Ausgabe 
31.8.1936
 
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Und keinen Abend ohne Chlorodont -

für

den Entschlafenen.

die

zeigten

; (Offenbach) und der früheren deutschen Meisterin Frl. von Wachter (München).

Originelle Fälscherkniffe in der Kunst

her- I Großvater feine Meisterwerke aesckaffen hatte, und ange beschäftigte sich mit Kunsthandel. Als er einem eng- Ge- lischen Museum, das ihn mit der Verwertung

gestunden ihre Trainingsfahrten erledigten.

Kiste unterwegs fei, in der, entgegen der unwahren Angabe, daß es sich um eine Kopie handle, ein außerordentlich wertvolles eigenhändiges Gemälde von Rembrandt stecke; man habe aber die echte Signatur mit einer gefälschten übermalt. Natürlich nahmen die Zollbeamten eine Nachprüfung vor, und als die Helfershelfer der Fälscher das Bild ab­holen wollten, wischten sie vor den Augen der scheinbar erstaunten Empfänger die neue Signatur mühelos mit Terpentin fort, so daß dieechte" Signatur Rembrandts zum Vorschein kam. Da das Bild in Wirklichkeit ein wertvolles Original zu fein schien, wurde es den Empfängern nur gegen den hohen Einfuhrzoll, der einem solchen Werte ent- prach, ausgehändigt. Dieser Einfuhrzoll wurde aber gern gezahlt; denn dafür erhielten die Empfänger die amtliche Bescheinigung, daß es sich um em Ge­mälde Rembrandts handele; mit diesem Schein war es ihnen ein leichtes, die Fälschung gegen einen stattlichen Preis in Amerika an den Mann zu

Deutsche Motorradsiege gab es beim Großen Motorradpreis von Schweden. In der großen Klasse fuhr Otto Ley auf BMW. mit 147,8 Stundenkilo­meter einen neuen absoluten Streckenrekord und holte sich damit denGroßen Preis". In der kleinen Klasse fiel der Sieg an Walfried Winkler auf DKW. Die Rennen waren von 100 000 Zuschauern

Ein Frauen-Fechtturnier, an dem 17 Fechterinnen aus ganz Deutschland, ausgenommen unsere Olympiateilnehmerinnen, beteiligt waren, ge­wann Lilo D e u tz e r (Offenbach) vor Frl. Jakob

sowie auf den Reichsluftfahrtminister endete eindrucksvolle Feierstunde.

BfB. ^eicksbabu Gießen.

2:1-Sieg über Kirchhain.

225 Einzelfahrer und 79 Mann schaf- t e n wurden aus zwölf Nationen zur Internatio­nalen Motorrad-Sechstagefahrt, die vom 17. bis 22. September im Schwarzwald und in Oberbayern durchgeführt wird, gemeldet. Deutschland ist mit 141 Einzelfahrern und 28 Mannschaften beteiligt.

55,80 Meter im Diskuswerfen erreichte der deutsche Weltrekordler Schröder beim Trai­ning in Niendorf bei Oebisfelde. Die Leistung wird aber nicht als Weltrekord anerkannt werden, da die vorgeschriebenen Bedingungen nicht erfüllt fein dürften.

Der BallonAugsburg" wird sich infolge einer Beschädigung nicht am Gardon-Bennett-Wett? fliegen der Freiballone, das am Sonntag auf dem Flugplatz Mokotow in Warschau seinen Anfang nimmt, beteiligen. BallonSachsen" startet als Vierter,Deutschland" als Achter.

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bringen.

Mittels Enkel als Fälscher.

Einer der größten Bilderschwindel aller Zeiten, der vor sechs Jahren aufgedeckt wurde, bekam durch d'n Namen des Urhebers einen romanhaften An­strich. Der Enkel des großen französischen Malers Francois Millet erschien vor Gericht, weil er m Gemeinschaft mit mehreren Freunden zahlreiche falscheMillets" hergeftellt hatte. Er wohnte m der berühmten Küstlerkolonie Barbizon, in der sein

Semd Rosemeyer Sieger im Vrrg-preis.

Dor 80000 Zuschauern. Slucks aller Bergrekord dreimal unterboten.

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Sanfbarti". Rennwagen, die sonst in den kühleren Mor- .»L-Jeaen m S)olA - -

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so daß man öfter den Eindruck hatte, schon in den Verbandsspielen zu stehen.

Die II. Mannschaft gewann gegen Sportfreunde Wetzlar mit 6:1 Toren. (Ueber den Verlauf der Kämpfe berichten wir morgen.

Fußball-Freundschastskämpse.

Hessen" Bad Hersfeld Kickers Offenbach 3.3. 1. FC. 1893 Hanau VfR. Mannheim 1:0. Union" Niederrad Spv. Wetzlar 05 2:2. Kurhessen" KasselRot-Weiß" Oberhausen 3:3. FSV. Mainz 05 VfB. Friedberg 5:4.

Kuhessen" Marburg FK. Pirmasens 3:6.

Kreisschwimmfest des Turnkreises Wetterau - Vogelsberg in Laubach.

In dem idyllisch gelegenen städtischen Schwimm­bad zu Laubach sand unter Leitung des Kreis-

Der Abschluß aus der Wasserkuppe

Vorletzter Tag.

Abgesehen von einigen Spielmomenten beide Mannschaften den typischen Sommerfußball.

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Ein Forscher hat berechnet, daß Corot, der 1, vorragende französische Maler, dessen Bilder lange im Kunsthandel sehr gesucht waren, etwa 4000 Ge­mälde in seinem Leben geschaffen hat. Ein anderer Forscher hat nun behauptet, daß von den 4000

Fälschungen wären.

Wie man Fliegentüpfel herstellt.

Bei den Fälschungen von Werken der Plastik kommt es in erster Linie darauf an, alle die Merk­male hohen Alters, wie Wurmstiche, Farbenreste, Sprünge usw., täuschend nachzuahmen. Bei einer Goldfassung mittelalterlicher Figuren, deren Wert man nach dem Grade ihrer Erhaltung zu beurteilen pflegt, dürfen auch die schwarzbraunen Fliegen­tüpfel nicht fehlen. Besonders gründlich ging darin ein Pariser Fälscher vor, von dem ein schwedischer Kunstforscher erzählte. Er entdeckte in einem alten Viertel von Paris eineFabrik alter Meister, Antiquitäten und Reliquien". Beim Betreten der Fabrik verspürte er einen brenzlichen Geruch und bekam schließlich heraus, daß man gerade einealte spanische Goldtapete" fabrizierte, die Szenen aus den Kämpfen der Kreuzritter reliefartig außer­ordentlichecht" darstellte. Köstlich war die Art, wie man die kleinen Erhöhungen und Tüpfel, die altem Leder das eigentümliche Aussehen zu geben pflegen, herstellte. Zuerst strich man Sirup auf die Stellen, wo die Tüpfel sitzen sollten, und bann ließ man eine Menge Schwaben über den Sirup her- fallen. Diese für den Leckerbissen dankbaren Tiere machten sich eifrig an die Mahlzeit und setzten gleichzeitig die erwünschten kleinen Tüpfel ab, die das beste Zeichen für das hohe Alter und den antiken Wert bilden.

Durch den Fortbestand der warmen Witterung turnten die Segelflieger auch den vorletzten Tag dir17. Rhön", an dem noch im Rahmen der L.ettbemerbsbestimmungen gestartet wurde, zu gro-

Streckenslugleistungen und Fernzielflugen aus- ^eSonbers bevorzugt waren die bayerischen Flug- vütze Würzburg (78 Kilometer) und Giebelstadt cfl Kilometer). Allein sieben Wettbewerbs-Tellneh- ir-r landeten in Würzburg. Auch in Frankfurt-M. bmj. seiner weiteren Umgebung ging biesmal eine mnze Reihe der Segelflieger nieder. Kuhn (Danzig) urb Krafft (Stuttgart) landeten im Frankfurter L adtteil Sachsenhausen nach 90 Kilometer mah- rnb der Stuttgarter Krafft Götzenham (99 Kilo- m-tter) erreichte. Die größte Entfernung durchflog

Berliner Bartraude, der bis nach Mosbach am 71-cfar (145 Kilometer) kam.Beliebt war am cnmstag fernerhin der Steigerwald in Franken, txr von vielen Fliegern erreicht wurde.

Am Sonntag:

30000 bei der 17. Khön.

fegelflieger treu geblieben unb begünstigte den ri'lauf dieses letzten großen Tages, an bem ciller- bhgs nicht mehr im Rahmen der allgemeinen Ürttbemerbsbestimmungen gestartet wurde, sondern nur noch Tagespreise ausgeflogen würben.

i Den 30 000 Zuschauern bot sich durch den sruh-n ie-artbeginn und eine eifrige ffiettberoerbstatig leit wiederum ein unbeschreiblich schönes » uu

-heftige Kämpfe gab es um die Erringung der Lgespreife. Die Segelpiloten mutzten ihr ganzes $ nnen einfetzen, um die durch die. mang Iimftige Witterung erschwerten Bedingungen zu er iUen Staatssekretär Milch weilte wahrend des Mzen Vormittags am Startplatz. <-11

Um 3 Uhr verkündeten die Sirenen den Start ^lluß der17. Rhön". Ein Mu sikzua des Reichs. Inbeitsdienstes konzertierte inmitt^i des S g f »«r-Lagers. Vor dem festlich geschmückten G ^fsf-Haus marschierten pünktlich um 5 Uhr ^-ttbewerbs-Teilnehmer, die Organisations^und

mehrerer Kunstwerke betraut hatte, weder den Er­lös, noch die Werke selbst zurückgab, kam es zu einer Klage, die zur Aufdeckung des ganzen Schwin­dels führte. Millet schuldete dem Maler Cazeau eine hohe Geldsumme unb ließ sich von diesem überreden, Kopien nach Millets Werken als Origi­nale zu verkaufen, indem er angab, daß es sich um alten, vererbten Familienbesitz handele. Die Kopien waren von Cazeau so geschickt ausgeführt, daß sich alle Welt täuschen ließ. Millet fuhr mit einigen Gemälden unb einer Anzahl Zeichnungen nach Lonbon, wo er 7 ober 8 ber ersteren zu je 50 000 Franken alsechte" Millets absetzte, während er für die Zeichnungen je 10 000 Franken erhielt. Ein Sachverständiger kaufte ihm die Fälschungen ohne weiteres ab, weil er sie um das Dreifache sofort nach Amerika weiter verkaufen konnte, da sie als alter Familienbesitz" bestätigt waren. Der Enkel Millet wurde über Nacht zum Millionär, während er bis dahin sein Leben kümmerlich als Graveur gefristet hatte. Um keinen Verdacht zu erregen, brachte er nicht nur Fälschungen der Werke seines Großvaters, sondern auch solche von Corot, Diaz, Degas und anderen in den Handel. Cazeau wurde von der Polizei bei seiner Arbeit im Atelier über­rascht und gestand, daß er Hunderte von Gemälden hergestellt habe, die man jetzt berühmten französi­schen Meistern zuschreibe; eine solche Fälschung, die in England wären, sei kürzlich für 1,5 Millionen Franken verkauft worden. Als man bei dem Enkel Millets in Barbizon Haussuchung hielt, erklärte dieser zum größten Erstaunen ber Anwesenben, baß sämtliche Millets im Museum zu Barbizon

peier-Gemeinder-Gedenkfeier in Darmstadt.

Arn 29. August 1931 wurde der damalige Gau­leiter des Gaues Hessen der NSDAP, Peter Gemeinde r, nach einer großen Werbekund- gebung in der Stadthalle zu Mainz im Dienste für den Führer und die Bewegung vom Tobe überrascht. Aus Anlaß bes 5. Todestages fanb am Sarnstagabenb an der letzten Ruhestätte bes Gauleiters auf dem Waldfriebhof in Darm­stadt eine Feier ft unde statt, zu der die For­mationen und Abordnungen der Partei und ihrer Gliederungen sowie des Arbeitsdienstes angetre­ten waren.

Wettbewerbsleitung, die zahlreichen Startmann­schaften und die Helfergruppen zur Preisverteilung auf, die Reichsluftsportführer Oberst Mahnte mit einer bedeutsamen Ansprache über alle schwe­benden Fragen des Segelflugsports eröffnete. Er erklärte, daß es mit Rücksicht auf den erneut in diesem Rhön-Segelflugwettbewerb erwiesenen hohen Stand des Segelflugsports bedauerlich sei, daß diese herrliche Sportart in diesen Olympischen Spie­len in Berlin nicht vertreten gewesen sei. Die Er­hebung des Segelflugsvorts zum olympischen Sport zwinge die deutsche Segelflugbewegung, sich nicht mit der Tatsache zu begnügen, augenblicklich in der Welt eine Vormachtstellung in dieser Sportart em- zunehmen, sondern verpflichte sie, alles daran zu setzen, um den Vorsprung zu halten.

Der olympische Seqelslug-Wettstreit könne wohl am besten in einem Dreikampf Streckenflug, Ziel­streckenflug und Kunstflug ausgetragen werden. Zum Schluß wies ber Reichsluftsportführer auf bie Bestrebungen zur Schaffung eines Kleinstflug­zeuges in ben verschiedenen Ländern hin.

Sodann schritt der Reichsluftsportführer zur Preisverteilung.

Sieger: Schmidt (München) und Landesgruppe München.

Aus dem 17. Rhön-Segelflug-Wettbewerb ging mit einem großen Punktvorsprung als Einzelsieger der Inhaber bes Dauerflug-Weltrekords, Kurt Schmidt (München) mit 1800 Punkten hervor. Den zweiten Platz sicherte sich mit 1210 Punkten ber Stuttgarter Hakenjos, während Peter Riedl (Reichsgruppe Lufthansa) mit 1132 Punkten den dritten Platz und Erwin Kraft (Stuttgart) mit 1085 Punkten den vierten Platz errang. .

In der Landesgruppenwertung errang ben Preis des Reichsluftfahrtministers und den Preis des Reichsoerkehrsminifters die Landes gruppe München mit 1150 Punkten. Als nächste placierte sich bie Landesgruppe Stuttgart, die bannt ben bes Reichsluftsportführers gewann, vor Der Reichs- gruppe Lufthansa mit 738 Punkten (Preis des Reichsjugendführers).

Oie Ergebnisse:

Einzel-Wertung: 1. Kurt Schmidt (Mün­chen), 1800 Punkte; 2. Hakenjos (Stuttgart), 1210;

L« Arbeit selbst vollzieht sich in Anbetracht der kiczen Betriebspause unter dem Einsatz aller in pi-len Fällen erprobten Mittel, bie bie Reichsbahn fi: solche Fälle zur Verfügung hat. Tatsächlich ist V mit diesen technischen Vorrichtungen möglich, innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Zeit bie E eise vollständig auszuwechseln.

Das Haupthilfsmittel hierzu ist ein fahrbarer firan, der mit Hilfe von Akkumulatoren in Be- treb gesetzt wird und der in wenigen Sekunden m 15 Meter langes Gleisstück samt Schwellen auf- hibt und auf Bahnwagen verlädt. Kaum eine halbe Sunde vergeht und 120 Meter Gleis, die in der täglichen Arbeitsleistung über drei Stunden Dauer a.sgewechselt werden können, liegen zum Abtrans- irrt bereit. Wenige Minuten später verläßt der Z-g bie Baustelle.

Ein weiteres großes Hilfsmittel besteht in einem Cvezialtransportwagen für Kleinfchlag, der burch einfache Regulierungen und ohne besondere Ar- bitsleistung durch die menschliche Hand, in kürze­ste Zeit und je nach Bedarf ausläuft.

Ernennung beim Kreisamt (Sie- ß n. Der Verwaltungs-Praktikant Heinrich Erb a.s Heuchelheim ist zum Kreisoerwaltungs-Jnspek- tr bei ber Kreisverwaltung Gießen ernannt worben.

** Arbeitsjubiläum. Am 30. Aug. konnte bc Konbitor Joh. Rink auf eine 25jährige Tätig- k<ä in ber Konbitorei unb Caf6 Hettler zurück- ticken.

chwimmwarts Balzer (Friedberg) das Schwimm­est des Turnkreifes Wetterau-Vogelsberg statt. Die portliche Veranstaltung wurde durch das herrliche Wetter sehr begünstigt. Die Wettkämpfe, bei denen gute Leistungen erzielt wurden, hatten folgendes Ergebnis:

Brustschwimmen 50 Meter. Knaben: 1. Sieger Kurt Schmitt (Tv. Nidda). Mädchen unter 16 Jahren: 1. Siegerin H. Enders (Tv. Nidda)

Brustschwimmen 10 0 Meter. Männliche Jugend, Klasse 2b: 1. Sieger Wilhelm Fertsch (Tg. Friedberg). Männliche Jugend, Klasse 3: 1. Sieger Hans Stein (Tg. Laubach). Weibliche Jugend, Klasse 3: 1. Siegerin Dora Perschinka (Tg. Lau­bach). Frauen, Klasse 3: 1. Siegerin Leni Schäfer (Tg. Friedberg). Frauen, Klasse 2: 1. Siegerin Henny Fisch (Tg. Laubach). Männer, Klasse 3: 1. Sieger Walter Höay (Tg. Laubach). Männer, Klasse 2b: 1. Sieger Franz Laundorf (Tg. Fried­berg).

Volkstümliches Springen. Knaben: 1. Sieger Heini Müller (Tv. Nidda). Mädchen: 1. Siegerin Herta Enders (Tv. Nidda).

Springen. Männliche Jugend: 1. Sieger Otto Schmidt (Tg. Laubach).

Brust st affe! 3X50 M e t e r. Knaben: 1. Sieger Turngemeinde Laubach. Mädchen: 1. Sie­ger Turnverein Nidda.

Rückenschwimmen für Männer 100 9J1 e ter: 1. Sieger Franz Laundorf (Ta. Friedberg).

Nach den Wettkämpfen fand die Siegerehrung statt, die von dem Kreisfachamtsleiter Balzer vor­genommen wurde. Er dankte in feiner Schluß­ansprache allen Teilnehmern sowie der Turnge­meinde Laubach für bie Vorbereitung bes Festes. Mit einem begeistertenSieg-Heil!" auf ben Füh­rer unb dem Gesang der beiden Nationalhymnen fand das Kreisschwimmfest seinen Abschluß.

Kurze SporttwtMn

versichert nach Amerika geschickt. Ehe das Bild aber drüben eintraf, war bei der amerikanischen Zoll­behörde ein anonymer Brief angekommen, natür­lich von den Fälschern selbst geschrieben, daß eine der, entgegen der unwahren um eine Kopie handle, ein

Nach Musikvorträgen und dem Gedenkspruch eines Hitlerjungen nahm Gauleiter und Reichs­statthalter Sprenger das Wort, um des To­ten zu gedenken, der nicht nur ein Kämpfer, son­dern ein Vorkämpfer für den Nationalsozialismus gewesen sei. Peter Gemeinder sei getragen ge­wesen von dem Glauben, daß das deutsche Volk unter Adolf Hitler und im Nationalsozialismus gesunden würde. In diesem Kampf für die große Idee sei Peter Gemeinder, ein Kamerad im rech­ten ©inne des Wortes, aeblieben.

Im Anschluß an diese Ausführungen ergriffen noch der Darmstädter Oberbürgermeister Warm- bolbt und SA.-Gruppenführer Prinz August Wilhelm das Wort zu kurzen Gedenkreden f"

Noch einmal pilgerten aber Taufende an diesem legten Sonntag der17. Rhon zum "öeu,^ « rg der Flieger". Noch, b Jtfd^n

lich.

Leider warfen zwei schwere Stürze auch einen dunklen Schatten auf diesen Festtag des deutschen Motorsportes. Der Düsseldorfer NSU.-Fahrer Alb. Schneider verunglückte mit seiner Beiwagen- Maschine in der Gießhübel-Kurve tödlich. In voller Fahrt sprang der Vorderradreifen ab, wodurch die Maschine aus der Bahn geriet und gegen einen Felsen prallte. Albert Schneider erlitt dabei so schwere Kopfverletzungen, daß er auf der Stelle tot war. Sein Beifahrer Colle kam mit einem Unterschenkelbruch davon. Das mar der erste Todes­sturz bei dem nun seit 12 Jahren bestehenden Ren­nen. Ebenfalls mit einem NSU.-Gespann kam der Nürnberger E. Z i m m e r m a n n in ber Brünnele- Kurve zu Fall. Zimmermann zog sich dabei eine gefährliche Verletzung der Wirbelsäule zu.

BMW. un d OKW.-Siege in Schweden

Gemälden Corots sich allein schon in Amerika 5000 befinden! Da es außerdem in Europa eine große Zahl echter Corots gibt, wie groß mag also die Zahl der falschen Corots sein? Diese Frage wirft Hubert Wilm in einem inhaltreichen Aufsatz auf, den er über die Fälscherkniffe in der bildenden Kunst in ber Augustnummer DerSüddeutschen Monatshefte", die ganz den Fälschungen auf Den verschiedensten Kulturgebieten gewidmet ist, ver­öffentlicht. Aus der Fülle der Beispiele greifen mir einige besonders merfmürbige heraus.

Oie amtlich beglaubigte Fälschung.

Zu den beliebtesten Kniffen der Händler mit ge­fälschten Bildern gehört es, sich irgenbroie ein amt­liches Zeugnis für die Echtheit zu verschaffen. Er­fahrene Fälscher treffen zu diesem Zrneck oft mit großem Kostenaufwand umständlichste Vorbereitun­gen. So ließ eine Fälscherbande auf einem alten Malbrett eine getreue Kopie eines bekannten Ge­mäldes von Rembrandt Herstellen, die mit dem Namenszug und der Jahreszahl signiert wurde. Dann ließen die Fälscher die Signatur übermalen und auf den neutralen Ton den Namen eines Kopisten und den VermerkKopie nach Rembrandt" setzen. So wurde das Bild in eine Kiste gepackt, und da es ja eine Kopie fein sollte, ganz niedrig

3. Peter Riedl (Lufthansa), 1132; 4. Erwin Kraft (Stuttgart), 1085; 5. Hanna Reitsch (Darmstadt), 1066; 6. Späthe (Chemnitz), 1042; 7. Heidrich (Düssel­dorf), 973; 8. Reuter (Weimar), 966; 9. Haase (Ber­lin), 926; 10. Steinig (Breslau), 902 Punkte.

Landesgruppen - Wertung: 1. Mün­chen 1150 Punkte; 2. Stuttgart 911; 3. Reichs­gruppe Lufthansa 738; 4. Breslau 625 ; 5. Weimar 602 ; 6. Berlin 575; 7. Essen 517; 8. Königsberg 516; 9. Dresden 467; 10. Hamburg 416; 11. Darm­stadt 341; 12. Hannover 301 Punkte.

Der Krollpreis mit 1000 Mark wurde dem Ber­liner Segelflieger von M i a k i f ch zugesprvchen, mährend denPrinz-Heinrich - Wanderpreis" eben­falls ein Berliner, nämlich Blech, ber die größte Höhe von 4480 Meter erreichte, erhielt. Derselbe Pilot kam auch In ben Besitz bes Ehrenpreises bes Reichsstatthalters und Gauleiters Sprenger.

Telegramm an Generaloberst Göring.

Der Reichsluftsportführer gab dann ein Tele­gramm zur Kenntnis, das er an den Reichsluft­fahrtminister Generaloberst Göring zur Absendung gebracht hat. Darin meldet ber Reichsluftsportführer die großartigen Ergebnisse dieses Rhön-Segelflug- wettbemerbs und die Gruppensieger-Erfolge und Einzelsieger. Weiterhin mird in diesem Telegramm mitgeteilt, daß bie größte Höhe, die in diesem Wett- beroerb erreicht mürbe, eine

neue deutsche Bestleistung von 4480 Meter dar­stellt und insgesamt 18 097 Kilometer Luftlinie von den Wettbewerbs-Teilnehmern im Segel­flugzeug zurückgelegt worden sind.

Dann erklangen die National-Lieder und mit einem Sieg-Heil auf den Führer unb Reichskanzler

hauM iäum. sesior Dr. tz. Medizinischen l [; Seierinärmebiv ' ließen, auf i ' und ^orschL r jurüctfäoueii; I roiessor an du. . . jetzigen Detur: ifuai Utrecht rn Plänen unM) I für kleine firne en lassen. Wirken in fr | 1923 einen r? ? Leipzig abtti eterinär-meb^tt e n als 0. d. V- Medizinischen io bratbieie der iboloaie unb Ihm SrwiDerorfmur? tb Tierschutz. W isfenjchaftlichen B Here Werte: ,A- n Krankheiten de irjtlidje Äugend lafotfyrapit, l11-

Mit berechtigtem Stolz können der deutsche Mo- irfport unb bie deutsche Auto- und Motorrad- I dustrie auf den diesjährigenGroßen Berg-Preis vin Deutschland" zurückblicken. Aus der 12 Kilo- ir ter langen Rennstrecke, die in der Nähe von F>eibura im Breisgau zur Paßhöhe Schauinsland h,auffuhrt unb die Europas schwerste Berg-Renn- stscke ist, wurden die bestehenden Streckenrekorde licht weniger als 18mal unterboten und iibei neun neue Klassen-Rekorde aus- g teilt. Don diesen neun neuen Rekorden wurden 0:1.t von deutschen Fahrern auf deutschen Erzeug­er sen erzielt. Dreimal wuvde der alte absolute L rgreforb von Hans Stuck gebrochen, der auf 8'7 km/st stand. Bernd Rosemeyer, Ernst r. n 2) e l i u s (beide Auto-Union-Rennwagen) und H P. Müller (500 - ccm - DKW. - Solomaschine) varen schneller als Hans Stuck bei feiner Rekord- fcort im vergangenen Jahre.

Bernd Rosemeyer bewies den 80 000 Zu- jenuern, die bei großer Hitze die Rennstrecke um- jenmten, daß er aucham Berg" ein Rennfahrer vm bester Klaffe ist. In 7:59,3 Minuten brauste rjß rn mit feinem fiibergrauen Auto-Union über 80 Meter Höhenunterschied und durch 170 Kurven !i-n Ziel und kam damit als erster Rennwagen- Mer im Rennen selbst über die 90-km/8t-Grenze. Jit genau 90,1 km/st verbesserte Bern Rosemeyer bn absoluten Berg-Rekord, mar schnellster Fahrer bis Tages und gemann damit denGroßen Berg- P eis von Deutschland". Im Training mar Rose- U-yer schon schneller über die Strecke gekommen, dich drückte diesmal die Hitze etmas auf die Zeiten

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Ernst von Delius belegte hinter Bernd mit 8Dl,9 Min. und 89,9 km/st den zmeiten Platz o:ir dem Italiener Marchese B r i v i 0 , der auf Jljfa Romeo 8:27,6 Min. (85,1 km/st) benötigte, fjuns Stuck konnte megen seiner beim Training ii Pescara erlittenen Verletzung nicht starten.

Wer dritte Fahrer, der Stucks 88,7 Stundenkilo- xjjvzö. n-ter unterbot, mar ber DKW.-Motorrabfahrer j besucht.

H. P. Müller (Bielefeld), der in der Halbliter- Klasse auf 88,9 Stunbenkilometer kam unb bamit die beste Zeit aller Motorradfahrer herausholte. Schnellster Seitenmagenfahrer mar Hans Stärkle (Basel) auf NSU. in ber großen Klasse mit einem WV4l ................

Stunbenmittel von 77,12 Kilometer, bas ebenfalls Leiber kam hinzu, baß auch noch hart gespielt mürbe, Kategorien-Rekord bedeutete. ' ' "* ' .......

Zum ersten Male starteten beim Berg-Rekord auch Sportmagen ohne Kompressor. Hier mar der Han­noveraner Pätzold auf Ford ber schnellste Fah­rer. Bei ben Sportmagen mit Kompressor erzielte ber Italiener Dr. gar in a auf bem alten als Sportmagen getarnten Alfa-Romeo-Monoposto mit 86 Stunbenkilometer die größte Geschmindigkeit und unterbot damit den seit 1931 bestehenden alten Rekord von 81,29 Stundenkilometer ganz beträcht-