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Die Sfabf Kassel vergrößert sich.
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C-Huch abseits von den grossen Strassen bekommen Sie Haus Neuerburg-Zigaretten immer frisch. Denn sie haben TROPEN-Packungen, die durch einen Verschluss-Streifen besonders abgedichtet sind. Jnfolgedessen bleibt dem Tabak Duft und Frische und Nhnen die Freude am «fauchen erhalten, wo immer Sie diese Zigaretten auch kaufen.
Stiftung wird durch einen Aufsichtskreis geehrt, der unter dem Vorsitz des Reichssportführers
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Der Führer im Arbeitsdienst muß, wenn er nicht an den ihm gestellten Aufgaben scheitern soll, e i n bestimmtes Wissen haben. Er darf nicht weniger, sondern er muß mehr wissen als die ihm unterstellten Führer. Er darf nicht untüchtiger, sondern er muß tüchtiger sein als diese. Er darf nicht unsicher, sondern er muß sicher sein in der Beherrschung der ihm gestellten Aufgaben. Diese Tüchtigkeit und diese Sicherheit sind die Grundlagen seiner Autorität als universal verantwort- licher Führer.
Der Feststellung dieser Tüchtigkeit und Sicherheit in den für alle Erkenntnisse unerläßlichen Kenntnissen dient die soeben verordnete F e l d - Meisterprüfung des Arbeitsdienstes. Sie erstreckt sich auf drei große Gebiete: Kenntnis der nationalsozialistischen Weltanschauung, Kenntnis des deutschen Volkes und seiner Geschichte, Beherrschung der für die arbeitstechnischen Leistungen des Arbeitsdienstes erforderlichen Grundkenntnisse.
Zu dieser Prüfung kann sich jeder Führeranwärter, der nicht im Besitz des Reifezeugnisses einer höheren Schule ist, auf dem Dienstwege melden, lieber die Zulassung entscheidet allein der Reichsarbeitsführer. Die zur Prüfung zugelassenen Führeranwärter erhalten Gelegenheit, sich etwa ein Vierteljahr unter Anleitung von Führern und Lehrern in Ruhe auf ihre Prüfung d o r 3 u bereit e n. Wenn sie tüchtig sind, steht ihnen dann der Weg in die mittlere und höhere Führerlaufbahn offen. Wenn sie nicht tüchtig sind, werden sie rechtzeitig davor bewahrt, in einer Dienststellung, der sie nicht gewachsen sind, nach kurzer Zeit zu scheitern und dann aus dem Arbeitsdienst ausscheiden zu müssen.
Die neue Prüfungsordnung zeigt, daß es im Reichsarbeitsdienst nur ein Berechtigungswesen, unabhängig vom Besuch einer höheren Schule gibt: Das Recht zur Führung, das eine von national- sozialistischer Gesinnung getragene Leistung der Persönlichkeit verleiht.
Die Feldmeisterprüfung
Don Generalarbeitsführer Dr. Will Decker.
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wird am Samstag angetreten. Am 4. Juni wird LZ .Hindenburg" wieder in Frankfurt fein.
„Queen Mary“ bisher schneller als „Jlormanbie“.
Der englische Ozeandampfer „Queen Mary“ hat während der ersten 25 Fahrstunden 747 Seemeilen zurückgelegt und damit eine größere Geschwindigkeit erreicht als die „Normandie".
Oie ersten abessinischen Briefmarken Italiens.
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und Waldau sollen zu diesem Zeitpunkt in die Stadt Kassel eingemeinoet werden. Damit wird die Einwohnerzahl Kassels um rund 20 000 erhöht und der Flächeninhalt des Stadtgebiets um rund 50 v. S). des bisherigen vermehrt. Mit der Eingemeindung rückt Kassel in der Reihe der deutschen Großstädte von der 30 an die 28. Stelle.
„Wunderdoktor" im Kampf mit dem amerikanischen Kongreß.
Der erbitterte Kampf, den der „Wunderdoktor" Dr. Townsend gegen den amerikanischen Kongreß führt, beschäftigt im hohen Maße die amerikanische Öffentlichkeit. Dr. Townsend, dem es gelungen war, Millionen von Anhängern in den Vereinigten Staaten zu werben, indem er allen amerikanischen Staatsbürgern über 65 Jahre eine monatliche Altersrente von 200 Dollar versprach, hatte sich die Feindschaft der Kongreßparteien zugezogen, als er mit der Bildung einer neuen Par- t e i drohte, die als dritte Partei neben die althergebrachten Parteien der Republikaner und Demokraten treten sollte. Man beschuldigte den „Wunderdoktor" grober ^Bauernfängerei und persönlicher Bereicherung, zumal sich herausstellte, daß seine Organisation nicht ordnungsmäßig eingetragen war und keine Bücher über die eingegangenen Mitgliedsbeiträge geführt waren. Diese Beschuldigungen führten dazu, daß Dr. Townsend jetzt vor einen Untersuchungsausschuß des Repräsentantenhauses gestellt mürbe. Nach zweitägigem Verhör verließ
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Wie die „Kurhessische Landeszeitung" erfährt, tonn damit gerechnet werden, daß die seit längerer Zeit schwebende Frage der Eiw, ' ‘ Ichiedener der Stadt Kassel vorgelagerter Gemeinden zum 1. Juni geklärt wird. Die Gemeinden Uiederzwehren, Oberzwehren, Nordshausen ein- !chließlich Brasselsberg, Harleshausen, Wolfsanger
Aus aller Wett.
»Einfaches Handwerksgut der deutschen Vergangenheit
Eine Ausstellung in Frankfurt a. 2H
LPD. Frankfurt a. M., 29. Mai. Am Sams- ag wird im Kunstgewerbemuseum zu Frankfurt im Main eine Ausstellung „Einfaches Hand- i»erksgut der deutschen Vergangenleit" für die Allgemeinheit eröffnet. Die Leitung les Frankfurter Kunstgewerbemuseums erfüllt da- nit anläßlich des Reichshandwerkertages in dan- lsnswerter Weife die Aufgabe, in gedrängter Form :ltes deutsches Kulturgut dem Beschauer nahezu- : ringen. Zu der Ausstellung haben nur Museen les Gaues Hessen-Nassau beigesteuert. Grundge- lanke der Ausstellung ist, die große Linie sachlicher Handwerkskunst durch die Jahrhunderte zu verfol- icn und 3U zeigen, wie sich der Stilw'lle des Dol- lss auch in einfachen Formen durchsetzt^leichzeitig lestimmt durch Unterschiede des Dolksttims, wie durch kinslüsse der Zeit. Die ausgestellten Gegenstände ind größtenteils Zufallsfunde, und zwar einfache Hausgeräte, einzelne Möbelstücke, Tischler- und küfergeräte, die aber in ihrer einfachen, ewigen -form besonders wirken. Jedes Stück legt Zeugnis ib von dem hohen Kulturwillen deutscher Hand- oerker. — Die Ausstellung ist vom 30. Mai bis jum 18. Juli eröffnet.
der „Wunderdoktor" jedoch bereits den Sitzungssaal mit der Bemerkung, er weigere sich, weitere Aussagen zu machen und kehre nicht mehr zum Verhör zurück, es sei denn als Gefangener. Das Repräsentantenhaus hat nun mit 271 gegen 41 Stimmen gegen Dr. Townsend sowie feine Helfer, den Pfarrer Wunder (Neuyork) und John Kie - f e r (Chikago), wegen Mißachtung eines Kongreß- Ausschusses gerichtliche Verfolgung beantragt, so daß der Fall demnächst die amerikanischen Gerichte beschäftigen wird.
Schrecklicher Tod.
In der Unterlahnkreisyemeinde Lollschied hat sich ein schreckliches Unglück zugetragen, dem ein blühendes Menschenleben zum Opfer fiel. Der Dreschmaschinenführer von der Heydt wurde in den Zahnrädern der Schrotmühle, die von einer Dampflokomobile angetrieben wird, zerquetscht auf- gefunden. Wie das Unglück geschehen ist, konnte nicht mehr geklärt werden. Man nimmt an, daß der Verunglückte bei laufender Maschine sich an den Zahnrädern zu schaffen machte und dabei zu Tode kam. Die Lokomobile war bei der Entdeckung des Unglücks noch in Tätigkeit. Der auf fo gräßliche Weise ums Leben Gekommene war erst 28 Jahre alt. Er hinterläßt Frau und zwei Kinder.
LZ „Hindenburg" in Rio de Janeiro.
Das Luftschiff „Hindenburg" ist auf seiner zweiten Südamerikareise Freitag früh 10.04 Uhr MEZ. auf dem Luftschiffhafen Santa Cruz bei Rio öe Janeiro glatt gelandet. Die Rückfahrt
Soeben kamen in Italien die ersten Briefmarken des Abessinischen Kaiserreichs mit dem Kops des Königs Viktor Emanuel und Ueberdruck „Etiopia" heraus.
(Scherl-Bilderdienst-M.)
Wetterbericht
des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
lieber Europa hat sich eine ausgedehnte Tiefdruckzone entwickelt, die sich besonders über Frankreich noch weiter vertieft. Entsprechend dieser Entwicklung hat sich von Südwesten her eine Zufuhr milder Meeresluft eingestellt, während über Groß-Britan- nien noch immer kühle, aus subpolaren Gebieten stammende Lust südwärts fließt. Das Fließen der verschiedenartigen Luftmassen gestaltet unsere Witterung, wenn auch nachhaltige Verschlechterung unwahrscheinlich ist.
Aussichten für Sonntag: Zunächst bedeckt und zu gewittrigen Regenfällen geneigt, dann wieder mehr bewölkt mit vereinzelten Schauern und bei über West nach Nord drehenden Winden frisch.
Aussichten für Montag: Veränderlich, mit häufiger Aufheiterung, vereinzelt Schauer, ziemlich frisch'
Temperaturen am 29. Mai: mittags 18,1 Grad Celsius, abends 12,0 Grad; am 30 Mai: morgens 6,9 Grad. Maximum 18,4 Grad, Minimum heute nacht 2,0 Grad.
Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. 21. IV. 36: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Ps. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Vf..
mit der Illustrierten 5 Pf. mehr
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.
'ei der Reichsführung der Deutschen Stenographen- chaft, sowie Empfangsräume, Sitzungssäle, Unter- ischtsräume und Wohnräume für Lehrgangsteilneh- ner. Es ist mit allen modernen Einrichtungen aus» (eftattet worden. Der Fußboden ist zur Dämpfung lon Geräuschen mit Korklinoleum belegt. Die Unter« lichtsräume haben breite doppelte Schiebefenster, in« lirektes Oberlicht, Einrichtungen zur Lichtbildvorsiih- mng und Anschlüsse für Rundfunkübertragungen, die mch in den Gemeinschaftsräumen vorhanden sind. Ein Ausstellungsraum enthält die ständige Ausstel- lung historischer Schreibmaschinenmodelle und einen Mooellsaal zur Erklärung der technischen Einrichtunzen an modernsten Schreibmaschinen
(ikkim-Himalaja als Ziel gewählt. Die Leitung ist iaul Bauer übertragen worden, der 1929 und 931 die ersten beiden deutschen Himalajafahrten Hrte und nun die Aufgabe hat, eine Mannschaft :ro u)i| ßr den nächstjährigen deutschen Angriff auf den e ftanga Parbat heranzubilden und die Vorberei- m ‘K"‘ yngen für dieses Unternehmen in Indien zu tref- i>n. Weitere Teilnehmer sind Dr. Karl Wien, frr. Günther Hepp und Adolf G ö 11 n e r.
r $n den Psinaftfeiertagen wird in Bayreuth das
h nn? L- Haus der Deutschen Kurzschrift" eingeweiht werden, u ufL ,ei[esi: Das Haus enthält die Geschäftsräume und die Kanz-
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habe, wir Das Haus der Deutschen Kurzschrift in Bayreuth.
21m 4. Mai 1936 hat der Reichsarbeitsführer die Prüfungsordnunb für die Anwärter der mittleren und höheren Führerlaufbahn des Reichsardeitsdienstes, die nicht im Besitz des Reifezeugnisses einer höheren Schule sind, erlassen. Damit ist die Führerlaufbahn im Arbeitsdienst unabhängig gemacht worden vom Berechtigungswesen einer bürgerlich-liberalistischen Zeit, die grundsätzlich Menschen oyne Abiturium von allen bedeutenden Führerstellungen ausschloß. Im Arbeitsdienst kann jeder, der das Zeug dazu hat, zu den höchsten, seiner Begabung und einem Charakter entsprechenden Führerstellen auf- teigen, auch wenn er nicht das Abiturium hat, weil eine Eltern ihm vielleicht nicht den Besuch einer höheren Schule ermöglichen konnten. Wieder ist ein Grundsatz, ben andere laute aber erfolglos in ihre Zeit hinausriesen, im Zeichen des Nationalsozialismus verwirklicht worden: „Freie Bahn dem Tüchtigen"
Als dieser Grundsatz einst verkündet wurde, verstand man unter Tüchtigkeit „Gesinnungstüchtigkeit". Im Arbeitsdienst sollen die Führerfähigkeit, das Charakterbild, die nationalsozialistische Haltung und der Leistungswert des Menschen darüber entscheiden, ob er geeignet ist, Führer und Erzieher ber deutschen Jugend zu sein Führerfähigkeit, Charakter und nationalsozialistische Gesinnung sind nicht abhängig von Prüfungen, sondern von der Bewährung in der Gemeinschaft und bei der Arbeit. Der Leistungswert eines Führeranwärters läßt sich hinsichtlich der für ihn nötigen Wissensgrundlagen wohl nachweisen durch eine bestandene Prüfung, z. B. das Abiturium. Er läßt sich aber auch bei vielen, die nicht die Möglichkeit zum Abiturium hatten und dennoch in ihrem Leistungswert nicht geringer zu sein brauchen, durch eine Ersatzprüfung nachweisen. Diese Ersatzprüfung ist jetzt für die Führeranwärter des Reichsarbeitsdienstes, die nicht das Abiturium haben, geschaffen worden.
I • s f.hrt, der unter dem Vorsitz des Reichssportsuhrers l5minjr(e Ut. Die Stiftung verfolgt den Zweck, bergfteige» fstagsc ’f, rjche Kundfahrten in den Himalaja und andere ent* Bum [igene Gebirge durchzuführen und Mittel hierfür I ^eileihi1 werben. Der Aufsichtskreis hat sich dafür ent»
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