Von den Olympischen Spielen zum Deutschen Olympia.
Kußball im Tv. Allendorf (Lahn).
Mendorf 1 — Klein-Linden I (4:1) 4:6.
Am vergangenen Sonntag lieferten sich die erste Mannschaft des To. Klein-Linden und die gleiche Mannschaft des Turnvereins Allendorf ein schönes
Wer das Ergebnis des Olympischen Jahres 1936 nuf den kürzesten Nenner bringen wollte, mußte roohMoflen daß es das glücklichste Jahr des deutschen Sports gewesen ist, seitdem er wurde und wuchs Noch nie. haben sich die Erfolge, die irn der Organisation oder m den Olympischen Me- Laillen der Aktiven sichtbaren Ausdruck fanden, so aebäuft wie nun, und noch nie hat ein ganzes Aolk io sehr mit dem Herzen inmitten des großen Geschehens gestanden. Noch nie auch — und das der größte Gewinn, den wir m die kommenden *Wire m't hinübernehmen — hat die Führung der Nation so sehr mit dem Herzen und mit der Tat Hinh-r dem deutschen Sport und mitten im Kreise seiner aktiven Träger gestanden wie die Regierung Ädolf Hitlers.
Garmisch-Partenkirchen.
Bei den Olympischen Winterspielen begann es. !In Eis und Schnee wurden die olympischen Hock- itage eröffnet. Kampf reihte sich an Kampf, Erlebnis an Erlebnis. Unsere Kameraden aus dem Normen und dem Süden, aus Europa und Uebersee fühlten sich wohl im Werdenfelser Land. Hunderttausende strömten zu den Kampsstätten Garmisch- Partenkirchens, Millionen saßen überall im Reich Dor den Lautsprechern und über den Zeitungen und es geschah nun das erste große olympische Wunder: !das deutsche Volk war plötzlich ein Sportvolk ge- ujorben. Die Medaillen die unsere tapferen Aktiven wie Christel Cranz, Franz Pfnür, Maxie Herber und Ernst Baier, Käthe Grasegger und Guzzi Lantschner gewannen, machten uns froh und stolz. Die Jugend der Welt lernte Deutschland sehen, wie es ist und denkt.
So war der Beginn des Sportjahres 1936 ein Ereignis von Weltbedeutung, dessen ganze Last auf deutschen Schultern lag, die sie gerne trugen, ein Erfolg vieler Nationen, deren Kämpfer siegreich waren, ein Erfolg aber vor allen Dingen des deutschen Sports, der nicht die meisten Medaillen errang, aber die meiste Verantwortung gehabt hatte und deshalb auch die größte Genugtuung empfinden darf.
Berlin.
Zwischen den Februartagen von Garmisch-Partenkirchen und den Augusttagen von Berlin lag eine Zeitspanne, die mit nichts anderem ausgefüllt war als mit Arbeit. Kein Wunder, daß die Zeit im Fluge verging. Bald trafen dann die ersten Mannschaften ein, wenig später wurde der Fackelstaffellauf in Griechenland gestartet, aum Ruhm des alten Hellas und seiner olympischen Hochkultur. Vom Himmel wurde das Feuer geholt, das die Fackel entzündete, über Grenzen und durch Länder wurde es zum Olympischen Altar getragen, der im Stadion errichtet war.
Was sollen wir sagen von jenen Tagen zwischen dem 1. und 16. August? Wir haben sie alle erlebt, im Stadion oder in Grünau oder — am Radio sitzend, und weil sie so eindringlich, so mächtig und so erlebnisreich waren, ist es uns doch, wenn wir die Erinnerung zurückrufen, als ständen wir wieder mitten im olympischen Geschehen. Denn eben hat ja Tilly Fleischer die erste und gleich darauf Hans Wollte die zweite Goldmedaille gewonnen, und nun spüren wir wieder Heiserkeit, denn was haben wir geschrien, als Dompert den Finnen jenen heldenhaften Kampf über die Hindernisse lieferte, und nun ist uns wieder, als müßten wir gleich den Mantelkragen hochschlagen, denn wir sitzen ja in Grünau, und in Grünau regnet es, aber die Wolken am Himmel durchbricht die Sonne in unseren Herzen, denn unsere Ruderer gewinnen ein Rennen nach dem anderen. So fügt sich Bild an Bild, und auf dem letzten steht dann in nüchternen, aber so verblüffenden und so vielsagenden Zahlen der herrlichste Erfolg verzeichnet: Deutschlands Sport an der Spitze in der Welt. Selbst Amerika geschlagen.
Der Deutsche Reichsbund.
Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen gab der deutschen Sportorganisation die neue Form. Ein einheitlicher Bund unter einheitlicher Führustg ist entstanden und damit die Sehnsucht von Generationen erfüllt worden. Wir dürfen und wollen gewiß nicht vergessen, daß die deutschen Sportler und Turner seit je unter den gegebenen Möglichkeiten ihr Bestes taten, daß sie immer das eine Ziel Deutschland sahen, und daß sie zu kämpfen und auch zu siegen verstanden. Aber die Verbände mit ihren Jnteressen-Streitigkeiten standen ihrem besten Wollen oft hindernd entgegen, und wenn nun diese Zeit auch vorüber ist, so mag es doch gut sein, sich des trostlosen Zustandes von einst zu erinnern, damit richtig erkannt wird, was in so kurzer Zeit erreicht wurde.
Die Begründung des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen, der die Zerschlagung der Verbände ?SUo?ln®' ^er dritte große Erfolg des Jahres 1936. An uns und an den Vereinen liegt es, das j)aus, das errichtet ist, auszubauen.
. ™ Adee der Leibesübungen in Deutschland hat im Jahre 1936 ihre Kraft weiterhin daourch bewiesen, daß sie durch ein so gewaltiges Ereignis, wie es die Olympischen Spiele waren, nicht einseitig gebunden wurde. Trotz oder vielmehr gerade wegen der Olympischen Spiele wurden neue Entwicklungen aufgezeigt, die weit in die Zukunft weisen. So wurde mit der Begründung der
Reichsakademie für Leibesübungen, die in erster Linie eine Erziehungs- und in zweiter Linie ein Lehr- und Forschungsstätte des Reiches fein soll, ein völlig neuer Hochschultyp geschaffen. ^on ausschlaggebender Bedeutung war dann ferner das im Olympiajahr zwischen dem Reichs- sportführer und dem Jugendführer des Deutschen Reiches geschlossene Abkommen, wonach die gesamte Erziehung der deutschen Jugend außerhalb der Schule Angelegenheit des Jugendführers des Deutschen Reiches ist und bei der Durchführung der
körperlichen Ertüchtigung der Jugend der Reichssportführer maßgeblich gehört und beteiligt wird.
Abschluß und Krönung des Sportjahres 1936 war schließlich die Anordnung des Führers, mit der für die künftigen Reichsparteitage die
Nationalsozialistischen Kampfspiele geschaffen wurden. Träger dieser Kampfspiele in Vorbereitung und Durchführung ist die SA.
So können wir mit Stolz auf das Olympiajahr 1936 zurückblicken. Ungeheuer war der Auftrieb, den es mit sich brachte und gewaltig der Erfolg dieses Weltereignisses. Viel schöner und beglückender aber ist das Bewußtsein und die Gewißheit, daß der deutsche Sport auf den Lorbeeren, die er im Jahre 1936 errang, nicht auszuruhen gedenkt, sondern daß bereits heute mit neuer Kraft und neuem Mut Aufgaben von einer Größe und Bedeutung in Angriff genommen werden, wie sie nur die zielbewußte Führung des nationalsozialistischen Staates zu stellen vermag.
Spiel. Die Platzbesitzer, die erstmalig mit ihrer Mannschaft auftraten, hatten sich einem schweren Gegner verpflichtet. Von Anfang an entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem die Allendörfer den Vorteil des eigenen Platzes ausnutzten und bis Halbzeit mit 4:1 in Führung gingen. Nach der Pause ging das Spiel vorerst im gleichen Tempo weiter, bis die jungen Spieler der Einheimischen an Schnelligkeit nachließen. In gleichen Abständen konnten die Gäste fünf Tore erzielen, so daß das Spiel mit einem 6:4-Resultat für die Gäste endete. Für das erstmalige Auftreten der Allendörfer Mannschaft kann man das erzielte Resultat gegen die Turner aus Klein-Linden als eine sehr gute Leistung betrachten, da der Gegner in der ersten Kreisklasse an erster (Stelle steht.
Zwei Todesopfer bei einem Motorradunglück.
LPD. Laasphe, 30. Dez. Ein schwerer Mo- torrabunfaH, der zwei Todesopfer forderte, ereignete sich in der Nähe der Ortschaft Elspe. Zwei Motorradfahrer aus Melbecke, die sich auf dem Heimwege befanden, wollten einen Lastkraftwagen überholen. Dabei streifte das Motorrad den Lastwagen und wurde auf die Straße ge- sckleudert. Die beiden Motorradfahrer erlitten so schwere Verletzungen, daß sie noch auf dem Wege ins Krankenhgus starben.
Ein Postraub nach 16Iahr en aufgeklärt.
LPD. Bingen, 30. Dez. Die Kriminalpolizei Mainz hat einen vor 16 Jahren verübten P o straub in diesen Wochen aufgeklärt. In der Nacht des 5. Juni 1920 drangen vier maskierte Männer vom Hinteren Eingang her in das Postamt Bingen und erbeuteten 230 000 Mark, deren größten Teil sie aber auf der Flucht verloren. Die damals durchgeführten polizeilichen Ermittlungen blieben erfolglos. Im vergangenen Monat erhielt nun die Binger Polizei durch Briefe und Gespräche erneut Verdachtsgründe und ermittelte vier Täter. Einer befindet sich in der Fremdenlegion, ein weiterer ist ebenfalls außerhalb der deutschen Reichsgrenzen, der dritte ist 1926 gestorben und der vierte Täter wurde feftgenommen.
Wirtschaft.
Rhein-Mainische Börse.
IHiffagsbörfe schwankend.
Frankfurt a. M., 30. Dez. Die Börse begann auf kleine Rückkäufe vorwiegend etwas fester, zumal nennenswertes Angebot nicht mehr heräus- kam, da man die Glattstellungen zum Jahresende für beendet betrachtet. Auch wurde das Abwertungsgesetz ruhiger beurteilt. Die Käufe kamen hauptsächlich von der Kundschaft, jedoch zeigte auch die Kulisse etwas Unternehmungslust.
Die Kursentwicklung war am Aktienmarkt ziemlich uneinheitlich, und nach den ersten Notierungen unterlagen die führenden Werte lebhaften Schwankungen, da Angebot herauskam, andererseits wieder Nachfrage auftrat, letztere wahrscheinlich wieder für Sperrmarkrechnung, da die Frist zum genehmigungsfreien Erwerb abläuft. Montanaktien waren gefragt und zogen etwa 0,50 bis 1 v. H. an, Rheinstahl und Harpener gewannen je 2 v. H., Ilse Genuß verloren 1 v. H., auch Verein. Stahl gingen auf 121,50 nach 122,13 zurück. Am Chemiemarkt schwankten IG. Farben zwischen 171,50 bis 170,50 (171,25), Scheideanstalt stiegen auf 274,50 bis 274 (273), Deutsche Erdöl auf 149,75 (149), Metallgesellschaft bröckelten 0,40 v. H. ab. Don Elektrowerten zogen Lahmeyer 1,50 v. H., Gesfürel und RWE. bis 0,50 v. H. an. Maschinen- und Motorenwerte blieben voll behauptet, nur Daimler gingen auf 121,40 (123) zurück. Im einzelnen eröffneten: Cement Heidelberg 163,50 (161,50), AG. für Verkehr 124 (123), Deutsch-Atlan- ten nach Pause 117 (119,50), Reichsbank 187 (188), Zellstoff Waldhof 162 (164), ferner bröckelten Deutsche Linoleum, Westdeutsche Kaufhof je 0,50 o. H. ab. Am Kassamarkt waren von Auslandswerten IG. Chemie Basel volleingezahlte und teilgezahlte Stücke gesucht auf Vermutungen, daß diese beiden Werte vom Depotzwang befreit werden sollen, die Kurse wurden wieder gestrichen.
Am Rentenmarkt bestand Nachfrage für Altbesitz zu 117 (116,70), auch Städte-Altbesitzanleihe wurden gesucht, Rheinische 115 (114,50), do. Süddeutsche 114.25 (115). Reichsbahn-Vorzugsaktien unverändert 127,25, dagegen waren Kommunal-Um-
schuldung zu 90 v. H. (90,25) angeboten. Für Mexikaner bestand eher etwas Verkaufsneigung.
Im Verlaufe ließ das Geschäft erheblich nach und die Haltung am Aktienmarkt blieb unsicher, und die Kurse unterlagen nach wie vor kleinen Schwankungen. IG. Farben 171,50 bis 171 nach 170,50, Hoesch 119 bis 119,50 nach 119,90, Klöckner 126,75 nach 127,25, Mannesmann 118,50 bis 118,75 nach 119, Rheinstahl 155,25 nach 156, Verein. Stahl 121,75 bis 121,50 bis 121,75 nach 121,50, RWE. 135,65 bis 135,75 nach 136, fester waren Holzmann mit 136,50 bis 137,25 (136).
Am Rentenmarkt schwankten Kommunal- Umschuldung zwischen 89,90 bis 90,05. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen sowie die meisten Stadtanleihen lagen unverändert, etwas höher 7 v. H. Frankfurter 95 (94,50). Liquidationspfandbriefe zogen vorwiegend 0,13 bis 0,25 v. H. an. Mexikanische Anleihen kamen etwa 0,50 v. H. schwächer zur Notiz: 5 v. H. äußere Gold 9,90 (10,40), 4Vz v. H. Irrigation 7,10 (7,30). Der Freiverkehr blieb ruhig. Tagesgeld unverändert 3 v. H.
Abendbörse freundlich.
In Fortsetzung der festen Schlußtendenz des Mittagsverkehrs war auch die Abendbörse vorwiegend freundlich gestimmt, wobei die bekanntgewordenen Durchführungsbestimmungen zum Ab- wertungsgefetz, die gewisse Milderungen vorsehen, etwas anregten. Die Kulisse nahm kleine Käufe vor, zumal auch von der Kundschaft einige Kauforders eingetroffen waren. Das Geschäft war jedoch nicht besonders lebhaft. Die erhöhten Mittagsschlußkurse wurden zumeist noch um Bruchteile eines Prozentes überschritten, oder blieben zumindest voll behauptet. Starter erhöht waren BMW. mit 142 (141) und Westdeutsche Kaufhof mit 56,65 (55,65), ferner Buderus und Rheinstahl um je 0,75 v. H. auf 124,75 bzw. 155,75, Verein. Stahl erholten sich auf 122,65 und RWE. auf 135,75 bis 136 (135,50), dagegen erreichten Holzmann mit 138 nicht den hohen Berliner Schluß von 138,75. JG.-Farben lagen mit 173 voll behauptet, Scheideanstalt zogen 0,50 v. H. an auf 274,50. Am Rentenmarkt waren Altbesitz zu 117,23 (117) beachtet. Kommunal-Um- schuldung nannte man mit 89,90 bis 90 v. H. In
(WSilVHW
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mexikanischen Anleihen bestand weiteres Angebot, dpch kamen Umsätze nicht zustande, lebhafter gefragt waren 1883er Steg* mit 18,25.
Arn kommenden Samstag, 2. Januar, findet dis Effektenbörse wie gewöhnlich statt.
Jranffurter Schlachtviehmarkl.
Frankfurt a. M., Auftrieb: Rinder 641 (gegen 1042 in der Vorwoche), darunter 113 (218) Ochsen, 76 (176) Bullen, 349 (439) Kühe, 105 (187) Färsen. Kälber 1210 (857), Hämmel und Schafs 116 (55), Schweine 7286 (6469). Notiert wurden pro 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 43 bis 45 (42 bis 45), b) 41 (40 bis 41), c) 36 (36). Bullen a) 41 bis 43 (43), b) 39 (39), c) 34 (35). Kühe a) 40 bis 43 (43), b) 35 bis 39 (37 bis 39), c) 27 bis 33 (28 bis 33), d) 18 bis 25 (15 bis 25). Färsen a) 41 bis 44 (42 bis 44), b) 38 bis 40 (40), c) 35 (—). Kälber a) 56 bis 65 (60 bis 65), b) 41 bis 55 (45 bis 55), c) 35 bis 40 (40), d) 20 bis 34 (30 bis 40). Hämmel b2) 44 bis 46 (43 bis
46), c) 38 bis 43 (35 bis 42). Schafe nicht notiert
Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), bl) 56 (56), b2) 55 (55), c) 53 (53), d) 51 (51). Sauen gl) 54 bis
56 (55 bis 56), g2) 48 bis 53 (50 bis 53).
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 30. Dez. Der letzte Groß- markt für (Betreibe und Futtermittel des Jahres 1936 nahm bei sehr schwachem Besuch einen ruhigen Verlauf. In den Angebots- und Preisverhältnissen trat gegenüber dem vergangenen Montagsmarkt keine Veränderung ein. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W13 211, W16 214, W19 218, W20 220, Roggen R12 174, R15 177, R18 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete; Weizenmehl Type 790 W 13 28,20, W16 28,30, W 19 28,30, W 20 28,65, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich; Weizenfut- termehl 13,60, Weizenkleie W 13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenststion; Treber 14 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Heu lose 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh draht- gepreßt ober gebünbelt 2,40. Tenbenz ruhig.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 1080: Verlängerung des Vertrages über den Handels- und Zahlungsverkehr mit der UdSSR. — 1081: Verlängerung der Geltungsdauer des deutsch-ftnnischen Verrechnungsabkommens. — 1082: Neuregelung der devisenrechtlichen Bestimmungen über den Personenverkehr auf Seeschiffen. — 1083: Neuer Artikeltarif für bulgarischen und türkischen Tabak nach Deutschland. — 1084: Anordnungen über: 1. Beschränkung der Herstellung von Röhren aus Stahl ober dessen Legierungen; 2 die Marktregelung für Hohlglas; 3. Beschränkung der Herstellung von gepreßten und gewalzten Blei- fabrifaten; 4. Beschränkung der Herstellung von Zinkwalzerzeugnissen; 5. Verbot der Errichtung von Anlagen zur Herstellung von Superphosphat. — 1085: Anordnung Nr. 6 der Ueberwachungsstelle für Edelmetalle (Inkrafttreten der Anordnung 5 vom 26. Oktober 1936 am 1. März 1937.) — 1086: Rechtsanwaltskanzlei für evtl. Rechtshilfe in Jugoslawien. — 1087: Beförderungssteuer für den Werkfernverkehr. Die werkverkehrstreibenden Unternehmungen werden ausdrücklich auf eine genaue Aufstellung der Nachweisungen und ordnungsgemäße Entrichtung der Beförderungssteuern hingewiefen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Dalum
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Steichsanl. von 1934 °V*% Dvung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mst
Auslos.-Rechten ............
*Vt% Deutsche Reichspostschatzan roeilungtn von 1934, I.......
*V?% ehem. 8% Hessischer Boltt- ftaat 1929srückzahtb. 102%) ...
*Vi% ehem. SA, Hessische Landes banl Darmstadt Gold N. 12...
Wt% ''hem. 4y,% Hess. Landes Hypothekenbank DarmstavtLiau.
ehem. 8% Darmsl. Komm
Lanoesb.Goldschuldverschr R.b Lberhessen Provinz-Anleihe mii
Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. (Sammelobi. An
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
Wo ebem.8% Franks. Hyp.-Bant Goldpse. 15 unkündbar bis 1985
6&% ehem. 4*4% Franks. Hyp. Bank-Liqu.-Pfandbriese......
W« eh?m. 4y,% Rheinische >w -Bank-Liqu.-Goldpfe. ...
4 h ? ehem. 8% Pr. Landespfand.
.Pfandbriefe R. 19
W/o ehem. 7% Pr. Landespsand bnesanst., Gold Komm. Obl.LO
bteuergutich.Verrechnungsk. 34-38
^^^?blterre1chische Goldrente...
Testsrretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
ÜHflirifdje Staatsrente v. 1910 «%% desgl. von 1913..........
4V $r5&emi>nLC)i^onct von 99 6etie|^C A°adck)bahn.Anlethe
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o.H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
FrankMn a. M.
»crlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß- fürs
Schlußt. Mittag, börse
29 12
30 1
29 1.
30 12
100,75
100,75
100,75
100,8
97,8
97,8
97,8
97,8
102
—
102,13
102,4
116,7
117,25
116,75
117,25
99,9
99,9
99,8
99,9
98,75
98,75
—
99
97
97
97
—
100,4
100,4
—
—
93,5
93,5
—
—
—
—
—
121,25
—
121,75
121,75
97,25
97,25
97,25
97,25
100,5
100,5
—
—
101
101,13
100,75
100,75
97,5
97,5
97,5
97,5
96
95
95
95
109,75
109,75
109,8
109,9
_
—
17,75
18
—
—
1,35
1,35
6
6.13
6,13
6
5,45
5,05
5.3
4.9
——
5,2
5,6
5,25
10,4
9,9
10,25
10
—■
*•.
—
Datum
4% vesgl. Lene U.........
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4HA>Rumän.vereinh.Rentev.l91ö 4% Rumänische vereinh. Rente .
2y4% Anatolier............
Hamburg-Amertka-Paket .....0
Öamburg.Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Prtvat-Bank... 4
Deutsche Bank und DiSconto-
Gesellschaft................ 4
Dresdner Bank..............4
Retchsbank ................12
A.S.S......................0
Bekula.....................8
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............. 7
Felten & Guilleaume......... 4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........ 6
Rhein. Wests. Elektr..........6
Schubert L Co...............8
Siemens L Halske............8
Lahmeyer LLo.............. 7
Buderu« ...................
Deutsche Erdöl ..............<
Harvener................. 2%
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 8
Ilse Bergbau ...............6
Ilse Bergbau Genüsse ........ 6
Klöcknerwerke ...............8
Mannesmann-Röhrra •••<«••• 8
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börle
29.12
30.12-
29.12.
30-12.
—
—
—
—
—
5,95
5,9
5,9
9
9
9,13
9,13
4,9
5,025
5
5,1
22
22,5
22
22
15,25
15,25
15,5
15,5
—
——
39,13
—
15,5
15,65
15,25
15,4
123
124,5
121,5
124,4
—
125,25
124,25
124,75
109
109,25
109
109,25
111
111
111
111
107,5
107,5
107,5
107,5
188
187
186,5
186,65
_
_
_
_
165,25
165,5
165,75
167,5
138
137,5
138
139,5
149,5
150,5
149,4
150,5
140,5
141,25
140,25
141
145,5
146,25
145,5
146,5
133,5
135
133,5
135,75
136
136,25
135,5
158,65
159
159,25
159,25
200
201
200
201,25
125,75
126,5
125,25
125,4
124
124,75
124,75
124
149
151,75
149
151,5
154,5
158
154,5
158
—
120
118,65
120,25
—
—
188,5
—
149
148
149,5
148,9
126,25
126,75
1259
128.5
118,5
119,75
118,25
119,75
Frontfun a. M.
23erlln
Schlußkurs
Schlußk. Abend» börse
Schluß- kurs
Schlußk. Mittag» börse
Datum
29 12
30.12-
29 12
30.12.
Mansselder Bergbau......
ey.
158,5
158,75
158
160
KokSwerke ...............
.. 6
142
145
Rheinische Braunkohlen ...
. 12
229
—
229
231,25
Rheinstahl ...............
.. 4
154
155,75
154,5
155
Bereinigte Stahlwerke.....
uy,
122,13
122,65
122
122,25
Ctaui YRinen ............
.. 0
22,5
22,9
22,65
22,65
Kaliwerke Aschersleben.....
.. b
139
139
138
138,65
Kaliwerke Westeregeln.....
.. 5
135,25
133,5
134,5
134
Kaliwerke Salzdetfurth ....
7 y»
183,5
182
181,5
183
3- G. Farben-Industrie ....
.. 7
171,25
173
171,5
173
Scheideanstalt............
.. 9
273
274,5
——
——
Goldschmidt .............
.. b
128,5
130
128
130
Rütgerswerke .............
.. 6
140,75
142
141
142,4
Metallgesellschaft..........
.. 5
154,5
154,75
154,25
154,2 5
Philipp HoHmann.........
Zementwerk Heidelberg ....
- *
135,5
138
136
138,75
.. 7
161,5
164,25
Cementwerk Karlstadt.......
.. 6
161
161
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
—
—
101,4
101,75
Aku ^Allgemeine Kunstseide)
.. 0
53
53
53
53
Bemberg.................
.. b
106
106,5
106,25
106,5
Zellstoff Waldhof ..........
.. 6
164
162,5
162,75
163
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
142 25
140,9
142,5
141,25
Dessauer KaS .............
.. 7
/ -
——
107,25
108,4
Daimler Motoren.........
.. 0
122
122,5
121,65
122
Deutsche Linoleum.........
.. 8
164,5
164
164,5
164
Lrenstein & Koppel........
.. 0
——
——
89,4
90
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
56,75
56,65
57,25
55,65
Chade....................
.. 9
227
227
227
227
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
•—
—
199
200,25
Conti-Gummi.............
. 11
167
171
166,75
171
Gritzner..................
Mainkraftwerke Höchst a.M..
.. 0
-
33,5
33,751
33,5
.. 4
-
-
-
Süddeutscher Zucker .......
. ro
208
208
208
207,75
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
29 Dezember
30-Dezember
Amliche Notierung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld | 25rie
juenos üu. Brüssel .... Rio de Ian. Sofia .....
Kopenhagen Danzig .... London.... HelsingforS. Paris .....
Holland ... Italien.... Japan .....
Jugoslawien Oslo..... :
Men......
Lissabon... Stockholm.. Schweiz ... Spanten... Prag.......
Budapest ...
ÄeuQod ...
0,758 41,99 0,149 3,047 54,64 47,04
12,235 5,405 11,64
136,20 13,09 0,707
5,654 61,50 48,95 11,11
63,08
57,17 18,98 8,691
2,488
0,762
42,07
0,151
3,053
54,74
47,14
12,265
5,415
11,66
136,48
13,11
0,709
5,666
61,62 .
49,05
11,13
63,20
57,29
19,02
8,709
2,492
Vanknoten.
0,758 41,94 0,149 3,047 54,52 47,04 12,21 5,395
11,615 136,20
13,09 0,700 5,654 61,37 48,95 11,09 62,95 57,16 18,98 8,681
2,488
0,762 42,02 0,151
3,053 54.62 47,14
12,24 5,405
11,635 136,48
13,11 0,702 5,666 61,49 49,05
11,11 63,07
57,28 19,02
8,699
2,492
Berlin,30-Dezember
®el6
Mes e
Amenkannche Auren..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Noten
2,45
41,80
54,36
12,185
11,565
135,87
61,21
62,78
57,01
2,47
41,96
54,58
12,225
11,605
136,41
61,41
63,04
67,23


