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Deutschland noch viele ,ir alle wissen, daß es

Wir alle wissen, daß es in

Kreisamtsleitung der NSV.

Willi Hainbach, Kreisprovaganda- und Prefse- walter der NSV.

unterernährte Kinder gibt, wir ..... ...

in Deutschland Mütter gibt, die in Sorge der Ge- burt entgegensetzen, weil sie nicht wissen, wie sie ihr Kind ernähren sollen, wir alle wissen, daß in Deutschland noch viele Familien Jahr um Jahr in menschenunwürdigen Wohnungen hausen müssen!

Was hast du, lieber Volksgenosse, getan, ujn diesen Aermflen zu helfen? hast du als Deutscher das Sehnen deines Volkes nach Leben und

legen.

Sozialistische Tat reißt trennende Schranken der Herkunft, des Namens, des Berufes und des kon­fessionellen Haders nieder und bildet die große Ka­

den Dienst an der Gesamtheit der Nation. Die Be­geisterung einsatzbereiter Jugend erfüllt sie, ein ein­ziger Glaube bestimmt ihr Handeln als junge fana-

Kraft, nach Werden, Gestalten und Erhalten, nach Zeit und Ewigkeit verstanden? hast du wieder Glauben gewonnen an die unerschöpf­lichen Kräfte unseres Volkes, fo hast du auch wieder Glauben gewonnen an die Sendung deines Volkes, muht du dich beugen vor dem heiligen Mysterium von Mutter und Kind!

Nur ein Volk, das von Glauben erfüllt ist an das ewige: Es werde! wird immer Kraft finden und sie zu gebrauchen wissen z-um Aufbau und als Ga­rant für eine jahrtausendelang währende Zukunft und zum Segen für die nachkommenden Geschlechter!

hilf auch du, trag auch du ein kleines Teilchen zum Gelingen bei! Denke immer daran, daß aus vielen kleinen Spenden ein Gröhes wird, dah das Wollen aller das Gelingen verbürgt!

Gebe Zeder am Sonntag!

Heil Hitler!

Mitteilungen darüber werden in der Presse bekannt­gegeben. - . , , _

Lieber die Aragen der Technik, insbesondere über die im Werden begriffeneVolkskammer der Technik", sowie über die zukünftige Gliede­rung in den technischen Verbänden und Ver­einen wird der NSBDT. regelmäßig berichten. Alle dem NSBDT. noch nicht angehörenden Pg. werden aufgefordert, demselben beizutreten, was infolge der geringen Mitgliedsbeiträge, die insbesondere die Pg- und SA.-1Uänner zu be­zahlen haben, kein nennenswertes Opfer be- deutet.

Anmeldungen sind an den NSBDT., Gießen, Postfach 81, Fernruf 2044/2045 zu richten.

Männer der Bewegung zumTag der 100 000"

Nationalsozialistischer Bund deutscher Technik

Früher KDAJ.

Das eine ist so wichtig wie das andere. Der Hitler- junge muß auch erfüllt sein von dem Willen zur Disziplin und zur bedingungslosen Unterordnung. Wenn diese Eigenschaften in dem Hitlerjungen ver­einigt sind, dann wird er das vollenden, was wir Alten unter der Führung Adolf Hitlers begonnen haben.

Gaupreffeamlsleiter WoweneS:

HJ.° und Jungvolk-Kameraden! Als ich mit lächerlich wenigen deutschen Jungens die Ehre hatte, vor nunmehr fast zehn Jahren am Aufbau einer nationalsozialistischen Jugendbewegung mitzu- arbeiten, erfüllte uns wenige Jungens damals schon der Glaube an die kommende Größe dieser Be­wegung. Dieser Glaube hat gesiegt!

Auch vom Sieg waren wir von Anfang an felsen­fest üoerzeugt, aber das Tempo dieses Sieges, die Schnelligkeit des Wachstums der HI. in die Breite und Tiefe hat uns alle überrascht. Die Partei be­wundert euren Eifer und den Fleiß eurer jungen Führer. Wir sind überzeugt, daß ihr den von der Partei frei gemachten Weg der deutschen Erhebung weitermarschieren werdet im Sturmgeist der ersten Angriffsjahre der NSDAP. Eurer Disziplin und Hingabe muß die restlose Eingliederung aller wirk­lich deutschen Menschen in unsere Weltanschauung total gelingen.

Weil wir das ganze Deutschland lieben, soll Deutschlands ganze Jugend in euren Reihen stehen!

Als wir anfingen, stand in Deutschland ein Mann gegen alle, wenn wir enden, soll Deutschland stehen wie ein Mann!

Alle für einen und jeder für alle!

DerMrerderSAGrupveHessen GruvpenMrer Veckerle:

Dem Tag der 100 000 jungen Kameraden der HI. entbietet Frankfurts SA. mit den herzlichsten Willkommen-Grüßen ein freudiges Heil Hitler!

Mögen die Stunden, die ihr in unserer Mitte ver­weilt, in euch nicht nur das Gefühl der Verbunden­heit mit unserer schönen Vaterstadt, sondern auch mit seiner SA. vertiefen.

Die Mssenlager der HZ. sind bezogen

Gauleiter Sprenger bei der Zugend.

Stoffe behandelten:

Am 12. Juli 1933 berichtete der Bezirksleiter < über die Führer-Tagung des KDAJ. in I W e i m a r", die dort am 24. und 25. Juni 1933 stattgefunden hatte. !

Am 12. September 1933 sprach Bürgermeister Dr.-Jng. Hamm überBauordnung, Hypo­thekenfragen, Beleihungswesen und deren Auswirkung auf den Städte- 1 b a u".

Am 10. Oktober 1933 fand ein Sprechabend statt, an dem der Bezirksleiter überDas Leben und Wirken Gottfried Feders", Ober- I baurat Berck, der Leiter der staatlichen Betriebe Bad-Nauheim, überLuftschutz und über b i e in Bad-Nauheim abgehaltene Luftschutzübung" sprachen.

Einen für unsere oberhessische Heimat sehr auf­schlußreichen Vortrag hielt am 14. November 1933 DbAbaurat Berck (Bad-Nauheim). Er behandelte dieM ineralquellen Oberhessens und deren Nutzung", insbesonderedie Ther­malquellen in Bad-Nauhei m".

3m Januar 1934 wurde eine Organifatlons- Aenderung derart vorgenommen, daß der bis dahin bestehende Bezirk Oberhessen aufgelöst und in zwei Bezirke aufgeteilt wurde. Die kreise Gießen, Alsfeld, Lauterbach und Schotten wurden in einen neuen nördlichen, die kreise Friedberg und Büdingen in den südlichen Be­zirk Oberhessen zusammengesaht. Dadurch schieden die Mitglieder der kreise Friedberg und Büdingen, insbesondere die recht zahl­reichen Mitglieder aus Friedberg und Bad- Nauheim, aus der Bezirksleitung Gießen aus.

Am 9. Januar 1934 sprach Stadtbaurat ®ra = d e r t (Gießen) überDie Entwicklung der Stadt Gießen, insbesondere über d i e bauliche Entwicklung des Stadtbildes in f r ü h e si e r Zeit". Dieser Vortrag fand im Kunstwissenschaftlichen Institut der Universität unter Vorführung von Lichtbildern statt und war ins­besondere für Bau-Ingenieure und Architekten, so­wie für alle geborenen Gießener von größtem Interesse, da er das Werden der alten Burg und der Stadt Gießen in außerordentlich interessanter Weise behandelte.

Am 14. Februar 1934 sprach der Kanzler der Universität Pg. Prof. Dr. Hummel überM a r- jismus, Liberalismus und Nationa­lismus" und eröffnete damit eine Reihe von

teiligte.

Für den 25. April 1934 hatte der KDAJ. den Kreis-Preffewart und Schulungsleiter Pg. Michel ür einen lehrreichen Vortrag überStaats­bürger und staatsbürgerliche Ver­pflichtung" gewonnen.

Am nächsten Schulungsabend, den 9. Mai 1934, prach Stadtbaurat Gravert über das Thema Praktische Arbeitsbeschaffung in Gieße n", wobei er insbesondere über die Sied­lungs-Projekte und sonstige von der Stadt Gießen geplante Anlagen, Bauten und Sportplätze sprach. Im Anschluß daran sprach Architekt Völker (Gießen) überDer Architekt im national- ozialistischen Staa t", wobei er einen Ver­gleich zog zwischen der Tätigkeit der Architekten im Weimarer System und über deren Ausgaben im Dritten Reich.

Am 23..Mai berichtete der Leiter der Abteilung Erbgesundheits- und Rassenpflegs" Pg. Dr. med Kranz (Gießen) über die Maßnahmen des Drit­ten Reiches zur Gesundhaltung und Pflege von Volk und Rass e".

Sodann folgte am 6. Juni 1934 ein großer Film- und Lichtbildervortag im Lichtspielhaus, Selters­weg, bei dem Dr. Jng. Schliephake über El ektrizitäts-Wirtfchaft im Dritten Reich" und Obering. Kurz überErzeugung, Umformung und Umrichtung des elek­trischen Stromes" an Hand einer großen An­zahl von Lichtbildern und eines Filmes von etwa 45 Minuten Laufzeit, sprachen.

Beschlossen wurden die Schulungsabende des Sommers 1934 durch einen Vortrag des stellvertre­tenden Kreisleiters Pg. H o p f e n m ü l l e r am 20. Juni 1934 über das ThemaW o steht der Nationalsozialismus heute."

tische Kämpfer: der Glaube an den einzigen Führer, dessen Namen sie tragen: Adolf Hitler!

DerheUcheStaafSministerIung

Eine der wichtigsten Aufgaben, die der national­sozialistische Staat hat, ist die Erziehung der Jugend im Geiste nationalsozialistischer Opferbereitschaft. Die Jugend muß aber auch wissen, daß von ihr in ihrem späteren Leben Leistungen verlangt werden.

Auch dieser letzte Vortrag und Schulungsabend erfreute sich eines lebhaften Besuchs, wie überhaupt gesagt werden muß, daß die Mitglieder des KDAJ., nicht nur die in Gießen wohnen, sondern auch zahl­reiche auswärtige Mitglieder, den Vorträgen stets lebhaftes Interesse entgegenbrachten und dies durch zahlreichen Besuch bestätigten. Auch aus technisch interessierten Kreisen der Bevölkerung Gießens waren die Vorträge zumeist lebhaft besucht, insbe­sondere der große Filmvortrag, der anscheinend über die Kreise der KDAJ. hinaus, lebhaftes Interesse erweckt hatte.

Durch Verfügung des Stellvertreters des Füh­rers vom 31. Mai 1934 wurde der KDAJ. aufgelöst und an feiner Stelle der NS.Vund deutscher Technik (NSBDT.) errichtet, der nicht mehr demKampfbund für die deutsche Kultur", sondern der politischen Organisation der

NSDAP, unmittelbar unterstellt wurde.

Gleichzeitig wurde die Abteilung Wirtfchafts- technik und Arbeitsbeschaffung (U 3 B) der po- Mischen Zentralkommission der NSDAP, auf­gelöst und an deren Stelle dasAmt für Tech­nik" bei der Reichsleitung, den Gau- und Kreis­leitungen, errichtet.

Es würde zu weit führen, an dieser Stelle über die zukünftigen Aufgaben der NSBDT. und AfT. zu sprechen.

Die Amtsleiter des AfT. sind Führer des NSBDT. für die betreffenden Dienstbereiche.

Während des Sommers hatte der Gau-Amtsleiter des AfT. und Führer der NSBDT. im Gau Hessen- Nassau wiederholt Gelegenheit genommen, die Kreise

Frankfurt a. M., 31. Slug. (LPD.) Der Ge- bietsaufmarsch der Hitlerj u g e nd des Gebietes 13, derTag der 100000' hat be- iionnen. In den beiden Riesenzeltstädten im Ost- und im Huthpark find über 100 000 Hitlerjungen und Jungvolkpimpfe zum größten Jugendaufmarsch der Welt zusammen gekommen, um aufs neue m feier­lichem Bekenntnis dem Führer Treue zu geloben.

Rund 1500 Zelte, jedes mit einem Fassungsver­mögen von 75 Mann, bedecken in den beiden Parks eine Bodenfläche von 116 000 Quadratmeter. 5000 Zentner Stroh mußten angefahren werden, um als Lagerstreu zu dienen. Hunderte von elektrischen Lichtleitungen mußten gelegt werden. Telephone verbinden das Lager mit der Außenwelt. Eine eigene Post wurde errichtet. Sanitäts- und Ver­pflegungsanlagen werden allen in den nächsten beiden Tagen entstehenden Ansprüchen genügen. Besondere Wasserleitungen versorgen die riesigen Waschanlagen. Vor den Toren der Großstadt sind zwei neue Riesenstädte entstanden.

Während immer neue Sonderzüge mit Teilneh­mern an dem großen Gebietstreffen der Hitler­jugend auf dem Frankfurter Haupwahnhof eintref- fen, immer neue Kolonnen zum Lager im Ostpark marschieren, wurde dort die feierliche Eröffnung vorgenommen. Kurz vor 22 Uhr erschien Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger im Ostpark und begrüßte die vielen Tausende von Hitlerjungen, die sich hier zu abendlicher Stunde versammelt hatten und ihren Gauleiter und den Führer des Gebiets 13 der HI., Kramer, be­geistert empfingen. Nachdem die Marschweisen einer HI.-Kapelle verklungen waren, begrüßte Reichsstatt- tzalter Sprenger in herzlichen Worten die Jungens:

Vor einigen Jahren noch habe es nur hier und da einige wenige unerschrockene junge Kämpfer gegeben, die in der nationalsozialistischen Ju­gendbewegung Seite an Seite mit Partei und SA. gekämpft hätten. Heute feien allein aus dem Gebiet heffen-Nasfau 100 000 Wann in diesem herrlichen Lager versammelt. So fei die Saat, die Adolf Hitler einst gelegt habe, in herrlicher Ernte aufgegangen. Es fei die deutsche Jugend, die hier in ihre Zukunft marschiere. Sie fei die Garantien der Volksgemeinschaft, die unser Führer dem deutschen Volke aufbauen und schenken wolle.

In der HI. dürfe niemand fein, der abseits stände. Die Bewegung dulde keine Prozentrechnung. Nie-

seines Gaubereiches zu besuchen und mit denselben persönlich in Fühlung zu treten.

Es besteht die Absicht, dies auch in Zukunft durchzuführen, damit der persönliche Zusammenhalt zwischen Gau, Kreis und den Mannern der Tech­nik immer fester und vertrauensvoller werde.

Der NSVDT. wird in Gießen etwa Ende Sep­tember seine Vortragstätigkeil wieder aufnehmen, es wird voraussichtlich ein großer, allgemeinver- tändlicher Film-Vortrag für die Mitglieder des NSBDT., ferner aber auch für den Arber sdienst, die SA., SS., Technische Nothilfe im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, stattfinden. Dieser Film- und Licht­bildervortrag wird voraussichtlich die Verwendung der Elektrizität im Haushalt, in der ^u^ustrie, im Handwerk und der Landwirtschaft behandeln. Nähere

Der KDAJ., feit dem Sommer 1934 NSBDT. genannt, hatte im Dezember 1932 den ersten Ver­such gemacht, in Gießen eine Ortsgruppe auf­zutun. Nur vier Männer erschienen zu der ersten Besprechung, die mitten in der Kampfzeit zwischen dem 6. November 1932 und der Machtergreifung lag.

Ein Aufruf, der nach der Machtergreifung an die Technikerschaft erging, hatte den Erfolg, daß etwa 120 Ingenieure, Architekten, Tech­niker und Chemiker zur Gründungsversamm- lung am 10. Wai 1933 erschienen, von denen sich rund 60 als Mitglieder des KDAJ. meldeten.

Damals waren die preußischen Kreise Wetzlar und Marburg noch bei der Gießener Ortsgruppe vertreten. Sie wurden kurz darauf als selbständige Ortsgruppen aufgetan, während die sechs ober­hessischen Kreise einen KDAJ.-Bezirk mit dem Sitz der Bezirksleitung in Gießen bildeten.

Die junge Ortsgruppe entfaltete eine lebhafte Propaganda- und Versammlungstätigkeit mit zu­meist sehr gut besuchten Vorträgen, die folgende

mand dürfe sich in der HI. vor einer Aufgabe drücken. Sie müsse in ihrer Haltung so vorbildlich sein, daß die deutschen Eltern ihre Kinder gern'zur Jugend Adolf Hitlers schickten. Der Führer habe in derPartei das Fundament für den Staat der Zukunft gelegt, die HI. müsse in dem Geist Adolf Hitlers die Zukunft ge st alten. Dann habe sie für ihre Zukunft den Weg bereitet zu Ehren des Dritten Reiches und seines Führers! Tausendfach fielen die jungen Zuhörer in das Heil ein, das der Reichs? Statthalter auf den Führer ausbrachte.

©er Führer des Gebietes 13/ Kramer wandte sich dann an feine Gebietsgefolgschaft. Das Lager, zu dem sich hier die HI. zusammengefunden habe, sei ein Ausdruck der jungen Generation, die kraftbewußt vorwärts strebe. Die Jungens seien hierher gekommen, um gerade in diesem Gebiet, das früher durch drei Ländergrenzen zerrissen gewesen sei. ein Bekenntnis zum großen Deutschland abzu­legen.

Es gebe keine preußische, bayerische oder hes­sische HI., es gebe nur eine deutsche Hitler­jugend.

Das Lager solle aber vor allem Kunde davon geben, daß die Hitlerjugend angefangen habe, aufzubauen. Ihre innere Daseinsberechtigung erweise die HI. durch ihre Leistungen. Siegesbewußt marschiere sie in die schwere Winterarbeit, die ein Ringen um die Jungens sein werde, die noch abseits ständen. Es sei zugleich ein Kampf um die Anerkennung bet allen.

Die HI. müsse von jedermann als ein großer und wertvoller Erziehungsfaktor neben Eltern­haus und Schule angesehen werden.

Diesen Anspruch leite sie aus ihrem fanatischen Be­kenntnis zum Führer und zum nationalsozialistischen Staate her. Fanatische Kämpfer sollten alle Zeit aus der HI. hervorgehen, die nicht nur in ihrer Jugend unbedingt zum Führer ständen, sondern für die auch im Alter Untreue oder gar Verrat eine Unmöglichkeit bedeuteten. Eine Jugend müsse er­stehen, die nichts kenne als einen Führer, ein einiges Volk und einen unverbrüchlichen Glauben.

Mit dem Bekenntnis zu Adolf Hitler eröffnete Gebietsführer Kramer das Lager und übergab es dem Leiter der Gebietsführerschule Fritz Hand­werk.

Mit der feierlichen Flaggenhifsung und dem Lied der Jugend fand die Kundgebung ihren Schluß.

gangenbeit, auf Blut und Seele, erwachsen hier die Möglichkeiten, die kommenden Jahrhunderte zu meistern in dem Sinn der Sehnsucht und der Hosf- nung der vergangenen tausend Jahre.

100 000 Hitlerjungen marschieren? Zerstampft wird hier instinktloses Gerümpel liberalistischer und marxistischer Verirrungen.

100 000 Hitlerjungen marischieren! Hier marschiert ein taten- und hofsnungsfrohes Geschlecht. UmdeuL-

Der Stellvertreter des Führers hat im Einver­nehmen mit dem Herrn Reichsminister der Finan­zen die vom Amt für Volkswohlfahrt bei der Ober­sten Leitung der PO. für den 2. September 1934 vorgesehene Sammlung für das Hilfswerk M utter und Kind" zugelassen.

Das HilfswerkMuller und Kind" Hal die Auf­gabe, im Sinne einer gefunden Vevölkerungs- polilik IHufter und Kind in gesundheitlicher und fürsorgerischer Hinsicht zu erfassen.

Reichsstatthatter

Gauleiter Sprenger:

Hitlerjugend des Gebietes 13!

100 000 Hitlerjungen werden am 1. und 2. Sep­tember ihr stolzes Feldlager vor der Reichsstadt Frankfurt beziehen und in einem gewaltigen Auf­marsch ihr leidenschaftliches Bekenntnis zum Führer, für Volk und Staat ablegen.

In der Geschichte der nationalsozialistischen Jugendbewegung Hessen - Nassau ist es das erste Mal, daß ihr so zahlreich und geschlossen marschiert. Ein weiter Weg liegt zwischen dem ersten Auftreten der jüngsten Kämpfer bis zu diesem großen Massen- ckusmarsch. Ihr seid die stolze Sicherung der deut­schen Erhebung für die Zukunft, seid ein neues Geschlecht, das sich über Klassen- und Konfessions­gegensätze hinweg zu einer lebendigen Kamerad- schäft verschmolzen hat.

Ihr seid als junge Gefolgschaft der von uns erhobenen Fahnen Adolf Hitlers die Träger der nationalen Revolution und ihr Vollender in der Evolution.

Auf euch schaut nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Welt.

Ich grüße aufrichtig das junge Deutschland, bas ewige Deutschland der Zukunft!

Gebietsführer Kramer:

Marschierender Wille läßt hunderttausend Jun- gens, geläutert durch den Ernst und die Größe des Geschehens unserer Tage, als junge politische Sol­daten in der alten Reichsstadt Frankfurt marschieren.

Junge Kraft ist es, die hier marschiert. Als Ban­nerträger einer Weltanschauung kommen die Jun­gens von den rauhen Höhen des Westerwaldes ebenso, wie aus der sonnigen Pfalz, aus dem hohen Vogelsberg und dem Odenwald. Grenzen find ge­fallen! Zum Main, dem Strom, der oft Deutsche von Deutschen geschieden hat, sind sie gekommen, Bekenntnis zum großen Deutschland, der ewigen, sie alle verbindenden Schicksalsgemeinschaft abzu-

Miflerwlraf MMausen:

leniuneuen jiaoers iiieuet uhu vuuci uie «iuKe mu» A __ _ ' , . ... ...

meradschaft, die nur eines kennt: die Leistung und . *00 000 Hltlerjungen markieren! Deutsches Vo k - - - - - -- -- - - horch auf! Das vft der vernehmbare Gleichschritt

deutschen Instinkts, deutscher werdender Kraft: das ist der unverfälschte Wille zur deutschen Zukunft. Aufgebaut auf den gesunden Fundamenten der Ver-

Aufruf

zur Sammlung für ,/Mutter und Kind^ am Sonntag, dem 2. September.

richtete überDen Tag der deutschen Tech­nik in Le ipz i g".

Im Rahmen der von der Reichsleitung angeord­neten Schulungsabende hielt am 18. April 1934 der neue Kreisleiter, Gau-Inspekteur und Provin- zial-Direktor Klostermann, einen außerordent­lich inhaltsreichen Vortrag überNational- Dualismus als Weltanschauun g". An- chließend daran sprach Bürgermeister Dr.-Jng. Hamm überArbeitsbeschaffung", daran knüpfte sich eine sehr lebhafte Wechselrede über die Aufgaben des Nationalsozialismus auf dem Gebiete der Arbeitsbeschaffung, an welcher Aussprache sich insbesondere Pg. Klostermann sehr lebhaft be-

Schulungsabenden, die insbesondere dem welt­anschaulichen Programm des NS. galten.

Am 10. und 11. März 1934 tagte die Reichs­leitung des KDAJ. In Leipzig, woselbst derT a g der Deutschen Technik" unter lebhafter Be­teiligung aus oem ganzen Reich stattfand. Die Be­zirksleitung Gießen war durch mehrere Mitglieder vertreten.

Am 21. März 1934 sprach Universitäts-Professor Dr. Bötticher in außerordentlich fesselnder Weise überDas Gesetz zur Ordnung der Nationalen Arbeit". Der Bezirksleiter be=