Ausgabe 
29.6.1936
 
Einzelbild herunterladen

rungswirtschaft wirtschaftlichen lassen sich nach nung gliedern.

daß man in einem zu suchen zu heben.

Kampfmoment aus der ersten Runde, der die her­vorragende Deckung Max S ch m e l i n g s zeigt. Er blockt mit der Rechten einen linken Schlag von Louis. (Scherl-M.)

Erstes Originalbild vom Boxkampf Echmeling-Louis

daß sie ihre Aufsichtspflicht vernach­lässigt und einem Dertuschungssystem Vorschub leisteten. Rur so läßt es sich erklären, daß das Uebel einen solchen Umfang annehmen konnte. Der Staat, der über die Erhaltung der Volksgesundheit zu wachen hat, wird dies an den Wurzeln der Volkskraft rührende Uebel ohne Ansehen der Person ausbrennen und seien es auch Klo­sterinsassen, die zwar für ihre himmlische Mission andere Namen annehmen, aber für ihr irdisches Verhalten dem Gesetz unterworfen sind wie jeder andere. (Brausender, langanhaltender Beifall.)

werden.

Untrennbar verbunden mit ihr ist die Markt­ordnung. Sie sichert die bestmögliche Verwertung der Erzeugnisse zu Preisen, die eine gesunde Be- triebsführunq ermöglichen, gleichzeitig aber auf die Lebenshaltung des Gesamtvolkes, nicht zuletzt der gewerblichen und industriellen Arbeiterschaft Rück­sicht nehmen. Gerade die Ueberwindung der bei einzelnen Lebensmitteln im letzten Winter aufgetre­tenen Versorgungsspannungen hat gezeigt, daß die Marktordnung in diesen drei Jahren zu einem brauchbaren 'Werkzeug unserer Ernährungswirt- schaft, ja der Wirtschaftslenkung überhaupt gewor­den ist. Damit ist die Ernährungswirtschaft zu einem wichtigen Faktor des Gesamtaufbaues unse­rer Wirtschaft und nicht zuletzt zu einem wichtigen Motor der Arbeitsschlacht geworden.

Gebiet getroffenen Maßnahmen Erzeugungsschlacht und Marktord- um die Nahrungsfreiheit bedingt

it her iv der Monat

in ihrem eigenen Volke leben wie wir. Das deutsche Volk weiß, daß das Prestige seiner Füh­rung auch sein Prestige ist. Wenn es uns gelingt, Europa auf einer neuen Grundlage einen besseren Frieden zu geben, ist diese Aufgabe nicht wert, daß die besten Europäer sich darum jahrelang mühen? Auf eine andere Weife kommt eben dieser Friede nicht zustande! Es gibt keine Instanz, die den Frieden organisieren könnte, auch der Völker­bund nicht! Im abessinisch-italienischen Krieg blieb allen friedenstiftenden Instanzen nichts anderes übrig, als die geschaffenen Tatsachen zu akzeptieren. Vermutlich wäre es uns ebenso ergangen, wenn wir einmal das Opfer eines kriegerischen Uederfalles geworden wären; deshalb haben wir uns recht­zeitig vorgesehen nach dem Grundsatz:Völ­kerbund ist gut, aber Luftgeschwader und Armee­korps sind noch besser." (Stürmischer Beifall.) Heute wagt es niemand mehr, uns unsittliche und die deutsche Ehre und das deutsche Volk verletzende Ver­träge vorzulegen, weil alle Welt weiß, daß wir solche nicht mehr unterzeichnen. Der Führer hat sich ein Verdienst um Deutschland, um Europa und um die gesamte Kulturmenschheit erworben; denn er hat nicht nur 1933 den Ansturm des Bol­schewismus abgewehrt, sondern auch durch die Wiederbesetzung des Rheinlandes Deutsch­land gegen jeden Ueberfall gesichert."

Stuttgart, 28. Juni. (DNB.) Auf einer Führertagung, zu der aus dem ganzen Gau 10 000 politische Leiter zusammengekommen waren, be­schäftigte sich Reichsminister Dr. Goebbels mit dem Vorwurf, die Nationalsozialisten seien dieHeiden des 20. Jahrhunderts" und hätten den Segen des Himmels nicht verdient.Der Himmel segnet auf die Dauer nur den, der seinen Segen verdient." Wenn er immer die nur segnen wollte, die am

Staatssekretär Grauert in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

B e r l i n, 27. Juni. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat den Staatssekretär tm Reichs- und Preußischen Ministerium des Innern, Grauert, auf seinen Antrag in den einst- weiligen Ruhe st and versetzt. Aus diesem An­laß hat der Führer und Reichskanzler folgendes Dankschreiben an den Staatssekretär Grauert gerichtet:Ihrem Antrag auf Versetzung in den einstweiligen Ruhestand habe ich mit Wirkung vom 1. Juli d. I. durch den beiliegenden Erlaß vom heutigen Tage entsprochen. Ich benutze diese Ge­legenheit, Ihnen für die wertvollen Dienste, die Sie seit der Machtübernahme im Preußischen Ministe­rium des Innern und später im vereinigten Reichs­und Preußischen Ministerium des Innern geleistet haben, meinen Dank und meine Anerkennung aus­zusprechen. Ich behalte mir Ihre Wiederverwen­dung bei sich bietender Gelegenheit vor."-

Das Ausscheiden des Staatssekretärs Grauert als zweiten Staatssekretär des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern ergab sich aus der Not­wendigkeit der strafferen Zusammenfas­sung der Geschäfte des Ministeriums auch in der Person des Vertreters des Reichs- und Preu­ßischen Ministers des Innern, Dr. Frick. Staats­sekretär P f u n d t n e r leitet jetzt als alleini­ger Staatssekretär die Geschäfte sämtlicher Abtei­lungen des Ministeriums. Die polizeilichen Ange­legenheiten sind unter dem Ehef der deutschen Polizei im Reichs- und Preußischen Ministerium düs Innern, Reichsführer SS. Himmler, zu- sammengefaßt, der dem Minister persönlich und un­mittelbar untersteht. Die Stellung des Reichs­arbeitsführers Staatssekretär Hier! ist durch die Neuregelung nicht berührt.

Empfang der Handwerksführer bei Dr. Schacht.

Berlin, 27. Juni. (DNB.) Am Samstagvor­mittag empfing der amtierende Reichswirtschafts- Minister Reichsbankpräsident Dr. Schacht die lei­tenden Männer des Handwerks. Reichshandwerks­meister Schmidt überreichte Dr. Schacht als Aus­druck des Dankes den Ehrenring der Stadt des Handwerks, Frankfurt a. M. Der Reichswirtschaftsminister gab seiner Freude dar­über Ausdruck, daß es ihm vergönnt gewesen sei, den alten Wünschen des Handwerks die g e s e tz -

lautesten von ihm reden, dann hätte er sicher un­sere Amtsvorgänger gesegnet. Auch bas Glück, das uns manche Neider vorwerfen, ist nicht von selbst gekommen. Wir haben in diesen 3V2 Jahren u m das Glück gerungen und gekämpft, ha­ben uns gesorgt und manche schlaflose Nacht ver­bracht, wenn wir um das Schicksal unseres Volkes bangten. Es gehörte nicht nur Glück dazu, die neue Wehrmacht a'ufzubauen und das Rheinland wieder zu besetzen. Das war nicht nur Glück, das war auch Mut! Unsere Vorgänger haben diesen Mut nicht gehabt, und deshalb sind sie gescheitert." (Stürmischer Beifall.)

Dr. Goebbels verwahrte sich dagegen.

Dom " Er. t- Da- j ,QQt- lömirt.

einer prous. Millich durch, gleich. ?. ge­wichen I einer kann nandex -u des ; usntio- lbstän- l 'einten \ lahmen konn- 1 heute ' wahren : kurzen warten ell ein- Amtes wahren n Mit- ; ü die i Dor-

Der Kampf ..... . , v ,

eine größtmögliche Ertragssteigerung in der Land­wirtschaft. Diesem Ziel dient die seit 1934 durch­geführte Erzeugungsschlacht. Sie wird so geführt, daß neben einer allgemeinen Erzeugungs­steigerung stets die Erhaltung oder die Wieder- herbeiführung des inneren Gleichgewichts der land­wirtschaftlichen Betriebe im Vordergrund steht. Diese Erzeugungsschlacht ist noch lange nicht zu Ende. Die Absatzentwicklung der landwirtschaftlichen Betriebsmittel zeigt aber, daß die ausgegebenen Parolen in der gesamten Landwirtschaft befolgt

Reichsminister Dr. Frick in Koblenz

Ein Wort zu den Sittlichkeitsprozeffen gegen Klosterinsaffen.

herbeiführte. Die Skepsis, mit der man in weiten Kreisen dieser neuen Organisation gegenüberstand, konnte sehr bald beseitigt werden, als immer mehr zutage trat, daß diese Organisation keinen Inter- essentenhaufen darstellt, sondern den Ausgangs­punkt gemeinwirtschaftlichen Denkens bildet, das seitdem als wichtigste Richtschnur unserer Ernäh- ' " " dient. Die auf dem ernährungs-

)Mg.

ng ging in Ö d it mg h'i' ammenöt qangentn ßoltN :t. Pet" rladoolai. ' SchB' ihn . an M :m IP?'

Deutschlands Sicherheit die Grundlage des Friedens.

Reichsminister Dr. Goebbels spricht in Stuttgart.

der Flieger Milch erklärte, bei allen deutschen Fliegern hätten die Tage der Anwesenheit Exzellenz Valles und seiner Mitarbeiter einen tiefen Ein­druck hinterlassen, dieser Besuch sei ein Besuch er­füllt von wahrhafter Fliegerkameradschaft gewesen. Dem italienischen Gast gab General Milch den deutschen FliegergrußHals- und Beinbruch!" mit auf den Weg. Exzellenz Valle dankte mit war­men Worten und äußerte seine aufrichtige Bewun­derung für die Leistungen der deutschen Luftwaffe, des Luftverkehrs und der Luftfahrt während der letzten Jahre. Besonders eindrucksvoll fei für ihn der hervorragende Geist, der die deutschen Flieger beseele. Exzellenz Dalle gab der zuversicht­lichen Erwartung Ausdruck, daß die kameradschaft­liche Verbundenheit zwischen den Fliegern beider Nationen weiter ausgebaut und vertieft werde. Am Sonntag verließen die italienischen Gäste Deutsch­land im Flugzeug von Staaken aus. Zum Abschied hatten sich der italienische Botschafter Attolico und Staatssekretär Milch mit zahlreichen Ange­hörigen des Reichsluftfahrtministeriums eingefunden.

nnes t. neben»- , S) U» -ird. ® her ein »«; )irte raten

n°-rE

i ine

her NM

chKÄ n ®"* < s-

, litt#

nn« #

nji-

Keine Fortschritte in Gens.

London, 29. Juni. (DNB. Funkspruch.) Der Genfer Sonderberichterstatter derTimes" berichtet von einer Unterredung zwischen Eden, Delbos und Lord Stanhope, in der u. a. besprochen worden sei, daß sich die gegenwärtige Tagung nur mit der Aenderung der D ö l ° kerbündsreform befassen solle. Mit entspre­chenden Vorschlägen sei es wohl günstig, bis zum Herbst z u warten. Ebenso sei man überein» gekommen, gegenwärtig keine formelle Ta­gung der Locarno-Mächte abzuhalten. Der Sonderkorrespondent desDaily Herald" berichtet aus Genf, das abessinische Problem spiele nur die zweite Rolle. Die Völkerbundsre­form beherrsche vielmehr die Situation. Es gebe wohl Klage unter den Völkerbundsmitgliedern: Die einen wünschten aus Furcht vor europäischen Ve - Wicklungen von ihren gegenwärtigen Verantwort lichkeiten aus den Dölkerbundssatzungen befreit zu sein, während die anderen wüßten, daß ihre Exi­stenz vom Völkerbund abhänge. Allem Anschein nach würden die Sanktionen dem 18er Aus­schuß zur weiteren Behandlung überlassen. Vor- aussichlich wird eine Entschließung gefaßt, wonach sich die Umstände geändert hätten. Das neue italienische Memorandum sei bereits zwischen Italienern und britischen zuständigen Persönlich­keiten besprochen worden und werde im großen und ganzen Italiens Bereitwilligkeit zur aktiven Mitarbeit in Europa als Gegenleistung für einegerechte Behandlung" in Aussicht stellen.

Einigung in Montreux?

Paris, 28. Juni. (DNB.) Auf der Dardanellen­konferenz soll zwischen Litwinow, Eden und Rüschtü Aras eine grundsätzliche Einigung erzielt worden fein. Danach sollen die Dardanellen für jede Flotte offen fein, die einen Beschluß des Völkerbundes oder eine vom Völkerbunds­rat gebilligte Verpflichtung ausführen soll. Außer­dem soll Sowjetrußland berechtigt sein, die Meerenge zu benutzen und seine Flotte in der Ost­see zu verstärken, falls Sowjetrußland dies für not­wendig erachtet. Für normale Zeiten hingegen sollte die von der Türkei vorgeschlagene Regelung gelten. Japan und Italien würben, so meintEcho de Paris", dieser Lösung nicht zustimmen. Trotzdem würden die anderen Staaten wahrscheinlich dieses Protokoll unterzeichnen und weiteren Staaten den Beitritt offen lassen, polen hebt die Sanktionen auf.

Rom, 28. Juni. (DNB.) DieAgenzia Stesani" teilt mit: Außenminister Ciano empfing den polnischen Botschafter, der ihm von dem Beschluß des polnischen Ministerrats Mitteilung machte, demzufolge Polen von der Fort­setzung der Sanktionen Abstand nimmt. Gleichzeitig teilte der Botschafter mit, daß Vorkehrungen zugunsten einer raschen Wie­deraufnahme der Handelsbeziehun­gen getroffen wurden. Der Außenminister dankte dem polnischen Botschafter für die Mitteilung. Er nahm mit Genugtuung diesen Schritt zur Kennt­nis, durch den Polen an die Spitze jener Mächte trete, die von den Sanktionen Abstand zu nehmen bereit seien.

Nicaragua verläßt den Völkerbund.

Genf, 27. Juni. (DNB.) Nicaragua hat in einem Telegramm an den Generalsekretär des Völ­kerbundes feinen Austritt aus dem Bunde erklärt. In den letzten Wochen haben bereits Guatemala, Honduras und El Salvador ihren Austritt angekün­digt. In Völkerbundskreisen wird dazu abschwächend erklärt, bas Vorgehen dieser mittelamerikanischen Staaten habe hauptsächlich finanzielle Gründe und werde wieder rückgängig gemacht werden, wenn im Zuge der Völkerbundsreform eine neue Fest­setzung der Beiträge für diese durch die Wirtschafts­krise besonders betroffenen Länder erfolge.

weis hierfür ist die Person des Führers selbst. Er will nur eine Gefolgschaft aus inne­rer Ueberzeugung, weil er weiß, daß nur auf persönliches Vertrauen gegründete Macht auf die Dauer Bestand hat. Darin liegt geradezu das ganze Geheimnis der Staatskunst Adolf Hitlers. Ohne dieses weitgehende Vertrauen des Volkes hätte er nie die gewaltigen innen- und außen­politischen Erfolge erzielen können. Das Beispiel und Vorbild des Führers soll für uns alle rich- tung- und maßgebend sein. Wir müssen an uns viel größere Anforderungen stellen, als an alle anderen Volksgenossen. Wir müssen denen, die wir überzeugen wollen, in Lebenshal­tung und Charakter Vorbild fein. Nur so werden wir Kämpfer für die Ideale der Be­wegung auch als Erzieher überzeugend wirken. Ge­wiß laßt es sich nicht vermeiden, daß auch einmal räudige Schafe in eine Bewegung ober eine Orga­nisation Eingang finden. Aber dann ist es Pflicht dieser Bewegung oder Organisation, wenn anders sie sich nicht selbst belasten will, erkannte Schädlinge rücksichtslos daraus zu e n t f e r n e n , so wie es der Führer vor zwei Iah- ren getan hat.

In diesem Zusammenhang muß ich mit einigen Worten auf die peinlichen Prozesse zu sprechen kommen, die skandalöse Vorgänge in gewissen Or­densklöstern zum Gegenstand haben. Die deutsche Oeffentlichkeit ist erschüttert über den Abgrund von Gemeinheit, der sich hier vor ihren Augen öffnet. Klöster, die ein Hort gläubiger Einkehr und from­mer Andachtsübungen sein sollten, enthüllen sich hier als Brutstätten des Lasters. Dem Uebel wird nicht dadurch begegnet, daß man e$ verschweigt und mit dem Mantel christlicher Liebe bedeckt. Und hier muß ich leider feststellen, daß die kirch­lichen Aufsichtsbehörden ein gerüttelt Maß von Schuld dadurch auf sich geladen haben,

liche Grundlage und Verwirklichung zu geben. Man könne heute von der Entbehrlich- feit des Handwerks oder feines gesetzlich begrün­den Aufbaues tatsächlich nicht mehr sprechen. Das Handwerk habe im Neuaufbau des Staates feine Pflicht erfüllt. Dr. Schacht schätzte am Hand­werk die ruhige und zielbewußte sachliche Arbeit, vie ja besonders heute jeder an seiner Stelle nur eine Pflicht tun müsse, ohne von dieser Seldstver- tändlichkeit große Worte zu machen. Maßgebend ei die innere Befriedigung am Ende eines jeden Arbeitsjahres. Mit dem Ausdruck der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit im bisherigen Geiste begrüßte Dr. Schacht bann die einzelnen leiten­den Männer des Handwerks.

Abschiedsfeier für General Dalle.

Berlin, 28. Juni. (DNB.) Zu Ehren des Staatssekretärs und Chefs des Generalftabes der königlich-italienischen Luftwaffe, Armeegeneral Valle, wurde imHaus der Flieger" ein Ab- chiedsabend veranstaltet, in dessen Verlauf ein Zapfen st reich stattfand. Staatssekretär General

wesen wäre, das dem ausschließlich individualisti­schen Wirtschaftsdenken ein gemeinwirt- schaftliches Denken entgegensetzte. Inzwischen ist dies ja auch auf verschiedenen anderen Gebieten auch außerhalb des ernährungswirtschaftlichen Sektors unserer Wirtschaft erfolgt.

Wenn das Reichserbhofgesetz das bestehende Bauerntum sichern will, so will das ebenfalls noch 1983 erlassene Gesetz über die Neubildung deutschen Bauerntums die Zahl der Bauern und ihren Anteil am Gesamtvolk vermehren. Ganz bewußt ist die Bezeichnung Neubildung deutschen Bauerntums an Stellevon landwirtschaftlicher Siedlung" gesetzt worden. Damit wurde zum Aus­druck gebracht, daß die landwirtschastliche Siedlung künftig in erster Linie die blutsmäßigen Aufgaben des Bauerntums berücksichtigen will. Es konnte sich also nicht mehr jeder Beliebige um eine landwirtschaftliche Siedlung bewerben, der im Besitz der erforderlichen Geldmittel war. Bei der Auswahl erfolgte vielmehr eine eingehende Prü­fung der Erbgesundheit und Erbtüchtigkeit. Damit sind die wirtschaftlichen Grundlagen keineswegs vernachlässigt worden, wie es immer wieder gelegentlich von Gegnern der nationalsozia­listischen Neubauernpolitik behauptet wird. Bei der Auswahl wird ebenso eingehend geprüft, ob der Bewerber über die erforderliche Fähigkeit zur er­folgreichen Führung eines landwirtschaftlichen Be­triebes verfügt. Gerade in diesen Tagen sind erst eingehende Richtlinien über eine besondere Wirtschafts b erat ung der Neubauern er- gangen, die ebenso wie die jetzt durchgesührte Lieferung von Landmaschinen und land­wirtschaftlichen Geräten zu verbilligten Preisen im Neubauernbetriebe dazu beitragen, die Neubauern­betriebe von Anfang an mit voller Kraft in der Erzeugungsschlacht einzusetzen. Rein verwaltungs­mäßig ist unter der Führung Darräs die Neubil­dung deutschen Bauerntums ausschließlich zur Reichssache erklärt, und dadurch eine Beseitigung der früher gerade auf diesem Gebiet besonders hin- derli^en verschiedenen Länderzuständigkeiten erreicht worden.

Die andere Aufgabe, die Sicherung unserer Er­nährungsgrundlagen, ist in den vergangenen drei Jahren ebenfalls ein gutes Stück vorwärts gekom­men. Die organisatorischen Voraussetzungen hierfür wurden im September 1933 durck das Reichs- nährstandsgesetz geschaffen, das eine einheit­liche Zusammenfassung aller Erzeuger Verarbei­ter und Verteilerbetriebe der Ernährungswirtschaft

Koblenz, 28. Juni. (DNB.) Auf dem Gautag des Westmark-Gaues Koblenz-Trier-Birkenfeld hielt Reichsminister Frick eine Rede. In löjahrigem unermüdlich zähem Ringen um die Seele des deut­schen Volkes, so führte er u. a. aus, ist es gelungen, Millionen von Volksgenossen im fanatischen karnpfe- ri dien Willen zur nationalen Selbstbehauptung urib zu sozialer Gerechtigkeit unter dem Zeichen bes fiakenkreuzes zu sammeln und aus Grund einer neuen organischen Weltanschauung, die die Volks- aemeinsümst in den Mittelpunkt ihrer Betrachtun­gen stellt die oeraltete liberalistilch-marxsttlsche Ge­dankenwelt zu überwinden und schließlich dadurch auch die außer- Macht im Reich zu °r°b°rn

Seit der Machtübernahme sind der NSDAP, noch größere und schwerere Ausgaben zuaeiallen Laut dem Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat ist die RSDAP. die Iraaerin bes deutschen «Staat sgeöan- tens9 unt) öes politischen Willens der Nation und mit dem Staat unlöslich verbunden. Die NSDAP, ist der Fuhr er o r d ende r Na­tion, und ihre Mitglieder sollen nach dem Willen des Führers eine Auslese der tüchtigsten entschlossensten und taip fer ft e n 53,Ht s aenassen ein. Der Führernachwuchs der NSDAP, bedeutet nicht Begründung einer neuen bevorzugten Kaste, sondern lieber nähme einer ung heuren Verantwortung und e r h oh ter Pflichten gegenüber Führer, Volk und Staat.

* », * »HS £ t *». äußere' Autorität läßt sich auf Die Sauer nur auf- Ä&UtaÄ überzeugt. Der beste Be-

Erneuerungsbewegung in Norwegen.

Oslo, 28. Juni. (DNB.) Arn Samstag sprach auf dem Reichstreifen d e r Nasjonal Sämling der Führer der Bewegung, der frühere norwegische Wehrminister Quisling, im größ- ten Lichtspieltheater Oslos. Seine Ausführungen gipfelten in der Aufforderung an alle Menschen und Völker nordischer Art, sich gegen den kulturvernich­tenden jüdischen Marxismus zusammenzuschließen. Quisling führte u. a. aus: Bei der heutigen euro­päischen Lage sehen wir auf der einen Seite den Bolschewismus, als Ausdruck eines Weltzusammen­bruchs, auf dem das Judentum feine Herrschaft aufrichtet, aus der anderen Seite den vergeblichen Versuch, Frieden und Zusammenarbeit herzustellen und mitten in diesem Zerfall d i e jungen Kräfte der Erneuerungsbewegungen. Die Nasjonal Sämling lehnt jede Vogel-Strauß- Politik ab und noch mehr jene verbrecherische Poli- tik, die in der Maske des Friedens bolschewistische Kriegspolitik treibt.

Zwei Gruppen stehen sich in Europa gegenüber, die Sowjetunion, Frankreich und die Tschechoslo­wakei und hinter ihnen das Judentum. Diese drei wünschen Deutschland anzugreifen. Bolschewismus und Judentum im heutigen Rußland können das Ziel der Weltrevolution nicht aufgeben, ohne selbst zusammenzubrechen. Unter diesen Umständen ist d i e Stellung Norwegens am Kreuzungspunkt zwischen Rußland, England und Deutschland ganz besonders schwierig, zumal die Regierungsmacht in den Händen der Marxisten liegt. Die Verteidigung Nord-Norwegens muß zu Lande, zu Wasser und in der Luft verstärkt werden. Die Aufrechterhaltung des Friedens zwischen England und Deutschland ist eine Lebensfrage für Norwegen. Es ist unsere Aufgabe, mit allen rechtmäßigen Mitteln denen entgegenzuarbeiten, die Zwietracht zwischen Eng­land und Deutschland säen wollen.

Der dekadente Liberalismus und fein Zwillings­bruder der Marxismus sind gerichtet gegen den

)ie die n war, sie die wischen e, zwei. - durch äflerun» uern.: in zah. is zwi.. rtschast. re Aus. er (fr eitigung :it Dom unserer n Aus. riss K-

; Schal' ;er und ius reüi mb Hof j oußt an bs, aber [ten Ge- : gehende -j lassen in ier auch i en Zeil- 1

DM. I llte. Ä f id)se* im An- Reichs- } veil es j inMM | ummt. | bluts« l wenn lauern- || gesehen jj ein || erhöbe- |l unter« n

-setz jg

Deutschland verwerfe, es rüste auf, um kommenden Kriege militärische Lorbeeren und dadurch sein innenpolitisches Prestige , Ich glaube nicht, daß alle Regierungen so furcht­los wie wir zur Wahlurne schreiten oder so mitten

- I

M

8

| M