Wirtschaft
Brtfof ntatautnfflzr
Leutsche Zeine MolkereibuNer
DlnlimigrnoncnfdmP Steffin
fleutfdietonöbutier
SeuischeLachduNer
die
Saarbrücken bezeugte
wurde
2.7.
28.6.
2.7.
27,25
25,5
25,5
61,6 I 108
125,5 |
Banknoten.
Gritzne,
ll 177*951
o|
Hödnetroerfe .
0
71
Kiuuneiiuciic ......••••••••• u /1
©tonrfnunukWta’ 0 65,13
65,07
81,26
34,18
65,33
81,58
34,32
o 0
6
6 0
23,65 141,65
81,75
109
67,5
107 101,25 92,13
150
122
30,25
62
90
57,5
62,5
65,5
153
76 118,5 58,5
104
72 170 129,5 69,5
64
96,75
10,25
14,5
127,5
172
146,75
207
68,5
37,5
85,75
Schluß- tms
149,4
68,4
38
86,5
147,5
68,5 37,75 85,75
2,463
58,34
56,44
12,605
16,46
169,31
21,41
63,42
2,483
58,58
56,66
12,665
16,52
169,99
21,49
63,68
o
0
0
0
0
4
0
0
0
12
32,75
63,75
89
57,5
63,25
65,75
154
31,25 62,75
89,5
57,5
62,5
65,5
153
22,65
142
80,75
108,25
65,75
105,5
101
90,5
145,75
116
45,5
235
94,25
39,4
14,75
129,25
129
172
61
64
48
56,4
46,9
61
19,5
181
191
130,5
78,75
93,5
47,13
233,5
97
40,25
14,5
127,5
128,25
172
114
61
63,5 48,25 56,75
133
46,75
61
62,5
18,75 179
191,5
130,25
76 92,25 45,25 233,5
94 39,4 14,4 129,25 128,75
172,5
76,65
119,75
60
107
74,5
174
129,25
71,25
64,75
o 0 0
7 0 0
0 0
JO 0 0
112,75
63,9
69 50,75 54,25 134,25
49,75 62,75
66 19,65 184,75 193,75
134
24 141,65 82,25
109 67,5 107,25 101,5
92 150 122
76,4 120,25
60
07
174 i30,25
Ulinag» Mrfe
63,65
68,25
51,5
53,75
19,65
tum in Rußland. -
Pfarrer S t e u L i n g -
149
808
69
18,75
ordne Laiede Artikc stemp ten) 3Ut bei ftellr
An
. 0 • 0 • 0 .. 6
. 5 7y,
118
58.25
103,4
170
129
70,25
64,5
Ä.E.G......................
Betula (Sletti. LteferungSgesellschast... Licht und Kraft .....
27 24,13
32,9
63,75
89
57,5
63,25 65,75
154.25
Die Kennzeichnung der fünf deutschen Buttersorten
wurde umrahmt durch wirkungsvolle Musikoor- träge von Kirchen-, Bläser- und Schülerchören und wurde geleitet von Stadtpfarrer Hahn (Erbach).
Die Ansprachen eröffnete Pfarrer D. Wagner- Bensheim, der Vorsitzende des Hessischen Hauptvereins der Gustav-Adolf-Stiftung. Sein Gruß galt den deutschen Volks- und evangelischen Glaubensgenossen. Das Volk bleibt stark, führte der Redner aus, das einen starken Glauben hat. „Für Glaube und Volkstum" hat daher der Gufte - Adolf-Verein als Motto über feine diesjährige Tagung geschrieben.
Propst Dr. Müller- Darmstadt überbrachte mit den Grüßen der Kirchenregierung deren Dank und Anerkennung für den Gustav-Adolf-Verein als den treuesten und erfolgreichsten Mitarbeiter des kirchlichen Lebens.
Pfarrer S t o f ch - Wittenberg, der Leiter des dortigen Diakonissenhauses für Gemeindeschwestern im Ausland, wies in seiner Ansprache darauf hin, daß in den letzten hundert Jahren etwa 6V2 Millionen Deutsche ausgewandert sind. Was ist aus
es nach der am 1. Juli in Kraft tretenden Butterverordnung künftig geben wird.
Beut|d]ß Mlkereibutler
UmanrtrUttatMrtwt Boötb
Sennerei Weiler
Schultheis Patzenhose, 0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
den einmütigen Willen des deutschen Saarlandes, am 13. Januar nächsten Jahres zum Vaterland zurückzukehren. Er sprach aus, daß alle Verlockungen und Bedrückungen der Gegner an dieser unabänderlichen Tatsache nichts ändern können. An führender Stelle im Kampf des Saarlandes um fein Selbstbestimmungsrecht steht auch die evangelische Kirche, die dort zwar in der Minderheit den anderen Volksgenossen gegenüber ist, die sich aber in opferbereiter Treue und angestammtem deutschem Volkstum von niemand übertreffen läßt.
Den Höhepunkt der Volksversammlung am Nach- mittag des ersten Festtages bildete das T r e u e • gelöbnis für Kirche und Volk. In zündenden Worten beantwortete Oberkirchenrat Dr. Müller- Darmstadt das Treuegelöbnis von der Saar, das ausgeklungen war in die Worte: „Wir wollen lieber mit unseren Brüdern im Reich trockenes Brot essen, als getrennt von ihnen an vollen Tischen sitzen." Gerade die deutsche Not hat den deutschen Menschen zur Treue gegen die Brüder in Not in der Nähe und in der Ferne erzogen. Mit aufgehobenen Händen bezeugte es die Riesenversammlung: „Wir schwören Treue unserem Volk und seinem Führer, unserer Kirche und allen ihren Gliedern."
Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied, sowie der Choral „Nun danket alle Gott" bildeten den Abschluß der Feier.
ihnen und ihren Kindern geworden in Nord» und Süd-Amerika? Die bittere Antwort lautet: Zum großen Teil Kulturdünger! Aber das darf nicht sein. Unser Volk und seine Söhne sind uns zu gut dazu. Darum gilt es, diesen Söhnen unseres Volkes chren evangelischen Glauben und damit ihr deutsches Volkstum zu erhalten. In der Zweimillionenstadt Rio de Janeiro z. B., der Hauptstadt Brasiliens, leben 15 000 Deutsche, z. T. in großer Armut und Dürftigkeit, verlorene Söhne und Töchter unseres Volkes, wenn ihnen nicht die deutsche Gemeindeschwester nachgeht und die deutsche Kirchengemeinde sie betreut.
Pfarrer Stenzel entwarf erschütternde Bilder über die Not unserer Glaubens- und Volksgenossen in Rußland unter dem Thema: „Blut und Tränen deutsch-evangelischer Chri- sten in der Sowjet-Hölle". Der Redner wies die ganze Hohlheit und Haltlosigkeit von Lenins Losung nach, aus die ganz Rußland hört: „Wir bauen eine neue bessere Welt." Alles was der Bolschewismus den Rußlanddeutschen in wirtschaftlicher und weltanschaulicher Beziehung bisher. gebracht hat, war zwar neu, aber eine Verschlechterung ihrer Lage, denn Bolschewismus heißt Verneinung und Vernichtung. Mit ergreifenden Worten rief der Redner auf zur Hilfe für das Deutsch-
23
141
80,5
107
67,13
105,5
100,5
90,25
146
116,25
Mainkrastwerke Höchst a.OU«« 4
Süddeutsch« ßuda —e|
Selten & Guilleaume „
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmuna. 6
Rheinische EletMzttäl ........ 6
Schuckerl L Eo....... ....... 5
Siemens L Halske ..... 7
Lahweve» L Lo............. 10
ManSfelder Bergbau ..
Kokswerte.........
Phönix Bergbau Rheinische Braunkohle« Rheinstahl .........
Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen .......
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerk Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
Philipp Hot-mann .
Zementwerk Heidelberg ..
Lemeutwerk Karlstadt.....
t®. Farven-Industrie chetdeanstalt........
Goldschmidt .
RütgerSwerke .
Melallgesellschaft
Sie' Staat? lizeid" Mds Kennt
,M 2100/i gehe" „nage ansta" 316$ Bernie
Die urspri genoss Betei! zweit, sten '
Ft noch Slufei Zeit Der ' benot Diesel ein gi Rüde- Züge notm bchä obm burd Mit gegei Guts ten 1
Di. Eesch
59,5 1 62 |
108,75 1 -
1261 -I
Erster Tag.
(EPH.) Strahlender Festhimmel leuchtet über dem schönen Odenwaldstädtchen Erbach, sonniges und doch kühles Wetter lockt die Menschen am Vormittag zu Hunderten, am Nachmittag zu Tausenden von nah und fern nach der Feststadt — sie alle waren dem Ruf des Gustav-Adolf-Ver- e i n 5 gefolgt, um mit ihm seine jährliche große Heerschau zu begehen: die Jahreshauptversammlung.
Glockengeläute, Posaunenblasen und Kurrendesingen eröffnen als Auftakt den ersten Festtag, der mit seinen zahlreichen
Gustav-Adolf-Gottesdiensten
in den Odenwaldgemeinden der weiten Umgebung von Erbach feierlich anhebt. In Erbach steht auf der Kanzel der wundervoll erneuerten Kirche ein treuer Zeuge des Evangeliums, ein aus Rußland vertriebener Wolgadeutscher, Pfarrer Stenzel, der jetzt ein Pfarramt in Berlin innehat. In ergreifenden Worten schildert er den Kamps des Deutschtums in seiner Heimat in alter und neuer Zeit; einem Trümmerhaufen und Leichenfeld gleichen heute die einst blühenden deutschen Kolonien im blutüberströmten Rußland, etwa 50 000 Deutsche werden es sein, die in den furchtbaren Gefangenenlagern im äußersten Norden Rußlands einem langsamen, aber sicheren Tod durch Hunger und Kälte zugeführt werden — satanische Mächte, wie sie im Bolschewismus wirksam geworden sind, haben dort ihr Werk tun dürfen, und was noch übrig ist an Glaubens- und Volksgenossen, das schreit nach Hilfe und dem muß geholfen werden, soll es nicht völlig versinken im namenlosen Elend'.
Nach der Festpredigt grüßt in Stellvertretung des verhinderten Landesbischofs Oberkirchenrat Propst Dr. Müller (Darmstadt) den Guftav-Adolf-Der- ein mit dem Pauluswort: „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht, denn es ist eine Kraft Gottes". Wo diese Gotteskraft oie Her-
Iahresiagung des Hess. Hauptvereins derGustav-Adols-Stiftung
am 1. und 2. Zuli in Erbach.
vamvurg-Amerika-Pakel
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
Hansa-Dampfschifs..........
Norddeutscher Lloyd W.®. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ...
Commerz, und Privat-Bank ..
Deutsche Bank und Disconw-
Gesellschaft................
Dresdner Bank
Reichsbank ;
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten ..........
Englische Noten Französische Noten Holländische Note« .... ...
Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, I 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Note« Schweizer Noten Spanische Note» ...........
gen erfüllt, da öffnen sich die Hände in heiliger Bruderliebe, ohne die eine christliche Kirche nicht bestehen kann. Eine Kirche ohne Volk und engste Volksverbundenheit ist nichts, aber auch ein Volk ohne Kirche ist eine seelen- und heimatlose Masse. Es ist der Ehrentitel des Gustav-Adolf-Vereins, daß er mithilft, unserem deutschen Volk Kirche zu schaffen, und unsere evangelische Kirche mit dem Volk in fester Verbindung zu halten.
Oie Volksversammlung des Nachmittags
Oer Kursstand der Aktien Ende Juni.
Der Monat Juni stand äußerlich, wie im Wirtschaftsbericht der Commerz- und Privatbank hervorgehoben wird, zwar im Zeichen der neuen 4pro- zentigen Reichsanleihe, die neben der Barzeichnung dem Umtausch der Reichsanleihe von 1929 und des Neubesitzes gedient und die mit einem Betrage von etwa 300 Millionen Mark einen recht zufriedenstellenden Erfolg gebracht hat. Tatsächlich wickelte sich aber der größte Teil des Börsengeschäftes auf den Aktienmärkten ab, auf denen einige Gruppen von Spezialwerten im Mittelpunkt eines verstärkten Interesses standen. Der Anteil der höher im Kurs notierten Werte, besonders derjenigen Papiere über 100 bis 150 v. H., hat erheblich zugenommen, während die unteren Kategorien Rückgänge erkennen lassen, Anlaß zu der vergrößerten Nachfrage nach Aktien dürfte der Umstand gegeben haben, daß das Ausland feine hier befindlichen Sperrmarkguthaben teilweise in Effekten umwandelte und hierbei vor allem die sogenannten Rohstoffwerte bevorzugte. Dies gilt vor allem für Braunkohlen- und Kaliwerte, während Montanaktien im weiteren Verlauf des Monats eher vernachlässigt waren und sich eine deutliche Zurückhaltung gegenüber solchen Industriezweigen bemerkbar machte, die in starkem Maße von der Versorgung von Rohstoffen aus dem Auslande abhängig sind.
Die zeitweilig auflebenden Erörterungen über eine allgemeine Herabsetzung der Zinssätze lenkten die Aufmerksamkeit erneut auf die sogenannten Versorgungswerte, die teilweise erhebliche Kurssteigerungen erzielten. Am Rentenmarkt selbst bahnte sich aus denselben Gründen vorübergehend ein Umschichtungsprozeß derart an, daß hochverzinsliche und daher im Kurs hochstehende Renten verkauft und gegen solche mit niedrigerem Nominalzinsfuß und dementsprechend niedrigen Kursen umgetauscht wurden. Diese Bewegung kam aber bald zum Stillstand, während sich die vielfach nur unter scharfen Repartierungen zu befriedigende Nachfrage nach den Steuergutscheinen während des ganzen Monats erhielt.
Oie Entwicklung der Kali-Industrie im Jahre 1933.
Die besonders innerhalb der deutschen Landwirtschaft eingetretene Zuversicht führte, wie im Geschäftsbericht der Kaliwerke Salzdetfurth A G. ausgeführt wird, zu einer erheblichen Steigerung des Kaliabsatzes im Jnlande. Auch im Auslandgeschäft ergab sich in 1933 trotz des Wettbewerbs der neu erstandenen Kalierzeugungsstätten eine Absatzerhöhung. Die Erlöse erfuhren allerdings einen Rückgang, so daß der Gesamtwert der Lieferungen niedriger war als im Vorjahre. Die Abladungen des deutschen Kalisyndikates im Berichtsjahr beliefen sich auf 9,37 (8,47) Millionen Doppelzentner Reinkali. 23,6 (24.3) v. H. des Absatzes entfielen auf das Ausland. Der Anteil der Gesellschaft stellte sich auf 50,1335 (50,1493) Tausendstel, ihre Produktion betrug 0,49 (0,38) Millionen Doppelzentner reines Kali. Die Belegschaft konnte um 20 v. H. verstärkt werden. Das Frühjahrsgeschäft 1934 setzte zeitig ein und zeigte eine wesentliche Besserung gegenüber dem Vorjahre.
Der 21 nteil der Kaliwerke Aschersleben, deren Kapital sich etwa zur Hälfte bei der Kali Sckkzdetfurth befindet, am Kaliabsatz stellte sich Ende 1933 auf 105,8928 (105,9264) Tausendstel. Die Belegschaft stieg auf 1927 (1630) Mann. Die Beteiligung am Absatz des Deutschen Steinsalz-Syndikats betrug 5,9333 v. H.
Die Beteiligung der Consolidierten Alkaliwerke Westeregeln und ihrer Töchter am Syndikatsabsatz betrug 95,3959 (95 4259) Tausendstel. Seit Anfang 1933 wurden 768 Personen eingestellt.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Zum Börsen- und Wochenbeginn lagen nur wenig Aufträge vor. Die Kulisse selbst war ebenfalls sehr zurückhaltend. Infolge der Geschäftsstille lag die Börse uneinheitlich, hatte aber vereinzelt stärkere Kursverschiebungen. Der Halbjahresultimo ist gut überwunden. Auch machte die politische Festigung unserer Regierung nach der raschen Ueberwindung der Meutereioersuche einen ausgezeichneten Eindruck, verstärkt durch die ruhige Aufnahme in der Auslandpresse. Kaliwerte lagen ziemlich fest in Nachwirkung der Bilanzvorlagen der Salzdetfurthgruppe und der Ausführungen bei Wintershall. Die Kursgewinne betrugen etwa 3 v. H. Montanwerte dagegen allgemein schwächer. Es verloren Rheinstahl 1 0. H., Phönix 0,75 v. H., Gelsenkirchen 1,40 v. H., Harpener 3 v. H. und Mansfeld 2 v. H. Farbenindustrie kaum verändert, zunächst 0,25 0. H. fester, später bis 0,50 v. H. schwächer. Scheideanstalt verloren 1 v. H., Goldschmidt aber plus 0,75 v. H. Am Dlektromarkt
durch einen Festzug eingeleitet, dessen Teilnehmer aus Erbach und zahlreichen Odenwaldgemeinden stammten. Auf dem schön gelegenen Gelände des Sportparks sammelten sich die Massen zu einer gewaltigen Kundgebung f ü r Glaube und Volkstum. Die Veranstaltung
Datum | 28.6
....... 0 78" 0 -
....... 0 47,25
10 233,25
Bemberg...........
Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS .......
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Orenstein L Koppel .. Leonhard Dietz Thade ..............
S«uimUatoren-Fabrü Dontt-Gummt.......
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
lagen Tarifwerte überwiegend fester, so Gesfürel und Bekula von 0,50 bis 1 0. H., dagegen setzten Lahmeyer ihren Kursrückgang um 3 v. H. fort, auch Siemens 3 v. H. und Schuckert 1,25 v. H. niedriger. Freundlich lagen Reichsbankanteile (plus 0,50 v. H.), AG. für Verkehr und Hapag je plus 0,75 v. H. und Cement Heidelberg plus 0,50 v. H. Daimler Motoren büßten 2 v. H. ein. Aschaffenburger Zellstoff waren erneut um 2,25 0. H. erhöht, dagegen Waldhof auf die Sanierungsbefürchtungen 1,25 v. H. schwächer. Auch Deutsche Linoleum verloren 1,25 v. H., Conti Gummi 3 v. H., Aku und Bemberg je 2,50 v. H. Der Rentenmarkt laa ruhig, Neuanlagekäufe waren nicht sehr groß. Auch hier bröckelten die Kurse infolge der Geschäftsstille ab, so Altbesitz um 0,13 v. H., Reichsmark-Obligationen um 0,13 bis 0,25 v. H. Späte Schuldbücher blieben behauptet, Stahlverein-Bonds lagen 0,75 v. H. freundlicher.
Der Verlauf stagnierte nahezu vollkommen, und die Kurse neigten fast allgemein zur Schwäche, wobei die Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H. betrugen.
Am Rentenmarkt herrschte auch späterhin Geschäftslosigkeit. Goldpfandbriefe blieben gut behauptet, vereinzelt auch etwas fester, während Liquidationspfandbriefe und Kommunal-Obligatio- nen uneinheitlich lagen bei Veränderungen von 0,25 bis 0,50 d. rj. Stadtanleihen waren kaum verändert, aber sehr still. Fremde Werte waren kaum beachtet. — Tagesgeld war leichter und wurde auf 3,50 v. H. ermäßigt.
Frankfurter Abendbörse weiter abbröckelnd.
Die Abendbörse verkehrte in außerordentlich stiller Haltung, da Aufträge nahezu fehlten. Die Kulisse verhielt sich weiterhin reserviert. Obwohl die Grundstimmung nicht unfreundlich war, gaben die Kurse aber unter dem Druck fast völliger Stagnation überwiegend weiter etwas nach. Farbenindustrie setzten 0,75 v. H., Bekula 1 v. H., Licht & Kraft 1,25 v. H., Harpener 0,65 v. H. schwächer ein und auch sonst lagen die Schlußkurse um 0,25 bis 0,50 v. H. unter dem bereits matten Berliner Schlußstand.
Das Rentengeschäft stagnierte bei kaum veränderten Kursen vollkommen. Von fremden Werten setzten Schweiz. Bundesbahn-Anleihen ihre Abwärtsbewegung um 2 v. H. fort; 4prozentige von 1912 155, 3,5prozentige von 1912 144. Es notierten u. a.: Altbesitzanleihe 93,90, 6prozent. Stahlverein- Bonds 76,75, 5,5proz. Frankf. Hyp.-Bank Liquidation 87,75, Commerzbank 57,50, DD-Bank 62,50,
Reichsbank 153, Gelsenkirchen 58,25, Harpener 103,40, Phönix 45,50, Rheinstahl 94,25, Stahlverein 39,40, Bekula 141, Conti Gummi 130,50, Daimler Motoren 46,90, Scheideanstalt 207, Licht & Kraft 107, JG.-Farben 146,75, Gesfürel 105,50, Holzmann 59,50, Rheag 100,50, Schuckert 90,25, Siemens 146, Zellstoff Aschaffenburg 56,40, Reichsbahn - VA. 110,90, Hapag 25,50. Nachbörse: JG.-Farben 146,40.
Frankfurter Schiachrvlehrnartt.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Austrieb: Rinder 1236 (gegen 1266 am letzten Montagsmarkt) darunter befanden sich 422 Ochsen, 111 Bullen, 328 Küche und 375 Färsen. Kälber 469 (507), Hämmel 36 (28), Schafe 7 (27), Schweine 3964 (4098). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen al) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 24 bis 28. Bullen a) 30, b) 27 bis 29, c) 24 bis 26, d) 21 bis 23, Kühe a) 29 bis 30, b) 25 bis 28, c) 20 bis 24, d) 12 bis 19. Färsen a) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 28 bis 31, d) 23 bis 27. Kälber a) 45 bis 46, b) 38 bis 44, c) 31 bis 37, d) 21 bis 30. Lämmer und Hämmel bl) 34 bis 35, c) 30 bis 33. Schafe nicht notiert. Schweine al) 50, a2) 45, b) 38 bis 43, c) 38 bis 43, d) 34 bis 42, gl) 33 bis 36, g2) 30 bis 32. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt zogen Rinder, Kälber und Hämmel um je eine Mark an, Schweine blieben unverändert. Marktverlauf: Rinder ruhig, nahezu ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine ruhig, geringer Ueberftanö.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Der Großmarkt für Getreide blieb zwar fest, doch ist eine gewisse Beruhigung unverkennbar. Die Angebotsverhältnisse haben sich nur wenig verändert, reichen aber für die Nachfrage aus. Für Hafer gingen die Preise etwas zurück, neue Wintergerste wurde noch nicht notiert, die gezeigten Muster haben eine vorzügliche Qualität. Roggenkleie war noch gesucht und höher, auch sofort lieferbares Sojaschrot blieb beachtet. Die Preise lagen fast unverändert. Weizen 210, Roggen 186, Hafer 207,50 bis 210, Weizenmehl, Festpreisgebiet W X 28,90, W VII 28,60, Roggenmehl Festpreisgebiet R VIII und R VI je 25,25, Weizenmehl IVB 16,75, Weizennachmehl 16,25, Weizenfuttermehl 12,25, Weizenkleie, fein 11,40, grob 11,75, Roggenfuttermehl 13, Roggenkleie 12,25 bis 12,50, Sojaschrot 16, Palmkuchen 15,70, Erdnußkuchen 17,20, Treber 17, Heu 10,50 bis 11, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 2,80 bis 3, gebündelt 2,90 bis 3,10, Kartoffeln: gelb fleischige Frühkartoffeln, 6,50 Mark. Tendenz: fest. Die Mehlpreise verstehen sich ausschließlich 0,50 Mark Frachtausgleich.
eahrio» ...................O
Deutsche SrdA
Gelsenkirchen« O
Bpener...................O
ich Stsea—Köln-Neuesten .. O
Bergbau ............. -
Bergbau ®enüffe 6
1801 180 i 180,25
6-y Abmd. bSrse
1 Frankfun 0. Ul.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211.
FranktuN a. Ul
Berlin
Gchluß» kurs
Schlußk. Abend- börse
Gchluß» kurs
Schlußk.
Mittag, börse
Datum
28.6.
2.7.
28.6.
2.7.
4% vesgl. Serie 11 .......
7,8
7,7
_
_
5% Ruinän. vereinh. Rente v. 1903
4,3
4,25
4,45
4,4
4^%Rumän.vereinh.Rentev.i913
6,6
6,8
4% Rumänische vereinh. Rente ..
3,9
3,7
3,85
3,75
2y<% Anatolier ..........
35
33,5
35
33,5
Frankiur
u. 2)1
Berlin
Schluß» hird
Schlußk. Abend« börse
Schluß, für«
Schlußk. Mittag, börse
Datum
?8.6
2-7-
28.6
1 2-7-
•% Deutsche Reichsanlethe v. 1927
93,75
93,25
93,75
93,65
6% c^em.7% Dl. Reichsanl. 0.1929
99,8
—
99,75
—
6Vi% Doung-Anleihe von 1930 .
30.75
90
"0.25
90
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mtt
94,4
93,9
Auslos.-Rechten ......
94,5
93,9
Desgl. ohne Auslos..Rechte......
--
—
—
—
6% ehem.8% Hess. Volksstaai 1929
90,5
lrückzahlb. 102%) ..........
90
89,25
89,5
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12 ...........
89
89,25
«■*
89
6¥i% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadl Ltqui
87,25
88
—
Oberhessen Provinz-Anleih« mtt
Auslos.-Rechten .....
95
95,5
**
—
Deutsche Komm. Sammelabl. An»
leihe Serie 1 mtt Auslos.-Rechten
95
94,9
—
94,9
6% ehem. 8% Frankf. Hyp.-Bank
88,5
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
88,5
87,75
1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
88,25
88,5
—
——
W/o ehem. 4Vi% Franks. Hyp^ Bank-Liqu^Psandbriese.....
87,65
87,75
—
Wi% ehem. 4¥t% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ..
89
89,4
—
6% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
91,5
91,5
91
91,5
8% ehem. 7% Pr. Landespfand.
briesanstatt, Psandbriese R. 10
92,5
92
92
Eteuergutsch. Verrechnungskurs
101,1
101,13
101,1
101,13
4% Oesterreichttche Goidrenre.... 4,20% Oesterretchische Sllberrrntr
1J
24,5
—
25
1,2
4% Ungarische Goidrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
7,5 7
7,4
6,9
7,45
7,13
7,35
4yf% deSgl. von 1913 ........
6% abgesl. Goldmertkaner von 99
7
7
7,2
7,2
8
8,25
8,7
4% Türkische Zollanlethe von 1911 4^ Türkisch« Bagdadbaha-Anleihe
/.65
7,65
8
7,2
»eeeeeeeeeeeeeeeeeee-
7,75
7,6
«■»
28.3unl
2.JUÜ
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Seid
Brie'
Geld
| Brie»
Buenos Aires
0,603
0,607
0,600
0,604
Brüssel.....
58,57
58,69
58,50
58,62
Rio de Jan. .
. 0,189
0,191
0,184
0,186
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
56,54
50,66
56,49
56,61
Danzig.....
81,97
81,83
81,67
81,83
London .....
12,655
12,685
12,650
12,680
Helsingfors..
5,594
5,606
5,594
5,606
Paris ......
16,50
16,54
16,50
16,54
Holland ....
169,73
170,07
169,73
170,07
Italien.....
21,53
21,57
21,53
21,57
Japan......
0,749
0,751
0,749
0,751
Jugoslawien.
5,664
5,676
5,664
5,676
Oslo..... :
63,59
63,71
63,59
63,71
Wien.......
48,45
48,55
48,45
48,55
Lissabon ...
11,52
11,54
11,51
11,53
Stockholm...
65,23
65,37
65,23
65,37
Schweiz ....
81,48
81,64
81,44
81,60
Spanten....
34,29
34,35
34,32
34,38
Prag.......
Budapest ...
10,44
10,46
10,44
10,46
Neuyork...
2,508
2,514
2,510
2,516
Berlin, 2-Zuli
Geld
Bries


