütererzeugung ufro. Es ist keineaktuelle" Schrift, sondern ein mit wissenschaftlichem Rüstzeug versehenes Werk über die sozialen Probleme der Zeit, das die Dis­kussion um die Wiederaufrichtung unseres so schwer geprüften Vaterlandes auf das ernsthafteste befruch­ten wird.

Dr. Karl E. Thalheim, ao. Professor der Volkswirtschaftslehre an der Handels-Hochschule Leipzig: Werden und Wesen der moder­nen Wirtschaft. (Wirtschaftslehre 3.) Reclams Univerfal-Bibiliothek Nr. 7230. (221) Auf­gabe dieses Heftes ist es, in das Verständnis der Eigenart der modernen Wirtschaftsordnung, die man gemeinhin alsKapitalismus" bezeichnet, em- zuführen. Zu diesem Zwecke stellt Thalheim zunächst ihren Entwicklungsgang dar, wobei es ihm auf die Herausarbeitung der großen Grundlinien ankommt. Ausführlich behandelt der Verfasser Wesen unb Be­deutung des Kapitalismus, wobei sowohl seine posi­tiven Leistungen wie seine Schattenseiten und Ge­fahren sachliche Würdigung finden, und gibt dann einen konzentrierten Ueberblicf über den Verlauf des hochkapitalistischen Zeitalters bis zum Welt­kriege. Der Schlußabschnitt geht den Wandlungen des Wirtschaftslebens in der Gegenwart nach: hier betont der Verfasser vor allem das Ende des roirt-

iwif antiken Bauwerke verdecken ober ihre architektonische Schönheit beeinträchtigen, planmäßig zeisssen. Boi den Arbeiten, die jüngst zur Freilegung des Mausoleums des Kaisers Augustus in An­griff genommen wurden, legte der Duce persönlich Hand ans Werk.

Die Polizisten in Gloucester sind genau so tüch­tig wie ihre besten Kollegen sonst wo in der Welt. Aber sie haben sich entschlossen, nun doch einmal Einspruch zu erheben: die unverheirateten Beamten leben nämlich in einer Gemeinschaftskaserne. Man verträgt sich gut. Nur: mit dem Schlafen ist das so eine Sache. Mit den Betten ist ein wahrer Spuk im Gange. Die Betten wandern. Wenn einmal einer eine Stunde weg ist und nicht einen guten Freund mit der Aufsicht betraut, bann ist bas Bett weg. Stattbessen steht ein anberes da, vom gleichen Format zwar, aber noch schlechter. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß die Beamten noch im­mer in jenen antiken Betten schlummern, die einst im Jahre 1839 angeschafft wurden, als die Polizei­kaserne gegründet wurde.

Sie wollen also in Zukunft als Wächter der öf­fentlichen Ordnung etwas moderner schlummern. Und in der Erkenntnis, daß ein gutgelaunter Po­lizist mehr wert ist als ein ungedeckter Stadtwechsel auf ein paar Dutzend neue Bettstellen wird es mit den Betten jetzt anders werden bei der Polizei in Gloucester ...

Der 1 btt. Geburtstag ein Jahr zu spät gefeiert!

() Aberdeen.

Wie stolz war man doch, eine Hundertjährige zu haben. Mitte November soll der 100. Geburtstag der Mrs. Dugald Lamont gefeiert werden. Mit viel Auf­wand, wie es sich geziemt für solch ein Ereignis.

U kannten Namen seines Sprößlings. Daraufhin ttiwim die Herren spaßeshalber bereit, eine ^üroieaufnahme anzufertigen. Aber dann wurde aus tvüin Spaß Ernlt: Die Sachverständigen vertraten e jnfinnmig die Meinung, daß der alte Mann einen gicrenöen Komiker abgebe! Er bekam sofort einen 9krag, der arbeitslustige Greis, der allem Anschein nntf das Talent seines Sohnes geerbt hatte!

$ ifter Keaton senior stellt sich also demnächst aiiftoer Flimmerwand vor! Hoffentlich wird er fei» fljen,.,beerbten Erben" nicht k. o. schlagen ...

vergessene zwanzig Millionen Dollar.

(h. w. v. d.) Washingto n.

, Dir Amerikaner ist zwar als guter Geschäftsmann fi Wannt, aber in gewissen Beziehungen scheint er dtzhiübervorsichtig zu fein! Die letzte Inventur des SWo-zamtes ergab nämlich die überraschende Festste!- Iilrg daß das Schatzamt Passivposten im Gesamt- bMqge von über 20 Millionen Dollar besitzt, die es tijlni' ausgleichen würde, wenn es die rechtmäßigen Mi iLiger ausfindig machen könnte. Die meisten bie- fil Verpflichtungen bestehen in alten, überfälligen Rkrrungsanleihen, Spar-Zertifikaten u. bgl., bie Mr bas ganze Land verteilt in unzähligen Ma­li M m unb Sparstrümpfen längst ber Vergessenheit anicmgefaüen ober womöglich schon unfreiwilliger- mr vernichtet sind. Verschiedene dieser ausstehen- dD Ierpflichtungen datieren aus der Zeit der ersten es-Anleihe der Vereinigten Staaten von vor pW die schon vor über hundert Jahren fällig ma­rin, und ber Wert ber einzelnen Anleiheposten Rn) nft zwischen einer während des Weltkrieges sgegebenen Sparmarke im Werte von 25 Cents uw Gold-Zertifikaten der amerikanischen Kriegsan. Iiila im Nominalwerte von je 10 000 Dollar.

ficlft täglich kommt es vor, daß dem Schatzamt eliiif der alten, schon fast vergessenen Anleihe-Stücke SWiQinlöfung oorgekgt wird. Der älteste ausstehende qlkrt m in den Büchern des Schatzamtes erreicht die h ilislye Summe von 27 870 Dollar und ist ein Teil ei n rBprozentigen Regierungsanleihe aus dem Jahre 17!) und der größte Einzelposten, welcher von sei- nenBesitzer niemals zurückgefordert worden ist, be- t n, 119 400 Dollar einer 7,3prozentigen Anleihe Oboern Bürgerkriege von 1873.

ünnbeftens ein Teil dieser uneingelösten Verpflich­te »'s 'N ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß tii ursprünglichen Zeichner dieser Anleihen annah-

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