Einzelbild herunterladen

HW

i

I

&

MO-Schwarz-weiß 07 Saarbrücken 2:1

Oer Spielverlauf

nnmfihnVÄ.S6'/- 'r6!5 Syst-m vermissen, ergibt sich zum größten Teil aus dem geschilderten f,e 1'^ wieder. D,e Sp,et- Spielverlauf. Auf beiden Seiten war das Schluß- Vereinigung gab aber weiterhin den Ion an. Je eme dreieck sehr gut. auf beiden Seiten war aber der ieH em' ?" Sturm der schwache Punkt der Mannschaften. In

der 30. Minute etwa war den Gasten eine große der Lauserreihe wirkten hüben wie drüben ausae-

Ium neuen Silfswerk »Mutter und Kind".

der Elf die

Krause, bereiten Sie mal eine Kaffeetafel für eine größere Damengesellschaft vor!"

Eifrig führen die Kellnerkandidaten ihre Aufträge aus. Inzwischen prasselt auf ihre Kollegen ein wah- res Feuerwerk von Fragen nieder. Welches sind die wichtigsten Dinge für den Kellner? Ein junger

Chance offen: der tadellos geschossene Ball ging aber an die Latte, wurde von Schlarb jedoch zuvor berührt und sprang dann über den Kasten. Die Ecke wurde abgewehrt.

Als Roth wenig später ein zweites Tor erzielte, das Leder zwischen vielen Beinen hindurch und am verduzten Torwart vorbei wieder in die linke untere Ecke lancierte, glaubte man das Spiel schon entschieden. Die Saarbrückener hatten nämlich bis zu diesem Zeitpunkt nichts außerordentliches ge­zeigt und ließen besonders in der Zusammenarbeit viele Wünsche offen. Den Gästen war kurz vor Halbzeit noch eine Chance gegeben, aber der von dem freistehenden Rechtsaußen geschossene Ball war zu leicht getreten. Der Tormann konnte ihn mühe­los halten. Schließlich aber gab es vor der Pause noch eine hartnäckig-kritische Situation vor dem

der Läuferreihe wirkten hüben wie drüben ausge­zeichnete Könner. Einer der besten auf dem Platz war unstreitig Heilmann, der seine Mannschaft immer wieder nach vorne riß. Erwähnenswert ist, daß die 1900er in der Ballbehandlung ihren Gästen überlegen waren. Besonders gefielen sie durch ihre Kombinationstechnik und ihr ideenreiches Spiel. Die Gästemannschaft verdient ein Gesamtlob ob lhres großen Eifers, ihres fairen Spieles und des stets gezeigten guten Willens. Im übrigen hatte man Öen Eindruck, daß sie schlechter disponiert gewesen sein müssen, als es im Spiel gegen Bad-Nauheim der Fall gewesen zu sein scheint.

Der Schiedsrichter D e i s - Naunborn hatte ein leichtes Amt. Er trat wenig in Erscheinung und war dem Kampf ein verständnisvoller Förderer. Seine Entscheidungen waren gerecht. Das Publikum folgte dem Kampf mit großer Aufmerksamkeit.

haben, kam der Franzose Moll auf Alfa Romeo in 3:31:31,4 Stunden zum Siege. Die Zeit des Siegers entspricht einem Stundenmittel von 90,112 Kilometer.

*

Einen deutschen Rugbysieg gab es in einem internationalen Treffen in Köln. Der 1. Rug- dyklub Köln hatte den nordfranzösischen Meister

Mann weiß die Antwort: Bleistift, Notizblock, Wech­selgeld, Streichhölzer, Taschenmesser mit Service- korkenzieher und ein sauberes Taschentuch! Ein Kellner ohne diese Utensilien ist wie ein Grammo­phon ohne Platte, fügte ein Prüfungsmeister hin­zu. Wie öffnen Sie dreißig Fahre alten Bordeaux? Was ist ein Boxbeutel? Welche Spiele sind erlaubt, welche nicht? W i e behandelt man Stammgäste?Wenn sie mit einer, Dame zum erstenmal ins Lokal kommen, als ob man sie nicht kennt", antwortet ein flinker Berliner Junge.

Olymplque Lille zu Gast und besiegte ihn utff 21:13 (12.0).

I n Rekordzeit gewann Reichel-Chemnitz die Oster-Radfernfahrt BerlinLeipzig, die über 150 Kilometer führte. Der Sachse benötigte 3:54:54,3 Stunden. Er verbesserte damit den 1930 von Mer­lan (Berlin) aufgestellten Rekord um 15 Minuten,

Die schöne Plastik auf dem Marktplatz der Luther- stadt Wittenberg, die als erste deutsche Stadt em Denkmal für Mutter und Kind aufstellte In eindrucksvoller Weise hat der Künstler dem Wollen des neuen Deutschland Gestalt gegeben, das die Familie als die Grundlage des Staa- t e s betrachtet und ihr ganz besondere Unterstützung angedeihen läßt.

Tragisches Paddelbootunglück auf der Nidda.

Vor den Augen des Vaters ertrinken feine beiden Söhne.

LPD. Frankfurt a. M., 31. März. Am Frei­tagnachmittag hat sich auf der N i d d a ein schwe­res Paddelbootunglück ereignet. Die Brü­der Walter und Erwin Blum, 24 und 17 Jahre alt, hatten das schöne Wetter zu einer Paddelboot- ahrt benutzt. Als sie in die Nähe des Brgun- Heimer Wehrs kamen, geriet bas Boot in einen Strudel und kenterte. Der am Ufer stehende Vater der beiden jungen Leute versuchte feine Söhne zu retten, geriet aber felbft in die Gefahr des Ertrinkens. Herbeieilenden Spaziergängern ge­lang es schließlich, den Vater und den ä 11 e ft e n Sohn Walter aus dem Wasser zu ziehen, doch war der Sohn bereits t o t. Der jüngere Sohn E r- w i n war inzwischen von der Strömung fortgetrie­ben; feine Leiche konnte bisher noch nicht geländet werden. Nur mit Mühe konnte der unglückliche Da er, der bei dem Unglück feine einzigen Kinder verloren hat, davon abgehalten werden, freiwillig feinen Kindern in den Tod zu folgen.

Dann wird der Prüfling vor eine Batterie ver­schiedenartiger etiketteloser Flaschen geführt. Dick­bauchige und schlanke, braune, grüne und weiße. In allen erdenklichen Variationen stehen sie nebenein­ander. Welches ist die Moselweinflasche? Worin be­findet sich deutscher Sekt? Welche Tempera­tur muß Rotwein haben? Nicht immer sind die Prüfungsmeister mit der Antwort zufrie­den. Einen Fehler machen die meisten: sie wickeln beim Einschenken die Flasche in eine Serviette ein. "Diese umhüllende Serviette muß fort", betont mit allem Nachdruck der Prüfungsmeister.Der Gast i wuß sehen, daß er eine volle Flasche geliefert be­kommt." Auch daß man panierte Gerichte niemals beim Servieren zudecken darf, scheint noch nicht allgemein bekannt zu sein.

Aber, Schulze, Sie halten ja den Daumen direkt in die Suppe", bemerkt ein Herr lächelnd. Schulze bekommt einen roten Kopf und entschuldigt sich.

Inzwischen haben seine Kollegen ganze Diners vorbereitet; herrlich gedeckte Tafeln füllen den Raum. Dort steht ein kleiner runder Tisch für ein Abendessen zu zweit. Hier ein gediegener Eichen­tisch für ein lustiges Herrenessen. Die passenden Weingläser, die vorgeschriebenen Bestecke und die erforderlichen Schüsseln stehen bereit. Die Prüfungs- meifter nehmen an Öen sauber vorbereiteten Tischen Platz und lassen sich riesige Speisefolgen servieren. Leider sind Suppen, Fleisch, ebenso wie die Ge­tränke nur Attrappen.

Glücklich strahlen die Prüflinge, wenn sie ihr Kellnerexamen bestanden haben. Und auch der Außenstehende hat einmal gesehen, daß der Keller­beruf nicht so einfach ist, wie man es sich gedacht bat. Wollen wir also in Zukunft geduldiger auf das Erscheinen desObers" warten, und wenn er da sit, die AntwortIst nicht mein Revier, aber der Kollege kommt gleich" mit Rücksicht auf seine vielen Vorschriften williger in Kauf nehmen. H. M.

Der letzte Fußball-Gaumeister wurde am Sonntag im Gau Niederrhein ermittelt. Nicht tfortuna Düsseldorf, sondern der VfL. Benrath ging ^el- Düsseldorf besiegte Ham- h3:1 <2:^' ®°^renö Benrath gegen den ^'nn1Ä5bUu9r m,t 3'0 (1:0) gewann. Die beiden Mannschaften stehen punktgleich an der Spitze, das 1"15 Slbt auch hier den Ausschlag zugunsten Benraths. ö

c. ? e 0 6 e n r e i s d o n 9J2 o n a c o dem bekannten Rundstreckenrennen durch die Straßen von Monte-Carlo, wo die Teilnehmer die 3,18 Kilo­meter lange Strecke hundertmal zu durchfahren

Die Suche

nach dem unbekannten Ruderer.

Die vom Reichssportführer angeregte Suche n ach öem unbekannten Sportsmann ist auch von den Ruderern mit Begeisterung ausge­nommen worden. Haben sie doch damit erstmalig Gelegenheit, mit ihrem Sport an die breiteste Oef- fentlichkeit zu treten und ihn fo in feiner Entwick­lung .Zum wahren Volkssport zu fördern, zin Dielen Orten haben die Rudervereine ihre Ru° öerberfenanlagen jedem Volksgenossen von gutem Rus, unabhängig von seiner Vermögenslage, zur

Ur*n9 um zugleich die unentgeltliche ruderliche Ausbildung vorzunehmen. Der Erfolg ist berecks im Anfang fo groß, daß z. B. der Mei- ß.ener NV., der fein Ruderbecken bisher nur an ?inem Tag in der Woche benutzte, feit kurzem jeöen Wochentag Ruderunterricht kostenlos erteilt Auch in Magdeburg, Saarbrücken und ande^ ren Orten sind ähnliche Erfolge zu verzeichnen.

Zwei gleichwertige Mannschaften kämpften uner­bittlich aber fair um den Sieg. Waren die Nürn­berger in Ballbehandlung, Körperbeherrschung, auch durch schnellere Auffassungsgabe im Vorteil, fo wurde dies bei den Einheimischen durch einen Rie­seneifer und besseres Zusammenspiel ausgeglichen. Ein ungeheures Tempo ließ vorerst kein rechtes Bild über die beiderseitige Spielstärke zu. Die Gäste fallen durch ihre gute Ballbehandlung auf und können, vom Winde begünstigt, den Spielverlau diktieren. 1900 verteidigt geschickt und werden öfters durch blitzschnelle Durchbrüche gefährlich, haben aber vor dem Tore Pech. In der 31. Minute der ersten Halbzeit nahte für die Blauweißen das Ver­hängnis. Ein schlecht abgewehrter Ball des linken Verteidigers nutzten die Gäste geschickt aus und sührten 1:0. Mit gesteigerter Energie kämpften beide Parteien um die Aenderung des Standes. Es blieb aber beim 0:1.

gab bald die Antwort und brachte gleichzeitig eine I große Ueberrafchung: die Blauweißen dominierten!

Das Spiel begann mit leichter Nervosität auf bei­den Seiten. Die Gäste schienen unruhiger, unsicherer und waren es auch. Ja, im Verlauf der ersten zehn Minuten kamen die Saarländer kaum aus ihrer Hälfte heraus. Schlarb im Tor der Gießener stand völlig unbeschäftigt da. Die Blauweißen leite­ten einen Angriff nach dem anderen ein. Saar wehrte aber energisch ab, her Tormann hielt mit Glück und mit viel Geschick, zu eigenen Angriffen kamen aber die Schwarzweißen in dieser Drang- Periode der Gießener nicht. Einige ihrer Durch­brüche wurden von der Verteidigung zuverlässig ! adgestoppt. Eine Ecke für 1900 wurde vom Gäste- torhuter ausgezeichnet abgewehrt. Roth (1900) ver­gab eine klare Chance. Schließlich gelang den Gästen em rascher Angriff, der Halbrechte schoß aber im entscheidenden Augenblick hoch darüber. Unmittelbar danach fiel das erste Tor für die Spieloereinigung! Roth brachte einen ausgezeichneten Schuß aus 15 Meter Entfernung in die linke untere Ecke an. Der Tormann der Gäste, der wie ein Hecht nach dem Leder schoß, kam um den geringsten Bruchteil einer Sekunde zu spät. 1:0 für 1900! Der Erfolg der Gießener versetzte die Gäste in erneute Unruhe, ihre Zusammenarbeit, bis dahin an sich wenig glück-

! Nach der Pause liegt sofort 1900 in Angriff. Die Gäste müssen alle Kräfte auf Abwehr konzentrieren. Ein wegen Unsairnis verhängter Elfmeterball bringt durch Mank den Ausgleich. Nun erst kommen beide Mannschaften richtig in Fahrt. Manchem alten Spieler ging bas Herz auf. Das produktivere Spiel lieferte die Platzmannschaft und konnte durch einen glänzend eingeleiteten Angriff von links mit 2:1 Toren in Führung gehen. Schellhaas verwandelte eine Flanke der linken Seite durch Kopfball Das war den Gästen doch zu viel. Ungestüm versuchten sie eine Besserung des Resultates herbeizuführen Ihre Angriffe gewannen an Wucht und verursachten manch heikle Situation vor dem Gießener Tor Ein ebenfalls wegen harten Angehens verursachter Elf­meterball wurde von dem sehr gut aufgelegten Tor­hüter Bötz in glänzender Weise pariert und zur Ecke abgelenkt. Nürnberg drängte weiter, die Ver­teidigung hatte alle Hände voll Arbeit. Eine un­verhoffte Flanke von links wurde durch den Wind ms Spielfeld gedrückt, alles wartete auf Ausball doch ein fabelhafter Kopfball entschied den Aus­gleich. Es find noch 5 Minuten zu spielen. 1900 setzt seine letzten Reserven ein. Eine blendende Ein- zelleistung des Halblinken Schmidt bringt kurz vor Schluß für 1900 den vielbejubelten Sieg und für oie Gäste die erste Niederlage der diesjähriaen Spielsaison.

1900s 1. Jugend Tabellenstand 1933/34 ist er­wähnenswert. Bei 17 Spielen 103:14 Toren.

Tufpo. Treis 1900 II. Jugend 0:2.

Helmuth Lantschner gewinnt den Feldberg-Pokal.

Bei prachtvollem Wetter und ausgezeichnetem Besuch wurden an den beiden Dftertagen die 12. In­ternationalen Osterskiwettkämpse auf dem Feldberg ausgetragen. 184 Nennungen waren von fünf Na- honen abgegeben worden. Am ersten Tage wurden Abfahrt- und Slalomlauf durchgeführt. Den Ab- f a i)r *1 ? u f gewann H. Lantschner knapp vor uranj Pf.nür - Schellenberg, wurde aber dafür pon dem Schellenberger im S I a I o m auf den zwei­ten . Platz verwiesen. Den Höhepunkt bildete am zweiten Tage das Skispringen, daß der Nor­weger Raabe mit drei Sprüngen von je 505 Meter vor dem Weltrekordler Siegmund Ruud an sich brachte. Sieger der Dreierkombination wurde der Tiroler Helmuch Lantschner mit 1014 P der damit zum ersten Male sich den Feldberg-Pokal erwarb.

Skiweltbewerbe auf dem Trebelhorn.

Der Skiklub 1906 Oberstdorf führte am Öfter- fonntag die letzten Skiwettkämpfe im Gebiet des Nebelhorns bei sehr guten Schneeverhältnissen durch. Den Slalomlauf gewann Schedler - Oberstdorf in 69,3 Sek. über 180 Meter, während der Ein­heimische Faschingsleitner unter 56 Bewer­bern m 1:38,00 im Abfahrtslauf der Schnellste war. Den Sprunglauf holte sich Wagner-Oberstaufen mit Sprüngen von 35 und 38 Meter.

Fußball-Ergebniffe der Osterfeiertage. ^I^aiferslautemWormatia Worms (2.) 2:1- AO. Worms SD. Wiesbaden (2.) 3:1;

VfR. Mannheim ASV. Nürnberg 3:3; FSV. Frankfurt VfB. Leipzig 3:6 Kurhessen Kassel Arminia Hannover 4:6; SC. 03 Kassel Wacker Halle 4:3;

VfL. Neckerau VfB. Friedberg 4:1;

-ßfS. Friedberg Phönix Ludwigshafen 2:3; Stuttgarter SC. Spvgg. Fürth 2:0;

Borussia Fulda Schwaben Augsburg 2:1 Stadtespiel Frankfurt Hamburg 1:3.

Saarländische Fußballer im Reich.

Union Herford Sportfreunde Saarbrücken 2:4. Borussia Rheine Sportfreunde Saarbrücken 4:3.

,a<rS?mIanb ~ Borussia Neunkirchen 0:1. Stabteelf Menstein Borussia Neunkirchen 4:7. Dresdner SC. - FC. Saarbrücken 5:1. Berliner Auswahl-Elf Saarelf 5:2.

Stufeer ben bekannten saarländischen Gauliga- und Bezirksklassenmannschaften absolvierten an Ostern rtld)e Reinere Vereine Gastspiele im Reich, hie Ergebnis^?" mir Don ben wichtigsten Spielen rvrU=JPci&. ?bln- Preußen Merschweiler 8 :1 ZE. Neuwied FD. Püttlingen 2:2 Viktoria Neuwied St. Ingbert 4 :2 Andernach Wemmetsweiler 5 :1

TD. Mayen Püttlingen 4:3 .

^ßnturm=Koblen3 - Eintracht Neunkirchen 3:1 ' Sf». »aöen=!Baöen Spvgg. Saarlouis 4:2 1 FV. Hauen Eberftem 0 : 4

Auch im Rückspiel mußte sich die Frank- urter ^ußball-Stadtelf eine Niederlage von Ham- burg gefallen lassen. Vor 10 000 Zuschauern standen 'ch die beiden Mannschaften am zweiten Ostertage Ln 5rranEfurt gegenüber. Die Vertreter der Hanse­stadt siegten mit 3:1 (1:1).

Saarkundgebung in Marburg.

Kurhessen Marburg Hansa Dudweiler 5:2 (2:0).

Rahmen einer großen Saarkundgebung hatte sich Kurhessen Hansa-Dudweiler zu einem Freund­schaftskampf verpflichtet, dem gut 2000 Zuschauer beiwohnten. Die Saarländer stellten wohl die tech­nisch bessere Mannschaft, waren aber weit nicht fo durchschlagskräftig wie die Kurhessen und mußten sich aus diesem Grunde eine 5:2-Niederlage gefal­len lassen. Für die Marburger waren Bottner (3), Fischer und Schaub erfolgreich, die Tore der Gäste erzielte der Halbrechte.

VfB. Gießen gegen Watzenborn-Steinberg 3:1

Die Gäste aus Watzenborn-Steinberg machten am ersten Dfterfeiertag auf dem Sportplatz des VfB. Gießen ferne schlechte Figur. Das Ergebnis von o-1 Toren ist recht ehrenvoll und entspricht dem Verlauf des Kampfes. Das Spiel stand zwar nicht auf sehr hohem Niveau, brachte aber doch eine Reihe fesselnder Kampfhandlungen. Wir berichten noch darüber.

Die Spiele in Heuchelheim.

Der Sportverein Heuchelheim hatte sich für die Osterfeiertage zwei hochachtbare Gegner verpflichtet. Am ersten Feiertag spielte die Liga des Sportvereins Wetzlar in Heuchelheim und gewann mit 3:5 Toren. Am zweiten Feiertag emp- ing man die Reserve von Borussia F'u l d a. Das Spiel endete unentschieden mit 3:3 Toren.

Es bedarf kaum einer besonderen Betonung, daß sich auch die Gießener Rudervereine in den Dienst dieser Arbeit gestellt haben.

Ausnahmetarif für Sporkruderbooke.

Die Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn- Gesellschaft hat den Ausnahmetarif für Sportruder, boote, mit dem sie bereits in Öen Vorjahren die Beförderung von Rennbooten zu den Regattaplätzen und von Wanderruderbooten zu den Anfangs- und Endpunkten der Fahrten förderte, erneut bis zum 31. März 1935 verlängert.

Amstel- Meisterschaff in Amsterdam.

Frankfurter Ruderverein erringt den dritten Platz.

Der Amsterdamer Ruderbund brachte am Sams­tag zur Eröffnung feiner Ruderfaifvn, ähnlich dem englischenHead of the River-Race ein Achter- Dauerrudern um die Amstel-Meisterschast über 8 Kilometer zum Austrag, an der'sich auch der Frankfurter Ruderverein von 1865 beteiligte. Die Frankfurter kamen auf dem sehr ehrenvollen dritten Platz ein. Unkenntnis der Bestimmungen die Frankfurter nahmen das Rennen mit stehendem Start auf, während die holländischen Mannschaften fliegenden Start nahmen brachte die Frank­furter um einen besseren Platz. Sieger wurde Ne­reus-Amsterdam in 29:40,4 vor de Hoop Amster­dam (30:03,6) und Frankfurter RV. (31:06).

Schmeling paolino vertagt.

Der für den 8. April nach Barcelona vorgesehene Boxgroßkampf, in dessen Mittelpunkt das Treffen zwischen Max Schmeling und Paolino stehen sollte, ist um etwa acht bis zehn Tage verschoben worden. Mar Schmeling hat sich bei einem Sturz eine Fucherwunde zugezogen und mußte sich jetzt mit e'ner Schwellung der rechten Hand in ärztliche Be- )andlung begeben. Der neue Termin für den Kampf teht noch nicht fest.

Französische Rugbygäste in Köln.

Olymplque Lille vom l.RC. Köln mit 21:15 besiegt.

Vor 1500 Zuschauern gastierte am Ostermontag der nordfranzösische Rugbymeister, Olympique Lille, beim 1. Rugby-Club Köln. Das Treffen nahm einen . etwas überraschenden Ausgang, da die Kölner : Fünfzehn mit 21:15 (12:0) siegreich bleiben konnte. 1 Die Franzosen waren zwar technisch und körper- 1 lich stärker, kamen aber in der Schnelligkeit und ' Taktik mit den Kölnern nicht mit.

Tennis-Abteilung des Tv. 1846.

Heute abend wird die Abteilung zum Beginn ihrer diesjährigen Sommerspielzeit in einer Ver- ammlung das Programm festlegen. In erster Linie wird Sorge dafür getragen werden müssen, daß ür die große Spielzahl die nötigen Uebungsleiter gestellt werden. Für Pfingsten ist dann eine Platz­weihe verbunden mit einem Wettkampf gegen eine auswärtige Abteilung beabsichtigt. Auch an den Pflichtspielen der Turnerschaft wird die Abteilung teilnehmen. (Man beachte die heutige Anzeige.)

Kurze Sportnotizen.

Tor der Spielvereinigung, der sich die Verteidigung aber gewachsen zeigte. So blieb es bei dem Halb­zeltergebnis von 2:0 Toren.

Rach kurzer Pause wurde weitergespielt. Das Spiel verlief nun ausgeglichener, denn die Schwarz- weißen hatten sich zusammengerafft und kamen mehr und mehr auf, wenngleich die 1900er weiter mehr vom Spiel hatten. Die Saarbrückener ver- gaben jetzt eine weitere Chance, indem ihr Halb­rechter, frei vor dem Tor, hoch darüber schoß. Das Spiel wurde nun mehr in die Mitte des Spiel­feldes verlegt. Die Gäste tauten auf. Sie kamen an­scheinend erst jetzt in Fahrt. Besser und besser wurde ihre Kvmbinativnsarbeit, rascher wurden ihre Züge, genauer ihr Zuspiel, und so kam es, daß Schlarb im Tor die Ohren steifer halten mußte, als in der ersten Halbzeit. Oester durchbrachen die Gäste die Gießener Reihen. Die Läuferreihe der Platz­besitzer mußte der Verteidigung verschiedene Male nachdrücklich unter die Arme greifen. Aber selbst der vereinten Kraft gelang es nicht, zu verhindern, daß der Halbrechte der Schwarzweißen einen schar­fen Schuß auf das Tor zum ersten (und letzten Erfolg) der Gäste auswertete. Die Verteidigung und der Tormann waren machtlos.

Das Spiel bekam nun ein völlig anderes Gesicht. Saarbrücken, angefpornt durch dem erzielten Erfolg, lief zu großer Form auf und dMierte für einige Zeit die Kampfhandlung. Der Kampf wurde immer hartnäckiger, auf beiden Seiten wurde mit ver­schärftem Tempo und mit dem Einsatz aller Körper­kraft gekämpft, ohne daß jedoch das Spiel eine härtere Note erhalten hätte. Auf beiden Seiten be­kamen die Torhüter und die Verteidigungen Ar­beit. Immer aber glückte es, Torerfolge zu verhin­dern. Günther vergab für die Gießener eine Chance, indem er, völlig unbelästigt, einen Ball direkt auf den Tormann schoß. Den Gästen mangelte es, eben­so wie dem Gießener Sturm, am letzten Einsatz und an der raschen Entschlossenheit im entscheidenden Augenblick. So blieb es trotz aller Anstrengungen auf beiden Seiten bei dem 2:1 für die Spielver- einiaung 1900. In der vollen Entfaltung aller Kräfte, zum Zeitpunkt des größten Eifers, wurde der Kampf abgepfiffen, da die Zeit um war

Die Kritik der Mannschaften

Das Gastspiel der Ligamannschaft von Schwarz- Weiß 07 Saarbrücken war ein sportliches Ereignis, das weit über allen üblichen Rahmen hinausging. Schätzungsweise 2500 Zuschauer für Gießener Verhältnisse etwas außerordentliches säumten das Spielfeld. Von vielen Masten flatterten die Fahnen. Mit großer Spannung sah man dem Wett­kampf entgegen. Herzlicher Beifall klang den beiden Mannschaften entgegen, als sie in Platzmitte antraten und den deutschen Gruß ausbrachten. Unmittelbar vor dem Spiel wurden zwischen beiden Mannschaften Erinnerungszeichen ausgetauscht. Der Kampf inter­essierte um so mehr, als man ja wußte, daß die Begegnung mit dem Gruppenführer der Bezirks­klasse in der der Gruppe Oberhessen, der Liga des Sportvereins Bad-Nauheim, mit einem Siege ' Saarmannschaft (3:0) endete. Wie wird sich die der Spielvereinigung behaupten? Das war große Frage!

1. $6. Nürnberg AI »3ugeni> -1900 AI s3ugenh 2:3 (1:0)

Mit her Verpflichtung her AI-Jugend des 1. F. C. Nürnberg hatte hie Jugenh von 1900 keinen schlechten Griff getan. Durch eine überzeugende Leistung konnte sie am 2. Dftferfeiertag hie Meister­elf aus Nürnberg, die AI-Jugend des 1. F. C. N. mit einer 3:2-Niederlage das Nachsehen geben. Die Zuschauer erlebten ein Propagandaspiel, wie man es selten sieht.