Einzelbild herunterladen

Der Erntedanksesttag auf dem Lande

von Pfarrer Weck (Öber-Eschbach), eingeübt. Das

Heuchelheim TI Krofdorf II 8:5.

Das Spiel brachte viele Tore und verlief recht anregend. Die Platzmannfchaft nützte dabei den Vor­teil Les Platzes geschickt aus und war stets etwas im Vorteil. Der Sieg fiel daher auch verdient an Heuchelheim, obwohl die Gäste dem Sieger nicht viel nachstanden.

Licht der dichte Nebel weichen mußte, da prangte das Dorf im Schmuck der Fahnen. Don 7 bis 8 Uhr

Klein-Linden.

00 Schon vor dem Erntedankfest sammel- ten die Konfirmanden im Dorf Erntegaben zum Ausfchmücken der Kirche. Die Gaben, viele Körbe voll Früchte aller Art, kommen den hiesigen Schwe­sterstationen, Kleinkinderschule und Krankenstation, sowie dem Elisabethenstift in Darmstadt zugute. Am Samstagabend läuteten die Glocken das Erntedank­fest ein. Am Sonntagvormittag strömten die Volks­genossen aller Berufe zum Festgottesdienst in die überfüllte Kirche. Der Kirchenchor sang einen Dank­choral, der Ortsgeistliche predigte über Psalm 34. Er rief auf zum Dank gegen Gott, zum Dank auch gegen den Führer unseres Volkes, der in unser Volk die Empfindung für Volkstum und die An­erkennung des Schöpfungsgedankens gebracht habe, und forderte, daß mit dem Dank auch die innere Haltung unseres Lebens eine rechte werde. Am Nachmittag versammelten sich auf dem großen Platz vor dem neuen Spritzenhaus sämtliche nationalso­zialistischen Verbände, die freiwillige Feuerwehr und ein großer Teil unserer Gemeindeglieder, um die Uebertragung der Rede des Führers vom Bücke­berg anzuhören. BeethovensDie Himmel rühmen des Ewigen Ehre", vom Posaunenchor vorgetra­gen, eröffnete die Feierstunde. DieNationale Sän­geroereinigung Eintracht-Harmonie" sang unter Lei­tung ihres Chormeisters Harnisch (Watzenborn- Steinberg) passende Chöre, und vom geschmückten Erntewagen herab sprach Ortsgruppenleiter Dr. Crößmann darüber,°daß wir nicht nur Grund hätten, für ein Jahr segenbringender Ernte zu dan­ken, sondern daß wir darüber hinaus auch zu Dank verpflichtet feien für ein Jahr jetzt schon früchtetra­gender Arbeit der nationalsozialistischen Regierung. Mit der Aufforderung an alle Volksgenossen, mit­zuhelfen an den großen noch vor uns liegenden Aufgaben und uns in Treue hinter unfern Führer zu stellen, schloß er seine Ausführungen. Dann lauschte die Menge den Uebertragungen vom Bücke­berg. Sturmbann-Adjutant Becker brachte zum Schluß dasSieg-Heil" auf den Führer aus. Mit dem Gesang des Deutschlandliedes und des Horst» Wessel-Liedes fand die Nachmittagsoersammlung ihr Ende. Am Abend wurde im Saale des Gasthauses Zur Deutschen Eiche" ein Volksfest gefeiert, das durch Gesangsvorträge des Männergesangvereins Arion", von Ehrenchormeister Konrad Nikolai (Großen-Buseck) geleitet, durch Reigen des BdM. und Konzertstücke der Kapelle Lenz besondere Ausschmückung erfuhr. Sturmbannadjudant Becker wies auf die Bedeutung des Erntedanktages für alle Volksgenossen hin. Bei flottem Tanz gingen die Feststunden rasch zu Ende.

Dleseck.

der mit uns feiern. Im überfüllten Festgottesdienst mit allen Gliederungen der NSDAP, behandelte Pfarrer Sattler in seiner Festpredigt die Lehre des Brotes. Das Brot stärkt 1. als Erdenbrot die Verbindung mit der Erde, 2. als Gottesbrot die Be­ziehung zu Gott und 3. als Menschenbrot den Zu­sammenhang mit den Mitmenschen. Unter Leitung von Lehrer S ch n e i d e r fang die Chorschule zwei schöne Chöre. Kinder legten unter Aufsagen von Erntesprüchen die Gaben am Altar nieder, aus dem zwei neue große Leuchter aufgestellt waren, die nach dem Entwurf von H. Sattler in der Werk­stätte von Töpfermeister K. Keßler angefertigt wurden. Ein überraschendes Bild bot am Mittag der in großer Vielseitigkeit und Buntheit durch­geführte Festzug, geführt von der Kapelle M a n k, der durch die sahnen- und blumengeschmückten Straßen des Dorfes führte und im Parteilokal Braun endete. Hier wechselten in bunter Reihe bis zu den Uebertragungen Massenchöre der Sänger­vereinigung und derEintracht", die unter Leitung- von Dirigent Philipp GroßDeutschlands heili­ger Name" undMahnung" von Heinrichs und Silcher wirkungsvoll brachten, mit Reigen und Vor­führungen des Turnvereins unter Leitung von Turnwart O. R e e h und Darbietungen der Musik­kapelle. Ortsgruppenleiter K. Euler begrüßte die Erschienenen herzlich und gab in kurzen Ausfüh­rungen die nötigen technischen Anweisungen. Froher Tanz in allen Lokalen beschloß das wohlgelungene Erntefest.

Heuchelheim.

ck. Das Erntedankfest wurde auch in diesem Jahre hier wieder in eindrucksvoller Weise gefeiert. Den Auftakt bildete der in Erwartung eines sehr starken Besuchs in der festlich geschmückten Turn­halle abgehaltene Gottesdienst. Ein großer Ernte­kranz schmückte die Bühne, auf dem Altar standen die herrlichsten Früchte aus Feld und Garten. Zu Beginn der Erntedankfeier zog Pfarrer Weisel mit einer Schar festlich gekleideter Mädchen und Knaben der oberen Klassen, die jedes in einer Schale eine Sorte Feld- oder Gartenfrüchte trugen, vor den Altar. Hier brachten die Kinder in einem Sprechchor den Dank für die Ernte zum Ausdruck. Verschönt wurde die Feier noch durch den Vortrag von Liedern der Konfirmanden und des Kirchen­chors. Nachmittags folgte die gemeinschaftliche Feier mit der Ortsgruppe Gießen-Nord, über die am Montag schon berichtet wurde.

Steinbach.

5 Die Feier des E r n t e d a n k f e st e s in unfe­rn Gemeinde nahm einen schönen Verlauf. Um 10.30 Uhr sand Festgottesdienst statt, der von allen Formationen und Vereinen und der Gemeinde gut besucht war. Die Kinder hatten auch dieses Jahr ein ErntedankfestspielDer Jahreszeiten Sendung"

Launsbach Wißmar 5:6. 1 i *4

Dieser mit Spannung erwartete Lokalkampf war sehr gut besucht. Der Kamps war wohl hart, blieb aber stets im Rahmen des Erlaubten und sah dies­mal die Gäste als die glücklichere Partei. Das Spiel reihte sich würdig an die bisher ausgetragenen Kämpfe an.

dankstimmung. Der Frauenchor sang ein Lied im Erntespiel, und nach der Predigt noch einen Chor. Die Festpredigt des Pfarrers D ö l l forderte zum Dank gegen Gott auf, der beste Dank ist ein Leben im Dienste Gottes und des Nächsten. Nachmittags etzte sich der Festzug zunächst nach Albach in Be­wegung, hier schlossen sich die Albacher Gemeinde­glieder an. Der Zug ging dann nach Steinbach zurück. Hier verlebte man wie am Montag schon berichtet die weiteren Stunden gemeinsam mit den Gießener Volksgenossen. Auch in Albach war Vormittags ein sehr gut besuchter Festgottes­dienst, die Kinder hatten ein schlichtes Erntefestspiel eingeübt und trugen damit zur Verschönerung des Festgottesdienstes bei.

hausen.

# Mit Millionen deutscher Männer und Frauen eierte unser Ort das E r n t e d a n k f e st, das Fest des deutschen Bauern. Um 9.30 Uhr begann auf dem Alten Friedhof um die Kirche im Freien der Festgottesdienst. SA. und die politischen Organi­sationen nahmen daran teil. Zwei Lieder des Frauenchores verschönten die Feier. Einen schönen Anblick boten die sinnvoll aufgebauten Erntegaben aus Garten und Feld mit dem prachtvollen Ernte­kranz in der Mitte. Gegen 14 Uhr empfing man ungefähr 80 Festgäste aus Gießen (aus der Orts­gruppe Mitte). Dann bewegte sich unter Begleitung der Musik des Spielmannszuges des Turnvereins von 1864 ein stattlicker Festzug durch das im Blumen- und Fahnenschmuck prangende Dörfchen: Schuljugend, Jungvolk, HI., SA., BDM., NSDAP., NSBO. und viele weitere Ortsbewohner. Dazwi- sch n eingegliedert fuhr der große, prachtvoll ge­schmückte und mit Früchten reich beladene Wagen des Obst- und Gartenbauvereins Hausen, (Siehe das gestrige Bild. D. Red.) die Schnittergruppe der Frauenschast mit prächtigem Erntekranz und auf einem WagenDie Honigküche" der Hausfrauen mit vielen Kindern. Der Rundgang endete auf dem Adolf-Hitler-Platz. Hier begrüßte der Ortsbauern­führer Theodor Schlag die Gäste. Der Gesang­verein Eintracht sang das ansprechende Lied:Nun schweige jeder von seinem Leid", Lehrer Ranft sprach in schlichten Worten vom Erntedankfest in seiner doppelten Bedeutung als Erntefest und als Dankfest. Nach einem zweiten Chorlied erhielten alle anwesenden Kinder Brezeln. In der folgenden Pause waren die Gießener bei den Freunden aus Hausen zu Gast bei Kaffee und Zwetschenkuchen. Nach 16 Uhr füllte allmählich eine nach mehreren Hunderten zählende Schar den Adolf-Hitler-Platz vor dem Rathaus und hörte die Begrüßungsan­sprache von Minister Dr. Goebbels und die sehr eindrucksvolle Rede des Führers und Reichs­kanzlers Adolf Hitler. Zum Schlüsse sang die stattliche Versammlung das übertragene ,^)orft« Wessel-Lied" undDeutschland, Deutschland über 1 alles" feierlich mit. Nach dem Abendessen bei ihren Gastgebern sammelten sich die Gießener Volks- genossen in der Gastwirtschaft zum Adler und tra- : ten gegen 21 Uhr in froher Stimmung den Heim­weg nach Gießen an.

Allen-Vuseck.

Das Erntedankfest wurde durch feierliches Glocken- i geläute am Samstag eingeleitet. Die Häuser waren i mit Blumen, Girlanden und den Früchten des t Feldes festlich geschmückt. Als am Sonntagmorgen : die Sonne ihre ersten Strahlen sandte, und ihrem

X Den Erntefesttag beging unsere Ge­meinde in überaus festlicher Weise, trotzdem die vorjährigen Gäste aus der Stabt in diesem Jahre von '.piaccec zd e a ^uet»v^|u^uuu^, emyeuui. -uu» uu» -vuij »n uujmuu u« v«*/6*1-vu* * *'»= ° «*#*- fehlten und erst im nächsten Jahre diesen Tag wie- Spiel mit seinen Liedern brachte die rechte Ernte-> veranstaltete der Posaunenchor ein Konzert bei der

chen Schotten. Turnkreisführer Thierolf (Fried­berg) und Kreisoberturnwart Dr. S i e g e r t (Stock­heim) haben für eine abwechslungsreiche Gestaltung der Zusammenkunft Sorge getragen. Es wird leb­haft begrüßt, daß auch der langjährige Schwimm- wart der DT., UniverfitätsTurn- und Sportlehrer Robert Braun (Frankfurt a. M.), als Gast an­wesend sein und überDie Bedeutung des Alters- turnens" sprechen wird.

Gleichzeitig nimmt Schotten die Dietwart- t a g u n g des Turnkreises unter Leitung von Kreis- dietwart S ch w i ck e r t (Nieder-Mörlen) auf. Der Arbeitsplan dieser Tagung fällt zum Teil zusam­men mit den Veranstaltungen der Altersturner. In folgenden Vorträgen werden die wichtigsten Fragen des Dietwesens behandelt:Das Wesen deutschen Turnertums und die Stellung der Leibeserziehung im Dritten Reich" (Studienrat Dietz (Bad-Nau- heim);Führung und Gefolgschaft" (Lehrer Becker (Ober-Seemen):Dietwart und Presse" (Gaugruppenführer O ß w a l d (Bad-Nauheim); Praktische Sietarbeit im Verein" (Kreisdietwart S ch w i ck e r t). Schotten hat sich für Samstag und Sonntag zu dem Turnertreffen gerüstet; es wird allen Gästen einen freundlichen Empfang bereiten.

Handball im Gan XII der DT.

Bezirksklasse:

Goßfelden Lützellinden 3:6 (1:4).

Die Gäste hatten sich in diesem Spiel etwas vor­genommen und führten bereits in der ersten Hälfte mit klarem Vorsprung. Die Mannschaft ging sofort zum Angriff über und drängte den Gastgeber in seine Hälfte zurück. Die Ausbeute waren vier schöne Tore während Goßfelden nur einen Gegentreffer buchen konnte. Nach dem Wechsel war Las Spiel verteilt und brachte jeder Partei noch zwei Erfolge. Lützellinden hat sich damit einen der ersten Plätze in der Spitzengruppe gesichert.

Kreisklasse I:

Lpv. 05 Wetzlar Hochelheim 5:9 (3:5).

Das Spiel war überaus wechselvoll. Die Platz­mannschaft konnte in der ersten Hälfte dreimal in Führung gehen, mußte sich aber immer wieder Len Ausgleich gefallen lassen. Durch den größeren Eifer und technisch etwas bessere Leistung vermochte dann der Gast bis zum Wechsel noch zwei Tore zu er­zielen und damit Len Pausenstand von 5:3 herzu- tellen. Die zweite Halbzeit sah die Gästemannschaft ast stets im Angriff, Wetzlar kam nur noch zu eini­gen Durchbrüchen. Hochelheim warf in kurzen Ab- tänden vier weitere Tore denen Wetzlar erst kurz vor Schluß noch zwei Erfolge entgegensetzte.

Groß-Rechlenbach Hörnsheim 3:5.

Die Platzmannschaft hatte gegen die Gäste, die in einer neuen Aufstellung antraten, einen schweren Stand, und mußte dem Spielverlauf entsprechend eine knappe Niederlage hinnehmen.

Kreisklasse II:

Hochelheim II Hausen I 13:4 (5:1).

Hausen mußte in Hochelheim eine hohe Abfuhr einstecken. Die Dtannschaft konnte gegen das tech­nisch gute und harte Spiel der Platzbesitzer nicht ankommen und ließ jegliche Zusammenarbeit ver­missen. Trotz der hohen Niederlage kämpften die Gäste unverdrossen.________________________________

Den besten Kauf macht man in Ruhe zu Hause...

£ L

'ML

A >"

Es gibt not eine Wichtige föfaferregef tm6 die heißk: Dergleichen, vergleichen, vergleichen! Schön ond gut! Wenn Sie den sieben, langen Tag nichts zu tun hätten dann könnten Sie, um ein Stück Seife zu kaufen, zwanzig Geschäfte durchlaufen, mit vielen Fragen die armen Der« kaufer plagen und sich so mühsam die Warenkenntnisse zu« sammenklauben, die notwendig sind, wenn man wirklich guk und preiswert kaufen will.

Aber Sie haben zu tun,- Sie haben sogar viel zu tim? denn Sie wollen den anstürmenden Aufgaben des tägliche» Lebens gerecht werden. Wie gut, daß es da noch eine bessere und weniger zeitraubende Möglichkeit gibt, sich tag, lich eine gründliche Kenntnis des gesamten Warenmarktes zu holen: Den Anzeigenteil der Zeitung.

Da finden Sie alle Artikel, die in die engere IBdjl zu stellen sich lohnt. Da wird Fhnen in treffenden Worte» und anschaulichen Bildern geschildert, welche besondere» Eigenschaften dieser Artikel, was für Vorzüge jene Ware hat. Anzeigen sind gute Wegweiser durch das Labyrinth des modernen Marktes,- sie sind nicht nur erfolgreiche

Werber für den Verkauf, sondern auch tatkräftige Helfer für den günstigsten Einkauf:

Anzeigen helfen Ihnen kaufen) sie helfen -em Werbungireibenden verkaufen!