Die Schule der Volksgemeinschaft
Der Helfer des Dauern
Eine Anordnung Dr. Leys
Festlicher Ausklang
Amerika hält am Ma-System fest.
Das Scho im Ausland
(DNB.) Aus Anlaß des
Berlin, 30. Sept.
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Ä'ßÄifflÄ ÄÄÄ Slrbeitsbienft ha. der Reich--
Eine Rundfunkrede des Präsidenten.
vereinigt, kann auf die Dauer ein Volk erfolgreich seinen Lebenskampf bestehen. Dazu aber ist es nötig, daß der Hochmut der einzelnen Stände und Klassen ausgerottet und beseitigt wird, besonders aber, daß nicht ein Stand sich einbildet, die Arbeit des anderen schon als solche geringschätzig beurteilen zu können. (Heilrufe.)
Solange daher der jüdische Intellektualismus unser deutsches Leben vergiftet, ist eine Sicherheit für den Bestand des deutschen Bauern- und Arbeitertums nicht gegeben. Damit aber erscheint die Zukunft der Nation, die wesentlich von diesen Schichten mit in erster Linie getragen wird, fraglich zu sein. Wir haben gerade deshalb aber diesem Geist den schärfsten Kampf angesagt.
TNifsion der Verteidigung des eigenen Volkes hineinhob, so wird dereinst die Arbeitsdienstpflicht die Handarbeit im primitivsten Sinne erlösen von ihrer gesellschaftlich verächtlichen Einschätzung. Sie wird daher neben . den anderen Einrichtungen der Partei und des Reiches eine Institution sein jur lieber- 1 Windung der Klassengegensätze und der Bildung einer wahrhaften Volks-
ten, wollen in diesem Volke säen und mit Gottes gnädiger Hilfe einst auch ernten. Und wenn auch manches Wal der Hagel möglicher Dummheit und Gemeinheit dieses ober jenes vernichtet: Es soll uns das nie wankend machen. Wenn Menschen ein richtiges Ziel ins Auge fassen und es dann unentwegt verfolgen und jede ihnen vom Himmel geschickte Prüfung mit starkem Herzen bestehen, dann wird ihnen am Ende eines Tages die allmächtige Vorsehung
größere Streiks vorgekommen seien, so müsse doch anerkannt werden, daß die Wucht und die Ausdehnung der Erschütterungen viel weniger schwer gewesen seien, als früher. Arbeitgeber wie Arbeitnehmer hätten beide Schuld, wenn sie die Schlichtungsbehörde nicht voll in Anspruch nähmen und statt dessen durch Streiks Verluste erlitten.
Dann behandelte Roosevelt mit besonderer Wärme die Jrage der öffentlichen Arbeitsbeschaffung. Er rief aus: Kein Land kann sich die Verschwendung menschlicher Arbeitskraft leisten. Ich st ehe oder falle mit meiner Weigerung, eine dauernde Armee von Arbeitslosen als notwendigen Zustand für unsere Zukunft hinzunehmen. Wir müssen im Gegenteil unsere Wirtschaft fo planen, daß wir mit der Arbeitslosigkeit sobald wie möglich aufräumen und die Wiederkehr dieses Zustandes verhindern. Die Leute, die vor dem Sturm Unterschlupf gefunden haben, kommen jetzt heraus und vergessen, daß es überhaupt stürmisch gewesen ist. Sie zeigen auf England und behaupten, daß England durch die P oll* tik des Richtstuens aus der Krise herausgekommen sei. hat England die Dinge einfach gelassen? Ist England beim Goldstandard geblieben, als die Reserven in Gefahr waren? Ist England heute zum Goldstandard zurückgekehrt? Kein! England ist sei 1909 in den Fragen der sozialen Fürsorge viel weiter als Amerika. Und da werfen uns manche Leute vor, daß wir die Verfassung verletzten. Das ist reaktionäres Gerede von Juristen und Politikern, die in der Verfassung eine Schranke gegen den Fortschritt anstatt eine breite Bahn zu wahrem Fortschritt erblicken. — Präsident Roosevelt schloß mit der
Dieses Jahr der gemeinsamen Arbeit aller Deutschen wird für die Bildung der deutschen Volksgemeinschaft dereinst mehr bedeuten als heute überhaupt vorauszusehen ist. So wie die allgemeine Wehrpflicht den Soldaten aus der Ebene des Söldners in die ehrenhafte
erleiden. Dafür aber ist fein Leben von vornherein nicht zum Erfolg mehr bestimmt.
Wir aber wollen unser Deutsches Reich beftet-
wache des Reichsheeres am Tannenberg» denkmal aufziehen. Je ein Doppelposten wird am Sarkophag, vor dem Marschallturm und am Haupt» eingang des Denkmals aufgestellt werden. Der Be» fehlshader im Wehrkreis I wird i m Auftrag des Führers einen Kranz niederlegen, der die Aufschrift trägt: „In Dankbarkeit und Treue. Adolf hitler". Ein weiterer Kranz, der mit einer Schleife in den Farben der Reichskriegsflagge geschmückt ist, wird im Auftrag des Reichswehrministers niederge» legt und trägt die Beschriftung: „Die deutsche Wehrmacht".
von diesen Dienststellen bevollmächtigten Organe sind berechtigt, Beiträge zu erheben und Leistungen auszuzahlen.
2. Für alle Gliederungen der Deutschen Arbeits» front sowie der RS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", der NSBO. sowie der NS.-Hago gibt es nur eine Kassenführung. Das Schatzamt der Deutschen Arbeitsfront ist von mir angewiesen, für diese Gliederungen einen ordentlichen und einen außerordentlichen Etat für die Erfüllung ihrer Aufgaben aufzustellen.
3. Für die RS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" wird innerhalb dieser einheitlichen Kassenführung besonders Buch geführt. Das Schatzamt der Arbeitsfront überweist auf diese gesonderte Buchführung pro'Mitglied und pro Monat 0,20 Mark. Ebenso werden die Ausgaben besonders ausgezeichnet.
4. Vera nt wörtlich jedoch für die gesamte Kassenführung ist mir der verantwortliche Dienst- stellenleit er der Deutschen Arbeits- front.
5. Die Reichsberufsgruppe der Angestellten sowie dieReichsbetriebsgemein- schäft Landwirtschaft werden von dieser Umschaltung nicht betroffen. Die Reichsbe- rufsgruppe der Angestellten wird am 1. Dezember dieses Jahres in die Organisation der Arbeitsstont überführt. Die Ueberführung muß bis zum 1. Januar 1935 abgeschlossen sein.
6. Die Bezirkswalter und Gauwalter der Deutschen .Arbeitsfront melden bis zum 15. Oktober, daß die Umschaltung durchgeführt ist.
gez. Dr. R. Ley, Führer der Deutschen Arbeitsfront.
Berlin, 29. Sept (DBB.) Das Winlerhilfswerk des deutschen Volkes wird am 9. Oktober durch den Führer eröffnet. Erst an diesem Tage beginnen die Sammlungen für bas IBin- terhilfswerk. Die Sammlungen der landwirtschaftlichen Spenden für das Winterhilfswerk werden zum erstenmal durchdie Organisation des Reichsnährstandes unter der Leitung der Landesbauernführer vorgenommen. Spenden, die zu anderen Sammlungen vor dem 9. Oktober gegeben werden, kommen also dem „Winterhilfsweck des deutschen Volkes nicht zugute.
Arbeitsdienst und Nährstand.
Gott hat noch niemanden verlassen, der sich nicht selbst verließ
Roosevelts Erfolge im Kampf gegen den Wirtschastsverfall
der dann In erster Linie im Bauern, tn zweiter 'im Arbeiter zu suchen ist.
Wir Nationalsozialisten wissen sehr wohl, daß der Geist die Direktiven für dieses Leben erteilt. Allein wir wissen auch, daß der Geist seine dauernde Erneuerung und Ergänzung aus den bodenständigen Elementen eines Volkes zu zie- hen hat. Eine Ration von Professoren, Staatsbeamten, Gelehrten ufw. allein kann schon deshalb nicht existieren, weil die natürliche Entschlußkraft, die Kraft des Willens und des Herzens dann allmählich mehr und mehr erlischt. (Starker Beifall.) Rur wenn sich die Weisheit mit der primitiven Kraft der Selbstbehauptung
Zondon, 1. Okt. (DNB. Funkspruch.) Die en g- .chen Blätter bringen Berichte über das ltedankfest auf dem Bückeberg. Die „Times t hervor, daß die Bauern auf dem Buckeberg fällige Gründe zu festlicher Stimmung hatten. i neue Regime habe den Bauern angemessene ise für ihre Erzeugnisse, Sicherheit: in ber ®r’ ung ihrer Höfe und em Erbsystem gebracht, viele Schwierigkeiten, die sich in der Ver- ienheit aus Verpfändung und lLerschuldung er- n, beseitigte. Die Bauern seien der Mittelpunkt Anschauung von Blut und Erde gewesen, m idie Rassenlehre des Nationalsozialismus ihren druck finde. Zu den Bauern werde die Jugend Mation geschickt, um Gesundheit, Kraft, eine rüngliche Lebensausfassung und Geringschätzung s)ie städtische Zivilisation zu erwerben. Die Yen Blätter können es sich nicht versagen, auch dieser Gelegenheit ihren unfreundlichen Gesuy- lqegenüber dem nationalsozialistischen lcAusdruck zu geben. „Morning Post hebt den wrischen Teil des Festes besonders hervor, wah- rt„Daily Herold" bemerkt, das Fest aus dem Werg sei mehr eine nationalsozialistische Pro- pcdaversammlung gewesen als ein Erntedankfest.
Die Vollsgemeinschast des Arbeilsdienftes
Besuch im Arbeitsdienstlager auf dem Bückeberg.
französische Presse hebt aus der Rede des Füs die Aeußerung besonders hervor, daß der Rcalsozialismus nicht kapitulieren werde. Aun Siegeszug des Nationalsozialismus durch allllksschichten und deren Begeisterung weist der Fo" hin, stellt jedoch die lächerliche Behaup- iumf daß „mit der Bauernschaft die Militari- fier des Dritten Reiches ihre Vollendung erfah- 1 hfl SRnrie" kflwitht um
Die Worte des Führers rufen einen Sturm der Freude hervor. Die Heilrufe wollen schier kein Ende nehr nehmen. Mit erhobener Hand singen die 00 000 Menschen das Horst-Wessel-Lied. Der teichsobmann des Reichsnährstandes, Staatsrat Jl e i n b e r g, bringt ein dreifaches Sieg» ) eil auf Führer und Volk aus, das be- eistert ausgenommen wird. Das Deutschlandlied lingt machtvoll auf. Die Kundgebung wird ae- hlossen. Der Führer und seine Begleitung be- eigen die Kraftwagen und verlassen unter den nmer wieder sich erneuernden Heilrufen der Menge is Festgelände. Nun werden in kurzen Abständen 00 Fallschirmbomben abgefeuert. Wäh- nd die Massen dem prächtigen Schauspiel zusehen, folgt die Abfahrt der Ehrengäste in einer st endlosen Wagenkolonne. Auch die Massen setzten h dann zum Abmarsch in Bewegung. Ein großer »il der Festteilnehmer verbringt die Nacht in den oßen Zeltquartieren. Stundenlang noch bewegen h die sieben endlosen Kolonnen auf den Landaben nach ihren Auflösungsplätzen. Alles vvll- ht sich in der gewohnten Ordnung und Disziplin.
heute sehen wir dieses Ziel in der Ferne Es kommt aber die Zeit, da wird es das deutsche Volk unter seiner nationalsozialistischen Führung erreichen. Denn so wie wir in den hinter uns liegenden Jahren unverrückt auf unser Ziel losmarschierten, werden wir auch in der Zukunft den Weg zu halten wissen. Und so wie wir uns in der Vergangenheit niemals beirren ließen durch das Geschrei derer, die den Erfolg gar nicht wollen, oder durch die Warnungen jener, die an den Erfolg nie glauben durch die Rückschläge, die das Schicksal keinem, der tätig ist, erspart und die von den Zuschauern dann als Mißerfolg bezeichnet werden, wollen wir auch in der Zukunft nicht )as alte Sprichwort vergessen, daß dort, wo ge- )obelt wird, natürlich auch Späne fliegen. (Starker Beifall.) Wer niemals seinen Acker bestellt hat, vird selbstverständlich auch niemals einen Mißerfolg
bauernführer DarrS den Reichsarbeits- i führer hierl in d en Reichsbauernrat i berufen. Gleichzeitig hat Reichsarbeitsführer 1 hierl den Reichsbauernführer Darrö ' zum Ehrenführer des Arbeitsdienstes mit der Uniform eines Ober-Arbeitsführers ernannt.
An Hindenburgs Geburtstag Ehrenwache am Tannenbergdenkmal.
Berlin, 29. Sept. (DNB.) Anläßlich des Geburtstages des verewigten Reichspräsidenten, Generalfeldmarschall v. Hindenburg, wird am 2. Oktober von 8 bis 20 Uhr eine Ehren-1
hier seien alle Schichten unseres Volkes vertreten, und die große Volksgemeinschaft geschaffen, die der Nationalsozialismus von jeher ersehnt habe, hier setze die gegenseitige Erziehung ein, durch die jeder den anderen achten lerne.
Der Reichsarbeitsführer gedachte dann des Führers, dem alle Liebe und Treue gehöre, und brachte dann ein dreifaches heil auf den Ehren arbeitsführer D r. Goebbels aus, das aus dem Arbeitsdienst heraus mit einem Sieg- heil auf den Reichsarbeitsführer hierl beantwortet wurde. Reichsarbeitsführer hierl und Reichsmini» fier Dr. Goebbels fuhren dann die Lagerstraßen ab, umjubett von den vielen Hunderten von Arbeitsmännern, von denen so mancher nach den Händen dieser beiden Männer haschte, um sie zum Zeichen der Verbundenheit und der Verehrung herzhaft drücken zu können. Das Arbeitsdienstlager war auch das Ziel von vielen Tausenden von Besuchern, die immer wieder staunten über die Schönheit und Zweckmäßigkeit, mit der das Lager anaelegt ist, für den Arbeitsdienst allerdings eine Selbstverständlichkeit, denn man hat bisher von ihm nur Gutes
I gesehen.
Bückeberg, 30. Okt. (DNB.) Reichsministcr Dr. Goebbels und Staatssekretär hierl statteten am Samstag gegen 15 Uhr dem Lager des Arbeitsgaues XVIII, dessen Formationen auf dem Goebbels-Hof des Lagers mit ihren neuen Fahnen angetreten waren, einen Besuch ab. Der Reichsarbeitsführer zeigte die Verbundenheit des Arbeitsdienstes mit dem Bauerntum, die nicht nur bei Festen in Erscheinung trete. Der Arbeitsdienst rode O e d l a n d, um dem Bauern Aecker zu ' Er entwässere Wiesen, um dem jauern Weideland zu geben, er baue Deiche, um des Bauern Scholle zu schützen, und erschasfe Wege, >damit der Bauer sein Land erreichen könne. So trage auch der Arbeitsdienst seinen Teil gemeinf d)af L dazu bei, die Ernährungsfreiheit des deutschen Vol-
SMSWDWWS Politik ansehen. ^ravo! heilrufe, starker ®eifaK-) benn hier lebten und wirkten junge Männer aus VoUk^ist^und ^as V'olk nichts ist, wenn es keinen den Großstädten gemeinsam mit solchen vom Lande. Eigenen Bauer besitzt, (Beifall.) - w
Der Umbau der OAF. abgeschlossen
Oie bisherigen Verbände
in die Gemeinschaft aller schaffenden Deutschen aufgegangen.
Meine deutschen Bauern! Sie sehen hier auf dem Felde unter Ihnen tausende Männer des deutschen Arbeitsdienstes. Verstehen Sie, daß wir damit für die Bildung einer wirklichen deutschen Volksgemeinschaft und damit für die Rettung Ihres eigenen Standes mehr tun als alle sonstigen Regierungsmaßnahmen jemals fertigbringen könnten. (Erneuter stürmischer Beifall.) Denn indem wir jeden einzelnen Deutschen veranlassen, mit hacke und Schaufel in fleißiger Arbeit seinem Vaterlande zu dienen, führen wir einen Krieg gegen den Hochmutsteufel, der nur zu gern vom Throne der geistigen Beschäftigung auf die Mitmenschen (minutenlanger, nicht endenwollender Beifall) der körperlichen Arbeit herabsieht. Denn unser Arbeitsdienst ist nicht eine Einrichtung, um einzelne unglückliche Erwerbslose auf billige Weise zu beschäftigen, sondern eine Maßnahme, jedem einzelnen Deutschen — gleichgültig welcher Herkunft, welchen Standes und welch späteren Berufes — die Schaufel in die Hand zu geben und ihn zu zwingen, nunmehr im Kreise aller Volksgenossen und im Schweiße seines Angesichts das tägliche Brot zu verdie-i n e n. (Erneuter stürmischer, nicht endenwollender Beifall.) 1
Berlin, 29. Sept. (DNB.) Die Arbeitsfront ist die Organisation der Gemeinschaft aller schaffenden Deutschen. Arbeitnehmer und Unternehmer sind in ihr zusammengefaßt in der Erkenntnis, daß die Arbeit jedes Deutschen ein Dienst am Volke ist. Dieser Dienst verpflichtet den einzelnen gegenüber der Gesamtheit und gibt dem einzelnen das Recht, für diesen Dienst von der Gesamtheit Schutz und Achtung zu verlangen. Aus dieser Erkenntnis waren die Jnteressenverbände liberalisti- scher und marxistischer Prägung (Gewerkschaften und Arbeitgeber-Verbände) im nationalsozialistischen _____ , Deutschland unmöglich. Der nationalsozialistische doch noch die Früchte ihres opfervollen Rin- Staat verlangt einen gerechten Ausgleich gens geben. Denn Gott hat noch keinen auf der berechtigten Interessen der einzelnen
dieser Wett verlassen, ehe er sich nicht selbst Menschen. Die nationalsozialistische Partei und die
verlassen hat. ihr angeschlossenen Gliederungen, insonderheit die
'' J e Deutsche Arbeitsfront, betrachten sich als
die ehrlichen Makler für diesen Ausgleich. Deshalb war es notwendig, die Verbände aufzulösen und an ihre Stelle nach dem Vorbild der nationalsozialistischen Partei die _ s . .Menschen ohne Unterschied von Klasse und Berufe
Ueberall herrscht Begeisterung über die Eindrücke Blocks, Zellen, Betriebsgemeinschasten, Ortsgrup- dieses Feiertages. n . , pen, Kreise und Gaue zusammenzufassen.
In Rheden, dem Wohnsitz des Landesbauern- \r Arbeit ist nun vollendet. Nach dem ührers von Rheden, fand das Dankfest des dem- Lger,j)t bcr verantwortlichen Dienststellen ist die neue chen Volkes einen Abschluß, wie man sich ihn md)t Drqaniiation der Deutschen Arbeitsfront entspre- chöner und besser denken konnte. Aus der ganzen . d dem Dienstbuch der DAF. durchgesührt. Umgegend waren die Bauern herbeigeeilt, um dem M qxdne i ch an: Reichsbauernführer ihren Dank sur me am 1 Verwaltung, Einzug der Beiträge und Bauerntum geleistete Arbeit abzustatten. Den hohe- Auszahlung der Leistungen der bisherigen 23er» punkt des Abends bildete ein riesiger Fackelzug bänb°e get)t auf die Dienststellen der zu Ehren des Reichsbauernführers, an Dem tau- Deutschen Arbeitsfront über. Nur die sende Volksgenossen aus dem ganzen Kreise teil-' nahmen. Frau von Rheden überreichte dem Reichsbauernführer nach altem Brauch die Ernte- trone mit den Worten, die deutschen Bäuerinnen wollten damit ihren Dank ausdrücken, daß auch sie jetzt im Reichsnährstand eingegliedert seien. Reichsbauernsührer Darrö gab feinem tiefstgefühlten Dank Ausdruck. Die Menge stimmte dann begeistert in das auf Führer, Vaterland und Landvolk ausgebrachte Sieg-Heil ein und fang das Deutschland- und das Horst-Wefsel-Lied.
I Washington, 1. Okt. (DNB. - Funkspruch.)
♦ Präsident Roosevelt hielt am Sonntagabend
sozialistischen Regimes, sei die Erklärung, daß eine über sämtliche amerikanischen Sender eine Rede Welt von feindlichen Mächten heute nicht mehr über die Wirtschaftspolitik feiner ^g^rung. Roose- Deutschland auf die Knie zwingen könne. Die übri- vell betonte eingangs, daß sich diegesamte wirt- aen Blätter sind auf den gleichen Ton gestimmt, schaftliche Lage in den Vereinigten Staaten seit dem Der vom Führer erneut betonte Friedenswille Frühjahr 1933 o^^nsichtllch g e b e ss e *t ^be und Deutschlands wird kurz angedeutet. Seme Fest- vechcherte, daß er an dem neuen Kurs und stelluna dak Deutschland sckt einem Jahre nicht a n de m N i r a - S y ste m se st h a 11 e n w e r o e. ichwächer sondern stärker geworden sei, veranlaßte Dann wandte sich der P^^^dent^gegen die Kritiker, wKMTlta kann Adolf di- ihm Verschwendung offentücher MMel oorwur- HM-r ouss Wort glauben. Unbestreitbar ist ,en, und erklärte, daß das Nrra-Syst-M mU ge- Deutschland seit dem Tage, an dem es den Volker- wissen Aenderungen zu em« dauernden E *••**•*■
Beginn »es Wmterhilsswerks g,—
AM tobcr» pital und Arbeit erprobt werden könne
Roosevelt bemühte sich, die Wirtschaft darüber zu beruhigen, daß er n i ch t den Unternehmer- g e w i n n a b s ch a f f e n und den Staatskapitalismus einführen wolle. Er habe die meisten Banken, die vor dem Zusammenbruch standen, gerettet, sowie darüber hinaus den Gläubigern und den Schuldnern aebolfen Er habe auch der wilden Börsenspekulation einen Riegel vorgeschoben und der Privatwirtschaft aus dem Weg der Erholung geholfen. Unter der ßeituna des N i r a - S y st e m s wurde die Rmber» arbeit abgeschafft, die Arbeitszeit verkürzt, Mindestlöhne eingeführt und andere Lohne den steigen- nenLebenshaltungskosten angeglichen. Vier Millionen Arbeitslose wurden neu ein» ae(teilt und die Arbeitgeber erfreuen sich nach einer Zeit der Geschäftsverluste seit einem Jahre eines ständig sich hebenden Gewinnniveaus. Er l-chn- auf die Kräfte, die in der überlieferten, ame. rikanischen Privatinitiative und in dem Anreiz an» gewes enen privaten Gewinns stecken, als wesentliche Hilfsmittel in biesem Kamps. Wenn auch einige


