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m. Jahrgang

Gietzener Anzeiger

Nr. 152 Erster Blatt M. Jahrgang Dienstag. Z.Iuli 1954

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MM General-Anzeiger für Sberhessen. MS

Stantiurt am Main llGss Druck und Verlag: vrühl'sche UniverfitSt; Such- und Steindruckerei «.Lange in Stehen. Schristleitung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7 Mmg-n?bschwst-stAs

Go schauten sie den 1. Mai!

Ausstellung von Bildern Hessen-Nassauischer Künstler im Stadel.

Auf Anordnung meines Gauleiters Pg. Spren­ger forderte ich seinerzeit während der Vorberei­tungen zum 1. Mai 1934 alle schaffenden Künst­ler im Gau Hessen-Nassau auf, den Nationalfeier­tag des deutschen Volkes in Bildern aller Art fest­zuhalten. Das Echo war unerwartet stark. 167 Künstler aus allen Teilen des Gaues meldeten 274 Bilder an. Diese Werke werden im Monat Suli im StädelschenKunstinstitut zu Frankfurt a. M., Schaumainkai, unter dem oben angegebenen Titel a u s g e st e l l t.

Der Gauleiter und Reichsstatthalter Pg. Spren­ger wird persönlich diese in ganz Deutschland ein­zig dastehende Ausstellung am Sonntag, den 8. Juli, um 11 Uhr eröffnen. Anläßlich dieser kulturellen Demonstration erwartet der Gau­leiter die Beteiligung aller führenden Persönlichkeiten im Gau Hessen-Nas­sau. Durch die Ausstellung und die Größe ihrer Eröffnung wird der nationalsozialistische Kunstge­staltungswille in unserem Gau einen unerhörten Auftrieb erhalten. Dazu soll erreicht werden, daß möglichst alle Bilder von Wert durch eine groß­zügige Propaganda verkauft werden.

Heil Hitler!

gez. Müller-Scheid, Gaupropagandaleiter und Leiter der Landesstelle Hessen-Nassau des Reichsministeriums für Volks­aufklärung und Propaganda.

Oer Sieg- -es Führers.

Das ewige Volk der Deutschen hat im Laufe sei­ner Geschichte so viele und furchtbare Erschütterun- len durchgemacht wie kaum ein anderes Volk in Europa. Aber seine unverwüstliche Lebenskraft, eine innere sittliche Größe hat es aus Blut und )reck, aus Not und Verzweiflung, aus Schande und Elend immer wieder hinausgeführt auf einen besse­ren höheren Lebensweg, aus allen Niederungen feiner politischen Entwicklung ist es aufgestiegen zu neuer Größe, zu neuem Dasein. Das deutsche Volk, im Kernland Europas, hat alles überwunden, was seinen Bestand und damit das Gefüge unseres Erd­teils bedrohte. Auf seinem heiligen Boden tobten die Machtkämpfe der Weltanschauungen und der Dyna­stien, in seinen Grenzen wickelten sich die Schlachten eb, die fremde Mäche einander lieferten. Die blu­tigen Auseinandersetzungen des Mittelalters zwi­schen geistlicher und weltlicher Herrschaft, die Bau­ernkriege, der Dreißigjährige Krieg, der Entschei- Lungskampf gegen das napoleonische Ueberreich und die klägliche Revolte in Deutschlands schwächster Stunde. Feindliche und wesensfremde Mächte, Aben­teurer, ehrgeizige Verräter, Egoisten haben seit Jahrhunderten versucht, das deutsche Volk für ihre Zwecke zu mißbrauchen. Sie haben noch jedesmal Schiffbruch erlitten. Das deutsche Volk blieb immer ungeschlagen und es errang seinen gewaltigsten Sieg nach einem Niedergang ohnegleichen, als es am 30. Januar 1933 endlich und zum erstenmal in sei­ner Geschichte sich s e l b st, nur sich selbst und ganz sich selbst, in der Person Adolf Hit­lers in den Besitz der Macht setzte.

Seitdem schreitet es unaufhaltsam vorwärts und aufwärts. Das Vertrauen in seine Kraft wächst von Tag zu Tag. Nur so war es möglich, daß die letzte schwere Prüfung bestanden werden konnte, ohne daß während der ganzen Aktion auch nur einen Augenblick der geringste Anlaß bestand, an dem völligen Erfolg der Säuberung zu zweifeln. Das in seinem Führer verkörperte Volk hat gesiegt über diejenigen, die versuchten, seine Ehre zu besudeln . und seine Freiheit zu verkaufen. Die ewigen Tu­genden unseres Volkes, Mannestreue und Mannes­mut, haben sich vor den Völkern der Erde aufs neue als unvergängliche Charakterwerte gezeigt: Mit rücksichtslosem Einsatz seiner eigenen Person hat der Führer an einem einzigen Tage blitzartig die ge­plante Revolte zerschmettert. Hinter ihm stand das ganze, von ihm und in chm geeinte deutsche Volk mit ihm kämpften die alten Streiter für das na- . tionalsozialistische Deutschland auch diesmal in vor­derster Front. Die Aktion ist abgeschlossen. Im gan­zen Reicke herrscht vollständige Ruhe und sie ist !einen Augenblick unterbrochen gewesen. Das Volk st glücklich und atmet befreit die reine Luft nach dem Gewitter, dessen Blitzschläge die Feinde des Staates getroffen haben.

ist außerordentlich bezeichnend, daß auch das Ausland nicht umhin kann, dem Führer für sein schnelles und erbarmungsloses Durchgreifen Anerkennung zu zollen. Man erkennt auch jenseits unserer Grenzen mehr und mehr, daß die Autorität des Führers absolut und uneingeschränkt gilt und daß sie sich auch in den letzten Tagen wieder zum Segen des deutschen Volkes ausgewirkt hat. Selbst der nationalsozialistischen Regierung sonst feindlich gesonnene Blätter haben sich zum Teil diesem rich- ügen Urteil angeschlossen. Wenn neben diesen Stimmen der Bewunderung und der Anerkennung frier und da in den Spalten notorischer Hetzblätter versucht wird, den Sinn der letzten Ereignisse zu verfälschen, wenn Gegner des neuen Deutschland es vagen, vonKursänderungen", vongemäßigten nnd extremen Richtungen in Deutschland", von einer -Aktion gegen die SA.", vonradikalen und kon- strvativen Flügeln", von einemSieg der Reichs- vchr" zu sprechen, so sei ihnen noch einmal gesagt: Ls gibt in Deutschland nureine einzigeRich-

Unsinnige Gerüchte der Emigrantenpreffe schlagend widerlegt. Sämtliche von ihr als angeblich erschossen genannten Persönlichkeiten wohlbehalten und im Dienst.

Berlin, 2. Juli. (DNB.) Die blitzschnelle Ak­tion des Führers gegen ein kleines Häufchen von Aufrührern, die ihrem verdienten Schicksal zuge­führt wurden, hat insbesondere die Emigran­ten p r e s s e nicht schlafen lassen. Während sie vor­her gerade die jetzt wegen Hochverrats abgeurteilten Männer nicht genug beschimpfen konnte, seht sie sich plötzlich mit außerordentlicher Wärme für sie ein und fühlt sich mit ihnen solidarisch. Allein dieses Verhalten dürfte genügend zu denken geben. Es kommt hinzu, daß die Emigrantenpresse die Gelegenheit der Niederschlagung eines Putsch­versuches benutzt, um die abenteuerlich st en Gerüchte über Deutschland zu verbreiten. Obwohl aus den veröffentlichten Darstellungen ein­wandfrei hervorgeht, daß nur ein kleiner Führerklüngel aus der SA. betroffen worden ist und die ganze SA. und der grö.hte Teil ihres Führerkorps sich ihrer Verpflichtung und ihres Eides voll und ganz be­wußt sind und dem Führer zu allen Zei­ten die Treue gehalten haben, werden die abenteuerlich st en Meldungen über Hinrichtungen und Erschießungen in Deutschland verbreitet. Wan nennt phantastische Totenzahlen und gibt seitenlange Li st en vonangeblicherschossenenpersönlich- feiten aus, die sämtlich wohlbehalten sind, und die zu allen Zeiten ihrem Dien st nachgehen.

So wurde heute z. B. in der Emigrantenpresse des Saargebiets die Nachricht verbreitet, der katholische Bischof von Berlin, Bares, und der Ehef der Heeresleitung, General der Artillerie v. Fritsch, seien erschossen wor­den. Beide Persönlichkeiten haben selbst sestgestellt, daß es ihnen ausgezeichnet geht und kein Wensch sie auch nur im gering st en irgendwie behelligt hat. Auch Grafhell­dorf, der Potsdamer Polizeipräsident, der gleich­falls zu den Totgesagten gehört, versieht sei­nen Dien st wie immer und stattete Wontag aus dem Reichspropagandaministerium einen Besuch ab. Genau so verhält es sich mit den zahlreichen anderen genannten Personen, seien es hohen- z o l l e r n p r i n z e n, für die die marxistische Emi­grantenpresse plötzlich eine gewisse Sympathie ent­deckt hat, W i n i st e r oder bekannte Führer der NSDAP.

Es kann der Emigrantenpresse jedoch gesagt wer­den, daß alle ihre Spekulationen auf weitgehende Unstimmigkeiten in Deutschland oder aus ein wei­teres Umsichgreifen oder einen größeren Umfang der Hochverratsaktion restlos fehl geh en. Noch nie haben Deutschland und die nationalsozialistische Bewegung so fest, einig und geschlossen dagestan­den, wie gerade im jetzigen Augenblick, denn immer war die NSDAP, am stärksten, wenn sie und die Treue ihrer Wikglieder zum Führer einer Be­lastungsprobe ausgesetzt wurden.

Zu den unsinnigen Gerüchten der Emigranten­presse über eine Erschießungdes Generals, v. Fritsch wird vom Reichswehrministerium er-I

klärt, daß diese Nachricht jeder Grundlage entbehrt.

Die Pressestelle des bischöflichen Ordina­riats in Berlin- teilt mit: Seine hochwürdigste Exzellenz der Herr Bischof Nikolas Bares

ist am Montag um 21.20 Uhr in Begleitung feines Sekretärs, eines Domvikars, von einer Fir - mungsreife aus Pommern in die Ber­liner Kurie zurückgekehrt. Der hochwür­digste Herr Bischof erfreut sich seiner voll­sten Gesundheit.

Des Reichspräsidenten Dank andenWrernnddenMnisterpräsldentenGöring

Berlin, 2. Juli. (DNB.) Amtlich wird mil- gefeilt: Reichspräsident von Hinden­burg hat heute aus Neudeck folgendes Tele­gramm an den Reichskanzler Adolf Hitler gesandt:

Aus den mir erstatteten Berichten ersehe ich, daß Sie durch Ihr entschlossenes Zugreifen und die tapfere Einsetzung Ihrer eigenen Person alle hochverräterischen Umtriebe im Mei­nte erfficft haben. Sie haben das deutsche Volk aus einer schweren Gefahr ge­rettet. hierfür spreche ich Ihnen meinen tiefempfundenen Dank und meine auf­richtige Anerkennung aus.

Wit besten Grüßen

gez. von Hindenburg."

Ferner hat der Herr Reichspräsident aus Neudeck an den preußischen Winisterpräsidenten General der Infanterie Hermann Göring fol­gendes Telegramm gerichtet:

Für Ihr energisches und erfolgreiches Vorgehen bei der Niederschlagung des Hochverratsversuches spreche ich Ihnen meinen Dank und meine Anerkennung aus.

Wit kameradschaftlichen Grüßen

gez. von Hindenburg."

Or.Goebbels dankt der deutschen presse.

Berlin, 2. Juli (DNB.) Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, spricht der deutschen Presse seinen Dank aus für die vorbildliche Disziplin und die u n b e i r r t e Jnstinktsicherheit, die die deutsche Presse anläßlich der Röhm-Revolte bewiesen hat.

Rettung vor dem kommunistischen Chaos.

Alfred Rosenberg über die Tat des 30. Juni.

Berlin, 3. Juli. (DNB.) Im V. B. nimmt Alfred Rosenberg zu den Ereignissen des 30. Juni in einem Leitartikel Stellung. Er schreibt u. a.:

Durch die Revolution des 30. Januar 1933 wurde ganz Deutschland vor dem kommuni st ischen Chaos gerettet. Durch die Säuberung des 30. Juni 1934 schüttelte die nationalsozialistische Be­wegung und der nationalsozialistische Staat alles ab, was an Schmarotzern, an ränkesüchtigen Reak­tionären sich hervorgewagt hatte. In großmütiger Weise hat der Führer, der Reichskanzler einen Strich unter die Vergangheit gezogen und seinen übrigen politischen Gegnern die Möglich­keit gegeben, in diesem neuen Staat und für eine deutsche Zukunft zu arbeiten. Diese Großmut ist falsch verstanden worden. Die Herren von der mor­schen Reaktion hofften, daß die gutbürgerlichen Zu­stände mit dem alten Brigantenwesen wieder zu ihrem Recht kommen würden seit Beginn des Jahres 1934 konnte man dann den einen und den anderen immer drastischer hervortreten sehen. Men­schen, die sich sonst zu Tode haßten, fanden sich in dieser Verschwörung, um gemeinsam ein Kom­plott herzustellen, das in vielen Zentren Deutsch­lands wirken, seine Emissäre schon ins Ausland sandte, um hinter dem Rücken der eigenen Reichsregierung bereits Abmachungen für Sicherungen des kommenden Putschkabinetts zu treffen.

Ein Sieg dieser Elemente hätte für Deutschland das furchtbarste Elend bedeutet, daß ein Heer un­

fähiger, ränkesüchtiger Reaktionäre einen Bür­gerkrieg von unabsehbarer Trag­weite entfesselt hätte, und alles zusammen hätte bei einem Sieg des Komplotts Deutschland i n jenen dunklen, kommuni st ischen Ab­grund hineintreiben müssen, vor dem der Führer und seine Bewegung uns in einem unerhörten Kampf und mit unerhörten Opfern einmal bereits gerettet haben. Es ist nur zu wahr, was der greife Reichspräsident an den Führer gedrahtet hat: Adolf Hitler hat mit seinem entschlossenen Zugreifen und tapferen Einsetzen der eigenen Person das deutsche Volk aus einer schweren Gefahr geret­tet. Dafür dankt ihm dieses deutsche Volk heute mehr denn je, er wird noch entschlossener als frü­her zu seiner Führung stehen, alle faulen Elemente, die sich in diesen 1% Jahren als solche gezeigt haben, von sich abschütteln und mit doppelter Energie seinen inneren Aufbau fort­führen und seinen Kampf um deutsche Gleich­berechtigung fortsetzen.

Das Ausland selbst, das von den weiteren ein­zelnen Tatsachen noch keine Kenntnis hat Tat­sachen, die bald über die Verschwörergruppe in Bad Wiessee hinausgehen, dieses Ausland hat einen neuen, ungeheueren Respekt vor dem Führer eingeflößt erhalten. Die ganze Welt hat gesehen, daß bei aller Großzügigkeit und allem Großmut in Deutschland eine starke Faust und ein eiserner Wille regiert.

t u n g: den Nationalsozialismus; nur einen Kurs: den Adolf Hitlers. Nicht gegen die SA., son­dern für die SA. setzte der Führer sich ein. Die Reichswehr aber als Waffenträger der Nation steht allen innerpolitischen Auseinandersetzungen völlig fern.

Vielleicht würden diese merkwürdigen Zeitungs­männer, die jede Gelegenheit benutzen, ihrem Haß gegen Deutschland und ihrer Unwissenheit die Zügel fchießen zu lassen, anderen Sinnes sein, wenn sie die letzten Tage in Deutschland miterlebt hätten. Sie würden sehen, wie das Volk selbst eine uner­hörte Disziplin bewies, weil es sofort wußte, worum es sich handelte, und weil die amtlichen Berichte mit schonungsloser Offenheit das aussprachen, was in anderen Ländern mit einer parlamentarischen Verfassung vielleicht still und heimlich in irgend­welchen Untersuchungsausschüssen begraben worden wäre. Sie würden sehen, wie dankbar das Volk seinem Führer ist, daß er so scharf durchgegriffen hat. Sie würden sehen, daß die unbedingte Treue des Führers zu seiner Gefolgschaft und anderseits der Getreuen zum Führer niemals besser zum Aus­druck gekommen ist, als gerade in diesen Tagen der Entscheidung. In unerschütterter Geschlossenheit steht das Volk hinter seinem Führer, bereit, die letzten Kräfte für das gemeinsame Werk des Wie­deraufbaues einzufetzen und darüber hinaus allen jenen Völkern die Hand zu reichen, die sich für eine natürliche und gerechte Ordnung der Welt einfetzen wollen.

An dieSA. der Gruppe Hessen

Weine SA.Kameraden!

Dir haben schwere Stunden hinter uns. Stunden, die uns alle im tiefsten erschütterten. Schien es doch so, als sollte durch einige Wenige, die nicht mehr zu uns gehören, in Frage gestellt werden, daß der Führer sich aus uns, seine SA., verlassen könne, llleine Kameraden, es bedurfte keines Wortes von mir, um euch an eure einzige Plicht zu erinnern, keines Wortes von euch, um mir euren blinden Ge­horsam zum Führer zu versichern. Wir alle haben wie am ersten Tage so für alle Zeit und bis zum letzten Blutstropfen nur einen Führer, den Führer unseres Volkes. So kenne ich euch im gan­zen Gebiet meiner Gruppe, wo ich mit so vielen von euch kämpfend groß geworden bin. Und so war es selbstverständlich, daß ihr wie ein Wann zusammen st andef zur Fahne und zum Führer.

Der Führer hat seine Richtlinien In zwölf Punkten herausgegeben, die uns allen aus dem Herzen gesprochen sind und deren Geist seif je auch der unsere war. Wir freuen uns und hoffen zuversichtlich, daß die strikte Be­folgung feiner Gebote im Bereich der ge­samten SA. Deutschlands die letzten Unvoll-I komme nheifen aus tilgt und uns alle $u|

einem immer besser werdenden Wachfmiftel in sei­ner Hand macht.

Der Leitgedanke der SA. der Gruppe Hessen, den ich in drei Worten immer und immer wieder in eure Herzen eingegraben habe, bleibt auch wei­terhin bestehen:

blinde Treue zum Führer, aufopfernde Kameradschaft, glühendes nationalsozialistisches Herz.

Der Führer der Gruppe Hessen.

Gez.: A. h. Bewerte, Gruppenführer.

Der Oberstlandesführer

der SA.-Reserve II an den Führer.

Berlin, 2. Juli. (DNB.) Der Oberstlandesfüh- rer der SA.-Reserve II Oberst a. D. Reinhard sandte am Samstag folgendes Telegramm a n d e n Führer Reichskanzler Adolf Hitler:

Des Führers und obersten SA.-Führers in Stun­den schwerster Entscheidung gedenkend, gelobe ich im Namen der gesamten SA.-Reserve II und aller alten Soldaten des Kysfhäuserbundes bedin­gungslose Gefolgschaft.

Der Oberstlandesführer sandte folaendes Tele­gramm an den Chef des Stabes der SA. Obergrup­penführer Lutze:

Hinter dem Führer Deutschlands und seinem Chef des Stabes steht in Treue fest die SA.- Reserve II.