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Aufbau für den Staatsakt

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auf die kulturellen Beziehungen zwischen der Direktor des Frankfurter Wettervorher- d und Italien hin. Der Präsident der s sagedienstes, Professor Baur, gewählt.

und wies

Deutschland

Aus aller Well.

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folg. Der deutsch-englische Kreis in Westminster I gab ein Essen für die Teilnehmer, zu dem 130

GeheimralDr Tammaim empfing denAdler'child desReiches

C55

Nachdruck verboten!

4. Fortsetzung.

Das 6. Deutsch-englische Jugendlager in Birkhamsted, das dieser Tage beendet wurde, gestaltete sich auch in diesem Jahre zu einem Cr­

eme feste Grundlage der Freundschaft geschaffen hätte, die vielen Jungen und Mädchen beider Länder reiche Ausländserfahrungen vermit­telt habe. Auch der Direktor der Public School von Birkhamsted, Cox, sprach seine Anerkennung für das soeben beendete Lager aus. Er überreichte dem Führer der deutschen Gruppe, Jochem Bene­mann, ein aus dem Weltkrieg stammendes eiser­nes Kreuz, das ihm auf Grund der englischen Presseberichte über das Lager zugeschickt worden war mit der Bitte, es den deutschen Angehörigen des Trägers zuzustellen. Jochem B e n e m a n n von der Reichsjugendführung dankte im Namen der deutschen Kameraden für die herzliche Aus­nahme in England. Die deutschen Teilnehmer tra­ten mit derBremen" die Heimreise nach Deutsch­land an.

Flugzeuge im Alpen-Hilfsdienst.

der mir von meiner ganzen lieben Familie auch i nur einen Pfifferling wert ist, ist die kleine Bene- I bitte Zedlitz e, . m '

Hier machte der alte Oberst eine kleine Pause und sah Benedikte an, die völlig verblüfft dasaß. <

Das Mädel scheint mehr Grips im Kopf und Gefühl im Herzen zu haben als sämtliche Weiber der Zedlitzschen Familie zusammengenommen."

Frau Agathe stieß wieder einen Laut der Em­pörung aus. Benedikte aber mußte ein Lachen ver­beißen. Sehr liebenswürdig war Onkel Hubert in seiner letztwilligen Verfügung nicht gerade. Aber sie konnte sich nicht helfen, diese Urwüchsigkeit paßte zu ihm und machte ihr Eindruck.

Der Oberst fuhr in der Verlesung des Testaments fort:Wenn die kleine Benedikte sich so entwickelt hat, wie sie damals bei dem glorreichen Familien- tag in Kolberg versprach (zerrissenes Kleid be­schmutzte Hände, moorige Schuhe, ging es Benedikte durch den Kopf. O Gott, Onkel Hubert, was du von mir wohl dachtest!),dann wird sie es bald satt haben, in den herkömmlichen Gleisen der Familie Zedlitz zu trotten. Aus diesem Grunde bestimme ich . folgendes: Mein kleines Bauerngütchen auf Oevens- höe mitsamt meinen Klecksereien, Gemälde genannt, ; vermache ich meiner Nichte Benedikte unter einer ' Bedingung: Sie darf das Haus weder verkaufen noch vermieten, sondern muß es mindestens fünf ' Jahre hintereinander selbst bewohnen. Auch muß r sie den dazugehörigen Grund und Boden selbst be­wirtschaften. Das wird ihr als Frau allein nicht gelingen. Um ihr eine Hilfe zu verschaffen und meinem vielgeliebten Detter Friedrich Zedlitz eine Freude zu machen, bestimme ich weiter folgendes: Sofern Benediktes Vetter Hans-Hermann, mein Neffe noch nicht in Brot und Würden und geneigt sein sollte, Benedikte bei der Bewirtschaftung des Gütchens zu helfen, sollen ihm nach Ablauf von fünf Jahren die fünfhundert Pfund gehören, die auf der Bank von England auf meinem Namen liegen, und zwar auf dem Konto Friedrich Zedlitz Nr 660. Diese fünfhundert Pfund sind das letzte, was ich von meiner afrikanischen Zeit übrigbehalten habe. Der alte Josua, mein treuer Negerbursche, soll auf meinem Gütchen Wohnrecht haben, solange er lebt, desgleichen das alte Fräulein Marie Giesecke. Meine Nichte Benedikte ist verpflichtet, diese beiden alten Leute zu pflegen und ihnen ihren Lebens­abend leicht zu machen. In Josua wird sie außer­dem einen nimmermüden Arbeiter finden. Sollten Benedikte und Hans-Hermann Zedlitz die Erbschaft nicht antreten wollen, so fällt mein Eigentum an

portflügen das Gebiet der Hochalpen in weitem Um­kreis bis in eine Höhe von 3250 Meter zu versorgen. Es ist heute nach Jahren einer imposanten. Entwick­lung auf allen Gebieten des Flugwesens besonders interessant, dieErfahrungsberichte" der Süddeut- dien Lufthansa aus den Jahren 1926 bis 1928 über die durchgeführten Höhentransporte nachzulesen. Während dieser Periode wurden in über 6000 Flugminuten insgesamt 15 000 Kilo Fracht beför­dert. Sofern diese Fracht in Kohle, Zement, Dach­pappe, Werkzeug und dergleichen bestand, konnte sie in freiem Abwurf aus fünf bis acht Meter Höhe an Ort und Stelle gelangen. Größere Bretter dagegen und natürlich auch Weinfässer und Bierkisten muß­ten in entsprechender Verpackung aus 50 bis 100 Meter Höhe mit dem Fallschirm abgeworfen wer­den. Da den Transportfliegern damals noch keine Spezialmaschinen zur Verfügung standen, waren die einzelnen Flüge infolge des geringen Laderaums auf eine durchschnittliche Transportleiftung von etwa 200 Kilo beschränkt. Im alpinen Hilfsdienst, bei Suchaktionen nach Vermißten, ist dem Flug­zeug inzwischen eine weitere wichtige Aufgabe er­wachsen. Eine stets einsatzbereite Organisation steht hier auf Posten. Und der Hochgebirgssportler weiß ihre Dienste zu schätzen und zu würdigen.

Die Gesellschaft der ungarischen Meteorologen in Budapest hat den Direktor des Meteorologischen Instituts der Berliner Universität, v o n F i ck e r , in die Reihen ihrer ausländischen Mitglieder aus­genommen. Zum korrespondierenden Mitglied der Gesellschaft der ungarischen Meteorologen wurde

Deutsch-Italienischen Gesellschaft, Dr. von Wtn - ter seid t, dankte Rossoni für seine Ausführun­gen. Im Anschluß an den Vortrag fand em gesel­liges Beisammensein mit regem Gedankenaustausch statt.

Ungarische Ehrung für deutsche Wissenschaftler.

Ein Blick zwischen zwei mit dem Hoheitszeichen geschmückten Fahnenmasten aus den noch von einem Gerüst umgebenen Maibaum im Lust­garten Berlins, wo der Staatsakt am 1. Mai stattsindet. (Scherl-Bilderdienst-M.)

bestrahlung gut mit Nivea- Creme oder mit Nivea-Öl einreibt, dann erhält man ganz wunderbar schnell eine herr­lich natürliche Hautbräunung.

Die Südamerikafahrt desGraf Zeppelin".

Nach nur zweieinhalb Tagen stand das Luftschiff Graf Zeppelin" am Donnerstag bereits in der Nähe des Aequators. Der letzte Standort von 8 Uhr früh liegt 180 Kilometer westlich von den der südamerikanischen Küste vorgelagerten St.-Paul- Felsen.

Oeslerreichisches Mliläraulo bei Innsbruck verunglückt.

Bei einer militärischen Hebung ih der Umgebung von Innsbruck stürzte ein Kraftfahrzeug von einem schmalen Wege einen (teilen Hang hinunter und überschlug sich. Dabei verunglückte ein Ober­leutnant des österreichischen Bundesheeres töd - lich, ein Oberstleutnannt wurde schwer verletzt.

Das 6. Deutsch - englische Iugendlager ein voller Erfolg.

e.n Aula der Geora-August-Umversität in Söllingen überreichte Stabsches Lutze als Ober- LS fah. as axaau-- asaa«

moralischen Gesichtspunkte des korporativen Wirt­schaftslebens hielt. Der Veranstaltung wohnten außer dem italienischen Botschafter Attolico die Reichsminister Frhr. von Neurath und Dr. Frank bei. Der Präsident der Kaiser-Wilhelm- Gesellschaft, Geheimrat Plank, begrüßte Rossoni

We sich in ^-fitur, ergriff^ Schriftstück, rückte das schwarz umrandete Augen- alas fester auf die Hakennase und sagte.

Nun hör' einmal gut zu, Benedikte da hier ist die Abschrift des Testaments von Onkel Hubert.

Onkel Hubert ist gestorben?" fragte Benedikte

hastig erschienen. Aber dann wurde es herrlich! Onkel Hubert hatte sie, die sich sträflich am Kaffee­tische der Familie langweilte, heimlich beiseitege- nommen, und zusammen waren sie in den Wald ge­strolcht. Dort hatte er ihr herrliche Dinge gyeigt, Käfer, einen Ameisenbau, ein Vogelnest. Schließ­lich waren sie beide verschmutzt und bestaubt zuruck- gekehrt, und Mutter war in einen Entsetzungsschrei ausgebrochen wegen des fleckigen weißen Seiden- kleidchens und der morastigen weißen Schuhe. Sie hatte sich hinter Onkel Huberts breiten Rucken ver­steckt, und er hatte ihr heimlich die Hand gehalten, als wollte er sagen:Laß die andern nur schimpfen, ein paar solcher' Stunden im Walde sind mehr wert als ein tadelloses Kleid ...

Ja das war eigentlich ihre einzige Erinnerung an Onkel Hubert. Später mußte irgend etwas Schlimmes zwischen ihm und der Familie gescheheen stin. Denn sowie sie seinen Namen nannte, schwieg ^S'^hatt? dann nur durch Zufall gehört, daß On­kel Aubert nach Südwest ausgewandert war schließlich hatte sie ihn fast v-raessen. Wenn sie aber irgendwo in der freien Gottesnatur sur sich allein wanderte, ein Tier, eine P^nze beobachtete, dann fiel ihr plötzlich wieder zuweilen jenes Kmder- erlebnis mit Onkel Hubert em. Und ihr war, als hätte damals ihre tiefe Liebe zur Natur und allem.

Was aber wollte Onkel

Ja Khid, er hat ein merkwürdiges Testament hinterlassen. Ich lese es dir vor:

Oevenshöe, den 24. Dezember 1934.

Ich, Hubert Mathias Ernst Zedlitz, geboren den 12 August 1874 zu Rostock m Pommern, schreibe hiermit meinen letzten Willen nieder:

Da meine Familie nur Zeit meines Lebens bei­nahe die Galle an den Hals geärgert hat

Unerhört!" schaltete Frau Agathe em so daß der Oberst beschwichtigend die Hand hob und mit verstärkter Stimme weiterlas:

sehe ich keine Veranlassung, sie nach meinem Tode irgendwie zu bedenken. Der einzige Mensch,

Arau Agathe wollte etwas emwerfen, aber der alte Oberst sah sie an mit einem Blick, der bedeu­tete- Bitte, schweige doch noch! Da schloß sie den Mund wieder, obschon es ihr nicht leicht fiel.

Würdest du eigentlich froh sein, wenn duganz auf dem Lande bleiben könntest, Benedikte? Ich meine, nicht nur für ein paar Ferienwochen, son­dern für immer?" ~

Erstaunt schaute Benedikte den Onkel an. Warum stellte er solche Fragen? Er war doch immer m allem so knapp und tatsächlich? Er redete eher zu wenig als zuviel.

o 2lcki Onkel", sie lächelte em wenig wehmütig, ebensogut könntest du mich fragen willst du lieber arm ein oder Millionär werden, das ist unge.ahr da7 gleiche. Aber entschuldige, wenn ich mich lieber einer wirklichen Beschäftigung zuwende, ich habe "°L^,chntt7sich d°s"zw°0tt° Brot auf Dem T-ll-r zuk-cht'Was ist denn das da ur em se.erliches Amtspapier?" fragte sie Sw'fch-ndurch.

Dies Arntspapier, mein liebes Krnd , ermioene 4ri7bri* feierlich,ist die Antwort auf meine RageTnn du da-Leden auf dem Lande einem Millionärsdafem gleichfetzest, dann bist du Mil-

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ebensowenig, wie die alten Griechen '^.Du^wirs^g^ch ''begreifen. Kind. Besinnst du dich noch auf Onkel Hubert?

LLWoör sich hin Ein Bild stieg vor ihr auf _ ein Waldrestaurant in der Nahe von jtoi berg. Sie war ein ganz kleines Gor g^ zum erstenmal zum Familientage der ZedUtz mit genommen worden. Damals lebte Vater noch, ja, und da war auch Onkel Huber der Maler qe wesen. Erst hatte sie Angst üor feinem rauben -ton gehabt und seinem mächtigen Ba.rt. Sie hat g dacht, der Rübezahl aus dem Märchen wäre leib

Der alpine Hilfsdienst durch das Flugzeug geht auf eine Anregung des Majors Hailer des späteren Direktors der Süddeutschen Lufthansa zu­rück Wie wir derLuftwelt" entnehmen, kam Hailer nach einem beschwerlichen Aufstieg zu einer einsamen Alpenhütte auf die Jdeee, künftig nicht mehr alles, was man in den Hütten braucht, mühsam hmaus- zu schleppen, sondern durch das Flugzeug abwerfen zu lassen. Im Jahre 1922 gelang es ihm als ersten, eine Zugspitzlandung durchzuführen. Und ein paar Jahre später standen in Innsbruck die ersten Flug­zeuge des Süddeutschen Aerolloyd bzw. der Süddeut­schen Lufthansa bereit, um in regelmäßigen Trans-

vorlraq des italienischen Landwlrtschaflsministers im Berliner harnack-haus.

Zu Ehren des italienischen Landwirtschaftsmini­sters Rossoni sand im Harnackhaus ein Empfang statt, bei dem der italienische Gast einen interessanten Vortrag über die politischen und

Gäste, darunter Professor Conwell-Evans, der Abgeordnete C r e e n und Sheila Macdv - nald, die Tochter Ramsay Maydonalds, erschie­nen waren. Mr. Robert H y d e, der Präsident der Stadial Welfare Society und langjähriger Leiter des Duke of York-Camp fand herzliche Worte der Begrüßung. Er wies darauf hin, daß das deutsch- englische Jugendlager in den letzten drei Jahren

Büchertisch.

_Der letzte Bergmann" und andere Er­zählungen von Kurt Arnold Findeisen. Kurzge­schichten für 20 Pf. Band 10 Herausgeber Jürgen Hahn - Butry. Wilhelm Limpert Verlag, Dres­den Al. (21) Kurt Arnold Findeisen, der Lessing-Preisträger, ist durch seine musikalischen Romane und Novellen um Schumann, Schubert, Brahms, Bach bekannt geworden. Auch ist er gegenwärtig der dichterische Vertreter der Landschaft Sachsen. Von beiden Strahlungen seines Wesens legen die Kurzgeschichten des vorliegenden Bänd­chens auf eigenartige Weife Zeugnis ab.

Gerh ard Schumann: Siegendes Leben.Schriften an die Nation". Band 72. Ver­lag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O./Berlin. Geb. 1,20 Mk. (571) Zwei chorische Dichtungen, Tod und Leben" undGröße der Schöpfung , sind hier zusammengefaht. Gerhard Schumann, einer der stärksten Vertreter junaer deutscher Vers- dichtung, hat sich durch seine GedichtbandeFahne und Stern" und durch dieLieder vom Reich" einen guten Namen gemacht. In ihrer Haltung einfach, edel und heroisch, klar in der Form, sind seine Dich­tungen Marksteine des Weges, den eine neue Jugend in Zucht und kämpferischem Wollen geht.

Roman von Marlise Köllina.

Urheberrechtsschutz: Verlag Oskar Meister, Werdau.

den Staat. Ich hoffe, daß ich damit der ganzen lieben Familie eine recht große Weihnachtsfreude bereitet habe. In diesem Sinne setze ich bei vollem Bewußtsein meiner Handlungsweise und in völliger geistiger Klarheit meine Unterschrift unter dies Testament.

Hubert Mathias Ernst Zedlitz, Haus »Endlich allein6 auf Oevenshöe."

Der Oberst war zu Ende. Er legte die Abschrift des Testaments vor Benedikte hin und sagte:

Nun, was meinst du dazu, mein Kind?"

Du wirst doch natürlich ablehnen, Benedikte", fuhr Frau Agathe scharf dazwischen,jedenfalls diese irrsinnige Bedingung. Unerhört! Sollst dich geradezu als Bäuerin mitten in die Wildnis setzen! Hubert muß nicht mehr bei klarem Verstand gewesen sein, als er dies Testament abfaßte, wenn er es auch zehnmal beteuert. Man muß es anfechten!"

Benedikte antwortete nicht. Sie faß still da, die Hände aufs Papier gelegt. Ihr war, als strömte eine geheimnisvolle Kraft von ihm aus, als wäre Hubert Zedlitz nicht tot, sondern irgendwie geister­haft in ihrer Nähe. Oh, er hatte sie erkannt, wie keiner in der Familie sie erkannt hatte. Er hatte schon in dem Kinde die tiefe Sehnsucht nach dem Leden in der Natur gefühlt. Und darum hatte er dieses Testament gemacht! Als nach dem Fortzug der Eltern aus der kleinen Stadt ihr Kinderpara­dies zerstört und sie van der großen Stadt gefangen genommen war, da hatte Onkel Hubert an sie ge­dacht. Dies Testament bewies es.

Oevenshöe", sagte sie plötzlich vor sich hin.

Oevenshöe das mußte doch die kleine Insel in der Ostsee sein, von der sie schon ein paarmal gehört hatte. Jedenfalls klang es irgendwie nach Wind und Freiheit und weiten Wiesen und hohem Himmel. Nach Meer.

Oevenshöe..." wiederholte sie noch einmal ver­träumt. Dann schaute sie auf. Ein tiefes Leuchten trat in ihre Augen. Sie reckte die Arme:

Oevenshöe!" rief sie laut jubelnd und schlug mit der flachen Hand wie bestätigend auf das gelbliche $ J^inb, du wirst doch dieses verrückte Erbe nicht zu" diesen Bedingungen antreten wollen?" fragte Frau Agathe entsetzt.Anfechten werden wir esl Da leuchtete Benediktes Gesicht noch strahlender: Ich werde es annehmen, Mutter. Gott fei Dank, endlich werde ich wirklich wieder leben!" i (Fortsetzung folgt!)

Kunst und Wissenschaft

Das Landes-Sinfonieorchester im Rundfunk.

NSG. In zahlreichen Konzerten im ganzen Gau hat das Landes-Sinfonieorchester unter der Leitung feines Kapellmeisters Paul Corne­lius mit' feinen Darbietungen Anerkennung ge­funden. Nunmehr hat der Reichssender Frankfurt das Landes-Sinfonieorchester zu einem Konzert ver­pflichtet, das am 30. April in der Zeit von 16 bis 17.30 Uhr veranstaltet wird. Das Orchester bringt u. a. Werke von Rust, Czernik und weiteren neue­ren Komponisten. Mit diesem Konzert ist weiteren Kreisen die Möglichkeit geboten, die Leistungen die­ses Orchesters kennen zu lernen.

Gau kunsiausstellung der NS.-Sutturgemeinde.

NSG. Die große Kunstausstellung für alle bildenden Künstler und Kunsthandwerker des Gaues Hessen-Nassau mußte infolge der überaus zahlreichen Anmeldungen von Kunstwerken und den umfangreichen Vorbereitungen um einige Wochen verlegt werden. Diese Kunstschau, ein Zeug­nis unseres Kulturwillens, wird nun endgültig am 2? Mai in der Karmeliter-Kirche in Frankfurt er­öffnet werden. Der Einlieferungstag für alle Kunst­werke ist Mittwoch, 20. Mai, von 9 bis 13 und 15 bis 17 Uhr in der Karmeliter-Kirche in Frank­furt Spätere Einlieferungen werden nicht mehr berücksichtigt. Anmeldeformulare sind noch erhält­lich bei der NS.-Kulturgemeinde, Abteilung Bildende Kunst, Neue Mainzer Straße 50. Als Aussteller sind bildende Künstler und Kunsthandwerker zuge­lassen, die Mitglieder der Reichskammer der bil­denden Künste sind. Die ausschlaggebende Bedeu­tung der Kunstschau wird durch Die Beteiligung aller Volkskreise gewährleistet__________

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Das mit feinem Kern über dem Ostatlantik liegende Hochdruckgebiet ist noch immer für die Zu­fuhr kühler Luftmassen nach Deutschland verant­wortlich, und es herrscht heute früh im allgemeinen bedecktes Wetter. In den Westalpen fallen starke Niederschläge. Die Zufuhr der kühlen Luftmassen aus Skandinavien bleibt vorerst erhalten, doch sind trotz leichter Unbeständigkeit nennenswerte Nieder­schläge unwahrscheinlich.

AussichtenfurFreitag: Veränderlich und bewölkt, leicht unbeständig, bei Winden aus nörd­lichen Richtungen kühl.

Aussichten für Samstag: Fortdauer des leicht unbeständigen und ziemlich kühlen Wetters.

Lufttemperaturen am 29. April: mittags 12,5 Grad Celsius, abends 8,7 Grad; am 30. April: morgens 5,3 Grad. Maximum 13,1 Grad, Minimum heute nacht 4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 29. April: abends 10,1 Grad; am 30. April: mor­gens 7,2 Grad. Sonnenfcheindauer 1,9 Stunden.

(Datum wollen Sie so leichtsinnig sein

und Ihre Haut ungeschützt der Sonne aus­setzen? Es gibt doch Nivea. Wenn man sich vor jeder Sonnen

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