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Eugen Pabst die Musik schrieb, Leitung von Georg Lang. Nach
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Dienststellen geworbenen fördernden Mitglieder zahlen ihre Beiträge nach wie vor an die zuständige SS.-Dienststelle.
Weitere Dankschreiben des Führers an hervorragende Mitkämpfer.
Kunst und Wissenschaft, Erstaufführung des Deihnachlsspiels in Oberammergau.
Ihr AbolfHi 11er. ♦
Außer den schon gemeldeten Schreiben an den Stellvertreter des Führers Rudolf Heß, den Stabschef der SA. Ernst Röhm, den Reichsführer der SS. Himmler und Reichspropagandaminister Dr. Goebbels ergingen weiter noch Schreiben an den Reichsschatzmeister Schwarz, Verlagsdirektor Reichsleiter Amann und Reichsleiter Alfred Rosenberg.
Schützt Euch gegen Brandbomben.
Viel gefährlicher als die Gasbombe ist die Brandbombe. Ein Flugzeug kann Tausende davon mitführen, denn eine Brandbombe hat nur ein Gewicht von etwa 1 Kilogramm. Die brandstiftende Wirkung ist ungeheuer groß, darum mutz feder für Schutzmaßnahmen Sorge tragen, die Bodenräume entrümpeln und wie die Darstellung auf der rechten Seite zeigt, einrichten. Die Brandbombe
Oberammergau führte an Silvester erstmals deutsche Weihnachtsspiel von Max Mell in einem Uebungstheater aus. Das Passionsdorf war ( Ur Jahreswende von mehr als 3000 Personen beucht. Besonders interessant war, daß bei der Anführung des Weihnachtsspiels bereits eine Reihe )on Passionsdarstellern mitwirkte. Das Weihnachtspiel, zu dem der bekannte Hamburger Dirigent ' " *' ‘ ' stand unter der
der Ausführung
3. Personen, die das 55. Lebensjahr zu Beginn des Steuerabschnitts oder mindestens vier Monate vor Beendigung des Steuerabschnitts vollendet haben.
Dem Gesetz ist eine Tabelle über die B e - rechnung der Einkommens st euer beigefügt, bei der die Zuschläge zur Einkommenssteuer für die Einkommen über 8600 Mark, die Zuschläge für die Ledigen und die Krisensteuer der Veranlagten mit eingerechnet sind. Nach dieser Tabelle beträgt z. B. bei einem Einkommen von 1200 Mk. (nach Abzug der Werbungskosten der Sonderleistungen und des steuerfreien Einkommensteils) die Einkommenssteuer für den zuschlagspflichtigen Ledigen 134 Mk.; für den Ledigen, der dem Zuschlag nicht unterliegt, ohne daß ihm Familienermäßigun- qen zustehen, 119 Mk., Verheirateten ohne Kind 96 Mk., mit einem Kind 89 Mk., mit zwei Kindern 75 Mk., mit drei Kindern 48 Mk.
B e i einem Einkommen von 50 00 M k. (nach Abzug des steuerfreien Anteils) betragen die Einkommenssteuersätze für den zuschlagspflichtigen Ledigen 582 Mk., den Nichtzuschlagspflichtigen ohne Familienermäßigung 539 Mk., für den Verheirateten ohne Kind 481, mit einem Kind 441, mit zwei Kindern 401, mit drei Kindern 361, mit vier Kindern 321 Mark. t ,
Die Steuersätze steigern sich dann bei lieber* schreitung der 8000-Mark-Grenze entsprechend den im Einkommenssteuergesetz vorgesehenen Bestimmungen, so daß bei einem Einkommen von 8500 Mark (nach Abzug des steuerfreien Teils) der Steuerabzug beträgt für den Zuschlags- Pflichtigen Ledigen 1086 Mark, den Ledigen ohne Familienermäßigung 1025 Mark, den Verheirateten ohne Kind 930 Mark, mit einem Kind 867 Mark, mit zwei Kindern 804 Mark, mit drei Kindern 741 Mark mit vier Kindern 678 Mark. — Von dem Einkommensbetrag von 8500 Mark ab ist in der Steuerabrechnungstabelle eine Zweiteilung gemacht, und zwar außer der eben genannten Berechnung, die für einen Deranlagungspflichtigen gilt mit einem Einkommen von weniger als 50 d. ft. aus Arbeitslohn und eine solche für den, dessen Einkommen zu 50 v. H. und mehr aus Arbeitslohn besteht. Für diesen betragen bei der Einkommensstufe 8500 Mark die entsprechenden Satze, die bei den beiden Ledigen-Klassen gleich sind, beim Verheirateten ohne Kind 909 Mark, mit einem Kind 825 Mark, mit zwei Kindern 741 Mark mit drei Kindern 657 Mark, mit vier Kindern 573 Mark.
bränat es mich daher, Ihnen, mein lieber Parteigenosse Dr. Ley, aus ganzem Herzen für die wirklich großen Verdienste zu danken, die Sie sich um die nationalsozialistische Bewegung und damit um das deutsche Volk erworben haben. In herzlicher Freundschaft und dankbarer Würdigung Ihr
(gez.) Abolf Hi 1 ler."
An den Reichsarbeitsminister und Bundesführer des Stahlhelms Franz Seldte:
Mein lieber Parteigenosse Seldte! Eine der schwersten Aufgaben war die Herstellung einer nationalen Einheitsfront durch Zusam- menfügen der Kräfte, die in der großen Linie gleiche Ziele verfolgten. Es ist Ihr außerordentliches Verdienst, mein lieber Parteigenosse Seldte, wenn es gelang, den nach der Nationalsozialistiischen Partei größten nationalen Verband mit uns zu einer Einheit zu verschmelzen. Die Einaliederung des Stahlhelms in die SA. wird als seltenes Beispiel einer groß gesehenen nationalen Pflicht für immer in höchsten Ehren unter denen weiterleben lassen, die im Jahre 1933 durch die nationale Revolution die Erhebung des deutschen Volkes gelingen ließen.
Am Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Revolution drängt es mich daher, Ihnen, mein lieber Parteigenosse und Kamerad Seldte, für Ihre großherzige Haltung und damit für Ihre überaus großen Verdienste zu danken, die Sie sich um die nationale Erhebung und damit um das deutsche Volk erworben haben.
In herzlicher Freundschaft und dankbarer Würdi-
Kleine politische Nachrichten.
Der amerikanische Botschafter in Berlin ist von seiner Regierung angewiesen worden, wegen der deutschen Maßnahmen in der Transfer f r a g e vorstellig zu werden.
Die für den 5. bis 7. Januar auf den Obersalzberg einberufene Reichsführertagung der NSDAP, ist auf Ende Januar verschoben worden und wirb bann in Berlin stattfinben. Die für ben 4. Januar angesetzte Tagung der Reichs- (eiter und Amtsleiter in München findet ,edoch statt.
sammelten sich die Oberammergauer Buben zu dem allbekannten Sternsingen.
Deuische Gesellschafl für Soziologie.
Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Berlin wurde eine durchgreifende Neuordnung in Würdigung der Pflichten der deutschen Wissenschaft im neuen Reich beschlossen. Die Führung wurde Prof. Dr. Hans F r e y e r (Leipzig) übertragen, der einen Beirat berufen wird. Die Gesellschaft wird die Eingliederung in die Akademie für deutsches Recht beantragen.
Interessante Gräberfunde in der Rheinprovinz.
Bei Straßenbauarbeiten an der neuen Straße von Koblenz nach Wollstein wurde ein römisches Grab freigelegt. Neben einer Anzahl Scherben sand man eine 13 Zentimeter große verzierte Spange und ein markstückgroßes Bronceblech mit einem geprägten Wolfskopf. Beide Funde stammen aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus. Ebenfalls bei Straßenarbeiten wurde ein weiterer kulturgeschichtlicher außerordentlich weciooller Fund gemacht. Arbeiter stießen auf ein Menschen- skelett, das aus der frühen Eiszeit stammen muß. Dieses Skelett, das in einem Hockergrab beigeseyt war, wurde leider von den Arbeitern in Unkenntnis der Bedeutung des Fundes beschädigt.
werden. Höchste Leistung könne immer nur aus höchstem Willen geboren werden. Es genüge nicht, daß eine Jugend arbeite, wenn sie nicht zugleich auch das innere Verhältnis zu dem Ewigkeitswert biefer Arbeit gewinne. Darum trete im Anfang vielleicht noch sehr verbesserungsbedürftig, aber doch schon gewiß und planmäßig die staatspoliti- sche Erziehung im neuen Jahr in ihre Rechte. Wir wissen, so fuhr Dr. Decker u. a. fort, daß es Kritiker gibt, die unseren Zielsetzungen heute noch
Die EinlommelisbefleuenW für 1933
Oie Anwendung des neuen Gesetzes. - Zusammenfassung der Einkommenssteuerarten.
Der Führer hat zur Jahreswende an den preußischen Ministerpräsidenten Göring folgendes persönliches Schreiben gerichtet:
„Mein lieber Göring! Als im November 1923 die Partei zum ersten Male versuchte, die Macht im Staate zu erobern, haben Sie als Kommandeur der SA. in außerordentlich kurzer Zeit das Instrument geschaffen, mit dem man einen solchen Kampf wagen konnte. Es war höchste Notwendigkeit, die uns zum Handeln zwang, weise Vorsehung, die uns damals den Erfolg versagte. Sowie nach Ihrer schweren Verwundung die Umstände es ermöglichten, sind Sie als t r e u e ft e r Mitkämpfer in dem Kampf um d i e Macht an meine Seite getreten. Sie haben wesentlich mitaeholfen, die Voraussetzungen zum 30. Januar zu schaffen.
Es drängt mich daher, am Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Revolution Ihnen, mein lieber Parteigenosse Göring, aus ganzem Herzen für diese großen Verdienste zu danken, die Sie sich um die nationalsozialistische Bewegung, die nationalsozialistische Revolution und damit um das deutsche Volk erworben haben. In herzlicher Freundschaft und dankbarer Würdigung Ihr
(gez.) Adolf Hitler."
An Dr. Robert Ley:
„Mein lieber Dr. Ley! Es war die Aufgabe der nationalsozialistischen Bewegung, nicht zu versuchen, durch falsche Maßnahmen die anderen Parteien zu zertrümmern, als vielmehr durch eine unerhörte Aufklärung ihnen die Arbeiter zu entziehen und durch eine vorbildliche Organisation in der neuen Bewegung zu verankern. Am Aufbau dieser Organisation in einer schweren Zeit treu und hervorragend gewirkt zu haben, ist Ihr Verdienst, mein lieber Parteigenosse Dr. Ley. Insbesondere wird die Ueberfüh- rung der ehemals marxistischen Arbeitermassen in unsere nationalsozialistisch organisierte Welt für immer mit Ihrem Namen verbunden bleiben. Am Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Revolution
Berlin, 2. Jan. (DNB.) Das Reichsgesetzblatt vom 2. Januar veröffentlicht das neue Gesetz über die Einkommensbesteuerung für 1933.
In Abschnitt! des Gesetzes wird über die Einkommensbesteuerung für 1933 im wesentlichen bestimmt, daß die Krisen st euer der Veranlagten und der Zuschlag zur Emkom- menssteuer für die Einkommen von mehr als 8000 Mk. auch für d i e S t e u e r a b s ch n i 11 e erhoben werden, die im Kalenderjahr 1 933 enden. Der Zuschlag zur veranlagten Einkommenssteuer der Ledigen wird in Ausführung der Vorschrift des Gesetzes zur Förderung der Eheschließungen für Steuernd schnitte, die im Kalenderjahr 1933 enden, in Höhe der Hälfte des Iahresbetrags erhoben.
Für die in dem Kalenderjahr 1933 endenden Steuerabschnitte werden die veranlagte Einkommenssteuer, die Krisensteuer der Veranlagten, der Zuschlag zur Einkommenssteuer für die Einkommen von mehr als 8000 Mk. und der Zuschlag zur veranlagten Einkommenssteuer der Ledigen zu e i n e r E i n h e l t zusammengefaßt. Bei Steuerpflichtigen, m deren veranlagten Einkommen Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit enthalten sind, mindert sich der (Steuerbetrag für die im Kalenderjahr 1933 endenden Steuerabschnitte um 1,5 v. H-, der bei der Veranlagung feftgestellten Reineinkunfte aus nicht selbständiger Arbeit, wenn diese den Betrag von 16 000 Mk. nicht übersteigen.
Die Steuerermäßigung wird Haus geh 11 t t n 5 n e n bei der Veranlagung für die im &alenöerfabr 1933 endenden Steuerabschnitte in der Weise gewährt, daß der Arbeitgeber für jede Hausgehilfin, die zu seiner Haushaltung zählt, für jeden vollen nach dem 30. Juni 1933 beginnenden Kalendermonat, in dem die Hausgehilfin bei ihm angestellt war, einen Betrag von 50 Mark von seinem Einkommen abziehen darf.
Ueberfteigt der Arbeitslohn des Steuerabschnitts nicht den Betrag von 1500 Mark, oder bestanden nicht die steuerabzugspflichtigen Einkünfte nur aus steuerabzugspflichtigen Kapitalerträgen, so hat eine Veranlagung nicht zu erfolgen, sondern das sonstige Einkommen ist als alleiniges Einkommen zu veran- l02)enr Abschnitt II über die Ehestandsh i 1 f e b e r e r a n l a g t e n für 1933 bestimmt: Bei Fest- setzung der Ehestandshilfe der Veranlagten findet das Gesetz zur Förderung der Eheschließungen mit der Maßgabe Anwendung, daß nicht als ledig gelten:
1. Personen, die zu Beginn des Steuerabfchnitts ' verheiratet waren.
2. Personen, die im Laufe des Steuerabschnitts geheiratet haben, wenn die Ehe im (Steuerab* schnitt mindestens vier Monate bestanden hat.
3 verwitwet ober geschiedene Personen, aus deren Ehe ein Kind hervorgegangen ist.
Von der Ehestandshilfe der Veranlagten sind
metall und die Füllung besteht auS Thermit. Durch den Zünder wird beim Aufschlag der Schmelzprozeß eingeleifet und eS entwickelt sich eine Hitze bis zu 3000 Grad. Mit Wasser kann diese Flamme nicht erstickt werden. Die einzige Möglichkeit ist, mit Sand die Flamme auf einen kleinen Raum einzudämmen. Der Reichsluftschutzbund hat die Aufgabe, die Bevölkerung über die Luftgesahren auszuklären. Alle Maß- tiahmen, die in dieser Richtung getroffen werden, erhallen weilgehendste Unterstützung.
kommunistische Unruhen in Sofia.
Auf einer Neujahrsveranstaltung der Gewerk- chaft der Zuckerbäckergehilfen in Sofia kam es zu schweren blutigen Zusammen st äßen mit der Polizei. Da der Leiter der Veranstaltung, die hauptsächlich von kommunistischen Elementen besucht war, trotz polizeilichen Verbotes staatsfeindliche Reden hielt, schritt die Polizei ein und forderte die Räumung des Saales innerhalb einer Viertelstunde. Als Antwort zerschnitten die Kommunisten die Telephondrähte, um die Heranholung polizeilicher Verstärkung zu verhindern. Sie gingen gegen die Beamten mit Stühlen, Flaschen und Revolvern vor. Die Polizei mußte sich mit der Waffe wehren. Die Schießerei und Saalschlacht löste eine allgemeine Panik aus. Viele Besucher flüchteten durch die Fenster ins Freie wo ebenfalls eine Schießerei begann. Erft nach schweren Kämpfen wurde die Polizei Herr der Lage. Bei den Zusammenstößen wurde ein Kommunist getötet, zwei wurden lebensgefährlich und zahlreiche weitere Kommunisten leichter verletzt. Auch auf feiten der Polizei gab es mehrere Verwundete.
Die Ueberfchwemmungen in Kalifornien.
Die durch den verheerenden Rege n st u r m verursachte Ueberschwemmung hat Los Angeles und die naheliegenden Städte schwer heimgesucht. Der Regen stürzte 24 Stunden lang wie eine undurchdringliche Wand zur Erde. Innerhalb kurzer Zeit verwandelten sich ftiedliche Flüsse in reißende Ströme. Einige Hauptstraßen der Stadt stehen vollkommen unter Wasser. Die Filmstar-Siedlung ist stark verwüstet worden. Die Zahl der Verwundeten beträgt über 100. Die Lichtversorgung der Stadt wurde unterbrochen. Viele Familien sind obdachlos geworden,. Hunderte von Menschen mußten in Rettungsbooten aus ihren Wohnungen geholt werden. In Montrose würben zwei Sani- tätsschwestern getötet.
Beim hochzeitsschießen löblich verunglückt.
Bei einem Hochzeitsschießen im Ortsteil Unter* kanbel bei Kanbel (Pfalz) kam es zu einem löblichen Unfall. Als bie Labung nicht sofort losging, schaute man nach. In biesem Augenblick ging bem 22jährigen Sohn bes Walbhüters unb Lanbwirts Michael Günther, ber sich am Gewehrlauf vorbei entfernen wollte, bie volle Labung in ben Unterleib. Trotz sofort vorgenommener Operation war ber junge Mann nicht mehr zu retten. Im Krankenhaus erlag er feinen schweren Verletzungen. Zwei ber beteiligten Burschen finb vor- übergehenb verhaftet worben.
Ban Dycks „Chor ber Engel" durch Feuer zerstört.
Bei einem Brande im Hause des Kunstsammlers John Gleeson in Ottawa (Kanada) wurde bas Gemälde „Chor der Engel" von Van Dyck zerstört. Der Wert des Kunstwerkes wirb auf 150 000 Dollar geschätzt.
Untaten unb verwegene Flucht eines Tobsüchtigen.
Der Reichsschatzmeister ber NSDAP, weist barauf hin baß keine Organisation ber NSDAP, bie Der-chttaung hat, förbernbe Mitglieder ,U Serben ^Lebiglich die Organisation der SS zur Werbung fordernder Mitglieder besteht xu Recht. Jedoch Darf eine Werbung neuer for- b°rn°r Mitglieb-r der^SL b>, a u f n,e i ere.
In einem Hause in Zehlendorf bei Berlin gab es einen aufregenden Zwischenfall. Der Kunstmaler Waldemar Hanne mann, der in der Wohnung feiner Verwandten Übernachtet hatte, erlitt plötzlich einen Tobsuchtsanfall. Er ergriff ein Küchen- messer, mit dem er wie rasend um sich schlug unb die Angehörigen bedrohte. Diese zogen sich in ein Hinterzimmer zurück. Inzwischen demolierte der Tobende die Wohnungseinrichtung, riß die Bilder von den Wänden unb zertrümmerte bie Fensterscheiben. Der bebrängten Familie, der der Weg nach außen abgeschnitten war, blieb nichts anderes übrig, als den Sohn vom Fenster der im zweiten Stock gelegenen Wohnung an einem Strick auf die Straße hinunterzulafsen. Er benachrichtigte bann bas lieber* faUfommanbo. Auch ber Polizei gegenüber setzte sich ber Tobsüchtige heftig zur Wehr; bie Beamten alarmierten nunmehr bie Feuerwehr, bie mit einem Wasserstrahl gegen ben Rasenben vorging. Nun sprang Hannemann aus bem Fenster auf ben Hof hmab, stürzte babei burch eine Olasoeranba unb iog sich erhebliche Schnittwunben zu. Blutüberströmt I lies er auf ben nahen Wald zu, wo er spurlos ver*
schwank). Die Polizei hat bie Verfolgung aufgenommen, konnte feiner jeboch bisher nicht habhaft werben.
Der Finanzfkandal von Bayonne.
Die Betrügereien bei bem „Cr£dit Muni- cipai“ von Bayonne, über die bereits berichtet wurde, ollen die Höhe von 4 0 0 Millionen Franken erreichen. Einige Blätter sprechen sogar von 475 Millionen. Die „Liberte“ behauptet, politische Persönlichkeiten wirkten hinter den Kuliffen mit, um ben Russen Straviski, der die gefälschten Bonds in Umlauf gesetzt hat, zu decken. Eine Reihe belastender Schriftstücke sei bereits beseitigt worden. Seit bem Panarna-Skanbal habe man nicht wieber eine Betrugsangelegenheit wie die von Bayonne erlebt. Das Blatt stellt bie Frage, wer sich einer gerichtlichen Untersuchung in Paris wibersetzt unb verhindert habe, daß die Ehefrau des Russen, sowie dessen Helfershelfer feftgenommen werden konnten. Der Direktor der großen Pariser Singspielhalle „Th^atre Empire“ war mit Straviski bekannt und scheint einen großen Teil der Gelder, die aus Betrügereien flammen, an fein Unternehmen gebracht zu haben. Als feine Geldquelle zu versagen drohte, hielt der Theaterdirektor H a y o t t e es für geraten, das Weite zu suchen. Das Theater hat seine Pforten schließen müssen. An rückständigen Gagen haben die Schauspieler 150 000 Franken zu beanspruchen.
Den eigenen Sohn erschossen.
Am Silvesterabend ereignete sich auf dem Kotten bei Kaiserslautern ein schrecklicher U n g t ü d s f a 11. Der Fabrikarbeiter Christian Michel wollte seinem 7jährigen Söhnchen zeigen, wie ein Schuß vor sich geht. Nachdem der Vater mit seinem Browning im Hausflur einen Schuß abgefeuert hatte, krachte beim Zurückziehen der Waffe ein zweiter Schuß, der den Knaben mitten ins Herz traf. Der Knabe brach tot zusammen. Der unglückliche Vater stellte sich selbst der Polizei.
Born elektrischen Strom getötet.
Ein Unfall, ber erkennen läßt, daß unbefugte eigene Anschlüsse an das elektrische Stromnetz schwerwiegende Folgen haben können, ereignete sich in bem Hunsrückdorf Lamscheid. Dort hantierte ein Landwirt mit einem Motor an seiner Häckselmaschine, erlitt dabei einen elektrischen Schlag unb brach zusammen. Obwohl sogleich ärztliche Hilfe zur Stelle war und zwei Stunden lang Wiederbelebungsversuche angestellt wurden, gelang es nicht mehr, den Unglücklichen ins Leden zurückzurufen. Nach den Ermittlungen ist ber Unfall durch eine fehlerhafte Erdung, die der Landwirt selbst angelegt hatte, verursacht worben.
Bier Personen an Fleischvergiftung gestorben.
In einer Kellerwohnung in Lemberg würbe eine aus vier Personen bestehenbe Familie t o t ausgefunden. Es wird angenommen, daß sie infolge des Genusses von verdorbenem Speck an Vergiftung gestorben ist.
Wettervoraussage.
Die Jslandstorung breitet sich weiter östlich aus unb bringt ihre Warmluft zum Aufgleiten. Dabei entstehen Dunst- unb Wolkenbilbungen, boch treten bei uns, da wir noch im Bereich des Hochdruckrückens liegen, vorerst noch keine oder nur ganz geringe Niederschläge auf. Die Temperaturen bewegen sich um den Gefrierpunkt, dürften aber späterhin, besonders am Tage, etwas anfteigen.
Aussichten für Donnerstag: Dunstig unb bewölkt mit vorübergehendem Aufklaren, Temperaturen um Null, meist trocken.
Aussichten für Freitag: Etwas milder, vereinzelt auch etwas Niederschlag, wolkig mit kurzem Aufklaren. m .
Lufttemperaturen am 2. Ian. mittags: 2,2 Grab, abenbs 1,2 Grab; am 3. Jan. morgens: 0,2 Grad Celsius.. Maximum 2,2 Grab, Minimum —0,4 Grad. — (frbtemperaturen in 10 cm Tiefe am 2. Ian. abends: —0,4 Grad, am 3. Jan. morgens: —0,3 Grad Celsius.
Von der Verteidigung der Gebrüder L a h u - e n wird gegen das Urteil, das die Brüder Lahusen zu fünf Jahren bzw. zwei Jahren neun Monaten Gefängnis verurteilte, Revision eingelegt werden. Die Revisionsschrift ist fertiggefteUt und von zwei Verteidigern unterschrieben. Sie wird nach Vollziehung der dritten Unterschrift eingereicht werden.
die Unzulänglichkeit einer jungen Organisation entgegenhatten. Wir wissen, daß Schwierigkeiten dazu da sind, um überwunden zu werden. Wir haben als Nationalsozialisten gelernt, daß die Stetigkeit unseres Willens zuletzt doch Sieger bleibt. Mit Stolz und Freude sehen wir, wie im Jahre 1933 unsere jungen Kameraden an der Front jeden Tag schon oorgelebt haben, was wir eigentlich erstreben unb wollen. Sie haben sichtbar gezeigt, baß Solbalen bes Friebens finb.
befreit:
1. unverheiratete Frauen, denen Kind-r-rinaßi- aunaen zustehen, wenn die Voraus,-tzungen hierfür bestanden haben, entweder zu Begmn des Steuerabschnitts oder mindestens vier Monate in dem Fall, daß sie erst ,m Lauf- des Steuerabschnitts eingetreten ftnb.
2 Personen, bie rninbestens ein Sechstel ihres Einkommens zum Unterhalt lhrerge:schi,ebenen Ehefrau ober eines bebürftigen Elternterls im Steuerabschnitl aufgewenbet haben unb denen aus diesem Grund die Einkommenssteuer für zu Recht, d-n Slouerabschnitt nach § 56 des Einkommens- d-rner V fteuergesetzes ermäßigt wirb. nl n)l 1
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