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Dor dem Start zur Odenwaldfahrt. — (Aufnahme: Neuner, Gieß. Anz.)
Gießener Paddler startbereit! — (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
Aus aller Welt.
kontinental-Reifen
sanglich wenig erscheinenden reges Leben.
Frühe wurden
des anfreundlich Wetters In aller auch bei
Em Motorrad,zu zweit bestiegen, Macht sicher doppeltes Vergnügen!
auch in diesem Wettbewerb wieder ausgezeichnet ab. Oberschirrmeister Frey legte die 180 Kilometer lange und schwierige Strecke, für die eine Zeit von vier Stunden als Fahrzeit gebracht werden konnte, in etwa drei Stunden zurück und sicherte sich damit vor seinen Konkurrenten einen beachtlichen Vorsprung. Die Straßen waren teils gut und teils schlecht. Das Wetter war der Ver-
Paddlergilde — 18 Einer bzw. Zweier und ein Zehnerkanadier — zur traditionellen Auffahrt nach der Badenburg. Nachdem man dort eine unterhaltsame Stunde verbracht hatte und nachdem etliche Kameraden vor vielen Zuschauern tollkühne Wehrfahrten unternommen hatten, machte man sich wieder auf dem Heimweg. Für das „Hilfswerk Mutter und Kind" wurde eine Sammlung durchgeführt, die ein gutes Ergebnis zeitigte. Am Abend traf man sich zu einem kameradschaftlichen Beisammensein in der Puloermühle.
Der Engelberger Riesen-Slalom in der Schweiz, zu dem auch die Deutschen Christel und Rudi Cranz und der Norweger Birger Ruud gemeldet waren, ist wegen der unsicheren Wetterlage um eine Woche verschoben worden.
Aeue Erfolge der Kraftfahrer der Gießener Wehrmacht
um von der Luft aus ihre bereits in allen Lichtspielhäusern angekündigten Aufnahmen für ihre Wochenschau herzustellen.
Der von der Leitung des Stadions angerufene Luftfahrtminister Lord Swinton hatte es abgelehnt, sich in diesen „Filmkrieg" einzumengen und beschränkte sich auf den Erlaß bestimmter Sicherheitsoorschriften für das Ueberfliegen des Spielfeldes. Auch die Leitung des Wembley-Stadions war nicht untätig geblieben. Um die Aufnahmen aus der Luft so schwierig wie möglich zu machen, wurden 20 Scheinwerfer aufgestellt, die jedem
anstaltung sehr günstig. Die Fahrt führte durch die schönsten Landschaften des Odenwaldes, brachte aber verschiedene schwere Prüfungen. Für die Fahrer unserer Wehrmacht war die Fahrt um so schwieriger, als sie die ganze Landschaft kaum kannten und erst kurz vor Antritt der Fahrt den Kurs zur Kenntnis bekamen.
konnte Fehling eine Flanke von Szponik unhaltbar einköpfen. Jetzt stellten die Frankfurter um, ihr linker Verteidiger ging in den Sturm und durch diese Umstellung wurden sie bedeutend gefährlicher. Angriff aus Angriff rollte gegen das Gießener Tor, aber immer im letzten Moment konnte ein Gießener durch energisches Eingreifen schon greifbare Erfolge der Frankfurter verhindern. Beim Schlußpfiff hatten die Hiesigen einen glücklichen Sieg errungen, denn auf Grund ihrer Spielweise hatte man den Gästen ein Unentschieden gegönnt.
VfB.-R. III — Schiedsrichter-Kameradschaft 4:2.
In der ersten Halbzeit lieferten die Schiedsrichter den VfB.-Rern ein gleichwertiges Spiel. Sie mußten jedoch in der zweiten Halbzeit die spielerische Ueberlegenheit der VfB.-Rer anerkennen und wurden verdient in dieser Höhe geschlagen.
VfB.-R. Alte Herren — Schiedsrichter-Kameradschaft II 1:1.
Beide Mannschaften traten nicht vollzählig an. Sie lieferten sich einen Kampf, der die Alten Herren
gestern Luh (VfB.-Reichsbahn), aber auch 1900er Kilo, Bepperling und Jung konnten fallen. Hans Neidel lief sein Rennen, ohne aus Herausgehen zu müssen.
Ergebnisse:
des VfB.-R. im Vorteil sah. Aus einen Eckball, den der Rechtsaußen einschoß, führten sie bis zur Halbzeit 1:0. In der zweiten Halbzeit machte sich bei ihnen aber gegenüber den jüngeren Schiedsrichtern Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Die Schiedsrichter erzielten den Ausgleich.
Kurze (Dportnoiizen.
Englischer Pokalsieger wurde am Samstag vor 93 000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion Arsenal London mir 1:0 (0:0) gegen Sheffield United. Der entscheidende Treffer fiel in der 29. Minute der zweiten Halbzeit durch den Arsenal-Mittelstürmer Drake. Arsenal ist zum zweiten Male in den Besitz des wertvollen Pokals gekommen.
der GießenerPadd- l e r g i l d e die Boote auf- gebaut, soweit sie nicht schon startfertig in den Bootshäusernlagen. Morgens wurde ein letztes Mal die Flagge des Deutschen Kanuverbandes gehißt. Um 14 Uhr fanden sich dann die Paddler wieder auf ihrem idyllischen Bootsplatz an der Lahn ein, legten die Boote sauber ausgerichtet startbereit auf die Wiese, traten mit ihren Paddeln an und der Vereinsführer Wellhausen hielt
die
Am gestrigen Sonntag nahmen Angehörige der Gießener Wehrmacht (Panzerabwehr) an einer Zuverlässigkeitsfahrt im Odenwald teil. Gegen stärkste Konkurrenz auch aus anderen Truppenteilen der Wehrmacht, aus den Kreisen des NSKK. und des DDAC. konnten sie sich wiederum glänzend behaupten. Oberschirrmeister Frey und Gefreiter Weiß (beide auf Zündapp mit Seitenwagen) konnten je eine Goldene Medaille erringen, Leutnant Kahl (auf Adler-Kübelsitz) und Gefreiter Weiß (Zündapp mit Beiwagen) sicherten sich je eine silberne Medaille. Gefreiter Seeger, der auf NSU-Solo- maschine teilnahm, errang eine eiserne Medaille.
Die Fahrer unserer Wehrmacht schnitten also
eine kurze Ansprache. Er
erinnerte daran, daß auch der Kanuverband nunmehr in der Front des Reichsbundes für Leibesübungen stehe. Unter der Flagge des Kanuverbandes sei wertvolle Arbeit im Dienste der Volksertüchtigung geleistet worden, unter der neuen Flage des Reichsbundes für Leibesübungen würden die Paddler ebenso einsatzbereit sein, wie sie es bisher gewesen sind. Mit dem Gelöbnis der Treue zur neuen Fahne, bekräftigt mit einem dreifachen „Sieg- Heil!" auf den Führer Adolf Hitler, schloß der Vereinsführer seine kurze Ansprache.
Anschließend starteten die Boote der Gießener
Auf allen Bootsplätzen herrschte, trotz 1
100 Meter: 1. Jung (1900) 12 Sek., 2. Kilo (1900) 12 Sek., 3. Kley (VfB.-Reichsbahn) 12 Sek. Mil kaum merklichen Unterschieden passierten die drei Ersten das Ziel. Noch etwas weiche Bahn und Gegenwind ließen bessere Zeiten nicht zu.
800Meter: 1. Bepperling (1900) 2:04,2 Min.; 2. Peters (1900) 2:07.5 Min.; 3. Pfaff (VfB.- Reichsbahn) 2:13 Min.
15 0 0 Meter: 1. Erw. Neidel (To. Heuchelheim) 4:24.8 Min.; 2. Dürrkopp (1900) 4:30.4 Min.; 3. Jmmel (1900) 4:43 Min.
5000 Meter: 1. Hans Neidel (Tv. Heuchelheim) 16:36.4 Min., 2. Pfaff (VfB.-Reichsbahn) 17:47 Min.
Weitsprung: 1. Jung (1900) 6,15 Meter; 2. Kley (VfB.-Reichsbahn) 5,91 Meter; 3. Viehl (Tv. 1883 Lollar) 5,91 Meter.
Hochsprung: 1. Jung (1900) 1,58 Meter; 2. Kley (VfB.-Reichsbahn) 1,55 Meter; 3. Lepper (To. Alten-Buseck) 1,55 Meter.
Kugel st oßen: 1. Luh (VfB.-Reichsbahn) 14,88 Meter; 2. Kilo (1900) 13,23 Meter.
Diskuswerfen: 1. Kilo (1900) 40,45 Meter; 2. Luh (VfB.-Reichsbahn) 39,40 Meter; 3. Bepperling (1900) 30,44 Meter.
Speerwerfen: 1. Dr. Hopfenmüller 42,02 Meter; 2. Jung (1900) 40,32 Meter; 3. Erw. Neidel (Tv. Heuchelheim) 37,34 Meter.
VfB.-Reichsbahn Gießen.
Auch Germania Frankfurt mit 2:1 geschlagen.
Von allen Frankfurter Mannschaften, die wir bis jetzt hier gesehen haben, hinterließen die Germanen den besten Eindruck. Sie führten zeitweise ein fehlerfreies Kombinationsspiel vor und es war erstaunlich, wie die ganze Mannschaft eingespielt war. Fast jeder Spieler von ihnen hatte an Schnelligkeit und Körperbeherrschung den Hiesigen etwas voraus. Ihr Tormann spielte fehlerlos, an den zwei Erfolgen der Gießener war für ihn nichts zu halten. In der Verteidigung überragte der linke seinen Partner, die Läuferreihe zeigte ausgeglichenes Können. Im Sturm waren die Flügel die treibenden Kräfte. Der Jnnensturm ließ wohl im Zusammenspiel nichts zu wünschen übrig, man vermißte aber auch hier die nötige Schußkraft. Demgegenüber waren die Gießener zeitweise nicht in der Form, in der wir sie in den letzten Spielen gesehen haben. Balsers mangelnde Fangtechnik zeigte sich öfters besonders kraß. In der Verteidigung war Leutheuser II, wie gewohnt, sicher. Leutheüser I hatte einen schwachen Anfang, konnte aber im Laufe des Spieles feine gewohnte Form erreichen. In der Läuferreihe war es neben Knaus besonders Hauptfeld, der immer wieder durch weite Schläge den Sturm nach vorn warf. Leider bildete der Sturm bis zur Halbzeit keine Einheit.
Die Frankfurter hatten Anstoß, der jedoch sofort von Lehrmund abgefangen wurde. Einen Freistoß für die Gießener schoß Lehrmund in aussichtsreicher Stellung daneben. Als Anthes verkehrt sprang und sich selbst verletzte, gelang es den Frankfurtern, eine Feldüberlegenheit zu erringen. Ein Flankenlauf ihres Rechtsaußen: seine Flanke kam zu dem freistehenden Linksaußen, der, für Balser unhaltbar, in die rechte untere Ecke schoß. Die Gäste hatten damit eine verdiente Führung errungen. Weiter waren sie im Angriff, ihr Linksaußen vergab kurz hintereinander zwei sichere Torgelegenheiten. Verschiedene Ecken brachten jedoch nichts ein. Bei Halbzeit waren die Aussichten der Hiesigen für die zweite Spielhälfte nicht aussichtsreich. Es kam jedoch anders. Die VfBer hatten Seuling in die Mannschaft genommen, eine Maßnahme, die sich bewährte. Sie konnten das Spiel jetzt wieder offen gestalten, es wollte ihnen aber zuerst nichts gelingen. Hierdurch entmutigt, schien es so, als wollte die Mannschaft auseinanderfallen. Aber gerade in dieser Krise war es der linke Flügel der Hiesigen, der sich gut durchsetzte. Ein Linienspiel von ihm und Lehrmund flankte auf die Torecke, Fehling erreichte den Ball mit dem Kopf, aber der Frankfurter Verteidiger, auf der Torlinie stehend, konnte den Ball zur Ecke köpfen. Diese wurde abgewehrt. Sofort waren die Gießener wieder im Angriff und Lehrmund nahm im Lauf eine Flanke Fehlings mit dem Kopf und den von der Latte abfpringenben Ball konnte Seu- lig zum Ausgleich verwandeln. Kurze Zeit später
waren noch vertreten England, Frankreich, Holland, Norwegen, Oesterreich, die Schweiz und die Tschechoslowakei. Veranstaltet wurde das Turnier vom Internationalen Amateur-Tanz-Verband von Europa in Gemeinschaft mit dem Reichsverband zur Pflege des Gesellschaftstanzes und der Kurverwaltung Wiesbaden. Das englische Meisterpaar Herr Wells und Fräulein S i s s o n s (London) hatte, wie schon so oft in den letzten Jahren, auch bei diesem stark besetzten Turnier keine Gegner zu fürchten. Das Paar wurde mit beträchtlichem Punktvorsprung Europameister vor Herrn L o t t e r s b e r g e r - Frl. B ö s s e l (München), sowie den Paaren Novotny-Romlerova (Prag) und Blumberg-Kewel (Köln).
Großfeuer im Schwarzwald.
In der unweit von Schönau (Schwarzwald) gelegenen Ortschaft Tunau brach aus noch nicht ge-. Härter Ursache Feuer aus, dem innerhalb kurzer Zeit trotz angestrengter Bemühungen der Feuerwehr vier Doppel- und vier Einfamilien-Wohnhäu- ser zum Opfer fielen, darunter das Wirtshaus „Zur Tanne" sowie das Schulhaus. Bei den in Schutt und Asche gelegten Bauernhöfen handelt es sich durchweg um schöne Bauernwirtschaften. Zwölf Familien und der Lehrer der Gemeinde — über 80 Personen — wurden obdachlos. Don den Hauseinrichtungen konnte so gut wie nichts gerettet werden; dagegen gelang es, sämtliches Großvieh in Sicherheit zu bringen.
Ein guter Fang der Zollfahndungsstelle Köln.
Der Zollfahndungsstelle Köln gelang es, in Zusammenarbeit mit dem Bezirkskommissariat eine Schmugglerzentrale an der Westgrenze auszuheben. Bei dem Anführer der berüchtigten Schmugglerbande handelt es sich um einen 32jahri- gen arbeitsscheuen Burschen aus Hallenschlag in der Eifel, den seine häufig geglückten Schmuggelunternehmen so kühn gemacht hatten, daß er in letzter Zeit den Schmuggel mit Kraftwagen auf Nebenwegen über die Grenze betrieb, wobei Ladungen bis zu 14 Zentner eingeschwärzt wurden. Dieser Großschmuggler und Devisenschieber hielt sich selbst im Hintergrund und ließ die mit Lebensgefahr verbundenen Fahrten durch junge Leute ausführen. Nunmehr gelang es, ihn in mehreren Fällen als den Urheber der Schmuggelunternehmen und Eigentümer der Ware, die meist aus Tabak, Kaffee und Schmalz bestand, zu Überführen. Nebenher betrieb er auch den Schmuggel mit Silbergeld. Nicht selten wurden die Beträge in Handtaschen Don ’ jungen Mädchen versteckt, die er zu Spazierfahrten an die Grenze einlud. Ein größerer Kreis von Helfern und Abnehmern des Schmuggel- gutes ist bereits ermittelt. Fünf Personen, darum ter der Haupttäter, befinden sich in Haft.
Großer Erfolg der Internationalen Hundeausstellung in Köln.
Der 3. Reichssieger-Ausstellung des Reichsver- bandes für das deutsche Hundewesen in Köln war ein großer Erfolg beschieden. Im Zuchtgruppenwettstreit waren fast alle bekannten Zwin- ger mit ausgesuchtem Material in allen Rassen vertreten. Bei der Beurteilung der Spitzengruppen sicherten sich die Dachshunde v. d. Sauhatz den Ehrenpreis des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern. In der Gruppe der Gebrauchshunde wurde in der Abteilung „Diensthunde" die Schäferhundgruppe von Walburgitor Sieger und erhielt den Ehrenpreis des Reichskriegsministers. Im letzten Ausscheidungskampf um den Titel des besten Hundes der Ausstellung wurde der Bernhardiner Banjo v. d. Bärenau zum besten Hund der Ausstellung erklärt. Er gewann den großen Preis des Führers und Reichskanzlers.
350 000 Feslmeter Nutzholz vernichtet.
Die Verwüstungen in den Waldbeständen innerhalb des Regierungsbezirks Koblenz durch den starken Schnee sturm der vergangenen Tage erweisen sich als umfangreicher als zuerst angenommen wurde. Nach einer ungefähren Schätzung belauft sich der gesamte Windbruchschaden im Regierungsbezirk Koblenz auf rund 350 000 Festmeter Nutzholz. Hauptsächlich wurde Wipfelbruch festgestellt. Durch die starken Schneelasten wurden den Bäumen häufig die Kronen abgebrochen. Betroffen wurden meistens die Altersklassen von 20 bis 60 Jahren. Es wurden etwa 40 000 Bäume
Grotesker „SufKricg"
Über einem englischen Iußba»feld.
Beim Endspiel um den Pokal des englischen Fußballbundes im Stadion zu Wembley spielten sich ungewöhnliche Szenen ab.
Die Verwaltung des Stadions hatte von den großen englischen und amerikanischen Filmgesellschaften 2000 Pfund für die Berechtigung, das Spiel zu filmen, gefordert. Die Gesellschaften wollten aber nur 500 Pfund bezahlen und entschlossen sich zu außerordentlichen Maßnahmen. Sie mieteten vier 21utoairoflua3euae und aehn weitere Muickiinen
Handball um die Deutsche Meisterschast.
Gruppe 1: in Oppeln: Post Oppeln — Hinden- bura Bischofsburg 10:5 (3:2); in Leipzig: Mil. TSA. Leipzig — Berliner SV. 92 8:7 (4:4).
Gruppe 2: in Hannover: Post Hannover — MSV. Magdeburg 7:14 (3:7); in Stettin: KTV. Stettin — Oberalster Hamburg 6:15 (1:7).
Gruppe 3: in Fürth: Spogg. Fürth — To. Altenstadt 6:5 (2:3); in Minden: Hindenburg Minden — Tvg. Obermendig 10:4 (7:2).
Gruppe 4: in Darmstadt: Mil. SV. Darmstadt — SV. Waldhof 9:6 (5:3; in Kassel: Kurh. Kassel — Rasp. Mülheim 9:14 (5:10).
Handball imKreis Lahn-DittlGanXII)
Wlv. I — Butzbach I 10:8.
Am gestrigen Sonntag standen sich in Butzbach die 1. Mannschaft vom Mtv. Gießen und Tusp. Butzbach gegenüber. Die Gießener konnten sich einen 10:8-Sieg sichern. Die Jugendmannschaften beider Vereine hatten ebenfalls eine Begegnung ausgemacht. Das Spiel endete 10:12 für die Gastgeber. (Wir berichten noch darüber.)
Leistungsproben der Gießener Trainingsgemeinschast.
Die gestern auf dem 1900-Sportplatz abgehaltenen Prüfungswettkämpfe der Gießener Trainingsgemeinschaft zeitigten Leistungen unterschiedlicher Natur. Wenn neben ansprechenden Ergebnissen schwächere Leistungen zu registrieren waren, so lag das einmal an der noch recht frühen Saison, zum anderen aber auch an dem Umstand, daß eine Anzahl guter Könner durch Versetzungen usw. der Gießener Leichtathletikgemeinde verloren gegangen sind. Als am weitesten fortgeschritten erwies sich
Lichtkegel entgegenwerfen sollten. Außerdem erhielten 200 Mann den Auftrag, sich unter die geroalti- gen Zuschauermengen zu verteilen, um zu verhindern, daß sich Kameraleute der Filmgesellschaften trotz des Verbotes in das Stadion schmuggelten. Weitere 100 Personen bemühten sich mit Feldstechern, Uebertreter des Filmoerbotes ausfindig zu machen. Daß die Abwehrmaßnahmen der Stadion- behörden an Gründlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen, geht aus dem Appell an die Zuschauermassen hervor, jeden Kameramann gegen Auszahlung von einem Pfund Sterling zur Strecke zu bringen. Wahrscheinlich werden trotz alledem die Filmgesellschaften das Rennen machen, wenn ihre Spekulation auf die Neugier der breiten Massen, die sicher sehr mangelhaften Luftaufnahmen in der Wochenschau zu sehen, richtig ist.
Die Beisetzung des verunglückten Wolfgang Nowack.
Auf dem Luisenfriedhof im Berliner Westend erfolgte die Beisetzung des 7jährigen Wolfgang N o - w a cf, der nach der Truppenparade am 20. April in Charlottenburg in feiner Begeisterung für unsere Wehrmacht das Opfer eines unseligen Unglücksfalles geworden war. Die Friedhofskapelle konnte kaum alle aufnehmen, die Anteil nahmen an dem Tode des Jungen. Neben den fchmerzge- beugten Eltern, die ihr einziges Kind zu Grabe trugen, fah man Vertreter der Parteigliederungen, des Staates und der Wehrmacht. Eine Abordnung der Reichsjugendführung trug den aus Heckenrosen und Lorbeer zusammengesetzten herrlichen Kranz des Führers. Nach der Trauerrede wurde der Sarg durch ein langes Spalier von Abordnungen des Jungvolks und der HI., der Jungmädelschaft und des BDM. zur Gruft getragen.
Internationales Tanzturnier in Wiesbaden.
Zu dem Wiesbadener Tanzturnier um die Euro pamei ft erschaff im Gesellschaftstanz hatten acht Nationen ihre besten Tanzpaare entsandt. Außer Deutschland, für das ein nord-, ein west- und ein süddeutsches Paar starteten.
Tag des Kanusports - Anpaddeln in Gießen
Gestern eröffneten alle Kanuvereine im Reichsbund für Leibesübungen die Paddelfaifon 1936.
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