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Zreilag, 28. August (936
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhesten)
:ii.20i Drittes Blatt
nehmen würde. Die Bedeutung von Silbermünzen
Unbekannte Fracht
konnte das Kind schon zu lange, um sie etwa zum
Spielen an sich zu bringen.
Homtnt von Frank Z.Vraun
Nachdruck verboten!
L iwrtsetzung
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49.
Haupt nicht geschlafen! aus; dann gelang es schlafen.
Nach zwei Stunden
Gute Möbel bei Koos
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Der Führer des Zungbannes 116: Taesler, Stammführer.
Der Führer des Vannes 116: heim, Bannsührer.
schlechten Tag.
Antje begann zu reden. Sie begriff, daß eine merkbar werdende Verlegenheit sie nur belasten mußte. „Ich habe gestern das Wirtschaftsgeld, das ich abzurechnen habe, einmal nachgezählt. Ich tue das jeden Abend. Gestern fehlten mir zehn Mark.
** Straßensperrungen. Wegen Gleisarbeiten am Bahnübergang wird die Reichsstraße Nieder-Mörlen — Nieder-Weisel am 1. September für jeglichen Verkehr gesperrt; die Umleitung erfolgt über Steinfurth—Griedel—Butzbach. Aus dem gleichen Anlaß wird auch tue Landstraße Wohnbach — Ber st adt am 1. September von 6 bis 16 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt; die Umleitung erfolgt über Obbornhofen—Bellersheim—Treis-Horloff.
** Eine Unterbrechung der Elektrizitätslieferung in der Stadtmitte wird -am nächsten Sonntag von 6 bis 10 Uhr eintreten. Die Vornahme von Unterhaltungsarbeiten ist der Anlaß zu dieser Maßnahme. Näheres in der heutigen Bekanntmachung der Direktion der Städtischen Betriebe.
ihr tatsächlich, sofort einzu-
mit dem Schlag der Turm- Wecker, den ihr Frau Bil-
Es war einen Augenblick still. Dann sagte Frau Billing schärfer als notwendig gewesen wäre: „Stimmt Ihre Aufrechnung denn?"
da!" . , „ ..
Antje blieb stumm. Sie nickte nur, als wolle sie ihre Auslage bekräftigen. Weshalb hätte sie ihre klaren Sätze wiederholen sollen. Frau Billing mußte sie verstanden haben. Aber der Schreck saß ihr wieder im halse. Frau Billing hatte das Geld
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den von der Stromzuführung abgeschnitten und Fabriken stillgelegt. Auch besteht Gefahr für den Halter des Drachens. Eltern und Erzieher werden ersucht, auf ihre Kinder und Schutzbefohlenen im Sinne dieser Warnung einzuwirken, da sie für das Tun derselben und für den angerichteten Schaden zu haften haben. Verwickelt sich aber ein Drachen in einer Leitung, so ist das Ziehen an der Schnur nicht allein mit Rücksicht auf die Lebensgefahr, sondern auch mit Rücksicht auf eine Beschädigung der Leitung selbst unbedingt zu vermeiden. Es muß das zuständige Elektrizitätswerk auf dem schnellsten Wege benachrichtigt werden, damit der Drachen bei ausgeschalteter Leitung enfernt wird.
Olympia-Kunstspringer Storck in ließen.
Schwimmwettkampf Offenbach — Gießen.
heute nachmittag und heute abend wird die INüllersche Badeanstalt der Schauplatz einiger außer- ordentlicher sportlicher Wettbewerbe fein. Die Gießener Schwimmer (Schwimmverein und Schwimmabteilung des Turnvereins 1846) werden gegen eine Schwimmermannschaft aus Offenbach zu einem Schwimmwettkampf antreten, der verschiedene Staf- fel-Wettbewerbe und auch Dafserballfpiele bringen wird. Besondere Bedeutung kommt der Veranstaltung ferner dadurch zu, daß der Olympia-Kunsl- springer Storck, Frankfurt a. 2H. (er errang die bronzene Medaille bei den Olympischen Spielen), in unserer Stadt weilen und im Rahmen des Wettkampfes auch einige feiner ausgezeichneten Sprünge zeigen wird. Für Freunde des schönen Sportes
In der Wehrmacht wird jetzt ein neuer Scheile n b a u m eingeführt, der in der Mitte der neugestalteten „Sonne" das Hoheitszeichen trägt. Die Spitze zeigt den Adler mit dem von einem Eichenkranz umgebenen Hakenkreuz. — (Scherl-M.)
man Ldlkmeck il 83, M mit plag mit 120 und ZagesgeD etoos
haben Sie das Geld herausgenommen?" Sie bekam vor Verlegenheit über diese peinliche Rede rote Flecke auf den Backen.
Frau Billing wurde auf der Stelle sehr wach. Sie hob mit einem Ruck den Kopf. Gerade hatte sie sich Kaffee einschenken wollen. Die Kanne klirrte unsanft auf den Untersatz. „Was sagen Sie
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An die Vevölkewng des Kreises Gießen!
Am kommenden Sonntag, 30. August, steht die Stadt Gießen im Zeichen der Hitler-Jugend. 3m friedlichen Wettkamps werden die besten Kameradschaften und Zungenschasten ihre Kräfte mefsen und damit beweisen, daß sie gewillt sind, ihren Körper hart und leistungsfähig zu machen. Am Nachmittag des Sonntags marschieren die Formationen der Hitler-Jugend unter Vorantritt einer Ehrenkompanie des Reichsheeres sowie Abordnungen der SA., PO. und des Reichsarbeitsdienstes durch die Straßen der Stadt, um an der Universität an ihren vorgesetzten Führern vorbeizumarschieren. Der Tag findet seinen Abschluß durch eine Kundgebung aus dem Vrandplah .
Wir bitten die gesamte Bevölkerung, die Veranstaltung der HZ. zu besuchen und sich persönlich davon zu überzeugen, daß die Hitler-Jugend bestrebt ist, die deutsche Fugend zu einem gesunden und starken Geschlecht heranzuziehen.
hell Hitler!
Dr. Hildebrandt, Kreisleiter.
verrechnen. Sie sagte mir, daß sie jeden Abend ihre Kasse überprüfe. Ich kann mir dieses Fehlen von zehn Mark also nur so erklären, daß jemand das Geld aus dem Schrank genommen hat, ohne ihr einen Zettel hinzulegen oder sonst Bescheid zu sagen." Sie sah ihren Schwiegervater bedeutungsvoll an.
Der alte Mann schwieg. Er schnitt eine Semmel auf und bestrich sie mit Butter, dann nahm er Honig dazu. Die Beschäftigung beanspruchte ihn ganz und gar.
Frau Billing räusperte sich unnotwendig; dann sagte sie geradezu: „hast du eine Ahnung, wo das Geld geblieben sein könnte?"
Der Hofrat kniff den Mund ein. „Nein", sagte er dann, wie sollte ich das wissen."
„Es gab schon einmal einen ähnlichen Fall. Der Dora fehlte einmal Geld; es stellte sich später heraus, daß du — irrtümlich — den Betrag an dich genommen hattest."
„Ach damals — du hast ein gutes Gedächtnis, das muß man sagen."
„Ein sehr gutes. Und eine ganz normale Kombinationsgabe; vielleicht wäre es einfacher ..."
„Was denn, Grete, was machst du für ein Gesicht!"
„Paul fühlt sich heute nicht wohl. Er ist in letzter Zeit überhaupt nicht recht auf dem Damm. Ich hätte ihm diese Geschichte sehr gern erspart. Verstehst du?"
„Sehr gut, du redest ja deutsch."
„Vielleicht ist es möglich, daß wir beide — du und ich — das erledigen."
„Erledigen...?"
„Ich meine: beilegen."
„Das wäre gut." Er kaute krampfhaft; aber feine Blicke gingen unruhig auf ihrem Gesicht hin und her.
„Du hast also genau wie damals, das Geld genommen?"
Der Hofrat war alt. Er fühlte sich in die Enge getrieben. Er wurde wieder zum Kinde, seine Entgegnung war kindlich. „Ich kann mich nicht genau erinnern, Grete, aber es ist möglich."
(Fortsetzung folgt!)
hr, erwachte sie. Den ------- -
ling hingestellt hatte — „Ja nicht die Zeit verschlafen, Antje!" —, hatte sie noch nie aebraucht. Sie war zeitigeres Aufstehen bei dem Bauer in Wietze gewohnt gewesen.
Als sie den Morgenkaffe fertig hatte, kam als erste Frau Billing aus dem ehelichen Schlalge- mach. Sie schien nicht gut geruht zu haben, zrem- lich unwirsch grüßte sie Antje und setzte stch allem an den Kaffeetisch. „Mein Mann kommt heute etwas später." Antje hatte nicht gefragt, aber fte blieb jetzt stehen. Der Augenblick war günstig. Frau Billing war sonst selten allein zu treffen.
„Was gibt es denn, Antje?" Frau Grete sah ihr Mädchen nicht gerade freunbhch an. Sie war offensichtlich nicht ausgeschlafen und hatte ihren
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„Ich habe alles genau ausgeschrieben. Bei mir liegt der Fehler nicht."
Das hätte sie nicht behaupten sollen. Frau Billing erboste sich. „Bei wem soll er denn liegen! Es kann doch kein Geld einfach verschwinden!
Die Szene erfuhr eine Unterbrechung. Der Hofrat stand unerwartet in der Tür; er mußte ein aut Teil der Unterhaltung schon mit angehört haben. „Guten Morgen", sagte Frau Billing kühl. Darf ich dir schon einschenken oder wartest du noch?"
Antje stand mit rotem Kopf und wartete. Der Hofrat gönnte ihr einen schiefen Gruß. Dann neigte er sich, alter Schwerenöter, über die Hand einer Schwiegertochter, die solche Begrüßung nicht gern zu sehen schien. „Gehen Sie, Antje, wir reden später weiter." Antje ging hinaus.
Frau Billing achtete daraus, daß die Tür richtig hinter ihr geschlossen war. Dann sah fie ben Hofrat an. „Daß ich nicht gleich daran gedacht habe!" stieß sie hervor. Der Alte tat, als gehe ihn dieser Satz nichts an. Sie mußte deutlicher wer- werden und verzichtete denn auch auf Zuruckhaltung. „Der Antje fehlen zehn Mark in der haus- stanbskaste", sagte sie scharf. „Die Anste »st ein ordentliches Mädchen. Sie ist vom Lande Ich halte es für ausgeschlossen, daß sie das Geld unter schlagen hat. Ebenso unmöglich ist es, sich be einem so kleinen Kassenbestand um zehn Mark zu
und wirtschaftlichen Fragen des Unternehmens der Gefolgschaft beweisen, daß es ihnen um die Betriebsgemeinschaft ernst ist, besondere Anerkennung und weitere Nachahmung.
Bi'lia unö qdtinö.
3m Gau Hessen-Nassau ist Mittwochs Fischtag.
NSG In den Tagen vom 25. bis 28. September begeht die deutsche Hochseefischerei ihr 50- jähriges Bestehen. 50 Jahre ist es her, seit der erste deutsche Fischdampfer zum Fang von Geestemünde auslief. Das war der kleine Beginn der deutschen Hochseefischerei. Ihre Bedeutung wurde von Staat und Wirtschaft bald mehr und mehr erkannt. Geräumige Fischereihäfen, hochentwickelte Fischdampfer. verbesserte Fangmethoden. Beschleunigung im Transportwesen und durch alle eine Verbesserung der Qualität der Seefische und Seefischereierzeug- nisse führten in den letzten Jahren zu einer Der- braud)sfteigerung von nahezu 100 v. H. gegenüber den letzten Vorkriegsjahren. Rund 350 Fischdampfer und etwa 12 000 Küstenfahrzeuge betreiben den Fischfang.
Es ist selbstverständlich, daß diese Fischereiflotte abhängig ist von dem Fischverbrauch des Innenlandes. Es handelt sich jedoch nicht nur um die Fischereiflotte, sondern vor allem um eine große Anzahl von Nebengewerben, die die Verarbeitung des Fisches übernehmen. Während auf der Gesamtfischereiflotte rund 30 000 Volksgenossen beschäftigt werden, sind in den Landbetrieben der Fischereihäfen, im Küstengroßhandel, in der Fischindustrie und im Fischkleinhandel über 100 000 Menschen beschäftigt. Die Zahl der Volksgenossen, die in den Hilfs- und Nebenbetrieben beschäftigt sind, dürfte etwa eine halbe Million umfaffert________________
wird die Veranstaltung ihre Anziehungskraft nicht verfehlen.
eporfamf „Krast durch Freude".
heute folgende Kurse:
Allg. Körperschule, Frauen und Männer: Von 20.30 bis 21.45 Uhr, Lyceum, Dammstraße 26.
Schwimmen, Anfänger und Fortgeschrittene: Von 20.30 bis 21.30 und von 21.30 bis 22.30 Uhr, Frauen und Männer, Volksbad.
Reiten. Von 20 bis 21 Uhr, Universitäts-Reitinstitut, Brandplatz.
Artilleristenfahrt nach Köln.
Die beim Artillerieoerein Gießen zur Fahrt nach Köln zur Weihe des Reichsehrenmals der deutschen Feldartillerie angemeldeten alten Artilleristen roerben — da die erforderliche Mindestzahl der Teilnehmer nicht erreicht wurde — nicht in einem Sonderzug nach Köln fahren, sondern die Fahrt von Gießen nach Köln und zurück in Relseommbusten der Reichspost unternehmen. Die Abfahrt m Gießen wird am morgigen Samstag um 13.30 Uhr erfolgen. Wer von den alten Artilleristen noch Interesse an dieser Fahrt hat, der möge sich an den vom Artillerieverein Gießen mit der Erledigung der Fahrtangelegenheit beauftragten Kameraden Stephan, Gießen, Bahnhofstraße, Fernsprecher 3729, wenden.
IMichtslosigkeit auf das Pflaster schickt. Ebenso t-d)ig ist diese Feststellung, soweit die Fußgänger 7 1 Frage kommen. Groß ist ihre Zahl in den l.tegsftunben jedenfalls nicht, nur daß sie im S3irer mit vorgebeugten Körpern losrennen, als rien sie zum Marathonlauf gestartet wären, wäh- r'u! sie im Sommer eine Gemächlichkeit zur Schau t:ocn, als hätten sie sich das Tempo der Zeitlupe gan idealen Ziel erkoren.
U b was die psychologische Seite der Angelegen- friittetrifft, so ist die immerhin interessante Wahr- mh'iung zu machen, daß auch sie ihre über- tifonbe Gleichartigkeit enthüllt. Was tun die ITe scheu bei eisiger Kälte und wie benehmen sie s chvei hellstem Sonnenschein? Sie schimpfen! Sie s forpfen auf alle Fälle. Es kommt zu tempera- TienDoüen Ausbrüchen gegen das Wetter, gegen IrnWettermacher, gegen die Temperatur und gegen 1 ns Thermometer. Weshalb der nicht sehr kühne tz-chAß gezogen werden kann, daß das Schimpfen i i -er Tat ein notwendiges Erfordernis unserer sielihen Bedürfnisse sein muß. Denn sonst könnte c> licht immer ausgerechnet da in Erscheinung trcln, wo alle anderen Mittel restlos versagen.
Wenfalls ist die Sache mit dem Thermometer fb 31 jagen ein „Ding an sich" und durchaus geeignet zu iemerkenswerten lleberlegungen. Nur daß sich i tüqe des Wetters diese lleberlegungen gewöhnlich trül-n. Aber das ist ja wieder eine der Tücken, rxitDenen das Thermometer zur Zeit feiner Herr- f £p recht boshaft aufwartet. H. W. Sch.
Üornofhen.
Tageskalender für Freitag.
ßjoria-Palaft, Seltersweg: „Weiberregiment". — ü^ spielhaus, Bahnhofstraße: „Menschen im Hotel".
Betriebsausgaben
15®. Es darf als ein erfreuliches Zeichen sich irnr ’r mehr vertiefender Betriebsgemeinschaft ge- i n.:r2t werden, daß in immer stärkerem Umfange Wiebsfüf)ter dazu übergehen, in den laufend f inbenben Betriebsappellen ben Gefolgschafts- ttIliebem Einblick in bie Lage unb geschäftliche flFiroicflung bes Betriebes zu geben und mit aller Dliheit auch über diese Fragen bes Betriebes £ ersten Jene Betriebsführer haben mit Recht er» 1'airt daß die persönliche Anteilnahme der Gefolg- f tclsmitglieber unb ihr Verstänbnis für bie roirt- i Äc tlichen Bebingungen unb Aufgaben bes Ve- iriees eine wichtige Voraussetzung für eine wirk- 1 ith Betriebsgemeinschaft ist. So manche notwen- l ii unb vielleicht einschneibenbe organisatorische
betriebstechnische Maßnahme ber Betnebs- I icitmq wirb naturgemäß viel eher in i^rem Cr- firtrrni5 von ben Gefolgschaftsmitgliebern begriffen •imti infolgebeffen auch bie Zustimmung unb Unter- Ifofeung ber Gefolgschaftsmitglieber fmben. wenn ;jjlYbie wirtschaftlichen Grünbe bieser Maßnahme^
LÄHrenb Freb Lorenzen so Erschütterung unb 8 Üif idjtung gleichermaßen erfuhr — er ging in f en Zimmer unb machte sich an einem neuen (Efcourf, bie Gaswerke hatten em Preisausschrei- > !)«i-zur Sichtbarmachung ber Vorzüge eines neuen thir-es ausgeschrieben —, ging es Antje Oelke In weitem unangenehmer. Ungefahr zu gleich kg-ii mußte sie bie betrübliche unb auch be- j |ti-nenbe Entbeckung machen, baß m der °iem sicaorzen Lebertasche, bie in ber Schrankschub I lq 1 unb bas Wirtschaftsaelb enthielt, über bas I !ta regelmäßig am Wachenenbe Frau Grete !Ar:chnung geben mußte, baß in diesem Goldbe-. '. ijäi:r unerwartet unb unbeareiflich zehn JJi seslm. Genau zehn Mark. Sie rechnete nochmals ■ik Posten auf. Vielleicht hatte s'e sich um eme i6n: in ber Zehnerkolonne verzählt? 2lber ba nWbnis blieb basselbe.
tere Bestürzung war qrofe. Es w-w ausgefd)Iof= I k -baß sie etwa Geld verloren hatte. Ebenso un link ich mußte es sein, daß em Ladengeschcs ihr 'V. nnem (Eintauf zehn Mark zuwenig zuruckge^ fl»«n hatte. Sie wußte -,-nau. daß sie den^Betrag | n jbie Woche von Frau Billing ln Fun mark- sÄm bekommen hatte. Wie kann man sich da fcir Einkauf um zehn Mark irren
Sie schlief bie Nacht nicht. 2hre Gebauten hielte te wach Was soll ich Frau Billing sagen, wie tir: sie es aufnehmen. Kann sie nur glauben, bah ti reine Ahnung habe, wie bas Gelb ^rI°refn^.ee knren se.n mag? Sie schüttelte im Dunkel m i'ei Bett ben Kopf. Das Gelb mar ia auej mch Rhrengegangen! Sie war bereit, ihre Hand ba- h ms Feuer zu legen!
Emen Augenblick huschte ber Gebanke vorüber, id- vielleicht ber Junge an bie Schrankschublabe igc:en sein mochte. Er hätte es vermocht, sie auf» rechen, gewiß, aber es war nicht sehr wahres c-iillich, daß er das Geld aus dem Täschchen
grauen Schimmer und wurden durchsichtig. Aber i Antje drehte sich noch einmal auf die andere Seite und fchloß die Augen. Ihr blieben noch zwei gute । Stunden Zeit. Nicht viel, nicht genug, um ben Der» 1 lorenen Schlaf nachzuholen; aber besser als über» .....Sie atmete ein paarmal tief
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bekannt sinb unb wenn sie weiß, baß es sich babei nicht um eine „Schikaniererei" ober bloße „Neuerungssucht" hanbelt, sonbern um ein betriebliches Ersorbernis im Interesse von Betriebsführung unb Gefolgschaft.
Insbesonbere wirb bas betriebliche Zusammengehörigkeitsgefühl jedes einzelnen Gefolgfchaftsmit- gliebes zur Betriebsgemeinschaft um so stärker sein, je mehr bie Gefolgschaft aus innerer Erkenntnis unb persönlichem Wissen um ben Betrieb, seine wirtschaftlichen Bebingtheiten unb Aufgaben mit bem Unternehmen oerbunben ist. Der „unpersönliche" Betrieb, in bem ber Arbeiter keinen Führer unb keine verantwortliche Instanz kennt, vermag nicht bas Bewußtsein wirklicher Betriebsgemeinschaft im Sinne von Führertum unb Gefolgschaft zu geben. Der Arbeiter, ber sich lebiglich als „Mittel zum Zweck" unb irgendwelchen unsichtbaren Gewinn-Interessenten ausgeliefert fühlt, wird auch kein Zugehörigkeitsgefühl unb Gefolgschaftsbewußtsein aufbringen. Darum verdient das Beispiel jener Betriebsführer, deren Zahl im Gau Hessen-Nassau erfreulich groß ist, die durch persönliche Fühlungnahme und Erörterung der betrieblichen Belange
Zu Beginn dieses Sommers wurde für den G a u Hessen-Nassau ein zusätzlicher Fischmittwoch eingeführt. An jedem Mittwoch wird der ganze Gau mit frischen Seefischen beliefert. Keine Hausfrau sollte es versäumen diese Gelegenheit wahrzunehmen, unb auf biefe Weise nicht nur ein billiges unb gesunbes Nahrungsmittel auf ben Tisch bringen, sonbern zugleich ben vielen tausenben Volksgenossen mit ihrem Einkauf bie Lebensmöglichkeit sichern zu helfen!
Vorsicht beim Drachensteigen!
Jetzt steigen roieber bie Drachen! Aber nicht nur Vergnügungen, sonbern auch Gefahren können baraus entstehen. Allgemein gültig ist baher folgend Warnung über bas Drachensteigenlassen in ber Nähe elektrischer Starkstromleitungen, bie bie Regierung in Liegnitz erläßt:
Es wirb gewarnt, Papierbrachen im Gefahrenbereich ber elektrischen Leitungen steigen zu lasten. Daburch, baß sich Drachen in ben Hochspannungsleitungen verfingen, sinb mehrfach erhebliche Schöben an ben Leitungen entstauben, ganze Bezirke wur-
ÜI110 ber Provinzialhauptstadt.
Das Thermometer.
Mt bem Thermometer ist es eine eigen» tiwiche Sache. Monatelang hängt es meist unbe- c 4)111 in einer Zimmerecke ober vor bem Laben t2s'.Optikers. Niemanb interessiert sich bafür unb li um einer sieht sich bie Quecksilbersäule von weitem cu Dafür röcht sich bas Thermometer, benn plötz- lchjsteht es im Mittelpunkt bes Tagesgeschehens, mb wer auf bie Frage „Wieviel Grab?" nicht x:eim zu antworten weiß, barf mit Sicherheit bar-- cJi'redjuen, als wunberlicher Zeitgenosse angesehen r erben, besten Meinung völlig bebeutungslos ist.
$ns bas Thermometer sagt, barauf kommt es j tzt wieber an. Was bas Thermometer sagte, war c id von entscheibenber Bebeutung in ben kältesten 5'ac n bes Winters. Woraus sich einroanbfrei er= c bi baß zwischen ber Wärme unb ber Kälte 1 lii ere Beziehungen bestehen, als man gemeinhin cnimmt. Was übrigens jenen bekannten Satz nur t ejtitigt, baß bie Extreme bie Eigenschaft haben, sch iu berühren.
Ihnen nicht schon ausgefallen, baß zwischen Leu Verkehr in ben Mittagsstunben bei großer J'üte unb bei entsprechenber Hitze fein großer knirschieb besteht? Natürlich, bie Autos sausen end in ben Mittagsstunben, aber insgesamt ist ber ; Di-verkehr in gleichem Maße schwächer, wenn S'rci Hotte ihre Betten stark geschüttelt hat unb tien bie Sonne ihre Strahlen mit beachtenswerter
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$lon, . "was ftarfer ^(111,25) De: VAs. Mannesmann . Verein, tioji ni\ M in 6et , W6325i ntubi ’°n Sleftrow«, 183r50 (186^ !rt M 151,7) auPtet Startet °r«n mit 122Ä rdank 2,25 v.h ”ld)Qfienbura' )■» SMtbeutjfy
D.f). nicht ktzten behaupte ftad) ben erste: jn unb h;i t Xenbenj.
id die UntemA faft völlige 6e- n bie Aktie» rjt später notier- n von 1-2 D.jj, h. auf 146 im) wem lagen be- 1 mit 170.
ter still, illtbestz so gefragt, Korn- 8, dagegen späte I 98. (Boßpianb- larionspianbbrieie zumeist beim? 92 (91,75). Sus»
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, Lufttirb: trstagsmarhi.^' [en, 25 (Ml» 09), f)änuntl 77 (333)- enbaewW m Huguft M te * bis 77 (75 und W) 55 ) • a\ 46 bis w
i bis 55), 0«^ C k« 36). schloß
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Antje grübelte unb zermarterte ihr Hirn. Aber ihr kam keine Klarheit. Als einziger rettenber Ausweg fiel ihr gegen Morgen ein, baß Frau Billing' selber vielleicht bas Gelb herrausgenom- men habe unb ihr bas anberntags, wenn Antje mit ihren Sorgen herauskam, sagen würbe. Das schien ihr wirklich die einziae ßöfunn. Sie atmete freier. Ein Alpbruck fiel von ihrer Brust. Warum hatte sie nicht gleich baran gebacht unb gestern abenb noch Frau Billing banach gefragt. I ““
Sie (ah auf ihre Uhr. die auf dem NachUifch lag. nicht genommen i soviel merkte sie schon. Es war gerabe vier Uhr in ber Frühe. Die Fenster-!
Vorhänge bes kleinen Zimmers hatten schon einen
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