815®. Am 5. und 6. September wird die Stadt
Llamstadt ganz im Zeichen der rot-weiß-roten vi^-ien der HI. stehen. Mit dem Gebiets-
iildungs- und Er-
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Großer Tag auf der Wasserkuppe
Nlänzende Ilugleistungen.-Kurt Schmidt flog im Zielflug nach Trier.
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Der Berliner Philipp, der sich im Rhön-Wettbewerb besonders bei den Streckenflügen auszeichnete und kürzlich mit dem Flug nach Donauwörth (210 km) die größte Strecke ohne Angabe des Zieles erreichte. — (Prefse-Bild-Zentrale-M.)
Bei herrlichem Wetter wurde am Donnerstag auf der zwölf Kilometer langen Strecke zum Schauins- land bei Freiburg i. Br. das Training zum „Großen Bergpreis von Deutschland" ausgenommen. Während tief unten im Tale noch dichter Rebel herrschte, lag die Rennstrecke bei wolkenlosem Himmel in strahlendem Sonnenschein. Von den „Assen" war bei diesem ersten Training nur Bernd Rose- meyer mit seinem Auto-Union auf der Strecke, er sorgte aber schon gleich mit seiner ersten Fahrt für eine Sensation. Zn 8:04.4 Min. durcheilte er die zwölf Kilometer und entwickelte dabei eine Stundengeschwindigkeit von 89,306 Kilometer. Damit hatte Bernd bereits den alten Rekord, der von Hans Stuck auf Auto-Union mit 8:06.6 Minuten (88,7 km/st) gehalten wurde, gebrochen. Bernd Rofemeyer gab sich aber damit noch nicht zufrieden. Der „Bergpreis ist das erste Bergrennen, das der junge Auto-Union-Fahrer im Rennwagen bestreitet, und da will er gleich beweisen, daß er auch in solchen Konkurrenzen zur allerersten Fahrerklasse zu rechnen ist. Schon beim zweiten Durchgang kam Bernd mit 7:56 Min. unter die Acht-Minutengrenze und über 90 km/st Im dritten Lauf erzielte er
fin) und Philipp (Berlin). Rackow (Haxnburg) war in Brandoberndorf bei Braunfels an der Lahn niedergegangen. Weitere schöne Zielflüge wurden von den beiden Segelfliegern Huth (Hamburb) und Heinemann (Hamburg) durchgeführt, tue bis nach dem 197 Kilometer entfernten Flugplatz Hangelar geflogen waren.
Den Flugplatz Mannheim erreichten im Zielflug die Piloten S p a e t h e - Chemnitz und Haken- j o 5 (150 Kilometer). Roch weiter südlich landete Tr e u t e r - Weimar, der bis nach Donnersberg in der Pfalz kam und damit 177 Kilometer zurücklegte, während Bräutigam- Dresden etwas östlich von Heidelberg (141 Kilometer) niederging. Siebert-Hannover landete in der Nähe von Boppard (166 Kilometer), Dr. Janke-Gießen flog bis nach Bechtheim bei Worms. Einen Segelflug über 173,5 Kilometer als Zielflug führte So i ger-Essen durch, der in der Nähe von Mühlheim bei Koblenz landete. Auf dem Flugplatz Griesheim bei Darmstadt ging Heidrich- Düsseldorf (120 Kilometer) nieder, auf dem Flugplatz Rebstock bei Frankfurt a. M. landete Reu- kauf- Hannover (103 Kilometer). Haase-Berlin kam nach einem Fluge von 160 Kilometer bis unterhalb von Bingen, während Döbler-Nürnberg bei Montabaur niederging und damit 140 Kilo
meter zurücklegte. Hanna R e i t s ch kam bis nach Mosbach in Baden, Steinhoff - Weimar bis nach Oppenheim, und Kraft-Stuttgart landete südwestlich von Koblenz nach einem Fluge von 176 Kilometer. Bartaune ging in der Nähe von Andernach nieder und legte damit insgesamt 195 Kilometer zurück.
feierliche Weihe des Groenhoff-Hauses
Mit einem feierlichen Akt fand dann um 18 Uhr in Anwesenheit der Gauleiter von Unterfranken und Kurhessen sowie zahlreicher führender Persönlichkeiten der Partei und ihrer Gliederungen, des Staates und der Wehrmacht die Einweihung des neuen Groenhoff-Hauses auf der Wasserkuppe statt. Reichsluftsportführer Oberst Mahnte dankte der Arbeitsgemeinschaft Wasserkuppe für ihre tatkräftige Unterstützung und versprach den weiteren Aus- bau der Reichssegelfliegerschule Was- s e r k u p p e. Mit herzlichen Glückwünschen und Gedenkworten übergab er bann das neue Haus seiner Bestimmung. Für die Arbeitsgemeinschaft Wasserkuppe sprach der stellvertretende Gauleiter Landrat Dr. Burkhardt-Fulda, dessen Im- tiative die Herbeischaffung der Mittel zum Bau dieses neuen Hauses zu verdanken ist.
Boxweltmeister James I. Braddock und Max Schmeling im Gespräch über die Gründe, die Braddock veranlaßten, den Titelkampf einstweilen zu verschieben, da sich der Weltmeister gesundheitlich nicht auf dem Posten fühlt und die linke Hand beschädigt ist. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
D. ■ Gedanke der nationalsozialistischen Erfiehungs- acbi.1 ist die Erziehung in der Gemeinschaft. Der LM -junge und der Jungvolkpimps sollen zu einer Cieieinschaftspersönlichkeit geformt
Deutscher Reiter-Sieg in Aachen
Deutschland gewinnt den ».Preis der Nationen".
Pokal konnten 17 Einzelfahrer ausgezeichnet werden, und zwar 12 Deutsche, zwei Engländer, zwei Holländer und ein Schweizer. Die Goldene Gletscher- Plakette erhielten sechs Fahrer, darunter vier aus Deutschland. Die Silberne Gletscher-Plakette, die in jeder Gruppe nur einmal vergeben wird, fiel an drei deutsche und einen schweizerischen Teilnehmer. Außerdem bekamen weitere 25 Teilnehmer zur Erinnerung die Bronzene Gletscher-Plakette. Unter diesen 25 Fahrern waren 9 Deutsche.
Am Donnerstag unternahmen alle Fahrtteilnehmer nach der Schlußprüfung eine Fahrt zum Jungfrau-Joch. In Interlaken wurde dann die Preisverteilung vorgenommen, bei der Paul von Guilleaume für die deutschen Teilnehmer den Dank abstattete.
auch die Nachricht von dem er st en geglückten Kettenflug dieses Wettbewerbes ein, den die drei norddeutschen Piloten R u h n k e und König (beide Königsberg), sowie Kuhn (Danzig) ausführten. Sie waren in geschlossenem Verband bis nach Wiesbaden geflygen (125 Kilometer Luftlinie) und dort auf dem Flugplatz Erbenheim glatt gelandet. Außerdem kamen im erfolgreichen Zielflug nach Wiesbaden: Graf Treuberg (München), Müller (Magdeburg), F r o w e i n (Ber-
Rofemeyer bricht Stucks Verg-Rekord.
Erstes Training zum »Großen Berg-preis von Deutschland".
dann sogar mit 7:21.1 Min. eine Geschwindigkeit von 91,7 km/st.
In der Rennwagenklasse bis 1100 ccm taten sich Walter Bäumer auf Austin und Bobby Kohlrausch auf MG. hervor.
Auch Geiß und Fleischmann über Rekord.
Gehörte der Vormittag des ersten Trainingstages den Wagenfahrern, so stand der Nachmittag den Motorrad-Fahrern zur Verfügung. Auch hier wurden bereits zwei Klassen-Rekorde verbessert Arthur Geiß stellte mit seiner 250 ccm-DKW. in der Diertelliterklasse seinen eigenen im Vorjahre erzielten Rekord von 81,77 auf 82,85 km/st, nachdem er schon im ersten Durchgang 81,87 km/st erreicht hatte. Auch in der 350 cam-Klasse buchte Heiner Fleischmann auf NSU. eine neue Bestleistung.
Mercedes - Venz startet nicht.
Mercedes-Benz hat die Startzusage von Rudolf Caracciola und Hermann Lang für den ..Großen Berg-Preis" zurückgezogen, da einige Schwachen an den Rennwagen, die beim Großen Preis der Schweiz zutage traten, deren Ursache nicht restlos erkannt worden sind.
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„Tag der Hitler-Jugend" in Darmstadt
Etaböführer Hartmann-Lauterbacher beim Gebietösportfest und Aufmarsch der Hitler-Jugend.
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«.116-
Das Ergebnis
»rr 8. Internationalen A'penfahrt.
Ergebnis und Preisverteilung.
D • Überprüfung der Wagen, die an der 8.3n- teimiionalen Alpenfahrt teilgenommen hatten, er- g rb keinerlei Beanstandungen, so daß das End- e:r$e*ni5 sofort bekanntgegeben werden konnte. Alle v ierj Fabrik-Mannschaften, das holländische Ford- Tiea- und die deutschen Mannschaften von Hano- Adler und DKW. erhielten für ihre aus- g Liechneten Leistungen den Internationalen AI !;re n - P o k a l. Dabei war die DKW.-Mann- sc h:f das einzige Team, das die Fahrt mit 3000 Pf Men, also ohne Strafpunkte, beendete.
dem Internationalen Gletscher-
Gedanken zum Sportfest des Bannes und Lungbannes 116
Von ünierbannführer Dr. W. Schneider.
Jr 12. Wettbewerbstag der „17. Rhön" geftal- teiii :cf) zu dem größten und in seiner Auswertung b, kniendsten Ereignis der diesjährigen Veranftal- H m In der Zeit von 9 Uhr bis 17 Uhr wurden inisicamt 77 Starts vorgenommen, welche zu Edemissen führten, die die zum Teil großartigen billigen Wettbewerbstage weit in den Schatten I hi! ersten Starts wurden in Anwesenheit von E stm-al von Dollmann (Kassel), Gruppenführer von O>bri.itz (Nürnberg), sämtliche höheren SA.-Fuh- run :oon Franken, Ministerialdirektor Fisch uno 21 Rintterialrat Dahlmann vom Reichsluftsahrt- iriiiherium unternommen. Vorerst bereiteten aber d ie Windverhältnisse den Segelfliegern noch 0™Be Srchyerigkeiten, und zahlreiche Flieger mutzten Ic nitin, um unverdrossen aber bald wieder von n tra zu starten. . .
A sich dann um die Mittagszeit die Windver- hii!nPe erheblich besserten, steigerte sich der Start- birtnoo gewaltig. Zahlreiche Zielflugmeldungen roiirbm abgegeben, da durch die Zielfluge grotze PIwkNewinne erzielt werden können.
Glänzende Flugleistungen.
hu 14 Uhr ab gingen dann ununterbrochen Skb-melbungen ein, die eine Streckenausbeute v o innigen tausend Kilometer für diesen Wett- b exHstag erbrachten.
k an der Spitze der Wertung mit 1151 Giften liegende Münchener Segelflieger Kurt hm i b f erreichte heute die größte Flugstrecke ui beste Leistung des Tages durch einen Fern- 'Uug nach Trier (250 Kilometer Luftlinie).
Reue Richtlinien
zur landwirtschaftlichen Schuldenregelung
Von Negierungsrai Dr. Steiger, Michsernahrungsministerium.
ften abgeschnitten hatte. Die Amerikaner behaupteten den zweiten Platz in der Gesamtwertung vor Ungarn, Holland und Rumänien. Schwedens Mannschaft schied als einzige nach dem ersten Umlauf aus, da „Kornett" und „Urfe" den Kurs nicht beendeten.
Olympiasieger „Kronos" wurde in der Großen Dressurprüfung für Reitpferde diesmal von feinem Besitzer O. Loerke geritten. Er zeigte sich — wie erwartet — allen seinen Mitbewerbern überlegen und erhielt die Goldene Schleife vor „Lausbub" und „Burgdorff". Ausländische Dressurpferde beteiligten sich am „Talbot-Preis". Mit dem österreichischen Vollblüter Nero unter Major Podhajski wurde hier ebenfalls ein olympischer Preisträger Sieger.
Efe leinschaftspersönlichk n:er!*n. Ganz bewußt wird das Bi z ehnasideal der Dor- und Nachkriegszeit abgelehnt, d!e jeit, in der man großen Wert auf die „indivi- biliel Persönlichkeit" legte. Der Junge, der mit zehn b $r elf Jahren in das Jungvolk kommt und mit 11 fahren in die Hitler-Jugend überwiesen wird, e 4et zum großen Teil etwas ganz Neues. Er er- fil)r etwas von Disziplin, die ja die Grund- lcge jeglicher Gemeinschaft überhaupt ist. Ohne Dis- ?ijplr keine Kameradschaft, und ohne Kameradschaft • in Leistung. Je mehr sich der Hitlerjunge die Betz sif Disziplin und Kameradschaft vor Augen hält, um d mehr wird er auch lernen, sein eigenes Ich
in l-n Hintergrund zu stellen.
S meradschaft bedeutet für ihn nicht nur ein leier Wort, sondern ist für ihn ein Beariff, der ihn zi öherem verpflichtet. Die Aufgabe jedes Cfrzchers, ob als Meister oder Lehrer, muß es fein, alle guten Kräfte des Charakters zu fördern und g ihrig zu beeinflussen, alles Schlechte aber zu unter- b inlm und ihm entbegenzutreten. Das Größte und HKö te, was es für einen Erzieher geben kann, ist die L Isrntwortung, die ihm anvertrauten jungen Men- sc yeifzu achten und zu leistungsfrohen Kameraden er- zizehn zu dürfen.
Äi nn in der Hitler-Jugend großer Wert auf sport- liiheAusbildung gelegt wird, dann ist man sich voll- ti innen darüber klar, daß nur ein gesunder K! ö np e r gute und für den Aufbau des deutschen Violüs wichtige Gedanken fassen kann. Kaum hundert Iah sind es her, da hatte der alte Turnvater Jahn fciyn den unbedingten Zusammenhang zwischen Leibeserziehung und nationaler Wie- b lerigeb urt erkannt. Indem er seine Gedanken
Betriebsinhabers ist eine der Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Schuldenregeluna. Sie gibt dem Betriebsinhaber die Gewähr, daß er feine Schulden allmählich aus den Erträgnissen seines Betriebes abtragen kann und nicht genötigt ist, zu irgendeinem Zeitpunkt von dem Gläubiger auf Rückzahlung der gesamten Schuld oder doch von Teilbeträgen in Anspruch genommen zu werden, die er nicht leisten kann, ohne die Substanz des Betriebes anzugreifen. Die Allgemeinen Hypothekenbedingungen der Kreditanstalten enthalten häufig Bestimmungen, wonach der Gläu- biaer bei unpünktlicher Zinszahlung des Betriebs» inyabers unangemessen hohe Verzugszinsen oder ähnliche Mehrleistungen verlangen oder aber — auch bei unverschuldetem Zahlungsverzug mit unerheblichen Betrügen — das Kapital fällig machen kann. Es versteht sich von selbst, daß „es nicht im Sinne des Schuldenregelungsgesetzes liegen kann, Betriebe unter Einsetzung erheblicher öffentlicher Mittel zu entschulden und sie später gegebenenfalls infolge der Erhebung von Verzugszinsen und der
Deutschlands Reiter, die schon bei den Olympischen Spielen ihre überlegene Klasse eindrucksvoll beweisen konnten, haben einen neuen großen Erfolg errungen. Im „Preis der Nationen", der den Höhepunkt des 12. Internationalen Aachener Reitturniers bildete, wiederholte die deutsche Mannschaft mit Rittmeister M o m m auf „Baccarat", Hauptmann von Barnekow auf „Olafs", dem Olympiasieger Rittmeister Kurt Hasse auf „Thora" und Rittmeister Brandt auf „Alchimist" ihren Dorjahrssieg. Wie um den deutschen Triumph zu vervollständigen, stellte Rittmeister Momm auch den Einzelsieger. Es gelang ihm als einzigen der 40 gestarteten Reiter den Parcours zweimal fehlerlos zu beenden. Der Führer und Reichskanzler stiftete für die kommenden Turniere einen neuen Pokal im Nationenpreis, nachdem Deutschland mit dem diesjährigen Sieg auch diese Trophäe in seinen endgültigen Besitz gebracht hat. 25 000 Zuschauer, unter ihnen auch Reicksminister Dr. Frick, erlebten mit großer Freude den deutschen Erfolg.
Dem Springen ging der feierliche Aufmarsch der teilnehmenden Ländermannschaften voraus. Der Parcours mit [einen 12 Hindernissen und 19 zu wertenden Sprüngen entsprach den internationalen Bestimmungen. Die größten Schwierigkeiten bereiteten wieder einmal die Doppelsprünge.
Gleich im er st en Durchgang konnte die deutsche Mannschaft mit einer ganz vorzüglichen Leistung aufwarten. Die Olympia-Siegerin Thora und Baccarat gingen fehlerlos, während sich Olaf 4 und Alchimist 8 Fehler zuzogen. Mit nur drei gewerteten Pferden hatte Deutschland nach der Hälfte des Springens mit vier Fehlern bereits eine klare Führung vor den Vertretern Amerikas (12), Ungarn (19), Holland und Türkei (je 20).
Im zweiten Durchgang steigerten sich die Leistungen. Don den deutschen Reitern blieb nur Rittmeister Momm auf Baccarat wiederum ohne Fehler, während Thora und Olafs sich je einmal versahen. Die Amerikaner hatten hier dagegen mit Capt. Raguse auf „Dakota" und Capt. Jadwin auf „Ugly" zwei fehlerlose Ritte aufzuweisen, ebenso Rumänien und Ungarn. Aber selbst diese guten Leistungen der drei Nationen konnten den deutschen Siea nicht mehr gefährden. Die deutsche Mannschaft verzichtete sogar im zweiten Umlauf auf den Start von Alchimist, der im ersten Gang mit 8 Fehlern von unserem Quartett am schlechte-
Der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat zur landwirtschaftlichen Schuldenregelung im Einvernehmen mit dem Reichsminister der Justiz drei neue Richtlinien erlassen (Richtlinie Nr. 67, 68, 69).
Die größte Bedeutung kommt der Richtlinie Nr. 69 zu, die sich mit den Bedingungen der Schuldenregelungshypotheken befaßt. Die Schulden des Betriebsinhabers werden in der Schuldenregelung bekanntlich, soweit sie nicht ab« gelöst werden, in unkündbare Tilgungsschulden um- geroanbelt (festgeschrieben). Der Betriebsinhaber hat die Schuld mit jährlich 4 ober 4,5 v. H. zu verzinsen und mit einem bestimmten Tilgungssatz zu tilgen. Der Tilgungssatz wird je nach der Leistungsfähigkeit des Betriebes von der Entschuldungsstelle auf mindestens 0,5 v. H. und höchstens 5 o. H. festgesetzt. Je nach der Höhe des Tilaungssatzes ergibt sich [ur die festgeschriebenen Verbindlichkeiten damit eine zwischen 56 Jahren (bei 0,5 v. H. Tilgung) und 15 Jahren (bei 5 v. H. Tilgung) liegende Laufzeit. Die F e st sch reib un g der Verbindlichkeiten des
ablegen werden. Am Nachmittag werden die End- wettkämpse des Gebietssportfestes auf dem Hvch- schulstadion ausgetragen.
Abgeschlossen wird der „Tag der HI." mit dem bereits außerordentlich erfolgreich aufgeführten „Jahreszeitenspiel" von Delfmann. Dieses Spiel wird in einem für diese Aufführung besonders zur Freilichtbühne ausgebauten Steinbruch im Darmstädter Wald am Glasberg veranstaltet. Im Reichsbefehl der HI. wurde auf die Aufführung dieses Spiels besonders hingewiesen. Es steht zu erwarten, daß eine große Zahl von Gebietsführern der HI. an dieser Aufführung teilnehmen wird. Die Stadt Darmstadt wird damit ihre Freilichtbühne erhalten, die aus dem Ideengut und dem Gestaltungswillen der Hitlerjugend entsprungen ist.
Bug. 3“ ürt tam es W;.: robrer r mem f)au’'V. brbabn zur n der eine m < entgegen^11'
der breiten Masse des deutschen Volkes klarmachte, zeigte er schon damals, daß nicht die Studierstube das Alleinseligmachende war. Der Sport wird mit seiner Eigenart immer wieder dafür sorgen, daß der deutsche Mensch Freude an seiner Heimat und an seinem Vaterlande gewinnt.
Die körperliche Ertüchtigung ist in der Hitlerjugend fast ausschließlich auf Mannschafts- kämpfe eingestellt. Der Hitlerjunge soll bei allen Hebungen erkennen, daß nicht er, sondern die Gemeinschaft, in der er mitwirkt, die Hauptsache ist. Wenn zum Bann- und Jungbannsportfest 116 am letzten Sonntag im August die einzelnen Kameradschaften ober Jungenschaften zum frieblichen Wettkampf antreten, dann sollen sie beweisen, was sie an körperlicher Ertüchtigung im Laufe dieses Jahres gelernt und geübt Haden, wollen aber auch gleichzeitig beweisen, daß ihre Kameradschaft durch harmonisches Zusammenwirken alles zu leisten vermag, was von ihr gefordert wird.
So soll das Sportfest des Bannes und Jungbannes jedem Volksgenossen einen Einblick geben in die Arbeit, die auf sportlichem Gebiete in ber Hitlerjugenb geleistet wirb, unb baß die HI. bereit ist, mit den dazu berufenen sportlichen Stellen alles zu tun, um ihre Kameraden hart unb leistungsfroh zu machen, getreu dem Ausspruch bes Generalfelbmarschalls von Hinbendurg: „Nur in einem gefunben Körper wohnt ein gesunder G e i st."
Am 30. August steht Gießen im Zeichen ber Hitlerjugenb, unb alle Volksgenossen ber näheren Umgebung unb bes Kreises beweisen durch ihr Erscheinen ihre Verbundenheit mit der Hitlerjugend, mit der Jugend des Führers, die bereit ist, zu tun unb alles zu opfern, wenn es das Volksganze verlangt.
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meisten der zuerst eingehenden Landemelbun- k irnen aus bem Kinzigtal unb von ber Strecke - : Sichlern—Frankfurt. So ging Sauerbier (Bres-
1a it mei Neuenhaßlau, unweit von Gelnyausen, niiei Walther (Dresben) erreichte Rothenbergen berk Gelnhausen (65 Kilometer). Knoth (Stettin) fairnebr nach Süden ab und landete in Aschaffen- \ .;t'\ bin; i®leid) mit den ersten Landemeldungen traf
!) ertfest der Hessen - Nassauischen HI..
hm die Siegerkameradschaften und -jungenschas- ilin ms den Bannsponwettkämpsen sich gegenüber- iitetrai werden, ist ein großer Aufmarsch der Hit- I .rjigenb verbunden.
^on seit Wochen wird fieberhaft gearbeitet, um bki „Tag der HI." entsprechend vorzubereiten nadiauszugestalten. Eingeleitet wird der Tag mit e ne großen Kundgebung der Jugend, auf der der sr übertretende Reichsjuaendführer, Stabsführer S a tmann-Lauterbacher, sprechen wird. LnvSonntag findet der grofee Vorbeimarsch auf türnpßarabeplafc statt, wo über sechstausend Pimpfe uidHitler-Jungen ein Bekenntnis ihres Glaubens
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