O.l-fpor/
Non den Leichtathletik-Meisterschaften der Landes-Ltniversität
zwar
Balser
1900 :
VfB.- R.:
der
Die acht Läufer warten auf den Startschuß.
ganz nen und
Schmelz Lippert Gath Mank Heinbach Weiß Jakob Koch Jung Dörr
Fehling Haupt Heß Wilhelm Schmidt Feuster Knauß Leutheuser Kreß Lehrmund
Janz
Die erste Halbzeit
Spiel nahm einen ruhigen Verlauf. (Immer wieder erscheint das Publikum leidenschaftlicher als die Spieler selbst!)
Der Kampf verlief während der ersten Minuten recht ausgeglichen. Aber schon nach kurzer Zeit ye- wannen die Grünweißen etwas an Uebergewicht tm Feldspiel. Die Blauweißen kamen, durch einen Elfmeter, von Koch verwandelt, zum ersten Tore. Schon wollte mancher glauben, daß der Torreigen so beginnen sollte, wie vierzehn Tage vorher. Es kam aber anders. Wenige Minuten, nachdem das Füh-
Der Bann brach aber erst 10 Minuten vor Schluß der ersten Halbzeit. Wilhelm vermochte auf eine gute Vorlage von Schmidt aus ziemlicher Entfernung einen Ball in die linke obere Ecke zu platzieren, der für Balser kaum zu halten war. Mit 2:1 Toren ging es in die Pause.
Nach der Pause.
Nach dem Wechsel tauten die Blauweißen etwas mehr auf. In unvermindertem Tempo wurde gekämpft und die Jugendlichen der Gäste hielten glatt durch. Das Spiel gestaltete sich nun etwas ausgeglichener. Die Angriffe der DfBer waren aber immer weitaus gefährlicher, da sie energischer und zielbewußter vorgetragen wurden. Die Blauweißen spielten nicht schlecht zusammen, im Torschuß mangelte es aber an der nötigen Entschlossenheit. Allerdings hatte der Platzbesitzer eine Verteidigung zur Stelle, die schwer zu überwinden war. In der Folge deckten die Grünweißen nicht mehr sehr genau ab, so daß die 1900er vorübergehend etwas aufkamen und in guter Kombination immer wieder vor das Tor der Platzbesitzer kamen. Immer aber waren sie im Torschuß, oder auch nur im Versuch dazu, wenig glücklich. Dann begann aber eine erneute Druckperiode der Grünweißen. Fehling wurde zum zweitenmale für seine Mannschaft erfolgreich indem er einen scharfgeschossenen Ball an den rechten Torbalken setzte, der in das Tor prallte; unhaltbar für Balser! Wenige Minuten später war es wieder Fehling (er hatte einen guten Tag!), der das Ergebnis weiter erhöhte. Nun stand das Spiel 4:1 für VfB. und war damit ziemlich entschieden. Die eifrige Mannschaft von 1900 gab aber den Widerstand nicht auf, kämpfte vielmehr auch unverdrossen weiter, als es Schmidt (VfB.) gelang, trotz zahlreicher Abwehr in entschlossenem Schuß, den Ball über viele Köpfe hinweg aus ziemlicher Entfernung in das Tor zu heben. Das schönste Tor war unzweifelhaft der letzte Erfolg der VfBer in diesem Spiel. Heß erhielt von Haupt eine saubere Vorlage. Heß schoß sofort, Balser lief dem Ball entgegen, warf sich danach, berührte ihn aber nur leicht, lenkte ihn etwas ab, aber doch nicht soweit, daß er nicht doch noch in das Tor gerollt wäre. Resigniert holte er das Leder aus dem Netz.
Der bis zehn Minuten vor Schluß recht eindeutige Sieg der Grünweißen erfuhr in den letzten Spielminuten noch eine Abschwächung. Schmelz, der mit nach vorne gegangen war, brachte einen schönen Schuß an und verkürzte auf 6:2 Tore. Dörr schmälerte den Erfolg der Platzbesitzer noch eine Sekunde vor Schluß um ein weiteres Tor, in dem er eine Hereingabe von Schmelz glatt verwandelte. Als wieder angespielt werden sollte, pfiff der Schiedsrichter ab.
Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf und dem Kräfteverhältnis. Ein interessanter, abwechse« lungsreicher Kampf war zu Ende. Er wurde, von wenigen Ausnahmen abgesehen, erfreulich fair ge< führt. Die Härten, die zu Beginn des Spieles auf. traten, hätte der Schiedsrichter unterbinden müssen. Mit seiner Leitung war das Publikum nicht immer einverstanden. Mit diesem Spiel wurde die Fußball- saison 1933/34 abgeschlossen.
Sprechstunden der Redaktion.
1L30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag gejchlojfen.
der schöne Kirchtum von Eberstadt. Noch merkte man den Läufern kaum irgend eine Müdigkeit an. Das Tempo schien nicht im geringsten vermindert. Die Läufer nahmen auch nichts an Getränken zu sich, um den Magen nicht zu belasten. Erst auf dem Rückweg nahm der eine oder andere kleinste Quanten, gewissermaßen nur einen Fingerhut voll des mitgeführten heißen Tees zu sich. Gegenseitig machten sich insbesondere die auswärtigen Läufer auf die schöne Ruine Münzenburg aufmerksam. Eberstadt wurde durchlaufen. Etwa 1500 Meter
Die Sieger: In der Mitte Schaukel, rechts Faulseit. links R e u s ch e r.
Links: Ein Hochsprung in guter Haltung. — Rechts: Studentinnen beim Weitfprung. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
Die Begegnung der beiden Lokalrivalen, das Spiel der Mannschaften des VfB.-Reichsbahn und der Spielvereinigung 1900 auf dem Waldsportplatz, war diesmal eine reichlich ungleiche Partie. Es besteht wohl kaum ein Zweifel darüber, daß das Ergebnis bei einer anderen Mannschaftsaufstellung der Spielvereinigung anders gelautet hätte. Die Spielvereinigung schickte für diesen Kampf probeweise ünf Jugendliche aus der ersten Jugendelf ins Treffen, fünf junge Burschen, die außerdem zum erstenmal in der Liga spielten und unzweifelhaft etwas unter Lampenfieber litten. Erfreulich war es jedoch, zu sehen, daß recht guter Sport von feiten dieser jungen Kräfte geboten wurde. Wenn die nötige Kampferfahrung und die ebcnso notwendige Härte hinzukommt, wird der Nachwuchs eines Tages in der ersten Elf recht brauchbar werden, lieber« raschend war. daß sie das ganze Spiel in unvermindertem Tempo durchhielten.
Die Grünweißen hatten ihre bewährtesten Kämpen zur Stelle, denen es nicht sehr schwer fallen konnte, sich gegen die Elf der Spieloereinigung hervorzutun. Die Grünweißen bestimmten das Spiel insbesondere in der ersten Halbzeit.
Die Mannschaften standen wie folgt:
Von den insgesamt 61 Sonderzügen, die nach Nürnberg fahren werden, interessiert uns besonders der Zug, der am 21. Juli von Dortmund über Gießen und Friedberg fährt und am 30. Juli zurückkehrt. Der Fahrpreis beträgt von Gießen aus 9 Mark und ab Friedberg 8 Mark.
DfB Reichsbahn: Leichtathletik.
Wie vorauszufehen war, war die Besetzung bei den 8. Nationalen der Sportvereinigung 04 Arheil- gen bei Darmstadt außerordentlich gut. Besonders die Frankfurter Großvereine waren mit vollem Aufgebot zur Stelle. Gute Leistungen und harte Kämpfe gab es deshalb in fast allen Konkurrenzen. Die VfB.-Reichsbahner Luh und Jakob setzten sich jedoch durch und gestalteten ihre Starts erfolgreich. Nachstehend ihre Leistungen:
D r e i k a m p f, Klasse I: 1. Luh, VfB.-R., 2183 Punkte; 2. Diehl, Allianz Ffm., 1888 P.; 3. Horst, Groß-Gerau. Der Mehrkampf ist Luhs Stärke. Sein Sieg wurde sehr siecher erkämpft.
Kugelstoßen, Klasse I: 1. Schneider, Polizei Darmstadt, 14,48 Meter; 2.. Luh, VsB.-R., 13,60 Meter; 3. Baß, Eintracht Frankfurt, 12,48 Meter.
Speerwerfen, Klasse I: 1. Braun, To. Ar- Heilgen, 49,15 Meter; 2. Holler, Sp. Club 1880 Frankfurt a.M., 47,98 Meter; 3. Jakob, VfB.- Reichsbahn, 45,87 Meter.
Der Spielvereinigung 1900 Gießen war der ehrenvolle Auftrag zuteil geworden, die diesjährige Marathon-Meisterschaft des Gaues Nordhessen durchzusühren. Unter der Führung des Trainingsleiters Schmidt (Spielvereinigung 1900) nahm die, Veranstaltung den besten Verlauf. Acht Läufer nahmen an dem Wettbewerb teil und
begann mit kleinen Reibereien, an denen der Schiedsrichter aus Wetzlar nicht ganz unschuldig war. Man vertrug sich aber bald wieder, und das
Die Ergebnisse.
ZNarathon-ZNeisterfchaft:
1. Schranke!, A., VfB. Diez, 3 Std. 22 Mim
19,4 Sek.;
2. Faulseit, H., 1900 Gießen, 3:24,31 Std.;
2. Reuscher, Gr., VfB. Diez, 3:24,31 Std.;
3. Rodday, Fr., VfB. Diez, 4:04,45 Std.;
4. Goßmann, FV. Weilburg, 4:18,35 Std.;
5. Fohr, Th., VfB. Diez, 4:43,10 Std.
Der VfB. Diez, der das Ziel mit insgesamt vier Läufern passieren konnte, sicherte sich damit den er st en Platz im Mannschaftslauf mit 6 Punkten.
Meisterschaft im 25-kilometer-Gehen.
1. Niemann, Paul, Kurhessen Kassel, 2:24,43 Std. (Pionier-Sturmbann 7);
2. Bendick, Hubert, VfB. Friedberg, 2:25,01 Std.
Faulseit (1900) und Reuscher (VfL. Diez) passieren kameradschaftlich als 2. Sieger das Ziel. Sie legten die gesamte Strecke von 42,2 Kilometer
Seite an Seite zurück.
hinter dem Dorfe war vom Straßenwärter ein breiter weißer Strich gezogen worden: Wendepunkt!
Die Rennleitung war im Kraftwagen vorausge- ahren und wartete am Wendepunkt. Bald erschien )ann auch die konstante Spitzengruppe, die ohne den geringsten Aufenthalt kehrt machte und sofort die Strecke zurücklief.
In größeren und zum Teil inzwischen recht bedeutend gewordenen Abständen passierten dann alle Läufer den Wendepunkt. Der Aßlarer Turner Wambach hatte unter Muskelschmerzen zu leiden und Goßmann, der Weilburger, hatte Schwierigkeiten mit seinen Schuhen bekommen. Beck, immer noch guter Dinge, war auf der ihm doch etwas schweren Strecke müde geworden und ging verschiedentlich. Schließlich mußte er unweit von Kloster Arnsburg a u f g e b e n. Er tat es recht ungern. Auch der Aßlarer Turner schied aus dem Wettbewerb. Sie wurden beide später im
VfV.-ReichsbahnI. -19001.6:3
Begegnung her Lokalrivalen im Zugendopferspiel.
Llm die Marathon-Meisterschast im Gau Äordheffen.
Glänzende Leistungen zweier Oiezer und eines Gießener Läufers.
Billige Fahrgelegenheiten zu den Deutschen Kampsspielen (23. bis LS. Zuli Ld34) nach Nürnberg
Zu den Deutschen Kampfspielen in Nürnberg werden aus dem ganzen Reichsgebiet ©onbenüge abgelassen. Hitlerjugend und BDM. genießen hierbei eine Fahrpreisermäßigung von 75 Prozent, und für die erwachsenen Teilnehmer an den Sonderzügen wird ein Nachlaß von 60 Prozent auf den Normalpreis gewährt und zwar ohne Rücksicht auf die Entfernung des jeweiligen Einsteigeortes von Nürnberg. Gleichfalls 60 Prozent Fahrpreisermäßigung wird für die Zufahrt aus einem Umkreis von 100' Kilometer, von allen Einsteigestationen der Sonderzüge gerechnet, gewährt. An diesen Sonderzügen kann sich jedermann beteiligen. Die aktiven Teilnehmer erhalten gegen Vorzeigung der Teilnehmerkarte eine Fahrpreisermäßigung von 50 Prozent des normalen Fahrpreises, und Einzelreisende können aus einem Umkreis von 250 Kilometer von Nürnberg eine Sonntagsfahrkarte mit 33'/s Prozent Ermäßigung und erweiterter Geltungsdauer lösen. Bei gemeinsamen Fahrten von mindestens 12 Er- wachenen in fahrplanmäßigen Zügen wird der für Gesellschaftsfahrten übliche Nachlaß von 33Vs Prozent bzw. 40 Prozent gewährt, wozu noch kommt, daß eine oder mehrere Personen Freifahrt erhalten.
Das war umso bedauerlicher, als hier Sportler zu einem Wettbewerb starteten, der in sportlicher Hinsicht und in Bezug auf die Willensäußerung das Aeußerfte barstellt, was auf dem Gebiete des Sportes überhaupt geboten werden kann.
Gegen 7.17 Uhr fiel der Startschuß für die beiden Geher, die zuerst auf ihre lange Strecke geschickt wurden. Sie verließen vom Start aus nach einer Runde auf der Aschenbahn den Sportplatz in ihrem raschen Schritt, der für den Zuschauer immer den Eindruck des Eigenartigen erweckt. Selbstverständlich schreiben dje Bestimmungen vor, daß die Geher in „reiner Gangart" zu gehen haben und nicht etwa in den Lauf verfallen dürfen.
Zwei Minuten, nachdem die Geber den Startplatz verlassen hatten, traten auch Die acht Marathonläufer zu ihrem schweren Wettbewerb an. Alle acht waren lustig und guter Dinge. Auch der taub-
Die Spitzengruppe aus der Strecke.
Hausen zu zog sich das Feld bereits etwas auseinander. Es bildete sich eine Spitzengruppe von zunächst vier Mann, nach einigen Kilometern lagen drei Mann vorne' (Schranke!, Faulseit, Rodday), die über die Strecke von nahezu vierzig Kilometer zusammenhielten. In prächtigem Stil, mit jener wundervollen ausgefeilten Technik, die dem Langläufer zu eigen sein muß, wenn er so eminent lange Strecken bewältigen will, und mit einer natürlichen, spielerischen Eleganz liefen die Teilnehmer ihre Strecke und brachten Kilometer um Kilometer hinter sich. In der 28. Minute war von der Spitzengruppe bereits Hausen erreicht. Die übrigen Läufer folgten in Abständen.
In unverändertem Tempo ging es durch Hausen und Garbenteich. Viele Einwohner der beiden Ortschaften standen an den Straßen und harrten mit Interesse der Läufer. Mancher ermunternde §uruf klang auf. In bewundernswerter Form lief die Spitzengruppe unermüdlich weiter; auch die übrigen Läufer gaben sich redliche Mühe, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Sie konnten es aber nicht verhindern, daß die Spitzengruppe Meter um Meter gewann. In leichten Steigungen und Gefällen führte der Weg weiter. Bald war Lich erreicht, die Läufer passierten die Stadt aber nicht, sondern bogen rechts auf die Straße nach Butzbach ab, liefen vorbei am Kolnhäuser Hof, gewannen die Höhe bei Kloster Arnsburg und kamen nun dem Wendepunkt merklich näher. Bald grüßte
rungstor für die Spieloereinigung gefallen war, hatte Fehling Gelegenheit, für feinen Berein gleichzuziehen. 1:1! Die Platzbesitzer legten nun mächtig las und drängten ihren Gegner mehr und mehr in dessen eigene Hälfte zurück. Janz im Tor der VfBer bekam in der Folge nicht viel zu tun. Er mußte nur zwei ober dreimal ernsthaft eingreifen. Balser dagegen mußte sehr auf der^Hut sein, denn immer wieder kamen die Grünweißen in gefährliche Nähe, schossen aus allen Lagen und Entfernungen. Die Verteidigung, in der besonders Lippert sehr ruhig arbeitete, hatte viel zu tun. Es gab Ecken auf beiden Seiten, die aber nichts einbrachten. Leutheufer brachte einmal einen tadellosen Schuß an, der von Balser unmittelbar am Balken sehr sicher gefangen wurde.
folgende:
Schranke!, VfB. Diez a. d. L.;
Rodday, VfB. Diez a. d. L.;
Fohr, VfB. Diez a. d. L.;
Reuscher, VfB. Diez a. d. L.;
Goßmann, Weilburger Fußballverein;
Beck, Spielvereinigung 1900 Gießen;
Faulseit, Spielvereinigung 1900 Gießen; Wambach, Tv. Aßlar.
Der erste Anwärter auf die Gaumeisterschaft, der ehemalige Heeresmeister Herrmann von Kur- hefsen Kaffe! konnte leider nicht teilnehmen.
Mit der Austragung der Meisterschaft im Marathonlauf, fand gleichzeitig auch die Austragung der
25-kilometer-Gehermeisterschaft
des Gaues Nordheffens statt. Zur Stelle waren zwei Geher, und zwar der 46 Jahre alte Hubert Bendick von VfB. Friedberg und Paul Niemann von Kurheffen Kassel.
Der (Start
lieber dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900 lag hellster Sonnenschein. Die Läufer waren pünktlich zur Stelle. Zuschauer fehlten. Außer den unmittelbar Beteiligten war niemand anwesend.
stumme 1900er I. V e ck schaute hoffnungsfreudig in die Welt. Er und der noch junge 1900er Faul« eit liefen die gewaltige Strecke zum ersten Male.
Mit dem Startschuß setzten sich die Läufer in verhaltenem Lauf in Bewegung. Geschlossen verließen ie den Platz.
Auf her Strecke.
Zunächst führte der Weg über die Grünberger Straße bis zur ersten Schneise, die bis zur Hänfener Straße durchlaufen wurde. Die Luft war wunderbar rein und frisch, die Läufer hatten zunächst den wohltuenden Schatten des Waldes um sich .unb kamen rasch vorwärts. Auf ber Straße nach
Die Entscheidung.
Der Laus würbe erst auf ben letzten drei Kilometern entschieben. Als bie Spitzengruppe mieber auf bie erste Schneise einbog, legte Schranke! einige Schritte zu unb schuf sich ganz allmählich einen Vorsprung von 10, 20, 30 unb mehr Metern, ein Vorsprung, ber schließlich als er bie Schneise an ber Grünberger Straße verließ, auf etwa 180 Meter erhöht worben war. Reuscher unb Faulseit hielten auch weiterhin gleichen Schritt. Herzlich begrüßt traf Schranket, ber ein alter Kämpe ber Marathonstrecke ist, auf bem Sportplatz ber Spielver- einigung ein unb lief in noch hervorragenber kor- perlicher Verfassung unb mit lachenbern Gesicht bie letzte Runbe auf ber Aschenbahn. Balb folgten ihm Reuscher unb Faulseit, bie Seite an Seite karnerabschaftlich bas Ziel passierten. In größeren zeitlichen Abstänben trafen bann bie brei weiteren Teilnehmer ein. .
Die Zeit bes Siegers mit 3:22,13,4 Stunden ist recht gut zu nennen.
Am erstaunlichsten ist aber unzweifelhaft die Leistung des Gießener Faulfeit, der, wie schon erwähnt, diese Strecke zum ersten Zitate zurücklegte und so glänzend durchhielt.
Geraume Zeit vor den Marathonläufern waren die Geher wieder auf dem Sportplatz eingetroffen. Paul Niemann hatte sich feinem älteren Konkurrenten als überlegen erwiesen, indem er mit über IV2 Minuten Vorsprung das Ziel passieren konnte.
Kraftwagen abgeholt.
Die Spitzengruppe hatte inzwischen Lich wieder erreicht und strebte unaufhaltsam Garbenteich zu. Eine kurze Strecke nur fiel die Gruppe in Schritt, nahm aber nach wenigen Minuten ben Laus mieber auf. Faulfeit, ber junge 1900er hielt sich inmitten ber beiben Diezer Schranke! unb Reusch e r hervorragenb gut unb gab biesen beiben kei- Schritt Vorsprung. Robbay, Goßmann F 0 h-r folgten in weiten Abstänben,
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