Ausgabe 
1.1.1934
 
Einzelbild herunterladen

vor st eher ernannt.

Steueramnestie durch Spendenscheine

ter Leitung von Chormeister h (Gießen). Pfarrer Lenz

FV. »Teutonia" Laubach.

Av. Teutonia Caubad) I FL- $lenfungen I

Zwei yunktekämpfe im Gau Güdweff

SJl.-$POTt

Auch in Traunstein hatte das Neufahrsspringen . -V r. ...___r.c.1 hon JA 6^nrtnnern 1

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Die Mannschaft der Gießener Turnerschaft (Gau-

Handball im Gau XII der OT.

Turnerschaft Gießen Tv. Vehlar 8:2.

Tages war, daß nun die Offenbacher Kickers klar in Führung liegen. Sie konnten die Saarländer sicher mit 3:1 (2:0) Treffern abfertigen und haben nun 16:6 Punkte. Dagegen fiel der Tabellenzwette, Wormatia Worms, durch eine 1:3-(0:2-)Niederlage, die er sich in Mainz bei seinem alten Konkurrenten aus der Hessenliga holte, zurück. Wormatia hat nun 14:10 Punkte, ihm folgt FK. Pirmasens mit

1900 verliert das Rückspiel in Raunheim.

Die Fußballabteilung hatte einen sehr schlechten

, r cm_____(Lifh.nniin hofnnn<>r'S nt*r

Verpflichtung zu haben, soll von der Amnestie Gebrauch sein Gewissen und gibt das Zweck.

Aus dem Kreise Wetzlar, 1. Jan. Die dem Kreise Wetzlar von der Nassauischen Brand-

Ottawa Shamrocks siegen in Füssen.

DieOttawa Shamrocks" absolvierten am Neu- jahrstaq in Füssen ein Gastspiel. Bei guten Eis- verhältnissen besiegten sie den EV. Füssen sicher mit 6;0 (1:0, 2:0, 3:0) Toren.

Am Tage zuvor schlugen sie in München den SC. Nießersee vor 4000 Zuschauern mit 5:0 (2:0, 1 0 2 0). Das Rückspiel auf dem Rießersee konn­ten' die kanadischen Eishockeyspieler nur mit 2:0 (2:0, 0:0, 0:0) gewinnen.

*

Der Reichssportführer von Tscham- mer und Osten besichtigte zum Jahreswechsel in Braunlage-Schierke die für die Deutschen Winter- kampfspiele geschaffenen Anlagen und druckte seine volle Befriedigung für die geleistete Arbeit aus.

DfB. Gießen.

horas VfB. Gießen 7:1.

Die Liga des VfB. weilte am letzten Tage des vergangenen Jahres in Horas zu Gast und erfüllte dort eine alte Rückspielverpflichtung. Die (Brun» weißen schnitten sehr schlecht ab und mußten sich hoch geschlagen bekennen. 7:1 lautete auch hier das Ergebnis für den Platzverein.

Weitere Fußball-Ergebnisse: Das Verbandsspiel FC. Ockershausen SV. Lollar endete mit 2:1 für den Platzverein und wurde bei diesem Stande abgebrochen. Der Tabellenführer der Bezirksklasse empfing auf eigenem Platz den Ver­treter der Gauliga im Gau XIII, VfB. Friedberg, und konnte sich mit einem 1:2 recht gut behaupten.

13:9.

FSV. Frankfurt verliert gegen Fulda.

Die Borussen siegen 5:3 (4:2).

Teil.

Im zweiten Teile des Konzerts wurden Volks­liedweisen in zweifacher Vertonung gespielt. Im Anschluß an das LiedMorgen müssen wir ver­reisen", vorgetragen vom GesangvereinFrobimn , hielt Pfarrer Karl Schlaudraff (Stembach ttn Taunus) eine Schlußrede, in der er vor allem der Lang-Gönser Einwohnerschaft für die außerordent­lich entgegenkommende Gastfreundschaft, die alle auswärtigen Besucher in diesen Tagen gefunden hätten, herzlich dankte. Er selber war mit zehn Mann aus Steinbach erschienen. Die Feier klang aus mit dem gemeinsam gesungenen Lied:Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort..

Kreis Schotten.

c. Schotten, 30. Dez. Der Gemeinderat hielt dieser Tage seine letzte Sitzung im alten Jahr ob. Er beschloß, daß hinsichtlich der Rückstände an kom­munalen Grund-, Sondergebäude- und Gewerbe­steuern die gleichen Maßnahmen und Steuernach­lässe für Aufwendungen (Ersatzbeschaffungen, In­standsetzungen und dgl.) eintreten sollen, rote beim Staat. Die vom Ministerium festgelegten Grund­sätze und Richtlinien sollen hierbei gelten Schrift­liche Anträge sind bis zum 31. Januar 1934 bet der Bürgermeisterei einzureichen. Ebenso wurde eine Steuerbefreiung von n e u e r r i d) t e t e n

14 Mädchen Am hl. Abendmahl nahmen teil ins-1 gesamt 889 Gemeindeglieder. Todesfälle sind 20 zu verzeichnen. Die Eheschließungen erreichten eine verhältnismäßig hohe Zahl, nämlich 22. Für! Krofdorf-Gleiberg den Luftschutz zu orgamsie- ron iinb eine Ortsgruppe des Reichslust - schutzbundes zu gründen war die Aufgabe einer aut besuchten Versammlung, die am Freitagabend km Weder Gastwirtschaft

Leitung lag in Händen von Apotheker Ha b, ch rTnn hipr der einleitend allgemeine Ausführungen ^m-ck und Ziel des deutschen Luftschutzes

Versicherungsanstalt in Wiesbaden zugeteilten Geld-1 betrüge zur Gewährung von Darlehen zur Be­seitigung feuergefährlicher Zustände an Gebäuden sind, wie der Landrat bekannt gibt, aufgebraucht. Die Vorlage weiterer Dar­lehensantrage ist daher zwecklos.

I Groh-Rechtenbach, 2. Jan. Für das Winter Hilfswerk wurden im , ^ejigen^ Orte bei denjenigen Familien, die ",k*k

gesammelt: 47,5 Pfund Wurst, 51,5 Pfund Speck und Fleisch und 1,5 Pfund Rinderfett. Das Samm­lungsergebnis wurde der Kreisführung des Win- verhilfswerks in Wetzlar zur Verfügung gestellt.

A Niederkleen, 2. Jan. Der kommissarische Ortsbürgermeister Ohly wurde vom Landgerichts­präsidenten in Limburg zum Ortsgerichts»

Jäckel Lippert ftembach Langsdorf Rinderknecht Heilmann Schmelz Koch Enders und war dadurch schon von vornherein besiegt, zu­mal die Reservemannschaft, die auch zum Verbands- spiel nach Wetzlar mitfuhr, keinen elften Mann an Erste abtrat. Das Spiel, das unter so -nglei- eben Verhältnissen begann, war trotzdem spannend und auch nicht einseitig. Die Gastgeber waren in bester Verfassung. Ihnen schien der glatte Boden (über Nacht war hoher Schnee gefallen) nichts an- haben zu önnen, während es bei den Blauweißen aerobe besMeyn Ausfälle «ab. Die Verte.dlgung Einschließlich Lippert) kam nicht ins Spiel und da, verschuldete wohl in erster Linie die hohe Nieder-

Schanzenrekord in Schreiberhau.

Beim Silvesterspringen auf der Himmelgrund- schanze in Schreiberhau wurde von dem Einheimi­schen Gebert mit einem 59-Meter-Sprung ein neuer Schanzenrekord ausgestellt. Gebert trug auch in der Klasse 1 den Sieg oavon.

Vom Verband Deutscher Bücherrevisoren, Wirt­schaftsprüfer und -treuhänder Sitz Berlin E. V. (VDB.) (Bau Darmstadt, im Bund Nationeilsozia­listischer Deutscher Juristen (BNSDJ.) wird uns

gegen Spielende zu einem sechsten Treffer. Der Spielleiter ließ dann ohne sichtlichen Grund zwei Minuten über die Zeit spielen. Ein Angriff über die aufgerückte Gießener Verteidigung ergab noch ein siebtes Tor, womit die 7:1-Niederlage der Blau-

weißen besiegelt war.

Die zweite Mannschaft hatte im Ver­den im hiesigen Orte I bandsspiel in Wetzlar nur ganz wenigen Ersatz in hausgeschlachtet haben, ihren Reihen, blieb aber trotzdem auch nur zweiter rft 51 5 Pfund Speck Sieger. Es war ein verhältnismäßig schönes Spiel. - Dem Führungstreffer der Gastgeber folgten bald zwei Gegentore der Gießener, so daß solche beim Seitenwechsel mit 2:1 führten. Nach der Pause ließ der Spielleiter in rascher Reihenfolge zwei Tore aus glatter Abseitsstellung zu, wodurch Wetz- lars Zweite mit 3:2 in Führung kam. Damit er- lahmte der Widerstand der Blauweißen. Der Wetz­larer Sportverein nutzte diese Lage aus und erhöhte bis zum Spielende auf 5:2.

War schon die geringe Zuschauerzahl von etwa 1000 Personen eine Enttäuschung, so enttäuschte der FSV. seine Anhänger noch weit mehr. Die Leistungen der Mannschaft waren mehr als mäßig. Die Nordhessen dagegen waren wesentlich besser, sie fanden sich vor allem mit den schlechten Boden­verhältnissen besser ab und siegten verdient. Kammerl, Leugers und Mittelläufer Maintz waren ihre besten Waffen. Bald nach Beginn hatte Fulda durch Heß- berger und Pletsch zwei Tore vorgelegt, die Held- mann und Schuchardt ausglichen. Aber Kammer! und der Linksaußen sorgten für eine 4:2-Fühmng der Fuldaer bei der Pause. Heldmann brachte Bornheim auf 3:4 heran, aber Leugers sicherte den , Gästen mit einem fünften Treffer den Sieg. Muller , .. , m . s M (Offenbach) als Schiedsrichter befriedigte nicht.

w?nnam SitoeftetiaV den grofen Ab?°hrls!°nf 'in wettere Fuhballergebnlste.

Berchtesgaden überlegen vor Kraify - München. G a u - L i a a - P f l i ch t f p i e l e : G a u B a b e n: D e r B e r l i n e r S ch l i 11 f ch u h c l u b gab em VfR. Mannheim FC. Pforzheim 6:3, Phönix Gastspiel in Mailand. Er besiegte, durch den kana- Karlsruhe SC. Freiburg 5:1, Germania Brotzm- dischen Trainer Heximer verstärkt, den HC. Mai- gen SV. Waldhof 3:6.

land überlegen 4:0 (2:0, 1:0, 1:0). Wüttemberg: VfB. Stuttgart Ulmer FV.

--------- 4:4, FC. Birkenfeld Stuttgarter Kickers 1:2.

Bayern: FC. München Wacker München 0:0, Sp. Vg. Fürth Jahn Regensburg 5:1.

. Mittelrhein: VfR. Köln Bonner FV.

2:4, FV. Neuendorf Rhenania Köln 4:3, Sülz 07 Mühlheimer SV. 4:4, Westmark Trier Köln

'läge. 19°°, bester Mannschaft-,eil war bi- Läufer- W 6.2, «Mm

reihe und der Ersatztorwart B a l f e r, wahrend der ~Ä Düsseldorf 4-2 FSB. Frankfurt Sörup Angriff auch selbst die totMerfbm BsR. Bürstadt - Eintracht Frank-

Di- Naunheimer kamen unter diesen> Umstanden zu Amicitia Viernheim - VsL. Neckarau

M7auch^E8 Marder unt°!eg-7e'-L --7. S-. Kaistrslaut-rn -K°rlruh°r FV abgesagt, aentreffer verdient gehabt. Der hohe Schnee stellte Münchener Stadtelf hungaria Budapest 5.1 (5.1). an beide Parteien große Anforderungen, nm so Vor 10 000 jM$aucrn. ,f(?m "M ^""tag überraschender war daher der Eifer und die große München em Wmterhilfespiel zwischen ^ungana Fairneß, die bis zum Schlußpfiss des UnPartCi,(d,ra

°D°r°rst° Treffer sie. schon in der ersten Spiel.1 minute durch Nachschuß. Norher ^L"e Balser samos bie Gäste den in Hochform spielenden Bayern aber leider zu knapp abgewehrt. In der 25 Min e ^jner Beziehung gewachsen waren. Schieds-

wurde eine Flanke von links durch Kopfball em ft g $ n e r (Augsburg) hatte keine Mühe,

gelenkt und als kurz darauf Balser gerade sein T fairen Kampf gut zu Ende zu bringen, verließ, landete ein hoher Ball über ihm im leeren oen fairen ^ampy gm öu o , «

Tor. Ein vierter Treffer in die äußerste Ecke ergab £)lC deutsche Ländek-E?f spielt Mit Kreh den Halbzeitstand mit 4:0 Raunheim vbwohl ^ie deutsche Länderelf für den Kampf gegen Un- zwischendurch die Gießener nur ganz knapp zwei bereits ziemlich fest bestimmt. Erstmalig ist

bis drei Gelegenheiten, Treffer zu erzielen, oer r g mieber bdbei. Mr kommen darauf zurück, gaben. . 1 ----

Nach dem Seitenwechsel flaute das Tempo zu­nächst ab. Erst nach einer Viertelstunde erzielte der Gastgeber Nr. 5, aber auch immer wieder wurden ÄS0« bÄhnb|Liga) r^-^m'Vfidp^Wag >as stilllg- einzige Gegentreffer erzielen. Naunheim kam aber Spiel gegen d,e Liga des Turnvereins Wetzlar aus

hierfür hinterzogene Steuer seht sich wie folgt zu­sammen:

Einkommensteuer für 1932 300 Mark

Umsatzsteuer 60

größere Basis gestellt. DerOberhessische Anzeiger" I Dorfes, für die der Luftschutz genau so wichtig ist sieht feine hervorragendste Aufgabe in der Pflege wie für die Städter, sollen der Ortsgruppe ange- des Heimatteils, die es ihm ermöglichte, um feinen hören. Der Vorstand wurde aus folgenden Herren Leserkreis ein Band treuer Verbundenheit zu schlin- gebildet: Ortsgruppenführer Apotheker O. Habich, ecu 3um Eintritt in das hundertste Geschäftsjahr 1. Stellvertreter Stützpunktleiter Wilh. Schmidt, wird wie bisher, Dienst an der Heimat und damit 2. Stellvertreter Oberförster Wörmbcke, Geschäfts- Dienst am Vaterland feine Parole bleiben. führer Gastwirt Aug. Bender, Werbewart Leh-

Freizeit obechessischerPosaunenchöre.

tn Lang-Göns, 31. Dez. Als Abschluß einer Ortsfachberater), Schleenbecker- Krofdorf und dreitägigen Freizeit oberhessischer Po-K. Leib - Gleiberg (Feuerwehr), Ortsbürgermeister faunend)öre, Die hier im evangelischen Ge- Will, Bezirksvorsteher Henkel- Gleiberg, Rich, meindehause stattfand, wurde mit Unterstützung des B e n d e r (SA.), Dr. Seipp (Sanitätswesen), GesangvereinsFrohsinn" ein Konzert ver- Frau Habich (Frauenschaft), Lehrer Rinn (NS.- anftaltet, das außerordentlich gut besucht war. Lehrerbund). _

Eingeleitet wurde der Abend durch einen Weih-' nachtschor, der in Neujahrsglocken aus klang, vor­getragen von dem durch zahlreiche auswärtige Po­saunenbläser verstärkten Posaunenchor unter Leitung von Verbandschorleiter Weißbindermeister Boller (Lang-Göns). Die Begrüßungsansprache hielt der Ortsgeistliche, der seiner Freude darüber Ausdruck gab, daß die Freizeit der Posaunenchöre wieder ein­mal in Lang-Göns, das so oft den Mittelpunkt kirchlicher Musik bildete, stattgefunden hätte. Es folgten dann zwei geistliche Chöre des Gesangver­einsFrohsinn" unter Leitung von Chormeister Oberreallehrer Blaß (Gießen). Pfarrer Lenz (Gießen) hielt sodann eine Ansprache über die Auf­gaben und Ziele der Posaunenchöre. Er hob her­vor, daß neben der kirchlichen Musik auch das gute deutsche Volkslied gepflegt werden soll. Von wei­teren Darbietungen des Posaunenchors seien die Tonsätze von Kiihlo (Posaunengeneral) und einige Volkslieder, darunter das schöneSei gegrüßt, schö­ner Frühling!", besonders hervorgehoben. Vom Ge­sangvereinFrohsinn" folgteEwig liebe Heimat" (Deine Wälder hör ich rauschen...), vertont von Wohlgemuth. Mit einem Marsch schloß der erste

geschrieben:

Das Arbeitsspendengesetz (abgekürzt ASG.) vorn 1. Juni 1933 gibt allen denen, die in den letzten Jahren irgend welchen Verstoß gegen die Ver­mögen-, Einkommen- und Umsatzsteuer begangen haben, Gelegenheit, noch einmal sich auf billige Art und Weise wieder steuerehrlich zu machen. Dadurch, daß diese Amnestie im ASG. enthalten ist, scheint die Kenntnis noch nicht in diejenigen Kreise, die es besonders angeht, gelangt zu sein, und es gibt im­mer noch Leute, die fteuerüd)e Sorgen haben, von denen sie sich aber befreien können. Daß es neben­her auch Leute gibt, die ihre steuerlichen Fehler nicht berichtigen wollen und dadurch an sich, ihrer Familie und am Staat leichtfertig handeln, muß leider auch festgestellt werden.

Wer in irgendeiner Form Steuern verkürzt hat, die bis 1. Juni 1933 zu zahlen waren, hat weiter nichts zu tun, als einen Spendenschein zu zeichnen und zu bezahlen. Er ist dann von jeder Nachzah­lung und Zinszahlung befreit. Der Spendenschein braucht nicht die volle Höhe der hinterzogenen Steuer zu betragen, denn er wird mit einem Auf- i gelt) von der Finanzkasse in Zahlung genommen. | Dieses Aufgeld beträgt bis 31. Dezember 1933 20 v. H. und für Zahlung im ersten Kalenderviertel­jahr 1934 15 v. H. Eine Zahlung von 1000 Mark hat also einen Wert von 1200 Mark dez. 1150 Mark.

Wer nicht direkt zum Finanzamt gehen will, kann den Spendenschein auch bei irgendeinem No- tar in ganz Deutschland zeichnen.

Der Spendenschein hat außer der Vergünstigung, daß Zinsen und Verzugszuschläge nicht erhoben werden, den Vorteil, daß auch Straffreiheit für Steuerhinterziehung eintritt. Wenn die Spende einschließlich des Aufgeldes wenigstens die Halste der hinterzogenen Steuersumme erreicht. Ein Bei­spiel mag dies erläutern:

Im Jahre 1932 hat jemand irgendein Nebenge- erreiung oun = u«... ..... fd)äft getätigt und 3000 Mark ohne Meldung in Zz'o h n q e b ä ub e n nach einer näheren Verord- seiner Steuererklärung in die Tasche gesteckt. Die nung des Reichsfinanzministers beschlossen. Im Bei­sein des Führers des Arbeitslagers Eichelsachsen wurde eingehend über die Beteiligung der Stadt an dem neuen Zweckverband gesprochen Es besteht die Möglichkeit, daß das hiesige Arbeitslager min­destens als Sommerlager wieder bezogen wird uno daß die F e l d b e r e i n i g u n g s a r b e iten durch i NLUiabrs'Aufruf

hn? hiefiae Laaer durchaefuhrt werden. Endgültige I Vivujupiv vtt1

Beschlüsse* übe/die Beteiligung der Stadt an dew' desSportbeauftragtenfÜrdenGauXIII Lager und am Zweckverband wird der Gemein era Gruppenführer B e ck e r 1 c, der Beauftrage des noch fassen. abqelaufenen Jahr Reichssportführers für den Gau XIIIl (Südwest) oer-

rourbeu in die ^i'esigen ZanLmLreaister 34 Ge- öffentlichte zur Jahreswende folgenden Au uf: bürten (im Jahre 1932 36), 31 Todesfälle (41) und Turner und Sportler vom Gau XIII!

10 Eheschließungen (17) eingetragen. Hiervon ent- ^urch das Vertrauen des Führers ist die gesamte sollen 9 Geburten und 5 Sterbefälle von auswärts ^urn- und Sportgemeinschaft in den Kampf um die auf das hiesige Krankenhaus. Zukunft unseres Vaterlandes gestellt worden. Bei

^Groß-Eichen, I.Jan. Anfangs Dezember ungeheuren Zukunftsarbeit der Erziehung zur verletzte sich ein hiesiger Einwohner am F u ß e durch Volksgemeinschaft rourbe ihr ein .^lchttger Front- einen roftigen Nagel. Trotzdem ihm der Fuß gbschnitt eingeräumt. Diese Aufgabe stellt eine An- abaenommen wurde, ist nunmehr der bedauerns-1 erfCnnung bar! Sie ist aber zugleich eine Verpflich- werte Mann an B l u t v e r g i f t u n g g e st ° r b e n. pung und eine Verantwortung!

tivoia, Sorgen Sie alle dafür, daß Sie dieser Aufgabe

$trct9 »«ötttflClt. aerccht roerben! Sorgen Sie bafur, baß ber neue

0 53 o r s b o r f 31. ®eg. Der M a n n « ®au XIII restlos seine Pflicht erfüllt!

sangoereinLieber h a in yat ig33 j,racf)te uns ben Führer, der

eine Bereinsfa h n e 3U beschaffen, deren sei von^uns seine Ausgabe zuwies. Das Jahr

liche Weihe am 8. Juli 1934 stattftnden soll, Mtt t °n UNS, daß wir uns dieses Führers

ber Fahnenweihe wird das Bundesfest des Sanger- bundesMittleres Niddatal verbunden sein, 9 Jej( $[t(er!

Ttrpttfcfn gez. Beckerle, Gruppenführer,

Aus dem Reiche des Wintersports.

Neujahrs-Springen auf dem Gudiberg ...

An der Gubibergschanze bei Garmisch-Parten­kirchen hatten sich 3000 Zuschauer eingefunben, um dem Neujahrsspringen beizuwohnen Die Bete- ligung war ausgezeichnet, u. a. starteten auch zahl- reiche Olympiakandidaten, Die beste Leistung bot Toni Bader mit 47-, 40- und 49-Meter-Sprungen und Note 331.

... und in Traunstein.

Rhein-Mainiscker Garantieverband.

F r a n k f u r t a, M,, 30, Dezember, (WEN,) Der Rhein-Mainische Garantieverband GmbH, hat ve- schlossen, Anträge auf Garantierung von Krediten für Inst°nd,etzungs- und Umbauarbeiten an Häusern nur von orga­nisierten Hausbesitzern entgegenzunehmen, da nur bie Organisationen bes Hausbesitzes alsUtit- alleber unb Träger bes Garantieverbanbes tn Frage kommen. Ferner roirb barauf aufmerksam gemacht, ----- ---------

baß Anträige von berufsmäßigen Ber- u i au5geübt. Unter ben 46 Springern' -------

mi11lern nicht angenommen roerben. Bei bem große ^ugicu, y

Verbanb liegen bereits Anträge im Betrage von - x

äs-iäs-äSs Fußball zurLahresweude ^n^müsfen^sich"in^jebem^Falle mit einem Krebtt^ Ö V - - -

Institut (Bank, Bankfirma, Genossenschaft ober Sparkasse) in Verbinbung setzen. Es w'rb gebet n. von persönlichen Vorstellungen bet bem Büro bes

Verbandes abzusehen, da ^1^^^° I ^^es?b^Muß"Ware'n^di'e^Leist'üngen besonders der

zögerung des allgemeinen Geschäftsganges ntfteh ^hresabsd)l tz. W nid)t mehr befriedigend,

Kreis Wet;1ar lfo in hiefem letzten Spiel in Naunheim am

m Krofdorf-Gleiberg, 31. Dez. Ueber ^ilüeftedaqoch dazu, daß tatsächlich nur fünf unstre Kirch en gemeinde im abgelaufenen ^gaspiele/zur Verfügung fwnben und obendrein Jahre 1933 ist folgendes zu berichten: Es fanben nur insgesamt 10 Mann, ba Roth die Esf ab.rma, 25 Taufen statt. Konfirmiert wurden 8 Knaben unb I unentf(±)u(bigt im Stich ließ. 1900 verfugte in b . . , cif uf OThöMhwinhf Mnhmpn teil ms-1 wichtigen Treffen somit nur über:

Balser

360 Mark

Mit einer Barzahlung bis 31. Dezember 1933 von 300 Mark als Spenbenschein ist hier jebe Schuld abgelöst, da ja der Schein mit einem Auf­geld von 20 v. H. angenommen wird. Werden nur 240 Mk. gezeichnet, die aber einen Wert von 240 Mk. besitzen, so wird zwar ber Rest ber Steuer unb Verzugszuschläge unb Zinsen nadjgeforbert es tritt aber Straffreiheit ein, weil mehr als bie Hälfte ber Steuerfchulb als Spenbenschein gezeichnet ist. I " 2:1' (2:1). ~

Wer mit seinem Namen nicht hervortreten will, »n diesem Derbanbsspiel legten beide Mannschaft der lasse sich die etwa hinterzogene Vermögen-, t fofort mächtig los. Jedoch zeigte sich bald eine Einkommen- ober Umsatzsteuer von einem Steuer- technische Ueberlegenheit ber Platzmannschaft. Der fachmann ausrechnen. Alsbann bezahlt er den Ve- qfaitc ^oben verhinberte aber vorerst Erfolge. In trag ober wenigstens mehr als bie Hälfte bei einem ber 2q Minute kamen bie Gäste nach einem Durch- Notar ein, ber dann das Geld ohne Namensnen- -burl ibrßn Mittelstürmer zu einem Tor. nung der Finanzbehörde zulettet. Den Spenden- 2;rDtibem murden bie Laubacher immer mehr über- schein hebe er alsbann sorgfältig auf, unb wenn ( « unb fonnten in her 39. Minute ben Ausgleich bann früher ober später einmal bas Finanzamt von «^elen unb fur, vor ber Pause in Führung gehen, bem Fall ber Steuerhinterziehung Kenntnis erlangt ° ber 3roeiten Halbzeit wurden die Gäste völlig in und mit großen Nachforderungen unö einem Sttaf- ibrß Spielhälfte zurückgedrängt und spielten nur verfahren kommt, so wird einfach der Spenbenschein I . defensiv. Der ausgezeichnete Tormann unb bie vorgelegt, unb jebe Gefahr ist beseitigt. gut zusammenarbeitenbe Verteibigung hielten sich

Es ist bamit zu rechnen, baß nach bem 1. April roenn auch manchmal mit Glück sehr gut und 1934 für Steuerhinterziehungen drakonische Strafen verhinderten jeden weiteren Erfolg und verhüteten kommen werden. Auf vorsätzlicher Hinterziehung der |omif eine größere Niederlage ihrer Mannschaft. Vermögensteuer ab 1. Januar 1931 ruht bereits Ettenverhältnis 6:4.

heute Gefängnisstrafe nicht unter brei Monaten, Keberrafcfcuna Ml <SüU XII. in befonbers schweren Fallen Zuchthaus.

Wenn also heute bie Reichsregierung burch bas Kassel 03 unterliegt Spielvereini

ASG. noch einmal allen Steuersünbern Gelegenheit Im Gau Nordhessen kamen am Silvestertag geboten l)at, wieder steuerehrlich zu werben und zwei Pflichtspiele zum Ai^ttag. Die Uebe^aschung nachts wieder ruhig zu schlafen, so muß dies an- des Tages war die 1:2-Niederlage des Tabellen- erkannt werden unb jeder, der glaubt, irgend welche zweiten, Kassel 03 gegen ben ^okalgegner, Spiel- ' J " so schnell als möglich verein. Diese Nieberlage kommt Hanau 93 und machen. Er erleichtert Borussia Fulda zugute. Kurhesftn Kassel hatte Geld für einen guten Mühe, ben Namensvetter aus Marburg mit d.4 aus bem Felde zu schlagen.

Die Gauliga Südwest hatte am Silvestertag zwei Punktspiele auf ihrem Programm. Mit bem Spiel ber Offenbacher Kickers gegen bie Borussia Neunkirchen wurde bie erste Serie ber Pflichtspiele enbgültig abgeschlossen, hingegen war bas Treffen war Buchner- Bergen ber beste. Er erreichte -schen ^ajn3 05 unb Wormatia Worms bereits mit Sprüngen von 37, 38 unb 37,50 Meter bie^. sgeqjnn ber zweiten Serie. Das Ergebnis bes Bestnote 295,75. Den weitesten Sprung stanb Stoll-' - 0 -

Berchtesgaben mit 44 Meter.