Aus aller Welt
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Sine Rede Mussolinis.
Vor Abschluß der großen Manöver.
Rom, 30. Aug. (DNB.) Zum Abschluß der
Paris, 31. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Rede Mussolinis zum Abschluß der italienischen Manöver in Avellino widmen die Frühblätter große Aufmerksamkeit. Die rechtsstehende Zeitung „Jour" schreibt, man müsse den Wortlaut der Rede Mussolinis vergewaltigen, wollte man auch nur eine Andeutung davon finden, daß die Rede gegen irgend jemand gerichtet sei. Es handele sich um eine Bekräftigung der Macht, aber auch der Wille, zu beruhigen sei in der Rede zum Ausdruck
Fragen zu sprechen.
Bezüglich der Verwendung von Keramik- uiib Metallegierungen bei der Zahnbehandlung sei es klar, daß der deutsche Dentist die Verwendung dieser beiden Stoffe anc " " "" /rK'' Ua*
brafyte. Es ist der Gei st der Revolution der Schwarzhemden, der populäre kriegerische Geist des heutigen Italien, der auf dem Meere wie zu Lande und in der Luft wachsam bleibt, der Geist, den wir während der Manöver
aus den Augen der Soldaten leuchten sahen, der Geist, der morgen, wenn das Vaterland und der König rufen, der gleiche sein wird. Seit dem letzten großen Manöver sind zwölf Monate, nur zwölf Monate dahingegangen, aber wieviele Ereignisse, wieviel Geschichte! Diese zwölf Monate sind reich an Ereignissen, deren Einfluß heute schon zu spüren ist, aber mit der Zeit immer noch fühlbarer werden wird. Bevor ich diese Versammlung abschließe, frage ich euch: Sind alle alten Schulden beglichen worden? (Tosender Beifall.) Weiter: Haben wir bis jetzt geradenwegs auf unser Ziel zugehalten? (Erneuter stürmischer Beifall und Zurufe: Ja!) Wohlan, ich sage euch und verspreche euch, daß wir morgen und immer so oorgehen werden!" — Nicht endenwollende Ova-
die Zusammenarbeit am Werke des Friedens der Völker zu leisten.
Allein nach dem katastrophalen Scheitern der Abrüstungskonferenz und angesichts des bereits entfesselten und nicht mehr aufzuhaltenden Wettrüstens wie auch im Hinblick auf die politische Lage kann das Losungswort für das faschistische Italien nur sein: Stark sein, immer stärker dann, so stark werden, daß wir allen Möglichkeiten entgegen- treten und jedem Schicksal fest in die Augen blicken können. Diesem höchsten kategorischen Imperativ muh das ganze Leben des Volkes untergeordnet fein, und es wird ihm untergeordnet werden.
sich mitten unter der Volksmenge befand, wurde überall sofort erkannt, die Venetianer bereiteten ihm nach Beendigung der Rede des Duce spontane Kundgebungen, die zugleich ein Dank dafür waren, daß er es sich nicht hatte nehmen lassen, diese große Stunde des italienischen Volkes mit zu erleben. Am Abend war Reichsminister Dr. Goebbels mit seiner Frau Gast des Ehrenpräsidenten der Biennale, Graf Volpi, in seinem
italienischen unter der von der völlig mitgerissenen faschistische Kundge- Besucher ein unge-
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politischer Situationen" ,als eine Friedensbedrohung. Auf jeden Fall habe der Duce gegenüber der allgemein herrschenden Verwirrung wieder einmal den Wunsch ausgesprochen, die Weltmeinung über die von Italien verfolgten Ziele zu beruhigen, aber auch den festen Willen erklärt, kein Abenteuer zu ermutigen. Deshalb sei auch Mussolinis Rede in den politischen Kreisen der italienischen Hauptstadt so sympathisch beurteilt worden.
Der „Matin" gibt eine Meldung seines Sonderberichterstatters aus Avellino wieder, in der es u. a. heißt, die in Avellino versammelten Politiker und Diplomaten hätten geäußert, daß die Rede der Ausdruck eines nationalen Wil-
gekommen.
Der „Figaro" weist daraufhin, daß der Duce in einem Augenblick, wo die Ereignisse in Spanien die Gefahren in Europa vergrößern, erklärt habe, Italien habe seine alten Rechnungen ausgeglichen, und wolle sich nunmehr seinem Imperium widmen und in Frieden leben. Die italienische Politik richte sich auf die Verwirklichung europäischen Zusammenarbeit,
nahmen die Minister eine Gondelfahrt. Als die Minister an der Seufzerbrücke in die Gondel stiegen, wurden sie von der Bevölkerung herzlich durch Händeklatschen und Zurufe begrüßt. Im Anschluß an die Rundfahrt folgte Dr. Goebbels einer Einladung des Herzogs von Genua, des Kommandanten der oberadviatischen Flottenstation von Venedig, zu einem Essen im Palazzo Pisani am Canal Grande. Am Nachmittag nahm Dr. Goebbels eine Motorbootsfahrt durch die Lagunen vor. Am Abend war Dr. Goebbels Zeuge der Uebertragung der Rede des italienischen Staatschefs
fchismus geeinigten Nation, er stand mitten Ueberzeugskraft des Duce Menschenmenge. Diese echt bung war für die deutschen , , mein eindrucksvolles Erlebnis. Dr. Goebbels, der
Italiens Schlagfertigkeit schützt den Frieden
In wenigen Stunden können acht Millionen mobil gemacht werden. Für alle Möglichkeiten stark sein.
Der Widerhall in Paris.
Oer Wunsch Italiens nach Zusammenarbeit wird von der pariser presse hervorgehoben.
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Reichsminister Or. Goebbels in Venedig.
Besuch der Kunstausstellung und der Filmschau.-Oer Minister hört auf dem Markusplatz die große Rede des Ouce.
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lienischen Sommermanöoer hat Mussolini Sonntagabend in Avellino vor einer hunderttausendköpfigen Menschenmenge eine durch den italienischen Rundfunk verbreitete Ansprache gehalten. Mussolini führte, ständig von stürmischem Beifall
laesichts der Edelmetallknappheit bejahe, aber seine Wünsche und seine Ratschläge mühten auch Beachtung finden. Zum Schluß ging der Redner auf die Aufgaben ein, die der Dentist hinsichtlich der Ernährungsfrage zu erfüllen habe. Täglich kämen bei ihm Fälle vor, aus denen klar ersichtlich sei, daß die Zahnerkrankung auf Fehler in der Ernährung zurückzuführen ist. Da sei es die Aufgabe des Berufskameraden, zu! veranlassen, daß der Zahnkranke auch in ärztliche Behandlung komme, um das Grundübel zu besei- Ligen. Der Kampf gegen die Karies (Zahnsaule)
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gesetzt worden fei, was zur Sicherheit unseres Vaterlandes in hohem Maße beitragen werde. Der Bundesführer schloß mit einem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler; die Nationalhymnen beschlossen den feierlichen Akt. Dann fand der Ehrenvorbeimarsch an den Altveteranen-Ka« meraden und den Ehrengästen statt.
Die Leipziger Herbstmesse.
Der erste Tag der Leipziger Herbstmesse pflegt von den Besuchern zur Information verwendet zu werden. Im allgemeinen sind es die Einzelhändler, die schon am Eröffnungstage mit Aufträgen heroortreten. Eine Reihe von Branchen hat jetzt schon einen erfreulichen Auftragseingang zu verzeichnen. So konnten größere Aufträge holländischer Firmen in Textilwaren hereingenommen werden. Einen breiten Raum auf der Messe nehmen die Haus- und Küchengeräte und K l e i n m ö b e l ein. Die Industrie trägt mit ihrem Angebot besonders auch dem Bedarf wirtschaftlich schwächerer Kreise Rechnung. Im Messeauslandsgeschäft erwartet man eine weitere Zurückgewinnung verlorenen Bodens. Namentlich in Haushaltsmaschinen und -apparaten, in denen die deutsche Industrie führt, erhofft man ein gutes Geschäft, daneben in Aluminium- und Email- l e w a r e n sowie in Solinger Stahlwaren. Die deutsche Sportartikelwirtschaft sieht einem zufriedenstellenden Ergebnis der Herbstmesse mit gewisser Sicherheit entgegen.Der Blick des Exporteurs ist in erster Linie auf den überseeischen Absatzmarkt gerichtet. Eine wichtige Rolle bei der Erfüllung dieser Aufgaben spielt die h a n s e a t i s ch e Exporthandelsbörse am Sonntagabend. Der stellvertretende Vorsitzende des Afrikaoereins, E. Brettschneider, beschäftigte sich mit den in Westafrika bestehenden Absatzmöglichkeiten.
Oie »Queen Mary" gewinnt das Blaue Band.
London, 31. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der englische Dampfer „Queen Mary“ brach am Sonntag den Rekord für die schnell st e U e b er» querung des Atlantik von West nach Oft mit einer Durchschnitsgeschwindigkeit von 30.63 Knoten. Die „Queen Mary“ gewann, damit zum ersten Male seit 1929 das Blaue Band des Atlantik für England zurück. Das Riesenschlff passierte Bishop Rock am Sonntag um 20.12 Uhr MEZ., nachdem es die 2939 Meilen betragende Strecke vom Ambrose-Leuchtfeuer bei Neuyork bis Bishop Rock in drei Tagen, 23 Stunden und 57 Minuten zurückgelegt hatte. Diese Zeit ist um drei 1 Stunden 31 Minuten schneller als die bisherige : Rekordzeit der „Normandie"
Reichstreffen der ehemaligen Deulfchostafrikaner.
Die ehemaligen Deutschostafrikaner halten ihr drittes Reichstreffen in Eisenach ab. Nach internen Besprechungen, in denen auch der Stand der Vorarbeiten für den K o l o n i a l e h r e n h a i n erörtert wurde, vereinte am Samstagabend eine große Wiedersehensfeier die alten Kameraden im Fürstenhof. Exzellenz Schnee wies darauf hm, wie der Deutsche durch Fleiß und Energie in Frieden und Krieg gezeigt habe, daß er sich aufs Kolonisieren verstehe. Unvergessen seien die Kolonien; wie gut das Verhältnis der Deutschen zu den Eingeborenen gewesen sei, davon legten viele Beispiele lebendiges Zeugnis ab. General von Let- tSw-Vorbeck gedachte besonders der Toten, die in der Ferne ihr Grab fanden, und des Pioniers auf afrikanischer Erde, Karl Peters Der Reichs- kolonialehrenhain solle, wenn er Wirklichkeit werde, nicht nur Erinnerung an Vergangenes sein, sondern auch eine stete Mahnung zur Erhaltung der Wehrkraft des deutschen Volkes. Am Sonntag besichtigten die Ostafrikaner unter Führung des Schöpfers des Reichskolonialehrenhains, Majors R u ck d e f w e l (München), das in Frage kommende Gelände Am Montag unternehmen die ehemaligen Deutschostasri- faner eine Rundfahrt durch das Thüringer Land.
Reichstagung des Guftav-Adolf-Vereins.
Die Reichstagung des Guftav-Adolf-Vereins i n Kassel begann am Samstag mit Feftgottes- bienften in zahlreichen Kirchen Hessens, bei denen Pfarrer evangelischer Auslandsgemeinden und Leiter des Gustav-Adolf-Werkes predigten. Im Rahmen einer volkstümlichen Versammlung in der Stadthalle kamen Vertreter der evangelischen Diaspora aus Jugoslawien, Brasilien, Sowjetrußland und Oesterreich zu Wort. In der öffentlichen Hauptversammlung, die mit einer Ansprache des Präsidenten Professor Dr. jur. Gerber eröffnet wird, wird Generalsekretär Geißler den Jahresbericht erstatten und der frühere evangelische Pfarrer von Swakopmund, Konsiftorialrat Basenkamp - Düsseldorf, über den Dienst der Heimatkirche an den Volksgenossen in den Kolonien sprechen. Auf dem Schlußgottesdienst predigt Propst v o n zu r Mühlen- Reval, der Leiter des deutschen Kir- chenwesens in Estland. Der Reichstagung ging eine viertägige Freizeit voraus, an der 50Junge ausländische Pfarrer teilnahmen. Der Präsident des Zentralvorstandes hat an den Führer und Reichskanzler ein Begrüßungstelegramm gesandt, für das der Führer und Reichskanzler ihm seinen Dank übermittelt bat.
Jüdische Devisenschiebungen ausgedeckt.
Die Kölner Zollfahndungsstelle ist einer großen Kapitalverschiebung auf die Spur gekommen, deren Hauptbeteiligte jüdische Geschäftsleute sind. Die Kaufleute Simon Gaben und Hermann Frank betrieben in Köln die Konserven- und Marmeladenfabrik „Rhenania", mit der sie ungeheure Gelder verdienten. Mit echt jüdischer Gerissen- beit verschoben sie in den letzten Monaten ibr Vermögen ins Ausland. Sie täuschten den Behörden gewinn- und devisenbringende Auslandsgeschäfte vor und exportierten Waren im Werte von über 1 000 000 RM. nach Ueberfee. Zur Bezahlung der Waren in Deutschland hatten sie ihr in Deutschland festliegendes Vermögen flüssig gemacht. Der Gegenwert für die ausgeführten Waren, der normalerweise in Devisen einkommen und an die Reichsbank abgeliefert werden mußte, leiteten sie ihrem im Ausland befindlichen Bankkonto zu. Noch bevor sie aber ihren Plan zu Ende geführt batten, mußten sie, da die Gefahr der Entdeckung bestand, aus Deutschland flüchten. Sie ließen Betrieb und Gefolgschaft im Stich. Nach der Flucht der Juden konnte deren restliches Vermögen beschlagnahmt werden.
24. Gordon-Bennett-Wettfahrt in Warschau gestartet.
Am Sonntag fand auf dem Warschauer Flugplatz Mokotow in Anwesenheit des polnischen Staatspräsidenten, von Mitgliedern der polnischen Regierung und zahlreichen Vertretern der ausländischen Diplomatie der Start zur 24. Gor - d o n-B ennett-Ballonsahrt statt. Von den gemeldeten zwölf Ballons mar der spanische Bal»
könne gar nicht ernst genug genommen werden angesichts der erschreckenden Zahl von Kindern, die von dieser Krankheit schon befallen sind, und angesichts des großen Prozentsatzes von Militäruntauglichen wegen schlechten Zahnzustandes.
Beichstreffen der Altveteranen des Deutschen Heichskriegerbundes. Arn Sonntag fand im Rahmen des Reichs- treffens der Altveteranen des Deutschen Reichskriegerbundes am Krieger- bentmal in Bad Ems eine Feier st unde statt, an die sich ein Vorbeimarsch der Abordnungen des Landesverbandes Westmark sowie der Ehrenformationen der NS.-Gliederungen anschloß. Am Abend vorher hatte der Bundesführer, SS.-Oberführer Oberst a. D. Reinhard, die Altveteranenkameraden im Kurtheatersaal begrüßt, wobei Haupt- schriftleiter Rogge einen Lichtbildervortrag über das Thema „Der Rhein, des deutschen Volkes Schicksalsstrom" hielt.
Bad Ems prangte am Sonntag im Flaggenschmuck. Auf dem Gedenkstein von 1870 lag ein großer Eichenstranz. Zu beiden Seiten hatten die greifen Soldaten Platz genommen; 2000 Kameraden des Landesverbandes Weftmark mit 150 Fahnen waren angetreten, ferner Ehrenformationen sämtlicher NS.-Gliederungen. Bundesführer Oberst a. D. Reinhard schritt die Formationen ab und begrüßte die Ehrengäste. Der Landesführer Westmark Oberstleutnant a. D. Bornhausen hieß die alten Kameraden sowie den Bundesführer herzlich willkommen. Er sei der Mann gewesen, der Berlin vom Spartakismus befreit habe; 1158 tapfere Soldaten feien damals im Kampf für des Vaterlandes Rettung gefallen.
Der älteste Altveteran, der 94jährige Eduard Lindner (Chemnitz), legte einen Kranz für die Gefallenen der Einigungskriege nieder. Oberstleutnant a. D. Börnhausen leate je einen Kranz für die gefallenen Kameraden des Weltkrieges, der Freikorps und für die Gefallenen der Bewegung nieder.
Anschließend ergriff Bundesführer Reinhard das Wort: Alle die hier versammelt seien, seien durch die Schule des deutschen Heeres gegangen. Mit großer Anteilnahme habe er vor einigen Tagen den Befehl des Führers verlesen, nach dem die Dienstzeit im neuen Heer aus zwei Jahre herauf-
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Venedig, 29. Aug. (DNB.) Der Schirmherr ; des deutschen Films Reichsminister Dr. Goebbels traf am Samstagmittag in Begleitung feiner Gemahlin im Flugzeug in Venedig ein, um einer Einladung des italienischen Propagandaministers A l f i e r i folgend dem festlichen Abschluß der internationalen Filmkunst schau im Rahmen der Biennale beizuwohnen. Auf dem Flugplatz St. Helena am Lido hießen Minister A 1 f i e r i und der Ehrenpräsident der Biennale Graf Volpi den Minister und feine Gemahlin herzlich willkommen. Nach der Begrüßung schritt Reichsminister Dr. Goebbels die Front der aufmarschierten Ehrenkompanien und der Ehrenformationen der faschistischen Verbände ab. Er fuhr sodann im Motorboot durch die Lagune zum Hotel Exzelsior, wo ein Frühstück stattfand, an dem zahlreiche italienische, deutsche und ausländische Biennale-Ehrengäste teil- nahmen.
Im Anschluß daran besichtigte Dr. Goebbels die Kunstausstellung der Biennale. Die Führung der Gäste ü/ernahm der künstlerische Leiter der Ausstellung und Direktor im italienischen Propagandaministerium M a r a i n i. Zunächst besuchten die Minister die große italienische Halle, Die einen umfassenden Querschnitt durch das künstlerische Schaffen Italiens auf dem Gebiet der Malerei und Bildhauerei bot. Der eindrucksvolle Mittelpunkt der Ausstellung war ein Erker, in dem als einziger Ausstellungsgegenstand eine B ü ft e ö e s 2) u c e vor einer künstlerisch ausgeführten Wandkarte mit den italienischen Besitzungen zu sehen war. Eine der wertvollsten Malereien, die die Ausstellung überhaupt aufzuweisen hat das Werk „A 1 e d * 11 a 1 i a“ (Die Schwingen Italiens) erregte das besondere Interesse des Reichsminlsters und er erwarb das künstlerisch einzigartige Bild für Deutschland. Nach der Besichtigung der italienischen Halle statteten die Minister dem deutschen Pavillon des Ausstellungsparkes einen Besuch ab. Infolge der örtlichen Beschränkung konnte in diesem Pavillon nur em verhältnismäßig kleiner Teil der neuesten deutschen Schöpfungen m Malerei und Plastik gezeigt werden; doch« die reizvolle Lage des kleinen Kunsttempels bietet einen idealen Rahmen für die hervorragenden deutschen Werke. ,, r
Nach der Besichtigung unternahm Dr. ©oebbeb eine Motorbootfahrt aus dem Fanale Grande Am Markusplatz wartete eine unübersehbare menge um Dr. Goebbels zu begrüßen. Dr Goeb- bels^besichtigte die Markuskirche und folgte dann einer (Einlabung des Ehrenpräsidenten der Biennale, Graf Volpi, auf seine in den Lagunen liegende Jacht „Misurata". Mit der Au fuhrung des deutschen Trenker-Films -Der Kaiser von Ka i tornien" schloß dieser Tag. Der Aufführung ging ein Diner im Hotel Excelsior voraus, an dem zu Ehren von Reichsminister Dr. Goebbels-und seiner Frau zahlreiche hohe italienische
ten mit ihren Damen teilnahmen. Der Trenrer-Film „Der Kaiser von Kalifornien" hatte als echt deutsches, mit saubersten künstlerischen Mitteln durch- geführtes filmdramatisches Meisterwerk starken Bei- fall. Das Publikum gab feiner aufrichtigen Be- rounberung für Luis Trenker als Autor, Regisseur und Darsteller rückhaltlos Ausdruck.
Sonntag Vormittag besichtigte Dr. Goebbels mit seiner Frau gemeinsam mit Minister 2Ilfien unter Führung des Präfekten von Venerng, Graf Catalano, den Dogenpalast. Danach unter»
Oer Reichskongreß der Dentisten in Frankfurt am Main.
Der erste Tag des Reichskongresses der Dentisten in Frankfurt a. M., der mit der Eröffnung der Industrie-Ausstellung und mit einem Appell der Amtswalter des Reichsverbandes Deutscher Dentisten eingeleitet worden war, nahm seinen Abschluß mit einem Empfang dieser Amtswalter durch die Stadt, wobei Bürgermeister Linder der Ausstellung , des Reichsoerbandes „Unsere Zähne" ein Lob zollte und dem Verband vollen Erfolg seiner Tagung wünschte. Der größte Teil des zweiten Kongreßtages war der Fachtagung vorbehalten. Der Reichsdentiftenfüh- rer Karl Schaeffer eröffnete die Tagung mit einer Ansprache: er freue sich, daß seinem Rufe so viele Kollegen Folge geleistet und damit zum Ausdruck brächten, daß sie sich hier das Rüstzeug für ihren Kampf zum Wohle der Volksgesundheit holen wollen, denn auch die Dentisten wollten nicht bei Seite stehen, sondern ihr Scherflein beitragen bei dem allgemeinen Wiederaufbau des Volkes.
Der Reichsreferent für Berufsausbildung, Dentist Büch e-Frankfurt, behandelte die Zwecke der Fachtagung und die Aufgaben des Dentisten sowie seine Stellung zu einer Reihe von akuten Fragen. Auch betonte" er die ausgezeichnete Organisation der Dentisten; der Reichsoerband erfasse fast olle Berufskameraden — 20 000 an der Zahl. Dann tarn er auf die heute besonders interessierenden
unterbrochen, etwa folgendes aus:
„Die großen Manöver find abgeschlossen. Sie gingen in einer Atmosphäre größter Begeisterung vor sich. Morgen werden in der Voltura-Ebene 60 000 Mann, 200 Panzerwagen, 400 Kanonen, 400 Mörser, 3000 Maschinengewehre und 2800 Wagen vor Seiner Majestät dem König von Italien und Kaiser von Abessinien in Pa - rade vorbeiziehen. Diese Masse von Männern und Mitteln ist imponierend, aber nur ein verschwindender Teil von Männern und Mitteln, auf die Italien heute unter seiner Totalität sicher zählen kann. Ich fordere die Italiener auf, meine Erklärungen absolut b u ch st ä b l i ch zu nehmen.
Richt etwa trotz des abessinischen Krieges, sondern infolge dieses Krieges verfügt die italienische Wehrmacht über eine größere Schlagfertig keit als früher. Dir können jederzeit im verlaufe von wenigen Stunden durch einen einfachen Befehl acht Millionen Männer tnobi- lifieren, ein ungeheurer Block, den 14 Jahre Faschismus zu den Temperaturen gebracht haben, die für Opfer und Heldenmut notwendig find. Das italienische Volk muh wissen, daß sein innerer und fein äußerer Frieden gefchüht ist und daß mit feinem Frieden auch der Frieden der Welt geschützt ist.
Nachdem einer der gerechtesten Kriege, den die Geschichte kennt, mit einem vernichtenden und blitzartigen Siege abgeschlossen ist, besitzt Italien i m Herzen von Afrika endlose und reiche Gebiete, in denen es seine Arbeitstüchtigkeit und seine schöpferischen Geistesfähigkeiten entfalten kann. Wir werden den Widersinn eines ewigen Friedens nicht rnitrnachen, der der faschistischen Lehre widerspricht. Wir wünschen, mit allen Ländern in Frieden zu leben und den Frieden möglichst lange zu erhalten, und sind deshalb bereit, unseren täglichen und konkreten Beitrag für
lens sei, in einem Regime, das s i ch selbst genügen wolle, das sich aber auch gegen alles verteidigen werde, wenn es notwendig werde, ber Es sei nicht weniger bereit, mit seinen Nachbarn e u r 0 P u 11 a, e n .................... als zusammenzuarbeit-n zur Aufrechterhaltung des
einziges Mittel, den Frieden zu festigen, aber sie Friedens, den es wünsche und gegen das Risiko betrachte gleichzeitig die Entwicklung „gewisser eines Krieges, den es nicht wünsche.
Das Imperium ist nicht aus diplomatischen Kompromissen, sondern aus fünf sieg- und ruhmreichen Schlachten hervorgegangen, die in einem Geist durchgekämpft wurden, der die unge- v^y^» --------
heuren Schwierigkeiten materieller Art und eine I tionen schlossen sich an diese feierliche Erklärung des fast universelle Staatenkoalition zum Nachgeben > italienischen Regierungschefs.
anläßlich der Schlußparade der großen italieni
schen Manöver. Inmitten der begeisterten Men- ... . -
schenmenge auf dem Markusplatz erlebte Dr. । Palast am Canal Grande. Goebbels die geballte Kraft der im Fa - > ---


