Ausgabe 
1.1.1934
 
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DieIag- im Januar

Wirtschaft

Reichsbankanteile zeigte sich Kaufinteresse (+ 1,50

Jäger seine Freude und seinen Stolz darin, gerade

winnmitnahmen, wodurch ein leichtes Abbröckeln

zuliebe schlägt sich der Weidmann auch die Nacht

Hubertus.

Ungarn und Türken waren leicht befestigt.

alter Ernte ebenfalls gewährleistet sein, da jede

Die Schußzeit für Fasanenhennen ging in

'.VranFlun a. ))1

Serlln

Devlsenmarkl Berlin Frankfurt a. M

29.12. | 30.12.

92,5

92,75

101,13 101,25

. 0

88,5

88,25

Banknoten

5 v. H

o

0

12

2

92 95,4

92

92

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o o

6

6

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1.5

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6 0

Der Winter ist noch nicht vorbei!

Aufwärts durch Opfer und Sieg!

92,13

90

17,1

92,25

90,5

17 0,75

5 4,65 4,65

5,05

5

Schluß« turd

für 1934!

für 1934!

dere Schuldurkunden und Buchschulden des Reiches vor dem 1. Juli 1934 anzubieten.

Schluß., Abmd« bflrfc

werden eingezahlt auf Konto Rr. 4513 NS.-Bolkswohlfahrt des Kreises Gießen bei der Bezirkssparkasse Gießen.

17,5

0,80

5,1

4,7

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95.4

holländische und dänische Markenbutter 148 bis 152 Mark. Die Preise sind Großhandels-Verkaufspreise und verstehen sich per 50 Kilogramm frei Frank­furt a. M.

Die H a s e n j a g d geht um die Monatsmitte zu Ende. Bei mildem Wetter denkt Mümmelmann schon wieder daran, die Lücken zu schließen, die die Winterjagden in seiner Sippe verursachten. Dann heißt es Hahn in Ruhe.

Deutschlands Getreidebedarf aus eigener Scholle gedeckt.

Wie das Vdz.-Büro meldet, liegen jetzt die end-

4,95

4,9

der Kurse verursacht wurde. So gaben Farben auf 123,50 v. H. nach, ferner Mannesmann 60,65 bis 60,60, Rheinstahl 88,75 bis 88,40, AEG. 23,65 bis 23,40, andererseits zogen Reichsbank um weitere 0,75 v. H. auf 160,50 v. H., Harpener um 0,25 auf 87,75 v H. an. Der Kassamarkt lag uneinheitlich. Bon Banken waren Commerzbank um 2 v. H. auf

und Eis bedecken die Aesung, Harschschnee scheuert die Läufe wund und macht das Wild zur leichten Beute von Hund und Fuchs, im Gartenzaun lauert heimlicher Draht auf den hungrigen Löffelmann, im deckungslosen Felde fallen die matten Hühner den Räubern der Luft zum Opfer. Der Heger aber hat für sein Wild gesorgt, ehe die Not kam. Die Fütte­rungen sind dem Wilde bekannt und beschickt, gern , nimmt es die Pfade an, die der Jäger durch den

Das Schießen allein macht den Jäger nicht aus; Wer weiter nichts tonn, bleibe lieber zu Haus.

Dock wer sich ergötzet an Wild und an Wald, Auch wenn es nicht blitzet und wenn es nicht knallt, Und wer noch hinauszieht zur jagdlosen Zeit, Wenn Heide und Holz sind vereist und verschneit, Wenn mager die Aesung und bitter die Not, Und hinter dem Wild cinherschleicht der Tod;

Und wer ihm dann wehret, ist Weidmann allein, Der Heger, der Pfleger, kann Jäger nur sein.

Wer bloß um das Schießen hinausging zur Jagd, Zum Weidmann hat er es niemals gebracht.

(Löns.)

Mit dem Hartung beginnt für gar viele Jäger die jagdlose Zeit, und groß ist leider unter ihnen die Zahl derer, für die das Revier jetzt jedes Interesse verloren hat. Um so mehr sucht der weidgerechte

Subern»

Deutsche Erdöl

Gesellschaft.. Dresdner Bank Reichsbant

92,75

101,4

91,9

89,5

17,15

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17 25 0,85 4,75

4,9 4,9 6,6

5

5,4

Sprcctt» »n ven Der Revaltion.

11 30 bi, 12 30 Uhr 16 bis 17 Uhr Samsta, nodjmittaa geschloffen

und Flandern Kl. S 13, Kl. A 12Vz, Kl. B HVz, Kl. C 10. Rumänen, Südslawen und Bulgaren 10-/4 bis lO3^ Pf.

Frankfurter Brrtterrnarkt.

F ra n k f u r t a. M., 30. Dez. Das Buttergeschäft verlief auch zwischen den Jahren schleppend, die

91,9

89,65

17,1

92,25

90

kehr in Erscheinung zu treten pflegt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 30. Dez. Wie schon am Vortage, so war auch an der letzten Börse im alten Jahre das Publikum mit kleinen Kauforders am

Ä.E.G...........

Betula........'****........

Aektr. LieferungsgeseÜschäst *'' Licht und Kraft

Fellen & Guilleaume

Unternehmung.

Rheinische Elektrizität ....

Schucken & Co.

Siemens« Halske. ..

LahmeverLilo.............

4% Oesterrelchtsche Goldrente

4,20% Österreichische Sllberrentr 4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staalsrente v. 1910 ♦ye% desgl. von 1918

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 »^Türkisch« Bagdadbahn. An leche

17,25 0,725

5 4,75 4,75

6.4

5,05

Am Geldmarkt bestand zum Jahresultimo Nach­frage, so daß der Satz für Tagesgeld um 0,50 v. H. auf 4,50 v. H. erhöht wurde.

Frankfurter (SicrmttrfL

Frankfurt a. M., 30. Dez. Das Geschäft erfuhr

genverbrauchs auf Grund der sich bessernden Wirt­schaftslage ein zusätzlicher Bedarf von mehr als einer Million Tonnen Futtergetreide durch Drosse­lung der Einfuhr von Futtergetreide und Kraftfut­termittel geschaffen wurde. Der Absatz der diesjäh­rigen Weizenernte wird trotz reichlicher Vorräte aus

Die R-ichsb-nk teilt mit: Durch das Gesetz zur weiter beachtet (0,50 d. $)), ferner kannten sich ! . .

- - - u----1 Gement Heidelberg, Daimler Motoren und Gebr. jetzt seinem Wilde Hüter und Heger zu sein. Schnee

Haus- und Grundbesitzer- Tagung in Frankfurt.

* Frankfurt a. M., 30. Dez. Hier fand die erste Tagung des vor kurzem proklamierten Ver­bandes der Haus - und Grundbesitzer- Vereine des Rhein-Maingebietes statt. Dem Verein gehören ca. 100 Hausbesitzervereine mit rund 30 000 Mitgliedern an, deren Delegierte über die Annahme der Satzungen und die Wahl des Führers Beschluß faßten.

Zum Führer wurde einstimmig Zivil-Jngenieur Otto Simon, Frankfurt a. M., zum stellvertreten­den Führer Dr. Gauß, Darmstadt, bestimmt.

Professor Dr. Stümpler hielt im Auftrage des Rhein-Mainischen Industrie- und Handelstages einen Vortrag überHausbesitz und Rhein-Maini­schen Garantieverband", demzufolge beschlossen wurde, daß der Führerrat des Rhein-Mainischen Hausbesitzer-Verbandes sich schnellstens über den Umfang und die Art der Beteiligung des organi­sierten Hausbesitzes am Garantieverband schlüssig werden soll. Don ganz besonderem Interesse für alle organisierten Hausbesitzer waren die zusätzlichen Ausführungen von Professor Dr. Trumpler über die Berufung eines Kreditausschusses, der sich beson­ders mit den Möglichkeiten der Kreditbeschaffung für den Hausbesitz befaßt.

Der Führer des Rhein-Mainischen Hausbesitzer- Verbandes, Otto Simon, gleichzeitig Mitglied des Aufsichtsrates des Garantieverbandes, dankte Professor Dr. Trumpler und erklärte, daß der Rhein-Mainische Hausbesitz alles daran setzen werd", um bei der Finanzierung der Arbeitsbeschaffung aktiv mitzuarbeiten.

Hierbei kam u. a. auch zum Ausdruck, daß die finanziellen Vorteile des Garantieverbandes in Zu­kunft nur den organisierten Hausbesitzern zuteil werden sollen. In diesem Umstande kann eine er­hebliche Steigerung der Bedeutung der Hausbesitzer- Organisation für die nächste Zukunft erblickt werden.

Anschließend hielt Major a. D. Freiherr von M a s s e n b a ch einen Filmoortrag überLuftschutz und Hausbesitz", der praktische Hinweise für die Einrichtung des zivilen Luftschutzes in den Häusern ohne nennenswerte Kosten enthielt.

Der Syndikus des Rhein-Mainischen Hausbesitzer- Verbandes, Dr. Schulz, dankte Herrn v. Mas- e n b a ch für den Vortrag und brachte den Willen des Rhein-Mainischen Hausbesitzes zum Ausdruck, schon in nächster Zeit tatkräftig an dem Ausbau des zivilen Luftschutzes in den einzelnen Häusern beranzugehen, um dem kommenden Reichsluftschutz- Gesetz vorzuarbeiten.

in der Handhabung des Lombardverkehrs erheblich zu lockern, namentlich auch soweit es sich um den Geschäftsverkehr mit Goldinstituten handelt. Es darf erwartet wirden, daß diese Maßnahme nicht nur zur weiteren Erleichterung des Geldmarktes sondern vor allem zur Förderung des Kapitalmarktes beitragen und sich in Richtung der allseits angestrebten or­ganisatorischen Zinssenkung auswirken wird.

Kündigung

von Reichsschuldbuch oröerungen.

Die im Umlauf befindlichen Schuldverschreibun­gen und die im Reichsschuldbuch eingetragenen Schuldbuchforderungen der 6- (vorm. 7-) prozentigen Anleihe des Deutschen Reiches von 1929 werden den Inhabern der Schuldverschreibungen und den Schuldbuchgläubigern für den 1. Juli 1934 zur Rück­zahlung zum Nennwert gekündigt. Der Reichsmini­ster der Finanzen behält sich vor, den Gläubigern der genannten Anleihe den Umtausch ihrer Schuld­verschreibungen und Schuldbuchforderungen in an­

dre! bis fünf Füchsen auf einem Bau sind dann keine Seltenheit. Auch der Ansitz am Luderplatz, den der Fuchs gern aussucht, weil er immer etwas findet, kann zum Erfolg führen.

Ein neues Jahr hat begonnen. Es wird die jagd­liche Neuordnung in Deutschland bringen. Der weidgerechte Jäger erwartet von ihr die gesetzliche Festlegung der Grundsätze, die ihm seicher unge­schriebenes Gesetz waren, der Aasjäaer und Schin­der aber wird wenig Freude an ihr erleben und hoffentlich sein Betätigungsfeld bald woanders suchen. Allen weidgerechten Jägern Weidmannsheil

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben bie Hohe der zuletzt beichlossenen Dividende an Rnchsbankdiskont 4 o H

! Hessen zu Ende, sie endigt in Preußen am 15. Ja­nuar, während Hähne überall noch geschossen wer­den dürfen.

Einen besonderen Reiz gewährt im Januar die Jagd auf den roten Freibeuter. Der eine liebt die Drückjagd mit wenigen, sicheren Flinten und noch wenigem Treibern, der andere meistert die Hasenklage und holt sich damit den Notrock vors Rohr, der dritte sprengt ihn mit einem scharfen Erdhund aus dem Bau. Dieses Verfahren ver­spricht jetzt zu Beginn der Ranzzeit die meisten und schnellsten Ergebnisse, denn oft steckt die Fähe in Begleitung von mehreren Rüden im Bau, und diese Kavaliere räumen sehr rasch das Feld, wenn der Hund ihnen auf den Balg rückt. Strecken von

Gelsenkirchener

Harpener ............

Hvcsch EisenKoln-Neuessen ' Ilse Bergbau ..........

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke ...............

91anne3mann-Rfl6rra ........

% Deutsche Reichsanleihe v. 19271

% ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 6Vi% Doung-Anlethe von 1930 .. Deutsche Snl.-Mlüs.-Schuld mit

Auslos.-Rechten DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......

<% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

«rückzcchlb. 102%)

6% Hess. Laude-bank Darmstadt

Gold R. 12

6$4% Hess. Lande-Hypotheken« bank Darmstadt Lia ui

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Buslos.-Rechten

Deutsche Komm. Eammelabl. An­leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.°Bank

Goldpse. 10 unkündbar bis 1935

% ebem. 7% Franks Hyp.-Bank

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

* %% ehem. 4'/r% Franks Hyp.- Bank-Ltqu^Psandbriese.

8H% ehem. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.

6% ehem. 8% Pr Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

% ehem. 7% Pr. LandeSpfand-

briefanstalt. Pfandbriefe R. 10 tzteuerautsch Verrechnungskurs

yamdurg-Amertka-Paket ... o

Hamburg-Südam. Dampfschiff 0 Hansa-Dampfschiff .

Norddeutscher Lloyd 0

AG. für Perlet, rüwesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Disconto-

45 v. H., Frankfurter Hypotheken-Bank um 1,50 | v. H. auf 79 v. H. erhöht, andererseits von Brauerei- . aktien Schöfferhof1,50 v. H. auf 155,50 v. H. usw. * Arn Rentenmarkt entwickelte sich recht lebhaftes , Geschäft, offenbar handelte es sich um Vorkäufe für

gültigen Schätzungen für die deutsche G e - den Kupontermin. Am Pfandbriefmarkt zogen Gold- treideernte 19 3 3 vor. Nach den Ermittlungen 1 Pfandbriefe meist von 0,50 bis 1 v. H. an, auch des Statistischen Reichsamtes hält sich die Getreide-' Liquidationspfandbriefe und Kommunal-Obligatio- ernte auf insgesamt 24,9 Millionen Tonnen. Sie ist nen verzeichneten Erhöhungen bis zu 0,75 v. H. damit um 1,5 Millionen Tonnen ober 6,5 Prozent Stadtanleihen waren ebenfalls fester, außer 6 v. H. größer ausgefallen als im Jahre 1932. i wertbest. Stadt Frankfurt 78 (1,50 v. H.). Staats-

Durch den günstigen Ausfall der Ernte des Iah- und Länderanleihen waren nur wenig verändert, res 1933 kann der deutsche Getreidebedarf Variable Reichsanleihen hatten lebhafte Umsätze im Wirtschaftsjahr 19 3 3/34 völlig aus aufzunmsen, Altbesitz 89,75 bis 89,90 (4- 0,40 v. H.), eigener Scholle gedeckt werden. Den großen Neubesitz 17,25 bis 17,15 (zunächst 4- 10 Pf., dann Grnetemengen an Roggen, Gerste und Hafer, zu unverändert). Im freien Markt bestand Nachfrage denen noch erhebliche Uebergangsbeftänbe hinzukom- j für in Reichsmark-Anleihen umgetauschte Dollar- men, wirb voraussichtlich auch ein im Vergleich zum Bonbs. Von fremben Werten waren 4 v. H. Schweiz. Vorjahr erhöhter Jnlanbsbebarf gegenüberstehen, I Bunbesbahn mit 142 um 1,50 v. H. erholt, auch da neben ber zu erroartenben Steigerung bes Rog- Ungarn unb Türken waren leicht befestigt.

um bie Ohren, bis biese schlimmste Geißel unserer Wilbstänbe beseitigt ist, Rüben unb Proßholz finbet Mümmelmann im Felbe ausgelegt und braucht nicht den Kohl in den Dorfgärten, unb in Hecken ober unter Schutzbächern finb ben Hühnern reichlich Heu- I blumen unb Hinterkorn geschüttet. Es gibt für ben wirklichen Jäger keine größere Freube, als wenn er sieht, wie bas Wild bie Schüttungen annimmt, unb wie es gesund bleibt trotz aller Härte des Winters.

Leider fetzt bie Fütterung meist erst ein, wenn es ' schon zu spät ist, unb erfolgt bann unsachgemäß, b. h. sie macht oft mehr schlecht als gut. Es ist nicht bamit getan, daß man bem Wilbe nun auf einmal . einen Wagen Heu hinausfährt, um ihn an einer Stelle abzulaben unb bann stolz nach Haufe zu fahren unb sich als großer Schützer des Wildes zu fühlen. Die Fütterung muß Trocken- unb Naßfutter ent­halten. Trockenfutter allein führt oft zu großen Ver­lusten. Als Trockentutter kommen Heu, Grummet, Haferstroh und ähnliches in Frage, als Naßfutter Rüben, Kartoffeln, Topinambur usw. Eicheln unb Kastanien finb ausgezeichnet. Vor allem aber kommt Weichholz hinzu, bas in Gestalt von Weiben unb Aspenforstliches Unkraut" in den Kulturen bar­stellt, unb besten Schlagen burch den Jagbpächter bie Forstverwaltung bei entsprechenber Fühlung­nahme gern gestatten wirb. Sie stellen bekömmliche, naturgemäße Winteräsung bar, die nichts kostet wie die kleine Mühe des Schlagens. Die hohen Wilb- verluste in vielen unserer Reviere burch Raubwilb zwingen bazu, ber Hundefrage besondere Aufmerk­samkeit zuzuwenden. Es kann jetzt schon als Er­gebnis der Nachrichtensammlung durch den Verein Hubertus festgestellt werden, baß bie Räuber in ver- schiebenen Revieren unzweifelhaft Hunde sind. Der Neuschnee bringt alles an ben Tag. Die Beunruhi­gung ber Reh- unb Rotwilbstänbe ist neben ben Rißoerlusten so, daß alle Abwehrmittel recht finb. Wir empfehlen aber auch bringenb, nach Unschäblich- machung eines Täters besten Besitzer festzustellen. Gegen bie in diesem Falle sehr beträchtlichen Scha- bensersatzforberungen finb biese meist sehr empfinb- lich und lernen, ihre Hunbe verwahren ober Rassen zu halten, die jagblich unschäblich sind.

Neben ber Hegerarbeit kommt auch ber Jäger noch zu seinem Recht. In Preußen haben Rot- unb Damhirsch roieber Schonzeit. Nur ber Abschuß weiblichen Wilbes ist noch gestattet. Gänzlich geschützt ist überall bas R e h w i l b.

Im Schwarzwilbrevier ist hohe Zeit für ben Jäger, fobalb eine Neue fällt unb gekreist wer­den kann. In Feibrevieren wirb ber Ansitz in mond­hellen Schneenächten oft zum Erfolg auf die Schwarz­kittel führen.

I * v V II 4. V. \ l LUIIII UU| llClILvll, rasch fließenben Bächen, bie nicht zufrieren, noch recht ergiebig fein. In Preußen hat nur noch ber Erpel Schußzeit, in Hessen können noch beibe Ge­schlechter bis zum Monatsenbe geschossen werben. Aber wenn man es unterscheiben kann, schone man auch babei grunbsätzlich bie Ente.

Markt, bie bem Kursniveau einen weiteren, stetigen Austrieb verliehen. Bei ben Aufträgen hanbelte es sich im wesentlichen um Vorkäufe, zumal die weiter­hin günstigen Wirtschaftsnachrichten, u. a. die Ein­lagenerhöhung bei den preußischen Sparkassen im November, auch die Hoffnungen für das neue Jahr beleben. Zum Teil erfolgten auch noch kleine Glatt­stellungen zum Jahresschluß, die aber bei ber herr- schenben zuversichtlichen Stimmung keinen ftörenben Einfluß ausübten.

Die Anfangskurse zeigten ganz überwiegend Be- eftigungen um 0,50 bis 1 v. H. Am Montanmarkt etzten die Kurse größtenteils behauptet ein. Rhein- tahl lagen 0,75 v. H. fester. IG. Farben zogen um 0,90 v. H. auf 124,90 v. H. an, ferner waren die meisten Elektropapiere bis zu 0,75 v. H. höher. Für

1 Schnee trat oder mit dem Schneepflug furchte und die Spenden für die NS -Vottswoylfahrt ' zur Fütterung führen, dem streunenden Hund aber

Berlin, 30. Dezember Amerikanische Roten..............

Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten .........

Französische Noten ..... Holländische Noten...... ........

Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten ...............

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Note» * Ungarische Note»»

Nachfrage erstreckte sich nur auf bie Deckung für ben notroenbigften Bebarf, obschon bie Zufuhren in ber laufenben Woche keine Verstärkung erfahren | Die Jagb auf Wildenten kann auf kleinen, hatten. Das Preisniveau lag gegen die Vorwoche r#- r v ' unverändert. Deutsche Markenbutter 145 bis 148,

Datum

4% öeflfll. Serie II .......

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^r^Rumän.vereinh.Renteo.i913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

214% Anatolier

Lockerung der bisherigen nQd)bem firige $ertauforber abge. Beschränkungen im rsmvaroverreyr. wickelt schien. Schiffahrtsaktien waren ebenfalls

Schluß» hire

29-12-

Schluß!. Mittag« börie

30.12.

Aenderung des Bankgesetzes vorn 27. Oktober 1933 . - ,. - , . . ..,

ist di° R-ich-bank u. a. ermächtigt worden, Lom-' Iunghans bis zu 1 v. j) befestigen. Schwacher barddarlehen zur bankmäßigen Notendeckung heran- a^nf.u" mit 0. H. und Schewe-

zuziehen. Dem Reichsbankbirektorium war es in- anstatt mit 1 v. H. Im Verlaufe unterlagen die folgebeffen möglich, bie bisherigen Beschränkungen ^"5.^ mehrfachen Schwankungen, bas Geschäft war * - * - - - - - ' recht lebhaft. Spater erfolgten verschiebentlich Ge-

angetommenen beschädigten Pakete. Fleischfarbene' Weg wieder fortfehen zu können. All die Pakete, bei Seidenstrümpse hängen aus einer lädierten Papp- denen allein die Umhüllung zu Schaden gekommen schachtel heraus; aus einem anderen Paket stürzen ist, werden mit einem kleinen KrankenscheinDer- winzige Spielzeugsoldaten auf die Erde, während Packung ausgebessert; keine Inhalts- rosa Damenwäsche plötzlich neben kunstvoll geschliffe- feftftellung vorgenommen!" versehen. In nen Glastellern sichtbar wird. Dort hat ein undichter besonders schwierigen Fällen werden dem Empfän- Farbtopf, der ausgelaufen ist, die Anschrift der Sen- ger selbstverständlich die Verpackungskosten der bungen unleserlich gemacht. Schnell wird das mit ber , Reichspost berechnet.

Adresse versehene Stück aus bem Paketbogen heraus-Fast niemals wird bie Vorschrift ber Post, in das geschnitten unb ausgekocht; eventuell kann man auf Paket selbst noch einmal deutlich lesbar bie Anschrift diese Weise die Schrift noch rekonstruieren unb da- des Empfängers zu legen, von ben Reichshauptstäb- durch den Empfänger ausfindig machen. j ten beachtet", beschwert sich einer derPostdirekto-

Behutsam behandeln die Paketärzte ihre kranken ren", der gerade damit beschäftigt ist, eine Sendung Sendungen. Retten vom oft kostbaren Inhalt, was verunglückter Berliner Pfannkuchen wieder veriand- irgendwie zu retten ist, und ermöglichen es durch fähig zu machen...

ausreichende Verpackung dem Erkrankten, feinen -

Steigerung ber Verbraucher kauf kraft als Folge ber j zwischen ben Jahren eine kaum erwartete Bele-

SÖiebereinglieberung eines Teiles ber Erwerbslosen i bung in beutschen Frischeiern, bie infolge bes nur

in den Produktionsprozeß zuerst beim Weizenver- knappen Angebots auch um etwa Vz Pfennig pro

' Stück anzogen. Auslandseier waren dagegen nur

wenig gefragt unb zeigten gegen bie Vorwoche un- neränberte Preise. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M.: beutfche Frischeier Kl. S 13V2. Kl. A 13, Kl. B 12, Kl. C 10'/-. Hollänber

tfrranriur ... jji

Öerun

Schluß« turd

Schluß!. Abend« bSrse

Schluß« tvrs

Schluß! Mittag« börse

'Datum

29.12.

30.12.

29-12.

30.12.

Fr^nnur a. JUi.

Ser»

V

Schluß!. Abend« börse

Schluß« lurs

Gchlußr Mittag- börse

Datum

29.(2.

30.12.

29.12.

30.12.

ManSfelder Bergbau.........

0

24

24

24

24

kokswerke ...........

0

84,9

85,5

Phönix Bergbau.............

0

43

42,75

43

42,9

Rhelniiche Braunkohlen .....

10

195.5

197

196

197

Rhetnstahl ............

0

18

88,4

87,65

88

Vereinigte Stahlwerke........

0

36,15

36,4

11,75

36,4

36

Ctaöi Minen ...........

0

11,15

12

12

Kaliwerke AsckerSIeben........

6

114,H

115,25

116,25

114,25

Kaliwerke Westeregeln........

5

116,5

117

117,5

115,25

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

15s

150

151

150

3- G. Farben-InvusMe.......

7

124

123,5

123,9

123,25

ScheideanstaU...............

9

19t

190

Goldschmidt ................

O

46.73

48

47

47,5

RütgerSwerke ...............

O

51,9

51,75

51,5

51,5

Metallgeiellschaft.............

O

59,51

60,25

59,25

60,5

Philipp Holzmann...........

Zementwerk Heidelberg ......

O

68

68,5

68,25

68,75

0

80

81

Zementwerk Karlstadt.........

0

90

90

Schultheis Patzenhvser ......

0

93,65

93.5

Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

0

43

41,9

42,75

41

Bemberg ........

0

45

45,5

46

45,5

Zellstoff Waldhos ............

0

46,5

, 47,5

46,65

47,5

Zellstoff Aschaffenburg .......

0

36,75

36,9

36,5

37,5

Dessauer Gas ...........

7

112,4

111,9

Daimler Motoren............

O

34,75

35,9

35,25

36,13

Deutsche Linoleum ...........

0

45,25

45,65

45,65

Oren stein L Koppel..........

0

60,5

59

Leonhard Tietz ..............

0

14,75

4,65

15

13 65

Thade......................

.0

144,5

144

143,5

143 5

Bern mulatoren-Fabrik........

0

184

l 184

184.5

184,75

L»nti-Gummi .....

0

148,5

149

149

148,5

Gritzner....................

O

11,75

8,5

__

Mainkraftwerke Höchst <löU..

4

67,25

193,5i

Süddeutscher Zucker .........

8

193

-l

193,5

29. Dezember

30. Dezember

Amtliche Jioticrunn

Amtliche Jioticrunn

fsseih

I Srie

Geld

Pric"

Helsingfor»..

6,059

6,071

6,054

6,066

Wien.......

47,85

47,95

47,75

47,85

Prag.......

12,435

12,455

12x425

BudapeS ...

Sofia......

3,047

3,053

3,047

5,053

Holland ....

168,48

168,82

I68.43

168,77

Oslo ......

68,83

68,97

68,78

68,92

Kopenhagen.

61,19

61,31

61,14

61,26

Stockholm. .

70,68

70,82

70,58

70,72

London .....

13-69

13,73

13,68

13,72

Buenos Aires

0,635

0,639

0,638

0,642

Neuyork....

2,697

2,703

2,687

2,693

Brüssel.....

58, U

58,31

58,22

58,34

Italien.....

21 97

22,01

21,98

22,02

Paris ......

16,405

16.445

16,41

16,45

Schweiz ....

81,07

81,23

81,02

81,18

Lpmiien....

34,47

34,53

34,47

34.53

Danzig.....

81,52

81.68

81,52

81,68

Japan ......

0,827

0,829

0,823

0,825

Mo de Ian. .

0,226

0,228

0,226

0,228

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon ....

12.47

12,49

12,47

12,49

5,05

5,05

4,9

5.4

4,2

4

3,8

3,9

6,6

6,5

3,3

3,25

3,25

3,35

27,13

27

27,13

27,4

26,13

26,25

26

25,65

23,5

22,75

17,5

16,25

29

29,25

28,75

28,65

58,5

58,5

58,25

58

84.25

85,5

85,25

86,5

44

45

43

45,5

50

50

50

50

57

57,5

57

57,5

158,25

160,5

159

159,75

23,5

23,4

23,25

23,13

>16,5

116,5

116,25

116.75

88

88

88,5

88

96,75

96,4

96,9

96,5

51,5

52

52,65

51,5

85

85,75

85

84,75

90

91

90

90

100

100

100,25

100

142

142,25

142

142

110

110

109

71,25

71,25

71,75

71,25

104

104,65

104

104,65

55

54,75

55

55

<7,5

87,75

87,9

87,5

64,65

64,25

140

138

141,5

107

107,5

107

109

58

57,5

58

58

60,25

60

60,65

59,75

Geld

Srie,

2,64

2,66

58,06

58,30

60,88

61,12

13,64

13,70

16,37

16,43

168,01

168,68

21,86

21,94

68,61

68,89

70,41

70,69

80,84

81.16

34,33

34,47