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bricht w ege n Betrugs zu Wochen Gefängnis verurteilt

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Devisenmarkt Berlin Frankfurl a. ZU.

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I. G. Farden-Jndustrte

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Banknoten.

Berlin, 1-KäH

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83

Oie Gas- und Elektrizitätswerke im Arbeitsbefchaffungs - Programm.

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Schluß!. Abend« Mrfe

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Goldschmidt ....

Rütgerswerke ...

Metallgesellschaft.

38,75

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84

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6,5

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9,1

die im Säuglingsalter häufig auftretenden epilep­tischen Krämpfe, die aber, vom Arzt sofort erkannt, erfolgreich behandelt werden können. Auf jeden Fall haben die Eltern gleich beim Eintreten eines Krampfzustandes nach dem Arzt zu schicken, da im­mer festgestellt werden muß, welche Grundkrankheit die Krämpfe heroorgerufen hat. Der Laie selbst kann nicht mehr tun, als das Kind durch vorsichtige Lagerung vor Verletzungen schützen und es in die­sem Zustand auf keinen Fall einen Augenblick allein lassen.

fünf Monaten zwei , .

wurde. Der Angeklagte verkaufte zweimal eine Ko- nus-Schermaschine. Dem zweiten Käufer.schickte er jedoch eine andere Maschine und schrieb auf dem FrachtbriefKonus-Schermaschine", obwohl es eine

Sodann beschäftigte sich das Gericht mit der Be­rufung eines Ziegenhändlers aus Alsfeld, der vom dortigen Amtsgericht we' ' m '1" " " "*

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt .

seitens der Angeklagten. Das Gericht sprach den Vater frei, gegen den Sohn erkannte es auf 150 Mark Geldstrafe.

erhöhen.

Tagesgeld war noch gesucht, so daß der Satz zu 4,75 v. H. unverändert belassen wurde.

Um die Arbeitsbefchaffungs - Maßnahmen der Reichsregierung auf dem Gebiet der Gebäude­instandsetzung zu unterstützen, waren von den deutschen Gaswerken insgesamt 6 Mill. Mark bereitgestellt, die ebenfalls zu solchen Arbeiten als Zuschuß Verwendung finden sollten. Von diesem Betrag sind bis jetzt rund 4 Millionen Mark in Anspruch genommen worden. Da diese Zuschüsse im Durchschnitt nur etwa 20 v. S). der durch sie in Um-

OieRG.-Bolkswohlfahrt setzt die Arbeit des Winterhilfswerks fort.

Werdet Mitglieder

der NS.-Volkswohlfahrt!

18,25

1,3

6,75

6,4

6,6

8,65

6,5

6,5

4% Oesterretchstche Goldrenle.... 4,20% Oesterreichische SUberrente 4% Ungarische Goldrente .......

4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4^,% deSgl. von 1913 ........

6% abgest. Koldmexikaner von 99 4% Türkische Zollonlethr von 1911 4% Türkische Bagdaobahn-Anleihe

Serie I.....................

1,3

6,8

6,45

6,4

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135 186,25

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59,9

83

Gritzner 01

Mainkraftwerke Höchst a.M-.. 4

Süddeutscher Zucker ........ 8|

Zweite Verordnung über Getreide­festpreise.

In der im Reichsanzeiger vom 29. September v. I. veröffentlichten Verordnung über Preise für Getreide war eine Regelung vorgesehen, die die Preisaufschläge gegenüber dem im Oktober Beltenden Preise für Roggen und Weizen bis zum uni 1934 festsetzte. Der Reichsanzeiger vom 1. März bringt nunmehr eine weitere Regelung, derzufolge der Preisaufschlag für Roggen gegen­über Oktober-Lieferung 1933 für die Zeit vom 10. bis 15. Juni 1934 18 Mark je Tonne beträgt. Für Weizen beträgt der Preisaufschlag für Juli 1934 und in der Zeit vom 1. bis 15. August 1934 13 Mark je Tonne.

Oer Abschluß der Dresdner Bank.

In der Sitzung des Aufsichtsrates der Dresdner Bank wurde die Bilanz, sowie die Gewinn- und Derlustrechnung für 1933 vorgelegt. Der Geschäfts­abschluß erbrachte einen Betriebsgewinn von Mk. 1 1 557 907,05 (im Vorjahr 8476610, Mk.), der sich ergibt einerseits aus Erträgen an Zinsen, Devisen und Sorten 43 013 960,06 Mk. (im Vorjahr 47 885 863,74 Mk.), Provisionen, Gebühren und sonstigen Einnahmen 44 365 968,66 Mk. (47 391 900,30 Mk.) und andererseits aus Aufwen­dungen für Handlungsunkosten 71 614 050,66 Mk. (81832 685,58 Mk.), Steuern 3181678,74 Mk. (3 558 657, 80 Mk.), Abschreibungen auf Mobilien und Immobilien 1 026 292,27 Mk. (409 810,66 Mk.)

Von dem Betriebsgewinn werden 10 Millionen Mark im Interesse einer weiteren Konsolidierung zur Verstärkung der Rückstellungen verwendet. Be­züglich der'verbleibenden 1 557 907,05 Mark wird der Generalversammlung Vortrag auf neue Rech­nung vorgeschlagen.

In den ersten beiden Monaten des neuen Ge­schäftsjahres hat sich das Geschäft weiterhin belebt.

Abendbörse behauptet.

An der Abendbörse zeigten sich nach der letzt­tätigen Aktienhausse gewisse Ermüdungserscheinun­gen. Vom Publikum fehlten neue Aufträge nahezu vollkommen, wodurch die Kulisse in ihrer Unter­nehmungslust gehemmt wurde und teilweise eher zu Glattstellungen bereit schien. Die freundliche Grundtendenz blieb indessen durchaus erhalten, und in einigen Spezialpapieren war immer noch relativ lebhaftes Geschäft zu bemerken. Die Kursgestaltung war im Vergleich zum Berliner Schluß etwas un­einheitlich, die Abweichungen hielten sich jedoch im Ausmaße von 0,25 bis 0,50 v. H. nach beiden Seiten. Daimler Motoren schwächten sich im Ver­laufe um etwa 1 v. H. ab und unterschritten damit wieder die heute mittag erreichte 50-v.°H.-Grenze, andererseits konnten sich Laurahütte um insgesamt 1 v. H. befestigen. Auf den übrigen Marktgebieten traten nennenswerte Veränderungen später nicht mehr ein.

Der Rentenmarkt lag weiterhin recht ruhig und nur wenig verändert. Neubesitz notierte ebenso wie Schutzgebietsanleihe etwas höher, späte Reichsschuld­buchforderungen blieben mit 93,65 v. H. behauptet. Umgetauschte Dollar-Bonds waren etwas angeboten und die erhöhten Mittagskurse blieben meist nur knapp gehalten. Stadtanleihen lagen teilweise etwas höher, Pfandbriefe sehr ruhig ebenso fremde Werte. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,40, Altbesitz­anleihe 96, Schutzgebietsanleihe von 1908 bis 1911 9,60, do. von 1913 bis 1914 9,70, Reichsbank 170, Buderus 81, Gelsenkirchen 65,75, Harpener 95,50, Klöckner 68, Mannesmann 72,40, Phönix 51,50, Rheinstahl 91,50, Laurahütte 28 bis 28,50, Stahl­verein 44,13 bis 44, AKU. 55, AEG. 29,50, Bskula 135, Chade 165,50, Conti Gummi 157, Daimler 49,75 bis 49,13, Dt. Linoleum 52,75, Licht & Kraft 107, Elektr. Lieferungen 103, IG. Farben 134,50, Gesfürel 100,50, Holzmann 73, Iunghans 38 bis

an die Winterhilfe abführt. Der Staatsan- s Kursen behauptet. Stadtanleihen gut gehalten und walt hatte beantragt, die gegen das Urteil des Vor-' bis 0,50 v. H. höher. Goldpfandbriefe und Kom- gerichts eingelegte Berufung zu verwerfen. munal-Obligationen waren bis 0,40 v. H erhöht

gin Landwirt und dessen Sohn zu Burg-Grafen- wogegen Liquidationspfandbriefe 0,25 bis 0,50 rode hatten sich in der gestrigen Berufungsverhand- v. H. nachgaben. Von Staatsanleihen zogen 6 v. H. luna meqen Widerstandes und Beleidigung einem Reichsanleihe von 1927 um 1,40 auf 96,90 v. H. an. Dollsiehungsbeamten gegenüber zu verantworten. Am Auslandsrentenmarkt waren Türken überwie- Geleaentlich einer Vollziehungsmaßnahme eines gend etwas fester, ferner konnten sich 4 v. H. Friedberger Gerichtsvolliehers unter dem Schutz ' Schweiz. Bundesbahn erneut um 1 v. H. auf 145 eines Gendarmeriebeamten kam es Tätlichkeiten

38,25, Metallgesellschaft 83,50, Schuckert 105, L. Tietz 21, Zellstoff Waldhof 51, AG. für Verkehr 70,75, Lloyd 34,13.

Srnnffurtcr SchlachLvichrnarkt.

Frankfurt a. M., 1. März. Auftrieb: Rinder 74 (gegen 86 am letzten Donnerstagsmarkt), Kälber 1084 (900), Schafe 288 (220), darunter 194 (136) Hümmel,-Schweine 790 (634). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber, Son­derklasse nicht notiert, andere a) 44, b) 39 bis 43, c) 33 bis 38, d) 27 bis 32. Lämmer und Hammel bl) Stallmasthämmel 34 bis 35, c) mittlere Mast­lämmer 31 bis 33, d) geringere Lämmer und Häm- mel 28 bis 30. Schafe e) beste 30 bis 31, f) mitt­lere 27 bis 29, g) geringere 22 bis 26. Schweine a) nicht notiert, b) 44 bis 47, c) 42 bis 47, d) 41 bis 45, e) 35 bis 42, f) und g) nicht notiert. Im Preisoergleich zum letzten Donnerstagsmarkt gaben Kälber und Schweine um 1 Mark nach, wahrend Schafe 1 bis 2 Mark und Hämmel 1 Mark an= zogen. Marktoerlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft. Schweine schleppend, ge­ringer Ueberstand.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 1084 Vier­tel Rindfleisch, 177,5 ganze Kälber, 45 ganze Schafe bzw. Hämmel, 625 Schrveinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rind­fleisch I 48 bis 54, II 44 bis 50; Bullenfleisch 46 bis 52; Kuhfleisch II 36 bis 42, III 25 bis 30. Kalb­fleisch II 60 bis .70, III 50 bis 60. Hammelfleisch 65 bis 75. Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: lebhaft.

Schweinemarkt in Butzbach.

pb. B u tz b a ch, 1. März. Der Auftrieb zum heu­tigen Schweinemarkt betrug 237 Ferkel. Es wurden gezahlt für Ferkel von 6 Wochen 19 Mk., von 6 bis 8 Wochen 19 bis 23 Mk. Der Handel war lebhaft, es verblieb ein kleiner Ueberstand.

Allgäuer Butter- und Käsebörse.

Kempten, 28. Febr. Allgäuer Molkereibutter, 1. Qualität 125 Mark (letzte Notiz 125), Allgäuer Molkereibutter 123 (123), Sennbutter 116 (116), Bauernbutter 86 (86), Rahmeinkauf bei 42,5 Fett­einheiten ohne Buttermilchrückgabe 123 (123). All­gäuer Weichkäse mit 20 v. H. Fettgehalt (grüne Ware) 23 bis 26 (23 bis 26), Marktlage unver» ändert; Allgäuer Emmenthaler mit 45 v. H. Fett­gehalt, 1. Sorte 70 bis 72 (70 bis 72), 2. Sorte 65 bis 67 (65 bis 67) Mark. Marktlage sehr ruhig.

Kleine Strafkammer Gießen.

Wegen unerlaubten Waffenbesitzes wurde ein Mann aus Vilbel vom dortigen Amtsgericht zu einem Monat Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte hatte für einen früheren Kommunisten eine aus einem Diebstahl herrührende, in einem Paket verpackte Pistole verwertet. Er behauptete, von dem Inhalt dieses Paketes nichts gewußt zu haben. Diese Einlassung konnte ihm jedoch nicht ge­glaubt werden. In Anbetracht seines unbescholtenen Lebenswandels erging unter Aufrechterhaltung des vorinstanzlichen Urteils Beschluß, in dem dem An­geklagten unter der Bedingung die Strafe aufge­schoben wird, daß er 2 0 M a r k innerhalb 14 Tagen

sätzen möglich ist. Der Zinseinaang hat sich ge­bessert, die Zahl der Zwangsversteigerungen abge­nommen. Im Berichtsjahre hat sich infolge der Wiederherstellung des Vertrauens eine entschei­dende Wendung zu besserer Kapitalbildung voll­zogen.

-1 30 1 301

75 75 -

172,51 173 1 172

Schultheis Patzenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) .. Bemberg..................

Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS ..............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum ......

Orenstetn & Koppel Leonhard Tietz ..............

Thade ......................

Asru mulatoren-Fabrü ....... Lonti-Äumml............

Frankfurter Börse.

Mittagsbörfe: überwiegend fest.

Frankfurt a. M. 1. März. Nachdem der Ul­timo offenbar gut überwunden wurde, eröffnete die amtliche Börse «mit einer durchaus freundlichen Grundstimmung. Die Beteiligung der Kundschaft ist aber gegenüber den Vortagen verhältnismäßig klein geworden, so daß nennenswert lebhafte Um­sätze, abgesehen von einigen Spezialwerten, nicht ge­tätigt wurden, zumal auch die Kulisse nur in klei­nem Umfange Neuengagements einging. Die bevor­stehende Unterzeichnung des deutsch-polnischen Wirt­schaftsabkommens fand nach dem günstigen Echo der polnischen Presse stärkere Beachtung.

Bevorzugt war der Montanmarkt, der überwie­gend Besserungen verzeichnete. Laurahütte gewan­nen 1,40 v. H., Rheinstahl und Mannesmann je 1,13 v. H., Gelsenkirchen und Phönix bis 1 v. H., die üb­rigen Werte lagen gut behauptet. Farbenindustrie und Scheideanstalt eröffneten je 0,25 v. H. freund­licher, Metallgesellschaft waren stärker gefragt und zogen 1 v. H. an, während Deutsche Erdöl 1 v. H. verloren. Uneinheitlich lag der Elektromarkt. Einer­seits konnten sich Schuckert um 1,25 v. H., Gesfürel um 0,65 v. H. befestigen, während auf der anderen Seite Bekula 0,75 v. H., Elektr. Lieferungen 0,50 v. H. und Siemens 2 v. H. verloren. Im einzelnen lagen AG. für Verkehrswesen weiter fest (plus 1 v. H.), Nordd. Loyd plus 0,25 v. H. Daimler bei lebhafteren Umsätzen 1,13 v. H. fester. Auch Kunst- seidenwerte waren wieder gefragt, Aku waren nach dem Rückgang von gestern Abend um 1,25 v. H. erholt. Reichsbankanteile bröckelten weiter ab ( 0,50 v. H.).

Der Rentenmarkt war vernachlässigt und hatte ruhiges Geschäft. Reichsanleihen eröffneten unver­ändert, ebenso späte Reichsschuldbuchforderungen. Dagegen blieben umgetauschte Dollar-Bonds, beson* ders die Stahlvereinswerte, gefragt und lagen 0,25 bis 0,50 v. H. höher.

Im Verlaufe entwickelte sich die Kursgestaltung uneinheitlich, doch waren bei kleinem Geschäft meist unter Schwankungen leichte Besserungen um 0,25 bis 0,50 im Durchschnitt zu verzeichnen. Siemens konnten sich um 1,50v.H.erholen, währendReichsbank- anteile nochmals 1,50 v.H. einbüßten und auch Farbenindustrie 0,75 v.H. nachgaben. Recht fest lagen erneut Kaliaktien, Aschersleben plus 2 v.H., Westeregeln plus 2,50 v. H., Salzdetfurth plus 1 v. H. AG. für Verkehrswesen waren gegen Schluß gedrückt und gaben 1,75 v. H. nach, sonst sind noch Bekula zu erwähnen, die ihren Anfangs­verlust voll ausgeglichen, ferner Schiffahrtsaktien, von denen Hapag 0,50 v. H. und Nordd. Lloyd 1 v. H. gewannen.' Der Kassamarkt zeigte 'überwie­gend durchschnittliche Kurserhöhungen von 1 bis 1,50 v. H., wobei das Geschäft verhältnismäßig leb­haftes Ausmaß hatte. Bankaktien lagen allerdings etwas ruhiger.

Der Rentenmarkt bröckelte meist eine Kleinigkeit ab, Neubesitz hielten sich bei 19,40 v.H. behauptet, dagegen gaben Altbesitz um 0,13 vorn Hundert auf 96' vorn Hundert und späte Reichsschuldbuchforde­rungen um 0,25 v. H. auf 93,65 v. H. nach. Um­getauschte Dollar-Bonds blieben auf den erhöhten

Nachdem die von der Reichsregierung bereitge­stellten Kreditmittel, soweit sie die Versorgungs- detviebe betreffen, nahezu restlos vergeben sind, und auch das Arbeitsbeschaffungsprobramm aus den 500 Millionen Mark Reichszuschüsien für Gebäude- instandsetzungen ebenfalls so gut wie abgewickelt ist, läßt sich im einzelnen übersehen, welche Erfolge diese Arbeitsbeschaffungsmahnahmen in den einzel­nen Wirtschaftszweigen gehabt haben.

Für die deutschen Gaswerke hat der Reichsver­band des Deutschen Gas- und Wasserfaches eine derartige Erhebung durchgeführt, an der sich rund 1000 Gaswerke beteiligt haben.

Bei einem Anlagekapital von 1,6 Milliarden Mark kann der jährliche Ergänzungs- und Erneuerungsbedarf mit etwa 60 Millionen Mk. angenommen werden.

Bis Anfang 1933 war bei den Werken aus den letzten Jahren der Wirtschaftskrise ein unbefriedigter Bedarf an Mitteln für die Erneuerung und Er­gänzung der Werksanlagen und Verteilungsnetze in Höhe von etwa 80 bis 90 Mill. Mark aufgelau­fen. Von dieser Erbschaft aus den Krisenjahren konnte neben der Befriedigung des normalen lau­senden Bedarfes mehr als ein Drittel im Rahmen der Arbeitsbeschaffung abgetragen werden. Für diese Zwecke wendeten die Werke au: eigenen, zu­sätzlichen Finanzmitteln etwa 20 Mill. Mark auf. Hinzu kommen weitere 15 bis 16 Mill. Mark Dar­lehen, die den Gaswerken für Zwecke der Werks­erneuerung auf Grund des großen Arbeitsbeschaf­fungsprogramms aus Reichsmitteln von derOeffa" gewährt worden sind.

Insgesamt sind also Arbeiten und Aufträge im Werte von 35 bis 36 Mill. Mark, was 40 v. H. des angesiauten Sonderbedarfes in höhe von 80 bis 90 Mill. Mk. entspricht, außeretatsmäßig an die deutsche Wirtschaft vergeben worden.

Es verbleibt noch ein restlicher Betrag von rund 50 Mill. Mark als Erneuerungsbedarf zu befriedi­gen, der ebenfalls der Wirtschaft zugute kommen wird, sobald die Finanzierung gesichert ist.

* Konkurse und Vergleichsverfahren im Februar. Im Februar sind durch den Reichsanzeiger" 227 Konkurse und 54 Vergleichs­verfahren ohne die wegen Massemangels ab- gelehnten Anträge auf Konkurseröffnung be­kanntgegeben worden. Die entsprechenden Zahlen für Januar stellten sich auf 270 bzw. 51.

* D i e Reichsrichtzahl für die Lebens- haltungskosten im Februar. Die Reichs­richtzahl für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und sonstigen Bedarf" stellt sich für den Durchschnitt des Monats Februar auf 120,7 (113/14 100); sie ist somit um 0,2 v. H. niedriger als im Vormonat (120,9).

* D i e PreußischeLandespfandbrief- anstalt weist für 1933 einschl. 0,32 Millionen Vortrag einen Reingewinn von 2,64 (2,61) Millio­nen aus. Es wird vorgeschlagen, davon 25 v. H. dem allgemeinen Reservefonds zuzuweisen und wieder 4 v. H. Dividende zu verteilen. 0,30 Millionen wer­den vorgetragen. Die Anstalt hat im Jahre 1933 aus eigenen Mitteln rund 11 Mill. Mark zur Aus­gabe von Zwischenkrediten für den Eigenheimbau zur Verfügung gestellt, für die der Auszahlungs­satz und die Laufzeit erhöht, dagegen der Zinssatz gesenkt wurde. Sie ist entschlossen, darüber hinaus alle verfügbar werdenden Mittel in dieser Richtung einzusetzen. Die Zwischenkredite werden in Til­gungshypotheken umgewandelt, sobald die Neu­ausgabe von Pfandbriefen zu entsprechenden Zins-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt deichlossenen Dlvidende an. Reichsbaakdiskont 4 o H Lombardzinsfuß 5 o. H.

andere Maschine war. Diesen Frachtbrief zeigte er bei der Volksbank vor, worauf man ihm den Kauf­preis von 300 RM. auszahlte. Entsprechend dem Antrag des Staatsanwalts erkannte das Gericht auf vier Monate Gefängnis. Wegen eines weiteren Betrugsfalles wurde er freigesprochen, da ein hinreichender Beweis nicht zu führen war.

lauf gebrachten Summen ausmachen, so ergibt sich, daß diese 4 Millionen Mark einer Gesamtauftrags­summe von rund 20 Millionen Mark entsprechen. Diese Ziffer stellt jedoch nur einen Bruchteil des auf das Gasfach entfallenden Anteils an der Ge­samtauftragssumme aus den getätigten Jnstand- setzungsarbeiten dar. Obwohl hierzu keine genauen statistischen Angaben vorliegen, kann man diesen Anteil auf mindestens 50 Mill. Mark schätzen. So ergibt sich, daß aus den mittelbaren und unmittel­baren Leistungen der Gaswerke für die Schaffung der Industrie, dem Handwerk und dem Handel

Arbeiten und Aufträge in einem Gesamtwert

von annähernd 100 Mill. Mark

zugeflossen sind. Aus dem Arbeitsmarkt haben sich diese Leistungen dahin ausgewirkt, daß von den Gaswerken rund 2 5 0 0 Mann neu einge- st e l l t wurden, wodurch die Gesamtbelegschaft der Gaswerke eine Steigerung um 5 v. H. erfuhr.

IS

I Schluß«

I furd

Dalum | 28-2.

Mansselder Bergbau O| 38,75

Kokswerte .................0

Phönix Bergbau.............0 51,25

Rheinische Braunkohlen 10 204

Rheinstahl .................. o| 91,4

Bereinigte Stahlwerke 0 43,75

Otavi Minen .............. 0 14,65

Kaliwerke Aschersleben 5 123

Kaliwerke Westeregeln 6 121,5

Kaliwerke Salzdetfurth 7y,| 155,5

börse' 1.3.

Amerikanische Diolen..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .....

Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten..... Spanische Noten üng arische Dio tu »««

Franksuri u. DI.

Berlin

Schluß« kurS

Schlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« börse

Datum

'8.2- |

1.3.

28-2.

1.3.

% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

96,5

97,9

97

97,5

6% ehem.7% Dt.Reichsanl.v. 1929

100

100

99,9

100

6Vi% Doung-Anleihe von 1930 ..

93,75

93,9

93,9

93,75

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten ............

96,13

96

96

96

DeSgl. ohne Auslos.-Rechte......

19,4

19,4

19,3

19,3

6% eöem.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

94,25

94,25

94,5

94,25

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12..................

92,25

52,5

92,5

92,5

6¥i% Hess. LandeS-Hypotheken- oank Darmstadt Liqui.........

91

91,13

_

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

93,25

92,5

_

_

Deutsche Komm. Sammel ab l. An. leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

94,2

94

94,5

94,25

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Gank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

92,75

92,75

6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

92,5

92,75

_

654% ehem. 4V,% Franks. Hyp^ Bank-Liqu.-Psandbrtese.......

91,65

91,25

_

6y,% ehem. Wi% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe.....

92,25

92

_

6% ehem. 8% Pr. LandeSpsand« briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

94

94

94

94

6% eoem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

tzteuergutsch. Verrechnungskurs

97,13

97,13

97,13

97,13

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Gchluß- kurs

Schlußk. Miilog« börse

Datum

28.2.

1-3-

28-2.

1.3.

4% deSgl. Serie 11 ............

6,5

6,8

6,8

5% Rumän. vereint). Rente v. 1903

5,13

5,1

5,1

4Vr%Rumän.vereinh.Rentev.l913

7,25

7,25

7,15

7,35

4% Rumänische vercinh. Rente ..

4,3

4,2

4,3

4,2

31,8

814% Anatolier .............

31,4

31,5

31,9

Ham vurg«Amertka«P aket ..... 0

29,5

30

29

29,65

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

28

31

Hansa-Dampfschiff........... 0

Norddeutscher Lloyd ......... 0

33,5

34,13

33,13

33,9

W.®. für Verkehrswesen Akt. .. 0

71,5

70,75

71

70

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

95

95

94,75

94,75

Commerz- und Prioat-Bank ... 0

52,25

53

52

53

Deutsche Bank und DiSconto«

Gesellschaft.................

Dresdner Bank............ 0

Reichsbank ................ jg

67,5

69,25

66,75

69

67,5

69,25

66,75

69

172,5

170

172,4

169,5

0.0.................... a

Bekula............. 0

AAr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraft 6

Felten & Guilleaume........ n

Rheinische Elektrizität . 5

Schuckert & Co. 5

Siemens« Halske... 7

Labmevrr L «io............. 10

29,4

29,5

29,75

29,5

135,5

103,25

106 61,75 100,4 96,5

135

103

107

61,75

100,5

96,9

135

102,9

105,9

61,65

100,13

96,25

135

102,75

107,5

61,5

101,25

97

104,75

150,5

105

150

104,5 '50,75

105

150,25

119,75

122,25

119

122

Buderus ................... 0

81,5

81

81,4

81,5

Deutsche Erdöl ...........

113

112

112,75

111,25

Gelsenkirchener............. n

65

65,75

65,4

66,25

Harpener...............

96

95,5

95,9

95,5

Hoesch EstenKöln-Neuessen .. 0

7P,4

78,75

Ilse Bergbau . ... g

Ilse Bergbau Genüsse........ g

, H9,5

119,25

138

119,75

139 1

119,25 .

Klöcknerwerke ........... (

63,13

68

68,13

68,25 i

ManneSmann-Rödren. ...... 0

1 72,13

72,4

72,13

i 72l2p

28-Februar

I.März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Selb

Brie

Geld

Brie

Helstngfor»..

5,624

5,636

5,619

5,631

Wien.......

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag.......

10,38

10,40

10,38

10,40

Budapest ...

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,83

169,17

163,88

169,22

Oslo.......

63,99

64,11

63,94

64,06

Kopenhagen.

56,84

56,96

56,84

56,96

Stockholm...

65,63

65,77

65,63

65,77

London .....

12,725

12,755

12,725

12,755

Buenos Aires

0,648

0,652

0,648

0,652

Oieupod ....

2,512

2,518

2,512

2,518

Brüssel.....

58,50

58,62

58,52

58,64

Italien.....

21,81

21,85

21,63

21,67

Parts......

16,50

16,54

16,50

16,54

Schweiz ....

81,02

81,18

80,98

81,14

Spanien....

34,03

34,09

34,09

34,15

Danzig.....

81,77

81,93

.1,77

81,93

Japan ......

0,754

0,756

0,754

0,756

Rio de Ian. .

0,214

0,216

0,214

0,216

Iugostawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon ....

11,59

11,61

11,59

11,61

Geld

Brief

2,465

2,485

58,36

58,60

56,59

56,81

12,68

12,74

16,46

16,52

168,46

169,14

21,51

21,59

63,77

64,03

65,47

65,73

80,80

81,12

33,95

34,09