Ausgabe 
27.3.1936
 
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Beim Bau -er Mchsauivbahnen

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Ein Mann reist durch Deutschland

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i(5 Gespräch abseits der ausgefahrenen Gleise

^d) will ja auch nicht abstreiten, daß ich gern

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mir diesen Abstecher ver-

einem kleine, offen. Wenn t Toldpapier eil as zuerst, bra

Bestimmungs- im Geiste, im

Schulze.

sah und ntir» war, da mar k ipelhofer Feld i n knatterün Ei nschenmenge, Ä ihm. Zum ers« wir Deutsche le

ich den Schneidermeister an seinem ort. Das neue Deutschland ist, auch Werden.

Wilhelm

6, fragte ich, ob ich ihn irgendwohin mitnehmen le. Es stellte sich heraus, daß wir beide un« )r den gleichen Weg hatten. So kam er in mein

i Zwei Jahre noch in Friedenszeiten runter« (CT und ich bin auch im Kriege nicht auf der fft_ube gewesen. Ich glaube, daß ich durch die Er­is'e beim Kommis ein anderer, ein stärkerer

ich geworden bin. Nicht nur körperlich, was bei als Schneider ja keine große Rolle spielen d,!."

Manneszuchl-Mnliespslilht.

Im Rheinland, zweite Hälfte März.

VII.

Das wäre kein Deutscher, um den man jetzt noch werben müßte! Deutsche Künstler, Soldaten und Wissenschaftler zum 29. März.

Angehörige nicht richtig belehrt wurden, die Pflicht als heilig zu betrachten, in dieser Welt heute noch bestehen können! Es sängt mit der Wehrlosig­keit des Einzelnen gegen die Härten des Lebens an und endigt mit der Ehrlosigkeit des Volkes im Weltgetriebe. Das ist nach rnei- ner Ansicht der größte Inhalt der Tat des Füh­rers, als er uns die Wehrhoheit zurückholte, daß er damit wieder den Grundstock für ein Volk von Männern legte. Nein, Krieg wollen wir bestimmt nicht führen, das hat Adolf Hitler ja häufig genug der Welt gesagt. Aber Männer wollen wir wieder haben, die unter Umständen der Notwendigkeit ins Auge sehen können, ihrer Ehre und ihrer Freiheit wegen Krieg führen zu müssen."

Das ganze Volk als Außmeßer.

Nutznießer", so schloß er, als wir in das kleine Städtchen einrollten, seine Rede und knüpfte damit bei meiner ersten Bemerkung wieder an,Nutz­nießer der Truppen sind also nicht nur wir Schnei­der und Schlachter, wir Handwerker und Haus­besitzer, Nutznießer sind mir alle, bie mir Deutscheheißen. Wenn man überhaupt die Frage des Nutzens aufwerfen darf, dann doch nur in dem Sinne, daß das gesamte Volk gewinnt. Und deswegen ärgere ich mich immer so, wenn man die Wehrpflicht in Extrauniformen ober Wohnungsnach­frage umrechnen will."

Aeußerlich etwas beschämt, innerlich aber sehr zu­frieden mit dem Ergebnis dieser Autofahrt, entließ

.. ~r- J; -jekDunen sind, haben es im allgemeinen schwer, enannt wuiöi,1 Le lohnende Unterhaltung zu finden, über die ^ebermau nn.g^en Bemerkungen zum Wetter, zum Weg, zum »n Platz ®ar ..lut kommen Gespräche dieser Art eigentlich selten ier hatte M htius. Fünf Minuten, nachdem der Gast den n er mitt ßQ(gen verlassen hat, ist er schon vergessen, ebenso eM überkam ie Der Gast den Wagenführer dann schon meistens diesem W' lereren hat. Daß diese Unterhaltung in meinem Qtte! Welche bHd'.cytnis haftet, ist deswegen ungewöhnlich, und unten im Dill gleich gestehen, daß eine kleine Takt- und -mit uns Jpc nfenlofigfeit von mir Schuld daran trug, roenn u doch i" 'M- ----tiM***,

i so Sitte!" lid|. in Themen oon Gehalt einbog.

e'Bei uns RMc» wußte von der Stadt, die unser gemeinsames ,'lk! war, daß sie gerade vor einigen Tagen ©ar«

Znstabt geworden war, und die weitere

n großer Teil der wirtschaftlichen Maßnahmen etzten drei Jahre bezweckte die Verbesserung des chrswesens, und zwar nicht nur durch den B a u Reichsautobahnen, sondern durch eine i-besserung der Straßen überhaupt, vielfachen Sperrunaen von Straßen mögen oft :s unbequem empfunden worden sein, aber in Endes kamen sie allen zugute. Wo gebaut : gebuddelt wurde, geschah es im Interesse : gesamten Wirtschaft. Heute sind viel

rochen und ja m eine grofe chm gescheh lugenblick! Dm °nd zur Fr^ ernen ober km, 1t ins Leckei Beratung |

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dem Daumen der rechten Hand über die iter rückwärts weisend, dahin, wo wohl unge» ' 2os Gefängnis liegen konnte, sagte er dann: will ja nicht übertreiben, aber da ich das häufig

\ gut gebrauchen kann. Und der Schlachter und Gemüsehändler, der Hausvermieter und die znacherin werden ja auch nicht gerade bös über .Zuwachs an Kundschaft von Mannschaften und izersfamilien sein. Aber es empört uns doch, gesiedel, L, i.r wieder einmal auf den Glauben zu stoßen, ^.h»m "J Dir nur als Nutznießer dabei seien."

r sah mich im Dunkeln von der Seite an, und ihm seine Prüfung offenbar zu seiner Zufrieden- uusgefallen war, fuhr er fort:Sie sind doch

29. März auch die Reihen der deutschen Künstler, um mit ihrer Stimme freudig und dankbar Bekenntnis abzulegen für den Retter, den Befreier und größten Staatsbaumeister Deutsch­lands, für den Mahner und Rufer eines wahren Friedens, dessen WeckrusDeutschland erwache!" sich nun verantwortlich weitet zum SignalEuro- p a erwach e!", für den genialen Täter und Men­schen, für Adolf Hitler!"

Geheimrat Prof. Dr. Sauerbruch:

Wehrhaftigkeit und staatliches Selbstbestim­mungsrecht bilden das Fundament für Freiheit und Unabhängigkeit eines Volkes. Nur unter ihrem Schutze kann Deutschland wieder wirtschaftlich er­starken und geistig aufblühen. Es braucht und will die Sicherheiten des Friedens, freilich unter würdi­ger Anerkennung feiner nationalen Rechte. Der 29. März ist darum für jeden Deutschen ein Tag des Bekenntnisses zur Ehredes Vater­landes und zum Friedenswillen u n - seres Führers."

Der bekannte Staatsrechtslehrer Professor Carl Schmitt:

Die Wahl vom 29. März 1936 ist nicht nur Ab­stimmung, sondern Entscheidung; sie ist nicht Mei­nungsäußerung, sondern Einsatz. Deine Stimme ist Entscheidung und Einsatz für Deutschland, den Führer und den Frieden. Deine Ablehnung ist Fahnenflucht, Verrat am Führer und Auslieferung an Versailles."

Generaloberst von Seeckt:

Deutschlands Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht! steht auf dem Schwert Hermann des Cheruskers auf feinem Denkmal im Teutoburger Wald.

Am 29. März wird das deutsche Volk durch seine Einigkei zeigen, wie stark das Schwert ist, das seine Grenzen und feine Ehre schützt."

Geheimrat Dr. Wilhelm von Opel:

Deutscher, gib dem Führer am 29. März deine Stimme zum Zeichen deiner Dankbarkeit, zum Be­weis deiner Treue, zur Unterstützung seines Wil­lens!

Der Führer einte uns, der Führer erfüllte unsere Hoffnung, der Führer kämpft für unsere Ehre und Freiheit.

Ihm unsere Arbeit, ihm unser Herz, ihm un­sere Stimmet"

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zeihen. So mancher oon denen, die da jetzt mit dem Zeichen B. V. (Berufsverbrecher) auf dem Buckel herumlaufen, hätte es wohl nicht nötig gehabt, dort arbeiten zu lernen, wenn vorher beim Kommis ein anständiger Kerl aus ihm gemacht worden wäre. Wir haben ja schließlich nicht nur Gewehr über" undHinlegen" bei den Preußen gelernt, uns ist ja mit dem Gehorsam auch die Kunst des Befehlens und damit die Kunst, uns selber etwas zu befehlen, eingeimpft worden. Die Man­neszucht war ja schließlich auch die Zucht, die uns beibrachte, uns selber in die Hand zu nehmen und unser Leben nicht nur nach unseren Wünschen und Träumen, sondern nach unseren Verpflichtun­gen und unserer Pflicht einzurichten. Glauben Sie mir", und das stieß er dann besonders eindringlich heraus,die Hälfte von denen da wären zu retten gewesen, wenn sie rechtzeitig Bekannschaft mit dem preußischen Unteroffizier gemacht hätten."

Aber so sind sie verludert und verlottert. So haben sie geglaubt, sie dürften alles tun und alles lassen, wie es ihnen Spaß machte. So sind sie nicht Herr, sondern Knecht ihrer Gelüste geworden. Ge­wiß, es ist nur ein kleiner Prozentsatz, der wegen mangelnder Zucht mit dem Strafgesetzbuch in Kon­flikt gerät. Aber auch bei den anderen, auch bei denen, die klar am Gefängnis oder Zuchthaus vor­beisteuern und bei denen kein Mensch sich einfallen lassen würde, an ehrenhafter Gesinnung zu zwei­feln, auch bei denen fehlt es sehr oft an der rich­tigen Haltung. Sie sind bequem und suchen aus allen brenzlichen Situationen nach billigen Aus­wegen. Es liegt ihnen nicht, den harten Weg auf­recht und mit wissenden Augen zu gehen."

Wie aber soll ein Volk, dessen Einzelglieder den Begriff der Pflicht zu scheuen gelernt haben, dessen

ssehrfähigerMannehrsähigesVolk.-NächtlicheLandstraßen Unterhaltung über Soldatentum

Von unserem Sonderberichterstaiier

feit erkennbar ist. Um das gewaltige Ausmaß dieser Leistung vor Augen zu führen, lassen wir die Zahlen in unserem Schaubild sprechen, lieber den Bau der Autostraßen werden aber andere Verkehrs­leistungen nicht vergessen, vor allem nicht derFlu g- verkehr, der seine Flugkilometerleistung ver­doppelt und die Zahl der beförderten Personen bei« nahe verdreifacht hat.

(Zeichnung: Luschnat. Scherl-M.)

Staatsrat Hanns Iahst, präsidentderReichsschristtumskammer:

Deutscher, sei stolz, daß sich der Führer deiner persönlichen Zustimmung versichert. Danke ihm die Ehre dieses Vertrauens aus vollem Herzen mit deiner Stimme!"

Die Dichterin Ina Seidel:

Und wenn wir Adolf Hitler nichts anderes zu verdanken hätten als die Durchführung von Deutschlands Befreiung vom Versailler Diktat, so wäre diese Tat seines unermüdlichen, lauteren und gläubigen Willens allein schon unbedingt v er» pflichtend für jede deutsche Frau, sich in dem gegenwärtigen Entscheidungskampf um den letzten Vollzug unserer Gleichberechtigung und die volle Anerkennung unserer Weltstellung zu ihm zu bekennen, der unseren Kindern ein unab­hängiges Vaterland wiedergab!"

Oer Dichter Edwin Erich Owinger:

Das Friedensmanifest des Führers ist der letzte Versuch, das bedrohte Europa vor dem zweiten Weltkrieg zu bewahren, sein Aufruf zur Ver­nunft baut somit das letzte Bollwerk vor dem Bolschewismus! Folgen wir alle die­ser großen Mission, indem wir seinem Aufruf unsere Stimme geben!"

Staatsschauspieler Paul Wegener:

Es ist unvorstellbar, daß es in Deutschland einen Menschen geben sollte, der nicht freudig eine Außen­politik bejaht, die eine Befriedung Europas zum Ziel hat."

Staatsschauspieler Lothar Müthel:

Mit fanatischer Inbrunst muß und wird der deutsche Künstler das umwälzende Ideen- gut nationalsozialistischer Weltan­schauung begreifen lernen, pflegen und ständig wachend behüten, um den Glauben und die Kraft zu gewinnen sich zu versenken, sich zu verschwen­den, zu (innen und zu gestalten, und einer neuen strengen und beseelten Schönheit meisterliche For­men zu verleihen.

In Stahl und Stein, in Wort und Ton, in Licht und Farben: in neue Himmel deutsche Ewigkeiten!

Entschlossenen Willens zu marschieren und dem Gesetz, nach dem wir angetreten, schließen sich am

ityrung der Wehrpflicht, für die Wieder- 1 llung der Wehrhoheit und jetzt für bie Wie - Besetzung des Rheinlandes mit ut f d) e n Truppen sei mit hervorgerufen jfis W ^die Ueberlegung, daß Soldaten Geschäft brin- rfatfe ;aar Extrauniformen schneidere und den Ver- * der ß'CTj 1 gut gebrauchen kann. Und der Schlachter und ,............................

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mehr Straßen in gutem Zustande als vor Jahren, und die Schnelligkeit des Verkehrs in Deutschland hat überall zugenommen. Die größte Aufgabe auf dem Verkehrsgebiet, die das Dritte Reich sich gestellt hat, ist aber der Bau von Reicysauto- bahnen, der in seiner Bedeutung vielleicht nur mit der Errichtung des deutschen Eisenbahn­netzes verglichen werden kann, der aber insofern größere wirtschaftliche Bedeutung hat, als bei dieser Arbeit in jeder Beziehung mehr Planmäßig-

ber vorher kramte er noch, obwohl ich das als ntotig bezeichnet hatte, in feiner Brusttasche nach .um Ausweis. Es fei nicht üblich, meinte er, in .. finrh-\lirjÄir Gegend Fremde und noch dazu zur Nacht- ; mit ins Auto zu nehmen, weil es sich bei ihnen

S UJ ii $ner^in doch, trotz oller sorgfältigen Heber« 1 zr 5 Leitung, einmal um einen ausgerissenen Gefan- Fn icniin handeln könnte. Vertrauen gegen Vertrauen 11 «1 ifh ~ deswegen sollte ich mir ruhig einmal seinen ? 7° L öTrÄi5 ansehen, damit ich sicher wäre, keinen W'sling vor mir zu haben. Der Ausweis lautete ' Miden Schneidermeister Soundso und besagte im

Attalol ss^en, daß dieser das Recht hätte, das Gefängnis i ihm köstlicher Angelegenheit zu betreten. So er» :-A - C,T". ...Wsi ich, daß mein Gast ein Schneider war.

Wrg«j Mnner, bie auf solche Weise im Auto zusammen-

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be CT. iiflÖ ausgefallen war, fuhr er fort:Sie stno oocy (tyefllCT bie' ) Solbat gewesen, Sie haben boch wahrscheinlich ?r .. ) ben Krieg mitgemacht. Sehen Sie, ich habe

^TrCTtschuiHiclegung, baß mein Gast als Schneibermeister 1 nd Sänger l-M von ben neuen Mitbürgern seiner Stabt pro» 'hn ßi±t be5-Wi2n würbe, legte mir bie Frage in ben Mund, -n und lM ->be sich persönlich und für sein Gewerbe oon bem Iber ein lcOirrarsch ber Truppen einen wirtschaftlichen n einen DHi ischwung verspreche. Dos mag, im Dunkeln aber T0n e*nem ermübeten Mann gesprochen, mate« nn von nc-Mir geklungen haben, als es beabsichtigt war; ^abn ist h^M^alls ließ bie Frage ben Schneibermeister erst rer innbet M^l in Nachbenken versinken unb nur nach ge= ltz 9cia t fllir.er Pause, in ber er offenbar über bie am !rian?J7r'"Zsien verletzenbe ober zurechtweifenbe Formu- ien; .CTy ii lliDg nachgebacht hatte, antwortete er.

er rvirb g C-ehen Sie", begann er dann leise,bas ist so e, bann l1 zi^ähr der verkehrteste und falscheste Gesichts- iserfucht' o iilr, unter dem mein den Einmarsch der Truppen Kurze O.e ^E^ten kann. Ich will Ihnen keine Vorwürfe des- dann, gm machen; leider gibt es aber manchmal Leute, H sssauben, unsere Begeisterung für die Wieder- <|en bie jifirimn har smAll fiir ht» flOiahar.

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in 6rinneri Der neue Geist.

und ick"2 Uf einer Sttaße, bie von einem großen abseits- mer in biete k^den Gefängnis in eine kleine Stabt führte, r Ob basste 5 ihn zu später Abenbstunbe auf. Er ftanb in mr E, Wh- einer Tankstation, traurig auf fein zer- pn /mb hun hviogines unb unbrauchbar geworbenes Fahrrad ge- Kinbemuaen.^!' unb weil er so hoffnungslos in bie Gegenb . . . [fl/f-z, frnnto irk nh irh ibn irnpnäniohin mitnehmen

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VACUUM DEL AKTIENGESELLSCHAFT

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