Ausgabe 
28.8.1936
 
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815®. Am 5. und 6. September wird die Stadt

Llamstadt ganz im Zeichen der rot-weiß-roten vi^-ien der HI. stehen. Mit dem Gebiets-

iildungs- und Er-

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Großer Tag auf der Wasserkuppe

Nlänzende Ilugleistungen.-Kurt Schmidt flog im Zielflug nach Trier.

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Der Berliner Philipp, der sich im Rhön-Wett­bewerb besonders bei den Streckenflügen auszeich­nete und kürzlich mit dem Flug nach Donauwörth (210 km) die größte Strecke ohne Angabe des Zieles erreichte. (Prefse-Bild-Zentrale-M.)

Bei herrlichem Wetter wurde am Donnerstag auf der zwölf Kilometer langen Strecke zum Schauins- land bei Freiburg i. Br. das Training zumGro­ßen Bergpreis von Deutschland" ausgenommen. Während tief unten im Tale noch dichter Rebel herrschte, lag die Rennstrecke bei wolkenlosem Him­mel in strahlendem Sonnenschein. Von denAssen" war bei diesem ersten Training nur Bernd Rose- meyer mit seinem Auto-Union auf der Strecke, er sorgte aber schon gleich mit seiner ersten Fahrt für eine Sensation. Zn 8:04.4 Min. durcheilte er die zwölf Kilometer und entwickelte dabei eine Stun­dengeschwindigkeit von 89,306 Kilometer. Damit hatte Bernd bereits den alten Rekord, der von Hans Stuck auf Auto-Union mit 8:06.6 Minuten (88,7 km/st) gehalten wurde, gebrochen. Bernd Rofemeyer gab sich aber damit noch nicht zufrieden. DerBergpreis ist das erste Bergrennen, das der junge Auto-Union-Fahrer im Rennwagen bestreitet, und da will er gleich beweisen, daß er auch in sol­chen Konkurrenzen zur allerersten Fahrerklasse zu rechnen ist. Schon beim zweiten Durchgang kam Bernd mit 7:56 Min. unter die Acht-Minutengrenze und über 90 km/st Im dritten Lauf erzielte er

fin) und Philipp (Berlin). Rackow (Haxnburg) war in Brandoberndorf bei Braunfels an der Lahn niedergegangen. Weitere schöne Zielflüge wurden von den beiden Segelfliegern Huth (Hamburb) und Heinemann (Hamburg) durchgeführt, tue bis nach dem 197 Kilometer entfernten Flugplatz Hangelar geflogen waren.

Den Flugplatz Mannheim erreichten im Zielflug die Piloten S p a e t h e - Chemnitz und Haken- j o 5 (150 Kilometer). Roch weiter südlich landete Tr e u t e r - Weimar, der bis nach Donnersberg in der Pfalz kam und damit 177 Kilometer zurück­legte, während Bräutigam- Dresden etwas östlich von Heidelberg (141 Kilometer) niederging. Siebert-Hannover landete in der Nähe von Bop­pard (166 Kilometer), Dr. Janke-Gießen flog bis nach Bechtheim bei Worms. Einen Segel­flug über 173,5 Kilometer als Zielflug führte So i ger-Essen durch, der in der Nähe von Mühlheim bei Koblenz landete. Auf dem Flugplatz Griesheim bei Darmstadt ging Heidrich- Düsseldorf (120 Kilometer) nieder, auf dem Flug­platz Rebstock bei Frankfurt a. M. landete Reu- kauf- Hannover (103 Kilometer). Haase-Berlin kam nach einem Fluge von 160 Kilometer bis unterhalb von Bingen, während Döbler-Nürnberg bei Montabaur niederging und damit 140 Kilo­

meter zurücklegte. Hanna R e i t s ch kam bis nach Mosbach in Baden, Steinhoff - Weimar bis nach Oppenheim, und Kraft-Stuttgart landete süd­westlich von Koblenz nach einem Fluge von 176 Kilometer. Bartaune ging in der Nähe von Andernach nieder und legte damit insgesamt 195 Kilometer zurück.

feierliche Weihe des Groenhoff-Hauses

Mit einem feierlichen Akt fand dann um 18 Uhr in Anwesenheit der Gauleiter von Unterfranken und Kurhessen sowie zahlreicher führender Persönlich­keiten der Partei und ihrer Gliederungen, des Staates und der Wehrmacht die Einweihung des neuen Groenhoff-Hauses auf der Wasserkuppe statt. Reichsluftsportführer Oberst Mahnte dankte der Arbeitsgemeinschaft Wasserkuppe für ihre tatkräftige Unterstützung und versprach den weiteren Aus- bau der Reichssegelfliegerschule Was- s e r k u p p e. Mit herzlichen Glückwünschen und Gedenkworten übergab er bann das neue Haus seiner Bestimmung. Für die Arbeitsgemeinschaft Wasserkuppe sprach der stellvertretende Gauleiter Landrat Dr. Burkhardt-Fulda, dessen Im- tiative die Herbeischaffung der Mittel zum Bau dieses neuen Hauses zu verdanken ist.

Boxweltmeister James I. Braddock und Max Schmeling im Gespräch über die Gründe, die Braddock veranlaßten, den Titelkampf einstweilen zu verschieben, da sich der Weltmeister gesundheitlich nicht auf dem Posten fühlt und die linke Hand be­schädigt ist. (Scherl-Bilderdienst-M.)

D. Gedanke der nationalsozialistischen Erfiehungs- acbi.1 ist die Erziehung in der Gemeinschaft. Der LM -junge und der Jungvolkpimps sollen zu einer Cieieinschaftspersönlichkeit geformt

Deutscher Reiter-Sieg in Aachen

Deutschland gewinnt den ».Preis der Nationen".

Pokal konnten 17 Einzelfahrer ausgezeichnet wer­den, und zwar 12 Deutsche, zwei Engländer, zwei Holländer und ein Schweizer. Die Goldene Gletscher- Plakette erhielten sechs Fahrer, darunter vier aus Deutschland. Die Silberne Gletscher-Plakette, die in jeder Gruppe nur einmal vergeben wird, fiel an drei deutsche und einen schweizerischen Teilnehmer. Außerdem bekamen weitere 25 Teilnehmer zur Erinnerung die Bronzene Gletscher-Plakette. Unter diesen 25 Fahrern waren 9 Deutsche.

Am Donnerstag unternahmen alle Fahrtteilneh­mer nach der Schlußprüfung eine Fahrt zum Jungfrau-Joch. In Interlaken wurde dann die Preisverteilung vorgenommen, bei der Paul von Guilleaume für die deutschen Teilnehmer den Dank abstattete.

auch die Nachricht von dem er st en geglückten Kettenflug dieses Wettbewerbes ein, den die drei norddeutschen Piloten R u h n k e und König (beide Königsberg), sowie Kuhn (Danzig) ausführten. Sie waren in geschlossenem Verband bis nach Wiesbaden geflygen (125 Kilometer Luft­linie) und dort auf dem Flugplatz Erbenheim glatt gelandet. Außerdem kamen im erfolgreichen Ziel­flug nach Wiesbaden: Graf Treuberg (Mün­chen), Müller (Magdeburg), F r o w e i n (Ber-

Rofemeyer bricht Stucks Verg-Rekord.

Erstes Training zum »Großen Berg-preis von Deutschland".

dann sogar mit 7:21.1 Min. eine Geschwindigkeit von 91,7 km/st.

In der Rennwagenklasse bis 1100 ccm taten sich Walter Bäumer auf Austin und Bobby Kohlrausch auf MG. hervor.

Auch Geiß und Fleischmann über Rekord.

Gehörte der Vormittag des ersten Trainings­tages den Wagenfahrern, so stand der Nachmittag den Motorrad-Fahrern zur Verfügung. Auch hier wurden bereits zwei Klassen-Rekorde verbessert Arthur Geiß stellte mit seiner 250 ccm-DKW. in der Diertelliterklasse seinen eigenen im Vorjahre erzielten Rekord von 81,77 auf 82,85 km/st, nach­dem er schon im ersten Durchgang 81,87 km/st er­reicht hatte. Auch in der 350 cam-Klasse buchte Heiner Fleischmann auf NSU. eine neue Best­leistung.

Mercedes - Venz startet nicht.

Mercedes-Benz hat die Startzusage von Ru­dolf Caracciola und Hermann Lang für den ..Gro­ßen Berg-Preis" zurückgezogen, da einige Schwa­chen an den Rennwagen, die beim Großen Preis der Schweiz zutage traten, deren Ursache nicht rest­los erkannt worden sind.

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Tag der Hitler-Jugend" in Darmstadt

Etaböführer Hartmann-Lauterbacher beim Gebietösportfest und Aufmarsch der Hitler-Jugend.

Wrnen, glt< 'S'W'mberk, iderdienst-M.)

«.116-

Das Ergebnis

»rr 8. Internationalen A'penfahrt.

Ergebnis und Preisverteilung.

D Überprüfung der Wagen, die an der 8.3n- teimiionalen Alpenfahrt teilgenommen hatten, er- g rb keinerlei Beanstandungen, so daß das End- e:r$e*ni5 sofort bekanntgegeben werden konnte. Alle v ierj Fabrik-Mannschaften, das holländische Ford- Tiea- und die deutschen Mannschaften von Hano- Adler und DKW. erhielten für ihre aus- g Liechneten Leistungen den Internationalen AI !;re n - P o k a l. Dabei war die DKW.-Mann- sc h:f das einzige Team, das die Fahrt mit 3000 Pf Men, also ohne Strafpunkte, beendete.

dem Internationalen Gletscher-

Gedanken zum Sportfest des Bannes und Lungbannes 116

Von ünierbannführer Dr. W. Schneider.

Jr 12. Wettbewerbstag der17. Rhön" geftal- teiii :cf) zu dem größten und in seiner Auswertung b, kniendsten Ereignis der diesjährigen Veranftal- H m In der Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr wurden inisicamt 77 Starts vorgenommen, welche zu Edemissen führten, die die zum Teil großartigen billigen Wettbewerbstage weit in den Schatten I hi! ersten Starts wurden in Anwesenheit von E stm-al von Dollmann (Kassel), Gruppenführer von O>bri.itz (Nürnberg), sämtliche höheren SA.-Fuh- run :oon Franken, Ministerialdirektor Fisch uno 21 Rintterialrat Dahlmann vom Reichsluftsahrt- iriiiherium unternommen. Vorerst bereiteten aber d ie Windverhältnisse den Segelfliegern noch 0Be Srchyerigkeiten, und zahlreiche Flieger mutzten Ic nitin, um unverdrossen aber bald wieder von n tra zu starten. . .

A sich dann um die Mittagszeit die Windver- hii!nPe erheblich besserten, steigerte sich der Start- birtnoo gewaltig. Zahlreiche Zielflugmeldungen roiirbm abgegeben, da durch die Zielfluge grotze PIwkNewinne erzielt werden können.

Glänzende Flugleistungen.

hu 14 Uhr ab gingen dann ununterbrochen Skb-melbungen ein, die eine Streckenausbeute v o innigen tausend Kilometer für diesen Wett- b exHstag erbrachten.

k an der Spitze der Wertung mit 1151 Giften liegende Münchener Segelflieger Kurt hm i b f erreichte heute die größte Flugstrecke ui beste Leistung des Tages durch einen Fern- 'Uug nach Trier (250 Kilometer Luftlinie).

Reue Richtlinien

zur landwirtschaftlichen Schuldenregelung

Von Negierungsrai Dr. Steiger, Michsernahrungsministerium.

ften abgeschnitten hatte. Die Amerikaner behaup­teten den zweiten Platz in der Gesamtwertung vor Ungarn, Holland und Rumänien. Schwedens Mann­schaft schied als einzige nach dem ersten Umlauf aus, daKornett" undUrfe" den Kurs nicht be­endeten.

OlympiasiegerKronos" wurde in der Großen Dressurprüfung für Reitpferde diesmal von feinem Besitzer O. Loerke geritten. Er zeigte sich wie erwartet allen seinen Mitbewerbern über­legen und erhielt die Goldene Schleife vorLaus­bub" undBurgdorff". Ausländische Dressurpferde beteiligten sich amTalbot-Preis". Mit dem öster­reichischen Vollblüter Nero unter Major Podhajski wurde hier ebenfalls ein olympischer Preisträger Sieger.

Efe leinschaftspersönlichk n:er!*n. Ganz bewußt wird das Bi z ehnasideal der Dor- und Nachkriegszeit abgelehnt, d!e jeit, in der man großen Wert auf dieindivi- biliel Persönlichkeit" legte. Der Junge, der mit zehn b $r elf Jahren in das Jungvolk kommt und mit 11 fahren in die Hitler-Jugend überwiesen wird, e 4et zum großen Teil etwas ganz Neues. Er er- fil)r etwas von Disziplin, die ja die Grund- lcge jeglicher Gemeinschaft überhaupt ist. Ohne Dis- ?ijplr keine Kameradschaft, und ohne Kameradschaft in Leistung. Je mehr sich der Hitlerjunge die Be­tz sif Disziplin und Kameradschaft vor Augen hält, um d mehr wird er auch lernen, sein eigenes Ich

in l-n Hintergrund zu stellen.

S meradschaft bedeutet für ihn nicht nur ein leier Wort, sondern ist für ihn ein Beariff, der ihn zi öherem verpflichtet. Die Aufgabe jedes Cfrzchers, ob als Meister oder Lehrer, muß es fein, alle guten Kräfte des Charakters zu fördern und g ihrig zu beeinflussen, alles Schlechte aber zu unter- b inlm und ihm entbegenzutreten. Das Größte und HKö te, was es für einen Erzieher geben kann, ist die L Isrntwortung, die ihm anvertrauten jungen Men- sc yeifzu achten und zu leistungsfrohen Kameraden er- zizehn zu dürfen.

Äi nn in der Hitler-Jugend großer Wert auf sport- liiheAusbildung gelegt wird, dann ist man sich voll- ti innen darüber klar, daß nur ein gesunder K! ö np e r gute und für den Aufbau des deutschen Violüs wichtige Gedanken fassen kann. Kaum hundert Iah sind es her, da hatte der alte Turnvater Jahn fciyn den unbedingten Zusammenhang zwischen Leibeserziehung und nationaler Wie- b lerigeb urt erkannt. Indem er seine Gedanken

Betriebsinhabers ist eine der Grundvoraus­setzungen für eine erfolgreiche Schul­denregeluna. Sie gibt dem Betriebsinhaber die Gewähr, daß er feine Schulden allmählich aus den Erträgnissen seines Betriebes abtragen kann und nicht genötigt ist, zu irgendeinem Zeitpunkt von dem Gläubiger auf Rückzahlung der gesamten Schuld oder doch von Teilbeträgen in Anspruch ge­nommen zu werden, die er nicht leisten kann, ohne die Substanz des Betriebes anzugreifen. Die Allge­meinen Hypothekenbedingungen der Kreditanstalten enthalten häufig Bestimmungen, wonach der Gläu- biaer bei unpünktlicher Zinszahlung des Betriebs» inyabers unangemessen hohe Verzugszinsen oder ähnliche Mehrleistungen verlangen oder aber auch bei unverschuldetem Zahlungsverzug mit un­erheblichen Betrügen das Kapital fällig machen kann. Es versteht sich von selbst, daßes nicht im Sinne des Schuldenregelungsgesetzes liegen kann, Betriebe unter Einsetzung erheblicher öffentlicher Mittel zu entschulden und sie später gegebenenfalls infolge der Erhebung von Verzugszinsen und der

Deutschlands Reiter, die schon bei den Olym­pischen Spielen ihre überlegene Klasse eindrucks­voll beweisen konnten, haben einen neuen großen Erfolg errungen. ImPreis der Nationen", der den Höhepunkt des 12. Internationalen Aachener Reitturniers bildete, wiederholte die deutsche Mann­schaft mit Rittmeister M o m m aufBaccarat", Hauptmann von Barnekow aufOlafs", dem Olympiasieger Rittmeister Kurt Hasse aufThora" und Rittmeister Brandt aufAlchimist" ihren Dorjahrssieg. Wie um den deutschen Triumph zu vervollständigen, stellte Rittmeister Momm auch den Einzelsieger. Es gelang ihm als einzigen der 40 gestarteten Reiter den Parcours zweimal fehler­los zu beenden. Der Führer und Reichskanzler stiftete für die kommenden Turniere einen neuen Pokal im Nationenpreis, nachdem Deutschland mit dem diesjährigen Sieg auch diese Trophäe in seinen endgültigen Besitz gebracht hat. 25 000 Zuschauer, unter ihnen auch Reicksminister Dr. Frick, er­lebten mit großer Freude den deutschen Erfolg.

Dem Springen ging der feierliche Aufmarsch der teilnehmenden Ländermannschaften voraus. Der Parcours mit [einen 12 Hindernissen und 19 zu wertenden Sprüngen entsprach den internationalen Bestimmungen. Die größten Schwierigkeiten be­reiteten wieder einmal die Doppelsprünge.

Gleich im er st en Durchgang konnte die deutsche Mannschaft mit einer ganz vorzüglichen Leistung aufwarten. Die Olympia-Siegerin Thora und Baccarat gingen fehlerlos, während sich Olaf 4 und Alchimist 8 Fehler zuzogen. Mit nur drei ge­werteten Pferden hatte Deutschland nach der Hälfte des Springens mit vier Fehlern bereits eine klare Führung vor den Vertretern Amerikas (12), Un­garn (19), Holland und Türkei (je 20).

Im zweiten Durchgang steigerten sich die Leistungen. Don den deutschen Reitern blieb nur Rittmeister Momm auf Baccarat wiederum ohne Fehler, während Thora und Olafs sich je einmal versahen. Die Amerikaner hatten hier dagegen mit Capt. Raguse aufDakota" und Capt. Jadwin auf Ugly" zwei fehlerlose Ritte aufzuweisen, ebenso Rumänien und Ungarn. Aber selbst diese guten Leistungen der drei Nationen konnten den deut­schen Siea nicht mehr gefährden. Die deutsche Mannschaft verzichtete sogar im zweiten Umlauf auf den Start von Alchimist, der im ersten Gang mit 8 Fehlern von unserem Quartett am schlechte-

Der Reichsminister für Ernährung und Land­wirtschaft hat zur landwirtschaftlichen Schulden­regelung im Einvernehmen mit dem Reichsminister der Justiz drei neue Richtlinien erlassen (Richt­linie Nr. 67, 68, 69).

Die größte Bedeutung kommt der Richtlinie Nr. 69 zu, die sich mit den Bedingungen der Schuldenregelungshypotheken befaßt. Die Schulden des Betriebsinhabers werden in der Schuldenregelung bekanntlich, soweit sie nicht ab« gelöst werden, in unkündbare Tilgungsschulden um- geroanbelt (festgeschrieben). Der Betriebsinhaber hat die Schuld mit jährlich 4 ober 4,5 v. H. zu verzinsen und mit einem bestimmten Tilgungssatz zu tilgen. Der Tilgungssatz wird je nach der Leistungsfähig­keit des Betriebes von der Entschuldungsstelle auf mindestens 0,5 v. H. und höchstens 5 o. H. festgesetzt. Je nach der Höhe des Tilaungssatzes ergibt sich [ur die festgeschriebenen Verbindlichkeiten damit eine zwischen 56 Jahren (bei 0,5 v. H. Tilgung) und 15 Jahren (bei 5 v. H. Tilgung) liegende Laufzeit. Die F e st sch reib un g der Verbindlichkeiten des

ablegen werden. Am Nachmittag werden die End- wettkämpse des Gebietssportfestes auf dem Hvch- schulstadion ausgetragen.

Abgeschlossen wird derTag der HI." mit dem bereits außerordentlich erfolgreich aufgeführten Jahreszeitenspiel" von Delfmann. Dieses Spiel wird in einem für diese Aufführung besonders zur Freilichtbühne ausgebauten Steinbruch im Darm­städter Wald am Glasberg veranstaltet. Im Reichsbefehl der HI. wurde auf die Aufführung dieses Spiels besonders hingewiesen. Es steht zu erwarten, daß eine große Zahl von Gebietsführern der HI. an dieser Aufführung teilnehmen wird. Die Stadt Darmstadt wird damit ihre Freilichtbühne erhalten, die aus dem Ideengut und dem Gestal­tungswillen der Hitlerjugend entsprungen ist.

Bug. 3 ürt tam es W;.: robrer r mem f)au'V. brbabn zur n der eine m < entgegen^11'

der breiten Masse des deutschen Volkes klarmachte, zeigte er schon damals, daß nicht die Studierstube das Alleinseligmachende war. Der Sport wird mit seiner Eigenart immer wieder dafür sorgen, daß der deutsche Mensch Freude an seiner Heimat und an seinem Vaterlande gewinnt.

Die körperliche Ertüchtigung ist in der Hitler­jugend fast ausschließlich auf Mannschafts- kämpfe eingestellt. Der Hitlerjunge soll bei allen Hebungen erkennen, daß nicht er, sondern die Ge­meinschaft, in der er mitwirkt, die Hauptsache ist. Wenn zum Bann- und Jungbannsportfest 116 am letzten Sonntag im August die einzelnen Kame­radschaften ober Jungenschaften zum frieblichen Wettkampf antreten, dann sollen sie beweisen, was sie an körperlicher Ertüchtigung im Laufe dieses Jahres gelernt und geübt Haden, wollen aber auch gleichzeitig beweisen, daß ihre Kameradschaft durch harmonisches Zusammenwirken alles zu leisten ver­mag, was von ihr gefordert wird.

So soll das Sportfest des Bannes und Jung­bannes jedem Volksgenossen einen Einblick geben in die Arbeit, die auf sportlichem Gebiete in ber Hitlerjugenb geleistet wirb, unb baß die HI. bereit ist, mit den dazu berufenen sportlichen Stellen alles zu tun, um ihre Kameraden hart unb leistungsfroh zu machen, getreu dem Aus­spruch bes Generalfelbmarschalls von Hinbendurg: Nur in einem gefunben Körper wohnt ein gesunder G e i st."

Am 30. August steht Gießen im Zeichen ber Hitlerjugenb, unb alle Volksgenossen ber näheren Umgebung unb bes Kreises beweisen durch ihr Erscheinen ihre Verbundenheit mit der Hitlerjugend, mit der Jugend des Führers, die be­reit ist, zu tun unb alles zu opfern, wenn es das Volksganze verlangt.

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meisten der zuerst eingehenden Landemelbun- k irnen aus bem Kinzigtal unb von ber Strecke - : SichlernFrankfurt. So ging Sauerbier (Bres-

1a it mei Neuenhaßlau, unweit von Gelnyausen, niiei Walther (Dresben) erreichte Rothenbergen berk Gelnhausen (65 Kilometer). Knoth (Stettin) fairnebr nach Süden ab und landete in Aschaffen- \ .;t'\ bin; i®leid) mit den ersten Landemeldungen traf

!) ertfest der Hessen - Nassauischen HI..

hm die Siegerkameradschaften und -jungenschas- ilin ms den Bannsponwettkämpsen sich gegenüber- iitetrai werden, ist ein großer Aufmarsch der Hit- I .rjigenb verbunden.

^on seit Wochen wird fieberhaft gearbeitet, um bkiTag der HI." entsprechend vorzubereiten nadiauszugestalten. Eingeleitet wird der Tag mit e ne großen Kundgebung der Jugend, auf der der sr übertretende Reichsjuaendführer, Stabsführer S a tmann-Lauterbacher, sprechen wird. LnvSonntag findet der grofee Vorbeimarsch auf türnpßarabeplafc statt, wo über sechstausend Pimpfe uidHitler-Jungen ein Bekenntnis ihres Glaubens

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