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Wirtschaft

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Die Kennzeichnung der fünf deutschen Buttersorten

wurde umrahmt durch wirkungsvolle Musikoor- träge von Kirchen-, Bläser- und Schülerchören und wurde geleitet von Stadtpfarrer Hahn (Erbach).

Die Ansprachen eröffnete Pfarrer D. Wagner- Bensheim, der Vorsitzende des Hessischen Haupt­vereins der Gustav-Adolf-Stiftung. Sein Gruß galt den deutschen Volks- und evangelischen Glaubens­genossen. Das Volk bleibt stark, führte der Redner aus, das einen starken Glauben hat.Für Glaube und Volkstum" hat daher der Gufte - Adolf-Verein als Motto über feine diesjährige Tagung geschrie­ben.

Propst Dr. Müller- Darmstadt überbrachte mit den Grüßen der Kirchenregierung deren Dank und Anerkennung für den Gustav-Adolf-Verein als den treuesten und erfolgreichsten Mitarbeiter des kirchlichen Lebens.

Pfarrer S t o f ch - Wittenberg, der Leiter des dortigen Diakonissenhauses für Gemeindeschwestern im Ausland, wies in seiner Ansprache darauf hin, daß in den letzten hundert Jahren etwa 6V2 Mil­lionen Deutsche ausgewandert sind. Was ist aus

es nach der am 1. Juli in Kraft tretenden Butterverordnung künftig geben wird.

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den einmütigen Willen des deutschen Saar­landes, am 13. Januar nächsten Jahres zum Vaterland zurückzukehren. Er sprach aus, daß alle Verlockungen und Bedrückungen der Gegner an dieser unabänderlichen Tatsache nichts ändern kön­nen. An führender Stelle im Kampf des Saar­landes um fein Selbstbestimmungsrecht steht auch die evangelische Kirche, die dort zwar in der Min­derheit den anderen Volksgenossen gegenüber ist, die sich aber in opferbereiter Treue und angestamm­tem deutschem Volkstum von niemand übertreffen läßt.

Den Höhepunkt der Volksversammlung am Nach- mittag des ersten Festtages bildete das T r e u e gelöbnis für Kirche und Volk. In zünden­den Worten beantwortete Oberkirchenrat Dr. Mül­ler- Darmstadt das Treuegelöbnis von der Saar, das ausgeklungen war in die Worte:Wir wol­len lieber mit unseren Brüdern im Reich trockenes Brot essen, als getrennt von ihnen an vollen Ti­schen sitzen." Gerade die deutsche Not hat den deut­schen Menschen zur Treue gegen die Brüder in Not in der Nähe und in der Ferne erzogen. Mit aufgehobenen Händen bezeugte es die Riesenver­sammlung:Wir schwören Treue unserem Volk und seinem Führer, unserer Kirche und allen ihren Gliedern."

Das Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Lied, sowie der ChoralNun danket alle Gott" bildeten den Abschluß der Feier.

ihnen und ihren Kindern geworden in Nord» und Süd-Amerika? Die bittere Antwort lautet: Zum großen Teil Kulturdünger! Aber das darf nicht sein. Unser Volk und seine Söhne sind uns zu gut dazu. Darum gilt es, diesen Söhnen unseres Volkes chren evangelischen Glauben und damit ihr deutsches Volkstum zu erhalten. In der Zweimillionenstadt Rio de Janeiro z. B., der Haupt­stadt Brasiliens, leben 15 000 Deutsche, z. T. in großer Armut und Dürftigkeit, verlorene Söhne und Töchter unseres Volkes, wenn ihnen nicht die deutsche Gemeindeschwester nachgeht und die deut­sche Kirchengemeinde sie betreut.

Pfarrer Stenzel entwarf erschütternde Bilder über die Not unserer Glaubens- und Volksgenossen in Rußland unter dem Thema:Blut und Tränen deutsch-evangelischer Chri- sten in der Sowjet-Hölle". Der Redner wies die ganze Hohlheit und Haltlosigkeit von Lenins Losung nach, aus die ganz Rußland hört: Wir bauen eine neue bessere Welt." Alles was der Bolschewismus den Rußlanddeutschen in wirt­schaftlicher und weltanschaulicher Beziehung bisher. gebracht hat, war zwar neu, aber eine Verschlech­terung ihrer Lage, denn Bolschewismus heißt Ver­neinung und Vernichtung. Mit ergreifenden Wor­ten rief der Redner auf zur Hilfe für das Deutsch-

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Erster Tag.

(EPH.) Strahlender Festhimmel leuchtet über dem schönen Odenwaldstädtchen Erbach, sonniges und doch kühles Wetter lockt die Menschen am Vor­mittag zu Hunderten, am Nachmittag zu Tausen­den von nah und fern nach der Feststadt sie alle waren dem Ruf des Gustav-Adolf-Ver- e i n 5 gefolgt, um mit ihm seine jährliche große Heerschau zu begehen: die Jahreshauptver­sammlung.

Glockengeläute, Posaunenblasen und Kurrende­singen eröffnen als Auftakt den ersten Festtag, der mit seinen zahlreichen

Gustav-Adolf-Gottesdiensten

in den Odenwaldgemeinden der weiten Umgebung von Erbach feierlich anhebt. In Erbach steht auf der Kanzel der wundervoll erneuerten Kirche ein treuer Zeuge des Evangeliums, ein aus Rußland vertriebener Wolgadeutscher, Pfarrer Stenzel, der jetzt ein Pfarramt in Berlin innehat. In er­greifenden Worten schildert er den Kamps des Deutschtums in seiner Heimat in alter und neuer Zeit; einem Trümmerhaufen und Leichenfeld glei­chen heute die einst blühenden deutschen Kolonien im blutüberströmten Rußland, etwa 50 000 Deutsche werden es sein, die in den furchtbaren Gefangenen­lagern im äußersten Norden Rußlands einem lang­samen, aber sicheren Tod durch Hunger und Kälte zugeführt werden satanische Mächte, wie sie im Bolschewismus wirksam geworden sind, haben dort ihr Werk tun dürfen, und was noch übrig ist an Glaubens- und Volksgenossen, das schreit nach Hilfe und dem muß geholfen werden, soll es nicht völlig versinken im namenlosen Elend'.

Nach der Festpredigt grüßt in Stellvertretung des verhinderten Landesbischofs Oberkirchenrat Propst Dr. Müller (Darmstadt) den Guftav-Adolf-Der- ein mit dem Pauluswort:Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht, denn es ist eine Kraft Gottes". Wo diese Gotteskraft oie Her-

Iahresiagung des Hess. Hauptvereins derGustav-Adols-Stiftung

am 1. und 2. Zuli in Erbach.

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Hamburg-Südam. Dampfschiff.

Hansa-Dampfschifs..........

Norddeutscher Lloyd W.®. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ...

Commerz, und Privat-Bank ..

Deutsche Bank und Disconw-

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Dresdner Bank

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Englische Noten Französische Noten Holländische Note« .... ...

Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, I 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Note« Schweizer Noten Spanische Note» ...........

gen erfüllt, da öffnen sich die Hände in heiliger Bruderliebe, ohne die eine christliche Kirche nicht bestehen kann. Eine Kirche ohne Volk und engste Volksverbundenheit ist nichts, aber auch ein Volk ohne Kirche ist eine seelen- und heimatlose Masse. Es ist der Ehrentitel des Gustav-Adolf-Vereins, daß er mithilft, unserem deutschen Volk Kirche zu schaf­fen, und unsere evangelische Kirche mit dem Volk in fester Verbindung zu halten.

Oie Volksversammlung des Nachmittags

Oer Kursstand der Aktien Ende Juni.

Der Monat Juni stand äußerlich, wie im Wirt­schaftsbericht der Commerz- und Privatbank hervor­gehoben wird, zwar im Zeichen der neuen 4pro- zentigen Reichsanleihe, die neben der Barzeichnung dem Umtausch der Reichsanleihe von 1929 und des Neubesitzes gedient und die mit einem Betrage von etwa 300 Millionen Mark einen recht zufrieden­stellenden Erfolg gebracht hat. Tatsächlich wickelte sich aber der größte Teil des Börsengeschäftes auf den Aktienmärkten ab, auf denen einige Gruppen von Spezialwerten im Mittelpunkt eines verstärkten Interesses standen. Der Anteil der höher im Kurs notierten Werte, besonders derjenigen Papiere über 100 bis 150 v. H., hat erheblich zugenommen, wäh­rend die unteren Kategorien Rückgänge erkennen lassen, Anlaß zu der vergrößerten Nachfrage nach Aktien dürfte der Umstand gegeben haben, daß das Ausland feine hier befindlichen Sperrmarkguthaben teilweise in Effekten umwandelte und hierbei vor allem die sogenannten Rohstoffwerte bevorzugte. Dies gilt vor allem für Braunkohlen- und Kali­werte, während Montanaktien im weiteren Verlauf des Monats eher vernachlässigt waren und sich eine deutliche Zurückhaltung gegenüber solchen Industrie­zweigen bemerkbar machte, die in starkem Maße von der Versorgung von Rohstoffen aus dem Aus­lande abhängig sind.

Die zeitweilig auflebenden Erörterungen über eine allgemeine Herabsetzung der Zinssätze lenkten die Aufmerksamkeit erneut auf die sogenannten Ver­sorgungswerte, die teilweise erhebliche Kurssteige­rungen erzielten. Am Rentenmarkt selbst bahnte sich aus denselben Gründen vorübergehend ein Umschichtungsprozeß derart an, daß hochver­zinsliche und daher im Kurs hochstehende Renten verkauft und gegen solche mit niedrigerem Nomi­nalzinsfuß und dementsprechend niedrigen Kursen umgetauscht wurden. Diese Bewegung kam aber bald zum Stillstand, während sich die vielfach nur unter scharfen Repartierungen zu befriedigende Nachfrage nach den Steuergutscheinen während des ganzen Monats erhielt.

Oie Entwicklung der Kali-Industrie im Jahre 1933.

Die besonders innerhalb der deutschen Landwirt­schaft eingetretene Zuversicht führte, wie im Ge­schäftsbericht der Kaliwerke Salzdetfurth A G. ausgeführt wird, zu einer erheblichen Steige­rung des Kaliabsatzes im Jnlande. Auch im Aus­landgeschäft ergab sich in 1933 trotz des Wettbe­werbs der neu erstandenen Kalierzeugungsstätten eine Absatzerhöhung. Die Erlöse erfuhren allerdings einen Rückgang, so daß der Gesamtwert der Liefe­rungen niedriger war als im Vorjahre. Die Ab­ladungen des deutschen Kalisyndikates im Berichts­jahr beliefen sich auf 9,37 (8,47) Millionen Doppel­zentner Reinkali. 23,6 (24.3) v. H. des Absatzes ent­fielen auf das Ausland. Der Anteil der Gesellschaft stellte sich auf 50,1335 (50,1493) Tausendstel, ihre Produktion betrug 0,49 (0,38) Millionen Doppel­zentner reines Kali. Die Belegschaft konnte um 20 v. H. verstärkt werden. Das Frühjahrsgeschäft 1934 setzte zeitig ein und zeigte eine wesentliche Besserung gegenüber dem Vorjahre.

Der 21 nteil der Kaliwerke Aschersleben, deren Kapital sich etwa zur Hälfte bei der Kali Sckkzdetfurth befindet, am Kaliabsatz stellte sich Ende 1933 auf 105,8928 (105,9264) Tausendstel. Die Belegschaft stieg auf 1927 (1630) Mann. Die Be­teiligung am Absatz des Deutschen Steinsalz-Syn­dikats betrug 5,9333 v. H.

Die Beteiligung der Consolidierten Al­kaliwerke Westeregeln und ihrer Töchter am Syndikatsabsatz betrug 95,3959 (95 4259) Tau­sendstel. Seit Anfang 1933 wurden 768 Personen eingestellt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 2. Juli. Zum Börsen- und Wochenbeginn lagen nur wenig Aufträge vor. Die Kulisse selbst war ebenfalls sehr zurückhaltend. In­folge der Geschäftsstille lag die Börse uneinheitlich, hatte aber vereinzelt stärkere Kursverschiebungen. Der Halbjahresultimo ist gut überwunden. Auch machte die politische Festigung unserer Regierung nach der raschen Ueberwindung der Meutereioer­suche einen ausgezeichneten Eindruck, verstärkt durch die ruhige Aufnahme in der Auslandpresse. Kaliwerte lagen ziemlich fest in Nachwirkung der Bilanzvor­lagen der Salzdetfurthgruppe und der Ausführun­gen bei Wintershall. Die Kursgewinne betrugen etwa 3 v. H. Montanwerte dagegen allgemein schwächer. Es verloren Rheinstahl 1 0. H., Phönix 0,75 v. H., Gelsenkirchen 1,40 v. H., Harpener 3 v. H. und Mansfeld 2 v. H. Farbenindustrie kaum ver­ändert, zunächst 0,25 0. H. fester, später bis 0,50 v. H. schwächer. Scheideanstalt verloren 1 v. H., Goldschmidt aber plus 0,75 v. H. Am Dlektromarkt

durch einen Festzug eingeleitet, dessen Teilnehmer aus Erbach und zahlreichen Odenwald­gemeinden stammten. Auf dem schön gelegenen Ge­lände des Sportparks sammelten sich die Massen zu einer gewaltigen Kundgebung f ü r Glaube und Volkstum. Die Veranstaltung

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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

lagen Tarifwerte überwiegend fester, so Gesfürel und Bekula von 0,50 bis 1 0. H., dagegen setzten Lahmeyer ihren Kursrückgang um 3 v. H. fort, auch Siemens 3 v. H. und Schuckert 1,25 v. H. niedriger. Freundlich lagen Reichsbankanteile (plus 0,50 v. H.), AG. für Verkehr und Hapag je plus 0,75 v. H. und Cement Heidelberg plus 0,50 v. H. Daimler Mo­toren büßten 2 v. H. ein. Aschaffenburger Zellstoff waren erneut um 2,25 0. H. erhöht, dagegen Wald­hof auf die Sanierungsbefürchtungen 1,25 v. H. schwächer. Auch Deutsche Linoleum verloren 1,25 v. H., Conti Gummi 3 v. H., Aku und Bemberg je 2,50 v. H. Der Rentenmarkt laa ruhig, Neuanlage­käufe waren nicht sehr groß. Auch hier bröckelten die Kurse infolge der Geschäftsstille ab, so Altbe­sitz um 0,13 v. H., Reichsmark-Obligationen um 0,13 bis 0,25 v. H. Späte Schuldbücher blieben be­hauptet, Stahlverein-Bonds lagen 0,75 v. H. freund­licher.

Der Verlauf stagnierte nahezu vollkommen, und die Kurse neigten fast allgemein zur Schwäche, wobei die Rückgänge von 0,50 bis 1 v. H. betrugen.

Am Rentenmarkt herrschte auch später­hin Geschäftslosigkeit. Goldpfandbriefe blieben gut behauptet, vereinzelt auch etwas fester, während Liquidationspfandbriefe und Kommunal-Obligatio- nen uneinheitlich lagen bei Veränderungen von 0,25 bis 0,50 d. rj. Stadtanleihen waren kaum ver­ändert, aber sehr still. Fremde Werte waren kaum beachtet. Tagesgeld war leichter und wurde auf 3,50 v. H. ermäßigt.

Frankfurter Abendbörse weiter abbröckelnd.

Die Abendbörse verkehrte in außerordentlich stil­ler Haltung, da Aufträge nahezu fehlten. Die Kulisse verhielt sich weiterhin reserviert. Obwohl die Grund­stimmung nicht unfreundlich war, gaben die Kurse aber unter dem Druck fast völliger Stagnation über­wiegend weiter etwas nach. Farbenindustrie setzten 0,75 v. H., Bekula 1 v. H., Licht & Kraft 1,25 v. H., Harpener 0,65 v. H. schwächer ein und auch sonst lagen die Schlußkurse um 0,25 bis 0,50 v. H. unter dem bereits matten Berliner Schlußstand.

Das Rentengeschäft stagnierte bei kaum veränderten Kursen vollkommen. Von fremden Werten setzten Schweiz. Bundesbahn-Anleihen ihre Abwärtsbewegung um 2 v. H. fort; 4prozentige von 1912 155, 3,5prozentige von 1912 144. Es notierten u. a.: Altbesitzanleihe 93,90, 6prozent. Stahlverein- Bonds 76,75, 5,5proz. Frankf. Hyp.-Bank Liquida­tion 87,75, Commerzbank 57,50, DD-Bank 62,50,

Reichsbank 153, Gelsenkirchen 58,25, Harpener 103,40, Phönix 45,50, Rheinstahl 94,25, Stahlverein 39,40, Bekula 141, Conti Gummi 130,50, Daimler Motoren 46,90, Scheideanstalt 207, Licht & Kraft 107, JG.-Farben 146,75, Gesfürel 105,50, Holzmann 59,50, Rheag 100,50, Schuckert 90,25, Siemens 146, Zellstoff Aschaffenburg 56,40, Reichsbahn - VA. 110,90, Hapag 25,50. Nachbörse: JG.-Farben 146,40.

Frankfurter Schiachrvlehrnartt.

Frankfurt a. M., 2. Juli. Austrieb: Rin­der 1236 (gegen 1266 am letzten Montagsmarkt) darunter befanden sich 422 Ochsen, 111 Bullen, 328 Küche und 375 Färsen. Kälber 469 (507), Hämmel 36 (28), Schafe 7 (27), Schweine 3964 (4098). No­tiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen al) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 24 bis 28. Bullen a) 30, b) 27 bis 29, c) 24 bis 26, d) 21 bis 23, Kühe a) 29 bis 30, b) 25 bis 28, c) 20 bis 24, d) 12 bis 19. Färsen a) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 28 bis 31, d) 23 bis 27. Kälber a) 45 bis 46, b) 38 bis 44, c) 31 bis 37, d) 21 bis 30. Lämmer und Hämmel bl) 34 bis 35, c) 30 bis 33. Schafe nicht notiert. Schweine al) 50, a2) 45, b) 38 bis 43, c) 38 bis 43, d) 34 bis 42, gl) 33 bis 36, g2) 30 bis 32. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt zogen Rinder, Kälber und Hämmel um je eine Mark an, Schweine blieben unverändert. Marktverlauf: Rinder ruhig, nahezu ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine ruhig, geringer Ueberftanö.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 2. Juli. Der Großmarkt für Getreide blieb zwar fest, doch ist eine gewisse Be­ruhigung unverkennbar. Die Angebotsverhältnisse haben sich nur wenig verändert, reichen aber für die Nachfrage aus. Für Hafer gingen die Preise etwas zurück, neue Wintergerste wurde noch nicht notiert, die gezeigten Muster haben eine vorzügliche Quali­tät. Roggenkleie war noch gesucht und höher, auch sofort lieferbares Sojaschrot blieb beachtet. Die Preise lagen fast unverändert. Weizen 210, Roggen 186, Hafer 207,50 bis 210, Weizenmehl, Festpreis­gebiet W X 28,90, W VII 28,60, Roggenmehl Fest­preisgebiet R VIII und R VI je 25,25, Weizenmehl IVB 16,75, Weizennachmehl 16,25, Weizenfuttermehl 12,25, Weizenkleie, fein 11,40, grob 11,75, Roggen­futtermehl 13, Roggenkleie 12,25 bis 12,50, Soja­schrot 16, Palmkuchen 15,70, Erdnußkuchen 17,20, Treber 17, Heu 10,50 bis 11, Weizen- und Roggen­stroh, drahtgepreßt 2,80 bis 3, gebündelt 2,90 bis 3,10, Kartoffeln: gelb fleischige Frühkartoffeln, 6,50 Mark. Tendenz: fest. Die Mehlpreise verstehen sich ausschließlich 0,50 Mark Frachtausgleich.

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87,75

1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

88,25

88,5

W/o ehem. 4Vi% Franks. Hyp^ Bank-Liqu^Psandbriese.....

87,65

87,75

Wi% ehem. 4¥t% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse. ..

89

89,4

6% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

91,5

91,5

91

91,5

8% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briesanstatt, Psandbriese R. 10

92,5

92

92

Eteuergutsch. Verrechnungskurs

101,1

101,13

101,1

101,13

4% Oesterreichttche Goidrenre.... 4,20% Oesterretchische Sllberrrntr

1J

24,5

25

1,2

4% Ungarische Goidrente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

7,5 7

7,4

6,9

7,45

7,13

7,35

4yf% deSgl. von 1913 ........

6% abgesl. Goldmertkaner von 99

7

7

7,2

7,2

8

8,25

8,7

4% Türkische Zollanlethe von 1911 4^ Türkisch« Bagdadbaha-Anleihe

/.65

7,65

8

7,2

»eeeeeeeeeeeeeeeeeee-

7,75

7,6

«»

28.3unl

2.JUÜ

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Seid

Brie'

Geld

| Brie»

Buenos Aires

0,603

0,607

0,600

0,604

Brüssel.....

58,57

58,69

58,50

58,62

Rio de Jan. .

. 0,189

0,191

0,184

0,186

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,54

50,66

56,49

56,61

Danzig.....

81,97

81,83

81,67

81,83

London .....

12,655

12,685

12,650

12,680

Helsingfors..

5,594

5,606

5,594

5,606

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,73

170,07

169,73

170,07

Italien.....

21,53

21,57

21,53

21,57

Japan......

0,749

0,751

0,749

0,751

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Oslo..... :

63,59

63,71

63,59

63,71

Wien.......

48,45

48,55

48,45

48,55

Lissabon ...

11,52

11,54

11,51

11,53

Stockholm...

65,23

65,37

65,23

65,37

Schweiz ....

81,48

81,64

81,44

81,60

Spanten....

34,29

34,35

34,32

34,38

Prag.......

Budapest ...

10,44

10,46

10,44

10,46

Neuyork...

2,508

2,514

2,510

2,516

Berlin, 2-Zuli

Geld

Bries