i M tteln des Berrate reantonare ......'------x,
den Führer griffen, und mit Schrecken hat machen, welche Summe von physischem und mora- oen tjuqrer yi n , > cr.r,u. (tfrhom Witi ,n hpm Naraeden des Führers aebort.
es^ge^hen, wie hohe nationalsozialistische SA.-FÜH- rer die Treue mit Füßen traten. Das Volk m feiner einfachen und schlichten Hingebung an den Führer hat heute nur einen Wunsch, bis ms letzte hinein die Schädlinge und Hintermänner gepackt
Besuch ab. Er war vom Reichsminister des Aeußeren, Freiherrn von Neurath, begleitet. Kurz darauf fand sich auch der preußische Ministerpräsident Hermann Göring im Hotel Adlon ein.
Günstige Entwicklung des Fremdenverkehrs.
WillMacdonald dm präfihenfat Aoosevelf besuchen?
Vorbereitung der Flottenkonferenz.
London, 3.Juli. (DNB.-Funkspruch.) „Daily Herald" meldet, daß der englische Ministerpräsident Macdonald feinen Erholungsurlaub in Ka- na da möglicherweise zu einem Besuch bei dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt benutzen werde. 'Irgendwelche festen Pläne in dieser Hinsicht seien jedoch noch nicht gemacht worden. Einer der hauptsächlichsten Gesprächsstoffe bei einer Unterredung zwischen Macdonald und Roosevelt werde die im nächsten Jahre stattfindende Flottenkonferenz sein.
Der Bau von Kriegsschiffen für ausländische Staate n wird nach dem ,^Daily Telegraph" bei den gegenwärtig laufenden englisch- amerikanischen Flottenbesprechungen besondere Beachtung erhalten. Das Blatt weist auf die ruffi- schen Aufträge an Frankreich aus Kreuzer und Unterseeboote hin, erwähnt jedoch nicht, daß auch die englische Schifsahrtsindustne viele Kriegsschiffe an ausländische Mächte geliefert hat und noch liefert.
Der französische Marine- minisier fahrt nach London.
Prag, 2. Juli. (DRB.) Der Minister des Auswärtigen Dr. Benesch sprach am Montag in beiden Kammern des Parlaments Über „Die neue Phase im Kamps um das europäische Gleichgewicht". Die Lage in Europa fei ernft, wenn auch nicht kritisch. Die innere und äußere Lage Frankreichs sei gefestigt worden, die Kleine Entente habe ihre Stellung in Mitteleuropa verstärkt, sie habe ihre Armeen und ihre Verwaltungen in Ordnung gebracht. Der Balkanpakt mit feiner Devise: Der Balkan den Balkanoölkern, fei als weitere Friedensgarantie gefolgt. Als weitere Folge fei die schon längere Seit vorbereitete Neuorientierung Sow - etrußlands mit seiner Annäherung an einige europäische Staaten, vor allem an Frankreich, einqetreten, wobei es auch zur Regelung der Beziehungen zwischen Rußland und der Kleinen Entente gekommen sei, die die Grundlage für das künftige Freundschaftsverhältnis zu der größten südslawischen Nation werden werde.
Das alles bilde die Voraussetzungen, unter denen die heute viel erörterte Idee eines europäischen O st Paktes entstanden sei, dessen Sinn darin bestehe, zu verhindern, daß sich in Europa etwas ereignet, falls im Fernen Osten ein Krieg ausbräche. Wenn die Sicherheit bestehe, daß Europa r^hig bleibe, würde wahrscheinlich im Osten kein Streit ausbrechen. Wenn auch kein Wunder von dem Pakt erwartet werden könne, würden doch alle Schwierigkeiten in der Sicherheit durchgekämpft werden, daß es keinen Krieg gebe. Falls der erste Versuch mißlinge, werde die Idee bald in anderer Form Belebung finden. Inzwischen, fuhr Dr. Benesch fort, arbeiten wir mit unfe- ren Freunden an der Sicherung des Friedens,
zu sehen. „
Die ganze Welt steht, wie die „Berliner B ö r s e n z e i t u n g" feststellt, unter dem Eindruck der Ereignisse in Deutschland. Es ist ihr fast um faßbar, daß eine Meuterei, deren Kern gefährlich war, und die sich gegen Hitler selbst richtete, in dem Augenblick völlig zerschlagen wurde, in dem sie aus- bred)en sollte. Die Imponderabilien, Autorität und Volksvertrauen, haben sich in den Händen Adolf Hitlers als unbesiegbare Waffen und als uneinnehmbare Festungen erwiesen.
An das Ausland wendet sich „Der Tag , das sich Wochen vorher mit Behauptungen über eine angebliche Führerkrise in der nationalsozialistischen Bewegung und dem Staat beschäftigt hat. Dieses Ausland, so schreibt das Blatt, muß jetzt feftfteüen, daß das reinigende Gewitter über Deutschland durch die Aktion Adolf Hitlers gekommen ist. In Treue stehen die nationalsozialistische Bewegung und das ganze Volk zum Führer.
. Die „DAZ." schreibt in ihrem Leitaufsatz u. a.: Als Hitler in seiner Reichstagsrede die Säuberung
Paris, 3. Juli. (DNB.-Funkspruch.) Der „Petit Parisien" veröffentlicht eine Unterredung mit König Alexander von Südsla- wien, in der der König feine Uederzeugung zum Ausdruck bringt, daß fein Land ernstlich daran denke, einen Krieg zu entfesseln. Das Friedensgebäude würde nach seiner Ansicht b e • trächtlich verstärkt nxrben, wenn Deutschland und Frankreich bereit wären, f i ch direkt miteinander zu verständigen. Die besten Abkommen seien immer diejenigen, die
Berliner preffestimmen zur Niederwerfung her Revolie
Die Neuordnung des landwirischastlichenMrkles.
Harmonie von Erzeugung und Bedarf.
Berlin, 2.Juli. (DNB.) Stabsamtsführer Dr. R e i s ch l e äußerte sich gegenüber der Presse über agrarpolitische Fragen. Er führte u. a. aus: Die Ausgliederung des Nährstandes aus der spekulativ- kapitaliftischen Marktwirtschaft ist gelungen. Uno die Bilanz eines Jahres ergibt, daß Zielsetzung und Erfolg sich decken, daß in der Tat diese Ausgliederung und Neuordnung des Marktes die wirtschaftliche Rettung des deutschen Bauerntums s i ch e r g e st e l l t hat. Damit aber ist erst einmal die Grundlage geschaffen für die weitere Aufgabe, nunmehr die Erzen g u n g der deutschen Landwirtschaft in den einzelnen Zwei- gen auszurichten nach dem Bedarf. Durch behutsame Umsteuerung der Erzeugung werden wir dahin kommen, daß jeder bäuerliche Betrieb unter Berücksichtigung seines Standortes und breiter Vielseitigkeit zunächst das erzeugt, was er selb st braucht und demnächst das für den Markt, woran die übrige Bevölkerung Bedarf hat. So kommen wir wieder zu einer Harmo - nie zwischen Erzeugung und Bedarf, die um so inniger wird, jemehr das einseitig verstärkte Zahlenverhältnis von Stadt- und Landbevölkerung sich ebenfalls wieder lebensgesetzlicher gestalten wird.
Diese harmonische Ausgleichung der deutschen Er- zeugungsverhältnisse wird aber auch eine weitere volkswirtschaftlich wie politisch wichtige Folge haben. Wir werden durch sie auf allen Erzeugungsgebieten zu einem gewissen, aber in kritischen Zeitläufen nicht lebensgefährlich hohen Bedarf an Erzeugnissen fremder Landwirtschaft kommen. Seine Zuteilungen an die Bauernstaaten, insbesondere des europäischen Ostens und Süd- ostens wird uns politische Freundsch a f t e n erleichtern und unserer I n d u ft r ie Aus- suhrwege öffnen, wie dies tatsächlich in den vorwiegend auf unsere Initiative hin abgeschlossenen Handelsverträgen und Abmachungen der letzten Monate bereits praktisch als möglich erwiesen ist. Die Marktordnung des Reichsnährstandes gewähr- leistet auf der anderen Seite, daß diese Zufuhren den Markt und damit den Preis des deutschen Erzeugnisses nicht mehr stören können.
Der % hidjsfina ten zunäc (Hn, die Under od □•irö der 2 k innahi festeren wi steuerlichen Erliche vte
'?lls Zvis, hj die @e; ler ober
Berlin, 2. Juli (DNB.) Der Reichspressechef der NSDAP, teilt mit: Im Benehmen mit dem Chef des Stabes der SA., Lutze, wird das Presseamt der Obersten SA.-Führung mit sofortiger Wirkung a u f g e l ö ft. Der bisherige Aufgaben- kreis des Presseamtes der Obersten SA.-Führung geht auf die Reichspressestelle der NSDAP, unmittelbar über.
(gez.) Dr. Dietrich Reichspressechef der NSDAP.
lischem Mut zu dem Vorgehen des Führers gehört. Kein Mensch wird je erfahren, welcher Schmerz, welche tiefe menschliche Enttäuschung hinter dem ehernen Entschluß stand, die Freunde aus den Jahren des Kampfes für ihre Sünde gegen die Reinheit der Bewegung, für ihren Bruch so oft geschworener Eide mit der äußersten Strafe zu belegen. Stille Ehrfurcht verlangt dieses tragische Erleben der geschichtlichen Persönlichkeit, das dem Alltagsmenschen erspart bleibt. Es wird nie möglich fein, dem Führer diese Dankesschuld voll abzutragen. Er ist uns in den Tagen und Nächten, die er für uns durchkämpfen mußte, wieder ein Stück entrückt. Es wäre kein Wunder, wenn er nach solchen Enttäuschungen Menschenverächter würde; und wenn er es nicht wird, dann nur aus einer unerschöpflichen Kraft, dieses Volk zu lieben. Wir können es ihm nicht beweisen, seine alten Anhänger nicht und noch weniger die jungen, wie sehr wir ihm vertrauen, wie sehr wir seine Liebe und Treue erwidern. Wir können ihm nicht tragen helfen, was er an Enttäuschungen durchzumachen hat. Wir können nur in stillschweigendem Respekt jeder an seinem Platze unsere kleine Pflicht tun, wie er seine große tut. Vielleicht kommt einmal der Tag, wo sich erweist, wer wirklich auch in der Stunde, die Gefahr bringt und Einsatz erheischt, zu dem Treueschwur dieser
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Veneschs Sehnsucht nach einem Ostpakt
Oer tschechoslowakische Außenminister stellt korrekte Beziehungen zu Deutschland fest.
Es ist in (teuer mit 1 und im Ra tu n g der
Landespolizeigruppe „General Göring", eingefunden. Auf dem Vorplatz des Bahnhofes hatte eine Ehrenkompagnie der Landespolizei Aufstellung genommen, die unter den Klängen des Präfentiermarfches die Ehrenbezeugungen erwies. Das Königspaar und fein Gefolge begab sich unmittelbar vom Bahnhof zum Hotel Adlon, wo es Wohnung genommen hat. Der stellvertretende Chef des Protokolls, Legationssekretär von Mumm, hatte das Königspaar im Auftrage des Auswärtigen Amtes in Hamburg abgeholt und es mit feinem Gefolge in zwei Salonwagen nach Berlin geleitet.
Der Reichskanzler stattete um 17.30 Uhr dem König und dec Königin von Siam feinen
Sozialismus lebe!
Eine ungeheure Warnung, so schreibt „Der Deutsch e", ist das Durchgreifen Hitlers gegenüber dem Versuch aus dem eigenen Lager, das Reich zu zerstören und das deutsche Volk zu schädigen. Das ganze deutsche Volk steht restlos hinter Hitler. Die Menschen, die immer so tun, als lebte in der Arbeiterschaft der marxistische Geist, mögen sich gesagt sein lassen, daß gerade die Arbeiterschaft in diesen schweren Stunden des Führers zu ihm gestanden hat, daß sie ihn begriffen hat und ihm von heute an noch mehr die Treue zu halten gewillt ist als schon bisher. Das Blatt schreibt weiter: „Ausländische Mächte hatten die Hand im Spiel neben erprobten Verrätern an der NSDAP, und dunklen Kräften in der Reaktion, als deren Feind man sich immer und immer wieder aufspielte. Fürchterlich der Gedanke, daß ein S t r a s s e r und daß der von uns mit Leidenschaft bekämpfte Intrigant Schlei- cher in diese Verschwörung mit hineinspielen."
In Einmütigkeit, so führt die „Deutsche Zeitung" aus, steht das deutsche Volk geschlossen hinter Adolf Hitler. In Schrecken hat es erkannt, zu welchen Mitteln des Verrats reaktionäre Kreise
Berlin, 2.Juli. (DNB.) Die jetzt abgeschlossene Aktion gegen die Meuterer und das entschlossene Zugreifen' des Führers finden in den Berliner Blattern eingehende Würdigung. Ein Abenteuer wurde, ehe es ein großes Volk in Gefahr brachte, so schreibt der „A n g r i f f", im Keime erstickt. Admf Hitler selbst sprang vor die ganze Nation, setzte sich persönlich der höchsten Gefahr aus, ging mit em paar Mann Begleitung in die Zentrale der Verschwörer hinein und überwältigte durch die mora- li'che Macht seiner Person widerstandslos die Verräter. Was sagt das Volk? Der Jubel in den Sturm- lokalen der SA., der feierliche Gesang vor der Reichskanzlei sprachen den Dank aus, den wir alle dem Führer abstatten. Es ist Hitlers Genius zu sagen, was.Wirklich ist, und nichts zu verheimlichen, wenn er das Volk durch eine schwere Stunde hin- durchführt. Er hat es wieder getan. Wir wollen ihm die getreuesten Helfer fein, damit der deutsche
AuhatteuderEmdruck in England
London, 3. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der Oxforder Professor Cr ohmann sprach am Montagabend von Berlin aus zu den englischen Rundfunkhörern über die Ereignisse m Deutschland. Er sprach seine Anerkennung für das Vorgehen Hitlers aus und erklärte, daß in Deutschland alles ruhig fei. Die G l ü ck w u n f ch t e l e- gram me des Reichspräsident en an Hitler und Gärung haben hier ungeheuren Eindruck gemacht. „Hindenburg beachs Hitler" („Hindenburg hinter Hitler") steht im Fettdruck auf den Plakaten der Zeitungskraftwagen, die durch die Straßen Londons saufen. Die Blätter veröffentlichen auf der vordersten Seite in großer Ausmachung die Wotte des Reichspräsidenten: „Sie haben das deutsche Volk gerettet!" „Evening News" schreibt: Hitler hat Rücksichtslos, aber mit riesigem Mut im besten Interesse des deutschen Volkes gehandelt. Dies ist die allgemeine Ansicht der Deutschen selbst und wird bestätigt durch die Tatsache, daß die verfassungsmäßige, nichtpolitische Reichswehr weiterhin Hitler ihre loyale Unter st ützung gibt. Das Blatt schließt: Es ist Tatsache, daß nichts m den letzten drei Tagen geschehen ist, was darauf hindeutet, daß das Hitler-Regime in feiner großen aufbauenden Aufgabe der Errichtung des Deutschlands, das das deutsche Volk will, versagt. — Der „Manchester Guardian" schreibt: General von Schleicher habe zweifellos nicht vergessen können, daß er mitgeholfen habe, drei Kanzler zu stürzen; er habe sich daher dem nationalsozialistischen Radikalen zugewandt, um durch die SA. wieder ins Amt zurückzukehren. Er habe, wie es heißt, feine Abgefandten in Pans und London gehabt, die diplomatische und finanzielle Unterstützung zu erhalten versucht hätten. Dies war, so bemerkt das Blatt, die letzte Karte des schlauen Glücksspielers, aber \ i e verjagte. Im gegenwärtigen Augenblick scheint H i t° l e r fester im Sattel zu sitzen als je. Die verbrecherischen Wahnsinnigen sind vernichtet
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len mitenthaltene Verkehr der Auslandfrem• den weist gegenüber i>em Mai 1933 d i e einein- t) a l b f a d) e Zahl der Meldungen und die einoinhalbfache Zahl der Uebernachtungen aus. Neben dem warmen und sonnigen Wetter und dem diesmal in den Mai gefallenen Pfingstfeiertaaen haben zu dem günstigen Ergebnis u. a. die üblichen Feiern des Tages der nationalen Arbeit am 1. Mai, die „Kraft durch Freude"-Fahrten und die Oberammergauer Paffionsfpiele erheblich beigetragen.
Das siamesische Königspaar in Berlin.
B e r l i n, 2. Juli (DNB.) Ihre Majestäten, d e r König und die Königin von Siam, sind am Montag von Hamburg kommend, um 16.11 Uhr auf dem Lehrter Bahnhof eingetroffen. Auf dem Bahnsteig hatten sich zur Begrüßung u. a. Reichsminister des Auswärtigen und Freifrau von Neurath, der Chef des Protokolls, Graf B a f f e w i tz, die Staatssekretäre Meißner, von Bülow und Lammers, Oberbürgermeister Dr. Sahm, der siamesische Gesandte sowie Oberleutnant JaLoby, der. Kommandeur der
worden.
Ruhige Beurteilung in Amerika.
Neuyork, 3. Juli. (DNB.-Funkjpruch.) Die Blätter bringen weiterhin ausführliche Berichte über die Vorgänge in Deutschland. Trotz sensationeller Auf- rnachung der einzelnen Meldungen beginnt sich langsam die Einsicht Bahn zu brechen, daß das energische Durchgreifen des Führers ein größeresBlut- vergießen mit der Gefahr ein es Chaos verhindert hat. Namentlich in F inan z- kr eisen wird die Weiterentwicklung in Deutschland mit zuversichtlicher Ruhe verfolgt.
machen werde für solche anständigen Menschen, die nur deswegen abseits stünden, um nicht mit Konjunkturrittern verwechselt zu werden. Mit dem 30. Juni ist durch die Ausstoßung unsittlicher Elemente und die Abstellung von Mißständen der Weg für diejenigen frei geworden, die sich ehrliche Bedenken gemacht hatten. Am 30. Juni ist der Feldzug gegen Miesmacher und Nörgler zu Ende gegangen, die Redner gehen auf Urlaub, es ließe sich von einem „Waffenstillstand" sprechen. Am Abschluß dieses Feldzuges steht die Tat, die mit der Beseitigung der Gründe für die Unzufriedenheit den sinnvollsten und schönsten Weg eröffnet hat, der vom Waffenstillstand zum Friedensschluß führt. Allen ehrlich wollenden und anständigen Menschen wird der 30. Ium den Weg in die Volkgemeinschaft ebnen: „Jede Hand, die sich uns entgegenstreckt, soll unsere Freundeshand empfangen." (Dr. Goebbels in der Rundfunkrede vom Sonntagabend.)
Die „Germania" meint unter der Ueberschnft „Die falsche Rechnung": Der Führer hat unser Volk davor bewahrt, oaß die deutsche Revolution vom 30. Januar in ihr Gegenteil verkehrt wurde, daß der politische und geistige Umbruch vom Frühjahr 1933 um seine Wirkung gebracht und schon im voraus der Möglichkeit beraubt wurde, das, was an guten Kräften und gutem Willen ausgelöst wurde, sich bewähren und reifen zu lassen. Die Wirkung der großen Säuberungsaktion wird uns aber erst in ihrem vollen Umfange klar, wenn wir sie im Zusammenhang mit der gesamten außenpolitischen Lage betrachten. In dem Bericht der Partei ist davon die Rede, daß die Konspirateure in Verbindung mit einer fremden Macht gestanden, d. h. um nach bekannten Vorbildern zu sprechen, daß sie sich für die Verwirklichung ihrer Pläne die Zustimmung und die Hilfe dieser Macht auf irgendwelchen Wegen versichert haben. Schon diese Tatsache mußte, für sich genommen, dem Plan den Charakter des Landesverrates geben.---Der
Führer hat auch diese Pläne zuschanden gemacht.
Die „Kreuzzeitung" schreibt u. a.: Kein Außenstehender kann sich eine Vorstellung davon
Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts sind im Mai in 200 wichtigeren Fremdenverkehrsorten des Deutschen Reiches 1,01 Millionen Fremdenan- _ _r....... .
Meldungen und 2,94 Millionen Fremden-Uebernach- 0 f, n c Mittelsmänner abgeschlossen wurden, tungen gezählt worden, d. h. rund e i n D r i 11 e l -
mehr als im Mai 1933. Der in diesen Zah-1
Ein Erlaß des Reichsinnen- ministers an die Beamten. Berlin, 2. Juli. (DNB.) Reichsminister Dr.
Frick hat an die Beamten folgenden Erlaß gerichtet: Die Vorgänge des 30. Juni 1934 haben gezeigt, daß vereinzelte Bestrebungen vorhanden gewesen sind, gegen den Willen des Führers , eine eigene Politik zu betreiben, damit den Führer und die Reichsregierung in Schwierigkeiten ; zu bringen und den gesamten nationalsozialistischen ; Staat zu zerstören. Der nationalsozialistische Staat ist aber auf unbedingten Gehorsam, Disziplin und Unterordnung unter d e n Willen des Führers und seiner Beauftragten aufgebaut. Die Vollstrecker des Willens des Führers sind die Mitglieder der Reichsregierung und die ihnen uüter» stellten Gliederungen, demnach vor allem auch die Staatsbehörden.
Sämtliche Beamte schulden nach den gesetzlichen Bestimmungen ihren Vorgesetzten unbedingten und ausschließlichen Gehorsam, Treue und Hingebung an ihre Amtspflichten. Sie sind ihnen allein hierin voll verantwortlich.
Wenn mir auch irgend ein Sabotageakt aus den Reihen der an Pflichterfüllung und Gehorsam sowie an die Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen gewöhnten Beamten nicht bekannt geworden ist, will ich doch keinen Zweifel darüber lassen, daß ich jeden Versuch von Ungehorsa m un d Sabotage am großen Werke unseres Führers entsprechend ahnden werde. Jeder Vorgesetzte hat darauf zu achten, daß die ihm unterstellten Beamten auch weiterhin ihre Pflicht voll und ganz erfüelln. Gegebenenfalls ist an mich auf dem Dienstwege zu berichten.
©er Reichsarbeitsführer an den Chef des Stabes.
Berlin, 2. Juli. (DNB.) Reichsarbeitsführer Hierl hat an den Chef des Stabes folgendes Telegramm gesandt:
„Lieder Pg. Lutze! Ich beglückwünsche Sie zu dem Vertrauen des Führers und wünsche Ihnen vollen Erfolg bei der Durchführung der Ihnen übertragenen Aufgaben. Frei von Selbstsucht, Eifersucht und Ueberheblich- feit, lediglich wetteifernd in Öen Seift u n g e n, jeder in seinem Amtsbereich, wollen wir Führer der NS.-Gliederung unverbrüchlich treu zu- sammenstehen als Diener unserer nationalsozialistischen Bewegung und damit unseres deutschen Volkes und als gehorsame und treue Gefolgsleute unseres großen Führers.
Heil Hitler!
In alter nationalsozialistischer Kampfoerbundenheit Ihr (gez.) Konstantin Hierl, Reichsarbeitsfuhrer.
©as Presseamt
der Obersten SA.-Jührung aufgelöst.
an der eigenen Sicherung mit eigenen Kräften, an unserer eigenen Verteidigung. Die tschechoslowakische Regierung werde wahrscheinlich ge- zwungen sein, die Verlängerung der Militärdienst zeit zu verlangen, um in jeder Hinsicht vorbereitet zu sein.
Die Kleine Entente sei ein Faktor des Gleichgewichtes in Europa. Ihr Ziel bleibe unverändert. Gegen jede gebietsmäßige Revision, gegen den Anschluß und gegen jede Habsburger Restauration. Das Verhältnis zu Polen habe sich in der letzten Zeit nicht so entwickelt, wie es die Republik wünschen würde. Ein Einvernehmen über alle Fragen, die nur die beiden Länder beträfen, wäre wahrscheinlich leicht. Die wirkliche Schwierigkeit sei die Tatsache, daß die Ansichten der beiden Regierungen über gewisse Fragen der europäischen Politik nicht gleich seien. Daraus folge ein verschiedenes Vorgehen.
Unser Verhältnis zu Deutschland ist ein gutes und korrektes. Dieser unser Standpunkt wird in nichts durch die Ereignisse der letzten Tage in Deutschland geändert. Meine Rede, so sagte der Minister, habe ich schon vor diesen Ereignissen vorbereitet, und ich habe keine Ursache, irgend etwas daran zu ändern. Soweit diese Ereignisse nur innere Angelegenheiten betreffen, ist es unsere Pflicht, hier einfach objektiver und vorsichtiger Beobachter zu sein. Was die internationalen Konsequenzen betrifft, muß einstweilen mit dem Urteil abge- warlet werden. Es kann aber heute jedem klar sein, daß dies innerpolitisch und internatio-
I nal sehr wichtige Ereignisse sind, die ziemlich deutlich auf die weitere Entwickelungstendenz des ganzen Regimes Hinweisen.
Mit Wirk hritlichu gelegenhm dnlW’ WMW Men angi Wchtsteue Den.
Paris, 2. Juli. (DNB.) Der französische Außenminister wird auf seiner Reise nach London am 8. Juli vom Kriegsmarineminister Pi6tri begleitet sein, der an den Vorbesprechungen für Die Londoner Flottenkonferenz teilnehmen will. Pistri erklärte Pressevertretern, er sei der Kammer sehr dankbar, daß sie den Flottenbauabschnitt für 1934 verabschiedet habe, ' denn Frankreich brauche die geforderten Schiffe. Die Regierung habe die Tonnage von 26 600 für Panzerkreuzer nicht erhöhen wollen. Man werde auf diese Weise eine einheitliche Flottendivision haben. Spater könne man immer noch sehen. Mtri sprach bann auch über die deutschen Kreuzer und erklärte,, daß manche diese Schiffe für sehr schwach hielten. Das sei aber falsch. Sie seien gut bestückt und gut gepanzert und hätten großen Wert.
Amerikanische Versuche
mit einem neuen Bombenflugzeug.
L o n d o n, 3. Juli. (DNB.-Funkspruch.) Die ame- rikanischen Luftstreitkräfte führen Versuche mit einem neuen Bombenflugzeug Typ „Martin" aus, das eine Geschwindigkeit von annähernd 370 Stundenkilometer bei voller Bombenladung erreicht. Diese Geschwindigkeit ist höher als die der amerikanischen Kampfflugzeuge, die dem Bombenflugzeug bei Hebungen nicht zu folgen vermochten. Die amerikanische Flugzeug- Industrie sieht sich daher vor der Aufgabe, eine neue, noch schnellere Kampfmaschine herauszubringen.
©er König von Südslawien für eine deutsch-französische Verständigung.
Als Hitler in seiner Reichstagsrede die Säuberung unö umiag eryeyayr, zu von unlauteren Elementen ankündigte, begründete j geschichtlichen Stunde steht, er diesen Schritt auch damit, daß er den Weg frei»
heute noch fe !5S-
Art (l|en dm« «treff'"? J; «d W1 (ihren, wen der gehöre^ W-neostene leform.


