Einzelbild herunterladen

Oberheffen

e i m L, Rich. Oberheim III., Ernst Vonalt

uni) Richard Dinges.

Kreis Alsfeld.

Der Führer Allendörfer begrüßte die Teil­nehmer, insbesondere den Kolonnenarzt, und dankte

ihm für die im abgelaufenen Vereinsjahr unentgelt-

Kundgebung der NSDAP. inLich

f u n

die

Kundgebung.

Volk und Vaterland gehabt hätten, und wenn nicht ihr fester Glaube an Adolf Hitlers Sendung sie immer wieder zum Kampf gestärkt hätte, so wäre das Riesenmaß der Leistungen nicht möglich ge­wesen: nur der einfache SA.-Mann sei es gewesen, der Deutschland gerettet habe aus einer Rot, in der man vergeblich auf die Mithilfe aus den bürger­lichen Kreisen und aus der intellektuellen Schicht des Volkes gewartet habe. Unendlich groß seien die Opfer gewesen, die die alten SA.-Leute gebracht hatten, unendlich groß gegenüber den kleinen Opfern, die heute von allen Volksgenossen gefordert

nach erworbener Mitgliedschaft strenge Pflicht­erfüllung von jedem einzelnen Mitglied verlangt werden müsse. Schriftführer Göbel erstattete so-

Man müsse einmal zurückdenken an die schwierigen 14 Jahre dauernden Kämpfe, die mit dem früheren System auszufechten gewesen waren. Man hätte

würden.

Leider gebe es heute noch viele Deutsche, die den Sinn der dpfer, die zur Linderung der Not der bedürftigen Volksgenossen gefordert werden müßten, nicht begreifen könnten und wollen. Diese kleinen Opfer zu bringen sei jetzt keine besondere Leistung, sondern eine Selbst­verständlichkeit. Nationalsozialismus verlange

auch dem Jungvolk eine kleine Spende.

Einem Gesuch der Notstandsarbeiter um Befrei­ung von der Bürgersteuer konnte der Gemeinderat, der allgemeinen Folgen halber, nicht entsprechen.

Der Gemoinderat begrüßt das Ga st spiel des Gießener Stadttheaters und empfiehlt

Opfer- und Einsatzbereitschaft, wie ihn die alten SA.-Kameraden von 1933 bewiesen hätten.

Pg. Haug wandte sich dann scharf gegen die Kon­junkturpolitiker, die immer dort zu finden seien, wo ie glaubten, etwas für sich zu erreichen, und nahm energisch Stellung gegen die Denunzianten, deren verwerfliches Treiben er scharf verurteilte. Auch be­rührte der Redner die von gewisser Seite aufgewor­fene Kaiserfrage, die aber im Volk keine Freunde finde. Für uns sei nur ein Mann als der Führer anzusehen: o l f H i t le r, der für sein Volk ge­kämpft und gelitten habe und der im ersten Jahr seiner Regierung durch seine großen Erfolge seine Führerschaft begründet habe.

Die Aufgaben, die unser harrten, seien noch sehr groß. Der Nationalsozialismus beginne erst mit seiner Arbeit, die aber nicht nur in der Machtergreifung ihr Ziel habe, sondern es gelte die Gewinnung und Eroberung der deut­schen Menschen.

Zusammenarbeit aller Kräfte im Volk sei nötig, um diesem Ziel näherzukom­men, und die Mitarbeit aller Deutschen am großen Werk sei das Gebot der Zukunft.

Anhaltender starker Beifall lohnte die überzeu­genden Ausführungen des Redners.

Ortsgruppenleiter Kaufmann Karl Kuhn dankte dem Redner für die markanten Ausführun­gen und überreichte ihm als geborenen Licher unter dem Beifall der Menge ein von der Ortsgruppe Lich

der NSDAP, gestiftetes Bild des Führers mit beigefügter Widmung. Das gemeinsam gesun- igene Deutschlandlied und das Horst-Wessel-Qied, vom Posaunenchor exakt begleitet, beendeten die

1932er Voranschlags wurde om voraussichtliches Defizit von 14 000 Mark Wohlfahrtslasten offen­gelassen und auf Ersatz aus Reichsmitteln gehofft. Diese Reichshilfe blieb aus. Anderseits kam dem 1 m v ..._____Xi.A > m i f n orrnlrtr»

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Gülerrechl. Da Ihr Schwiegervater ohne Hinter­lassung einer letztwilligen Verfügung verstorben ist und Sie mit Ihrer Ehefrau im Güterstand der all­gemeinen Gütergemeinschaft leben, gehört die Ihrer Ehefrau angefallene Erbschaft zu dem Gesamtgut, d. h. die einzelnen Gegenstände werden gemeinschaft­lich, ohne daß es einer Uebertragung durch Rechts­geschäft bedarf. Dieses Gesamtgut unterliegt der Ver­waltung des Ehemannes, der insbesondere berech­tigt ist, die zu dem Gesamtgut gehörigen Sachen in Besitz zu nehmen, über das Gesamtgut zu ver­fügen, sowie Rechtstreitigkeiten, die sich auf das Ge­samtgut beziehen, im eigenen Namen zu führen. Sie haben also das Recht, alle das Gesamtgut be­treffenden Fragen selbständig, auch ohne Einwilli­gung Ihrer Ehefrau und ohne besondere Vollmacht von ihr, zu regeln. Die Einwilligung Ihrer Ehefrau ist lediglich notwendig zu einem Rechtsgeschäft, durch das Sie sich zu einer Verfügung über das Gesamt gut im ganzen verpflichten, sowie zu einer Verfügung über Gesamtgut, durch die eine

o Lich, 1. März. Zu einer Kundgebung der NSDAP, am Dienstagabend in der Turn­halle hatte sich eine große Menschenmenge es mögen vielleicht 900 bis 1000 Personen gewesen sein eingefunden. Aus unserer Stadt nahmen sämtliche Untergliederungen der NSDAP, und viele Vereine geschlossen teil. Auch aus den Nachbarorten waren zahlreiche Besucher erschienen, um aus be­rufenem Munde die Arbeit des ersten Jahres der nationalsozialistischen Regierung kennenzulernen. Nach Eröffnung durch schneidige Marschmusik des hiesigen Posaunenchors, geleitet von stud. theol. Heinrich Schäfer, ergriff

pg. Stistspfarrer ©raubt

das Wort, begrüßte alle Besucher, besonders herz­lich aber den Redner des Abends, NSV.-Gauleiter Bürgermeister Wilhelm Haug (Darmstadt), einen Sohn unserer Stadt. Pfarrer Draudt gedachte dann noch des Heldengedenktags, der den Opfern des großen Krieges und den Gefallenen der natio­nalsozialistischen Revolution gewidmet war.

pg. Bürgermeister Wilhelm Haug behandelte dann in fast zweistündigem Vortrag das ThemaE i n I a h r n a t i o n a l s o z i a l i st i s ch e R e g i e r u n g". Der Redner beleuchtete die großen Erfolge des ersten Regierungsjahres und führte u.a. aus, daß heute allenthalben in Deutschland ge­ordnete Verhältnisse herrschten, wie dies namentlich auch von den nach Deutschland fommenben Aus­ländern anerkannt werde.

Die aufwärtsstrebende Entwicklung fei der un­ermüdlichen Arbeit der nationalsozialistischen Regierung zuzuschreiben.

bann ben Jahresbericht, in bem u. a. bie lieber» eignung einer fahrbaren Trage burch bie Sanitäts­kolonne Gießen dankend erwähnt würbe. Ein Be­triebshelferkursus, nach dem 21 Mitglieder die Prüfüng ablegen konnten, fand im Laufe des Winters statt. Bei sieben größeren Veranstaltungen trat die Kolonne geschlossen in Tätigkeit. An Hilfe­leistungen wurden im Jahre 1933 644 Fälle erledigt, 15 Transporte und 10 Wachen ausgeführt. Rechner Einolf trug die geprüfte Jahresrech­

nung vor. Die Einnahmen betrugen 592 Mark, die Ausgaben 518 Mark, der Ueberfchuß 74 Mark. Die Kolonne besteht aus 45 Mitgliedern, darunter be­finden sich sechs Helferinnen. Dem Rechner wurde Entlastung erteilt. Der Kammerbericht, durch Zeug- wart Müller vorgetragen, zeugte von gewissen­hafter Geschäftsführung. Zum Schluß wurden acht Mitglieder der Kolonne neu verpflichtet. Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlossen.

Preufeen.

Kreis Wetzlar

-!- Lützellinden, 1.März. Bei der Holz- versteigerung im hiesigen Oberwald wurden für je zwei Raummeter folgende Preise erzielt: Buchenknüppel 20 bis 23 Mk., Kiefernknüppel 12 bis 14, Buchenwellen je 50 Stück 8 bis 10, Buchen- forstwellen 10 bis 12, Eichenwellen 6 bis 8 und Weichholzwellen 5 bis 7 Mark.

* Lützel linden, 1. März. In der Gastwirt­schaft Arnold fand eine Versammlung des Reichsbundes der Kinderreichen statt, in der Bundesgenosse Lehrer K r a u s k o p f aus Wetzlar einen interessanten Vortrag hielt. Der Er­folg des Abends fand in zehn Neuanmeldungen seinen Ausdruck. Im weiteren Verlaufe des Abends wurde eine Ortsgruppe gegründet, der bisher 18 Mitglieder angehören. Zum Ortsgruppen« wart wurde Kaufmann Fr. Allendörfer er­nannt.

Kreis Biedenkopf.

(D Bischoffen, 1. März. In einem unbewach­ten Augenblick machte sich das dreijährige Töchterchen eines hiesigen Einwohners am Herd zu schaffen. Die Kleider des Kindes fingen Feuer und im Nu stand das Kind i n Flammen. Es erlitt derartige Brandwun­den am ganzen Körper, daß man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte.

©ersoffener HausbalisvoranschlagI»ÄÄ ttn'Z

für 1934. stimmt. Für 20jährige aktive Mitgliedschaft erhiel-

- ' ten folgende Kameraden Auszeichnungen: Ludwig

Sieger, Karl Limpert II., Karl Ober-

allgemeine Beteiligung.

Der Gemeinderat begrüßt ben Plan der Schaf- g von Kleinsiedlungen und den Bau von Wohnhäusern, besonders für kinderreiche Fa­milien, unter Mitwirkung der Nassauischen Heim- ftätt-e. Die restlichen Bauplätze in der Karl-Weber- Straße werden zu diesem Zweck zur Verfügung

F Schotten, l.März. Der Gemeinderat

befaße fid) l" Junefkn 6iSung äunad;^ mit .VJ Schari,' G - y - r. Für Ivj-ihrig-

TO 1 C(?-ni?nhmp^inh ^lusaabe mit je Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Rich. Diehl II.,

M&ÄÄS Ä: «-s-&kW; Ä'

u 1 -Hermann Weitz, Heinrich Beyer, Heinrich

Haas IV., Karl Franz III., Richard Ober»

Kreis Büdingen.

O Nidda, 1. März. Zu Ostern treten 40 Kin­der in die hiesige Volksschule ein, wahrend nur 28 die Schule verlassen. In Anbetracht der alljähr­lich steigenden Kinderzahl reichen die Schulbänke nicht aus, so daß Neuanschaffungen notwendig wer­den. Direktor H e I f e r t vom hiesigen Landwirt­schaftsamt wurde nach Büdingen versetzt. Friseur Heinrich Ferro vollendete dieser Tage bei geisti­ger Frische sein 8 4. Geburtsjahr. Ferro ist Mitbegründer der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr.

Kreis Schotten.

-y Gedern, 1. März. In der Generalversamm- lung der Freiwilligen Feuerwehr untef Leitung des Brandmeisters Karl Limpert gab der Schriftführer Karl Franz IV. den Tätigkeits­bericht für das verflossene Geschäftsjahr bekannt. Der Rechner Ernst V o n a l t trug den Kassenbericht vor, worauf dem Rechner, sowie dem gesamten

c ____ ____ .Homberg, 1. März. In der Gastwirt-

neuen Gemeindevoranschlag die inzwischen erfolgte schäft von L. Helm fand die Generalversammlung Gemeinden ms chuldung zugute. Durch die der F r e i w i l l i gen S a n i t ä t s k o l o n n e statt, dadurch entstandene Zinsermäßigung auf Der Führer Allendörfer begrüßte die Teil- 4 v. H. wurde für die Stadt eine Ersparnis^ nehmer, insbesondere den Kolonnenarzt, und dankte von 10 000 Mark erzielt. Die Stadt ist ihre ihm für die im abgelaufenen Vereinsjahr unentgelt- Schulden gegenüber den Banken und Kassen lich geleistete Arbeit. Er führte weiter aus, daß in der Hauptsache losgeworden, der der Eintritt zur Kolonne wohl freiwillig sei, aber Umschuldungsverband ist an deren Stelle getreten. mntrhk

Ihm gegenüber hat die Stadt ihre umgewandelte Schuld mit 4 v. H. zu verzinsen und ab Oktober 1936 mit 3 v. H. zu tilgen. Im übrigen sind bie Einnahmen und Ausgaben in den einzelnen Rubri­ken des Voranschlags gegenüber dem Vorjahr im wesentlichen gleich geblieben. Die Gemeinde- umlagen wurden etwas gesenkt und auf 52 000 Mark festgesetzt. Der Gemeinderat nahm den vom Finanzausschuß vorberatenen Voranschlag ohne weitere Debatte an. Ebenso wurde der Vorairschlag für das städtische Krankenhaus angenom­men; er schließt in Einnahmen und Ausgaben mit je 47 400 Mark ab.

Zur Deckung der großen Verwaltungsunkosten wurde der NSDAP, ein Zuschuß bewilligt, ebenso

gestellt. . , v

Für eine bessere Verkehrsverb mdung mit der Kreisstadt durch verbesserte Füh­rung der Post - Kraftwagen soll gesorgt wer­den. Auch Stornfels soll, was sich leicht erreichen läßt, berührt werden. Dem Gedanken einer Post- Autolinie Gedern Schotten La n - dach Grünberg und damit einer guten Ver­bindung der genannten Städte und deren Bahn­linien soll nähergetreten werden. Mit der Oberpost­direktion werden Verhandlungen darüber statt­finden.

Landkreis Gießen.

cx) Langsdorf, 1. März. Bei der zweiten Holzversteigerung in unserem Gemeinde­walde wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: je zwei Raummeter Buchenscheitholz 19 Mark, Buchenknüppel 13, Eichenknüppel 10, Fichtenstöcke 4 Mark; Sechs Raummeter Buchenreiser 7 Mark. Fichtenderbstangen: 1. Kl. 1 Mk., 2. Kl. 0,70 Mk., 3. Klasse 0,20 Mark. ,

0 Weiters Hain, 1. März. Bei der Holz- versteigerung in den Waldungen der Ge­meinde wurden nachstehende Preise erzielt: Buchen­scheitholz 7,25 Mark, Bucheknüppel 5, Fichten- knüppel 3,75, Buchenreiser 2 Mark, Buchenstocke 4,50 Mark je Raummeter.

Kreis Friedberg.

auf ben Abschluß *----- -

unb diese Rechnung infolge der damaligen unge- heuren Wohlfahrtslasten mit einem Fchlbetrag von

13 000 Mark abschloß. Schon bei der »eratuiig bes y

pb. Butzbach, 1. März. Unter Vorsitz des ----- ------ -

Oberschulrats Dr. Leip von der Kultusverwaltung 1 auf der Gegenseite zuletzt vor den gröbsten Gewalt- in Darmstadt fand gestern an der hiesigen W e i - maßnahmen gegen die Anhänger der NSDAP, nicht big «Werner-Oberrealschule die diesjäh- ] zurückgeschreckt, wie dies die Opfer bewiesen. Wenn riae Reifeprüfung statt. Von 14 Oberprima- nicht die alten SA.-Kameraden bie große Liebe zu nern bestanden 10 die Prüfung. m-,e """" "***

Deutschland macht mit dem Stecilisierungsgeseh Weltgeschichte! Das ist das Urteil eines auslän­dischen Gelehrten von Weltruf über das deutsche Gesetz zur Bekämpfung erbkranken Nachwuchses, das am l. Januar 1934 in Kraft getreten ist.

Dieses Gesetz ist von einschneidender Bedeutung für die gesamte Zukunftsentwicklung des deutschen Volkes. Wer das Gesetz und die wichtigsten Teile seiner Begründung liest, wird überrascht sein von der unangreifbaren Folgerichtigkeit feiner Ge. danken. Jeder Deutsche muß ben Wortlaut dieses Gesetzes und das ihm zugrundeliegende Material kennen und begreifen

Die dritte Aufklärungsschrift,Gesunde Eltern gesunde Kinder!", bie die N. S. Volkswohlsahrt im Rahmen der bevölkerungspolitischen^ Aufkla- rungsattion herausbringt, gibt diese Möglichkeit. Sie vermittelt in unterhaltsamer Form alles Wissenswerte und Wichtige über diese Frage Ver­bände und Vereine beziehen sie in Sammel­bestellungen durch die Ortsgruppen der N S. D. A. P. Einzelexemplare werden an jedem Post' fd)alter im ganzen Deutschen Reich für 10_ Pf. abgegeben. Auch die ersten beiden Broschüren, Mütter, kärnpst für eure Kinder«" unbDie kornrnenbe Generation klagt an!", sind noch bei benfelben Stellen zu haben.

ohne Zusttrnrnung ber Frau eingegangene Verpflich­tung dieser Art erfüllt werben soll. Die Einwilli­gung ber Ehefrau ist weiter notwendig zur Ver­fügung über ein zu bem Gesamtgut gehörenden Grunbstück, sowie zur Eingehung ber Verpflich­tung zu einer solchen Verfügung unb schließlich zu einer Schenkung aus bem Gesamtgut, sowie zu einer Verfügung über Gesamtgut, burch welche bas ohne Zustimmung ber Ehefrau erteilte Versprechen einer solchen Schenkung erfüllt werben soll, wobei solche Schenkungen ausgenommen sind, burch bie einer sittlichen Pflicht ober einer auf ben Anstanb zu nehmenden Rücksicht entsprochen wirb.

Aus aller Welt.

Ein Begnadigter wird erneut zum Tode verurteilt.

Am 14. Februar 1927 hatte ber Schlächter Frie­dewald im Hamburger Gängeviertel bie Witwe Ottilie Richter, mit der er ein Verhältnis unter­halten hatte, schwer und den mit ihr zusammen­wohnenden Schlächter Oswald tödlich verletzt. Das Hamburger Schwurgericht verurteilte ihn am 20. Oktober 1927 wegen Mordes zum Tw b e und wegen versuchten Mordes zu 6 Jahren Zucht­haus. Später wurde der Angeklagte zu lebensläng­lichem Zuchthaus begnadigt. Er betrieb dann das Wiederaufnahmeverfahren, das auch eingeleitet wurde. Das Hamburger Schwurgericht hielt jedoch am 30. Oktober 1933 das erste Urteil aufrecht, mit bem einzigen Unterschieb, baß bie 6jährige Zucht­hausstrafe als verbüßt erklärt würbe. Friebewald suchte nun feine letzte Zuflucht beim Reichsgericht in Leipzig. Hier machte er erneut geltenb, baß er in höchster Erregung unb Notwehr gehanbelt habe. Diese Darstellung hielt aber bas Reichsgericht durch die Feststellung des Hamburger Schwurgerichtes für widerlegt. Der Tötungsvorsatz und die (Überlegung erschienen dem Reichsgericht als einwandfrei nach­gewiesen, so daß die Revision verworfen wurde. Damit ist das Todesurteil gegen ihn rechts­kräftig geworden. Die frühere Begnadigung ist durch das vom Angeklagten betriebene Wiederauf­nahmeverfahren hinfällig geworden.

Drei Jahre Zuchthaus für brutale üindesmißhandlung.

Die grauenvolle Leidensgeschichte eines Kindes wurde vor dem Schöffengericht Zwei­brücken (Pfalz) in der Verhandlung gegen den 35-

Uns drückt nichts uns zwickt nichts darum sind wir stets guter Laune in unserem guten, bequemen JJteyia Mutter sagt: Die Anschaffung von

-Kleidung lohnt sich doppelt!

KfV

1286 A

JETZT

AUCH EIN

Verschiedenes

Deutsche

Geld-Lolterie

Zieh, sicher 10. März 7 SM Gewinne ins. 25000

1110000 iioooo

Los 50 Pis.

Doppeltes Mk. 1 - Porto u.Liste 25 Pfg.

KftlnSl Lotl- 41 Slly Elnncnm.

Darmstfitii

Schulstr. 15, Post­scheck 24500 Franke.

a. alle Vtriaolisi

Auto-Ausstellung 1934, Berlin, 8-18. Mörz: Halle II, Stand 210

Kraftwagen-Vertretungen: Otto Faber, Gießen, Mühlstraße 22, Ruf 3096. Kraftwagen-Verkaufsbüro Frankfurt am Main, Schumannstraße 2, Ruf 71 878.

350 M.

gegen Sicherheit uno pünktliche Rückzahlung zu leihen gesucht.

Schr. Ängeb. u.

466 V 01107 U.Ü.G.A.