rungswirtschaft wirtschaftlichen lassen sich nach nung gliedern.
daß man in einem zu suchen zu heben.
Kampfmoment aus der ersten Runde, der die hervorragende Deckung Max S ch m e l i n g s zeigt. Er blockt mit der Rechten einen linken Schlag von Louis. — (Scherl-M.)
Erstes Originalbild vom Boxkampf Echmeling-Louis
daß sie ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt und einem Dertuschungssystem Vorschub leisteten. Rur so läßt es sich erklären, daß das Uebel einen solchen Umfang annehmen konnte. Der Staat, der über die Erhaltung der Volksgesundheit zu wachen hat, wird dies an den Wurzeln der Volkskraft rührende Uebel ohne Ansehen der Person ausbrennen und seien es auch Klosterinsassen, die zwar für ihre himmlische Mission andere Namen annehmen, aber für ihr irdisches Verhalten dem Gesetz unterworfen sind wie jeder andere. (Brausender, langanhaltender Beifall.)
werden.
Untrennbar verbunden mit ihr ist die Marktordnung. Sie sichert die bestmögliche Verwertung der Erzeugnisse zu Preisen, die eine gesunde Be- triebsführunq ermöglichen, gleichzeitig aber auf die Lebenshaltung des Gesamtvolkes, nicht zuletzt der gewerblichen und industriellen Arbeiterschaft Rücksicht nehmen. Gerade die Ueberwindung der bei einzelnen Lebensmitteln im letzten Winter aufgetretenen Versorgungsspannungen hat gezeigt, daß die Marktordnung in diesen drei Jahren zu einem brauchbaren 'Werkzeug unserer Ernährungswirt- schaft, ja der Wirtschaftslenkung überhaupt geworden ist. Damit ist die Ernährungswirtschaft zu einem wichtigen Faktor des Gesamtaufbaues unserer Wirtschaft und nicht zuletzt zu einem wichtigen Motor der Arbeitsschlacht geworden.
Gebiet getroffenen Maßnahmen Erzeugungsschlacht und Marktord- um die Nahrungsfreiheit bedingt
it her iv der Monat
in ihrem eigenen Volke leben wie wir. Das deutsche Volk weiß, daß das Prestige seiner Führung auch sein Prestige ist. Wenn es uns gelingt, Europa auf einer neuen Grundlage einen besseren Frieden zu geben, ist diese Aufgabe nicht wert, daß die besten Europäer sich darum jahrelang mühen? Auf eine andere Weife kommt eben dieser Friede nicht zustande! Es gibt keine Instanz, die den Frieden organisieren könnte, auch der Völkerbund nicht! Im abessinisch-italienischen Krieg blieb allen friedenstiftenden Instanzen nichts anderes übrig, als die geschaffenen Tatsachen zu akzeptieren. Vermutlich wäre es uns ebenso ergangen, wenn wir einmal das Opfer eines kriegerischen Uederfalles geworden wären; deshalb haben wir uns rechtzeitig vorgesehen nach dem Grundsatz: „Völkerbund ist gut, aber Luftgeschwader und Armeekorps sind noch besser." (Stürmischer Beifall.) Heute wagt es niemand mehr, uns unsittliche und die deutsche Ehre und das deutsche Volk verletzende Verträge vorzulegen, weil alle Welt weiß, daß wir solche nicht mehr unterzeichnen. Der Führer hat sich ein Verdienst um Deutschland, um Europa und um die gesamte Kulturmenschheit erworben; denn er hat nicht nur 1933 den Ansturm des Bolschewismus abgewehrt, sondern auch durch die Wiederbesetzung des Rheinlandes Deutschland gegen jeden Ueberfall gesichert."
Stuttgart, 28. Juni. (DNB.) Auf einer Führertagung, zu der aus dem ganzen Gau 10 000 politische Leiter zusammengekommen waren, beschäftigte sich Reichsminister Dr. Goebbels mit dem Vorwurf, die Nationalsozialisten seien die „Heiden des 20. Jahrhunderts" und hätten den Segen des Himmels nicht verdient. „Der Himmel segnet auf die Dauer nur den, der seinen Segen verdient." Wenn er immer die nur segnen wollte, die am
Staatssekretär Grauert in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
B e r l i n, 27. Juni. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat den Staatssekretär tm Reichs- und Preußischen Ministerium des Innern, Grauert, auf seinen Antrag in den einst- weiligen Ruhe st and versetzt. Aus diesem Anlaß hat der Führer und Reichskanzler folgendes Dankschreiben an den Staatssekretär Grauert gerichtet: „Ihrem Antrag auf Versetzung in den einstweiligen Ruhestand habe ich mit Wirkung vom 1. Juli d. I. durch den beiliegenden Erlaß vom heutigen Tage entsprochen. Ich benutze diese Gelegenheit, Ihnen für die wertvollen Dienste, die Sie seit der Machtübernahme im Preußischen Ministerium des Innern und später im vereinigten Reichsund Preußischen Ministerium des Innern geleistet haben, meinen Dank und meine Anerkennung auszusprechen. Ich behalte mir Ihre Wiederverwendung bei sich bietender Gelegenheit vor."-
Das Ausscheiden des Staatssekretärs Grauert als zweiten Staatssekretär des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern ergab sich aus der Notwendigkeit der strafferen Zusammenfassung der Geschäfte des Ministeriums auch in der Person des Vertreters des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern, Dr. Frick. Staatssekretär P f u n d t n e r leitet jetzt als alleiniger Staatssekretär die Geschäfte sämtlicher Abteilungen des Ministeriums. Die polizeilichen Angelegenheiten sind unter dem Ehef der deutschen Polizei im Reichs- und Preußischen Ministerium düs Innern, Reichsführer SS. Himmler, zu- sammengefaßt, der dem Minister persönlich und unmittelbar untersteht. Die Stellung des Reichsarbeitsführers Staatssekretär Hier! ist durch die Neuregelung nicht berührt.
Empfang der Handwerksführer bei Dr. Schacht.
Berlin, 27. Juni. (DNB.) Am Samstagvormittag empfing der amtierende Reichswirtschafts- Minister Reichsbankpräsident Dr. Schacht die leitenden Männer des Handwerks. Reichshandwerksmeister Schmidt überreichte Dr. Schacht als Ausdruck des Dankes den Ehrenring der Stadt des Handwerks, Frankfurt a. M. Der Reichswirtschaftsminister gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß es ihm vergönnt gewesen sei, den alten Wünschen des Handwerks die g e s e tz -
lautesten von ihm reden, dann hätte er sicher unsere Amtsvorgänger gesegnet. Auch bas Glück, das uns manche Neider vorwerfen, ist nicht von selbst gekommen. Wir haben in diesen 3V2 Jahren u m das Glück gerungen und gekämpft, haben uns gesorgt und manche schlaflose Nacht verbracht, wenn wir um das Schicksal unseres Volkes bangten. Es gehörte nicht nur Glück dazu, die neue Wehrmacht a'ufzubauen und das Rheinland wieder zu besetzen. Das war nicht nur Glück, das war auch Mut! Unsere Vorgänger haben diesen Mut nicht gehabt, und deshalb sind sie gescheitert." (Stürmischer Beifall.)
Dr. Goebbels verwahrte sich dagegen.
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Der Kampf ..... . , v ,
eine größtmögliche Ertragssteigerung in der Landwirtschaft. Diesem Ziel dient die seit 1934 durchgeführte Erzeugungsschlacht. Sie wird so geführt, daß neben einer allgemeinen Erzeugungssteigerung stets die Erhaltung oder die Wieder- herbeiführung des inneren Gleichgewichts der landwirtschaftlichen Betriebe im Vordergrund steht. Diese Erzeugungsschlacht ist noch lange nicht zu Ende. Die Absatzentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebsmittel zeigt aber, daß die ausgegebenen Parolen in der gesamten Landwirtschaft befolgt
Reichsminister Dr. Frick in Koblenz
Ein Wort zu den Sittlichkeitsprozeffen gegen Klosterinsaffen.
herbeiführte. Die Skepsis, mit der man in weiten Kreisen dieser neuen Organisation gegenüberstand, konnte sehr bald beseitigt werden, als immer mehr zutage trat, daß diese Organisation keinen Inter- essentenhaufen darstellt, sondern den Ausgangspunkt gemeinwirtschaftlichen Denkens bildet, das seitdem als wichtigste Richtschnur unserer Ernäh- ' " " dient. Die auf dem ernährungs-
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Deutschlands Sicherheit die Grundlage des Friedens.
Reichsminister Dr. Goebbels spricht in Stuttgart.
der Flieger Milch erklärte, bei allen deutschen Fliegern hätten die Tage der Anwesenheit Exzellenz Valles und seiner Mitarbeiter einen tiefen Eindruck hinterlassen, dieser Besuch sei ein Besuch erfüllt von wahrhafter Fliegerkameradschaft gewesen. Dem italienischen Gast gab General Milch den deutschen Fliegergruß „Hals- und Beinbruch!" mit auf den Weg. Exzellenz Valle dankte mit warmen Worten und äußerte seine aufrichtige Bewunderung für die Leistungen der deutschen Luftwaffe, des Luftverkehrs und der Luftfahrt während der letzten Jahre. Besonders eindrucksvoll fei für ihn der hervorragende Geist, der die deutschen Flieger beseele. Exzellenz Dalle gab der zuversichtlichen Erwartung Ausdruck, daß die kameradschaftliche Verbundenheit zwischen den Fliegern beider Nationen weiter ausgebaut und vertieft werde. Am Sonntag verließen die italienischen Gäste Deutschland im Flugzeug von Staaken aus. Zum Abschied hatten sich der italienische Botschafter Attolico und Staatssekretär Milch mit zahlreichen Angehörigen des Reichsluftfahrtministeriums eingefunden.
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Keine Fortschritte in Gens.
London, 29. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der Genfer Sonderberichterstatter der „Times" berichtet von einer Unterredung zwischen Eden, Delbos und Lord Stanhope, in der u. a. besprochen worden sei, daß sich die gegenwärtige Tagung nur mit der Aenderung der D ö l ° kerbündsreform befassen solle. Mit entsprechenden Vorschlägen sei es wohl günstig, bis zum Herbst z u warten. Ebenso sei man überein» gekommen, gegenwärtig keine formelle Tagung der Locarno-Mächte abzuhalten. Der Sonderkorrespondent des „Daily Herald" berichtet aus Genf, das abessinische Problem spiele nur die zweite Rolle. Die Völkerbundsreform beherrsche vielmehr die Situation. Es gebe wohl Klage unter den Völkerbundsmitgliedern: Die einen wünschten aus Furcht vor europäischen Ve - Wicklungen von ihren gegenwärtigen Verantwort lichkeiten aus den Dölkerbundssatzungen befreit zu sein, während die anderen wüßten, daß ihre Existenz vom Völkerbund abhänge. Allem Anschein nach würden die Sanktionen dem 18er Ausschuß zur weiteren Behandlung überlassen. Vor- aussichlich wird eine Entschließung gefaßt, wonach sich die Umstände geändert hätten. Das neue italienische Memorandum sei bereits zwischen Italienern und britischen zuständigen Persönlichkeiten besprochen worden und werde im großen und ganzen Italiens Bereitwilligkeit zur aktiven Mitarbeit in Europa als Gegenleistung für eine „gerechte Behandlung" in Aussicht stellen.
Einigung in Montreux?
Paris, 28. Juni. (DNB.) Auf der Dardanellenkonferenz soll zwischen Litwinow, Eden und Rüschtü Aras eine grundsätzliche Einigung erzielt worden fein. Danach sollen die Dardanellen für jede Flotte offen fein, die einen Beschluß des Völkerbundes oder eine vom Völkerbundsrat gebilligte Verpflichtung ausführen soll. Außerdem soll Sowjetrußland berechtigt sein, die Meerenge zu benutzen und seine Flotte in der Ostsee zu verstärken, falls Sowjetrußland dies für notwendig erachtet. Für normale Zeiten hingegen sollte die von der Türkei vorgeschlagene Regelung gelten. Japan und Italien würben, so meint „Echo de Paris", dieser Lösung nicht zustimmen. Trotzdem würden die anderen Staaten wahrscheinlich dieses Protokoll unterzeichnen und weiteren Staaten den Beitritt offen lassen, polen hebt die Sanktionen auf.
Rom, 28. Juni. (DNB.) Die „Agenzia Stesani" teilt mit: Außenminister Ciano empfing den polnischen Botschafter, der ihm von dem Beschluß des polnischen Ministerrats Mitteilung machte, demzufolge Polen von der Fortsetzung der Sanktionen Abstand nimmt. Gleichzeitig teilte der Botschafter mit, daß Vorkehrungen zugunsten einer raschen Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen getroffen wurden. Der Außenminister dankte dem polnischen Botschafter für die Mitteilung. Er nahm mit Genugtuung diesen Schritt zur Kenntnis, durch den Polen an die Spitze jener Mächte trete, die von den Sanktionen Abstand zu nehmen bereit seien.
Nicaragua verläßt den Völkerbund.
Genf, 27. Juni. (DNB.) Nicaragua hat in einem Telegramm an den Generalsekretär des Völkerbundes feinen Austritt aus dem Bunde erklärt. In den letzten Wochen haben bereits Guatemala, Honduras und El Salvador ihren Austritt angekündigt. In Völkerbundskreisen wird dazu abschwächend erklärt, bas Vorgehen dieser mittelamerikanischen Staaten habe hauptsächlich finanzielle Gründe und werde wieder rückgängig gemacht werden, wenn im Zuge der Völkerbundsreform eine neue Festsetzung der Beiträge für diese durch die Wirtschaftskrise besonders betroffenen Länder erfolge.
weis hierfür ist die Person des Führers selbst. Er will nur eine Gefolgschaft aus innerer Ueberzeugung, weil er weiß, daß nur auf persönliches Vertrauen gegründete Macht auf die Dauer Bestand hat. Darin liegt geradezu das ganze Geheimnis der Staatskunst Adolf Hitlers. Ohne dieses weitgehende Vertrauen des Volkes hätte er nie die gewaltigen innen- und außenpolitischen Erfolge erzielen können. Das Beispiel und Vorbild des Führers soll für uns alle rich- tung- und maßgebend sein. Wir müssen an uns viel größere Anforderungen stellen, als an alle anderen Volksgenossen. Wir müssen denen, die wir überzeugen wollen, in Lebenshaltung und Charakter Vorbild fein. Nur so werden wir Kämpfer für die Ideale der Bewegung auch als Erzieher überzeugend wirken. Gewiß laßt es sich nicht vermeiden, daß auch einmal räudige Schafe in eine Bewegung ober eine Organisation Eingang finden. Aber dann ist es Pflicht dieser Bewegung oder Organisation, wenn anders sie sich nicht selbst belasten will, erkannte Schädlinge rücksichtslos daraus zu e n t f e r n e n , so wie es der Führer vor zwei Iah- ren getan hat.
In diesem Zusammenhang muß ich mit einigen Worten auf die peinlichen Prozesse zu sprechen kommen, die skandalöse Vorgänge in gewissen Ordensklöstern zum Gegenstand haben. Die deutsche Oeffentlichkeit ist erschüttert über den Abgrund von Gemeinheit, der sich hier vor ihren Augen öffnet. Klöster, die ein Hort gläubiger Einkehr und frommer Andachtsübungen sein sollten, enthüllen sich hier als Brutstätten des Lasters. Dem Uebel wird nicht dadurch begegnet, daß man e$ verschweigt und mit dem Mantel christlicher Liebe bedeckt. Und hier muß ich leider feststellen, daß die kirchlichen Aufsichtsbehörden ein gerüttelt Maß von Schuld dadurch auf sich geladen haben,
liche Grundlage und Verwirklichung zu geben. Man könne heute von der Entbehrlich- feit des Handwerks oder feines gesetzlich begründen Aufbaues tatsächlich nicht mehr sprechen. Das Handwerk habe im Neuaufbau des Staates feine Pflicht erfüllt. Dr. Schacht schätzte am Handwerk die ruhige und zielbewußte sachliche Arbeit, vie ja besonders heute jeder an seiner Stelle nur eine Pflicht tun müsse, ohne von dieser Seldstver- tändlichkeit große Worte zu machen. Maßgebend ei die innere Befriedigung am Ende eines jeden Arbeitsjahres. Mit dem Ausdruck der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit im bisherigen Geiste begrüßte Dr. Schacht bann die einzelnen leitenden Männer des Handwerks.
Abschiedsfeier für General Dalle.
Berlin, 28. Juni. (DNB.) Zu Ehren des Staatssekretärs und Chefs des Generalftabes der königlich-italienischen Luftwaffe, Armeegeneral Valle, wurde im „Haus der Flieger" ein Ab- chiedsabend veranstaltet, in dessen Verlauf ein Zapfen st reich stattfand. Staatssekretär General
wesen wäre, das dem ausschließlich individualistischen Wirtschaftsdenken ein gemeinwirt- schaftliches Denken entgegensetzte. Inzwischen ist dies ja auch auf verschiedenen anderen Gebieten — auch außerhalb des ernährungswirtschaftlichen Sektors unserer Wirtschaft — erfolgt.
Wenn das Reichserbhofgesetz das bestehende Bauerntum sichern will, so will das ebenfalls noch 1983 erlassene Gesetz über die Neubildung deutschen Bauerntums die Zahl der Bauern und ihren Anteil am Gesamtvolk vermehren. Ganz bewußt ist die Bezeichnung Neubildung deutschen Bauerntums an Stelle „von landwirtschaftlicher Siedlung" gesetzt worden. Damit wurde zum Ausdruck gebracht, daß die landwirtschastliche Siedlung künftig in erster Linie die blutsmäßigen Aufgaben des Bauerntums berücksichtigen will. Es konnte sich also nicht mehr jeder Beliebige um eine landwirtschaftliche Siedlung bewerben, der im Besitz der erforderlichen Geldmittel war. Bei der Auswahl erfolgte vielmehr eine eingehende Prüfung der Erbgesundheit und Erbtüchtigkeit. Damit sind die wirtschaftlichen Grundlagen keineswegs vernachlässigt worden, wie es immer wieder gelegentlich von Gegnern der nationalsozialistischen Neubauernpolitik behauptet wird. Bei der Auswahl wird ebenso eingehend geprüft, ob der Bewerber über die erforderliche Fähigkeit zur erfolgreichen Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes verfügt. Gerade in diesen Tagen sind erst eingehende Richtlinien über eine besondere Wirtschafts b erat ung der Neubauern er- gangen, die ebenso wie die jetzt durchgesührte Lieferung von Landmaschinen und landwirtschaftlichen Geräten zu verbilligten Preisen im Neubauernbetriebe dazu beitragen, die Neubauernbetriebe von Anfang an mit voller Kraft in der Erzeugungsschlacht einzusetzen. Rein verwaltungsmäßig ist unter der Führung Darräs die Neubildung deutschen Bauerntums ausschließlich zur Reichssache erklärt, und dadurch eine Beseitigung der früher gerade auf diesem Gebiet besonders hin- derli^en verschiedenen Länderzuständigkeiten erreicht worden.
Die andere Aufgabe, die Sicherung unserer Ernährungsgrundlagen, ist in den vergangenen drei Jahren ebenfalls ein gutes Stück vorwärts gekommen. Die organisatorischen Voraussetzungen hierfür wurden im September 1933 durck das Reichs- nährstandsgesetz geschaffen, das eine einheitliche Zusammenfassung aller Erzeuger — Verarbeiter und Verteilerbetriebe der Ernährungswirtschaft
Koblenz, 28. Juni. (DNB.) Auf dem Gautag des Westmark-Gaues Koblenz-Trier-Birkenfeld hielt Reichsminister Frick eine Rede. In löjahrigem unermüdlich zähem Ringen um die Seele des deutschen Volkes, so führte er u. a. aus, ist es gelungen, Millionen von Volksgenossen im fanatischen karnpfe- ri dien Willen zur nationalen Selbstbehauptung urib zu sozialer Gerechtigkeit unter dem Zeichen bes fiakenkreuzes zu sammeln und aus Grund einer neuen organischen Weltanschauung, die die Volks- aemeinsümst in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen stellt die oeraltete liberalistilch-marxsttlsche Gedankenwelt zu überwinden und schließlich dadurch auch die außer- Macht im Reich zu °r°b°rn
Seit der Machtübernahme sind der NSDAP, noch größere und schwerere Ausgaben zuaeiallen Laut dem Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat ist die RSDAP. die Iraaerin bes deutschen «Staat sgeöan- tens9 unt) öes politischen Willens der Nation und mit dem Staat unlöslich verbunden. Die NSDAP, ist der Fuhr er o r d ende r Nation, und ihre Mitglieder sollen nach dem Willen des Führers eine Auslese der tüchtigsten entschlossensten und taip fer ft e n 53,Ht s aenassen ein. Der Führernachwuchs der NSDAP, bedeutet nicht Begründung einer neuen bevorzugten Kaste, sondern lieber nähme einer ung heuren Verantwortung und e r h oh ter Pflichten gegenüber Führer, Volk und Staat.
* », * »HS £ t“ *». äußere' Autorität läßt sich auf Die Sauer nur auf- Ä’&UtaÄ überzeugt. Der beste Be-
Erneuerungsbewegung in Norwegen.
Oslo, 28. Juni. (DNB.) Arn Samstag sprach auf dem Reichstreifen d e r Nasjonal Sämling der Führer der Bewegung, der frühere norwegische Wehrminister Quisling, im größ- ten Lichtspieltheater Oslos. Seine Ausführungen gipfelten in der Aufforderung an alle Menschen und Völker nordischer Art, sich gegen den kulturvernichtenden jüdischen Marxismus zusammenzuschließen. Quisling führte u. a. aus: Bei der heutigen europäischen Lage sehen wir auf der einen Seite den Bolschewismus, als Ausdruck eines Weltzusammenbruchs, auf dem das Judentum feine Herrschaft aufrichtet, aus der anderen Seite den vergeblichen Versuch, Frieden und Zusammenarbeit herzustellen und mitten in diesem Zerfall d i e jungen Kräfte der Erneuerungsbewegungen. Die Nasjonal Sämling lehnt jede Vogel-Strauß- Politik ab und noch mehr jene verbrecherische Poli- tik, die in der Maske des Friedens bolschewistische Kriegspolitik treibt.
Zwei Gruppen stehen sich in Europa gegenüber, die Sowjetunion, Frankreich und die Tschechoslowakei und hinter ihnen das Judentum. Diese drei wünschen Deutschland anzugreifen. Bolschewismus und Judentum im heutigen Rußland können das Ziel der Weltrevolution nicht aufgeben, ohne selbst zusammenzubrechen. Unter diesen Umständen ist d i e Stellung Norwegens am Kreuzungspunkt zwischen Rußland, England und Deutschland ganz besonders schwierig, zumal die Regierungsmacht in den Händen der Marxisten liegt. Die Verteidigung Nord-Norwegens muß zu Lande, zu Wasser und in der Luft verstärkt werden. Die Aufrechterhaltung des Friedens zwischen England und Deutschland ist eine Lebensfrage für Norwegen. Es ist unsere Aufgabe, mit allen rechtmäßigen Mitteln denen entgegenzuarbeiten, die Zwietracht zwischen England und Deutschland säen wollen.
Der dekadente Liberalismus und fein Zwillingsbruder der Marxismus sind gerichtet gegen den
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Deutschland verwerfe, es rüste auf, um kommenden Kriege militärische Lorbeeren und dadurch sein innenpolitisches Prestige „ , „Ich glaube nicht, daß alle Regierungen so furchtlos wie wir zur Wahlurne schreiten oder so mitten
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