Ausgabe 
27.3.1936
 
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rorbert die ganze deutsche Jugend. Sie soll der Träger Les neuen Reiches sein. Die deutsche Jugend ist o>

tticht in einer t Blatte die n der Stadt Gemarkungen.

Oberhessen.

Immer neue Arbeitsplätze.

Stabt Lich', m Schützen­herzlich ein*

** D i e Militärversorgungsgebühr' nisse für April werden beim Postamt 1 (Bahnhofstraße) am 2 8. März ausgezahlt.

*^Sonntagsrückfahrk<lrtenzurFrüh- jahrsmesse in Frankfurt a. M. vom 29. bis 31. März 1936 werden auch im Bahnhof Gießen ausgegeben. Die Karten gelten vom 28. März, 0 Uhr bis 1. April, 24 Uhr (spätester Antritt der Rück' fahrt). Zur Rückfahrt sind die Karten nur nach Ab­stempelung durch die Messeleitung gültig.

** Die Gebühr f ü r Postwurfsendun' gen bis 20 Gramm beträgt vom 1. Juli ab IV-Pf. (bis dahin 1 Pf.). Maßgebend für die Anwendung des neuen Gebührensatzes ist der Tag der Einlie- ferung der Sendungen.

** Ostergrußtelegramme nach lieber» f e e. Zum bevorstehenden Osterfest werden vom 6. bis 13. April im Verkehr zwischen Deutschland und einigen Ueberseeländern, sowie mit Schiffen in See über die Küstenfunkstellen der Vereinigten Staaten von Amerika Ostergrußtelegramme zu er­mäßigter Gebühr über die deutschen Funk- und Kabelwege zugelassen. Weitere Auskunft erteilen die Telegramm-Annahmestellen.

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* Nidda, 26. März. In der Umgebung . Nidda sind gegenwärtig umfangreiche M e -

Adolf Hitler

-er Wächter -es internationalen Friedens

Oer Sonderberichterstatter der, Daily Maist Wardprire, London, 2.31otxi933: Hitler hat eine Stellung gewonnen, die in der Geschichte Deutschlands einzig­artig ist. ($r hat Äismarck übertroffen. Was die Absichten des Führers selbst gegenüber dem übrigen Europa betrifft, bin ich der Meinung, wir können uns darauf verlassen, daß Hitler ein Wächter des internationalen Friedens ist. Sein gegenwärtiges Ziel ist, die große Nation aufzubauen, die unter seiner Führung zu einem starken, geeinten Ganzen gewordey ist, frei von den kleinen Staats­grenzen, die bisher getrennte Untertanenpflichten innerhalb Deutschlands er­zeugt haben, raffenmäßig, einheitlich, sozialdiszipliniert und politisch gefestigt."

Wer den Frieden will, bekenne sich am 29. März zum Führer!

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Wochen enbzug am Sonntag, 19. April, nach Köln.

Unsere Wochenendfahrten haben im vorigen Jahre derartigen Anklang gefunden, daß wir uns entschlossen haben, auch in diesem Jahre wieder mehrere durchzuführen. Die erste Fahrt geht dieses Mal nach Köln, der Domstadt am Rhein. Diese Hansestadt, die drittgrößte Stadt Deutschlands, ist mit ihren 760 000 Einwohnern als große Handels­stadt der Hauptknotenpunkt des europäischen Eisen­bahn- und Flugzeugnetzes. Die Stadt besitzt den größten Nachtlandeflugplatz Europas. Der Kölner Dom, ein Meisterwerk gotischer Baukunst, wirb dem Besucher zu einem besonderen Erlebnis. Eine große

Schülerinnen und Schülern mitgab, fanden den Weg in die Herzen der jungen Leute. Sie werden sich nach Kräften bemühen, das Gelernte in die Tat umzusetzen, um ihr Teil beizutragen am gro­ßen deutschen Aufbauwerk. Unter dem Vorsitz des Schulleiters, Diplom-Handelslehrer H e y d e r, fan­den in diesen Tagen auch die Prüfungen der übri­gen abgehenden Klassen der Vogtschen Privat-Han- oelsschule statt.

Oie hessischen Schulmeisterschaften im Fußball und Handball.

Vor zahlreichen Zuschauern wurden in Darmstadt die Wettkämpfe um die Meisterschaft der hessischen Schulen im Fußball und Handball zum Abschluß gebracht. Die Veranstaltung wurde von Lehrspielen der Mädchen, wie Grenzball und Korbball, die für die Sommerspiele der Mädchen vorgesehen sind, so­wie von Fußschlagball der Knaben umrahmt. Es standen sich zunächst im Endspiel um die Fußball­meisterschaft gegenüber Gymnasium Bingen und Augustinerschule F r i e d b e r g. Die Rheinhessen, die bei der Pause 3:1 in Führung lagen, konnten sich dank eines besseren Zusammenspiels einen 5:1-Sieg sichern. Im Endspiel um die Handballmeisterschaft trafen die Aufbauschule Friedberg und die Oberrealschule Mainz zusammen. Hier siegten die Oberhessen mit 7:3 (3:1).

An Stelle des verhinderten Leiters der hessischen Schulabteilung, Ministerialrat Ringshausen, nahm Turnoberlehrer Klent die Siegerehrung vor, wobei er den sechs Endrundenteilnehmern die Plakette bzw. Hand- und Fußbälle als Ehrenpreise überreichte.

Arbeitsbuch und Landflucht.

Wer darf im Bergbau, im Bau- und Bauneben­gewerbe, sowie ähnlichen Betrieben ohne Zustim­mung des Arbeitsamtes nicht arbeiten? Alle die­jenigen, die am 17. Mai 1934 ober innerhalb brei Jahren zuvor wenigstens e i n Jahr in ber Lanb- wirtschaft einmal tätig waren.

Wer kann roieber ber Lanbwirtschaft zugeführt werben? Alle diejenigen, bie vom 1. Januar 1932 bis 1. April 1935 insgesamt zwei Jahre barin tätig waren.

Ausnahmen meist nur auf Grund amtsärztlichen, auf eigene Kosten zu beschaffenden Nachweises kör­perlicher Untüchtigkeit fijr weitere landwirtschaftliche Verwendung.

Von beiden Anordnungen betroffen sind also alle die Personen n i ch t, die erst nach dem 17. Mai 1934 landwirtschaftliche Arbeiten aufnahmen, oder noch aufnehmen werden. Betroffen find in der Regel fer­ner nicht Inhaber eines e i n jährigen Landhelfer­briefes.

Zweifelsfälle vom Arbeitsamt entscheiden lassen!

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liorationsarbeiten im Gange. Dabei hat sich die Möglichkeit ergeben, auch für arbeitslose Volksgenossen außerhalb des engeren Bezirks Ar­beit und Brot zu schaffen. Zu Den Arbeiten sind rund 100 Mann aus dem Kreise Alsfeld und wei­tere 100 Mann aus dem Ried herangezogen wor­den, die hier lohnende Beschäftigung finden.

Sitzung des Gießener Kreistags.

Am kommenden Dienstag, 31. März, 9 Uhr be­ginnend, findet im Sitzungssaale des Kreisamts zu Gießen die diesjährige ordentliche Sitzung des Kreistages des Kreises Gießen statt. Auf der Ta­gesordnung stehen folgende Punkte:

1. Prüfuna und Begutachtung der Rechnung der Kreiskasse uno des Verwaltungsrechenschaftsberichts des Kreisausfchuffes für 1934 Rj.

2. Voranschlag des Kreises Gießen für 1936 Rj. und in Verbindung damit Beschlußfassung über die Ausschlagssätze für die Kreisumlagen und die Kreis- fondergebäudesteuer für 1936 Rj.

3. Schaffung einer etatsmäßigen Jnfpektorenftelle bei dem Kreisfürsorgeamt (Jnhaberstelle).

4. Verschiedenes.

Jahreshauptversammlung der Spar­und Oarlehnskaffe Garbenteich.

* Garbenteich, 25. März. Die hiesige S p a r- und Darlehenskasse hatte für den Sonn­tagnachmittag ihre Mitglieder zur Jahreshaupt* Versammlung im GasthausZum grünen Baum' eingeladen. Die Anwesenheit von 90 v. H. der Mit- glieDer bekundete starkes Interesse der Mitgliedschaft an der Kasse. Der Präsident des Aufsichtsrates Ludwig Keßler eröffnete die Versammlung und übertrug deren Leitung dem Vorstandsmitglied Jakob Stumpf.

Direktor Kissel gab sodann den Geschäftsbe­richt für das abgelaufene Jahr, der von emsiger Arbeit des Vorstandes und einer guten Entwick­lung der Kasse Zeugnis ablegte. Rechner Lang kam sodann zur Vorlage der Bilanz und konnte mit nachfolgenden Zahlen die stetige Aufwärts­entwicklung der Kasse beweisen. Der Stand der Schulden am Anfang des Jahres betrug 18 500 Mark, dem am Ende des Jahres ein Bankgut­haben von 4400 Mark gegenüberstand. Die Spar­guthaben vermehrten sich um 15 000 Mark; der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahre um 77 000 Mark. Die Mitgliederzahl erhöhte sich um zwei und zeigt heute den Stand von 243, wovon etwa 25 v. H. auf die Nachbargemeinde Haufen entfallen. Schon feit dem 1. Januar 1935 beträgt der Solleinsatz bei laufender Rechnung und Hypo­theken nur noch 43A v. H. mit der Begründung nach nationalsozialistischem Grundsatz, keinen großen Reingewinn zu machen, dagegen den Kreditinan­spruchnehmenden möglichst billiges Geld zu be­schaffen und dem Sparer die höchstzulässigen Zin­sen zu gewähren. Der diesjährige Reingewinn von 522,18 Mark wird auf Vorschlag des Vorstandes wie folgt verteilt: 2 v. H. Dividende; der Rest wird je zur Hälfte zum Reservefonds und zur Betriebs­rücklage geschrieben. Die im Jahre 1932 gegründete Schulsparkasse weist durch stete uneigennützige Wer­bung der hiesigen Lehrer den schönen Betrag von 4288,77 Mark auf und hat sich somit als besonders segensreiche Einrichtung der Kasse erwiesen.

Nach der Bekanntgabe des Revisionsberichtes und nach der Feststellung einwandfreier Kaffenführung erfolgte Entlastung von Vorstand und Auffichts- rat. Das im 76. Lebensjahr stehende Vorstandsmit­glied Gilbert Schmidt legte in Anbetracht seines hohen Alters und gegenwärtigen schlechten _ Ge­sundheitszustandes sein Amt nieder. Als Gründer der Kasse und ständiges Vorstandsmitglied wurde er zum Ehrenvorstand ernannt und an feine Stelle der Landwirt Jakob W a l l b o 11 III. einstimmig gewählt. Das satzungsgemäß ausscheidende Aufsichts- ratsmitalied Wilhelm Kissel wurde ebenfalls wie­der einstimmig in fein Amt berufen. Es wurde so- dann die einstimmige Abänderung der Statuten, die Passivkreditgrenze von 200 000 auf 300 000 Mark zu erhöhen, beschlossen.

Vorstandsmitglied Stumpf bat alle Anwesen­den, auch in Zukunft der Kasse die Treue zu be­wahren und sich für Gewinnung des letzten außen­stehenden Volksgenossen einzusetzen, um durch neue Mitglieder den Ausbau Deutschlands fördern zu helfen. Mit dem Gruß an unseren Führer verband er den Wunsch, um 29. März für eine einstimmige Wahl Adolf Hitlers einzutreten.» Die sehr anregend verlaufene 38. Generalversammlung wurde in der üblichen Weise geschlossen.

Im Anschluß hieran sprach in längeren Aus­führungen Kamerad Stoll über die Bedeutung des 29. März, streifte die bei der Machtübernahme bestehenden örtlichen Verhältnisse mit 20 Arbeits­losen und deren restlose Zurückführung in den Ar- beitsprozeß innerhalb drei Jahren und schloß mit der Bitte und Hoffnung einer restlosen Stimmen­abgabe für unseren Führer.

i Milliarde Siulagemuwachs bei den deutschen Sparkassen in -1935.

Fwd. Die Spartätigkeit hat, wie das JfK. in seinem neuesten Wochenbericht ausführt, im Jahre 1935 eine günstige Entwicklung genommen. Die Einlagen sind weiter gestiegen. Sie haben von 12 680 Mill. RM. am Ende des Jahres 1934 auf 13 670 Mill. RM. Ende 1935 zugenommen. Der Spareinlagenzuwachs betrug also ungefähr 1 Mil­liarde RM. Er war um rund 250 Mill. RM. höher als 1934. Die kurzfristigen Einlagen bei den Sparkassen (Depositen-, Giro- und Kontokorrentein­lagen) haben 1935 um reichlich 250 Mill. RM. zu» genommen, gegenüber 150 Mill. RM. im Doriahre. Insgesamt sind mithin den Sparkassen neue Mittel in Höhe von 1268 Mill. RM. zugeflossen.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

G. C. 500. Wenn Sie sich bei Abschluß des Miet­vertrages ausdrücklich verpflichtet haben, die von Ihnen innegehabte Wohnung bei Ihrem Auszug wieder neu Herrichten zu lassen, so sind Sie zu dieser Herrichtung auch verpflichtet. Wurde jedoch bei Ab­schluß des Mietvertrages lediglich eine Vereinbarung getroffen, daß Sie die von Ihnen innegehabten Räume in dem nämlichen Zustand zurückzugeben hätten, in dem Sie sie übernommen haben, fo haben Sie die Wohnung nur in dem Zustand zurück- zugeben, in dem sie sich bei vertragsmäßigem Ge­brauch befindet, d. h. also, Sie haben Abnutzungen, die durch vertragsmäßigen Gebrauch entstanden sind, nicht zu vertreten.

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Samstag, 28. Marz.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fröhlich klingt's zur Morgenstunde. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.45: Auf zum Staatsjugendtag HJ.-Sport. 10.15: Schulfunk. 10.45: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11: Haus- frau, hör zu! 11.45: Sozialdienst. 12: Buntes Wochenende. 13. Nachrichten. Anschließend: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 13.15: Buntes Wochen- ende. 14: Nachrichten. 14.10: Im Rhythmus der Freude. 15: Wirtschaftsbericht: Drei Jahre Kampf um Arbeit und Brot. 15.15: Unterhaltungskonzert. 16: Der frohe Samstag-Nachmittag. 18: Blasmusik. 19.30: Wochenspiegel. 19.55: Ruf der Jugend. 20: Nachrichten. 20.10: Großes Unterhaltungskonzert. 22: Nachrichten. 22.10: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 22.45: Blasmusik. 24 bis 2: Tanz und Frohsinn.

Aus Der Provinzialhauptstadt.

Abschied von der Schule.

In diesen Tagen versammeln sich viele Tausende von Schülern und Schülerinnen, um Abschied von Den ihnen vertrauten Schulräumen zu nehmen. Acht lange Jahre kamen sie hier fast täglich zusammen, um in froher Gemeinschaft, in Freude und manchmal auch in Trauer ihre Arbeit zu erledigen. Als kleine sechsjährige Knirpse, geführt von treuer Mutter­hand, erschienen sie einst zum erstenmal in dem Schulhaus. Sie schauten sich scheu um, und viele wären am liebsten gleich wieder nach Hause ge­laufen. Doch schon nach einigen Tagen änderte sich das Bild. Die Kinder fanden neue Kameraden, Freundschaften wurden geschlossen, die während der langen Schulzeit, manchmal sogar während des ganzen Lebens dauern. In froher Kameradschaft und jugendlicher Unbekümmertheit wurden die Schulstunden hingenommen. Freude und Leid wech­selten.

Aber immer stand zuerst ganz nebelhaft, später immer deutlicher ins Blickfeld tretend vor dem geistigen Auge der Tag, an dem einmal dieser Zwang, denn ein Zwang ist die Einrichtung der Schule, aufhören soll. Und dieser Tag ist nun ge­kommen. Die Kinder haben ihr Festgewand ange­legt. Es ist beinahe so, als ob sie sagen wollten: Wir verreisen jetzt, wir kommen nicht wieder.

Ja, eine Reise ist es schon, dieser neue Lebens­abschnitt, der nun beginnt. Aber mit leuchtenden Augen sitzen die Schüler vor ihrem Lehrer, vor ihren Eltern, die auch gekommen sind, um diese Feierstunde mitzuerleben. Ein Teilziel ist nun er­reicht. Die Kinder freuen sich, aber auch die Eltern. Deshalb ist der Abschiedsschmerz nicht so verzehrend. Wohl kommen einzelnen Mädchen, mitunter auch den Jungen, Tränen in die Augen, wenn ein schönes, altes Volkslied vom Scheiden angestimmt wird, aber dieser Schmerz hält nicht lange vor. Die Freude überwiegt.

Die Gedanken aller sind in die Zukunft gerichtet. Sie schauen vom ersten erklommenen Gipfel aus der Lebensreise hinauf zu den höheren und höchsten Bergspitzen. Die Vergangenheit entschwindet, in leuchtendem Sonnenlicht liegt die Zukunft vor ihren Augen.

Die Worte des Lehrers wecken noch einmal all die schönen Erinnerungen, die fick mit dem Schul­leben verknüpfen. Die Ausflüge, die Schulfeiern, ge­meinsame Spiele und Feste werden noch einmal lebendig. Ja, wie schön diese Jugendjahre waren, Las erkennen die meisten Menschen erst viel später, wenn sie rückschauend noch einmal ihr Leben über­prüfen. Dieser letzte Schultag ist der Abschied von Der frohen Kindheit.

Die Jungen und Mädchen haben sich einen Le- Lensberuf erwählt. Das geistige Rüstzeug gab ihnen i)ie Schule. Nun gilt es, das Erworbene anzuwen- Len. Nun heißt es, weiterbauen und weiterlernen! Das Ende der Schulzeit ist noch lange nicht das Ende Ler Lernzeit. Das Schicksal fordert von jedem den Einsatz aller Kräfte. Auch das wird der Jugend in «ernsten Worten gesagt werden.

In mancher Geschickstsstunbe haben die Augen unferer Knaben und Mädchen geleuchtet, wenn ihnen aus der deutschen Vergangenheit, von deutschen Hel- [ Den erzählt wurde. Sie sind stolz und frohgemut ge- Morden und haben sich vorgenommen, in diesem ' 'Sinne auch zu leben und ihre ganze Kraft einzu- setzen für das vom Führer neu geschaffene Reich. ! dReinfter Opferwille wurde in die kindlichen Seelen yelegt. Sie halfen in treuer Kameradschaft beim i Winterhilfswerk, sie stählten ihren Körper in Lei- Lesübungen und unternahmen Wanderunaen in »mfer schönes Vaterland. Im Jungvolk unb bei den I Jungmädeln fanden sie sich zu froher Gemeinschaft Zusammen. Der Grund zu gemeinsamem Willen, zu «gemeinsamem Leben wurde gelegt. Und auf diesem iGrunbe wird nun weitergebaut werden. Die Hitler- Jugend und der Bund Deutscher Mädel betreuen «auch weiterhin die deutsche Jugend, SA., Arbeits­dienst und Militärzeit schließen sich an. So wird die Jugend geformt und erzogen, daß alle aufwachfen «ls vollwertige, gleichgesinnte, opferbereite Volks­genossen.

Wenn man zurückdenkt an die Zeit vor etwa vier Jahren, bann kann man bie heutige Jugenb nur ^glücklich preisen. Keine Jnteressenpartei fordert sie enuf, in ihre Reihen zu treten, keine Sonbergernein- schäft bewirbt sich um sie. Diese trüben Zeiten sinb für immer vorbei. Die Parteien sinb zerschlagen. Nun ist ein geschlossenes Volk ba! Unb bieses Volk

Sehenswürbigkeit ist bas Kölner Rathaus, inmitten alter Häuser unb enger Straßen gelegen. Nicht weit baoon entfernt erhebt sich ber Gürzenich, bas alte Ballhaus ber Kölner Bürger. Viel bemunbert ist er bis auf ben heutigen Tag bas große Gefellschafts- haus mit Konzerten unb Tagungen, bie Stätte für bas alljährlich wieberkehrenbe weltbekannte Fest bes Kölner Karnevals.

Sucht man aber Kölner Eigenart, bann geht man in bie alten Gaststätten am Rhein und in der Altstadt. Hier werden alle Sprachen der Welt auf kölsch" gesprochen. Hier gibt es nur einen Dol­metscher, der heißt:Köbes". Dieser Herr serviert mit Vorliebe einenhalven Hahn" und dazu ein köstliches Getränk aus Urväterzeiten, das herbe, obergarige GlasKölsch" auf einen weißgescheuer- ten Tisch. Jetzt ist man richtig in Köln.

Volksgenossen, die an dieser Fahrt teilnehmen wollen, füllen das Anmeldeformular in dem Mo­natsprogramm aus und geben es mit dem Betrag ihrem zuständigenKdF."-Wart, oder der Kreis- bienftftelleKdF.", Gießen, Schanzenftraße 18. Preis der Fahrt ab Gießen 3,90 Mark, mit Mit­tagessen 4,80 Mark.

(SportomfKraft durch Freude^.

heule folgende Kurse:

Allgemeine Körperschule, Frauen und Männer. Don 20.30 bis 21.45 Uhr, Ly­zeum, Dammstraße 26. Von 19.45 bis 21 Uhr, Großen-Buseck, Neue Schule. (Fällt heute aus!)

Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen. Don 20.30 bis 21.45 Uhr, Lollar, Kan­tine der Firma Buderus.

Schwimmen, Frauen und Männer. Don 20.30 bis 21.30 und von 21.30 bis 22.15 Uhr, Volksbab.

Reiten. Von 20 bis 21 Uhr, Universitäts-Reit- Institut, Brandplatz.

Prüfungstage an der

Vogtschen pnvat-Handelsschule.

Von der Leitung der Vogtschen Privat-Handels- schule wird uns berichtet:

Am Freitag, 20. März, fand an der Vogtschen Privat-Handelsschule die mittlere Reife-Prüfung statt. Auf Grund der Jahresleistungen und der Er­gebnisse der vorausgegangenen schriftlichen Prüfung konnte der Vorsitzende den größten Teil der Prüf- finge von der mündlichen Prüfung befreien. Die Prüfungskommission unter dem Vorsitz des staat­lichen Vertreters, Handels-Studiendirektor Lauer (Mainz), setzte sich zusammen aus den Herren:

Schuch ard, Mitinhaber der Fa. W. & G. Schuchard, Gießen, dem Kreisberufswalter Mer - t e s vom Amt für Berufserziehung (Gießen), als Vertreter der Deutschen Arbeitsfront, Franz Vogt als Träger ber Schule, Diplom-Hanbelslehrer Hey- ber als Schulleiter unb bem Lehrerkollegium. Vor biefem Prüfungsausschuß konnten alle Prüflinge bie mittlere Reife-Prüfung bestehen. Arn Schlüsse wur- b-n bie Ergebnisse' mitgeteilt. Die einbrucksvollen Worte, bie Hanbelsstubienbirektor Lauer ben

rufen, bas reiche Erbe ber Vergangenheit zu schützen ninb zu wahren.

Nun kommt, ihr Jungen, es ruft bie Zeit, ber Acker ist längst zur Saat bereit.

Besinnung auf eigene Kraft tut not, brum werbet mit uns für bas erste Gebot: In bürrenben Steppen, auf wogenbem Meer, beim Schrei ber Maschinen, als Flößer am Wehr, im Hof ber Kasernen, in bumpfer Kanzlei, am offenen Grab unb zur Lustschalmei;

ob mühenb bu schaffst, ob bu träumst voll Ruh, ein Deutscher, ein Deutscher, ein Deutscher bist bu. Wir glauben baran, baß ein Volk nie vergeht, solange ber Bruber zum Bruber steht.

Solange wir einig zum Schutze bereit, ist unser bas Leben, ist unser bie Zeit!

Joseph Hieß.

Dornoiizen.

Tageskalender für Freitag.

NSG.Kraft burch Freube": 20.30 bis 21.45 Uhr allgemeine Körperschule im Lyzeum: 20.30 bis 21.30 Uhr unb 21.30 bis 22.15 Uhr Schwimmen im Volksbab; 20 bis 21 Uhr Reiten, Reitschule Schömbs. Stadttheater: fällt wegen ber Wahl­kundgebung aus. Gloria-Palast, Seltersweg: ,'dchenjahre einer Königin". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der Dschungel ruft". Oberhes- bischer Kunstoerein (Turmhaus am Brandplatz) 16 bis 17 Uhr Ausstellung von Gemälden von Richard Teßner-Düsseldorf.

heute unb morgen kein Theater.

Aus bem Theaterbüro wirb uns geschrieben: Um auch unseren Theaterbesuchern bie Möglichkeit zu geben, an ben großen Kunbgebungen ber beiben etzten Abenbe vor bem Wahltage teilzunehmen, i allen am Freitag unb Samstag bie Vorstellungen Die unvollkommene Ehe" unbDie Insel" aus.

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Sie wollten doch etwas für Ihre Gesundheit tun - also:

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w- hin« e* horst.

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