Ausgabe 
28.9.1936
 
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Montag, 28. September 1936

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

227 Drittes Blatt

AV

so

Armer Mann bittet um alte Hose . .

hatte er angefangen. Hase's Herz ist milde, drum

Mit der feierlichen Schließung der Innung stabe fand die offizielle Feier ihren Abschluß Am Nach- mittaq besuchten viele Meister und Meisterinnen und Gesellen die Braune Messe.

Em Ehrentag des oberhessischen Handwerks.

Feierliche Ueberreichung der Meisterbriefe an junge Meister und Gesellen.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Deutsche Arbeitsfront.

Kreiswaltung Detterau.

Belr.: Gemelnfchaftsempfang am Montag, 28. Sep­tember, um 16.30 Uhr.

An die Vetriebsführer und Betriebswaller des Kreises Metterau!

Innerhalb des Gemeinschaftsempfanges am Mon­tag, 28. September, um 16.30 Uhr, wird anstelle der Rede des Führers auf der 4. Arbeitstagung der Deutschen Arbeitsfront

die Proklamation des Führers, die Gau­leiter Parteigenosse Magner auf dem Er­öffnungskongreß des diesjährigen Reichs­parteitages verlesen hat, mit einleitenden Dorten von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, gesendet.

Die voraussichtliche Dauer der Uebertragung wird 1% Stunde betragen.

Dir bitten Sie, hiervon gefl. Kenntnis nehmen zu wollen.

böte, meistens die Anwesenheit irgendeines welt­berühmten Sängers oder Musikers. Im Jahre 1924 wurden ihr bei einem Einbruch Juwelen im Wert von einer Viertel Million Pfund gestohlen. Unter den Zeichen Frauen, deren Rennstall berühmt ge­worden ist, ist vor allem auch Miß Dorothy Paget zu nennen, die Tochter von Lord Queenborough. Diese junge Millionärin gewann vor zwei Jahren den Großen Preis der Nation mitGolden Miller" und lief von dem Rennplatz weg, um den Glück­wünschen zu entgehen. Miß Paget erbte ihr Ver­mögen von ihrer Mutter, einer Whitney aus Neu- york. Vor einiger Zeit hat sie sich dem Autorennen zugewandt und 20 000 Pfund für drei der schnellsten Wagen der Welt ausgegeben. Als sie bei einer erst­klassigen Veranstaltung keinen Preis davontrugen, verkaufte sie sie wieder. Miß Paget ist auch auf Wohltätigkeitskonzerten als Sängerin aufgetreten. Lord Daziel of Wooler, der in London die Taxis eingeführt hat und Präsident der Pullmanwagen- Gefellfchaft war, hinterließ fein ganzes Vermögen, das auf 2 000 000 Pfund geschätzt wurde, seiner Witwe. Während vieler Jahre hatte Lady Daziel ihren Mann jeden Morgen im Auto in die Stadt gefahren und ihn nachmittags wieder abgeholt. Während der Sitzungen des Oberhauses pflegte sie dort stundenlang auf ihn zu warten, weil er nicht glücklich war, wenn er nicht ihre Gesellschaft zur Heimfahrt hatte. Sir Robert Houston, der Schiffs­besitzer, hinterließ vier Fünftel feines Vermögens von 7 000 000 Pfund seiner Frau, die er in seinem Testament bezeichnetemeine geliebte Frau, deren Aufopferung, Hingabe, Pflege und wunderbare Eingebung bei zwei verschiedenen Gelegenheiten mein Leben gerettet hat, wo die Aerzte^ es auf- gegeben hatten". Ein Neuling unter den weiblichen Millionären ist Mrs. M a c d o n a l d-B u ch a n a n, die Tochter des verstorbenen Lord Woolwington, die im vorigen Jahr von ihm 3 000 000 Pfund erbte. Mrs. Macdonald-Buchanan und ihr Mann leben mit ihren vier Kindern auf ihrem Landsitz in Northampton und haben besonderes Interesse für Rennen und Jagden. Schließlich muh in dieser Aufstellung noch Lady Rhondda besonders ermähnt werden. Selten hat eine Frau ein so ausgefülltes und rastloses Leben gehabt wie sie. Sie kam als Suffragette ins Gefängnis, ertrank beinahe beim Untergang der ßufitania, leitete eine Reihe von Kohlengruben und anderen Gesellschaften und gab eine Wochenzeitschrift heraus. Wer würde Pck träumen lassen, daß eine solche Frau jemals an Mangel an Selbstvertrauen gelitten hätte? Dennoch hat sie bekannt, daß sie erst seit der ßufitania« Tragödie wahres Selbstvertrauen gefunden hatte«

Handlung, bei der 393 junge Meister und Meisterinnen in handwerkliche Pflicht genom­men und die damit in den Dienst des Führers, des deutschen Handwerks und des ganzen deutschen Volkes gestellt wurden. Nach dem Gelöbnis erfolgte ihre Freisprechung vom Gesellenstand und ihre Er­nennung zu jungen Meistern und Meisterinnen des Handwerks.

Ein Dankeswort des Jungmeisters Schutt-Lich im Namen seiner Kameraden und Kameradinnen beschloß diesen Abschnitt der Feier.

<9lütftt>unfd)onfprad)en.

Oer Rektor der Universität Marburg tödlich verunglückt.

Marburg, 26. Sept. (DNB.) Der Rektor der Universität Marburg, Professor Dr. B a u r , ift am Samstag bei einem Flugzeugunfall auf dem Flug­platz Travemünde ums ßeben gekommen. Professor Dr. Baur, der eine Reserveübung bei der Luftwaffe als Assistenzarzt ableistete, gehörte zu der Bsatzung eines zweisitzigen Flugzeugs, das auf einem Uebungsflug kurz nach dem Start ver­unglückte.. Auch der zweite Insasse des Flugzeuges, Hauptmann Briefe, fand bei dem Unfall den Tod.

Kreishandwe, ksmeister Stühler, Gießen

als stellvertretender Vorsitzender der Meifterprü- ! fungskommission für die Provinz Oberhessen richtete . zunächst herzliche Begrüßungsworte an die große Versammlung, wobei er mit besonderer Freude ne­ben den Prüfungsmeistern die Angehörigen der Prüflinge, die Vertreter der Regierung, der Partei und ihrer Gliederungen, der Behörden und der Handwerkskammer Darmstadt willkommen hieß. Er ermahnte sodann die jungen Meister und Gesellen, alle ihre Kraft für die hohen Ziele des Handwerks einzusetzen und sich dabei für den Dienst an der Gesamtheit des Volkes immer den Führer zum Vorbild zu nehmen, den uns eine gütige Vorsehung geschickt hat, der in wenigen Jahren aus der Zer­rissenheit des gesamten Volkes ein einiges und fest- geschlossenes Volk nach innen und außen machte. Gerade in dieser Feierstunde müssen sich alle An­gehörigen des Handwerks wieder bewußt sein, daß auch sie die Aufgabe haben, mit ganzer Kraft an der guten Gestaltung der Geschicke des Handwerks und des Vaterlandes mitzuarbeiten.. Dabei fei es notwendig, alle Arbeit im nationalsozialistischen Sinne unter das vom Führer gegebene Geleitwort Gemeinnutz geht vor Eigennutz" zu stellen, kein Eigenleben zu führen, die eigenen Belange zuruck - steilen und stets den Dienst zum Besten der Allge­meinheit als oberste Richtschnur alles Handelns an­zusehen. Es sei nicht damit getan, daß man den Meister- und den Gesellenbrief habe, sondern dieses Dokument verpflichte alle Tage aufs neue, immer wieder für die Belange des Handwerks und des Staates einzutreten und damit der Aufgabe 311 oie= nen, die der Führer auf dem diesjährigen Reichs- Parteitag in Nürnberg wieder in so wunderbaren Worten klargelegt habe. Insbesondere müßten die jungen Meister und Meisterinnen, sowie die jungen Gesellen eifrig und freudig mitarbeiten an der Ge­staltung einer wahren Betriebs- und Volksgemein­schaft, müßten sie sich immer als Diener des Staa­tes und des Volkes fühlen und betätigen tm Sinne und nach dem Willen des Führers In die­sem Geiste solle diese Verpflichtungsfeier stehen

Anschließend fanb unter Anwendung des altehr­würdigen Brauchtums der Handwerkerschaft bei ge­öffneter Jnnungslade in feierlicher Weife

die Verpflichtung

der jungen Gesellen und Meister

Regierungsrat Weber vom Kreisamt Gießen sprach als Vertreter der Regierung den jungen Ge­sellen, Meistern und Meisterinnen herzlichen Glück­wunsch aus und betonte besonders, daß es für den Nachwuchs im Handwerk ein besonderes Glück sei, in einem Staate zu leben, in dem es auf allen Gebieten vorwärts und aufwärts gehe. Er wies auf die großen Taten des Führers hin und erinnerte an den starken Glauben, den unser Volk zum Führer habe. Die jungen Gesellen und Meister forderte er auf, allezeit in Treue zum Führer, zum deutschen Volk und zum deutschen Handwerk zu stehen und alle Kräfte für die Erfüllung der vom Führer ge­stellten Aufgaben einzusetzen.

Kreisamtsleiter Schimmel brachte als Vertre­ter des durch anderweitige dienstliche Inanspruch­nahme am Erscheinen verhinderten Kreisleiters die herzlichen Wünsche der Partei zum Ausdruck und hob besonders hervor, daß durch die nationalsozia­listische Revolution auch die Gesellen- und Meister­prüfung erst wieder ihren wahren Sinn erhalten habe, wie denn das deutsche Leben überhaupt durch den Nationalsozialismus wieder zum rechten Sinn gekommen sei. Er forderte die jungen Gesellen und Meister auf, sich immer des Führers und der gro­ßen Taten seiner nationalsozialistischen Bewegung würdig zu erweisen, treue Helfer und Mitkämpfer des Führers zu sein, besonders auch alle Kraft mit einzusetzen in den Kampf des Führers gegen den Bolschewismus, dem wir dank unserem Führer m Deutschland das starke Bollwerk eines geeinten und

deren sank herab. Es bildete sich ein Zirkel um den Dialog.

Der Hausherr lächelte.

Sie setzen mich in Verlegenheit, Teuerste, indem Sie mich durchschauen. Aber da ich Sie gebeten habe, meine Heimkunft mit mir zu begehen, darf ich Ihnen auch nichts vorenthalten. Das wäre un­gastlich ..r _ , 1

Nun bin ich aber doch gespannt , sagte einer der Herren und drückte damit aus, was alle in diesem Augenblick empfanden.

Es ist kein Grund zur Spannung da, meine Sieben, nicht der geringste. Hier schauen Sie, das ist alles", erwiderte der Gastgeber. Er hielt zwei Muscheln in der hohlen Hand, eine flache, grau­farben, mit leichtem Perlmutterglanz in der inneren Wölbung, und eine in der Form des Schnecken­hauses, blau, mit phantastischem Stachelschmuck.

Diese hielt er der Dame, die ihn angeredet hatte, ans Ohr.

Es rauscht", sagte sie. . .

Ja", gab er zurück,sie rauscht em wenig. Sie rauscht ganz leise, wie die Erinnerung an den Strand in mir rauscht, an dem ich sie aufgehoben

Seltenheiten sind das ja nicht. Ich hätte sie für wenig Geld in ganzen Haufen erstehen können. Aber ich habe sie vor meinen Fußen aus dem feuchten Sand aufgehoben, zu dem ich hmblickte, um mich vom Ansehen der weiten Blaue des Was­sers da draußen zu erholen und- um dieses An­sehen mit frischem Entzücken wieder zu beginnen. Ich habe sie aufgehoben und m einer s^zigen Pfütze abgewaschen, während ich mit einem Freund plau-

ftatt. Kreishandwerksmeister Stühler leitete den feierlichen Vorgang, an dessen Beginn der Gefa - lenen des Krieges und der Blutopfer der national» sozialistischen Bewegung im innerdeutschen Frei­heitskampfe gebührend gedacht wurde. Dann erfolgte zunächst die Freisprechung von 9 0 Jungge sei­len, denen mit dem verpflichtenden Gelöbnis der Treue zum Führer, zum Handwerk und zur deut­schen Volksgemeinschaft die Gesellenbrief überreicht wurden. Anschließend erfolgte die gleiche feierliche

fest zusammenstehenden Volkes entgegenstellen kön­nen. An den großen Aufgaben der Bewegung für den Staat müsse auch die Jungmannschaft des Hand­werks immer tatkräftig Mitarbeiten und damit neben ihrer Pflicht im Beruf die Pflicht gegenüber der Gesamtheit erfüllen.

Kreishandwerksmeister Neumann (Schotten) sprach als Vertreter der Handwerkskammer Darm­stadt. Seinen Glückwunschworten an die jungen Meister und Gesellen schloß er tue Ermahnung an allezeit im handwerklichen Beruf nach den besten Leistungen und nach höchster Wertarbeit zu streben, sich auch dadurch des Führers und seiner Rettunqstctt am deutschen Handwerk würdig zu er­weisen und hierdurch beizutragen zum wetteren glücklichen Aufbau des deutschen Vaterlandes

Kreishandwerksmeister Stühler sprach ab­schließend herzliche Dankesworte an die Prufungs- meister, die bei der Prüfung der jungen Gesellen und Meister manche harte Nuß zu knacken ha ten, sowie an alle Mithelfer bet der Ausgestaltung dieser würdigen Feier. Die Versammlung gedachte sodann in Verbundenheit des Führers und Reichskanzler Adolf Hitler, dem sie das Gelöbnis der Treue und damit der Treue zum Handwerk und zum deut­schen Vaterlande mit freudigen Sieg-Hett-Rusen

Mscheln, am Strand gesunden.

Von Will Scheller.

Bücherreihen schimmerten, ringsum an den Wan­den emporwachsend, in der Dammermig des Nllch- mittaas dessen halbes Licht von den Gardinen noch aedämp'st wurde Damen und Herren befanden sich, eine kleine Gruppe freundlich gestimmter Manschen in heiterem Gespräch. Der Hausherr von einer südlichen Reise heirngekommen, hatte die Freunde u fid) gebeten, um durch das Beisammensein mtt ihnen die erste Fremdheit des Uebergangs leichter Siaias'äs

,ä'»r. 'S M statten vor ihm, durch die Wände um Jn aurud 1 jene Welt, in deren wundersamer Szenerie er e n Zeitlang des heimischen Daseins hatte vergessen

mein, sagen wir, schweifendes Gefühl. Sie sind im (*üben entstanden, dessen Erlebnis mir so schnell entrückt wurde, es haftet an ihnen noch etwas von dem Sand, auf dem ich ging, und von der Stunde, die sehr kostbar gewesen ist. Wie sollten sie da nicht selber kostbar geworden sein für mich, nur für mich, doch immerhin kostbar für einen lebenden Menschen?"

Bitte", sagte die Dame,lassen Sie mich noch einmal hören."

Gern", antwortete er und gab die Schnecken­muschel in die zarte Frauenhand zurück, die sie mit feingliebrigen Fingern in einer Bewegung zum Ohre führte, die wie ein Schmeicheln war.

Sie rauscht", flüsterte es in der Dämmerung, sie rauscht wirklich, sie rauscht noch immer..

Englands reichste Frauen.

In England gibt es viel mehr selbständig lebende Millionärinnen als bei uns, die im Lande eine gesellschaftliche Rolle spielen. Als eine der ersten in der Reihe nennt ein englisches Blatt Lady Pule, die Witwe von Sir David Pule, dem anglo-indischen fürstlichen Kaufmann, der vor acht Jahren gestorben ist und ihr 9 000 000 Pfund hinterlassen hat. Lady Pule ist die Besitzerin der LuxusjachtNahlin", die König Eduard VIII. jetzt für seine Mittelmeerreise gechartert hat, und die sie seinerzeit für ihre eigenen Bedürfnisse bauen ließ. Lady Pule liebt die Ruhe und führt inmitten ihrer ungeheuren Besitzungen ein sehr schlichtes Leben. Zweifellos ebenso reich ist Lady Louis Mount- batten, die als Miß Edwina Ashley den größten Teil des von ihrem Großvater hinterlasse­nen Vermögens erbte, des Sir Ernest Cassel, Finanzmann, Philanthrop und naher Freund von König Eduard VII. Der Titel derreichsten Frau Englands" ist oft unoffiziell der Lady Ludlow zugesprochen worden, die die Gattin des berühmten Diamant-Magnaten Sir Julius Wernher war. Sir Julius begann fein Leben als kleiner Bankange­stellter, aber suchte und fand sein Glück in den Diamant-Minen von Südafrika. Bei feinem Tode im Jahre 1912 hinterließ er 11000 000 Pfund, das meiste davon seiner Witwe. Lord Ludlow, ihr zweiter Mann, kam vor 14 Jahren bei einem Jagd­unfall um. Lady Ludlow ist seit vielen Jahren eine begeisterte Patronin des Turfs. Im Jahre 1924 hat sie angefangen, Pferde unter ihren eigenen Farben laufen zu lassen. Sie ist eine von Londons be­rühmtesten Wirtinnen, und es heißt, daß keine ; ihrer Gesellschaften oorüberginge, ohne daß sie I ihren Gästen irgendeine besondere Ueberraschung

Er schwieg einen Augenblick und sah vor sich hin.

Ich weiß nicht, ob es das Erlebnis des südlichen Meeres und des südlichen Himmels war was mich bewog, diese Muscheln mitzunehmen, oder ob das Gespräch, das auf diesem Strandspaziergang geführt wurde mich ohne daß ich s recht wußte zwang, biete unscheinbaren Dinge als Andenken mitzunehmen. Der Freund und ich, wir sehen uns nicht oft, und wenn wir uns begegnen, haben wir nicht immer Gelegenheit, unbehindert unbeen^ mit­einander zu sprechen, ob wir es gleich mochten. Nun diesmal hatten wir Glück. Und wir sprachen miteinander wie es möglicherweise nur die Nahe blr Unendlichkeit erlaubt, die sich im Meere spiegelt. Und deshalb" - er nahm die Muscheln wieder m Empfang, die'die Runde gemacht hatten, und leg e sie zu den Büchern zurück,deshalb wiegen diese leichten wertlosen Gegenstände mehr, als ihnen anzusehen ist wiegen freilich nur für mich, für

t°Von'fernher winkten ihm seltsamer Verkleine­rung, wie aus einem Jenseits der Dinglich kett, Säulengänge mit üppigem Zierat, nes h f mit dem Prunk der Decken und der Wand

in deren märchenhaft gestalteter Raum lchkeit der lebende Mensch im Anschauen sich verlier, gewölbt Brücken, Paläste in leuchtender Sch°nt>°ü und a d-r-, die dem Verfall sich neigen, B dwerke, aus höchster Vollendung des farbigen Ausdrucks em standen. Statuen aus Erz, Marmor, D°n grofc g - Mieter Auffassung des Lebens ündend und eng- Gallen von drängendem Volk erfüllt, uno -pmg , in deren Weite selbst die Masse sich zerstreut, und Inseln und Schiffe und das Meer, das blaue, unb der blaue Himmel über alledem ... bte

haben Sie denn gar nichts mitgebradjt? wandle sich eine Dame an den Verfunk-N-N der nun nut der Hand etwas wie Schleier von1 der Stirne stnch. Keine (Erinnerungen, die Sie fb.er^rc^'?!. können, die Ihnen beweisen, so oft s*e "0etnrä5mt Sie" sie lächelte ein wenigmäst geträumt haben?" .

Er sah der Fragerin in die Augen.

Wie Sie mich immer verstehen, liebe Freundin! Aber Sie wissen ja, wie ich bm, an dergleichen denk ich allemal, wenn es zu spat ist, und komme dann mit leeren Händen. Nein, ich habe nichts mt gebracht nichts, was ich zeigen konnte.

Auf das Zeigenkönnen kommt es ja auch nid) an", lockte die Stimme. Und das Gespräch der an-

Am gestrigen Sonntagvormittag vereinigten sich auf Einladung der Meisterprüfungskommission für bie Provinz Oberhessen viele Handwerksmeister und -Meisterinnen sowie Gesellen mit den Prüfungs­meistern und einer Anzahl Gäste im Saale des Cafe Le. in Gießen zur feierlichen Ueberreichung der Meisterbriefe an die jungen Meister und Meisterin­nen sowie die jungen Gesellen, die in diesem Jahre vor der Meisterprüfungskommission ihre Prüfungen mit Erfolg bestanden haben. Insgesamt wurden 393 Meister und Meisterinnen und 90 Gesellen durch die Ueberreichung der Meister- bzw. Gesellenbriefe aus­gezeichnet und damit nach altem handwerklichen Brauch von ihrem bisherigen Gesellen- bzw. Lehr­lingsstand frsigespiochen. Der Saal des Cafe Leib war anläßlich dieses Ehrentags des oberhessischen Handwerks bis zum letzten Plätzchen besetzt.

Die feierliche Freisprechungszeremonie vor der geöffneten Jnnungslade. Zwei Jungmeifter und eine Jungmeisterin legen für ihre Kameraden das Gelöbnis der Treue zum Führer, Handwerk und Vater- y land ab. (Aufnahme: Pfaff, Gießen.)______________________________

wendet er sich um zum Kleiderschrank. Aus leisen Sohle» schleicht derBettler" hinterher, ritsch-ratsch, eia Knoten­stock saust Hase über'» Kops. Danntürmt" der Räuber schwerbeladea...

Haben Sie denn nie gelesen, daß man fremde Leute nicht in die Wohnung läßt?" fragte der Kriminalbeamte, und daß man alte Kleider der NSV. gibt, die alles gerecht verteilt?"

Nein, das ift ihm neu. Er heißt ja Hase und weiß vo» nichts ...

Tja - hätte er Zeitung gelesen!

Die warnt beizeiten: Sieh dich vor > sonst han'n dich Gauner über'S Ohr!

<I>

Hase