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Gießen (Wilhelmftr. 9), 1. November 1934

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ter des Instituts Professor Dr. Busch allen, die an der Fertigstellung und Einrichtung des Instituts mitgewirkt haben. Er erläuterte dann die Einrich­tung des Instituts und führte praktische Versuche aus dem Bereich der Fernmeldetechnik vor.

Der Erbauer des Instituts, Regierungsbaurat Günther, gab einen interessanten Einblick in die Maßnahmen, hie getroffen werden mußten, um eine ungestörte Arbeit bei den Schallmeßversuchen im Institut zu gewährleisten. Den Abschluß bildete eine Besichtigung des Instituts.

Technischen Hochschulen.

Ministerialrat Ringshausen erinnerte an die Baugeschichte des Instituts, das erst nach der Macht­übernahme durch den Führer Adolf Hitler in seiner

. . Der Präsident der Oberpostdirektion Frankfurt, .Plein, überbrachte die Glückwünsche des Reichs-

durchzuführen. Das deutsche Volk kann gewiß sein, daß auch die deutschen Kunstturner auf ihnen nicht fehlen werden, wenn es gilt, die deutschen Farben würdig zu vertreten.

Die Deutsche Turnerschaft hat die älteste liebet» tieferung auf dem Gebiete des Kunstturnens, und wenn sie auch im internationalen Wett­kampf noch nicht die Erfahrungen besitzt wie die Turnverbände des Auslandes, so ist bis 1936 noch Zeit genug, um das, was noch zu lernen ist, nachzuholen.

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Die Geräteturn - Meisterschaften der Deutschen Turnerschaft, die am morgigen Samstag und am Sonntag in Dortmund vonstatten gehen, lenken die Blicke auf ein Gebiet der Leibesübungen, das sich gerade in den letzten Jahren ganz besonders vervollkommnet hat und zu ungeahntem Aufschwung gediehen ist: auf das Kunstturnen. Wen hätte es noch nicht in den Bann gezogen mit den wage­mutigen Schwüngen, mit den schwierigen lieber» gärigen und den oft kaum für möglich gehaltenen Abgängen vom Gerät?

Kunstturnen ist der Gipfel des Geräteturnens. Es bedeutet Höchstleistung und Höchstentwicklung menschlicher Körperbehendigkeit, zugleich aber ist es die hohe Schule wertvollster Charakter- bildung.

Während das Geräteturnen in seinen Anfänger­und mittleren Schwierigkeitsformen unschätzbares Volkserziehungsmittel für alt und jung, den Un­gelenken wie den Veranlagten ist, weil es viel­seitigste Körperertüchtigung und Durchbildung schafft, so ist das Kunstturnen die Krönung des Könnens, der Prüfstein, ob die natürlichen Fähigkeiten recht entwickelt wurden, und endlich, das Ziel für die vorwärtswollende Jungmannschaft.

Man soll über die einzelnen Zweige der Leibes­übungen keine Werturteile abgeben, denn fie tragen alle ihre Werte in sich. Aber eins ist wohl sicher: Kaum eine andere Leibesübung bildet den Eharakter so wie das Kunstturnen. Wenn es darauf ankommt, den richtigen Schwung zu finden, den rechten Griff zu nehmen, in dem Bruchteil einer Sekunde den Körper vom Gerät zu lösen, will man nicht Miß­lingen der Hebung, wenn nicht gar einen Unfall herbeiführen, dann bildet sich der Mut, dann erzieht

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Am Sonntag, den 4. ds. Mts., 2 Uhr nachm. 5thu umtogung in der Restaura­tion r^aulstich. Vortragender ist HerrDr.^reuden« stein, Marburg.

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Einweihung des Instituts für Iernmeldetechnil an her Technischen Hochschule Darmstadt.

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ablauf: es stellt eine für das Auge des Beschauers ästhetische Uebungsfolge dar. Der Akrobat sucht zu blenden, zu überraschen.Tricks" anzubrmgen und Sensationen zu erzielen. Dabei steht nur der End­zweck vor ihm, während ihm der Weg zu diesem Ziele weniger wichtig ist. Daher ve^ertet der Akrobat auch meist Schwünge, die der Kunstturner ablehnt, weil sie nur zweckmäßig, aber nicht ästhe­tisch sind und den Zusammenklang aller Bewegun- gen zu einer Sinfonie der Darstellung vermissen ^Deutschland hat 1936 die Olympischen Spiele

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Treffen der besten Turner in Dortmund.

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Sonntag, den 4. November 4934, vormittags 11 Uhr, im Gtadttheater

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3. Intendant König liest Prosa

4. ^estvortrag von Herrn Kreisschulrat Rebeling

5. Einleitung zum 3. Akt (Tanz der Lehrbuben und Festwiese) aus der OperOie Meistersinger von Nürnberg*, Rich. Wagner

6. Rose Stirl spricht Gedichte

7. Zwiegespräch über das Buch (Rose Stirl und Paul Vieren»

8. Gebet und Tempeltanz ausOlaf Trygvason*, Edv. Grieg

OieMusik wird ausgeführt von der Gießener Militär­kapelle. Leitung: Obermusikmeister E. Krauße. Eintrittskarten sind kostenlos in den Gießener Buchhandlungen zu haben.

Oie anläßlich der Buchwoche im Wandelgang (erster Stock) des Stadttheaters veranstaltete Buchausstel- lung über die ersten hundert von der Reichsstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums empfohlenen Bücher ist täglich von 12 bis 21 llhr geöffnet.

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sich der Turner zur Geistesgegenwart, dann lernt pl seinen Körper und sich selbst beherrschen. Kein Wunder daher, daß man in der Vorkriegszeit so gern die Geräteturner zum Militär.nahm, kein Wunder, daß man den bescheidenen aber nn Auf­treten sicheren Turner so gar nicht nuf lene un, erfreuliche Linie mit dem sogenanntenCracktum bringen konnte.

Kunstturnen bedingt aber auch Ausdauer^

Es ist keine leichte Aufgabe, stundenlang im Kampfe zu stehen und auch dann noch die Hebungen genau so frisch auszuführen wie am Beginn, wenn je das Griechenwort wahr ist, so beim Kunstturnen:Vor den Erfolg setzten die Götter den Schweißt"

Heben, üben, üben! ist die Losung eines jeden vor- wärtsstrebenden Kunstturners. Die Veranlagung allein tut es nimmer, sondern nur jahrelanger Fleiß. Aber ein Herrliches ist habet: m dem Rmaen nach Vervollkommnung erblüht die Blume der Treue, die Treue zur Sache und zum Volke, und in ihm wurzelt die Liebe und Schlichtheit; es wird 3um Ausdruck besten Volkstums und bester deutscher Wesensart. Das beweisen alle Kunstturner Aus­nahmen zählen nicht! durch sich selbst.

Man hat manchmal das Kunstturnen m Vergleich mit der Artistik gestellt. Das ist grundfalsch, denn Sinn und Wesen sind beim Kunstturnen ganz andere als bei der Akrobatik. Das Kunstturnen will Persönlichkeiten bilden, es ist der Ausdruck höchsten erzieherischen Strebens. Die Akrobatik sucht den Erwerb, die Hebung ist nur das Mittel, um dem Erwerb zu dienen. Das Kunstturnen legt Wert auf vollendete Körperbeherrschung, auf vollkomme­nen, in allen Teilen harmonischen Bewegungs-

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Darmstadt, 1. Nov. (LPD.) In schlichtem Fertigstellung und Einrichtung gesichert und schnell Rahmen sand heute nachmittag die Einweihung des zum Abschluß gebracht werden konnte. Mit ^nem ncuerbauten Instituts für Fernmelde- Sieg.Heil aus den Führer schloß er seine Gluck- technik bei der Technischen Hochschule Wunschansprache _ .. .

StaatMinister J°un g®/' Minist»ialr°t°°R?n"g s^ P lei n . überbrachte die ^ückwunsche des Reichs-

Lehrkörper der Technischen Hochschule und eine Ab-l meldetechnik hin. 'Tv,rmftnht«>r

ordmiNL der Studentenschaft anwesend. i Nach der G uckwunschansprache tes> »arrnftait«

Se. Magnifizenz Professor Dr. H ll b e n e r wies Oberburgermeisters^W^a m^b ° auf die Bedeutung des neuen Instituts hin. Durch das neue Institut werde der Hochschule die Mög­lichkeit gegeben, ein Teilgebiet der Elektrotechnik, das sich im letzten Jahrzehnt besonders stark ent­wickelt hat, in einem seiner Bedeutung entsprechen­den Umfang zu pflegen. Auf diesem Fachgebiet marschiere Darmstadt mit seinen modernsten Ein­richtungen nunmehr an der Spitze der deutschen

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