Ausgabe 
30.11.1936
 
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Leistungsschau der heimischen Kaninchenzucht

Kreisfachgruppenschau in Gießen.

Das Kaninchen, ein volkswirtschastl-ches Wertobjekt.

Die Kreisfachgruppenschau der Kaninchenzüchter im Kreise Gießen, die am Samstag und Sonntag in der Turnhalle am Oswaldsgarten stattfand, ge« stattete einen aufschlußreichen Ueberblick über den Stand der Kaninchenzucht im Kreise Gießen. Es waren etwa 250 Tiere der verschiedensten Rassen zu sehen, die zum größten Teil von ausgezeichneter Beschaffenheit waren. Die Ausstellung war er­weitert durch eine Sonderschau der Felloerwertung, in der gleichzeitig die wirtschaftliche Bedeutung einer zielbewußten Kaninchenzucht zum Ausdruck kam.

Die Ausstellung wurde am Samstagnachmittag eröffnet. Reben den Vertretern des Kreisamtes und der Stadt Gießen, dem Ortsbauernführer und den Fachgruppenleitern der Kaninchenzucht in der Landes- und in der Kreisgruppe, waren viele interessierte Volksgenossen erschienen.

Landesfachgruppenleiter Kraus, Frankfurt,

gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß es nun­mehr gelungen sei, auch in Gießen eine so vorbild­liche Ausstellung zu zeigen und damit einen breite­ren Kreis der Bevölkerung auf die hohe Bedeutung der Kaninchenzucht aufmerksam zu machen. Er wies darauf hin, daß der Reichsbauernführer die Kanin­chenzucht in den Reichsnährstand eingegliedert und fte damit in vollem Umfange als volkswirtschaftlich wertvoll anerkannt habe. Die hohen Werte der Kaninchenzucht seien schon daran zu erkennen, daß 90 v. H. aller in Deutschland getragenen Pelze Veredelungsformen des Kaninchenfelles seien. Die Bedeutung der Kaninchenzucht vom Standpunkt der Ernährung aus werde klar, wenn man bedenke, daß vergleichsweise und insgesamt gesehen die Millionenstadt Hamburg aus dem stetig an­fallenden Fleisch der Kaninchenhaltung in ihrem Fleischbedarf gesichert werden könne.

Kreisfachgruppenleiter Kreiling

sprach herzliche Worte des Dankes an alle diejeni­gen, die zur Verwirklichung dieser Ausstellung bei­

getragen haben. Er wies darauf hin, daß mit der Kaninchenhaltung eine Abfälleverwertung erreicht werde, die als ein wesentlicher Beitrag zum Kampf dem Verderb" betrachtet werden müsse.

Die Führung durch die Ausstellung

gestaltete sich für die zahlreichen Interessenten sehr aufschlußreich. Mit großer Aufmerksamkeit folgte man den Ausführungen des Fachmannes über die vielen Arten der Fellverwertung und der Felloer- edeluna. So sah man in der Sonderschau Kanin­chenfelle, die nach dem Charakter von Skunks, Nu­tria, Marder, Fuchs, Persianer, Seal, Ocelot usw. überraschend naturgetreu verarbeitet waren. Sehr interessant waren die Darstellungen der Verwertung der feinen und der Schafwolle in mancher Hinsicht überlegenen Wolle des Angorakaninchens, das in einer stattlichen Anzahl prächtiger Tiere in der Ausstellung zu bewundern war. In der Sonder­schau war ferner die Möglichkeit der Konservierung des Kaninchenfleisches und der Verarbeitung zu guter Wurst gezeigt.

Bei der Besichtigung der Tiere erläuterte Lan­desfachgruppenleiter Krauß die Unterschiede der einzelnen Rassen. Er kam dabei auf die Kennzeichen der Fellqualitäten zu sprechen und gab Kenntnis von den Voraussetzungen, die für die Anerkennung einer Kaninchenrasse als sog.Wirtschaftsrasse" ge­geben sein müssen. Für diese Anerkennung müssen der Fleischertrag und die Fellqualität in einem be­stimmten Verhältnis zueinander stehen, wenn die geforderte Wirtschaftlichkeit gewährleistet sein soll, d. h., daß Fell und Fleisch den Aufwand' für Hal­tung und Ernährung des Tieres mit Nutzen wieder hereinbringen.

Der Besuch der Ausstellung und der Rundgang ließen klar erkennen, daß es sich bei der Kaninchen­zucht nicht lediglich um eine Liebhaberei handelt, vielmehr ihre hohe wirtsachftliche Bedeutung nicht zu leugnen ist. Die Ausstellung fand im Laufe des Samstag und noch mehr im Laufe des Sonntags regen Zuspruch.

Kommunalpolitische Tagung in Alsfeld.

ch Alsfeld, 29. Noo. Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Völfing fand wieder eine Taguna der Kreisabteilung Alsfeld des Deutschen Gemeindetages statt, zu welcher fast alle Bürgermeister des Kreises Alsfeld er­schienen waren. Kreisobmann Dr. V ö l s i n g be­grüßte den neuen stellvertretenden Kreisdirektor des Kreises Alsfeld, Regierungsrat Kessel, mit herz­lichen Worten, sowie den neuen Vorstand des staat­lichen Gesundheitsamtes Alsfeld, Medizinalrat Dr. Vetzberger, und gedachte dabei auch in an­erkennenden Worten der verdienstvollen Tätigkeit des seitherigen Chefs der Kreisverwaltung Alsfeld, Regierungsrat Dr. Krüger, der wieder nach Gießen versetzt worden ist.

Nach Bekanntgabe verschiedener Mitteilun­gen durch den Kreisobmann sprach Steuerprakti­kant Schrander vom Finanzamt Alsfeld über

Neues zur Kinderbeihilfe".

Der Referent erläuterte die neuen Bestimmungen über die laufenden und einmaligen Kinderbeihilfen. Der Zweck der neuen Bestimmungen gehe dahin, gewisse Härten, die sich bei der Durchführung der laufenden Kinderbeihilfen ergeben haben, zu be­seitigen. Da Voraussetzung eine vevsicherungspflich- tige Tätigkeit sei, könnten vorerst die kleineren Landwirte bei den Gesuchen nicht berücksichtigt werden. Es sei aber eine Aenderung dieser Be­stimmung zu erwarten. Bei den einmaligen Kinder­beihilfen sei die neue Anordnung getroffen, daß alle Familien mit fünf Kindern unter 16 Jahren jetzt zum Zuge kommen können, ohne Rücksicht auf die Dringlichkeit. Siedlerbeihilfen werden vordring­lich berücksichtigt.

Der Vorstand des Finanzamts Alsfeld, Regie­rungsrat B e h r e n d , ergänzte die Ausführungen des Referenten zu verschiedenen Punkten. Er wies insbesondere daraufhin, was vielfach noch nicht be­kanntfei, daß nur solche kinderreichen Familien durch Beihilfen gefördert werden, die erbbiolo­gisch wertvoll sind. Da es mehrfach vorge­kommen ist, daß die Verwendung der Kinderbeihilfe nicht so erfolgt, wie es deren Zweck erfordert, wurde eine Ueberwachung der Verwendung angeregt. Es wurde zu diesem Zwecke eine Kontrolle der richti­gen Verwendung durch die Kreisfürsorgeschwestern zugesagt. Die Bürgermeister werden künftig vom Finanzamt eine Mitteilung erhalten über jedes be­willigte Ehestandsdarlehen und über jede Kinder­beihilfe.

Hieraus sprach Medizinalrat Dr. Vetzberger in einem großangelegten einstündigen Vortrag über Die Lhegesundheilsgesehgebung".

In seiner Einleitung ging er von den grundlegen­den Worten des Führers über Rasfenpolitik in seinem WerkeMein Kampf" aus. Aus der Ge­schichte gehe hervor, daß Völker nicht durch große Katastrophen ihres Völkerlebens zugrunde gingen, sondern dadurch, daß sie bewußt oder unbewußt gegen die erbbiologischen Naturgesetze verstoßen haben. Hierunter falle der Geburtenrückgang und die Rassenvermischung. Bastardvölker können nie­mals die Kulturhöhe ihrer Vorfahren erreichen und gehen ständig in der Bevölkerungszahl zurück. Die marxistische Weltanschauung habe Deutschland an den Rand des Abgrundes gebracht durch einen rapiden Geburtenrückgang und durch die ständige Zunahme des fronten uno schwachen Elementes im Volke. Hier habe der nationalsozialistische Staat eingegriffen, um eine Aenderung des gesamten Volkskörpers herbeizuführen.

Dies geschehe hauptsächlich durch zwei Maß­nahmen:

1. Durch die weltanschauliche Schulung in der Partei mit dem Zweck, eine neue Willensrichtung des deutschen Volkes herbeizuführen.

2. Durch die raffehygienifche Gesetzgebung des nationalsozialistischen Staates. Hierzu gehöre das Erbgesundheitsgesetz vom 18. Oktober 1935.

Der Redner erläuterte sodann in eingehender, aber allgemein verständlicher Weise die grund­legenden Bestimmungen dieses Gesetzes. Don be­sonderem Interesse war dabei die Darstellung der charakteristischen Merkmale der einzelnen Erbkrank­heiten im Sinne des Gesetzes zur Verhütung erb­kranken Nachwuchses, bei deren Vorliegen eine Che nicht geschlossen werden darf. Die Mitarbeit der Bürgermeister als Standesbeamte sei auf dem Ge­biete der Ehegesundheit sehr wichtig. Jedes Auf­gebot müsse von dem Standesamt dem staatlichen Gesundheitsamt vorgelegt werden. Durch die natio­nalsozialistische Weltanschauung und durch die Ge- sundheits- und Rassegesetzgebung des Dritten Reiches werde das deutsche Volk wieder gesund werden. Die Versammlung dankte dem Redner durch leb­haften Beifall für seinen tiefgründigen, lehrreichen und interessanten Vortrag.

Kreisjägermeister Richtberg gab eine kurze Darstellung der

Regelung des Wildschadens nach dem

Reichsjagdgeseh

unter besonderer Berücksichtigung der Tätigkeit des Bürgermeisters als Ortspolizeibehör-e. Der Refe­rent empfahl dringend die genaue Einhaltung der Bestimmungen über das Wildschadensverfahren, um die Gemeinden vor Nachteilen zu bewahren. Zum Schlüsse erläuterte Kreisjägermeister Richtberg

die rechtliche Stellung des Bürgermeisters als Orts- Polizeibehörde und Jagdvorsteher. In Hessen fei es allgemein eingeführt, daß der zweite Beigeordnete Jagdvorsteher sei.

Nach der Aussprache über verschiedene laufende Verwaltungsangelegenheiten schloß der Kreisobmann die anregend verlaufene Tagung mit Dankesworten an die Erschienenen m der üblichen Weise.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Ruhig.

F r a n k f u r t a. M., 28. Noo. Auch zum Wochen- schluß bewegte sich das Geschäft mangels Anregun- gen in denkbar engsten Grenzen. Die Zurückhaltung hielt unvermindert an. Verschiedentlich erfolgten am Monatsultimo kleine Abgaben, so daß die Kurse, wenn auch dort nur wenig verändert, doch meist leicht nachgaben.

Am Aktienmarkt ließen die ersten Kurse überwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. nach. Don Mon­tanwerten verloren Hoesch und Verein. Stahl je 0,75, Rheinstahl, Klöckner und Harpener bis 0,50 v. H. Mannesmann blieben mit 118,25 behauptet. Don chemischen Werten konnten sich IG.-Farben und Scheideanstalt behaupten, während Rütgers- werke 1,25 v. H. und Metallgesellschaft 0,50 v. H. abbröckelten. Am Elektromarkt gingen Siemens auf 197,75 (199,75) zurück, Schubert zogen 0,75 v. H. an RWE. und Mainkraft lagen unverändert. Etwas Interesse erhielt sich für Westdeutsche Kaufhof zu 60 (59,75), ferner lagen AG. für Verkehr 0,50 o. H. freundlicher. Schiffahrtspapiere blieben voll behaup­tet. Im einzelnen eröffneten Reichsbank, Gebrüder Junghans und Kunstseide Bemberg unoeränder, Daimler gaben 0,25, Rheinmetall-Borsig 1,25 v. H. nach. Nach den ersten Notierungen bröckelten die Kurse infolge der Geschäftsstille meist etwas ab.

Senkung der Preise

Schaffung von

DNB) Mit der Anordnung Nr. 74 vom 26. No­vember 1936 gibt die Hauptvereinigung der deut­schen Diehwirtschaft eine Aenderung der Preise für Schlachtschweine bekannt. Danach werden die Preise für Fettschweine gesenkt. Zugleich trägt die Preis­änderung den für jede Jahreszeit üblichen Erzeu- gungs- und Versorgungsverhältnissen Rechnung.

Für die Senkung der Preise für Fettschweine war die gegenwärtige Futterversorgungslage maß­gebend. Es mußte dafür gesorgt werden, daß mit dem knapp vorhandenen Futter der größtmöglichste Nutzeffekt erzielt wird. Die höchste Futterausnutzung rgibt sich aber bei der Ausnutzung der Schweine auf ein Gewicht von ewa 100 bis 120 Kilo Lebend­gewicht. Die Preise für Schweine sind deshalb un­verändert geblieben. Die Preise für Schweine im Gewicht über 150 Kilo werden um 3 Mark je 50 Kilo Lebendgewicht, für Schweine im Gewicht von 135 bis 150 Kilo um 2 Mark und für Schweine im Gewicht von 120 bis 135 Kilo um 1 Mark je 50 Kilo Lebendgewicht gesenkt. Die Sauenpreise sowie die Preise für Eber und Altschneider sind gleichfalls gesenkt worden. Es wird demnächst zu beobachten fein, daß die Auftriebe an Fleischschwei­nen stark zunehmen und die Auftriebe an Fett­schweinen zurückgehen. Um dem Erzeuger jedoch die Möglichkeit zu geben, die zur Zeit noch auf schwere Mast gestellten Tiere den Mästungskosten entsprechend zu verwerten und ihm eine aus­reichende Zeitspanne zur Verlagerung der Mast auf das Fleischschwein zu geben, treten die neuen Preise erst am 1. Januar 1 937 in Kraft. Von die­ser Preisregelung werden die kürzlich festgesetzten Kleinhandelshöchstpreise für Schweinefleisch nicht berührt.

Bei einer Vergrößerung der Futterbasis wird ge­gebenenfalls die Mast schwerer Schweine wieder in den Vordergrund des Interesses rücken und eine entsprechende Aenderung der Erzeugerpreise Platz greifen.

Neu ist außerdem die Festsetzung eines jahres­zeitlichen Zu- und Abschlages zum Durchschnitts­schweinepreis. Mit diesen Zu- und Abschlägen soll den jahreszeitlichen Unterschieden der Erzeugungs- und Dersorgungsverhältnisse Rechnung getragen werden. Der Durchschnittspreis wird in den Mo­naten Januar bis Mai um 1,50 Mark je 50 Kilo Lebendgewicht gesenkt, dafür im Juli um 1,50 Mark, im August um 3 Mark, im September um 2 Mark und im Oktober um 1 Mark je 50 Kilo Lebendge­wicht erhöht. Mit der Einführung dieser Zu- und Abschläge soll mit dazu beigetragen werden, eine aleichmäßige Versorgung der Märkte auch in den Sommermonaten zu erreichen, die für die Schweine­mast mit größerem Risiko verbunden sind. Da der

Am Rentenmarkt schwächten sich Altbesih auf 118,20 (118,70) ab, auch zertif. Dollar-Bonds ver­loren 0,50 v. H., 6proz. Preußen 71, 6,5proz. Preu­ßen 71,50. Kommunal-umschuldung blieben mit 89,65 ziemlich behauptet.

Im Verlaufe blieb die Umsatztätigkeit am Ak­tie n m a r f t sehr gering und die Kurse gaben gegen den Anfang meist leicht nach. Ueberwiegend erfolgten keine zweiten Notierungen. IG. - Farben 166,65 nach 167,25, Metallgesellschaft 151,75 nach 152,25, Hoesch 117,75 nach 118,50, Verein. Stahl 121,65 bis 121,25 nach 121,50, Reichsbank 186 nach 186,50. Die später zur Notiz gekommenen Werte bröckelten meist 0,50 bis 0,75 v. H. ab. Gut behauptet lagen Muag mit 133 und Deutscher Eisenhandel mit 142,50.

Am variablen Rentenmarkt schwankten Som» munal-Umschuldung zwischen 89,50 bis 89,65. Am Pfandbriefmarkt hatten Liquidationspfandbriefe et­was Geschäft, fester waren Nass. Liquid, mit 101 (100,65), auch Rheinische und Franks. Hyp. zogen je 1,13 v. H. an, Meininger und Pfälzer bröckelten je 0,13 v. H. ab. Don Stadtanleihen gingen 4,5proz. Darmstadt von 1926 auf 91,75 (92,25) zurück, die übrigen notierten unverändert.

Der Freiverkehr lag sehr ruhig und unver­ändert.

Tagesgeld zum Ultimo gefragt und ouf 3 (2,75) v. H. erhöht.

von Fettschweinen.

Saisonpreisen.

Jahresdurchschnittspreis für Schweine unverändert bleibt, ergibt sich aus der Einführung der Zu- und Abschläge kein Anlaß zur Aenderung der Klein- handelshöchstpreise für Schweinefleisch.

Jtanffurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 30. Nov. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1023 Rinder (155 Ochsen, 112 Bullen, 619 Kühe, 341 Fär­sen), 412 Kälber, 78 Schafe, 3974 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 43 Mark, Bullen 27 bis 43, Kühe 18 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 28 bis 44, Kälber 30 bis 65 Lämmer und Hämmel 34 bis 45, Schweine 51 bis 57 Mark. Marktoerlauf: Rinder, Kälber und Schweine wurden zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Rundfunkprogramm.

Dienstag, 1. Dezember.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30:Werkkonzert". 9.30: Fröhliche Morgenmusik. 10: Schulfunk.Wir rüsten zum Julfest." Eine Hörfolge über die Herkunft winter-

Leder Hilst dem WHW.!

Opferfpenben vom Lohn ober Gehalt finb an bar NNnterhilf swerk bes Deutschen Vol­kes, Kreisführung wetterau in Gie­ßen, Postscheckkonto Rr. 23 o33, ober auf besten Bankkonto 6100 bei ber Bezirksfparkasse Gießen zu überweisen.

licher Sitten und Bräuche von Isolde Bedall. 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Nach Tisch gönnt euch ein wenig Rast, seid bei Frau Musica zu Gast! Divaldi Mozart Beethoven. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Das deutsche Lied. 16: Vom Rhein der Wein. Unterhaltungskonzert der Kapelle Hauck. 17.30: Der gute Ton! Erinnern Sie sich noch? Eine fröhliche Funkfolge. 18: Unter­haltungskonzert. 19: Wir Bergleute! Hörberichte aus dem Kalibergwerk Buggingen. 19.30: Kampf dem Verderb. 19.40: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Schöne Melo­dien. Ein Operettenkonzert des Reichssenders Mün­chen. 221 Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Nachrichten der DAF. 22.30: Unterhaltungs- und Volksmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Frankfurt a. M. |

Berlin

Schluß« kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

27 11

28 11

27 11

28-11-

6% Deutsche Relcheanleche v. 1927

101,25

101,25

101,25

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,25

98,13

98,25

6yz% young-QInleifje von 1930 Deutjche Anl.-Ablös.-Schuld

102,9

102,9

102,75

Ausloj.-Rechten ............

4¥t% Deutsche ReichSpostschatzan

118,7

118,2

118,5

118

Weisungen von 1934, 1.......

4/2% ehem. 8% Hessischer Bolls-

99,9

99,9

99,9

float 1929 (rückzahlb. 102%) ... iYt% eliem. 8% Hessische Landes

98,5

98,5

baut Darmstadt Gold R. 12.... 5Yi% ehem. 4y,% Hess. Lande«

97

97

97

Hypothekenbank DarmstadtLiau. 4yt% ehem. 8% Darmsl. Komm

100,2

100,6

Landeüb.Goldschuldverschr. R.b

Oberhessen Provinz-Anleihe mii

93

93

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Sammelabl. An

130,65

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

122,13

122

122,25

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Ban! Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

97,25

97,25

97,25

ey,% ehem. 4y2% Franks. Hyp.

100,8

100,9

6y2% ehem. '.iy,% Rheinische

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe. ...

4y.% ehem. 8% Pr. Landespfand-

vriefanstalt, Pfandbriefe R. 19

100,65

100,75

100,8

97,5

97,5

97,5

4y,% ebcm. 7% Pr. Landespfand briefanst., Gold Komm. Obl.20

95

95

95

Steuergutich.BerrechnungSk. 34-38

109,8

109,8

109,9

4% Oesterreichische Goldrenie...

-

4,20% Oesterreichische Silberrente

1,9

7,9

6,35 6,75

8,9

7,8

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6,5

414% desgl. von 1913.........

6,8

-

6% äbßeft Goldmexikaner von 99

*% Türkische Bagdadbahn-Anlethe

-

9

Serie 1.....................

-

Frankfurt a.2R.

Berlin

Schluß« kurs

Schlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« böne

Datum

27.11.

28.11

27.11

28.11.

4% desgl. Serie li ............

5% RumSn. vereinh. Rente v. 190l

6,75

6,95

4 y2%8tumän.üereinf).3160160.191c

10,1

10,05

10,2

-

4% Rumänische vereinh. Rente ..

5,75

5,85

2*4% Anatolier.............

30,8

30,5

31

Hamburg-Amerika-Paket .....O

14,25

14,5

14,4

14,4

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

39,65

39,5

Norddeutscher Lloyd .........O

14,5

14,5

14,4

14,25

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

123,25

123,75

123,5

123,25

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

123,5

124,13

Commerz, und Privat-Bank ... 4

108,5

108,5

108,5

Deutsche Bank und Disconto«

Gesellschaft................ 4

109,25

109

109,25

Dresdner Bank..............4

106,75

106,25

106,75

Reichsbank ................ 1.

186,5

186

186,65

186

A.E.G...................... O

_

-

_

_

Bekula..................... 8

170

170

170

170

Elektr. LiefcrungSgesellschaft... 6

135

135,25

134

135

Licht und Kraft ............. 7

155,5

155

155

155

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

136,75

137

137,75

137

143

143

143,13

142,75

Rheinische Elektrizität ........ 6

130,25

Rhein. Wests. Elektr.......... 6

138,75

138,75

138,75

138,75

Schuckert L Co............... 6

155

155,5

156

156

Siemens L Halske............ 8

199,75

197,75

199,75

198

Lahmeyer LCo......... 7

135,5

135,5

135,5

135,25

Buderus ...................

121,5

122

122,5

121,5

Deutsche Erdöl .............. 4

142,5

143

143

143,5

Harvener................. 2 yt

153

151

153

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

119,25

117,75

118,5

117,5

Ilse Bergbau ............... 6

192,5

Ilse Bergbau Genüsse........ 6

144

144,5

145

144,75

Klöcknerwerke ............... 8

124,5

124,25

124,75

124

Mannesmann-Röhreu........8

118,25

118,25

118,4

118,4

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluvk. Abend­börse

Schluß« kurs

Schlußk. Mittag« börse

Datum

27.11

28-11

27-11

28.11.

ManSselver Bergbau.......

ey,

.

153

153

Kokswerke ................

.. 6

137,5

137

Rheinische Braunkohlen ....

12

224

221,5

224,5

221,5

Rheinstahl ................

.. 1

150,25

149,5

150

149

Bereinigte Stahlwerke......

sy»

122,25

121,5

122,4

121,75

Otavi Minen .............

.. 0

25,4

25,13

25,65

25,4

Kaliwerke Ascher-Sieben......

.. 5

136,75

138

136,75

137,5

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

135

134

134

133,5

Kaliwerke Salzdetfurth.....

?y,

181,75

189,75

I. G. Farben.Jndustrte.....

.. 7

167,25

166,5

167,13

166,4

Scheideanstall.............

.. 9

264

264

Goldschmidt ..............

.. 5

128,25

128,5

128,25

129

Rütgerswerke .............

.. 6

137,25

138,25

137,9

Metallgesellschaft...........

.. 5

152,75

151,75

153

151,75

Philipp Holzmann.........

.. 4

133,75

133

133,75

134,5

Zementwerk Heidelberg ....

Lementwerk Karlstadt.......

.. 7

167

167,25

-

Schultheis Payenhoser .....

.. 4

_

_

99,9

99,9

Atu (Allgemeine Kunstseide)

.. O

57,5

57

Bemberg.................

.. 6

112,5

112,65

113,25

112

Zellstoff Daldhof ..........

.. 6

160

159,5

160,5

160,25

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. O

139,5

139

140

139,5

Dessauer Gas .............

.. 7

-

109,9

109,75

Daimler Motoren..........

.. O

122,25

122

121,25

121,5

Deutsche Linoleum.........

.. 8

164

164,5

164,75

164,65

Lrenstein & Koppel ........

.. O

92

91

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

59,75

60

59,75

59,75

Cbade ....................

.. v

239,25

240

238

240

Accumulatoren-Fabrll......

. 12

201

Conti-Gummi.............

. 11

162

162

162

162

Gritzncr..................

.. O

34,13

34,25

34,13

34,25

Mainlraftwerke Höchst a.M..

.. 4

95

95

Süddeutscher Zucker.......

. 10

204

204

203,5

204,25

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. BL

27-November

28-Aovember

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

1 »rief

Gelb

| Äriek

Buenos Aue

0,692

0,696

0,692

0,696

Brüssel ....

42,07

42,15

42,05

42,13

Rio de Jan.

0,147

0,149

0,147

0,149

Sofia.....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

54,41

54,51

54,40

54,50

Danzig ....

47,04

47,14

47,04

47,14

London....

12,185

12,215

12,18

12,21

HelstngforS.

5,38

5,39

5,38

5,39

Paris .....

11,59

11,61

11,59

11,61

Holland ...

135,04

135,32

134,99

135,27

Italien ....

13,09

13,11

13,09

13,11

Japan .....

0,711

0,713

0,711

0,713

Jugoslawien

5,654

5,666

5.654

5,666

Oslo..... :

61,24

61,36

61,23

61,35

Wien.......

48.95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,065

11,085

11,065

11,085

Stockholm...

62,82

62,94

62,81

62,93

Schweiz ...

54,15

57,27

57,16

57,28

Spanien...

21,48

21,52

21,48

21,52

Prag......

8 771

8 789

Budapest ..

Neuyork ...

2,488

.,492

2,488

2,492

Banknoten.

Äerlin, 28 November

Geld

Brief

Amertkanyche Noten......

2,45

2,47

Belgische Noten..........

41,92

42,08

Dänische Noten .........

........

54,24

54,46

Englische Noten .........

12,155

12,195

Französische Noten.......

11,54

11,58

Holländische Noten.......

134,66

135,20

Italienische Noten........

Norwegische Noten ......

........

61,07

61,31

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling

Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

62,64

62,90

Schweizer Noten.........

57,01

57,23

Svaniicke Noten ... .___

-

et

Ungarische Noten................