Ausgabe 
29.9.1936
 
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Entenküken aus, die ihre erste Heimstätte in der Küche fanden. Nach kurzer Zeit waren die Entlein spurlos verschwunden. Man nahm erst an, daß die Katze die Küken verspeist hatte. Die Hausfrau aber war sprachlos, als sie kurz darauf auf dem Hausboden die Katzenmutter und die sieben Ent­lein wohlbehalten vorfand. Die Katze hatte die Küken in ihr Lager getragen und betreute sie dort. Man ließ nun auch die Katze bei ihren Stiefkindern, die sich an dem warmen Pelz ihrer neuen Mutter sehr wohlfühlten. Nach mehreren Tagen spazierten sie schon alle auf dem Hofe umher. Auch hier wachte die Kaüenmutter a->wiss"nhaft über die Jungen.

Zwei italienische Flugzeuge verunglückt.

Ein Flugzeug der italienischen Luftverkehrsgesell­schaft streifte beim Rückflug nach Bengasi (Tripolis) die Aufbauten eines Schiffes und stürzte ins Meer. Vier Mitglieder der Besatzung und fünf Spezialarbeiter kamen dabei ums Leben. Ein Telegraphist wurde verletzt. Das Flugzeug war kurz vor der Katastrophe in Bengasi aufgestiegen,

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daß heute ein junger Mensch von 22 Fahren dem ganzen Wiederaufbau unserer Wehrmacht und gar der Einberufung des Jahrganges 1914, dem M. elbft angehört, unmöglich so gleichgültig gegenüoer- stehen kann, daß er von der Aushebung nichts wi sen sollte. Das Gericht verurteilte M. wegen Uebertretung der Verordnung zur Musterung und Aushebung zu einer Geldstrafe von 10 RM. und Tagung der Kosten des Verfahrens. Dieser Fall t wieder ein schlagender Beweis dafür, wie not­wendig es ist, daß jeder Volksgenosse eine Zeitung hält. Dor Gericht kann sich niemand damit entschuldigen, er hätte diese und jene An­ordnung nicht gelesen.

Eine kahenmutter und sieben kleine Entlein.

Bei einem Tischlermeister in Flechtingen bei Kassel hat sich eine merkwürdige Tiergeschichte zu- getragen. Die Hauskatze bekam Junge, die Katzen- kinder gingen aber schon nach einigen Tagen ein. Zur gleichen Zeit brütete eine Glucke sieben kleine

Echo de Paris" schreibt, Litwinows Aus­führungen zeigten deutlich die Furcht der Moskauer Regierung vor dem West­pa k t p l a n. Indem er dem Revisionsgedan­ken Edens den Prozeß gemacht habe, werfe sich der Volkskommissar zum Vertreter der mitteleuropäischen Verbündeten Frankreichs auf. Wenn Litwinow den Nationalsozialis­mus der Einmischung in anderen Ländern ver­dächtigt, so sei das nur ein Druck, solange Moskau nicht durch Tatsachen bewiesen habe, daß es sich um die inneren Angelegenheiten anderer Länder nicht kümmere.Journal" erklärt, man könne seinen Augen und Ohren nicht trauen. Hell auflachen müssen man, wenn man den Vertreter eines Regimes, das Me­thoden gebrauche, wie der Bolschewismus in Rußland, von der Zerstörung sämtlicher Schätze des Geistes und Jahrhunderte alter Mensch­heitskultur sprechen höre. Man glaube zu träumen bei der Erklärung, daß die Sowjets niemals einen Kreuzzug gepredigt hätten. Sei denn Litwinows Rede in Genf elroas anderes als ein Aufruf zu einem Kreuzzug gegen

Deutschland.

Matin" weist auf die angebliche Abkühlung der französisch-sowjetrussischen Verhältnisse hin. Mos­kau sei sich der tiefen Abneigung der fran­zösischen Volksmassen gegen d i e kom­muni st ischen Gedankengänge klar gewor­den; außerdem habe es mit unverhohlenem Miß­fallen den kürzlichen Besuch des polnischen General st abschefs in Paris ausgenom­men in der Annahme, daß Frankreich sich trotz des französisch-sowjetrussischen Paktes in Warschau eine Rückversicherung geholt habe. Litwi­now habe daneben gegriffen, wenn er die Einbe­rufung einer allgemeinen Friedenskonferenz vor­schlage, und die Abrüstungskonferenz zu einem demagogischen Jahrmarkt machen möchte. Er for­dere alle Politiker zur Teilnahme auf, richte aber solche Angriffe gegen Deutschland, daß er praktisch Deutschlands Mitwirkung verhindere. Seine Rede sei im Grunde genommen nur ein Auf­ruf zur Bildung eines Mächteblocks gegen Deutsch­lands im Rahmen des Völkerbundes. Auch derFi­garo" meint, wenn Litwinow sich zum Verfechter der Zivilisation gegen die Barbarei aufwerfe, sei das ein starkes Stück. Wenn er von allgemeiner Sicherheit spreche, dann müsse er es gefällig unter­lassen, die Sicherheit in Westeuropa zu verhindern.

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Auch im Schwarzwald hat es geschneit.

Montagfrüh prangten die höchsten Höhen des südlichen Schwarzwaldes Feldberg und Schauinsland in weißem Winterkleid. Der Schauinsland meldet 10 Zentimeter Schnee­höhe, der Feldberg 5 bis 7 Zentimeter.

Explosion in einer Schreibmaschinenfabrik.

In der Europa-Schreibmaschmen AG. in Erfurt ereignete sich eine Explosion, die ein Todes­opfer und vier Verletzte forderte. In der Lackiererei des Werkes stürzte ein mit Eisenlack gefüllter Behälter um und geriet in Brand. Auf die Hilferufe der in der Lackeriererei beschäftigten Frauen kamen sofort Werkskameraden zur Hilfe, um den Brand zu löschen. Plötzlich stieg eine ge­waltige Stichflamme empor, der eine heftige Ex­plosion folgte. Den Frauen gelang es noch, sich in Sicherheit zu bringen. Der 34jährige Schleifer Fischer wurde aber noch von den Flammen er­faßt und erlitt so schwere Brandwunden, daß er kurz danach starb. Vier weitere Arbeitskameraden erlitten leichtere Verletzungen. Der Sachschaden ist Nicht sehr erheblich, der Betrieb erleidet keine Ein- schränkunon.

Er las keine Zeikung und versäumte die Musterung.

Der 22 Jahre alte I. M. sollte am 27. August zur Musterung nach Hall in Württemberg kommen, fehlte aber bei der Verlesung. Das Bürgermeister­amt Hessental wurde benachrichtigt, worauf sich M. verspätet einfand und vom Oberamt durch po­lizeiliche Strafverfügung einen Strafzettel über 3 RM. erhielt. M. behauptete, er habe von dem Musterungsbefehl nichts gewußt, weigerte sich, die Strafe anzuerkennen und ließ die Sache vor dem Gericht verhandeln. Auch hier behauptete er steif und fest, er habe von feiner Gestellungspflicht nichts gewußt, er habe die Bekanntmachungen, die wiederholt in der Ortspresse erschienen, nicht ge- lesen. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt,

Üttvinow in her Pose des Friedensfreundes.

Oer Bolschewismus spielt sich in Genf als Hüter der Ordnung auf. Ver nichtende Kritik der pariser presse.

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Genf, 28. Sept. (DNB.) Die Völkerbundsver- fammlung nahm die Neuwahlen für die drei tur­nusmäßig ausscheidenden Ratsmitglieder Argen­tinien, Australien und Dänemark vor. Gewählt wurden Bolivien mit 49, Neuseeland mit 48 und Schweden mit 48 Stimmen. Die Ver­sammlung wird noch zwei weitere nichtstän­dige Ratsmitglieder wählen, sobald die vom Rechts­ausschuß schon angenommene Neuregelung in Kraft getreten ist. Hierfür sind Lettland und e i n asiatischer Staat vorgesehen. Portugal, für das vor drei Jahren ein eigener Sitz geschaffen wurde, wird dann aus dem Rat ausscheiden.

Der ungarische Vertreter General T a n c z o s behandelte dann die Völkerbundsreform, wobei er hervorhob, daß die ungarische Regierung vor allem eine Verbesserung des Verfahrens zur Kriegsverhütung für notwendig halte. Das vorbeugende Verfahren der Völkerbundssatzung könne nicht befriedigend fein, Artikel 19 (Revision) müsse vielmehr als die festeste Stütze des Friedens- werkes betrachtet werden. Die ungarische Regierung könne sich nicht an regionalen Hilfeleistungspakten beteiligen, die kein anderes Ziel hätten, als den gegenwärtigen Stand der Dinge zu verewigen.

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Gießen, Minden, den 28 September 1936.

Die Einäscherung findet am Donnerstag, dem 1. Oktober, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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hatte in der Luft eine Beschädigung erlitten und wollte deshalb schnellstens zu seinem Ausgangs­punkt zurückkehren.

Ein italienisches Militärflugzeug von neuestem Typ S 81 ist auf einem Uebungsflug 50 Kilometer nördlich von Rom abgestürzt. Don den sechs Mann der Besatzung sind fünf tot, während der Bordfunker lebensgefährlich verletzt wurde.

Ein Landesverräter hingerichtet.

Der vom Volksgerichtshof am 4. Mai 1936 wegen Landesverrats zum Tode und zum dauern­den Ehrverlust verurteilte 31jährige Helmut Kionka aus Breslau ist in Berlin hingerichtet worden.

Volksschädling in Schuhhaft genommen.

Wegen Ueberschreitung der Großhan­delspreise von Fleisch und dauernder Nicht­beachtung der zur Sicherstellung der Fleischversor­gung des deutschen Volkes erlassenen Vorschriften mußte der Schlächter P. in Hartenholm (Kreis Seegeberg) in Schutzhast genommen werden, weil er durch fein Verhalten eine Gefährdung der öffentlichen Ruhe und Ordnung herbeiführte; außer­dem erhielt er eine Ordnungsstrafe von 500 Mark.

Gedenkfeier

der kaiserswerther Diakonissenanstatten.

Die Diakonissenan ft alten in Kaisers­werth am Rhein feiern in diesen Tagen ihr hun­dertjähriges Bestehen. Den Mittelpunkt der Feier­lichkeiten bildete eine Gedenkfeier, die in erster Linie eine Ehrung des Gründers darstellte, und zu der zahlreiche Gäste gekommen märens Fast 10 (00 Personen waren versammelt. Nach einem Gottes­dienst, bei dem der Anstaltsvorsteher Pastor Graf von Lüttichau die Festpredigt hielt, begrüßte der Vorsitzende des Vorstandes des Rheinisch-Westfä­lischen Diakonissenvereins, Oberregierungsrat von C v s s e l, die Erschienenen. Pastor D i e s s e l h o s s, ein Enkel des Gründers, Pastor Fliedner, er­stattete den Jubiläumsbericht. Regierungspräsident Schmid überrachte die Grüße und Wünsche der Staatsregierung. Vom 12. bis 18. Oktober tagt dis Kaiserswerther Generalkonferenz, zu der Abord­nungen aus aller Welt eintreffen werden.

Wetterbericht

des Reichswelterdienstes. Ausgabeork Frankfurt.

Die Großwetterlage zeigt ein Hochdruckgebiet über England und Wirbeltätigkeit über Nord- und Ost­europa. Die Ueberflutung des europäischen Festlan­des mit Kaltlust hat daher noch weitere Fortschritte gemacht, so daß die am Montag aufgetretenen Schauer auch in den niederen Mittelgebirgen teilweise aus Schnee bestanden, und in der vergangenen Nacht die Temperaturen bis in Gefrierpunktnähe zurück- gingen. Zur Zeit macht sich das Hereindringen der Kaltlust in Aufheiterung bemerkbar, doch ist bei der gegebenen Wetterlage unbedingt niederschlagsfreies Wetter nicht gewährleistet.

Aussichten für Mittwoch: Veränderlich mit häufiger Aufheiterung, bei Winden um Nord für die Jahreszeit zu kalt.

Lufttemperaturen am 28. September: mittags 10,6 Grad Celsius, abends 6,6 Grad ; am 29. September: morgens 4,2 Grad. Maximum 10,6 Grad, Minimum heute nacht 3,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. September: abends 10,2 Grad; am 29. September: morgens 8,1 Grad. Sonnenschein- dauer 1,2 Stunden.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange Verantwortlich für Politik und für die Bildert Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: ur den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 36: 9350. Drurf unb Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stemdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gwßen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 2o JPf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. wehr. Emzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

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Der sowjetrussische Vertreter Litwinow hielt dann eine Rede, in der er sich scheinheilig als Vor­kämpfer der Ideen des Friedens und der inter­nationalen Ordnung aufspielte. Er verabsäumte nicht, auf angebliche Vorherrschaftspläne und Kriegs­vorbereitungen zu verweisen, die durchwirksames Handeln und durch Organisierung des kollektiven Widerstandes" beantwortet werden müßten. Die von der Sowjetunion befürworteten Regionalpakte müßten ihren Platz in dem allgemeinen System der kollektiven Sicherheit erhalten. Dabei müsse auch ur die Sicherheit derjenigen Länder gesorgt werden, die nicht in einen solchen Pakt eingeschlossen sind. Nur wenn die Zustimmung aller interessierten Staaten gesichert sei, sei eine Revision nach Artikel 19 erwünscht. Wie nicht anders zu erwarten, schloß der Vertreter Sowjetrußlands mit den bei ihm üblichen plumpen Verdächtigungen der deutschen Politik, deren angebliche Tendenz es überflüssig und gefährlich mache, auf die Mitarbeit Deutsch­lands in Genf zu rechnen. Im übrigen ließ sich Litwinow die Gelegenheit nicht entgehen, auch in dieser Rede für den alten sowjetrussischen Plan einer ogenannten Friedenskonferenz und die Einberu- ung des Studienausschusses für die europäische Union einzutreten.

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sels, die kürzlich nach Spanien desertiert waren, wo sie in ein Fliegerlager der Roten Ar­mee eingetreten waren, sind wieder von dort ge­flüchtet und nach Brüssel zurückgekehrt. Sie wurden sofort einem Militärgericht vorgeführt. Sie erzählten, daß sie zunächst nach Paris ge­gangen seien, wo man ihnen Geld gegeben habe. In Spanien habe man s i ch geweigert, ihnen den vereinbarten Lohn zu zahlen. Es sei ihnen dann gelungen, zu entfliehen und nach Brüssel zurückzukehren.

Aus aller Wett.

Münchener Oktoberfest.

Den Höhepunkt des Münchener Oktoberfestes bildet seit Jahrzehnten der Festzug der Landes­schutzen am Oktoberfest-Hauptsonntag. Dieser Fest- zug war diesmal wegen des 40jährigen Jubiläums des Landesschießens besonders schön gestaltet. Die Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl und das Frundsberger Fähndl eröffneten den Zug, in dem nicht weniger als 40 Musikkapellen marschierten. Mit herzlicher Freude wurde die Gruppe Oester­reich begrüßt. Der Wiener und Niederösterreichische Kapselschützenoerband und der Kapselschützenverband für Oesterreich und Salzburg. Die Schützenoerbände von Baden, Württemberg und der Pfalz, aus Fran­ken und der Bayrischen Ostmark, aus Oberbayern, Schwaben und dem Chiemgau schlossen sich an. Der ganze Marschweg war mit dichten Menschenmauern umsäumt. Annähernd 140 000 Personen sind in den letzten Tagen mit Sonderzügen und fahrplanmäßi­gen Zügen in München zum Oktoberfest eingetrof­fen. Auf der Festwiese konnte man trotz des trüben und kühlen Wetters und trotz des leichten Sprüh­regens, der gegen Abend einsetzte, sich nur Schritt für Schritt vorwärtsschieben. Eine so ungeheure Zahl von Wiesenbesuchern ist wohl kaum noch da­gewesen. Und alle die vielen Tausende waren in schönster Stimmung.