Ausgabe 
27.4.1936
 
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Dor dem Start zur Odenwaldfahrt. (Aufnahme: Neuner, Gieß. Anz.)

Gießener Paddler startbereit! (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)

Aus aller Welt.

kontinental-Reifen

sanglich wenig erscheinenden reges Leben.

Frühe wurden

des an­freundlich Wetters In aller auch bei

Em Motorrad,zu zweit bestiegen, Macht sicher doppeltes Vergnügen!

auch in diesem Wettbewerb wieder ausgezeichnet ab. Oberschirrmeister Frey legte die 180 Kilo­meter lange und schwierige Strecke, für die eine Zeit von vier Stunden als Fahrzeit gebracht wer­den konnte, in etwa drei Stunden zurück und sicherte sich damit vor seinen Konkurrenten einen beachtlichen Vorsprung. Die Straßen waren teils gut und teils schlecht. Das Wetter war der Ver-

Paddlergilde 18 Einer bzw. Zweier und ein Zehnerkanadier zur traditionellen Auffahrt nach der Badenburg. Nachdem man dort eine unterhalt­same Stunde verbracht hatte und nachdem etliche Kameraden vor vielen Zuschauern tollkühne Wehr­fahrten unternommen hatten, machte man sich wie­der auf dem Heimweg. Für dasHilfswerk Mutter und Kind" wurde eine Sammlung durchgeführt, die ein gutes Ergebnis zeitigte. Am Abend traf man sich zu einem kameradschaftlichen Beisammensein in der Puloermühle.

Der Engelberger Riesen-Slalom in der Schweiz, zu dem auch die Deutschen Christel und Rudi Cranz und der Norweger Birger Ruud gemeldet waren, ist wegen der unsicheren Wetter­lage um eine Woche verschoben worden.

Aeue Erfolge der Kraftfahrer der Gießener Wehrmacht

um von der Luft aus ihre bereits in allen Licht­spielhäusern angekündigten Aufnahmen für ihre Wochenschau herzustellen.

Der von der Leitung des Stadions angerufene Luftfahrtminister Lord Swinton hatte es abge­lehnt, sich in diesenFilmkrieg" einzumengen und beschränkte sich auf den Erlaß bestimmter Sicher­heitsoorschriften für das Ueberfliegen des Spiel­feldes. Auch die Leitung des Wembley-Stadions war nicht untätig geblieben. Um die Aufnahmen aus der Luft so schwierig wie möglich zu machen, wurden 20 Scheinwerfer aufgestellt, die jedem

anstaltung sehr günstig. Die Fahrt führte durch die schönsten Landschaften des Odenwaldes, brachte aber verschiedene schwere Prüfungen. Für die Fahrer unserer Wehrmacht war die Fahrt um so schwie­riger, als sie die ganze Landschaft kaum kannten und erst kurz vor Antritt der Fahrt den Kurs zur Kenntnis bekamen.

konnte Fehling eine Flanke von Szponik unhaltbar einköpfen. Jetzt stellten die Frankfurter um, ihr linker Verteidiger ging in den Sturm und durch diese Umstellung wurden sie bedeutend gefährlicher. Angriff aus Angriff rollte gegen das Gießener Tor, aber immer im letzten Moment konnte ein Gießener durch energisches Eingreifen schon greifbare Erfolge der Frankfurter verhindern. Beim Schlußpfiff hat­ten die Hiesigen einen glücklichen Sieg errungen, denn auf Grund ihrer Spielweise hatte man den Gästen ein Unentschieden gegönnt.

VfB.-R. III Schiedsrichter-Kameradschaft 4:2.

In der ersten Halbzeit lieferten die Schiedsrichter den VfB.-Rern ein gleichwertiges Spiel. Sie muß­ten jedoch in der zweiten Halbzeit die spielerische Ueberlegenheit der VfB.-Rer anerkennen und wur­den verdient in dieser Höhe geschlagen.

VfB.-R. Alte Herren Schiedsrichter-Kamerad­schaft II 1:1.

Beide Mannschaften traten nicht vollzählig an. Sie lieferten sich einen Kampf, der die Alten Herren

gestern Luh (VfB.-Reichsbahn), aber auch 1900er Kilo, Bepperling und Jung konnten fallen. Hans Neidel lief sein Rennen, ohne aus Herausgehen zu müssen.

Ergebnisse:

des VfB.-R. im Vorteil sah. Aus einen Eckball, den der Rechtsaußen einschoß, führten sie bis zur Halb­zeit 1:0. In der zweiten Halbzeit machte sich bei ihnen aber gegenüber den jüngeren Schiedsrichtern Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Die Schieds­richter erzielten den Ausgleich.

Kurze (Dportnoiizen.

Englischer Pokalsieger wurde am Samstag vor 93 000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion Arsenal London mir 1:0 (0:0) gegen Sheffield United. Der entscheidende Treffer fiel in der 29. Minute der zweiten Halbzeit durch den Arsenal-Mittelstürmer Drake. Arsenal ist zum zweiten Male in den Besitz des wertvollen Pokals gekommen.

der GießenerPadd- l e r g i l d e die Boote auf- gebaut, soweit sie nicht schon startfertig in den Bootshäusernlagen. Mor­gens wurde ein letztes Mal die Flagge des Deutschen Kanuverbandes gehißt. Um 14 Uhr fan­den sich dann die Paddler wieder auf ihrem idylli­schen Bootsplatz an der Lahn ein, legten die Boote sauber ausgerichtet start­bereit auf die Wiese, tra­ten mit ihren Paddeln an und der Vereinsführer Wellhausen hielt

die

Am gestrigen Sonntag nahmen Angehörige der Gießener Wehrmacht (Panzerabwehr) an einer Zuverlässigkeitsfahrt im Odenwald teil. Gegen stärkste Konkurrenz auch aus anderen Truppen­teilen der Wehrmacht, aus den Kreisen des NSKK. und des DDAC. konnten sie sich wiederum glänzend behaupten. Ober­schirrmeister Frey und Gefreiter Weiß (beide auf Zündapp mit Seiten­wagen) konnten je eine Goldene Medaille errin­gen, Leutnant Kahl (auf Adler-Kübelsitz) und Ge­freiter Weiß (Zündapp mit Beiwagen) sicherten sich je eine silberne Medaille. Gefreiter See­ger, der auf NSU-Solo- maschine teilnahm, er­rang eine eiserne Me­daille.

Die Fahrer unserer Wehrmacht schnitten also

eine kurze Ansprache. Er

erinnerte daran, daß auch der Kanuverband nun­mehr in der Front des Reichsbundes für Leibes­übungen stehe. Unter der Flagge des Kanuver­bandes sei wertvolle Arbeit im Dienste der Volks­ertüchtigung geleistet worden, unter der neuen Flage des Reichsbundes für Leibesübungen würden die Paddler ebenso einsatzbereit sein, wie sie es bis­her gewesen sind. Mit dem Gelöbnis der Treue zur neuen Fahne, bekräftigt mit einem dreifachenSieg- Heil!" auf den Führer Adolf Hitler, schloß der Vereinsführer seine kurze Ansprache.

Anschließend starteten die Boote der Gießener

Auf allen Bootsplätzen herrschte, trotz 1

100 Meter: 1. Jung (1900) 12 Sek., 2. Kilo (1900) 12 Sek., 3. Kley (VfB.-Reichsbahn) 12 Sek. Mil kaum merklichen Unterschieden passierten die drei Ersten das Ziel. Noch etwas weiche Bahn und Gegenwind ließen bessere Zeiten nicht zu.

800Meter: 1. Bepperling (1900) 2:04,2 Min.; 2. Peters (1900) 2:07.5 Min.; 3. Pfaff (VfB.- Reichsbahn) 2:13 Min.

15 0 0 Meter: 1. Erw. Neidel (To. Heuchel­heim) 4:24.8 Min.; 2. Dürrkopp (1900) 4:30.4 Min.; 3. Jmmel (1900) 4:43 Min.

5000 Meter: 1. Hans Neidel (Tv. Heuchel­heim) 16:36.4 Min., 2. Pfaff (VfB.-Reichsbahn) 17:47 Min.

Weitsprung: 1. Jung (1900) 6,15 Meter; 2. Kley (VfB.-Reichsbahn) 5,91 Meter; 3. Viehl (Tv. 1883 Lollar) 5,91 Meter.

Hochsprung: 1. Jung (1900) 1,58 Meter; 2. Kley (VfB.-Reichsbahn) 1,55 Meter; 3. Lepper (To. Alten-Buseck) 1,55 Meter.

Kugel st oßen: 1. Luh (VfB.-Reichsbahn) 14,88 Meter; 2. Kilo (1900) 13,23 Meter.

Diskuswerfen: 1. Kilo (1900) 40,45 Meter; 2. Luh (VfB.-Reichsbahn) 39,40 Meter; 3. Bep­perling (1900) 30,44 Meter.

Speerwerfen: 1. Dr. Hopfenmüller 42,02 Meter; 2. Jung (1900) 40,32 Meter; 3. Erw. Nei­del (Tv. Heuchelheim) 37,34 Meter.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Auch Germania Frankfurt mit 2:1 geschlagen.

Von allen Frankfurter Mannschaften, die wir bis jetzt hier gesehen haben, hinterließen die Germanen den besten Eindruck. Sie führten zeitweise ein fehlerfreies Kombinationsspiel vor und es war er­staunlich, wie die ganze Mannschaft eingespielt war. Fast jeder Spieler von ihnen hatte an Schnellig­keit und Körperbeherrschung den Hiesigen etwas voraus. Ihr Tormann spielte fehlerlos, an den zwei Erfolgen der Gießener war für ihn nichts zu hal­ten. In der Verteidigung überragte der linke seinen Partner, die Läuferreihe zeigte ausgeglichenes Können. Im Sturm waren die Flügel die treiben­den Kräfte. Der Jnnensturm ließ wohl im Zu­sammenspiel nichts zu wünschen übrig, man ver­mißte aber auch hier die nötige Schußkraft. Dem­gegenüber waren die Gießener zeitweise nicht in der Form, in der wir sie in den letzten Spielen gesehen haben. Balsers mangelnde Fangtechnik zeigte sich öfters besonders kraß. In der Verteidigung war Leutheuser II, wie gewohnt, sicher. Leutheüser I hatte einen schwachen Anfang, konnte aber im Laufe des Spieles feine gewohnte Form erreichen. In der Läuferreihe war es neben Knaus besonders Hauptfeld, der immer wieder durch weite Schläge den Sturm nach vorn warf. Leider bildete der Sturm bis zur Halbzeit keine Einheit.

Die Frankfurter hatten Anstoß, der jedoch sofort von Lehrmund abgefangen wurde. Einen Freistoß für die Gießener schoß Lehrmund in aussichtsreicher Stellung daneben. Als Anthes verkehrt sprang und sich selbst verletzte, gelang es den Frankfurtern, eine Feldüberlegenheit zu erringen. Ein Flankenlauf ihres Rechtsaußen: seine Flanke kam zu dem frei­stehenden Linksaußen, der, für Balser unhaltbar, in die rechte untere Ecke schoß. Die Gäste hatten damit eine verdiente Führung errungen. Weiter waren sie im Angriff, ihr Linksaußen vergab kurz hintereinander zwei sichere Torgelegenheiten. Ver­schiedene Ecken brachten jedoch nichts ein. Bei Halb­zeit waren die Aussichten der Hiesigen für die zweite Spielhälfte nicht aussichtsreich. Es kam jedoch an­ders. Die VfBer hatten Seuling in die Mannschaft genommen, eine Maßnahme, die sich bewährte. Sie konnten das Spiel jetzt wieder offen gestalten, es wollte ihnen aber zuerst nichts gelingen. Hierdurch entmutigt, schien es so, als wollte die Mannschaft auseinanderfallen. Aber gerade in dieser Krise war es der linke Flügel der Hiesigen, der sich gut durch­setzte. Ein Linienspiel von ihm und Lehrmund flankte auf die Torecke, Fehling erreichte den Ball mit dem Kopf, aber der Frankfurter Verteidiger, auf der Torlinie stehend, konnte den Ball zur Ecke köpfen. Diese wurde abgewehrt. Sofort waren die Gießener wieder im Angriff und Lehrmund nahm im Lauf eine Flanke Fehlings mit dem Kopf und den von der Latte abfpringenben Ball konnte Seu- lig zum Ausgleich verwandeln. Kurze Zeit später

waren noch vertreten England, Frankreich, Hol­land, Norwegen, Oesterreich, die Schweiz und die Tschechoslowakei. Veranstaltet wurde das Turnier vom Internationalen Amateur-Tanz-Verband von Europa in Gemeinschaft mit dem Reichsverband zur Pflege des Gesellschaftstanzes und der Kurver­waltung Wiesbaden. Das englische Meisterpaar Herr Wells und Fräulein S i s s o n s (London) hatte, wie schon so oft in den letzten Jahren, auch bei diesem stark besetzten Turnier keine Gegner zu fürchten. Das Paar wurde mit beträchtlichem Punktvorsprung Europameister vor Herrn L o t t e r s b e r g e r - Frl. B ö s s e l (München), so­wie den Paaren Novotny-Romlerova (Prag) und Blumberg-Kewel (Köln).

Großfeuer im Schwarzwald.

In der unweit von Schönau (Schwarzwald) ge­legenen Ortschaft Tunau brach aus noch nicht ge-. Härter Ursache Feuer aus, dem innerhalb kurzer Zeit trotz angestrengter Bemühungen der Feuer­wehr vier Doppel- und vier Einfamilien-Wohnhäu- ser zum Opfer fielen, darunter das Wirtshaus Zur Tanne" sowie das Schulhaus. Bei den in Schutt und Asche gelegten Bauernhöfen handelt es sich durchweg um schöne Bauernwirtschaften. Zwölf Familien und der Lehrer der Gemeinde über 80 Personen wurden obdachlos. Don den Haus­einrichtungen konnte so gut wie nichts gerettet werden; dagegen gelang es, sämtliches Großvieh in Sicherheit zu bringen.

Ein guter Fang der Zollfahndungsstelle Köln.

Der Zollfahndungsstelle Köln gelang es, in Zu­sammenarbeit mit dem Bezirkskommissariat eine Schmugglerzentrale an der Westgrenze aus­zuheben. Bei dem Anführer der berüchtigten Schmugglerbande handelt es sich um einen 32jahri- gen arbeitsscheuen Burschen aus Hallenschlag in der Eifel, den seine häufig geglückten Schmuggel­unternehmen so kühn gemacht hatten, daß er in letzter Zeit den Schmuggel mit Kraftwagen auf Nebenwegen über die Grenze betrieb, wobei La­dungen bis zu 14 Zentner eingeschwärzt wurden. Dieser Großschmuggler und Devisenschieber hielt sich selbst im Hintergrund und ließ die mit Lebens­gefahr verbundenen Fahrten durch junge Leute ausführen. Nunmehr gelang es, ihn in mehreren Fällen als den Urheber der Schmuggelunterneh­men und Eigentümer der Ware, die meist aus Ta­bak, Kaffee und Schmalz bestand, zu Überführen. Nebenher betrieb er auch den Schmuggel mit Sil­bergeld. Nicht selten wurden die Beträge in Hand­taschen Don jungen Mädchen versteckt, die er zu Spazierfahrten an die Grenze einlud. Ein größerer Kreis von Helfern und Abnehmern des Schmuggel- gutes ist bereits ermittelt. Fünf Personen, darum ter der Haupttäter, befinden sich in Haft.

Großer Erfolg der Internationalen Hundeausstellung in Köln.

Der 3. Reichssieger-Ausstellung des Reichsver- bandes für das deutsche Hundewesen in Köln war ein großer Erfolg beschieden. Im Zucht­gruppenwettstreit waren fast alle bekannten Zwin- ger mit ausgesuchtem Material in allen Rassen ver­treten. Bei der Beurteilung der Spitzengruppen sicherten sich die Dachshunde v. d. Sauhatz den Ehrenpreis des Reichs- und Preußischen Ministers des Innern. In der Gruppe der Gebrauchshunde wurde in der AbteilungDiensthunde" die Schäfer­hundgruppe von Walburgitor Sieger und erhielt den Ehrenpreis des Reichskriegsministers. Im letz­ten Ausscheidungskampf um den Titel des besten Hundes der Ausstellung wurde der Bernhardiner Banjo v. d. Bärenau zum besten Hund der Aus­stellung erklärt. Er gewann den großen Preis des Führers und Reichskanzlers.

350 000 Feslmeter Nutzholz vernichtet.

Die Verwüstungen in den Waldbeständen inner­halb des Regierungsbezirks Koblenz durch den starken Schnee sturm der vergangenen Tage er­weisen sich als umfangreicher als zuerst angenom­men wurde. Nach einer ungefähren Schätzung be­lauft sich der gesamte Windbruchschaden im Regierungsbezirk Koblenz auf rund 350 000 Fest­meter Nutzholz. Hauptsächlich wurde Wipfelbruch festgestellt. Durch die starken Schneelasten wurden den Bäumen häufig die Kronen abgebrochen. Be­troffen wurden meistens die Altersklassen von 20 bis 60 Jahren. Es wurden etwa 40 000 Bäume

GroteskerSufKricg"

Über einem englischen Iußba»feld.

Beim Endspiel um den Pokal des englischen Fuß­ballbundes im Stadion zu Wembley spielten sich ungewöhnliche Szenen ab.

Die Verwaltung des Stadions hatte von den großen englischen und amerikanischen Filmgesell­schaften 2000 Pfund für die Berechtigung, das Spiel zu filmen, gefordert. Die Gesellschaften woll­ten aber nur 500 Pfund bezahlen und entschlossen sich zu außerordentlichen Maßnahmen. Sie mieteten vier 21utoairoflua3euae und aehn weitere Muickiinen

Handball um die Deutsche Meisterschast.

Gruppe 1: in Oppeln: Post Oppeln Hinden- bura Bischofsburg 10:5 (3:2); in Leipzig: Mil. TSA. Leipzig Berliner SV. 92 8:7 (4:4).

Gruppe 2: in Hannover: Post Hannover MSV. Magdeburg 7:14 (3:7); in Stettin: KTV. Stettin Oberalster Hamburg 6:15 (1:7).

Gruppe 3: in Fürth: Spogg. Fürth To. Altenstadt 6:5 (2:3); in Minden: Hindenburg Min­den Tvg. Obermendig 10:4 (7:2).

Gruppe 4: in Darmstadt: Mil. SV. Darm­stadt SV. Waldhof 9:6 (5:3; in Kassel: Kurh. Kassel Rasp. Mülheim 9:14 (5:10).

Handball imKreis Lahn-DittlGanXII)

Wlv. I Butzbach I 10:8.

Am gestrigen Sonntag standen sich in Butzbach die 1. Mannschaft vom Mtv. Gießen und Tusp. Butzbach gegenüber. Die Gießener konnten sich einen 10:8-Sieg sichern. Die Jugendmannschaften beider Vereine hatten ebenfalls eine Begegnung ausge­macht. Das Spiel endete 10:12 für die Gastgeber. (Wir berichten noch darüber.)

Leistungsproben der Gießener Trainingsgemeinschast.

Die gestern auf dem 1900-Sportplatz abgehaltenen Prüfungswettkämpfe der Gießener Trainingsge­meinschaft zeitigten Leistungen unterschiedlicher Na­tur. Wenn neben ansprechenden Ergebnissen schwächere Leistungen zu registrieren waren, so lag das einmal an der noch recht frühen Saison, zum anderen aber auch an dem Umstand, daß eine Anzahl guter Könner durch Versetzungen usw. der Gießener Leichtathletikgemeinde verloren gegangen sind. Als am weitesten fortgeschritten erwies sich

Lichtkegel entgegenwerfen sollten. Außerdem erhiel­ten 200 Mann den Auftrag, sich unter die geroalti- gen Zuschauermengen zu verteilen, um zu verhin­dern, daß sich Kameraleute der Filmgesellschaften trotz des Verbotes in das Stadion schmuggelten. Weitere 100 Personen bemühten sich mit Feld­stechern, Uebertreter des Filmoerbotes ausfindig zu machen. Daß die Abwehrmaßnahmen der Stadion- behörden an Gründlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen, geht aus dem Appell an die Zuschauer­massen hervor, jeden Kameramann gegen Auszah­lung von einem Pfund Sterling zur Strecke zu bringen. Wahrscheinlich werden trotz alledem die Filmgesellschaften das Rennen machen, wenn ihre Spekulation auf die Neugier der breiten Massen, die sicher sehr mangelhaften Luftaufnahmen in der Wochenschau zu sehen, richtig ist.

Die Beisetzung des verunglückten Wolfgang Nowack.

Auf dem Luisenfriedhof im Berliner Westend er­folgte die Beisetzung des 7jährigen Wolfgang N o - w a cf, der nach der Truppenparade am 20. April in Charlottenburg in feiner Begeisterung für un­sere Wehrmacht das Opfer eines unseligen Un­glücksfalles geworden war. Die Friedhofskapelle konnte kaum alle aufnehmen, die Anteil nahmen an dem Tode des Jungen. Neben den fchmerzge- beugten Eltern, die ihr einziges Kind zu Grabe trugen, fah man Vertreter der Parteigliederungen, des Staates und der Wehrmacht. Eine Abordnung der Reichsjugendführung trug den aus Heckenrosen und Lorbeer zusammengesetzten herrlichen Kranz des Führers. Nach der Trauerrede wurde der Sarg durch ein langes Spalier von Abordnungen des Jungvolks und der HI., der Jungmädelschaft und des BDM. zur Gruft getragen.

Internationales Tanzturnier in Wiesbaden.

Zu dem Wiesbadener Tanzturnier um die Euro pamei ft erschaff im Gesellschafts­tanz hatten acht Nationen ihre besten Tanzpaare entsandt. Außer Deutschland, für das ein nord-, ein west- und ein süddeutsches Paar starteten.

Tag des Kanusports - Anpaddeln in Gießen

Gestern eröffneten alle Kanuvereine im Reichs­bund für Leibesübungen die Paddelfaifon 1936.

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