Stuttgart, 27. 2lug. (DNB.) Die Tagung des I d i e s e S t a d t aus Ihren Händen, Pg. Murr, eutscken Auslandsinstituts fand ihren Abschluß übernehme, so danken mit mir. ungezählte Volks-
Adolf
Bad Ems steht in
alten Veteranen. Etwa 30 0
den am
Dor- Ober-
des neuen Museums im Dienste der Nation. Hitler."
In seiner Schlußansprache brachte der sitzende des Deutschen Auslandsinstitutes
Stuttgart die „Stadt der Ausländsdeutschen". Einweihung des „Ehrenmals der deutschen Leistung im Ausland".
erteidigen".
Oer olympische Gedanke.
Eine Erklärung Barons de Coubertin.
Paris, 27. Aug. (DNB.) Das Journal veröffentlicht Erklärungen des Barons Pierre de Coubertin, die den olympischen Gedanken mit Nachdruck verteidigen und gewisse Beanstandungen französischer Kreise zurückweisen. Baron de Coubertin betont zunächst, daß es gänzlich falsch sei, von einer Entstellung der olympischen Spiele und von einer Aufopferung der olympischen Idee zu Gunsten der Propaganda zu sprechen. Das prachtvolle Gelingen der Spiele in Berlin fjabe hervorragend dem olympischen Ideal gedient. Nur die Franzosen oder fast nur die Franzosen täten schwer Unrecht, indem sie die Kassandrarolle spielten und nicht begriffen oder nicht begreifen wollten. Man müsse den olympischen Gedanken sich frei entfalten lassen. Man dürfe die Leidenschaft und die Steigerung nicht fürchten, die das erforderliche Fieber und die notwendige Begeisterung schaffen. Es wäre ein Trugschluß, wenn man den Sport in eine Zwangsregel des Mahhaltens einzwängen wollte. Der Amateurstreit fei gegenstandslos. Der olympische Schwur betreffe nur den olympischen Geist, auf den alles ankomme.
„Männliche Völker." Eine bevölkerungspolitische Neve Mussolinis.
Nach dem gemeinsamen Gesang des Niederländischen Dankgebetes wurde zur großen Freude der Festteilnehmer das folgende Telegramm des Führers bekanntgegeben: „Den Teilnehmern an der Jahreslagung des Deutschen Auslandsinstituts und an der Feier der Einweihung des .Ehrenmals der deutschen Leistung im Ausland' danke ich herzlich für die Grüße. Ich erwidere sie mit besten Wünschen für weitere fruchtbare Arbeit des Deutschen Auslandsinstituts und
Rom, 28. Aug. (DNB.) Mussolini, der an italienischen Manövern teilnimmt, hat sich Donnerstagnachmittag nach P o t e n z a begeben, wo er über das bevölkerungspolitische Problem sprach, in dessen Hinsicht die Provinz Lucania gegenüber allen anderen italienischen Provinzen ein Primat besitze. „Die Völker mit den leeren Wiegen", so sagte der Duce, „können ein Imperium nicht erobern. Sollten sie aber ein Imperium besitzen, so wird der Tag kommen, an dem es für sie — vielleicht — äußerst schwer sein wird, es zu erhalten oder zu verteidigen. Anrecht auf das Imperium haben die fruchtbaren Völker, jene Völker, die den Stolz und den Willen haben, ihre Raffe über den Erdkreis auszubreiten: die männlichen Völker im strengsten, buchstäblichen Sinne des Wortes." Mussolini schloß, er fei sicher, daß in der Provinz Lucania die Schwarzhemden zu jedem Opfer bereit seien, um „überall und gegen jedermann Italien und das Imperium zu
Ein Anfang ist gemacht.
Wien begrüßt die deutsch-österreichischen Vereinbarungen
Unterstützung tschechischer Chauvinisten in ihrem Kampfe gegen das Sudetendeutschtum haben eine Lage gezeitigt, die geradezu beispiellos ist. Wenn die Sudetendeutschen bislang trotz aller Schikane von Prag aus ihr angestammtes Deutschtum behauptet haben, so ist diese Selbstbehauptung doch auf Kosten ihrer Wohlfahrt, die durch die Tschechen ruiniert wurde, geschehen. Daß ein Staat, in dem sich die sehr starken nationalen „Minderheiten' wie die Deutschen, Slowaken, Polen und Ungarn gegen das tschechische Herrenvolk wenden, das knapp die Hälfte der Einwohner ausmacht, nicht demokratisch regiert wird, ist eine Gefahr, die gerade durch die tschechische Nationalisierungspolitik noch verstärkt wird. Wenn der Staatspräsident Dr. Benesch das jetzt einfieht, ist es vielleicht noch Zeit, die schlimmsten Folgen für den Bestand des inneren Friedens in der Tschechoslowakei abzuwenden.
Die „zivile" Fluglinie Moskau-Prag.
M o 5 r a u , 27. Aug. (DNB.) Am Mittwoch traf in Moskau der Direktor der Tschechoslowakischen Luftverkehrsgesellschaft, S t o c e s , in eines größeren Mitarbeiterftabes ein. Während seines Aufenthaltes in Moskau sollen die letzten Einzelheiten der Eröffnung der regelmäßigen Fluglinie Moskau —Prag festgelegt werden. Der Plan, eine zivile" Flugverbindung zwischen Moskau und Prag einzurichten, tauchte sofort nach dem Abschluß des tschechoslowakisch-sowjetrussischen Beistandspaktes auf. Bereits im Herbst 1935 wurden die ersten Probeflüge auf der Strecke Moskau — Brjansk — Kiew — Winniza — Jaffy — Klausenburg — Ungvar — Prag, deren Länge etwa 2500 Kilometer beträgt, durchgeführt, Diese Flugstrecke soll planmäßig in 14 Stunden bewältigt werden. Seit dem August v. I. wurde eifrig an dem Ausbauder Flugplätze und der Einrichtung von Hilfslandungsplätzen sowie der Sicherung des N a ch t f l u g e s durch die Anlage von Leuchtfeuern gearbeitet. Die Eröffnung dieser neuen Fluglinie ist für den 1. September vorgesehen. Sie ist vom Standpunkt der normalen Flugverkehrstechnik aus betrachtet ein Unding, da die Strecke in einem großen Bogen Hunderte von Kilometern auf dem Scheitel der Karpathen unter ungünstigen meteorologischen Bedingungen entlangführt. Diese neue „zivile" Fluglinie muß daher unter Berücksichtigung der Stellung Prags als Brückenkopf für d i e West-Ost-Verb ind un g Moskaus betrachtet werden.
Für eine menschlichere Kriegführung.
England stimmt dem Vorschlag de- diplomatischen Korps in Hendaye zu.
London, 27. Aug. (DNB.) Außenminister Eden hat an den in Hendaye befindlichen englischen Botschafter in Madrid ein Telegramm ge- andt, in dem er den Vorschlag einer H u ma n i - ierung der Kriegführung in Spanien befürwortet. Eden drahtete u. a.: Das Schau- piel einer von innerer Zwietracht zerrissenen gro- zen und alten Nation und die Leiden der Manner, Frauen und Kinder sind Ereignisse über Die eher zivilisierte Mensch e n tsetzt sein muß. Die Innenpolitik Spaniens ist eine Angelegenheit des spanischen Volkes. Aber die Lockerung der Leiden ist eine Frage, die uns alle angeht. Die Weigerung, Gefangene zu machen, und die daraus folgenden M a s s e n h i n r i ch t u n g en der Leute, die in Gefangenschaft geraten oder sich ergeben, die Vergeltungsmaßnahmen und die zunehmenden Grausamkeiten, zu denen sie führen, sind Dinge, denen zivilisierte Staaten nicht gleichgültig gegenüberstehen können. Es ist vorgeschlagen worden, daß die diplomatischen Vertreter bei der Formulierung eines Planes, an d i e Führer beider Parteien heranzutreten, Zusammenarbeiten sollen. Die britische Regierung wird bemüht sein, sich an jedem solchen Schritt z u beteiligen. Ueberbies ist es ihr dringender
dem ganzen Reich, die die Einigungskriege 1864, 1866 und 1870/71 mitgemacht haben, geben sich als Gäste des KyffHäuserbundes ein Stelldichein. Ein reich ausgestaltetes Programm soll den verdienten Kämpfern um Deutschlands Einheit Stunden der Erholung uno Unterhaltung bringen. Am Sonntag findet aus Anlaß des Reichstreffens der Altveteranen ein Aus- marsch von 2000 Kameraden des Landesverbanves Westmark in Anwesenheit des Bundesfuhrers Oberst a. D. Reinhard statt, der auch am Montag bei einem Begrüßungsabend das Wort ergreifen wird.
Möglichkeit mit sich, nicht nur auf wirtschaftlichem, sondern auch auf kulturellem Gebiet die Zusammenarbeit von beiden Seiten her xu fördern. — Die „Wiener Neuesten Nachrich- t e n" freuen sich besonders darüber, daß Oesterreich nun wieder dem Besuch der reichsdeutschen Brüder offen stehe. „Wir wissen", so meint das Blatt, „wie gern die Reichsdeutschen in unser Land kommen, wie sehr sie die Naturschönheiten unserer Heimat genießen. Wenn sie jetzt nach drei langen bösen Jahren wieder zu uns kommen, wollen wir sie mit Herzlichkeit emp sänge n und ihnen beweisen, daß unser Land glücklich ist, alte liebe und vertraute Gäste wieder bei sich zu sehen." Das „Neue Wiener Tageblatt" stellt fest, daß die Normalisierung der Beziehun- gen zwischen den beiden blutsverwandten Staaten in zielbewußter Arbeit vorwärts schreite.
Vorläufig 250 UM. für Reifen nach Oesterreich.
Berlin, 27. Aug. (DNB.) Der zu Reifen nach Oesterreich grundsätzlich vorgesehene höchst- befrag von 500 R2TL ist fürs erste auf 250 R2H. festgesetzt worden, um angesichts der vorläufig noch nicht In unbeschränktem Maße zur Verfügung flehenden Mittel möglichst vielen Reifenden die Reife nach Oesterreich zu ermöglichen. 3n Ausnahmefällen und bei Vorliegen besonderer Umstände kann ein h ö h e r e r B e t r a g bewilligt werden.
genossen und Volksgenossinnen in .aller Welt dem Führer dafür, daß er diese Heimat für uns schuf und uns Deutschland näherbrachte. Als Zeichen unseres Dankes und unserer Verbundenheit wird die Auslandsorganisation der NSDAP, dem „Ehrenmal für die deutsche Leistung im Ausland" ein Porträt unseres ermordeten Landesgruppenleiters Gustloff überreichen, das ich dem Pg. Gustav B o e s e in Auftrag gegeben habe. Wilhelm Guft- loff, der erste Blutzeuge des kämpfenden Auslandsdeutschtums, soll dem Ehrenmal der deutschen Leistung im Ausland Wächter und Mahner sein. Das Große, das Deutsche im Ausland zu Ehren des deutschen Namens und des deutschen Ansehens leisteten, wird in Wilhelm Gustloff, der für Deutschland und seinen Führer fiel, seine Versinnbildlichung erhalten. Stolz auf diese Schau ihrer Leistungen rufen mit mir unsere Volksgenossen und unsere Volksgenossen im Ausland: Stuttgart, die Stadt der Ausländsdeutschen!
Beifall der Teilnehmer Vegrüßungsteke- g ramme an den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, an den Stellvertreter des Füh- rers Reichsminister Rudolf Heß, an Reichsmini, ter Dr. Goebbels und an Frau Gustloff in Rostock abgesandt.
Neues Schiff für den Südafrika-Schnelldienst.
StapellaufdesSchnelldamPfers„WindhE,
In Hamburg lief auf der Werft von Blohm & Voß der zweite für die deutschen Afrikalimen erbaute Schnelldampfer „Windhuk" glücklich vom Stapel. Die Taufe vollzog im Beisein des früheren Gouverneurs von Deutsch- Südweftafrika, Dr. Seitz, Reichsftatchalter General Ritter von Epp. In seiner Taufrede wies er darauf hin, daß uns das Versailler Diktat nicht nur die Kolonien, sondern auch die Schiffe nahm, und das Weiterbestehen der deutschen Seefahrt überhaupt in Frage stellte. Unter Adolf Hitlers Führung wurde jedoch der Weg für die Schiffahrt und den Schiffsbau wieder frei und es zeigte sich sofort ein gewaltiges Leben in den deutschen Häfen. Wenn die deutsche Kolonie, nach deren Hauptstadt dieses Schiff seinen Namen tragen soll, auch der Zugehörigkeit zu uns beraubt ist und einem fremden Mandatar zur Verwaltung untersteht, so sind unsere Beziehungen doch zu diesem Mandatar, der Südafrikanischen Union, durchaus freundschaftlich und herzlich. Unsere wirtschaftlichen und politischen Beziehun- gen zu ihr haben sich so entwickelt, daß sich die Erweiterung des Schiffsdien st e s nach Südafrika als notwendig erwies. Diese Beziehungen finden ihren Ausdruck auch im Namen „Pretori a", den das Schwesterschiff der „Windhuk" trägt und der dem Namen der Hauptstadt von Transvaal entspricht.
Es ist nicht das erste Mal, daß der Name „Windhuk" am Bug eines deutschen Afrika- öampfers steht, den schon vor dem Welt, krieg trug ein deutsches Schiff diesen Namen. Die alte „Windhuk" hatte 6344 Tonnen, lief 13 Seemeilen in der Stunde, konnte 180 Fahrgäste aufnehmen und brauchte für die Reise von Eng- land nach Kapstadt 24 Tage. Die neue „Windhuk ist 16 000 Tonnen groß, kann 500 Fahrgäste be- fördern, hat eine Stundengeschwindigkeit von 18 Seemeilen und legt die Strecke England—Kapstadt in 15 Tagen zurück. Sämtliche Kabinen auch der Touristenklasse haben warmes und kaltes fließendes Wasser und sind mit Schränken ausge- stattet. Das Schiff hat geräumige Promenaden-, Boots- und Sonnendecks, einen Wintergarten, zwei Schwimmbäder, eine Turnhalle, hübsche Bibliothek- und Lesezimmer, ein Spiel- und Sportdeck, Tanzflächen, Kinderspielzimmer usw.
Das Schiff ist ebenso wie die „Pretoria", die vor wenigen Wochen von Stapel lief, für den „Südafrika - S ch n e l l d i e n st" bestimmt. Die „Pretoria" wird ihre Jungfernreise am 19. Dezember antreten, während die Indienststellung der „Windhuk" im März des nächsten Jahres er- folgen wird.
Deutschen Auslandsinstituts fand ihren Abschluß mit der Einweihung des neuen im Wilhelms-Palast untergebrachten Volksdeutschen Museums, des „Ehrenmals der deutschen Le i st u n g i m A u s l a n d". Eine ganze Anzahl von Ehrengästen hatte sich auf dem Vorplatz eingefunden, an ihrer Spitze der Reichsaußenminister Freiherr von Neurath, als Vertreter des Reichsinnenministers Ministerialdirektor Dr. Vollert und als Vertreter von Reichsminister Dr. Goebbels Ministerialrat H a s e n ö h r l. Unter den Ehrengästen befanden sich weiter Reichsstatthalter und Gauleiter Murr, Ministerpräsident Mergenthaler, sowie der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle.
Wunsch, sich an einer organisierten internationalen Anstrengung, wie sie sich hoffentlich aus diesem Schritt ergeben wird, voll zu beteiligen.
Das Telegramm Edens wird von der LonDoner Morgenpresse begrüßt. Die Welt, so sagt die „Times", müsse jede Bemühung, die durch den Bürgerkrieg in Spanien verursachten Leiden zu mildern, begrüßen. Ein unmittelbarer greifbarer Erfolg sei allerdings nicht zu erwarten. „Daily Telegraph" und „Morning Post" berichten, daß die britische Regierung jedenfalls mit der Abhaltung der von Frankreich vorgeschlagenen Konferenz zur Beaufsichtigung des Nichteinmischungsabkommens m London einverstanden sein werde. Dieser Beaufsichtigungsausschuß würde für die ganze Dauer des Bürgerkrieges in Spanien in Tätigkeit fein. Der Ausschuß würde die erste Körperschaft dieser Art seit dem Weltkrieg sein und wahrscheinlich die Einleitung einer neuen europäischen Zusammenarbeit darstellen können, deren Tätigkeit mit besonderem Interesse beobachtet werden würde, weil er keinerlei Serbin du n g mitdemVölkerbundodermitdemVer- trag haben werde.
Reichstreffen der Altveteranen in Bad Ems. diesen Tagen im Zeichen der a 300 alte Krieger aus
Tagung
Der Neichsarbeitskammer.
Berlin, 27. Aug. (DNB.) Im Mittelpunk/ bet vierten Tagung der Reichsarbeitskammer, bie von Reichsleiter Dr. Ley geleitet wurde, stand das Problem des A r b e i t s e i n s a tz e s. Der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Ar- beitslosenverficherung, Dr. S y r u p , betonte mit Nachdruck, daß die Erfolge der Arbeitsschlacht, die sich in einem Rückgang der Arbeitslosen von 6 bis 7 Millionen auf 1,17 Millionen ausdrücken, nur möglich waren, weil der Nationalsozialismus die Kräfte des ganzen Volkes auf die Beseitigung der Geißel der Arbeitslosigkeit richtete. Gegenwärtig ist das Reservoir von Facharbeiterkräf- ten so gut wie erschöpft. Dem Grundsatz: Erst jedem einen Arbeitsplatz, bann jedem s e i- nen Arbeitsplatz, ist in vielen Berufsgruppen bereits jetzt Genüge getan. Es ist daher notwendig, der Facharbeiterausbildung und der Heranbildung eines geeigneten Nachwuchses immer mehr Augenmerk zuzuwenden.
Der Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, Dr.-Jng. Fritz Todt, sprach über die Probleme, die sich bei der sozialpolitischen Betreuung der Arbeiter an den Straßen Adolf Hitlers ergeben. Ziel dieser Betreuungsarbeit muß es sein, jedem Baustellenarbeiter das Ge- fühl zu nehmen, etwa nur eine Nummer zu sein. Moralische, materielle und gesundheitliche Sorgfalt haben ihr Teil dazu beigetragen, aus der aus allen Berufen zusammengeströmten Reichsautobahn-Arbeiterschaft eine stolze Gemeinschaft zu machen. Als eine besonders verpflichtende Aufgabe bezeichnete Dr. Todt die Erziehung der Ingenieure im Sauuni) Verwaltungsdienst zu wirklichen Menschenführern, die in den Baustellenarbeitem Arbeitskameraden sehen.
Der Beauftragte des Führers für Wirtfchafts- fragen, Wilhelm Keppler, gab den führenden Männern der Deutschen Arbeitsfront und der Wirtschaft ein anschauliches Bild von den Anstrengungen, die das neue Deutschland macht, um seine Rohstoffversorgung auf jeden Fall sicherzustellen. Reichsleiter -Dr. L e y faßte die Ergebnisse der Tagung zusammen und schloß sie mit einem Dank an den Führer.
Kunst und Wiffenstbast
Eine Roentgen - Gedächnis - Stiftung.
Zum Andenken an Konr. Wilh. Roentgen wurde in München zur Förderung der wissenschaftsichen Strahlenforschung und zum Aus- und Aufbau des Roentgenamtes der Deutschen Roentgen-Gesellschaft die „Roentgen-Gedächtnis-Stiftung" errichtet und mit einem Kapital von 5000 RM. ausgestattet.
Wien, 27. Aug. (DNB.) Alle Blätter begrüßen die deutsch-österreichischen Vereinbarungen und vor allem die Aufhebung der 1000° Mark-Sperre in Leitartikeln. Übereinstimmend wird ausgeführt, daß dieses Ereignis sowohl politisch als auch wirtschaftlich auf das freudigste zu begrüßen sei. Wenn auch dem Deutschen Reich wegen seiner Devisenlage Grenzen des Reiseverkehrs nach Oesterreich gezogen seien, so sei ein A n f an g gemacht, und das bedeute viel. Die christlich- soziale „R e i ch s p o st" schreibt u. a.: „Der Anfang hat jedenfalls ein gutes Ergebnis gebracht, das nicht hätte erzielt werden können, wenn nicht auf beiden Seiten der Wille die Verhandlungen geleitet hätte, die Ziele des Normalisierungsabkommens auch praktisch zu verwirklichen. Die Bevölkerung wird diesseits und jenseits der rotweißroten Grenzpfähle die neuen Vereinbarungen nicht nur in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung würdigen, die z. T. beim Kleinen Grenzverkehr sicherlich nicht gerina ist, sondern sie auch als seelische Entlastung empfinden. Wenn auf diesem Wege weiter geschritten wird, dann wird sich die Hoffnung in vollem Maße erfüllen, mit der Bundeskanzler Dr. Schuschnigg das Abkommen vom 11. Juli eingeleitet hat, „es wird beiden Staaten zum Segen gereiche n."
Die politische Bedeutung unterstreicht besonders auch die mtliche „Wiener Zeitung", indem sie schreibt, daß die Vereinbarungen mit vollem Recht als wesentliche Arbeit zur Herstellung freundschaftlicher Nachbarschaft und gemeinsamer Aufbautätigkeit auch in politischer Hinsicht gewertet werden könnten; brächten sie doch die
bürgermeister Dr S t r ö I i n den Dank an den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler für seine Anerkennung der Volksdeutschen Sendung der schwäbischen Landeshauptstadt zum Ausdruck.
Empfang der Stadt Stuttgart und des DAZ.
Anschließend an die erste Besichtigung des „Ehrenmals der deutschen Leistung im Auslande" empfingen die Stadt Stuttgart und das Deutsche Auslarckunstitut ihre Ehrengäste aus dem Reich und die deutschen Gäste aus dem Auslande in der Villa Berg, wo sie der Vorsitzende des DAI., Oberbürgermeister Dr. S t r ö l i n , nochmals herzlich in der Stadt der Auslanddeutschen willkommen hieß. Er erinnerte neuerlich an die hohe Auszeich- nung, die der Stadt Stuttgart durch den Führer zuteil geworden war und gedachte der für alle Zukunft bedeutsamen Stunde der Eröffnung des jüng- ften deutschen Museums. Bei dem Empfang, an dem auch der Statthalter und Gauleiter Murr und der Leiter der Auslandorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, teilnahm, wurden unter stärkstem
Kleine politische Nachrichten.
Se. Majestät der König von Bulgarien hat auf der Rückreise nach Sofia folgendes A b - s ch i e d s t e l e g r a mm an den Führer und Reichskanzler gerichtet: „Beim Verlassen deutschen Gebietes ist es mir ein Herzensbedürfnis, Eurer Exzellenz sowie der Reichsregierung nochmals meinen tiefempfundenen Dank für die mir und der Königin in Ihrem Lande zuteil gewordene so überaus liebenswürdige Gastfreundschaft auszusprechen und zugleich der freundlichen Aufnahme zu gedenken, die Eure Exzellenz auch meinen Landsleuten anläßlich der so glanzvoll verlaufenen Olympiade gewährten. *
Auf Einladung des italienischen Propagandaministers A l f i e r i wird Reichsminister Dr. Goebbels sich am Samstag, dem 29. d. M., im Flugzeug für zwei Tage zum Besuch der Biennale nach Venedig begeben.
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Auf Ersuchen der behandelnden Aerzte ist Prof. W e n ck e b a ch aus Wien mit seinem Assistenten in Budapest eingetroffen, um den erkrankten Ministerpräsidenten Gömbös zu untersuchen. Nach Ansicht der Aerzte ist es notwendig, daß sich Ministerpräsident Gömbös in ein ausländisches Sanatorium begibt, wo er zwecks vollständiger Herstellung feiner Gesundheit noch einige Wochen verbringen muß.
Reichsstaithalter und Gauleiter Murr begrüßte es, wenn die Stadt Stuttgart als der Sitz des Deutschen Auslandsinstituts seit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus sich entschlossen habe, ein Ehrenmal der deutschen Leistung im Ausland zu errichten. In Würdigung dieses Verdienstes, so betonte der Reichsstatthalter unter dem Beifall der Tausende von Volksgenossen, habe der Führer und Reichskanzler auf den heutigen Tag der Stadt Stuttgart die Bezeichnung „Stadt der Ausländsdeutschen" verliehen. Diese hohe Anerkennung des Führers sei in besonderem Maße geeignet, die Stadt Stuttgart anzuspornen, die ihr gestellte Aufgabe auch in der Zukunft gewissenhaft zu erfüllen. Reichsftatthalter Murr bat darauf den Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gauleiter Bohle, die Ehrenpatenschaft über die Stadt der Ausländsdeutschen zu übernehmen, um damit auch die enge Verbundenheit der Partei mit dem Deutschtum im Auslande zu bekunden.
Gauleiter Bohle
führte sodann u. a. aus: Das Reich ist die ewige Sehnsucht der Deutschen im Ausland; sie sehen dieses Reich als das Symbol ihrer Art und als den Ausdruck der Nation — dieser Nation fühlen sie sich zugehörig ihr ganzes Leben. Sie sehen nicht die einzelnen Länder, Provinzen oder Gemeinden, sondern sie sehen immer nur Deutschland. Deshalb wird die Stadt der Ausländsdeutschen für sie aus weiter Ferne Deutschland sein. Stuttgart wurde die Stadt derer, die nicht das Glück haben, in Deutschland zu leben. Stuttgart ist darum symbolhaft ihre Stadt, die Stadt der Ausländsdeutschen. Die Geschichte dieser Stadt bürgt dafür, daß sie sich der Verantwortung bewußt ist, die sie somit gegenüber unseren Volksgenossen draußen und gegenüber dem Reich trägt. Diese Stadt wird im wahrsten Sinne des Wortes Heimat sein für alle, die fern der Heimat leben.
Wenn ich als Leiter der Auslandsorganisation der Bewegung die Ehrenpatenschaft über


