Ausgabe 
31.1.1936
 
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Kundgebung der Ortsgruppe Lich der ASDAP

und zum Bauen

WOndrich-MeWea

303 V

Warum ist Einweichen wichtiger als Waschen?

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Viele Frauen stehen auf dem Standpunkt, daß das Waschen die Hauptsache ist. Das ist aber falsch. Beim Waschen wird die Wäsche strapaziert, und der Schmutz - besonders fett-, ei weiß- und ölhaltiger Schmutz - geht doch nicht ganz heraus. Immer mehr kommt man heute zu der Überzeugung, daß das Einweichen die Hauptsache beim Waschen ist. Schon beim Einweichen muß fest aller Schmutz, aller Kitt aus Eiweiß und Fett, der den Schmutz am Gewebe festhält, gelöst werden. Natürlich gehört zu dieser kräftigen Schmutzauflösung auch ein stark wirkendes Mittel - das ist Burnus. Man sollte zum Einweichen nur Burnus benutzen, weil es die Wäsche weit­gehend schont. Es kann niemals wie andere Ein weich-, Wasch­oder Bleichmittel auf das Gewebe wirken, sondern einzig und allein auf den Schmutz. Dadurch schont es die Wäsche einer­seits - andererseits löst es den Schmutz derart kräftig, wie es bei keinem anderen Einweichmittel möglich ist. Große Dose Burnus 49 Pfg., überall zu haben.

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um eine Auslese der Leistungsfähigsten vorzuneh- I men. Diese Prüfung darf keinesfalls mit einem j Berufswettkampf verglichen werden. Bei der Kauf- ; mannsgehilfen-Prüfung soll die allgemeine« Leistungsfähigkeit des Berufsnachwuchses festgestellt 1 werden. Auch soll diese Prüfung die Möglichkeit i bieten, den Beruf vor völlig ungeeignetem Nach­wuchs zu bewahren. Die Forderung:So nahe wie ' möglich an die Praxis heran!" findet deshalb be- sondere Beachtung, will man doch ein objektives : Bild über die Leistungsfähigkeit des jungen Kauf- : manns erhalten, das nicht durch rein auswendig gelernten Stoff erstellt werden soll. Auf diesem : Grundsatz ist dann auch der gesamte Prüfungs­stoff, d. h. die Prüfungsaufgaben aufgebaut. Neben den schriftlichen Arbeiten, die die Kenntnisse in Deutsch, Buchhaltung, kaufmännischem Rechnen, Kurzschrift und Maschinenschreiben unter Beweis stellen sollen, ist von dem Prüfling eine mündliche Prüfung, die sich besonders auf dem Gebiet der praktischen Situationsaufgaben aus der Branche des Prüflings und insbesondere der Warenkennt­nis bewegt, abzulegen. Eine selbstverständliche For­derung bedeutet es, wenn man von einem Kauf­mannsgehilfen Verständnis für grundlegende Zu­sammenhänge des Wirtschaftslebens und über die Wesensfrage der nationalsozialistischen Volksge­meinschaft verlangt. Die Prüfung in ihrer Gesamt­heit gibt jedenfalls eine einwandfreies Bild über die praktische Lehre, die der Prüfling durchlaufen hat.

Es ist beabsichtigt, den Lehrherrn nach Abschluß einer Reihe im Gange befindlicher Verhandlungen mit den einzelnen Wirtschaftsgruppen Ausbil­dungsrichtlinien für den Kaufmanns­lehrling zuzustellen, um hierin noch einmal klar die Ausbildungspflichten zu umreißen. Ab­gesehen von diesen kommenden Ausbildungsricht­linien wird aber jeder Lehrherr, der es mit seiner Ausbildungs-Verpflichtung, die er nun einmal sei­nem Lehrling gegenüber bei Abschluß des Lehrver­trages übernimmt, ernst nimmt, den richtigen Weg finden, um im Interesse des gesamten Berufsstan­des den Nachwuchs mit heranzuziehen, der für die Wirtschaft notwendig ist. Eine Reihe von Betrie­ben hat bereits den richtigen Weg gefunden, ohne daß es des Anstoßes von außen bedurfte, und da­mit unter Beweis gestellt, daß die gesamte Aus- bildungsfrage zum großen Teil abhängig ist von dem guten Willen und der Freude zur Leistung, mit der man an diese übernommene Verpflichtung geht. Endlich muß damit ein Ende gemacht wer­den, in dem Kaufmannslehrling nur eine billige Arbeitskraft, oder einen Laufburschen zu sehen. Die Kaufmannsgehilfen-Prüfung wird in Zusammen­arbeit mit der Lehrlingsrolle, die bei den Zndustrie- und Handelskammern geführt wird, schnell einen Ueberblick darüber bieten, wer sich nun einmal nicht für die Heranziehung eines wirklich tüchtigen und leistungsfähigen Kaufmannsnachwuchses eignet. Auch die Deutsche Arbeitsfront, die durch die Abteilung für Arbeitsführung und Berufser- ziehung die notwendige Verbindung mit den Stel­len, die sich mit den beruflichen Prüfungen und dem beruflichen Einsatz der Menschen befassen, auf­rechterhält, roirt) mit großer Aufmerksamkeit gerade die Betriebe beobachten, von denen es zweifelhaft ist, ob sie in der Lage sind, einem jungen, in den Beruf tretenden Menschen das Rüstzeug für seine berufliche Laufbahn mitzugeben. Falls dies nicht zutrifft, muß mit aller Strenge in Zusammenar­beit der vorgenannten Stellen durchgegriffen wer­den. Es ist einem strebsamen jungen Menschen wirklich nicht damit geholfen, wenn er zu Beginn seiner Lehrzeit an einen Platz gestellt wird, von dem er nach Ablauf der drei Jahre Lehrzeit wieder abgeht, ohne in eine andere Abteilung des Betrie­bes je gesehen zu haben. Müssen wir von einem Kaufmannsgehilfen verlangen, daß er Verständnis für die Zusammenhänge des gesamten Wirtschafts­lebens aufbringt, so müssen wir an erster Stelle von dem Btriebsführer verlangen, daß er seinem Lehrling die Möglichkeit bietet, die Zusammen­hänge des Betriebes kennen zu ler- n e n. Erst aus dem Kennenlernen der betrieblichen Zusammenhänge wird die Befriedung in der Ar­beit erwachsen, und aus der Befriedung wird die Freude an der Arbeit entstehen. Kommen zu dieser praktischen Tätigkeit dann noch die Unterweisun­gen der Berufsschule in den verschiedenen kauf­männischen Fächern, so wird jeder Lehrling, von dem natürlich auch der nötige Ernst gegenüber seinem Beruf vorausgesetzt werden muß, bald Freude an seiner täglichen Arbeit finden. Auch hierbei muß selbstverständlich jeder Lehrherr beratend und fördernd zur Seite stehen, um das in der Schule Aufgenom­mene zu vertiefen. Wenn anläßlich der letzten Kauf­mannsgehilfen-Prüfung im Herbst 1935 festgestellt werden mußte, daß 50 v. H. der Prüflinge keine Kenntnisse in Kurzschrift aufzu­weisen hatten und weitere 25 v. H. die Prüfung in diesem Fach nicht bestehen konnten, wir weiter berücksichtigen, daß das Resultat in Maschinen­schreiben noch schlechter war, so ist hieraus die Lehre zu ziehen, daß der Lehrling auf die Notwendigkeit des Erlernens dieser für den Kauf- mannserüf unbedingt erforderlichen Fertigkeiten noch mehr hinzuweisen ist. Bei dem Einsatz von Angestellten, die im Rahmen der durchgeführten Arbeitsschlacht wieder in Arbeit und Brot vermit-

telt werden konnten, machte sich das Fehlen dieser Fertigkeiten oft unar^genehm bemerkbar. Mit etwas gutem Willen von feiten der Betriebsführer muß es gelingen, eirM Nachwuchs heranzuziehen, auf den die Kaufmannschaft stolz sein kann, denn von dieser selbst wird ja der Nachwuchs herangebildet.

Leider hat sich aber auch in vielen Kreisen die Meinung eingeschlichen, daß sie sich zur Einstellung eines Lehrlings nur dann bereiterklären können, wenn dieser bereitsVorkenntnisse" aufzuweisen hat. Es gab sogar Zeiten, die endlich überwunden sind, in denen wir Anzeigen in Zeitungen beobach­ten konnten, die einenbilanzsicheren Lehrling" oder einen Lehrling, derperfekt in Englisch und Französisch" ist, suchten. Der Unsinn solchen An- innens muß jedem vernünftig denkenden Menschen einleuchten, wenn er sich vor Augen hält, daß wir es bei einem Lehrling mit einem Menschen zu tun haben, der noch in der Ausbildung steht oder erst in diese eintreten will. Erst nach der Lehrzeit wird der Lehrling zeigen können, was er auf be­ruflichem Gebiet gelernt hat. Von einem Schreiner z. B. wird man auch nicht verlangen können, daß er bei Beginn seiner Lehrzeit bereits in der Lage ist, ein sauber hergestelltes Möbelstück anzuferti­gen. Leider hat aber doch die Meinung, nur Lehr­linge einstellen zu können, die bereits über Vor­kenntnisse verfügen, «fei es auch nur Kurzschrift oder Maschinenschreiben- in vielen Betrieben Platz gewonnen. Nicht jedem ist es vergönnt, sich eine vor der praktischen Lehre liegende schulische Aus­bildung zu leisten, ohne deren Wert hiermit be- preche'n zu wollen. Keinesfalls darf diese aber für die Einstellung und Beurteilung der Qualität des Lehrlings ausschlaggebend sein. Es kann einem Schüler nicht zugemutet weichen, sich bereits wäh­rend der Schulzeit um die Aneignung solcher Fer­tigkeiten zu bemühen. Durch diesen Versuch würden die Schüler leicht in die Gefahr kommen, andere

)) Lich, 31. Jan. Die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, hatte für gestern abend zu einer Groß- kundgebuna eingelcrden. Schon lange vor Beginn füllten zahlreiche Partei- und Volksgenossen die geräumige Turnhalle bis auf den letzten Platz. Mit schneidig von der Kapelle der Freiwilligen Feuer­wehr Lich gespielten Märschen und der Einbrin­gung der Fahnen fand die erhebende Feierstunde ihren Auftakt. Zunächst wurden die Reden des Führers und Dr. Goebbels übertragen.

Im Anschluß an die Übertragung richtete Orts­gruppenleiter Kuhn herzliche Worte der Begrü­ßung an die Teilnehmer und entbot insbesondere dem Redner des Abends den Willkommensgruß. Stürmisch begrüßt ergriff

Bürgermeister pg. Haug, Darmstadt

ein Sohn unserer Stadt, das Wort, um in seiner etwa einstündigen Rede seinen Zuhörern ein pla­stisches Bild vom Wollen und Ziel des National­sozialismus zu vermitteln, den er als eine voll­kommen neue Geisteshaltung und Geistesrichtung bezeichnete.

In markanten Sätzen erinnerte er an den jahre­langen Kampf unseres Führers um die Seele des deutschen Volkes, zeigte er, wie Adolf Hitler im­mer wieder dem deutschen Volke klar machte, daß nur durch das Zusammenarbeiten aller Stände und Berufe das Wohl des Staates und des ganzen deutschen Volkes erreicht werden könne. Der Glaube an Deutschland und an die Zukunft habe den Führer und seine Getreuen solch große Werke vollbringen helfen, wie sie seit der Machtergreifung durch die vom Führer ins Leben gerufene national­sozialistische Bewegung vollbracht worden seien. Nun sei es aber an jedem einzelnen Volksgenossen, mit dieser Bewegung zu gehen, weil es ohne diese Bewegung keine Zukunft für ihn wie für das ge­samte' deutsche Volk mehr gäbe. Jeder deutsche Volksgenosse müsse das Letzte hergeben für das große Werk des Führers im Interesse des deutschen Volkes. Es gebe heute nur ein geeintes deutsches Volk und in diesem deutschen Volk kenne der Na­tionalsozialismus keine Unterschiede, sondern jeder deutsche Volksgenosse habe gleiche Rechte, aber auch die Pflicht, mit allen seinen Kräften beizutragen zur Arbeit für die Gesamtheit.

Nachdem der Redner kurz das Fühlen und Den­ken in früheren liberalistischen Jahrzehnten gestreift hatte, ging er in ausführlicher Weise auf den vom Nationalsozialismus vorangetragenen Gedanken der Volksgemeinschaft ein, der sich insbesondere im Winterhilfswerk des deutschen Volkes, dem größten Hilfswerk aller Zeiten, so grandios offenbare.

Der Gedanke dieser Volksgemeinschaft, der nichts kenne von den überlebten Begriffen bürgerlicher Ueberheblichkeit und marxistischer Irrlehre, der das einigende Band aller schaffenden deutschen Menschen in den Vordergrund stelle, auf ihm werde der na- tionalsozialistische Staat ewig bestehen. Die deutsche Volksgemeinschaft, die bahnbrechend auch einmal für die ganze Welt gelten werde, müsse sich aber im Opfer des einzelnen Volksgenossen zeigen. Es solle nicht nur von dem gegeben werden, dem es nicht schwer falle. Jeder solle Opfer bringen! Wäre der

für Buchenfcheit etwa 16 Mark und für Buchen­knüppel etwa 9 Mk. je 2 Raummeter im Durchschnitt erzielt wurden, hoben sich die Preise bei der vier­zehn Tage später vorgenommenen Versteigerung nicht unwesentlich, so daß Buchenscheitholz mit 18 bis 22 Mark, Buchenknüppel mit durchschnittlich 11 bis 12 Mark bezahlt wurden. Buchenstöcke er­brachten ungefähr 10, Eichenscheit 10 bis 12, Eichen­knüppel 9, Eichenstockholz etwa 8 Mark je zwei Raummeter. Kiefernknüppel 4 bis 5 Mark. Ziem­lich stark war in diesem Jahre der Anfall von Buchenstammholz, das sehr schön ausfiel und dar­um bei dem Submissionsverkauf entsprechend gün­stige Preise brachte.

)-( Hungen, 30. Jan. Die Reichsarbeits­dienstabteilung 2/225Otto Böckel" Nidda veranstaltete im Saale desDarmstädter Hof" einen Kameradschaftsabend, der von der Einwohnerschaft gut besucht war. Nach einem flott gespielten Eröffnungsmarsch des Spielmanns­zuges ergriff der Abteilungsleiter, Oberftfeldmeifter Wettlauffer, das Wort, um in feiner Begrüßungsansprache insbesondere der Einwoh­nerschaft von Hungen Dank für die gastliche Aufnahme auszusprechen und im weiteren Verlaufe den Besuchern ein anschauliches Bild über Sinn und Hweck des Arbeitsdienstes und seines volkser- ziehenschen Wertes zu geben. Hierauf entbot Orts­gruppenleiter K i r ch h ö f e r namens der Ortsgrup­penleitung der NSDAP, und der Stadt Hungen den Männern des Arbeitsdienstes den Willkom- mensgruß. In abwechslungsreicher Folge erfreuten dann die Männer des Spatens mit musikalischen und theatralischen Darbietungen und gymnastischen Vorführungen eines Trupps Arbeitsmänner. Die Zuschauer dankten mit lebhaftem Beifall. Tanz hielt dann die Teilnehmer noch lange in froher Stimmung beisammen. Ein Viertel des Reinae- winnes wurde zu Gunsten des Winterhilfswerkes der NSV. Ortsgruppe Hungen als Spende über­wiesen.

4= Lauter, 30. Jan. Am Dienstag feiert die älteste Einwohnerin unseres Ortes, Frau Elisabeth Schmidt, ihren 88. Geburtstag. Leider ist die Gesundheit der Jubilarin nicht auf voller Höhe. Am heutigen Tage feierte Heinrich Feldmann in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 8 5. Geburtstag. Am Diens­tagabend fand eine Versammlung der Orts - bauernschaft statt. In dieser erklärten sich die Bauern bereit, eine Fläche Flachs anzubauen, um so an der Erzeugungsschlacht mitzuhelfen.

ch Ettingshausen, 30. Jan. Bei der gestri­gen Nutzholzverfteigerung in unserem Gemeindewald wurden folgende Preise erzielt: Fichtenstämme 3a- bis 4b-Klasse 22 bis 24 Mark, Kiefernstämme 3a- bis 3b-Klasse 25 bis 30 Mark, Buchenstämme 4. Klasse 24 bis 30 Mark, Fichten- Derbstangen 1. Klasse 1 bis 1,20 Mark, 2. Klasse 50 bis 60 Pf., 3. Klasse 30 bis 40 Pf.

> Göbelnrod, 30. Jan. Zahlreiche Frauen der hiesigen NS. - Frauenschaft unter Füh­rung von Frau Velten besichtigten gestern die Molkerei Geilshausen. Direktor Rein­heimer von der Molkerei zeigte den Frauen den Molkereibetrieb in allen Teilen in anschaulicher Weife. Nach dem Besuch vereinigten sich die Frauen in der Wirtschaft von Hillgärtner zum Butterbrot mit Käse.

* Grünberg, 31. Jan. Arn Sonntag, 2. Febr., findet in der Turnhalle um 20 Uhr, veranstaltet von der NS.-GerneinschaftKraft durch Freude", ein Heiterer Abend statt. Es wirken mit: Rudi Morgcmi als Ansager und Humorist, die 2 Moowatts, der wachsende Kerzenleuchter, Edy Plankel, Akrobat, Slow Fips, Rollschuhexzenttiker. Anschließend Tanz. Eintritt 0,40 und 0,80 RM.

Kreis Irledberg.

Butzbach, 28. Jan. Die Leitung der N S.- Kulturgemeinde brachte gestern abend im großen Saale desHessischen Hofes" die vierte Winterveranstaltung für ihre Mitglieder und Freunde. Diesmal gelangte das LustsptelDie drei Eisbären" von Maximilian Vitu, dargestellt von Künstlern des Rhein-Mainischen Künstlertheaters, unter Leitung von Paul Roland und den Büh­nenbildern von Paul Schönte, zur Aufführung. Von Anfang bis zu Ende wurden die Zuhörer in Spannung und froher Stimmung gehalten. Die trefflichen Leistungen wurden mit reichem Beifall belohnt.

Kreis Schotten.

# Groß-Eichen, 30. Jan. Vor etwa einem Vierteljahr begann das Ueberlandwerk Oberheffen damit, das von der Gemeinde er­worbene Ortsnetz überholen zu lassen. Die Ar­beiten wurden von der Abteilung Ledermann nunmehr nahezu abgeschlossen. Die Hausleitungen wurden überprüft und bestehende Fehler behoben. Die Ortsstraßenbeleuchtung hat eine erhebliche Ver­besserung erfahren insofern, als zahlreiche neue Brennstellen geschaffen wurden.

Kreis Alsfeld.

ch Deckenbach, 29. Jan. Bei der jüngsten Holzversteigerung der Oberförsterei Hom­berg wurden je 4 Raummeter folgende Preise er­zielt: Buchenscheitholz 1. Klasse 20 bis 28; 2. Klasse 15 bis 20; Fichtenscheitholz 1. Klasse 9 bis 10,

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Fächer, wie Deutsch, Rechnen usw., deren Kennt­nisse unerläßlich sind, zu vernachlässigen. Ein guter Schüler, der auch die Fähigkeiten zum Kaufmanns­beruf mitbringt, wird bei entsprechender Ausbil­dung ein tüchtiges Glied der Gemeinschaft werden, während ein weniger Begabter, der aber bereits bei Eintritt in die Lehre auf einige Kenntnisse in Kurzschrift und Maschinenschreiben verweisen kann, seine Lehrzeit nicht mit dem Erfolg des ersteren durchlaufen wird. Bleiben wir also bei unseren An­forderungen, die wir an einen Kaufmannslehrling stellen, in natürlichen und vernünftigen Grenzen.

Die Pflicht jedes Lehrherrn, mit dem Lehrling und dessen gesetzlichem Vertreter einen Lehrver­trag zum Abschluß zu bringen, der in der Lehr- lingsrolle zur Gintragung kommt, dürfte auch von jedem verantwortungsbewußten Betriebsfüh­rer begrüßt worden fein. Diese Einrichtung bietet die Möglichkeit, jedes Lehroerhältnis genau zu überwachen. Wenn der Lehrverttag auch beiden Teilen das Recht zuspricht, ihn im Laufe der ersten drei Monate, die als Probezeit zu gelten haben, wieder zu lösen, so kann dies aber nur unter An­gabe der Gründe über die zuständige Industrie­ll nd Handelskammer erfolgen.

Die Kaufmannsgehilfenprüfungen lassen also ein genaues Bild über die Befolgung der Ausbildungs­pflichten in jedem Betrieb zu und geben den hieran interessierten Kreisen immer wertvolle Aufschlüsse und Anregungen. Die Industrie- und Handels­kammer hat bereits zur Kaufmannsgehilfen-Prü­fung, die im Frühjahr wieder ftattfinbet, aufgeru­fen. Nicht bis zur letzten Minute sollen die An­meldungen aufgeschoben werden, da die eingereich­ten Akten von dem zuständigen Ausschuß genau gesichtet werden müssen. Also nicht zu lange war­ten!

nationalsozialistische Staat nicht gekommen, hätte Adolf Hitler nicht in letzter Stunde die Macht in seine Hände genommen, dann würde wohl beute keiner fragen, ob man Opfer bringen wolle; bann wäre der Bolschewismus, das Blut- und Schreckens­regiment, in Deutschland am Ruder, dann würde wohl jedem alles genommen sein. Opfern müsse ein Volk, wenn es in Not sei, opfern müsse es, wenn es gemeinschaftlich wieder gesunden wolle. Jeder, der in Arbeit und Brot steht, müsse sich verpflichtet fühlen, mit dafür zu sorgen, daß der deutsche Volksgenosse, der Not leide, ausreichende Hilfe erhalte.

Es feien große Opfer in den letzten Jahren vom deutschen Volk gefordert und gebracht worden, und diese Opfer feien Zeichen eines praktischen und wahrhaften Sozialismus.

Nachdem der Redner noch einzelne Zeitfragen gestreift und erläutert und verschiedene Angaben über die gewaltigen Umsätze des Winterhilfswerkes gemacht und Worte der Anerkennung und des Dankes an alle ehrenamtlich Beauftragten des Win­terhilfswerkes gefunden hatte, schloß er seine mit stürmischen Beifall aufgenommene Ansprache mit einem flammenden Appell an die Versammlung zur Opferbereitschaft im Sinne des Führers, im Sinne einer neuen Geisteshaltung zur Wiederge­winnung eines neuen Staates durch den deutschen Sozialismus der Tat, für Deutschland.

Mit der begeisterten Huldigung an den Einiger Deutschlands, unfern großen Führer, und dem Ge­sang der nationalen Lieder schloß die erhebende Feierstunde.

Oberhesien.

Landkreis Gießen.

*Lang-Göns,31. Jan. Am morgigen Sams­tag findet in der Turnhalle um 20.30 Uhr, veran­staltet von der NS. - GemeinschaftKraft durch Freude", ein Heiterer Abend statt. Es wirken mit Rudi Morgani als Ansager und Humorist, die 2 Moowatts, der wachsende Kerzenleuchter, Edy Plankel, Akrobat, Slow Fips, Rollschuhexzentriker und Hilde Plank, Tänzerin. (Eintritt 0,50 RM.

0 Hungen, 30. Jan. Der feit einigen Mona­ten hier ansässige Arzt Dr. Hahn, ein geborener Hungener, hat einen an der Gießener Straße ge­legenen Bauplatz erworben, auf dem er einen größeren Wohnhausneubau zu errichten beabsichttgt, mit dem alsbald begonnen werden soll. Einer unserer jüngeren Landwirte, Ernst Hof­mann, wird unter Ausgabe feines hiesigen Be­triebs im Laufe des nächsten Monats seine Heimat verlassen, um sich in der Mark Brandenburg, in der Nähe von Berlin, auf einem Erbhof anzufiedeln. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr wird am 19. Februar ihr 60jähriges B e - st e h e n feiern. Don einer größeren Feier soll jedoch abgesehen werden, man will sich auf einen einfachen Unterhaltungsabend beschränken.

< Hungen, 30. Jan. Die Holzhauerei in unserem Gemeindewald nähert sich ihrem Ende. Bei den bisherigen Holzversteigerungen, bei denen nur Brennholz in Betracht kam, waren die Preise verschieden. Während bei der ersten Versteigerung

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