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Eugen Pabst die Musik schrieb, Leitung von Georg Lang. Nach

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Dienststellen geworbenen fördernden Mitglieder zahlen ihre Beiträge nach wie vor an die zuständige SS.-Dienststelle.

Weitere Dankschreiben des Führers an hervorragende Mitkämpfer.

Kunst und Wissenschaft, Erstaufführung des Deihnachlsspiels in Oberammergau.

Ihr AbolfHi 11er.

Außer den schon gemeldeten Schreiben an den Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, den Stabs­chef der SA. Ernst Röhm, den Reichsführer der SS. Himmler und Reichspropagandaminister Dr. Goebbels ergingen weiter noch Schreiben an den Reichsschatzmeister Schwarz, Verlagsdirektor Reichsleiter Amann und Reichsleiter Alfred Rosenberg.

Schützt Euch gegen Brand­bomben.

Viel gefährlicher als die Gasbombe ist die Brand­bombe. Ein Flugzeug kann Tausende davon mitführen, denn eine Brandbombe hat nur ein Gewicht von etwa 1 Kilogramm. Die brand­stiftende Wirkung ist unge­heuer groß, darum mutz feder für Schutzmaßnahmen Sorge tragen, die Boden­räume entrümpeln und wie die Darstellung auf der rechten Seite zeigt, ein­richten. Die Brandbombe

Oberammergau führte an Silvester erstmals deutsche Weihnachtsspiel von Max Mell in einem Uebungstheater aus. Das Passionsdorf war ( Ur Jahreswende von mehr als 3000 Personen be­ucht. Besonders interessant war, daß bei der Anf­ührung des Weihnachtsspiels bereits eine Reihe )on Passionsdarstellern mitwirkte. Das Weihnachts­piel, zu dem der bekannte Hamburger Dirigent ' " *' ' stand unter der

der Ausführung

3. Personen, die das 55. Lebensjahr zu Beginn des Steuerabschnitts oder mindestens vier Mo­nate vor Beendigung des Steuerabschnitts voll­endet haben.

Dem Gesetz ist eine Tabelle über die B e - rechnung der Einkommens st euer beige­fügt, bei der die Zuschläge zur Einkommenssteuer für die Einkommen über 8600 Mark, die Zuschläge für die Ledigen und die Krisensteuer der Veranlagten mit eingerechnet sind. Nach dieser Tabelle beträgt z. B. bei einem Einkommen von 1200 Mk. (nach Abzug der Werbungskosten der Sonderlei­stungen und des steuerfreien Einkommensteils) die Einkommenssteuer für den zuschlagspflichtigen Le­digen 134 Mk.; für den Ledigen, der dem Zuschlag nicht unterliegt, ohne daß ihm Familienermäßigun- qen zustehen, 119 Mk., Verheirateten ohne Kind 96 Mk., mit einem Kind 89 Mk., mit zwei Kindern 75 Mk., mit drei Kindern 48 Mk.

B e i einem Einkommen von 50 00 M k. (nach Abzug des steuerfreien Anteils) betragen die Einkommenssteuersätze für den zuschlagspflichtigen Ledigen 582 Mk., den Nichtzuschlagspflichtigen ohne Familienermäßigung 539 Mk., für den Verheirateten ohne Kind 481, mit einem Kind 441, mit zwei Kin­dern 401, mit drei Kindern 361, mit vier Kindern 321 Mark. t ,

Die Steuersätze steigern sich dann bei lieber* schreitung der 8000-Mark-Grenze entsprechend den im Einkommenssteuergesetz vorgesehenen Bestim­mungen, so daß bei einem Einkommen von 8500 Mark (nach Abzug des steuerfreien Teils) der Steuerabzug beträgt für den Zuschlags- Pflichtigen Ledigen 1086 Mark, den Ledigen ohne Familienermäßigung 1025 Mark, den Verheirateten ohne Kind 930 Mark, mit einem Kind 867 Mark, mit zwei Kindern 804 Mark, mit drei Kindern 741 Mark mit vier Kindern 678 Mark. Von dem Einkommensbetrag von 8500 Mark ab ist in der Steuerabrechnungstabelle eine Zweiteilung gemacht, und zwar außer der eben genannten Be­rechnung, die für einen Deranlagungspflichtigen gilt mit einem Einkommen von weniger als 50 d. ft. aus Arbeitslohn und eine solche für den, dessen Einkommen zu 50 v. H. und mehr aus Ar­beitslohn besteht. Für diesen betragen bei der Ein­kommensstufe 8500 Mark die entsprechenden Satze, die bei den beiden Ledigen-Klassen gleich sind, beim Verheirateten ohne Kind 909 Mark, mit einem Kind 825 Mark, mit zwei Kindern 741 Mark mit drei Kindern 657 Mark, mit vier Kindern 573 Mark.

bränat es mich daher, Ihnen, mein lieber Partei­genosse Dr. Ley, aus ganzem Herzen für die wirk­lich großen Verdienste zu danken, die Sie sich um die nationalsozialistische Bewegung und damit um das deutsche Volk erworben haben. In herzlicher Freundschaft und dankbarer Würdigung Ihr

(gez.) Abolf Hi 1 ler."

An den Reichsarbeitsminister und Bundesführer des Stahlhelms Franz Seldte:

Mein lieber Parteigenosse Seldte! Eine der schwer­sten Aufgaben war die Herstellung einer nationalen Einheitsfront durch Zusam- menfügen der Kräfte, die in der großen Linie gleiche Ziele verfolgten. Es ist Ihr außerordentliches Ver­dienst, mein lieber Parteigenosse Seldte, wenn es gelang, den nach der Nationalsozialistiischen Partei größten nationalen Verband mit uns zu einer Ein­heit zu verschmelzen. Die Einaliederung des Stahlhelms in die SA. wird als sel­tenes Beispiel einer groß gesehenen nationalen Pflicht für immer in höchsten Ehren unter denen weiterleben lassen, die im Jahre 1933 durch die nationale Revolution die Erhebung des deutschen Volkes gelingen ließen.

Am Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Revolution drängt es mich daher, Ihnen, mein lie­ber Parteigenosse und Kamerad Seldte, für Ihre großherzige Haltung und damit für Ihre überaus großen Verdienste zu danken, die Sie sich um die nationale Erhebung und damit um das deutsche Volk erworben haben.

In herzlicher Freundschaft und dankbarer Würdi-

Kleine politische Nachrichten.

Der amerikanische Botschafter in Ber­lin ist von seiner Regierung angewiesen worden, wegen der deutschen Maßnahmen in der Trans­fer f r a g e vorstellig zu werden.

Die für den 5. bis 7. Januar auf den Obersalz­berg einberufene Reichsführertagung der NSDAP, ist auf Ende Januar verscho­ben worden und wirb bann in Berlin stattfinben. Die für ben 4. Januar angesetzte Tagung der Reichs- (eiter und Amtsleiter in München findet ,edoch statt.

sammelten sich die Oberammergauer Buben zu dem allbekannten Sternsingen.

Deuische Gesellschafl für Soziologie.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversamm­lung der Deutschen Gesellschaft für So­ziologie in Berlin wurde eine durchgreifende Neuordnung in Würdigung der Pflichten der deut­schen Wissenschaft im neuen Reich beschlossen. Die Führung wurde Prof. Dr. Hans F r e y e r (Leip­zig) übertragen, der einen Beirat berufen wird. Die Gesellschaft wird die Eingliederung in die Aka­demie für deutsches Recht beantragen.

Interessante Gräberfunde in der Rheinprovinz.

Bei Straßenbauarbeiten an der neuen Straße von Koblenz nach Wollstein wurde ein römisches Grab freigelegt. Neben einer Anzahl Scher­ben sand man eine 13 Zentimeter große verzierte Spange und ein markstückgroßes Bronceblech mit einem geprägten Wolfskopf. Beide Funde stammen aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Chri­stus. Ebenfalls bei Straßenarbeiten wurde ein wei­terer kulturgeschichtlicher außerordentlich weciooller Fund gemacht. Arbeiter stießen auf ein Menschen- skelett, das aus der frühen Eiszeit stammen muß. Dieses Skelett, das in einem Hockergrab beigeseyt war, wurde leider von den Arbeitern in Unkenntnis der Bedeutung des Fundes beschädigt.

werden. Höchste Leistung könne immer nur aus höchstem Willen geboren werden. Es genüge nicht, daß eine Jugend arbeite, wenn sie nicht zugleich auch das innere Verhältnis zu dem Ewigkeitswert biefer Arbeit gewinne. Darum trete im Anfang vielleicht noch sehr verbesserungsbedürftig, aber doch schon gewiß und planmäßig die staatspoliti- sche Erziehung im neuen Jahr in ihre Rechte. Wir wissen, so fuhr Dr. Decker u. a. fort, daß es Kritiker gibt, die unseren Zielsetzungen heute noch

Die EinlommelisbefleuenW für 1933

Oie Anwendung des neuen Gesetzes. - Zusammenfassung der Einkommenssteuerarten.

Der Führer hat zur Jahreswende an den preußi­schen Ministerpräsidenten Göring folgendes per­sönliches Schreiben gerichtet:

Mein lieber Göring! Als im November 1923 die Partei zum ersten Male versuchte, die Macht im Staate zu erobern, haben Sie als Kom­mandeur der SA. in außerordentlich kurzer Zeit das Instrument geschaffen, mit dem man einen solchen Kampf wagen konnte. Es war höchste Not­wendigkeit, die uns zum Handeln zwang, weise Vorsehung, die uns damals den Erfolg versagte. Sowie nach Ihrer schweren Verwundung die Um­stände es ermöglichten, sind Sie als t r e u e ft e r Mitkämpfer in dem Kampf um d i e Macht an meine Seite getreten. Sie haben wesentlich mitaeholfen, die Voraussetzungen zum 30. Januar zu schaffen.

Es drängt mich daher, am Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Revolution Ihnen, mein lieber Parteigenosse Göring, aus ganzem Herzen für diese großen Verdienste zu danken, die Sie sich um die nationalsozialistische Bewegung, die na­tionalsozialistische Revolution und damit um das deutsche Volk erworben haben. In herzlicher Freund­schaft und dankbarer Würdigung Ihr

(gez.) Adolf Hitler."

An Dr. Robert Ley:

Mein lieber Dr. Ley! Es war die Aufgabe der nationalsozialistischen Bewegung, nicht zu versu­chen, durch falsche Maßnahmen die anderen Par­teien zu zertrümmern, als vielmehr durch eine un­erhörte Aufklärung ihnen die Arbeiter zu entziehen und durch eine vorbildliche Organi­sation in der neuen Bewegung zu ver­ankern. Am Aufbau dieser Organisation in einer schweren Zeit treu und hervorragend gewirkt zu haben, ist Ihr Verdienst, mein lieber Parteigenosse Dr. Ley. Insbesondere wird die Ueberfüh- rung der ehemals marxistischen Ar­beitermassen in unsere nationalso­zialistisch organisierte Welt für immer mit Ihrem Namen verbunden bleiben. Am Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Revolution

Berlin, 2. Jan. (DNB.) Das Reichsgesetzblatt vom 2. Januar veröffentlicht das neue Gesetz über die Einkommensbesteuerung für 1933.

In Abschnitt! des Gesetzes wird über die Ein­kommensbesteuerung für 1933 im wesentlichen be­stimmt, daß die Krisen st euer der Veran­lagten und der Zuschlag zur Emkom- menssteuer für die Einkommen von mehr als 8000 Mk. auch für d i e S t e u e r a b s ch n i 11 e erhoben werden, die im Kalenderjahr 1 933 enden. Der Zuschlag zur veranlagten Ein­kommenssteuer der Ledigen wird in Ausführung der Vorschrift des Gesetzes zur Förderung der Ehe­schließungen für Steuernd schnitte, die im Kalender­jahr 1933 enden, in Höhe der Hälfte des Iahresbetrags erhoben.

Für die in dem Kalenderjahr 1933 endenden Steuerabschnitte werden die veranlagte Einkommens­steuer, die Krisensteuer der Veranlagten, der Zuschlag zur Einkommenssteuer für die Einkommen von mehr als 8000 Mk. und der Zuschlag zur veranlagten Ein­kommenssteuer der Ledigen zu e i n e r E i n h e l t zusammengefaßt. Bei Steuerpflichtigen, m deren veranlagten Einkommen Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit enthalten sind, mindert sich der (Steuerbetrag für die im Kalender­jahr 1933 endenden Steuerabschnitte um 1,5 v. H-, der bei der Veranlagung feftgestellten Reineinkunfte aus nicht selbständiger Arbeit, wenn diese den Be­trag von 16 000 Mk. nicht übersteigen.

Die Steuerermäßigung wird Haus geh 11 t t n 5 n e n bei der Veranlagung für die im &alenöerfabr 1933 endenden Steuerabschnitte in der Weise ge­währt, daß der Arbeitgeber für jede Hausgehilfin, die zu seiner Haushaltung zählt, für jeden vollen nach dem 30. Juni 1933 beginnenden Kalender­monat, in dem die Hausgehilfin bei ihm angestellt war, einen Betrag von 50 Mark von seinem Ein­kommen abziehen darf.

Ueberfteigt der Arbeitslohn des Steuerabschnitts nicht den Betrag von 1500 Mark, oder bestanden nicht die steuerabzugspflichtigen Einkünfte nur aus steuerabzugspflichtigen Kapitalerträgen, so hat eine Veranlagung nicht zu erfolgen, sondern das sonstige Einkommen ist als alleiniges Einkommen zu veran- l02)enr Abschnitt II über die Ehestandsh i 1 f e b e r e r a n l a g t e n für 1933 bestimmt: Bei Fest- setzung der Ehestandshilfe der Veranlagten findet das Gesetz zur Förderung der Eheschließungen mit der Maßgabe Anwendung, daß nicht als ledig gelten:

1. Personen, die zu Beginn des Steuerabfchnitts ' verheiratet waren.

2. Personen, die im Laufe des Steuerabschnitts geheiratet haben, wenn die Ehe im (Steuerab* schnitt mindestens vier Monate bestanden hat.

3 verwitwet ober geschiedene Personen, aus deren Ehe ein Kind hervorgegangen ist.

Von der Ehestandshilfe der Veranlagten sind

metall und die Füllung besteht auS Thermit. Durch den Zünder wird beim Aufschlag der Schmelzprozeß eingeleifet und eS entwickelt sich eine Hitze bis zu 3000 Grad. Mit Wasser kann diese Flamme nicht erstickt werden. Die einzige Möglichkeit ist, mit Sand die Flamme auf einen kleinen Raum einzudämmen. Der Reichsluftschutzbund hat die Aufgabe, die Bevölkerung über die Luftgesahren auszuklären. Alle Maß- tiahmen, die in dieser Richtung getroffen werden, erhallen weilgehendste Unterstützung.

kommunistische Unruhen in Sofia.

Auf einer Neujahrsveranstaltung der Gewerk- chaft der Zuckerbäckergehilfen in Sofia kam es zu schweren blutigen Zusammen st äßen mit der Polizei. Da der Leiter der Veranstaltung, die hauptsächlich von kommunistischen Elementen be­sucht war, trotz polizeilichen Verbotes staatsfeind­liche Reden hielt, schritt die Polizei ein und forderte die Räumung des Saales innerhalb einer Viertel­stunde. Als Antwort zerschnitten die Kommunisten die Telephondrähte, um die Heranholung polizei­licher Verstärkung zu verhindern. Sie gingen gegen die Beamten mit Stühlen, Flaschen und Revolvern vor. Die Polizei mußte sich mit der Waffe wehren. Die Schießerei und Saalschlacht löste eine allgemeine Panik aus. Viele Besucher flüchteten durch die Fenster ins Freie wo ebenfalls eine Schießerei begann. Erft nach schweren Kämpfen wurde die Polizei Herr der Lage. Bei den Zu­sammenstößen wurde ein Kommunist getötet, zwei wurden lebensgefährlich und zahlreiche weitere Kommunisten leichter verletzt. Auch auf feiten der Polizei gab es mehrere Verwundete.

Die Ueberfchwemmungen in Kalifornien.

Die durch den verheerenden Rege n st u r m ver­ursachte Ueberschwemmung hat Los Angeles und die naheliegenden Städte schwer heimgesucht. Der Regen stürzte 24 Stunden lang wie eine un­durchdringliche Wand zur Erde. Innerhalb kurzer Zeit verwandelten sich ftiedliche Flüsse in reißende Ströme. Einige Hauptstraßen der Stadt stehen vollkommen unter Wasser. Die Filmstar-Siedlung ist stark verwüstet worden. Die Zahl der Ver­wundeten beträgt über 100. Die Lichtversor­gung der Stadt wurde unterbrochen. Viele Familien sind obdachlos geworden,. Hunderte von Menschen mußten in Rettungsbooten aus ihren Wohnungen geholt werden. In Montrose würben zwei Sani- tätsschwestern getötet.

Beim hochzeitsschießen löblich verunglückt.

Bei einem Hochzeitsschießen im Ortsteil Unter* kanbel bei Kanbel (Pfalz) kam es zu einem löb­lichen Unfall. Als bie Labung nicht sofort losging, schaute man nach. In biesem Augenblick ging bem 22jährigen Sohn bes Walbhüters unb Lanbwirts Michael Günther, ber sich am Ge­wehrlauf vorbei entfernen wollte, bie volle Labung in ben Unterleib. Trotz sofort vorgenommener Ope­ration war ber junge Mann nicht mehr zu retten. Im Krankenhaus erlag er feinen schweren Ver­letzungen. Zwei ber beteiligten Burschen finb vor- übergehenb verhaftet worben.

Ban DycksChor ber Engel" durch Feuer zerstört.

Bei einem Brande im Hause des Kunstsammlers John Gleeson in Ottawa (Kanada) wurde bas GemäldeChor der Engel" von Van Dyck zer­stört. Der Wert des Kunstwerkes wirb auf 150 000 Dollar geschätzt.

Untaten unb verwegene Flucht eines Tobsüchtigen.

Der Reichsschatzmeister ber NSDAP, weist barauf hin baß keine Organisation ber NSDAP, bie Der-chttaung hat, förbernbe Mitglieder ,U Serben ^Lebiglich die Organisation der SS zur Werbung fordernder Mitglieder besteht xu Recht. Jedoch Darf eine Werbung neuer for- b°rn°r Mitglieb-r der^SL b>, a u f n,e i ere.

In einem Hause in Zehlendorf bei Berlin gab es einen aufregenden Zwischenfall. Der Kunstmaler Waldemar Hanne mann, der in der Wohnung feiner Verwandten Übernachtet hatte, erlitt plötzlich einen Tobsuchtsanfall. Er ergriff ein Küchen- messer, mit dem er wie rasend um sich schlug unb die Angehörigen bedrohte. Diese zogen sich in ein Hinterzimmer zurück. Inzwischen demolierte der Tobende die Wohnungseinrichtung, riß die Bilder von den Wänden unb zertrümmerte bie Fenster­scheiben. Der bebrängten Familie, der der Weg nach außen abgeschnitten war, blieb nichts anderes übrig, als den Sohn vom Fenster der im zweiten Stock gelegenen Wohnung an einem Strick auf die Straße hinunterzulafsen. Er benachrichtigte bann bas lieber* faUfommanbo. Auch ber Polizei gegenüber setzte sich ber Tobsüchtige heftig zur Wehr; bie Beamten alar­mierten nunmehr bie Feuerwehr, bie mit einem Wasserstrahl gegen ben Rasenben vorging. Nun sprang Hannemann aus bem Fenster auf ben Hof hmab, stürzte babei burch eine Olasoeranba unb iog sich erhebliche Schnittwunben zu. Blutüberströmt I lies er auf ben nahen Wald zu, wo er spurlos ver*

schwank). Die Polizei hat bie Verfolgung aufgenom­men, konnte feiner jeboch bisher nicht habhaft werben.

Der Finanzfkandal von Bayonne.

Die Betrügereien bei bemCr£dit Muni- cipai von Bayonne, über die bereits berichtet wurde, ollen die Höhe von 4 0 0 Millionen Franken erreichen. Einige Blätter sprechen sogar von 475 Mil­lionen. DieLiberte behauptet, politische Persön­lichkeiten wirkten hinter den Kuliffen mit, um ben Russen Straviski, der die gefälschten Bonds in Umlauf gesetzt hat, zu decken. Eine Reihe belastender Schriftstücke sei bereits beseitigt worden. Seit bem Panarna-Skanbal habe man nicht wieber eine Betrugsangelegenheit wie die von Bayonne erlebt. Das Blatt stellt bie Frage, wer sich einer gerichtlichen Untersuchung in Paris wibersetzt unb verhindert habe, daß die Ehefrau des Russen, so­wie dessen Helfershelfer feftgenommen werden konn­ten. Der Direktor der großen Pariser Singspielhalle Th^atre Empire war mit Straviski bekannt und scheint einen großen Teil der Gelder, die aus Be­trügereien flammen, an fein Unternehmen gebracht zu haben. Als feine Geldquelle zu versagen drohte, hielt der Theaterdirektor H a y o t t e es für gera­ten, das Weite zu suchen. Das Theater hat seine Pforten schließen müssen. An rückständigen Gagen haben die Schauspieler 150 000 Franken zu bean­spruchen.

Den eigenen Sohn erschossen.

Am Silvesterabend ereignete sich auf dem Kotten bei Kaiserslautern ein schrecklicher U n g t ü d s f a 11. Der Fabrikarbeiter Christian Michel wollte seinem 7jährigen Söhnchen zeigen, wie ein Schuß vor sich geht. Nachdem der Vater mit seinem Browning im Hausflur einen Schuß abgefeuert hatte, krachte beim Zurückziehen der Waffe ein zweiter Schuß, der den Knaben mitten ins Herz traf. Der Knabe brach tot zusammen. Der unglückliche Vater stellte sich selbst der Polizei.

Born elektrischen Strom getötet.

Ein Unfall, ber erkennen läßt, daß unbefugte eigene Anschlüsse an das elektrische Stromnetz schwer­wiegende Folgen haben können, ereignete sich in bem Hunsrückdorf Lamscheid. Dort hantierte ein Land­wirt mit einem Motor an seiner Häckselmaschine, erlitt dabei einen elektrischen Schlag unb brach zusammen. Obwohl sogleich ärztliche Hilfe zur Stelle war und zwei Stunden lang Wiederbelebungs­versuche angestellt wurden, gelang es nicht mehr, den Unglücklichen ins Leden zurückzurufen. Nach den Er­mittlungen ist ber Unfall durch eine fehlerhafte Erdung, die der Landwirt selbst angelegt hatte, ver­ursacht worben.

Bier Personen an Fleischvergiftung gestorben.

In einer Kellerwohnung in Lemberg würbe eine aus vier Personen bestehenbe Familie t o t ausge­funden. Es wird angenommen, daß sie infolge des Genusses von verdorbenem Speck an Vergif­tung gestorben ist.

Wettervoraussage.

Die Jslandstorung breitet sich weiter östlich aus unb bringt ihre Warmluft zum Aufgleiten. Dabei entstehen Dunst- unb Wolkenbilbungen, boch treten bei uns, da wir noch im Bereich des Hochdruck­rückens liegen, vorerst noch keine oder nur ganz geringe Niederschläge auf. Die Temperaturen be­wegen sich um den Gefrierpunkt, dürften aber spä­terhin, besonders am Tage, etwas anfteigen.

Aussichten für Donnerstag: Dunstig unb bewölkt mit vorübergehendem Aufklaren, Tem­peraturen um Null, meist trocken.

Aussichten für Freitag: Etwas milder, vereinzelt auch etwas Niederschlag, wolkig mit kur­zem Aufklaren. m .

Lufttemperaturen am 2. Ian. mittags: 2,2 Grab, abenbs 1,2 Grab; am 3. Jan. morgens: 0,2 Grad Celsius.. Maximum 2,2 Grab, Minimum0,4 Grad. (frbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 2. Ian. abends:0,4 Grad, am 3. Jan. morgens: 0,3 Grad Celsius.

Von der Verteidigung der Gebrüder L a h u - e n wird gegen das Urteil, das die Brüder Lahusen zu fünf Jahren bzw. zwei Jahren neun Monaten Gefängnis verurteilte, Revision eingelegt werden. Die Revisionsschrift ist fertiggefteUt und von zwei Verteidigern unterschrieben. Sie wird nach Vollziehung der dritten Unterschrift eingereicht werden.

die Unzulänglichkeit einer jungen Organisation ent­gegenhatten. Wir wissen, daß Schwierigkeiten dazu da sind, um überwunden zu werden. Wir haben als Nationalsozialisten gelernt, daß die Stetigkeit unseres Willens zuletzt doch Sieger bleibt. Mit Stolz und Freude sehen wir, wie im Jahre 1933 unsere jungen Kameraden an der Front jeden Tag schon oorgelebt haben, was wir eigentlich erstreben unb wollen. Sie haben sichtbar gezeigt, baß Solbalen bes Friebens finb.

befreit:

1. unverheiratete Frauen, denen Kind-r-rinaßi- aunaen zustehen, wenn die Voraus,-tzungen hierfür bestanden haben, entweder zu Begmn des Steuerabschnitts oder mindestens vier Mo­nate in dem Fall, daß sie erst ,m Lauf- des Steuerabschnitts eingetreten ftnb.

2 Personen, bie rninbestens ein Sechstel ihres Einkommens zum Unterhalt lhrerge:schi,ebenen Ehefrau ober eines bebürftigen Elternterls im Steuerabschnitl aufgewenbet haben unb denen aus diesem Grund die Einkommenssteuer für zu Recht, d-n Slouerabschnitt nach § 56 des Einkommens- d-rner V fteuergesetzes ermäßigt wirb. nl n)l 1

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