Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

-Verein, Gießen,

Am Donnerstag veranstaltete imAquarium" in | einer der Vertrautesten des Führers, hat einmal ieken d?e Fachschaft 13 des Reichsbundes der | gesagt:Ich als Beamter bin erst Deutscher und

Motorradlerinnen nach Anlegung eines Notver-

Tageskalender für Montag: Licht- Motorradlerinnen nach Anlegung eines £ spielhaus, Bahnhofstraße,Manolescu, der Fürst der l bandes zum Sicher Krankenhaus mitnahm.

Knegsbeschä'diglen-Zesuch in Gießen.

Oberheffen

lichcn an der Spitze des gesamten Kirchenvorstan-

Beamte, chauen,

Wenn eidigt einem

bestrebt sein, den Nationalsozialismus zu zu begreifen und anzuwenden.

Sie in dieser Woche auf den Führer ver­worfen sind, so haben Sie den Eid einzelnen Wanne in Deutschland getei-

Leben lassen mußte. So wie diese drei uns vorge­lebt haben, so wollen wir Mann für Mann ihnen nacheifern und das Gelöbnis ablegen, daß wir diese Opfer verstanden haben und der Gedanke an diese Opfer in unseren lebendigen Herzen brenne. Mit der ersten Strophe des Deutschlandliedes und des Horst-Wesselliedes fand der erste Teil des Abends seinen Abschluß.

Für den heiteren Teil des Nachmittags hatten sich Mitglieder des Gießener Stadttheaters in dankens­werter und selbstloser Weise zur Verfügung gestellt. Den Ansager gab mit vielen humorvollen Einfällen, die lebhaft belacht wurden. Vaul Nieren. Herr

dann müssen Sie politisch sein. Denn unsere Aufgabe ist es, das Volk zu regieren und so zu- aleich dem Volke zu dienen und es aufwärts zu führen. Das können Sie aber nur, wenn Sie poli­tisch sind, das können Sie nur, wenn Sie die politischen Grundgedanken in sich aufnehmen und danach handeln. Daß Sie nun als Beamte eine gesonderte Stellung einnehmen, zeigt folgender Um­stand: Wer ist heute auf den Führer vereidigt? Die politischen Leiter, die Reichswehr und die SS., so­wie nun auch die Beamten. Hieraus ergibt sich, daß sich der neue Staat aufbaut auf der NSDAP., auf der Wehrmacht und auf dem Beamtentum. Diese drei sind die Säulen des nationalsozialistischen Staates. Wir werden wohl im Laufe der Zeit dazu kommen, daß die Partei und der Staat sich

haben, dann werden Sie auch ans rechte Ziel ge­langen. Sie müssen rechte Nationalsozialisten wer­den und über die politischen Ereignisse vollkommen im Bilde sein. Die Politik ist der Rumpf eines Volkes, die Politik gestaltet ein Volk und das Leben dieses Volkes. Stehen Sie in diesen Grund­linien unerschütterlich, wie die Partei unerschütter­lich dasteht. Mut, Entschlossenheit und Kampfgeist, das brauchen wir für die Zukunft. Wir sind nur dann unersetzbar, wenn wir den Geist in uns tragen, der allein Deutschland retten kann.

n i n g h o f f verschiedene Fäßchen Bier gestiftet habe und auch für sonstige leibliche Genüsse reich­liche Vorsorge getroffen war. Der inzwischen ein­getroffene Bezirksobmann der NSKOV. hieß seine Obleute aus Marburg-Stadt und -Land mit den von ihnen betreuten schwerkriegsbeschädigten Kame­raden und alle übrigen Anwesenden herzlichst will­kommen. Der Redner wies u. a. darauf hm, daß es überaus wichtig sei, die Fronterlebnisse, wie wir sie im Granatfeuer vier Fahre hindurch draußen kennengelernt haben, zu pflegen und den Frontgeist, wie wir ihn wieder durch unseren Führer Adolf Hitler in den Gliederungen der SA., SS., HI. verkörpert finden: «Kameradschaft, Opferfreudigkeit und Treue als übernommenes Erbe sorgsam zu pflegen. In den 14 Jahren vor der Machtüber­nahme habe man den Frontkämpfer fast ganz ver­gessen und das Gefühl für Dankbarkeit und Ach­tung gegenüber den Frontsoldaten und gegenüber den im Kriege zu Krüppeln Geschossenen verloren. Erst unser Führer Adolf Hitler habe dem vergesse­nen Frontkämpfer die Ehre zukommen lassen, die ihm gebührt, und auch der Hinterbliebenen- gedacht. Der Redner gedachte noch der zwei Millionen deut­schen Kameraden, die mit ihren Leibern einen Schutzwall gegen den Feind aufgerichtet haben und derer, die im braunen Ehrenkleide für Deutschlands Wiedergeburt gefallen sind. Im Anschluß an das Lied vom guten Kameraden erinnerte ein SA.- Mann des anwesenden Pioniersturms 23/116 an drei Tote, die auf dem Jnoalidenfriedhos in Berlin ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Im ersten Grab ruht unser roter Kampfflieger Manfred von R i ch t h o f e n, der nach vielen ruhmreichen und unerschrockenen Luftkämpfen über der Front von feindlichen Kugeln getroffen wurde. Das zweite Grab trägt den Namen des Fliegerhauptmanns Berthold, derebenfalls für zahlreiche siegreiche Luftschlachten mit dem Pour le merite ausgezeich­net 1920 auf deutschem Boden von deutschen Brüdern im Kampf um Deutschlands Ehre und Wiedergeburt erschlagen wurde. Im dritten Grab schläft der SA.-Sturmführer Hans M a i k o w s k i, der in der Siegesnacht am 30. Januar 1933 sein

Rodheim a. d. Bieber, 31. Aug. Ein Reh­bock, guter Sechser mit schön entwickeltem Gehörn,

hatten auch keine Führung, sondern einen parla­mentarisch-demokratischen Staat ohne Autorität und

Schulung. Sie sind zum großen Teil recht spät zu uns gekommen; darauf macht Ihnen kein Mensch einen Vorwurf. Es war sehr schwer und gefährlich, als Beamter vor dem 30. Januar 1933 bei uns zu ein. Um so mehr müssen Sie heute, und gerade als

abschnitten und sehr viel Beifall ernteten.

Nach dieser Dortragsfolge sprach Herr Nieren die Hoffnung aus, daß diese angenehme Stunde der Erheiterung ebenso die vorhergegangenen Darbie­tungen dazu beitragen möchten, günstige Eindrücke aus Gießen mitzunehmen und auch denen zu über­mitteln, die heute leider zur Teilnahme an dieser Zusammenkunft verhindert waren.

Mit dreimaligem Sieg-Heil auf unseren Führer Adolf Hitler wurden dann die Marburger Gäste zu ihrer Heimfahrt entlassen.

Amtseinführung

des neuen Pfarrers von Laubach.

ch Laubach, 2. Sept. Im heutigen Vormit­tagsgottesdienst faub die feierliche Amtsein­führung des neuernannten Pfarrers Karl Schmidt durch Dekan Widmann (Schotten) statt. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt. SA. und BdM nahmen ge­schlossen am Gottesdienst teil. Unter Glockengeläute und den Klängen der Orgel zogen die beiden Geist­

völlig miteinander verschmelzen.

Neben dem Beamten gilt es den neuen Wen- schentyp heranzuzüchten: den Politischen Leiter, auch unter den Beamten. Heber aller Verwal­tung steht der Primat der Politik. Bürokratie und Juristereien alten Stils sind aussterbende Erscheinungen.

Seien Sie als Beamter erst Deutscher und dann Beamter, erst fo werden Sie dem Führer gerecht!

Nach der eindrucksvollen Rede schloß Fachschafts- leiter Pg. Pfeil den Fachschaftsabend mit einem Sieg-Heil" auf den Führer.

den Kirchenvorstand statt.

L'niio. ei «* 0>ie|;cn.

* Lollar, 3. Sept. Der 31 Jahre alte Kern­macher Richard W i ß m a n n verunglückte bei der Arbeit und mußte mit schweren Kopf - und Gesichtsverletzungen nach Gießen in die Klinik gebracht werden.

f Treis a. d. L d a., 31. Aug. Gestern gegen 12 Uhr wurde ein Teil unserer Gemarkung von einem kurze Zeit währenden Hagelwetter be­troffen, das aber, da die Hagelkörner nicht viel größer als Erbsen waren, kaum Schaden anrichtete. Nur die Salat- und Rübenblätter wiesen einige Löcher auf.

* Rüddingshausen, 2. Sept. Die 43 Jahre alte Landwirtsfrau Katharina Grün von hier erlitt bei einem Unglücksfall einen Bruch des rechten Armes, der ihre Ueberführung nach Gießen in die Chirurgische Klinik erforderlich machte.

* Beuern, 2. Sept. Der hiesige Einwohner Karl Johann Funk erlitt durch einen unglücklichen Fall einen Bruch des linken Unterschen­kels. Der Verunglückte mußte nach Gießen in die Klinik gebracht werden.

* Lich , 2. Sept. Auf dem benachbarten H o f - gut Kollnhausen ereignete sich am Samstag ein schwerer Unglücksfall. Dort versuchte der 58 Jahre alte Arbeiter Andreas Möller, der in der Scheune beschäftigt war, von der Scheunen­tenne aus auf ein mit Getreide beladenes Fuhr-

Die kriegsbeschädigten Volksgenossen aus Marburg-Stadt und -Land und ihre Angehörigen werden auf dem Schiffenberg begrüßt. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

pg. Klostermann

das Wort. Er führte u. a. aus: Wir hatten den Krieg verloren, ehe er begonnen, war, weil das deutsche Volk aus einzelnen Gruppen und Grüpp­chen, Beamten und Arbeitern, Unternehmern und Kleingewerbetreibenden bestand, die sich bis aufs Messer bekämpften. Wir hatten keine einheitliche Nation, die wurde 1914 wohl zusammengekittet, wir

siet. Es gibt heute nur ein gemeinsames Dienen diesem einem Wanne gegenüber.

Diese große Verschiebung der Zuständigkeiten ist Ihnen durch den Eid wohl zur Gewißheit gewor­den. Polizeipräsident P ö h n e r von München,

Die Aufgaben des Beamten im nationalsozialistischen Staat. Fachschastsabend der Fachschaft »Kommunale Verwaltungen" im Reichsbund der Deutschen Beamten.

werk zu springen, er verfehlte jedoch das Ziel seines Sprunges und stürzte seitlich an dem Wagen herab auf den Scheunenboden. Dabei erlitt der bedauernswerte Mann mehrere Rippenbrüche, die nach erster ärztlicher Hilfeleistung seine Ueberführung in die Chirurgische Klinik in Gießen nötig machten.

Preußen.

Kreis Wetzlar

Diebe". Aquarien- und Zierfisch-Verein, E Hotel Köhler, Horst-Wessel-Wall, Werbeschau.

Tank fang zwei äußerst klang- und wirkungsvolle Vertonungen und Dichtungen unseres einheimischen Komponisten Paul B u ch w a l d :Hessens SA. undMädel ich bin die so gut." Maja v o n R a b nau und Leni Haase gefielen besonders durch ihre tänzerischen Darbietungen, die immer wieder zu lebhaften Beifallsstürmen herausforderten. Frau- lein Perry und Hansi S a l z m a n n, ein neues Mitglied des Stadttheaters, brachten sehr gut aufge­nommene Lieder zu Gehör. Den Schluß bildeten sechs bzw. 7 Herren, ebenfalls vom Theater, die be= sonders gut mit ihrem Hohenfriedberger Marsch

dem merkwürdigen Benehmen desselben zu dem Schluß kommen, daß hier völlige Blindheit Vor­lieben müsse. Darauf gelang es St. ohne große Mühe, sich des kranken Tieres zu bemächtigen. Nach der Beschaffenheit des Wildbrets zu urteilen, muß die Erblindung erst vor kurzer Zeit eingetreten sein- Das getötete £ier wurde im Forsthaus Dünsberg

von Reallehrer Haas und nach dem Gemoinde- liedKomm heil'ger Geist" hielt Dekan W i d - mann (Schotten) eine Ansprache über 2. Tim. 4,5. Er begrüßte zunächst den neuen Geistlichen und richtete dann das Wort an die Gemeinde. Das Amt eines evangelischen Predigers sei in unserer Zeit'besonders wichtig. Die Gemeinde solle sich darum in Treue hinter ihren Pfarrer stellen. Als­dann erfolgte die Einweisung ins Amt durch Hand­schlag. Nach dem Hauptlied Nr. 270 predigte Pfar­rer Schmidt über den Text Ap.-Gesch. 4, 12 (Es ist in keinem anderen Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darinnen sie sollen selig werden). Er sprach in packenden Worten zu der Gemeinde und bat sie, ihm Vertrauen entgegenzubringen. Mit einem Chor­gesang, Gebet und Segen schloß die überaus ein­drucksvolle Feier. Anschließend an den Gottesdienst fand eine Begrüßung des neuen Pfarrers durch

(fließen die ftadüchaft 13 des Reichsbundes der! gesagt:Ich als Beamter bin erst Deutscher uno Deutschen Beamten einen Fachschasts - und dann Beamter". Wenn Sie jetzt als Vertreter des Schulungsabend, bei dem Kreisleiter Pg. Staates Ihre ^Pflichten richttg auffassen wollen, Klo st ermann überDie Aufgaben des Beamten im nationalsozialistischen Staat" und Dr. M i ch e l überAusgaben und Ziele des Reichsbundes Volks­tum und Heimat" sprachen.

Fachschaftsleiter Pg. Pfeil eröffnete den Fach- chastsabend. Er gedachte unseres unvergeßlichen zweiten Gauleiters des Gaues Hessen, Peter Ge­mein d e r, dessen Todestag sich am 29. August 1934 zum vierten Male jährte. Die Anwesenden ehrten den Verstorbenen durch Erheben von ihren Plätzen. Nach der Rede von Dr. Michel erläuterte Fach- chastsleiter Pfeil die Satzungen des RDB. und gab einige Rundschreiben bekannt. Hierauf ergriff der Hauptredner des Abends

Verhältnisse, sowohl hinsichtlich des Preises, wie auch der Qualität des Gebotenen, noch verschönt wurde.

Am Abend ging der Winzerfestbetrieb in flotter Weise weiter, jedoch wurde die Wiederholung der Nachmittagsdarbietungen unserer Stadttheater- Kunstler angesichts des ganzen Betriebs und der Stimmung auf die Tanznummern und einige Ge- fangsdarbietungen beschränkt.

Alles in allem: Das von der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" veranstaltete Winzerfest war nach jeder Richtung hin ein voller Erfolg, mit dem nicht nur die Veranstalter, sondern alle am deutschen Wein nur irgendwie beteiligten und interessierten Volksgenossen in vollstem Maße zu­frieden sein können.

Amt für Beamte, Kreis Gießen.

Schulungsveranstaltung am 4. September lm Eafe Leib, Gießen, um 20 Uhr.

Es spricht Pg. Bücher vom Amt für Beamte, Gau Hessen-Nassau, über:Unsere grundsätzliche Auffassung über den Nationalstaat und die natio­nale Wirtschaft".

Erscheinen sämtlicher Beamten des Kreises Gießen wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

Fachschaftsfahnen sind mitzubringen.

NG-Lehrerbund Gießen.

Mittwoch, 5. September, 15.30 Uhr, im Singsaal des Realgymnasiums: Bezirksversammlung der Fach­schaft Höhere Schule. 1. Mitteilungen. 2. Vortrage der Amtsgenossen Kräm.er und E. Schmidt. Gäste willkommen.

Senatspräsident a. O. Dornseiff schwer verunglückt.

In Ranstadt bei Nidda, wo er in seinem Hause zum Ferienaufenthalt weilte, verunglückte am Samstag der 79 Jahre alte Senatspräsident a. D. Karl D o r n s e i f f durch Sturz auf der Treppe schwer. Der alte Herr trug bei dem Unglücksfall schwere innere Verletzungen davon, die seine Ueber­führung nach der Chirurgischen Klinik in Gießen erforderlich machten.

LrornoNzcn.

zeigen, wie sehr man über ihren Besuch erfreut war. Schon vorher hatte man in humorvoller I Weise bekanntgegeben, daß die Brauerei Den-!

. ' kL V <7\ /73 V U i* v M VvUI CI II ui UJUH t IlllV IU. t-llt. Hl WcIJUL IU

d-- ms Gotteshaus em. Die Gememde hatte sich rourie dieser Tage auf einem Kartoffelacker in der van den Platzen erhoben Der K.rchenoorftand. Nahe des Diinsberg-Reoiers oon dem Jagdaus, nahm zu beiden Seiten des Altars Platz Nach Wt @t in Bieber eingefangen und abgenickt. St. einem Chor des Kirchengefangoerems unter L-ttung pachtete das Tier längere Zett und mußte aus

** Lehrer-Organistem brauchen nicht Mitglieder der R e i ch s m u s i k k a m m e r zu sein. Vielfach sind auf dem Lande die Lehrer nebenamtlich als Organisten in der Äirdje tätig unb sind zum Teil auch auf Grund früherer Mitteilun­gen in die Reichsmusikkammer eingetreten. In einem Schreiben teilt jetzt der Reichsunterrichts- minifter mit, daß nach Benehmen nut dem Reichs- minifter für Volksaufklärung und Propaganda solche Lehrer, die nebenamtlich als Organisten tätig sind, der Reichsmusikkammer nicht anzugehören brauchen. Soweit solche Lehrer der Reichsmusik- kammer bereits beigetreten sind, werden sie ersucht, sofort ihren Austritt dort zu erklären.

** Oef fentliche Bücherhalle. Im August wurden 1249 Bände ausgeliehen. Davon kamen auf: Zeitschriften 22, Gedichte und Dramen 4, Erzählende Literatur 817, Jugendschriften 157, Länder- und Völkerkunde 52, Kulturgeschichte 2, Geschichte und Biographien 103, Kunstgeschichte 13, Naturwissen­schaft und Technologie 22, Heer- und Seewesen 4, Haus- und Landwirtschaft 1, Gesundheitslehre 1, Religion und Philosophie 7, Staatswissenschaft 39, Sprachwissenschaft 1, Sport 1, Fremdsprachliches 3 Bände. Nach auswärts kamen 4 Bände.

** Beim Pilzesammeln im Walde verunglückt. Der 64 Jahre alte Invalide Hein­rich Pfaff von hier, Katharinengasse 10 wohn­haft, stürzte am Samstag im Walde beim Pilze­sammeln so unglücklich über einen Draht, daß er den rechten Arm brach und in die Chirurgische Kli­nik gebracht werden mußte.

* M i t dem Motorrad verunglückt. Gestern gegen 18 Uhr fuhren auf der Landstraße zwischen Steinbach und Lich in der Nähe des Hofes Albach zwei Damen, die auf einem Motorrad oon Gießen nach Gelnhausen unterwegs waren, infolge einer Störung an der Maschine in einer Kurve gegen einen Baurn, wobei sie zum Sturz kamen. Die Führerin des Motorrads erlitt leichtere Ver­letzungen am Kopfe und am Knie, die Mitfahrerin trug geringfügige Hautabschürfungen davon. Das Motorrad wurde leicht beschädigt. Spaziergänger leisteten den Verunglückten erste Hilfe und veran­laßten die Herbeirufung eines Arztes, der die beiden

abgeliefert.

* Waldgirmes, 31. Aug. Der 22 Jahre alte Landwirt Wilhelm Kraft von hier wurde bei der Arbeit von einem Unfall betroffen, bei dem er einen Bruch der linken Hand davon­trug, der seine Einlieferung nach Gießen in die Klinik erforderlich machte.

Anordnungen der Deutschen Arbeitsfront. Berlin, 1. Sept. (DNB.) Der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. Ley hat eine Anord­nung erlassen, in der es heißt: Es wird angeord­net, daß die Reichsberufsgruppen der Angestellten erst dann in die Ortsgruppen der Deutschen Arbeitsfront eingeordnet werden, wenn die Ortsgruppen der Arbeit s« front soweit gebildet und durchorganisiert sind, daß die Uebernahme der Mitglieder der Reichs» derufsgruppen der Angestellten unter Gewähr­leistung der erworbenen Rechte und Sicherung der wirtschaftlichen Ein­richtungen reibungslos vor sich gehen kann. Die Uebernahme der Reichsberufsgruppen der An­gestellten erfolgt auf meine Anordnung über den Pg. Forster. Bis zu diesem Zeitpunkt ist jegliche Einmischung in die Reichsberufsgruppen der Angestellten verboten. Ich verlange, daß alle Stellen der Arbeitsfront in kameradschaftlicher Weise hinsichtlich des Aufbaues Zusammen­arbeiten.

Eine weitere Bekanntmachung Dr. Lens lautet: Es besteht Veranlassung, darauf hinzuw«Psen, daß, soweit Reichsberufsgruppen bestehen, von diesen allein d i e Berufsausbildung und Berufserziehung betrieben wird. So­weit Reichsberufsgruppen für einzelne Berufe noch nicht bestehen, kann diese Aufgabe von den Reichs­betriebsgemeinschaften im Einvernehmen mit dem Leiter der Reichsberufsgruppen, Pg. Forster, in Angriff genommen werden

Der gestrige Sonntag wird ein großes unvergeß­liches Erlebnis bleiben für all die kriegsbe­schädigten Kameraden aus dem Kreise Marburg, denen es vergönnt war, mit ihren Angehörigen an der von der Gießener Orts­gruppe der NSKOV. veranstalteten Zusam­menkunft auf dem Schiffenberg teilzunehmen.

In etwa 80 Kraftwagen, die von dem NSKK. Marburg gestellt waren, trafen die Marburger Kriegsbeschädigten gegen Mittag, oon Kloster Arnsburg kommend, wo sie auf kurzer Rast die dortige schöne Klosterruine besichtigt hatten, auf dem Schiffenberg ein. Allen Teilnehmern merkte man es schon beim Aussteigen an ihrer mit­gebrachten guten Laune an, daß ihnen die Fahrt viel Freude und schöne Eindrücke gebracht hatte.

Diese wohlgemute Stimmung wurde noch wesent- lich gehoben durch die ihnen von der hiesigen Kreis­leitung in Verbindung mit der NSKOV. bereitete überaus herzliche Aufnahme. Man hatte in umsich­tiger Weise Vorsorge getroffen, um den kriegs­beschädigten Kameraden in jeder Weise behilflich zu fein.

In Abwesenheit des Bezirksobmannes der NSKOV. Gießen, der sich zur Zeit noch auf einer Kriegsbeschädigtenfahrt in Bad Homburg befand und erst später zurückerwartet wurde, begrüßte Pg. Dr. Röder die Erschienenen aufs herzlichste und sprach den Wunsch aus, daß alle nach einer so schönen Fahrt durch unser Hessenland ein paar angenehme Stunden verleben, daß die Beziehun­gen zwischen den Hessen diesseits und jenseits der Lahn aufs beste gepflegt werden und daß ihnen die im Verlaufe des Tages gebotenen geistigen und leiblichen Genüsse recht gut bekommen möchten. Der Ortsgruppenobmann des Kreises Mar­burg Pg. S ch ü t r u m p f dankte für den freund­lichen Empfang. Inzwischen war auf den mit Blu­men reich geschmückten Tischen unter Mitwirkung von Mitgliedern der hiesigen Frauenschaft für die über 300 Erschienenen ein vorzügliches Mittagessen aufgetragen, das allgemeine Anerkennung fand. Danach war allen Fahrtteilnehmern die Möglichkeit geboten, unter Führung von Amtswaltern den Schiffenberg zu besichtigen und den herrlichen Fernblick von der Terrasse aus zu genießen.

Nach dem Kaffee wurden die Marburger Gäste noch im Bilde festgehalten, um dann die Fahrt nach Gießen anzutreten, die nach einer imposanten Rundfahrt durch die hauptsächlichsten Straßen un­serer Stadt am Cas6 Leib ihr Ende nahm. Für die Folge hatte man auch hier für abwechselungsreiche Darbietungen gesorgt, um unseren kriegsbeschädig­ten Frontkämpfern in engster Verbundenheit zu

.........------ . , , Wenn Sie alle die nötige Auffassung über die ohne Verantwortung. Wenn früher Versammlungen' Grundlagen unseres heutigen Staates und den von Beamtenschaften tagten, dann waren mindestens' nötigen Blick für alle diese Tatsachen gewonnen 3/4 der Zeit mit Diskussionen über Gehaltsfragen x c;« n,,* 'Riof ne«

ausgefüllt. Heute ist der alleinige Zweck Ihrer Zu- ammenkunft die nationalsozialistische, staatspolitische