Die Olympische Hymne für 1936 gewählt.
Pmipfp iphpr Dlnmniabe werden mit einem ' Olympia!
und damit als Preisträger Herr Robert L u b a h n i zeichnen, aus Berlin festgestellt. Die Hymne lautet: l
8. Oktober 1934.
38580
S
Steinbach und Hausen, den 2. Oktober 1934.
8g Eg in seinen
Höhepunkten
Us
scmachien
r
des größten Krieges aller Zeiten
Die
Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 4. Oktober, 2 Uhr
nachmittags statt
g
5744 D
Die Schlacht Cnntmo derMillionen: W RIA LAU D
Gießen (Wettergasse 5), den 3. Oktober 1934.
5739D
Auf
5732 D
Werbe-Drucksachen
liefert Brühl'sche Druckerei
Gas- und Bombenangriffe Flieger-Kämpfe und Tank schlachten
Zwei Mill i on en bester deutscher Männer blieben auf der Walstatt
Die
Riesen
Zahnarzt Dr. Schott
von der Reise zurück
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester,Schwägerin, Tante und Gote
Frau Kathrine WalbWwe., geb. Haas
nach einem arbeitsreichen Leben im Alter von nahezu 82 Jahren in die ewige Heimat abzurufen.
Die Beerdigung findet Donnerstag, 4. Oktober, nachmittags 3 Uhr, statt
5738 D
ferne geschlossen teilnahmen. Es ging eine Kollekte von 110 Mark ein. Gegen 13 Uhr bewegte sich unter den Klängen schneidiger Marschmusik, ausgeführt von dem hiesigen Posaunenchor, ein stattlicher Festzug durch das Dorf. Alle Formationen der NSDAP, beteiligten sich daran. HI. und BdM. stellten drei originelle Festwagen, einen Erntewagen, einen Wagen, der das „Frühstück auf dem Felde" darstellte und „Die Spinnstube". Auf der „Festwiese" fand dann die Feier statt. Nach einleitenden Worten von Bürgermeister Knopper und dem gemeinsam gesungenen Lied „Nun danket alle Gott" folgten Sprechchöre, Gedichte und Lieder ernsteren Inhalts. Den ersten Teil beschloß eine Ansprache von Ortsbauernführer H. S a m e s,
In tiefer Trauer:
Ludwig Walb L und Familie Sophie Schlag, geb. Walb, und Familie Friedrich Walb und Familie
WereineBrilleträgt gebrauche das beliebte
TrainersAugenwasser
Bestes Mittel zur Stärkung der Augen und Erhaltung der Sehkraft. 4805A Alleinverkauf hier:
Drogerie Kreuzplatz 10.
Völker! seid des Volkes Gäste, Kommt durchs offene Tor herein! Ehre sei dem Dölkerfeste!
Friede soll der Kampfspruch fern. Junge Kraft will Mut beweisen. Heißes Spiel Olympia!
Deinen Glanz in Taten preisen, Reines Ziel: Olympia.
Vieler Länder Stolz und Blüte Kam zum Kampfesfest herbei: Alles Feuer, das da glühte, Schlägt zusammen hoch und frei. Kraft und Geist naht sich mit Zagen. Opfergang Olympia!
Wer darf deinen Lorbeer tragen, Ruhmesklang: Olympia?
Wie nun alle Herzen schlagen In erhobenem Verein, Soll in Taten und in Sagen Rechtsgewalt das Höchste sein. Freudvoll sollen Meister siegen. Siegesfest Olympia!
Freude sei noch im Erliegen, Friedensfest: Olympia.
Unter den übrigen Arbeiten befinden sich einige, die dem preisgekrönten Gedicht an Schönheit und Schwung fast gleichkommen. Eine kleine Auswahl der besten Gedichte soll demnächst in einem besonderen Bändchen veröffentlicht werden. Das Olympische Organisationskomitee hat durch seinen Pressedienst das preisgekrönte Gedicht den Nationalen Olympischen Komitees und den wichtigsten Zeitungen der ganzen Welt mitgeteilt in der Zuversicht, von Freunden der olym-pischen Sache versmaßgetreue Uebersetzungen in die verschiedenen Sprachen zu erhalten. Es hat sich dabei vorbehalten, die schönsten Uebertragungen durch Preise auszu-
Torfmull Dungkalk sowie
Brennstoffe aller Art empfiehlt jedes Quantum sofort lieferbar H. Glattliaar&Soh Gießen, Frankfurter Str.19 M81D
Danksagung.
Für alle Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen innigen Dank.
Namens der Hinterbliebenen:
Frau Berta Rühl.
Leiterin der NS.-Frauenschaft, hat sich, wie alljährlich, besonderes Verdienst um die Ausschmückung der Kirche und die Ausgestaltung des Festzuges erworben. Der Zug führte in den Hof des neuen Schulhauses, wo die Empfangsanlage für die Feier vom Bückeberg war. Vor Beginn der Uebertragung sangen die genannten Vereine weitere passende Chore, und es hielten noch kurze Ansprachen der Stützpunktleiter Nau- Weitershain und Bürgermeister Sohl. Das Dorf stand im Schmuck der Hakenkreuzfahnen.
Dorf-Gill.
x Das Erntedankfest wurde auch in unserer Gemeinde würdig gefeiert. Sonntag morgen fand ein Dankgottesdienst statt, an dem SA. und SA.-Re-
Vogtsche Handelsschulen
Gießen-Herborn
Anmeldung: Goethestr.32
Beginn: 8. Oktober 558OA Halbjahres-Kurse
Monatlich RM. 20.00
Keine Nebenkosten
Arbeitslose zahlen nur 50%
Annliholz
liefert.
JobmmesWeller
Zimmerei und Sägewerk Leihgestern b Gießen. soeoD
Karten 0.60, 0.80, 1.-, 1.20 Mk.
Kinder nachmittags halbe Preise
Mercedes
Mk. 182.- monatlich Mk. 7.90 FranzNWCo., 1 Gießen Seltersweg 44 476ga
Astor las«
________________________________________5731 A
der in seinen Ausführungen auf die Bedeutung des Reichserbhof- und des Reichsnahrftandgesetzes ein- ging. Den zweiten Teil eröffnete die „Spinnstube mit einem alten Volkslied. In bunter Reihenfolge wechselten Volkstänze, Lieder und Turnvorfuhrun- gen des BdM. und der Jungmadel ab. Den Abschluß der wohlgelungenen Feier bildete eine hu- moristische Rede in Mundart von SA.-Trupp- führer R e u h l. Nach einem Sieg-Heil auf den Führer, dem Deutschlandlied und dem Horst-Wesse - Lied wurde geschlossen abmarschlert. Am Nachmittag hörten dann alle Volksgenossen die Uebertragung der Feierlichkeiten auf dem Buckeberg. BdM. und HI. ließen es sich nicht nehmen, nut den Festwagen nach dem Nachbardorf Eberstadt zu fahren, wo keine Feier stattgefunden hatte. SA.-Fuhrer R e u h l hielt auch hier eine kurze Ansprache.
Holzheim.
> Die Einwohner unseres Dorfes hatten aus Anlaß des E r n t e f e ft t a g e s ihre Häuser festlw) geschmückt. Am Feldgottesdienst nahmen sämtliche Gliederungen der NSDAP, und die örtlichen Vereine teil. Die Fahnenabordnungen nahmen neben dem Altar Aufstellung. Nach dem Gottesdienst wurde eine Gefallenen-Gedenkfeier am Kriegerdenkmal abgehalten. Zellenwart Pg. Kuhl hielt eine kurze Gedächtnisansprache. Bei gesenkten Fahnen und in einer Minute der Stille gedachte man der gefallenen Helden. Am Nachmittag bewegte sich ein stattlicher Festzug, an dem sich die ganze Gemeinde beteiligte, durch die Straßen des Ortes. Bei der Kundgebung auf einer Wiese außerhalb des Dorfes hielt der Zellenwart Pg. Kuhl eine begeisternde Ansprache. Der Gesangverein, der Posaunenchor und der BdM. wirkten bei der Feier mit. Das Horst-Wessel-Lied und das Deutschland-Lied beschlossen die Feier. Anschließend hörte man die Uebertragung der Feier auf dem Bückeberg.
Grüningen.
+ Der Tag des deutschen Erntedankfestes wurde hier in würdiger Weise begangen. Am Samstagabend läuteten die Glocken den Erntedanktag ein. Unter größter Beteiligung der Gemeinde fand am Sonntagmorgen der Erntedankfestgottesdienst statt, bei dem Pfarrer S t a u b a ch - Watzen- born-Steinberg die Predigt hielt. In der geräumigen Turnhalle versammelten sich am Nachmittag fast die gesamte Einwohnerschaft, um gemeinsam der Rede des Führers zu lauschen. Mit dem Liede „Goldne Aehre du mußt fallen" wurde die schlichte , Feier eingeleitet. Ortsqruppenleiter Otto Mar- : steller begrüßte die zahlreich Erschienen und wies : auf die Bedeutung dieses Tages für die gesamte Nation hin. Anschließend sprach Ortsbauernfuhrer Karl Marsteller, der in seinen Ausführungen : über Erbhofgesetz und Reichsnährstandsgesetz sprach. 1 Sodann wurde die Feier auf dem Bückeberg mittels ■ des neuen, von der Gemeinde angeschafften Radio- - apparates übertragen. Gespannt lauschten die Zu- : Hörer den Reden des Führers, des Reichsbauern- t führers und des Reichspropagandaministers. Dor- - führungen und Reigen des BDM., die von der Lei- ; terin des BDM., Marie Jsheim, eingeübt worden , waren, umrahmten die Reden.
Deutsches Rotes Kreuz, SanitätskolonneGieHen Donnerstag, den 11. Oktober 1934, abends 8 Uhr, beginnt unter ärztlicher Leitung ein neuer MsvlMWlmsus in öer einen öilfeieiftnng Del llnglüdsfüllen ufro. Im Depot sonnenflrnBe 2.
An dem Kursus können unbescholtene Personen jeden Standes, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben und gewillt sind sich, an der Arbeit der Kolonne aktiv zu beteiligen, teilnehmen. 5729D
Anmeldungen imDebot,Sonnenstratze 2 (Rettungswache), oder beim Kol.-Führer Kratz, Diezstratze 11.
Der Kolonnenführer.
Furchtbar wütet die Kriegsfurie!
Erde zittert. — Dörfer und Städte sinken In Staub und Trümmer
Sonderzug „b der Reichsbahn
mit großer Preisermäßigung am Sonntag, dem 7. Oktober 1934, nach Kassel und zurück
Fahrpreis 3. Klasse Hin- und Rückfahrt ab Gießen 4,40 RM. Zug fährt Gießen ab 859 Uhr, Kassel an 10 9 Uhr. Kassel ab 1810 Uhr, Gießen an 21” Uhr
Die Spiele jeder Olympiade werden mit einem genau festgelegten, sehr feierlichen Zeremoniell er- öffnet. Nachdem das Staatsoberhaupt vor den aus- marlchierten Teilnehmern die Eröffnung verkündet hat, setzt ein Trompetensignal ein und werden Salutschüsse gelöst; das olympische Feuer wird entzündet, die Flagge mit den fünf Rmgen wird gehißt und Brieftauben fliegen auf. Alsdann setzen Chöre mit einer Kantate ein.
Bei den Spielen von Los Angeles 1932 ist als Kantate die von Bradley-Keeler verfaßte „Olympische Hymne" gesungen worden. Dem Internationalen Olympischen Komitee lag bei seiner Sitzung zu Wien im Juni 1933 eine Anregung vor dieses Weihelied als offizielle Olympische Hymne für alle Seiten anzunehmen. Demgegenüber beantragte da- mals der Präsident des Organisationskomitees für die XI. Olympiade, Dr. Lewald (Deutschland), mit Rücksicht auf seine große musikalische lieber« (ieferunq auf jeden Fall die Aufführung einer eigenen Hymne zu gestatten. Seinem Anträge wurde mit der Maßgabe stattgegeben, daß bei der Feier der Berliner Olympiade 1936 neben der neu zu schaffenden auch die Hymne von Bradley-Keeler aufgeführt werden solle.
Nachdem sich Richard Strauß bereit erklärt hatte, das Weihelied zu vertonen, schrieb das Organisationskomitee zur Gewinnung eines geeigneten Textes zunächst einen beschränkten Wettbewerb und später, als dieser kein befriedigendes Ergebnis hatte, einen allgemeinen Wettbewerb mit einem Preise von 1000 Reiechsmark aus. Daraufhin find über 3000 Gedichte eingegangen. Sie zu fichten war die mühevolle Aufgabe des Dichters Dr. Borries Freiherrn von Münchhausen. Er und der Präsident des Organisationskomitees, Dr. Lewald, haben in ihrer Eigenschaft als Preisrichter schließlich als schönstes und zugeich geeignetstes das hierunter abgedruckte Gedicht ausgewählt, mit dessen Vertonung sich auch Richard Strauß bereits einverstanden erklärt hat. Bei der Oeffnung der Umschläge am 20. September d. I. wurde als Verfasser des Liedes
Bee
-jUee l8tb?:sstb79etrOdeenrUhatae; ÄoßeTrittflecke..^
Wi 6 'Hochglanzbeize
mitL0B^Ln? Für Bretter- auffHschten?^rum d böden, L-,n<? 0 B a das Treppen Ist Lü » ^b- Wundermittel, d. |nden tende Farben, sp' y Hartglanz zaubert
trlttfest waaserecht 710 giaiiafjsai*
Ä || ■ öffentliche M I Handels-Lehranstalt
HMW BI* MWG 6ießen,Liebigstr.16(AlteKlinik)
Gründlichste Ausbildung für
Wirtschaft und Verwaltung
Einmalige Sonder - KurSe beginnen am
Morgen:
Donnerstag
Kirche Um 8 Uhr wurde in der Filialgemeinde Trohe und um 10 Uhr in unserem Dorfe feierlicher Festgottesdienst gehalten. Beide erfreuten sich einer zahlreichen Teilnahme. Die Konfirmanden brachten in feierlicher Handlung Früchte aus Gar- ten und Feld, in Garben und Körben mit einem frommen Sinnspruch dar und legten sie am Altar nieder. Der Ortspfarrer brachte den Dank der Gemeinde dem Geber aller guten Gaben und mahnte zu neuem Fleiß und Einigkeit auch nach dem Erntesegen, als schönsten Dank gegen den treuen Gott. Der ' Evangelisch-kirchliche Frauenchor und der Posaunenchor verschönten die erhebende und würdige Feier. Am Nachmittag wurde ein Festzug veranstaltet. Der hiesige Posaunenchor und Spielmannszug des Turnvereins stellten in dankenswerter ÄZeise die Marschmusik. Alle Formationen der Partei nahmen an dem Festzug teil. Frühling, Sommer und Herbst waren in sinnvoller Weise dargestellt. Der Zug endete bei der Wirtschaft „Döpp", um dort die Uebertragung des Festaktes und die Rede unseres Führers zu hören. Einleitend sprach Pg. Lehrer Ranft und wies auf die Bedeutung des Tages hin. Mit Tanz am Abend wurde der Erntedankfesttag beendet.
Reiskirchen.
! Das Erntedankfest wurde in unserem Dorfe durch ein Wecken des hiesigen Gesangvereins „Harmonie" eingeleitet. Der Dankgottesdienst war sehr gut besucht. In den frühen Nachmittagsstunden sammelten sich dann die Ortseinwohner zum Festzug. Manche alte Tracht wurde wieder aus den Schränken geholt. Pünktlich setzte sich der Zug in Bewegung. Schulkinder, SA.-Spiel- mannszug, die Kapelle der hiesigen freiwilligen Feuerwehr, die politischen Leiter, SA. und SAR., sowie die Ortsvereine nahmen teil. Der Festzug brachte verschiedene interessante Gruppen, in denen die vier Jahreszeiten versinnbildlicht waren. Aus dem Adolf-Hitler-Platz fand im Anschluß an den Festzug eine Kundgebung statt, bei der der stellvertretende Kreispropagandaleiter Pg. Heß (Winnerod) sprach. Die Kundgebung wurde Mit einem Treuebekenntnis zum Führer geschlossen, An Saale Gun drum wurde die Führerrede vom Buckeberg übertragen. Tanz beschloß den Erntefesttag.
Rüddingshausen.
g. Das Erntedankfest wurde in unserer Gemeinde in würdigster Form begangen. Am Vormittag fand ein Dankgottesdienst statt, der überaus zahlreich besucht war. An Stelle des erkrankten Pfarrers Thorn hielt Pfarrer Hil berg-Winnen die Predigt. Wundervoll war der Altar mit Blumen und prachtvollen Gewächsen von Feld und Garten geschmückt. Frauenschaft und Männerchor brachten weihevolle Chöre dar.
Am Nachmittag ging ein Festzug durch das Dors, in dem Mädchen und Burschen des Dorfes in alten, bunten Trachten als landwirtschaftliche Arbeiter mit ihrem blumengeschmückten Werkzeug auftraten. Besonders fiel der Erntewagen in die Augen, sinnvoll geschmückt und beladen mit den Erzeugnissen der Landwirtschaft. Zwei Vorreiter mit dem Erntekranz bildeten die Spitze. Frau Gutspächter Engel,
Millionen
&WO1T Deutsche
im offenen Kampf —
Hindenburgs
Sieg bei Tannenberg
MM M M die menschenmordende
Verdun schm«
Todeefort Douaumont
bis einschließlich Sonntag täglich 4, 6, 8.30 Uhr Groß-FilmH
hoher See: Die Schlacht am
sl Skagerrak
Geschäftsverlegung.
Habe mein Geschäft von Bahnhofstraße, Ecke Löwengasse, nach 57-nD
Bahnhofstraße 47
verlegt.
Blumenhaus Wittmann
Inh. Gustav Wittmann jr.
Telephon 4308.
Todesanzeige.
Am 1. Oktober 1934, abends 10 Uhr, verstarb nach längerem Leiden
mein lieber Mann, Vater und Schwiegervater
Herr Philipp Debus III
In tiefster Trauer
im Namen der Hinterbliebenen:
Elisabethe Debus, geb. Damm.
Reiskirchen, den 3. Oktober 1934.


