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»schieben. 9n ansprechender Form werden oh? ebenso mit der rationellen Wirtschaft im Körperhaushalt,

Neues für den Düchertifch

Geist des Heilens und Helfens gegenüber dem einer Geschäftemacherei, eines falschen Spezialistentums, einer mißverstandenen Wissenschaftlichkeit vertreten und verbreitet hat. Man hat das Buch als die Bibel des Arztes bezeichnet. Sie ist jedenfalls eine Richt- schnür aller ärztlichen Ethik und eine herrliche Ein­führung für den jungen Arzt in die Aufgaben und Pflichten, die seiner warten. Aber auch jeder, der mit Aerzten zu tun hat, sei es als Kranker, als Mitarbeiter in der Krankenversorgung und Kran­kenversicherung, findet hier eine Fülle von Beobach­tungen, die zum Nachdenken anregen. Liek ist nie trocken, nie langweilig. Das ganze Buch ist gespickt mit persönlichen Erfahrungen aus einer ärztlichen Praxis von 30 Jahren. Es ist geladen mit einem Kampfwillen, der auch vor angesehenen Namen und weit verbreiteten Irrlehren keinen Respekt hat, sondern überall seine eigene Meinung vertritt.

Dr.med. Erwin Liek: Der Kampf ge­gen den Krebs. Geh. 5,50 Mk., Lwd. 7 Mk. §. F. Lehmanns Verlag, München. (44) Liek schrieb seine Krebsbücher (auch das erste über Ver­breitung, Bekämpfung und Verhütung des Krebses wurde seinerzeit hier angezeigt) nicht, um ein neues Krebsmittel zu empfehlen, oder um für ein altes zu werben, sondern um auf die bisher vernachläs­sigte Möglichkeit der Krebsverhütung hinzuweisen. Dabei stieß er vor allem auf die wichtige Frage der richtigen oder falschen Ernährung: Rückkehr zur Natur, Abkehr vom Künstlichen und Verfälschten war seine Losung. In der Unzahl von einander wi­dersprechenden Anschauungen und Meinungen kennt Liek nur das eine Ziel: Die beste Behandlungs- weise des Krebses herauszustellen und, was ihm noch wichtiger und aussichtsreicher erscheint: Mög- lichst umfassende Verhütung dieser Volksseuche. Liek schrieb sein neues Buch, um Irrtümer aufzuklären, und um sich mit seinen Gegnern auseinanderzu- setzen.

Prof. Dr. W. W e i s b a ch : Nicht altern, wenn wir älter werden! Preis 0,50 Mk. Buchholz & Weißwange, Verlagsbuchhandlung G. m. b. H., Charlottenburg 2. (31) Der Ver­fasser erläutert, wie wir von Kindheit an diese ein­zelnen Lebensabschnitte ausnützen müssen, um den Eintritt in den letzten Abschnitt, in das Greisen» und Matronenalter soweit als möglich hinauszu-

mit den natürlichen und den vermeidbaren Ab- setzungserscheinungen unseres Körpers, wie auch mit den seelischen Einflüssen vertraut gemacht.

Friedrich Märker: Symbolik der Gesichtsformen. Physiognomik und Mimik. Mit 70 Abbildungen. Kartoniert 4,50 Fr. (3,60 Mk.), Leinen 4,80 Mk. Eugen Rentsch, Verlag, Erlenbach- Zürich. (543) In diesem neuen Werk erweitert Märker seine früheren Studien. InTypen" gab er die Grundgesetze, nach denen der Charakter in den Kopfformen zur Erscheinung wird: in der Symbolik der Gesichtsformen" nun füllt Märker den Rahmen seines Systems aus, indem er jeden einzelnen Teil des Gesichtes eingehend behandelt. Das neue Buch wendet sich lediglich an das Auge und an den physiognomifchen Instinkt, der in allen Menschen lebendig ist. Der praktische Wert des Buches wird unterstützt durch 70 geschickt gewählte Bilder, Porträts, unter denen die Köpfe vieler be- kannter Männer und Frauen besonders aufschluß- reich sind. Von jedem Gesicht gibt Märker eine ein- gehende Analyse, um die Richtigkeit seiner Gesetze

Blücher, Scharnhorst, Gneisenau. Drei deutsche Heerführer -in großer Zeit. Don Emanuel Neumann. Reclams Universal-Diblio-

thek Nr. 7246. Geheftet 35 Pf., gebunden 75 Pf. (55) Auf dem geschichtlichen Hinterarunde einer schweren und doch großen Zeit für Preußen und Deutschland heben sich drei Lebens- und Charakter­bilder ab. Alle drei Männer waren durch ihre per- sönlichen Schicksale, durch gleiche Ziele und durch Freundschaft miteinander verbunden. Und doch war jeder von ihnen einzig in seiner Art. Sie haben er­leben und mithelfen dürfen, daß Deutschland aus tiefster Schmach und Erniedrigung wieder zur Frei­heit und Ehre emporstieg. Aus -der Vergangenheit unsere Gegenwart und Zukunft verstehen lernen, ist eine unserer Aufgaben, nicht zum wenigsten die unserer Jugend. Die drei hier gebotenen Lebens­bilder berichten nicht nur, sondern veranschaulichen die Persönlichkeiten und Begebenheiten durch reiche Benutzung der Quellen und zeitgenössischer Berichte.

Kennen Sie I o van Ammers-Kül- l e r ? Ein Lebensbild. Berichte, Aufsätze und Bilder von und über Jo van Ammers-Küller. Kartoniert 0,50 Mk. Carl Schünemann, Verlag, Bremen. (596) Nach Hunderttausenden zählt die Gemeinde der Dichterin allein in Deutschland. Die vorliegende Broschüre zeigt uns die Dichterin in Bildern und

Garz «Hartmann-Kronenberger: Deutschkunoliches Arbeitsbuch für die Volksschule Hessens, Ausgabe B, Heft 1 und 2. Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt a. M. Mit einem AnhangDie hessischen Mundarten". (194) Statt wegen seiner mundartlichen Färbung und primitiven Aeußerung einaeschüchtert und zu- rückaewiesen zu werden, wächst oas Kind allmählich in Die Schriftsprache hinein. Es lernt die Ver­schiedenheiten zwischen Mundart und Schriftsprache kennen, die der Anhang für die acht Schuljahre zu­sammengestellt hat, um eine planmäßige Arbeit für Die Lehrenden zu erleichtern. Die schriftsprachlichen Formen werden im Anschluß an die Kindessprache betrachtet, zum Bewußtsein gebracht und geübt. Der Mundartanhang enthält ein wertvolles Stück Volks- und Kulturkunde und vermittelt damit am unmittel­barsten Heimat und Vaterland. So will es ja auch die derzeit durch das Schulleben gehende deutsch- kundlicke Bewegung. Wortbedeutung, Bedeutungs­wandel, Dolksbedeutung, bildliche Ausdrücke, Ueber- treibungen, Namensentstehung, Redensarten, Sprich­wörter u. a. m. sind der praktischen Behandlung zu- gängig gemacht. Sie bergen eine Fülle von Werten und Kräften, die für eine wahrhafte innere Er­neuerung unseres Volkes von größter Bedeutung sind.

Der Arzt und seine Sendung. Don Dr. med. Erwin Liek. 9. Auflage. I. F. Leh­manns Verlag, München. Geh. 3,60 Mk., gebd. 4,80 Mk. (46) Als dieses Buch in erster Auflage erschien, hieß es im UntertitelGedanken eines Ketzers", denn es wendet sich in aller Schärfe gegen verrottete Gewohnheiten, veraltete Ansichten, gegen Bonzentum und Materialismus in der Heilkunde. Schon in der zweiten Auflage verschwand der Un­tertitel, denn Tausende von Briefen, die der Ver­fasser erhielt, zeigten ihm, daß er nicht ein Ketzer sei, sondern der Fürsprecher des besten und zwar eines sehr großen Teils der deutschen Aerzteschaft. Die neue Auflage zeigt sich sogar in gänzlich ver­ändertem Gewand und einem handlichen Geschenk­format. Auch inhaltlich ist das Werk von Auflage zu Auflage umgestaltet worden. Wenn man es heute liest, sieht man mit Genugtuung, daß hier ein Mann spricht, der auch zu Zeiten, wo es ver­pönt war, den rechten Geist der Aerzteschaft, den

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Aufsätzen von der persönlichen Seite, sie beleuchtet den künstlerischen Werdegang und die literarisch« Bedeutung. Wir hören aus ihrem eigenen Munds manches Intime über ihr Leben, ihre Ehe, übet die zahllosen Kämpfe, die stürmisch einsetzenden Erfolge. D. H. Sarnetzki umreißt in einem klugen Aussatz die literarische Bedeutung.

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Ein Schiffsjunge wird vermißt.

LPD. Mainz, 1. Juni. Seit Dienstag nachmtt» tag wird von einem hier vor Anker gelegenen Schiff ein 16jähriger Schiffsjunge ver­mißt. Es wird angenommen, daß er ins Was. f e r gefallen und ertrunken ist. Der Junge hatte sich um 16 Uhr bei seinem Schiffsfüh­rer in der Kabine den Kaffee und sein Butterbrot geholt. Eine Viertelstunde später bemerkte der Schiffsführer, daß in dem Gangbord des Schiffes die Kaffeekanne zerschlagen und die Butterbrote zer- stteut umherlagen. Jedenfalls ist der Junge ausge­glitten und über Bord gefallen. Die Leich« ist bis jetzt noch nicht geländet worden.

Sprechstunden der Redaktion.

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