♦ Bellersheim, 1. Juni. Am kommenden Sonntag, 3. Juni, findet hier im Saale Angermüller in der hiesigen Ortsgruppe die Einweihung der Fahne der Deutschen Arbeitsfront statt.
4- Grünberg, 31. Mai. Gegenwärtig wird hier mit der U m p f l a st e r u n g der Markt,- gaffe begonnen. Damit wird nun auch die letzte Hauptverkehrsstraße unserer Stadt endlich in einen guten Zustand gebracht, nachdem im vorigen Jahre die beiden anderen Derkehrsstraßen Rabegasse und Rosengasse, neu hergerichtet wurden. Jedenfalls werden dann endlich die meist aus den Kreisen der Autofahrer stammenden Klagen über den schlechten Zustand der Grünberger Straßen verstummen.
Kreis Büdingen.
Bobenhausen, 1. Juni. Gestern beging hier in großer körperlicher und geistiger Frische unser ältester Ortsbürger, Polizeidiener und Flurschütz Heinrich A l b r a n d , seinen 80. Geburtstag. Schon seit 26 Jahren steht er im Dienst der Gemeinde und versieht noch bis heute zur vollsten Zufriedenheit seinen täglichen Dienst — Auf Anregung der Ringführerin des BdM, Thekla Kuhl-Ranstadt wurde hier eine BdM.-Gruppe gegründet, der fast alle hiesigen Mädels beitraten.
Kreis Schotten.
rl. Schotten, 31. Mai. In der hiesigen Turnhalle fand heute eine Versammlung d e s Kreisoereins Schotten des NSLB. statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein sehr beifällig aufgenommener und anregender Vortrag des Hilfsarbeiters im hessischen Schulministerium, Rektors Siebert (Darmstadt), über „Neue deutsche Erziehung und deutsche Schule". Er wies gleich von vornherein darauf hin, daß er nicht als Vertreter der Behörde, sondern als Jungoolkführer, als Vertreter der jüngsten Generation rede. Zunächst sprach er von dem vom Führer angeordneten Kamps gegen einen Reihe von Menschen in unserem Volke, der nicht aus einer Verteidigungsstellung geführt werde. Gut unterrichtet über die bestehenden Verhältnisse in Land und Stadt schilderte er lebenswahr die drei hauptsächlichen derzeit bestehenden Gefahren für eine erquickliche und stetige Aufbauarbeit:' das oft verständliche und trotzdem durchaus als auifbaufeindliche Meckern unter Bauern, Beamten und Spießern aller Art, die E
des politischen (negativen) Witzes und die besonders zu beachtende „schwarze Gefahr". Auch die dagegen notwendigen und von Fall zu Fall geeigneten Kampfmaßnahmen gab er im einzelnen an. — Auf sein eigentliches Thema eingehend, wies er zunächst auf das Hin- und Herschwanken zwischen allen möglichen Bildungs- und Erziehungszielen in den 14 Jahren nach dem Kriege hin. Unser Lehrerführer S ch e m m habe uns endlich aus solchem unerquicklichen Zickzackkurs herausgeführt. Heute gelten für uns nur noch zwei Ziele: Volk und Gott. Dem überstarken Betonen des „Nur- Wissens" steht nun entschieden die Betonung des Charakters entgegen. Wissen und körperliche Tüchtigkeit kommen erst in zweiter Linie. Die Lehrer als Erzieher stehen vor einem vollkommen neuen Zustand: Zu den alten Erziehungsfaktoren Elternhaus und Schule tritt nun Jungvolk und Hitler- Jugend. Heber die vielen erklärlichen Unstimmigkeiten hinweg ist es Pflicht der doch erfahreneren Lehrergeneration, eine geeignete Grundlage zur Zusammenarbeit zu schaffen. Wo wirklich untragbare Führer in der Jugendbewegung sind, wurden und werden sie durch geeignetere ersetzt. Die Lehrer müssen unumwunden der HI. und dem Jungvolk einen Erziehungsanspruch zugestehen. In den oberen Stellen ist eine Einigung längst vollzogen. Wenn die drei genannten Erziehungsfaktoren gegeneinander stehen wollten, so wären sie alle auch Feinde des nationalsozialistischen Staates. Wir wollen doch nicht eine Arbeit tun, die nur die Gegenwart ausfüllt, nein, sie soll ganz und gar auf die Zukunft abgestellt sein. Diese Jugend muß einmal in Stand gesetzt werden, das Erbe so zu gestalten, daß es niemals mehr eine Zeit gibt, wo die in allen Teilen deutsche (nationalsozialistische) Weltanschauung aus unserem Volk herausgerissen wird. Reicher Beifall bewies die Uebereinstimmung der Versammlung mit den vorgetragenen Gedanken. Kreisobmann Schneider dankte dem Redner und mahnte, diese Gedanken mit,zunehmen, zu ringen und zu kämpsen um die neue Weltanschauung, die in uns noch nicht volle Wirklichkeit geworden ist. Danach erledigten die verschiedenen Fachschaften noch eine umfangreiche Tagesordnung.
= Schotten, 31. Mai. Der Straßenzug Schotten — Nidda, der wegen seines schlechten Zustandes seither zu berechtigten Klagen Anlaß gab, illll nndl im P.nufp hipfp« flnhrp« in ioinor nnnaon
Naln rod — Eichelsdorf wurde bereits tm Vorjahre verbreitert und hergerichtet. Die Verbreiterung und Kuroenüberhöhung an dem Straßenteu Schotten —Rainrod ist schon im Gange. Anschließend an den Stadtrand von Schotten werden IV2 Kilometer der Strecke gepflastert. Die Verbreiterung der Straße Eichelsdorf — Nidda, an deren Rand die Bahnlinie entlang führt, macht etwa 35 000 Kubikmeter Erdbewegung notwendig. Diele prächtige ' Chausseebäume müssen entfernt werden. Aber wichtiger ist es, die Straße gefahrenfrei für den Verkehr zu machen, was bislang nicht der Fall war. Eine Verlegung des Schienenstranges der Eisenbahn scheint nicht geplant zu sein
♦ Laubach, 31. Mai. Am Samstag veranstaltete die Ortsgruppe der NSDAP, im gut- besetzten Saale des „Solmser Hofes" einen Deutschen Abend. Es wirkte hierbei der in Laubach zu Gast weilende Posaunenchor aus Arheilgen unter der Leitung des ehemaligen Militärmusikmeisters E. Breitrück (Darmstadt) mit. Der erste Teil des Abends war eine vaterländische Weihestunde anläßlich des Todestages des Freiheitshelden Albert Leo S ch l a g e t e r. Ansprachen hielten Ortsgruppenleiter Braun und Kreisleiter K r 0 m m (Schotten). Im zweiten Teile des Programms, deutsche Klänge alter und neuer Meister betitelt, hatte der Arheilger Posaunenchor Gelegenheit, sein ausgezeichnetes Können unter Beweis zu stellen. Starker Beifall wurde ihm nach jedem Musikstück zuteil. Am Sonntagvormittag fand ebenfalls unter Mitwirkung des Posaunenchors ein starkbesuchter Gottesdienst statt, in dem zum ersten Male in Laubach Pfarrassistent Göbel (Arheilgen), ein Sohn unserer Stadt, predigte. Nachmittags versammelten sich die Laubacher Vereine und das weibliche Arbeitslager auf dem Marktplatz und zogen unter Vorantritt des Posaunenchors auf den nahegelegenen Ramsberg zu einer Feier, mit der eine Werbung für die Deutsche Turnerschaft verbunden war. Ansprachen hielten dortselbst Pfarrer Kornmann und Reallehrer Haas. Die Feier, die einen schönen Verlauf nahm, wurde umrahmt von turnerischen Vorführungen, Musikstücken des Posaunenchors und Liedern der Vereinigten Männergesangvereine'Eintracht und Harmonie.
= Ober-Schmitten, 31. Mai. Zum ersten nifh>i im fiUhiii* am SHtohr" her Onnfnnn«
Zu den spaten Abendstunden stellen sich viele Zuhörer ein, dem Lied des unermüdlichen Nachtscm« gers zu lauschen. Manchmal ziehen sie aber wieder enttäuscht ab, wenn die Nachtigall aus unbekannten Gründen stumm bleibt, oder erst viel später mit ihrem Gesang einsetzt. — Die Leitung der Stasfelschen Papierfabrik bekundet ihre Verbundenheit mit der Belegschaft in nachahmenswerter Weise. Sie schickt alljährlich 10 ihrer Arbeiter mit den Urlaubszügen der NS.- Gerneinschaft „Kraft durch Freude" nach den verschiedensten Erholungsgebieten und übernimmt die Kosten für Fahrt und Verpflegung. Zwei Arbeiter, die dem Betrieb am längsten angehören, sind bereits mit dem ersten Urlaubszug abgefahren.
Kreis Alsfeld.
△ Alsfeld, 31. Mai. Der Alsfelder Turnverein begann die Werbewoche der Deutschen Turnerschaft mit einer eindrucksvollen Kundgebung für Albert Leo Schlageter, die in Verbindung mit einem Fackelzug auf dem Marktplatz stattfand. Unter klingendem Spiel mit der Kapelle des hiesigen Arbeitsdienstlagers nahm der Zug, umloht von Fackelschein, auf dem Marktplatz Aufstellung. Der Platz war von einer dichten Menschenmasse gefüllt. Ueber dem Portal des Weinhauses erstrahlte in zahlreichen Glühlampen das Sinnbild der Deutschen Turnerschaft, darunter das Sinnbild des Dritten Reiches. Der Führer des Turnvereins Alsfeld, Bankvorstand Ebeling, hielt eine Ansprache, in der er darauf hinwies, daß man kaum einen würdigeren Akt zur Einleitung einer Werbung für, die deutsche Turnsache finden könne, als eine Gedenkfeier für den deutschen Helden Albert Leo Schlageter, der sein ganzes junges Leben für die Freiheit feines Volkes gekämpft habe und für sein Vaterland gestorben sei. Der Redner gab alsdann ein Bild des Lebens des jungen deutschen Helden, welcher der erste Soldat des Dritten Reiches gewesen sei. Ernst Moritz Arndts Freiheitslied „Der Gott, der Eisen wachsen ließ" und das Horst-Wessel-Lied beschlossen den feierlichen Akt, der einen tiefen Eindruck hinterließ.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstaa
Sonntag, 3. Juni, nachm. 4% l Aschenbahn der Spielverein
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Während der Rennen Musik der SA.-Stand.
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aus unseren Reihen herausgeris;
Gießen, den 31. Mai 1934
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Gießen (Kaiserallee 70), den 30. Mai 1
Die Beerdigung findet Samstag, den 2. Neuen Friedhof statt. Das Seelenamt
Wir verlieren in ihm einen treu Dienstauffassung und Verhalten seinem Andenken
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Im Namen > Leny Labt Joseph La Karl Weh
Die Beerdigung findet am San auf dem
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.... und zum Bauen
Infolge eines Unglücksfalles verschie unerwartet unser lieber Jungkollege
Hans Laberer
Die Beerdigung findet Samstag, den 2. 11 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt, zahlreiche Beteiligung.
Die Pflicht-Innung d< Weifibindermeister/(
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Mein ÜeberMann,unser guterSohn.Sch
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und Unterhaltung von Schwesternstationen, für das Gebiet des Volksstaates Hessen.
Die dem Hessischen Landesverein für Innere Mission, dem Earitasverband Mainz und dem Roten Kreuz erteilte Genehmigung zu einer Haussammlung für Wohlfahrtszwecke, sowie die dem Landesverband für Innere Mission und dem Caritasverband Mainz erteilte Genehmigung zur Sammlung für Zwecke der Müttererholungssürsorge haben wir zurückgenommen zu Gunsten der gemeinsamen Sammelaktion der vier Reichsspitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege unter Führung der NSV. unter dem Motto „Hilfswerk für Mutter und Kind".
Johann Melchior II. aus Weickartshain wurde zum Beigeordneten für die Gemeinde Weickartshain bestellt und verpflichtet.
Wilhelm Schwarz III. aus Mainzlar wurde als Beigeordneter für die Gemeinde Mainzlar bestellt und verpflichtet.
Willi Weller von Wieseck wurde als Nachtwächter für die Gemeinde Wieseck bestellt und verpflichtet.
Heinrich Faber VI. von Großen-Linden wurde als Beigeordneter für die Gemeinde Großen-Linden bestellt und verpflichtet.
Heinrich Andreas Becker aus Londorf wurde als Beigeordneter für die Gemeinde Londorf bestellt und verpflichtet.
Eduard Köhler von Langsdorf wurde als Beigeordneter für die Gemeinde Langsdorf bestellt und verpflichtet.
Heinrich Jung aus Billingen wurde als Beigeordneter für die Gemeinde Villingen bestellt und verpflichtet.
Emil Nau von Geilshausen wurde als Beigeordneter für die Gemeinde Geilshausen ernannt und verpflichtet.
Emil Theis von Weickartshain wurde als Polizeidiener für die Gemeinde Weickartshain bestellt und verpflichtet.
Druck der Brühl'schen Tlniversitäts - Buch- und Steindruckerei, R. Lange, Gießen.


