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ist Gleichzeitig werden Artikel 8 Absatz 2, 3, 4, 5, 6 des Gesetzes über die Abmarkungen vom 9 Januar 1926 außer Kraft gesetzt. Die weiteren Ausführun- gen der Verordnung regeln die Büroarbeiten im Vermessungswesen.

Oie Zuvilaumövorstellun uir Karl Volck

In dieser Spielzeit feiert Karl 93 o I cf ein doppel­tes Berussjubiläum. 25 Jahre sind es her, daß er denBrettern, die die Welt bedeuten" dient, und mit diesem 25jährigen Jubiläum seiner Bühnen­laufbahn verknüpft er das nur sehr wenigen Schau­spielern vergönnte Jubiläum einer 25jährigen un­unterbrochenen Tätigkeit am selben Theater. Da der Jubilar außerdem in dieser Spielzeit seinen 50. Ge­burtstag feiern konnte, nimmt die Theaterleitung dieses gewiß seltene Ereignis des Zusammentref­fens zum Anlaß, des Kollegen auch in würdiger und herzlich-schöner Form zu gedenken.

Wei-mochts.eter Der I, Stah - Helm-Nord und -West.

Die Kameradschaften Nord und West des Stahl­helm vereinigten am Neujahrstage ihre Mitglieder und Kameraden im Cafe Leib zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt.

Schneidige Märsche und musikalische Darbietun­gen leiteten den Abend ein. Kameradschaftsführer Schmidt hielt die Begrüßungsansprache und dankte allen, die sich für den Abend zur Verfügung stellten Nach einem von Frl. Wack gesprochenen Prolog und dem gemeinsam gesungenen LiedStille

Der halbe Winter ist besiegt, die andere Hälfte droht noch!

Fangt das Jahr mit Opfern an, dann wird es mit Segen enden!

Nacht, heilige Nacht" hielt Kam. Gans die Fest­ansprache. Weihnachten sei das einzige Fest, das der Stahlhelm festlich begehe. Man habe nach saurer Arbeit ein Anrecht auf eine besinnliche und freu­dige Stunde. Aber man werde auch vergangener Zeit gedenken müssen, einer Zeit, da sich zwei Fronten die der Zerstörung und die des Auf­baues gegenüberftanden, der Tod Ernte hielt unter Volksgenossen, aber aus dem Blut der Ge­fallenen neue Streiter für Deutschlands Ehre er­wuchsen. Wenn Weihnacht 1932 fein Fest der Freude gewesen sei, so habe Weihnacht 1933 der Verzweiflung die Tür gewiesen, Hoffnungen wieder lebendig werden lassen, die begraben schienen, die wahre Volksgemeinschaft gebracht, die sich allent­halben äußere. Der Kampf sei erfolgreich geführt worden. Die Männer der Regierung seien Herren der Lage, der Volkskanzler Adolf Hitler an der Spitze, und Helfer neben ihm, die in feinem Geiste w rken. Der Glaube habe gesiegt, Deutschland steige w!?der in der Achtung der Welt, stolz könnten wir wieder sein daraus, Deutsche zu sein. Das begei­stert aufgenommene Sieg-Heil des Redners galt dem Reichspräsidenten von Hindenburg, dem Führer und Volkskanzler Adolf hi kl er und dem S^ahlhelmführer Franz S e l d t e.

Der weitere Verlauf des Abends brachte verschie­dene gesangliche Darbietungen des Gesangvereins Frohsinn" und des Quartettoereins unter Leitung von Musiklehrer Fr. Lei b. Die Chöre gelangten hervorragend zu Gehör, die Sänger ernteten leb­haften Beifall. Musikalische Darbietungen füllten die Pausen. Das Interesse wandte sich weiterhin den verschiedenen theatralischen Aufführungen zu. Ein weihnachtliches Lebensbild in einem Auszug, eine humorvolle Duettszene und ein lustiges Stück aus der Militärzeit fanden lebhaften Beifall. Nach­dem eine Geschenkoerlosung den glücklichen Gewin­nern viel Freude bereitet hatte, hielt der Ortsgrup­penführer Oberstleutnant L o p p e eine kurze An­sprache, dankte für die Freude der Weihnachtsfeier und erinnerte an ein Wort des Stahlhelmführers Franz S e l d t e, der sagte, daß man nicht die Macht im Staate wolle, sondern den machtvollen Staat. Der Volkskanzler Adolf Hitler habe den machtvollen Staat gebaut, dessen Untermauerung ein Teil der Arbeit des Stahlhelm sei. Der Stahl­helm Helse weiterbauen am Bau des Dritten Reiches und werde sich im Jahre 1934 der Vergangenheit würdig zeigen. Mit Musik klang der Abend aus.

E n dreifacher Goldatenvater.

Aus Offenbach a. M. wird berichtet: Der Fall, daß ein Vater drei Söhne bei der Reichswehr hat und diese drei Söhne in einer Schwadron desselben Reiterregiments dienen, dürfte eine Seltenheit fein. Es handelt sich um die Söhne des Offenbacher Reichs­bahnsekretärs i. R. Lang im Alter von 20 21 und 22 Jahren. Ein weiterer 17jähriger Sohn ist bereits bei der gleichen Schwadron angemeldet. Von dieser Schwadron Lang" sagt ihr Rittmeister, daß sie gern aus lauter Langs bestehen würde. Es handelt sich um eine oberhessische Beamtenfamilie aus Gießen, die ihren kinderreichen Stammbaum durch neun Ge­nerationen bis 1654 zurückverfolgt.

Mtefccn.;! rktprei-r.

* Gießen, 3. Jan. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Landbutter, das Pfund 1,20 bis 1,30 Mark, Kochbutter 1 bis 1,10 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 14, Wirsing, das Pfund 12 bis 20, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 12, Gelbe Rüben 10, Rote Rüben 10, Spinat 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 30 bis 35 Pf., Feldsalat 1,50 Mark, Meer­rettich 45 Pf.. Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kar­toffeln, das Pfund 3 bis 3% Pf., der Zentner 2.80 bis 3 Mark, Aepfel, das P^und 15 bis 20 Pf., Birnen 12 bis 15, junge Hähne 80, Suppenhühner 65 bis 70, Ganse 70. Blumenkohl, das Stück 40 bis 60, En- divien 5 bis 20, Lauch 10 bis 15, Sellerie 10 bis 20 Pf.

Bornotizcn.

Tage skatender für Mittwoch. Stadt- theater: 19.30 bis 22 Uhr,Der Herr Senator". janbr "^aUS' Bahnhofstraße:Großfürstin Ale-

^Evangelische P f a r r p e r s o n a l i e n. Durch die evangelische Kirchenregierung wurde Pfar­rer Theodor P a l m e r zu Lindenfels auf sein Nach- suchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand versetzt und dem Pfarrer Karl H a r t m a n n zu Schlierbach die evan­gelische Pfarrstelle zu Lindenfels, Dekanat Erbach übertragen. - Pfarrer Adolf Allwohn zu Wah­len, Kreis Alsfeld, wurde mit der Führung der De­kanatsgeschäfte des Dekanats Alsfeld bis auf Wei­teres beauftragt.

** Unbestellbare Postsendungen. Bei der Oberpostdirektion in Darmstadt mußten im Jahre 1933 5044 Briefe und 7332 Postkarten, sowie zahlreiche Drucksachen, die infolge ungenügender Anschrift weder dem Empfänger ausgehändigt, noch an den Absender zurückgegeben werden konnten, vernichtet werden. Hierdurch mögen für die Be­teiligten Unannehmlichkeiten mancherlei Art ent­standen sein Auch wird das Fehlen dieser Sen­dungen zu ungerechtfertigten Vorwürfen gegen die Postverwaltung und ihre Beamten Anlaß gegeben haben. Ohne genaue und vollständige Anschrift des Empfängers, zu der bei größeren Orten außer dem Vor- und dem Zunamen der Stand, die Straße und die Hausnummer gehören, ist die Zustellung einer Postsendung selbst dem findigsten Zusteller nicht im­mer möglich. Auch ist es unumgänglich nötig, auf allen Postsendungen stets Name, Wohnort unb Wohnung des Absenders anzugeben, damit diesem die Sendung im Falle der Unzustellbarkeit zurück- gegeben werden kann.

** Sonntags - Rückfahrkarten zum Dreikönigsfest. Wegen des Festes Heilige drei Könige am Samstag, 6. Januar, werden im Bezirk der Reichsbahndirektion Frankfurt a. M. die eingeführten Sonntagskarten schon ab Freitag 12 Uhr ausgegeben. Die Karten können also schon von dieser Zeit an zur Fahrt b"nutzt werden. Rückfahrt spätestens am Montag bis 12 Uhr.

* Unfälle. Der 51jährige Bahnarbeiter Lud­wig Lenz aus Klein-Linden, der bei dem hiesigen Bahnbetriebswerk mit Wagenputzen beschäftigt war, stürzte bei feine-. Arbeit von einem Wagen und fiel so unglücklich, daß er anscheinend innere Ver­letzungen erlitt. Der bedauernswerte Mann wurde in die Chirurgische Klinik gebracht. Das sieben­jährige Söhnchen des Arbeiters H ö s e s von Alten- Buseck erlitt einen Unterschenkelbruch und mußte ebenfalls in die Chirurgische Klinik gebracht wer­den. Aus Lichtermöhrendorf im Westerwald wurde der 15jährige Kurt Müller in die Chirur­gische Klinik eingeliefert. Der bedauernswerte junge Mann hatte beim Rodeln einen Schädelbruch er­litten

** Freie Lehrer st eilen. Erledigt sind die Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Steinberg, Kreis Schotten (Dienstwohnung ist vorhanden und frei); eine Leh­rerftelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Nieder-Kainsbach, Kreis Er­bach (Dienstwohnung ist vorhanden und frei); die Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Fraurvmbach. Kreis Lauterbach (Dienflwohnung vorhanden); eine Lehrerst^lle für einen evangelisch"n Lehrer an der Volksschule in Frisch b o r n, Kreis Lauterbach (Dienstwohnung vorhanden).

F o n h o s (Lißberg), Gustav Röder (Merkenfritz), Otto Schottes (Hartmannshain), Hrch. Ruhl (Hartmannshain), Jobs. Ruhl (Grebenhain), Hrch. Eirich (Grebenhain), Will). Schädoel (Crain- seld), Wilhelm Gier Hardt (Ober-Seemen). In einer kurzen Ansprache schilderte der Leiter des Ortsgruppenverbandes Gedern vom Deutschen Ar­beiter-Verband der öffentlichen Betriebe, Richard Stöhr (Gedern) die politische Ereignisse der Nnch- | kriegszeit und betonte, daß nun auch dem deutschen Arbeiter wieder die ihm gebührende Ehre zuteil werde. Allen' Jubilaren würde das Buch unseres Führers Adolf HitlerMein Kampf" als Geschenk 1 überreicht

Kreis Alsfeld

Alsfeld, 2. Jan. Der hiesige Turnver - e i n hielt im großen Saale desDeutschen Hauses" feine diesjährige Weihnachtsfeier ab. Der 1. Ver­einsführer, Bankvorftand Ebeling, sprach über den Sinn der deutschen Weihnacht, die von den Tur­nern von jeher in echtem deutschem Geist gefeiert worden sei. Mit einem Treugelöbnis für den Reichs­präsidenten und den Volkskanzler des Deutschen

Denkt an dieGiisiung

Odecheffen.

für Opfer der Arbeit"!

Einzahlungen an ReichskredilgejcUschaft Berlin W 8, Behrensstrahe 21 22, sowie auf deren Reichs-

Groß euer in ewer Lackfadnk in Friedberg.

Die Fanntie des Be tzers unter dem Ver­dacht der Brandstiftung festgenommen.

Die Kriminalpolizeistelle Gießen berichtet heute folgendes:

3n der Rächt zum 2. Januar 1934 brach in der Vorbachschen Lackfabrik in Friedberg Großfeuer aus. Das Feuer fand in den lagern­den Materialien, wie Lacke und Kitte, reichlich Rah- tung, fo daß beim Eintreffen der Feuerwehr das Anwesen bereits in Hellen Flammen stand. Das Wohngebäude konnte zum größten Teil gerettet werden, dagegen brannte das Fabrik­gebäude bis auf d i e Grundmauern nieder. Da Brandstiftung vermutet wurde, nahmen Beamte der KriminalvolizeifteUe Gießen die Ermittlungen sofort auf. Die Feststellungen förderten hinreichend Beweismaterial gegen den Besitzer zu­tage, so daß Vorbach, seine Frau und Sohn in Untersuchungshaft genommen werden konnten.

tlnnom * o>i

* Wieseck, 2. Jan. Am Neujahrstag wurde bei einem hiesigen Einwohner während dessen Abwesen­heit eingebrochen. Der Dieb, der mit den Oert- Uchkeiten vertraut gewesen sein muß, hat sich an­scheinend mit Hilfe eines Nachschlüssels Eingang in die Wohnung verschafft. Dem Einbrecher fielen zehn Mark in die Hände Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

£ i e f e rf, 2. Jan. Am Samstagabend fanD die Generalversammlung der Spar- und Dar- l e h n s k a s s e statt. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Gustav Seibert, eröffnete die Generalversammlung und gedachte der im Laufe des Jahres verstorbenen Mitglieder, die von der Ver­sammlung durch Erheben von den Plätzen geehrt wurden. Die Ersatzwahl zum Vorstand erbrachte die Wiederwahl von Lehrer Karl Schneider und die Wahl von Heinr. Roden Häuser VI. für das verstorbenen Vorstandsmitglied Jakob S ch ü f e r. In den Aufsichtsrat wurden Gustav Schneider und Otto Moser wiederHewählt. An Stelle von Karl Scho mb er, der freiwillig zurückgetreten ist, wurde Heinr. Werner gewählt. Im weiteren Verlauf konnte Geschäftsführer Werner mitteilen, daß die Kasse den Tiefpunkt überwunden habe und daß niemand mehr Bedenken zu haben brauche, da durch die Sanierung der Kasse durch das Reich bte Risiken verschwunden sind. Ein erfreuliches Zeichen ist auch, daß der Umsatz bis 24. Dezember 1933 be­reits etwa 2000 Mark hoher ist, als im Jahre 1932. Auch hat sich die Neueinrichtung der Schulsparkasse gut bewährt. Sind doch bereits in der kurzen Zeit über 700 Mark einbezahlt worden. Der Kassenumsatz ist bereits um 8100 Mark hoher, als im Vorjahr. Alles in allem kann man von einer guten Entwick­lung im letzten Jahre reden. Mit einem Sieg-Heil auf den Volkskanzler Adolf Hitler wurde die Ver­sammlung geschlossen.

* Heuchelheim, 2. Jan. Am Neujahrstag brachte das Gießener Stadttheater in der Turnhalle die Strauß'sche OperetteWiener Blut" zur Ausführung. 900 Besucher hatten sich eingefun- ben. Die Operette wurde, trotzdem die Bühne der Turnhalle keine allzu großen Möglichkeiten gibt, ausgezeichnet wiedergegeben. Die Darsteller, erfreut über den guten Besuch, gaben ihr Bestes und ernte­ten stürmischen Beifall. Mit besonderer Freude wurde auch die musikalische Untermalung des Wer­kes ausgenommen (Leitung Kapellmeister C u j 6). Das Orchester mußte sich zu einigen Zugaben ver­stehen. Das Neujahrsgastspiel des Gießener Stadt­theaters war für dieses ein großer Erfolg.

* Querfborn, 2. Jan. Dieser Tage hielt Land­wirtschaftsrat Dr. Lehr vom Landwirtschaftsamt Grünberg hier einen Vortrag über das Thema:Die Fütterung der Milchkühe". Er betonte die Notwen­digkeit der Freimachung von ausländischen Futter­mitteln, forderte zur Leistungszucht auf und gab eine Fülle von praktischen Anregungen. Nachdem der Vortragende, dem für seine Ausführungen lebhafter Beifall zuteil wurde, noch verschiedene Fragen aus Der Versammlung heraus beantwortet hatte, 'sand die Veranstaltung mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf Bolkskanzler Adolf Hitler ihren Abschluß.

^Weickartshain, 2. Jan. In dem bis auf den letzten Platz besetzten Hockschen Saale hielt die­ser Tage der hiesige Männergesangverein einen Unterhaltungsabend ab, dessen Einnahmen 4.um Teil der Winterhilfe zu Gute kamen. Der hie­sige MandokinenklubGut Klang" unterhielt die Teilnehmer mit guter Musik Nach der Begrüßungs­ansprache des Führers Knöß brachte der Chor des Vereins unter der Leitung von Lehrer Ranft- Stockhausen zwei Chöre zum Vortrag. Höhepunkte des Abends bildeten die Aufführungen eines drei- ?"lgen Dramas und eines Volksstückes in oberhes- Üfcher Mundart. Die Aufführungen fanden verdien­ten starken Beifall. Humorvolle Gedichtvorträge und Tanz beschlossen den Abend. Am Samstagabend hielt der hiesige Kriegerverein unter Mitwir­kung des Männergesanqvereins und des Mando­linenklubs einen Familienabend ab. Ein Chorlied des Gesangvereins und Darbietungen des Mando-

folge brachte u. a. Freiübungen der Turner und

anftaltung wurde mit dem herkömmlichen Tanz ab»

s. Utphe,

jährige treue Dienste bei

eichs

Mann gemeine sehr gut

Brand" aufgeführt. Der Film löste all- Begeisterung aus. Die Veranstaltung war besucht.

gebacken, sowie einige Körbe Gebäck gesammelt und geschlossen, an die Winterhilfe abgeliefert word.n.

bahn folgende Volksgenossen geehrt: August Mül­ler (Selters), August Seipel (Lißberg); Karl

banfgicofonto und Deren Postscheckkonto Berlin 120 unter Angabe Der Kontobezeichnung:Stiftung |üt Opfer De* Arbeit"

Turnerinnen, exakt ausgeführte Volkstänze und Tanzszenen, die mit Recht viel Beifall fanden. Die Uebungen der aktiven Turner am Barren legten Zeugnis ab von der zielbewußten Arbeit des Ver­eins und fanden starke Anerkennung bei allen Zu­schauern. Die in allen Teilen wohlgelungene Ver-

morvolle Gedichtvorträge und weitere musikalische Darbietungen des Mandolinenklubs zur Unterhal­tung der Teilnehmer bei. Eine Tellersammlung, deren Ertrag der Winterhilfe zugedacht war, er­brachte den Betrag von 15 Mark. Für die Weih­nachtswoche waren von den Einwohnern unserer Gemeinde insgesamt 2 2 Kuchen gemeinschaftlich

Bezirksführer hielt sodann eine Ansprache, erin­nerte an den mannigfachen Niedergang und Auf­stieg des deutschen Volkes im Laufe der Jahrhun­derte und zog sinngemäße Parallelen zur Gegen­wart. Im Anschluß an seine beifällig aufgenom­menen Ausführungen übermittelte er dem Kamera­den Adam Weitzel für feine 35jährige Tätigkeit als Schriftführer im Verein die Hassia-Ehrenmünze. Nachdem verschiedene organisatorische Fragen erle­digt waren, sand die Versammlung mit einem dreifachenSieg-Heil!" und mit dem gemeinsam gesungenen Horst-Wessel-Lied ihren Abschluß.

ch Nieder-Gemünden, 2. Jan. Dieser Tage wurde hier durch Herrn Müllberger (Homberg) in der Gastwirtschaft Decher der TonfilmSA -

fer der deutschen Freiheitsbewegung weiter zu wir- Reichs schloß der Vereinsführer seine mit Beifall ken. Mit einemSieg-Heil" schloß er seine begeistert: angenommenen Ausführungen. Die abwechselungs­ausgenommenen Ausführungen. Nachdem das Horst- reich und geschmackvoll zusammengestellte Vortrags- Wessel-Lied gemeinsam gesungen war, trugen hu- (folge brachte u. a. Freiübungen der Turner und

meinsamen Gesang des Horst-Wessel-Liedes wurde ein Theaterstück ausgeführt, das den Kampf dieses Freiheitshelden darstellte. Ein zweites Stück schil­derte die innere Wandlung eines Kommunisten. Nach dem Deutschlandlied und Sieg-Heil auf den Führer schloß sich Tanz an. Der Gesamtertrag des Abends fließt dem Winterhilfswerk zu.

Kreis Büdingen

* Nid d a, 2. Jan. Dieser Tage sand hier im Gambrinus die erste Brennholzversteige- rung Des Forstamts Eichelsdorf aus dem Bezirk Der Försterei Michelnau statt, wobei runb 600 rm Scheiter unb Knüppel unb eine größere Menge Reisig zum Ausgebot kamen. Es würbe durchschnitt- lich gelöst für 1 rm Scheiter 7 Mark, 1 rm Knüp- zel 5 Mk., 1 rm Stöcke 4,50 Mk., 1 rm Stamm- reifer 1,30 Mk., 1 rm gewöhnliche Reifer 50 Pf. Nit Neujahr traten am hiesigen PostamtPerso- laloeränberungen ein. Oberpostmeister Bach würbezumPostamtmannbeförbert unb nach Nienburg versetzt. Er hat fast 11 Jahre bem hiesigen Postamt üorgeftanben unb sich währenb biefer Zeit bie all­gemeine Wertschätzung bes Publikums erworben, so baß man sein Scheiben von hier bebauert. Ob"rpolt- sekretär Iansohn tritt nach Erreichung ber Dienst- rltersgrenze in benwohlverbientenRuhestanb An seine Stelle wirb Postsekretär Katzenmeyer von Groß-Karben am hiesigen Amte eintreten.

Kreis Schotten.

V Gebern, 2. Jan. Hier würben in ber Gast­wirtschaftZur Eisenbahn" für 2 5 - b zro. 3 0 -

' . ~ | ll. Merlau, 2. Jan. Der hiesigeH a s s i a"

2. San. Im Saale Der Wirtschaft K r i e g e r v e r e i n hielt in Anwesenheit Des Be- I a g veranstaltete die NS D A P einen Deut- zirkssührers Roth (Grünberg) in Der Wirtschaft sehen Abend. Stutzpunktleiter Albert Schwarz Hörle eine Generalversammlung ab. Der Führer, betontem einer kurzen Ansprache, Daß Der AbenD , KameraD Hörle, begrüßte Die Mitglieder. Der dem Gedenken Horst Wessels gelte. Nach dem ge= ~ -....... - ~ -

linenklubs leiteten die Veranstaltung ein. Der Präsi­dent Des Kriegervereins, Bürgermeister Brüller, begrüßte Die Teilnehmer. Sodann sprach KameraD Reuter von Dornholzhausen. Er umriß Die jüngste Deutsche Geschichte vom Ausbruch des Welt­krieges an bis zum Dritten Reich unb ermahnte bie Jugenb, im Geiste ber Frontkämpfer und der Kämp-

E-naezogene V rmögen.

LPD. D a r m ft a ö t, 2. Jan. Auf Anordnung des Hessischen Staatspolizeiamts wird bas Vermögen der Darmstädter Organisationen der KPD., der Freien Arbeiterunion, Der Kommunistischen Partei-Opposi­tion, Der Sozialistischen Arbeiterpartei, Der SPD. mit sämtlichen Hilfs- unD Nebenorganisationen (ein­schließlich Turn-, Sport- und Gesangvereine), des Friedensbundes deutscher Katholiken, des Windt- horstbundes, der Kreuzschar, des Kampfringes junger Deutschnationaler, der Kampfstaffeln der Deutsch- nationalen Front, der Kampfgemeinschaft revolutio­närer Nationalsozialisten (Schwarze Front), des Tannenberg-Bundes und Des Deutschvolks einge­zogen unb in Das Eigentum Des fianDes übergeführt.

Preußen.

Kreis Wetzlar

SchmiDt unD zu weiteren Vorstandsmitgliedern

Die Richarb-Wagner-Wohlfahrlsbriefmarken versinnbildlichen die Werke des großen Deut­schen Meisters. Jeder Deutsche sollte sie fein eigen nennen!

Die beiDen gleichnamigen KameraDen L. Stein- m ü 11 e r bestimmt. Der Vereinsführer Dankte für Das ihm entgegengebrachte Vertrauen unD gelobte, sich stets für Den Verein einzusetzen. Als Grundstock für Die Vereinskasse spendete Der kriegsblinDe Kame­raD L. <5 t e i n m ü 11 e r Den Betrag von 10 Mark. Nach herzlichem Willkommgruß Des Kreisführers Schütz, Der für Den Kyffhäuserbund sprach, fanD Die GrünDungsversammlung mit einem Dreifachen Sieg-Heil!" auf Den Volkskanzler ADolf Hitler ihren Abschluß. Mit Dieser VereinsgrünDung wirD Dargetan, Daß nun auch in unserem einst marxistisch eingestellten Dorfe ein anDerer Geist einaegogen ist.

* ODenhausen (Lahn), 2. Jan. Dieser Tage fand hier im Klinkelschen Saale eine Versammlung

Veremsfuhrer wurde Lehrer Bürbach, zum zwei- eine die Ceitunq zu übertragen. Die Varstandsmii. en V-remssuhrer Kamerad Ritzel zum Echris- glieber wurden bis auf den Schriftführer in ihren sichrer W S t e > n m u l l e r . zum Kasfenfuhrer W. Aemtern belassen. Für den Schriftführer Wilhelm

Kneler, Der zum Turnführer gewählt rourDe, rourDe Lehrer Willig ernannt. Dann rourDen Die Einzelheiten Des Zusammenarbeitens erläutert unb gutgeheißen. Ein Antrag von Heinrich Roth, Den ge- allenen TurnbrüDern eine GeDenktafel zu errichten, anD ungeteilte Zustimmung. Der Gesangverein be­ißt bereits eine GeDenktafel. Ferner rourDe beschlaf­en, einen Betrag für Das Winterhilfsroerk abzufüh­ren. Den Schluß Der Veranstaltung bildete ein vom technischen Leiter Der Turnabteilung Fritz Karler gut eingeübter Sprechchor Der Turner, Schüler und Schülerinnen, ein Feuerspruch, eine Ansprache ber Führer ber Vereine, bas Horst-Wessel-Lieb unb ein Sieg-Heil!" auf bas beutsche Vaterlanb unb feinen Führer Abolf Hitler von Stützpunktleiter Schnei­der ausgebracht.

auch acht Turnern bestehenden Führerrat und den aus sieben Mitgliedern bestehenden Turnrat. Sodann wurden Die für 1934 vorgesehenen Veranstaltungen bekanntgegeben. Zur Anschaffung einer Fahne rourDe ein FonDs errichtet. Dem Turner W. Schleen­becker rourDe für Die Stiftung zweier Bilder Dank gesagt. Mit einem DreifachenSieg-Heil!" auf Den ' Volkskanzler, mit Dem Deutschland- und Dem Horst- Wessel-LieD wurde Die Desammlung geschlossen.

* Vetzberg, 2. Jan. In unserem Orte wurde auf Anregung von zwei hiesigen Kameraden Des Nachbarvereins RoDheim ein Kriegerverein gegrünbet, ba Diese GrünDung einem allge­meinen Wunsche entsprach. Nach Vereinbarung mit Dem VerbanDskreisführer Schütz (Wetzlar) fand Dieser Tage Die GrünDungsversammlung statt. Zum

Dem seitherigen Führer Des GesangvereinsßieDer- kranz", Pg. GvttfrieD Fritz, wurde einstimmig das Vertrauen Der MitolieDer ausgesprochen. Für Den freiwillig, infolge VerhinDerung, zurückgetretenen Führer Des Turnvereins GvttfrieD Heuser rourDe Wilhelm Kneler einstimmig gewählt. Es rourDe beschlossen, Dem Führer Des Gesangvereins Fritz bei allen öffentlichen Veranstaltungen beider Ver-

| statt mit Dem Ziel, engstes Zusammenarbeiten zwi- fKinzenbach, 2. Jan. Der hiesige T u r n v e r-! scheu Dem Turn- unD Sportverein unD Dem e i n hielt Dieser Tage eine gut besuchte Hauptver- GesangvereinLieDerkranz" herbeizusüh- sammlung ab. Der Vereinsführer L. B e p l e r er-! ren. Stützpunktleiter S ch n e i D e r gab einen kurzen stattete Den Geschäftsbericht, Der Kassenwart Otto Rückblick auf Das vergangene Jahr unD forDerte Die ManDler berichtete über Den Stand Der Kasse, AnwesenDen auf, treu Dem Werk Der Vvlksgemein- Die einen Ueberschuß ausroies. Der Verein kann, wie schust zu Dienen. Nach Prüfung Der beiDerjeitigen aus Dem Geschäftsbericht hervorging, mit Befriedi- Kassenbericht rourDe Dem Rechner jeDes Vereins gung auf Das vergangene Jahr zurückblicken. Den Entlastung erteilt unD zur Führerwahl geschritten. notroenDig geroorDenen SatzungsänDerungen rourDe'