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1. Läufer zu einer Gesamtstrafe von einem Jahr und zehn Monaten Gefängnis und zu Geldstrafen von 3677,20 RM., evtl. 6 Monate Gefängnis, und von 1629,60 RM., evtl. 3 Monate Gefängnis, und zu Wertersatzstrafen von 837,20 RM. und von 732.— RM.
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letzten Abende von all denen besucht werden, hungert und dürstet nach seiner Gerechtigkeit.
Gießener rvochenmarktpreße.
zu geben, zum Wohle des Volkes und zur rung des Aufbauwerkes unseres Führers Hitler.
So verlief der ganze Abend in wundervoller Weise zur größten Befriedigung aller Besucher. Er wurde zu einer Feierstunde, die dem dreijährigen Wi ken von „Kraft durch Freude" in vollem Maße würdig angepaßt war. Reben den Künstlern des Abends gebührt auch der RSG. „Kraft durch Freude" der herzliche Dank der Besucher für diese schöne Feier.
Landsmann F ö r st e r erfreute durch Oedichtvorträge, und die Frauen sangen Kleinen weitere Kinderliedchen.
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♦♦ Starke Bautätigkeit am Nahrungsberg. In verhältnismäßig kurzer Bau- Zeit wurden an der lauen Straße am Nahrungsberg, entlang der südlichen Friedhofsmauer, vier Einfamilienhäuser im Rohbau fertiggestellt. Vor einigen Tagen wurden nun für einen weiteren Wohnhausbau die Erd- und Fundamentierungs- orbeiten in Angriff genommen. Auch.die Neubauten an der verlängerten Bergstraße und am Süd- abhang des Nahrungsberges sind bis zur Ein- ldeckung des Daches gediehen. Insgesamt wurden in diesem Tale unserer Stadt acht Einfamilienhäuser vollendet. Für die Wintermonate werden die Handwerker mit dem Innenausbau beschäftigt sein.
das weitere Schauen, damit nur ja keine Kleinigkeit von dem verloren ging, was die Komikerkunft zu bieten hatte. Beifallsstürme waren natürlich das Ergebnis, über das sich nun wieder das Künstlerpaar' von Herzen freuen konnte.
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2. Burg zu einer Gesamtstrafe von einem Jahr und sieben Monaten Gefängnis und zu Geldstrafen von 3677,20 RM., evtl. 6 Monate Gefängnis, und von 488,80 RM., evtl. 1 Monat Gefängnis, sowie zu Wertersatzstrafen
»cht werden! der Entwick- so erfolgreich lonaten. Jni n von einem en Opfer fie einem weiß« ) und Decke gehen jedoch mn gern in ■ bie über« ch/en bamit i Sommers ibem, her zgrsundiM xWt
DreiLahre „Kraft durch Freude"
Eine schöne Feier in Gießen.
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Äiblische Woche der Luthergemeinde.
Man berichtet uns: Seit Totensonntag versammelt ich in der Kapelle des Alten Friedhofs allabendlich eine große Gemeinde, um gemeinsam das gewaltige Zeugnis der Bergpredigt zu sich reden zu lassen. Die Redner der bisherigen Abende haben es verstanden, bas alte, so oft gehörte Wort Gottes so auszulegen, daß es unmittelbar in die Nöte hineinspricht, die uns Menschen umtreiben, daß es die Fragen beantwortet, die uns quälen, die wir immer wieder so unvollkommen und ost so falsch lösen. Die Bergpredigt ist ja kein Menschengesetz, keine Sammlung von Lebensregeln, an die sich ja doch heute kein Mensch mehr halten kann; nein, in diesen Worten will uns der Thristus begegnen, will unser Dunkel erhellen, will zLicht, Wahrheit und Leben hineintragen. Die Kirche geht in die Adventszeit, in die Ankunftszeit ihres f)errn. Wie sollen wir uns anders und besser auf (ein Kommen bereiten, als dadurch, daß wir ihn und lein Wort hören! Wir hoffen, oaß auch die drei
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gestrigen Konzert auch zahlenmäßig und infolge- dessen in der instrumentalen Besetzung etwas kleiner war als bei den Konzerten in früheren Jahren, so hatte doch die künstlerische Leistung gegenüber früher nicht im mindesten eingebüßt. Das waren wieder musikalische Darbietungen von solcher Voll-
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Hauptsache von Johann Strauß mit , Musikern bestritten. Wenn das Orchester bei dem
enbung und Schönheit, wie wir sie in Gießen seit langer Zeit bei einer derartigen musikalischen Veranstaltung nicht mehr zu hören bekamen. Die Walzermusik der Straußschen Kompositionen standen natürlich im Vordergrund. Es waren alte, vertraute Klänge, die zu den guten Bekanntschaften aus dem Reiche der Musik gehören, denen man aber immer wieder gerne begegnet, und besonders dann, wenn sie in so prächtiger, feingeschliffener Kunst bärge» boten werben, wie es gestern wieder von Johann Strauß und seinen Künstlern geschah. Das waren von Anfang bis Ende durchweg künstlerische Werke aus einem Guß, die geradezu mit Andacht angehört wurden. Es ist nicht möglich, irgendeine instrumentale Leistung besonders aus dem Rahmen der Gesamtheit hervorzuheden, denn die absolute Gleichwertigkeit war bei allem Gebotenen gegeben. Man kann nur in dankbarer Erinnerung an dieses prächtige Konzert erneut feststellen, daß Johann Strauß und seine Musiker durch ihre vollendete Kunst ihren Besuchern wiederum eine erhebende Feierstunde bereitet haben, an die man noch lange mit Freude zurückbenken wird. Der außerordentlich starke Beifall konnte dem künstlerischen Leiter und dem Orchester jedenfalls nur einen Teil des Dankes zum Ausdruck bringen, den alle Zuhörer in ihrem Her-
837,20 RM. und 215.— RM.
3. Gustav Kratz zu einer Gesamtstrafe von sechs Monaten und zwei Wochen Gefängnis und zu Geldstrafen von 3677,20 RM. und 437.— RM., evtl. 3 bzw. 1 Monat Gefängnis, sowie zu Wertersatzstrafen von 837.— RM. und 183.— RM.
4. Adolf Kratz zu einer Gefängnisstrafe von sieben Monaten, sowie zu einer Geldstrafe von 3677,20 RM., evtl. 3 Monate Gefängnis, sowie zu einer Wertersatzstrafe von 837,20 RM.
Bezüglich der ausgesprochenen Wertersatzstrafen haften die Angeklagten als Gesamtschuldner.
lieber sämtliche bei der Schwarzbrennerei verwendeten Geräte, die sichergestellt sind, wurde Einziehung angeordnet.
Soweit die Angeklagten verurteilt sind, haften sie für die Kosten als Gesamtschuldner, soweit Einstellung erfolgt ist, fielen diese der Staatskasse zur Last.
Die Angeklagten haben sich durch ihr verwerfliches Verhalten Steuerverkürzungen zu schulden kommen lassen und hierdurch die Reicysfinanzver- waltung erheblich geschädigt.
Die Gießener Organisation der NS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude" batte zur Feier des drei- jährigen Bestehens dieser im besten Sinne des Wortes volkstümlichsten deutschen Einrichtung am gestrigen Mittwochabend eine Veranstaltung in der Volkshalle bereitet, die künstlerisch auf hoher Stufe stand und nach jeder Richtung hin in würdiger Weise dem segensreichen Wirken der gemeinnützigen „Kraft-durch-Freude"-Organisation entsprach. Als besonderer Anziehungspunkt war der frühere k. u. k. Hofballmusikdirektor Johann Strauß mit seinem eigenen Orchester an gekündigt worden, daneben hatte man sich die Mitwirkung weiterer guter Kräfte gesichert. Da Johann Strauß von seinen früheren Konzerten in der Gießener Volkshalle her hier in bester Erinnerung ist, war es nur natürlich, daß zu seinem gestrigen neuen Besuche wiederum eine sehr große kunstfreudige Gemeinde erschienen war. Die Volkshalle war außerordentlich gut besetzt, und damit war der Feierstunde der ,KdF." ein Rahmen gegeben, in dem man die Volksgenossen aller Stände und Berufe vereinigt sah, ein beredtes Zeugnis dafür, wie breit und wie tief das vorbildliche Wirken von „Kraft durch Freude" in unserer Volksgemeinschaft lebendig ist.
Ritter von Halt
Führer des Dobverbandes.
Der Leiter des Fachamtes Leichtathletik im Deutschen Reichsbund für Leibesübungen, Dr. Ritter Karl von Hält, ist vom Reichssportführer mit der Führung des Deutschen Bob-Verbandes betraut worden. Von Halt hat auch die Organisation der lV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Parten- kirchen durchgeführt, wofür ihm besonderer Dank gebührt. Ungeachtet der starken Inanspruchnahme auf anderen Gebieten hat Ritter von Halt sich sofort zur Uebernahme des neuen Amtes bereit- erklärt.
Drei Rekorde 6araccwlaS anerkannt.
Bei den ersten Versuchsfahrten von Mercedes- Benz in diesem Herbst stellte Rudolf Caracciola auf der Reichsautobahn Frankfurt a. M. — Darmstadl am 26. Oktober drei internationale Rekorde bei Klasse B (5000 bis 8000 ccm) auf. Diese Rekorde wurden jetzt mit folgenden Leistungen von der AJACR. offiziell anerkannt:
1 km mit fliegendem Start 9,88 Sek. -- 364,4 km/st. 1 Meile mit flieg. Start 15,79 Sek. -- 366,9 km/st. 5 km mit flieg. Start 52,86 Sek. - 340,5 km/st.
7luvo?ari Italiens AutomobUmeister.
Als Automobilmeister für das Jahr 1936 wird vom Automobil-Club von Italien der erfolgreiche Tazio Nuvolari bekannt gegeben. Den Titel eines Markenmeisters erhielt wieder Alfa Romeo. In der Klasse bis 1500 Kubikzentimeter wurde Carlo Trossi und in der Klasse von 3000 bis 5000 Kubikzentimeter Tazio Nuvolari als Kategorien-Sieger bezeichnet.
Den schlondreise Josef Mangers.
Unser Olympiasieger im Gewichtheben, Josef Manger aus Freising, wird Ende des Monats eine 14tägige Reife durch Süd-, West- und Norddeutschland antreten, wo er in verschiedenen Städten sein großes Können zeigen wird. Nach zwei Starts in Wilhelmshaven und Bremen am 27. bzw. 29. November tritt Manger am 1. Dezember in Hannover an. Zwei Tage später wird er in Hamm seine große Klasse unter Beweis stellen, um bann am 6. Dezember in Essen an der Mannschaftsmeisterschaft im Gewichtheben teilzunehmen. Nach Köln (8. Dezember) und Bingen (10. Dezember) wird schließlich noch Würzburg am 12. Dezember den starken Freisinger am Start sehen.
Italienische Skisportler im hohen Norden.
Italiens Skisport hat in den letzten Jahren etwas zurückgezogen und größtenteils auf eigenen Boden beschränkt gelebt. Man beteiligte sich zwar an den Olympischen Winterspielen, aber die großen nordischen Rennen, wie Holmenkollen zum Beispiel, gingen stets ohne italienische Beteiligung vonstat- ten. Das soll nun anders werden. Durch den großen Erfolg der Italiener in der Militär-Skipatrouille in Garmisch-Partenkirchen beeindruckt, haben die nor*
** Richtigstellung. In der gestrigen Notiz der Ankündigung der Dorträge über Nahrung urw Ernährung wurde der Name eines der beiden Vortragenden durch einen Setzfehler unrichtig Diedergegeben. Neben Prof. Dr. Bürker wird Prof. Dr. Seiser (nicht Seiler) sprechen.
Große Strafkammer Gießen.
Die Verhandlung gegen den Karl Heinrich Traulich von Köddingen (Kreis Schotten) wurde gestern zu Ende geführt. Das Gericht verkündete folgendes Urteil:
Der Angeklagte wird wegen Betrugs im Rückfall, Untreue, Unterschlagung und Urkundenfälschung in mehreren Fällen zu einer Gesamtzuchthaus- istrafe von vier Jahr en und sechs Monaten, sowie zu mehreren Geld st rasen von insgesamt 8 0 0 Mark und zur Kostentragung verurteilt. Die Geldstrafen sind durch die ^Untersuchungshaft als verbüßt anzusehen. Außerdem Wurden dem Angeklagten, da er geständig war, sechs Monate der Untersuchungshaft angerechnet. Ferner Wurde dem Angeklagten auf die Dauer von fünf wahren untersagt, das Gewerbe eines Versicherungs- roertreters, sowie eines Vertreters fremder Rechts- 'angelegenheiten auszuüben. Weiter wurde dem An- fgeklagten mit Rücksicht auf das ehrlose Verhalten jdrr bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf wahren aberkannt.
Der Vorsitzende führte in seiner Urteilsbegrün- |Dun0 U. a. aus, daß es sich 6ei dem Angeklagten Um einen Dolksschädling übelster Sorte handele.
* Gießen, 26. Nov. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: D. f. Molkereibutter, V» kg 1,57 Mk., . Molkereibutter 1,52, Landbutter 1,42, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Wirsing, kg 6 bis 10 Pf., 50 kg 4,50 bis 5 Mk., Weißkraut, Y» kg 5 bis 6 Pf., 50 kg 3 bis 3,50 Mk., Rotkraut % kg 8 bis 10 Pf., gelbe Rüben 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln 7 bis 8, Meerrettich 30 bis 70, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, Y kg 4 Pf., 5 Kg 40 Pf., 50 kg 3 bis 3,50 Mk., Aepfel, kg 15 bis 25 Pf., 50 kg 15 bis 25 Mk., Tafeläpfel, % kg 25 bis 30 Pf., 50 kg 25 bis 30 Mk., Birnen, kg 10 bis 25 Pf., Nüsse 45 bis 60 Pf., Hahne 1 bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 bis 90 Pf., Gänse 90 Pf. bis 1 Mk., Enten 90 Pf. bis 1 Mk., Tauben, das Stück 50 Pf., Blumenkohl, das Stück 35 bis 55 Pf., Endivien 5 bis 10, Lauch 5 bis 8, Rettich 5 bis 15, Sellerie 10 bis 30 Pf.
Der Kreiswalter der NSG. „Kraft durch Freude", Müller, hatte denn auch — nachdem er die außerordentlich große Zuhörerschaft und insbesondere die Vertreter der Partei, der Wehrmacht und der Behörden begrüßt hatte — -vollständig recht, wenn er auch diesen Feierabend mit seiner starken Resonanz als einen neuen Ausdruck des lebhaften Interesses unserer Volksgemeinschaft für die Arbeit der NSG. „Kraft durch Freude" bezeichnete und daran den Wunsch und die Hoffnung knüpfte, daß dieses Interesse in unserer engeren Heimat auch weiter anhalten möchte.
Der Kreisobmann der Deutschen Arbeitsfront Hermann Wagner wies sodann in einer kurzen Ansprache auf das segensreiche Wirken von „Kraft durch Freude" im Verlaufe der letzten drei Jahre hin. Er erinnerte dabei an den vom Führer selbst festgelegten Zweck dieser Organisation, nämlich dem schaffenden deutschen Menschen durch schöne Gestaltung seines Feierabends und durch Erschließung aller Schönheiten unseres Vaterlandes und der Herrlichkeiten der Welt immer neue Kraft für das Wirken und Schaffen im Alltag zu geben, dadurch die Arbeit zu einer stets neuen und reinen Freude zu machen, und so auch auf diesem Wege der ganzen Volksgemeinschaft zu dienen — eine Aufgabe, die von dem Reichsorganisationsleiter der DAF. Dr. Ley durch die Schaffung von „Kraft durch Freude" tatfroh in Angriff genommen und bisher schon zu den allenthalben rückhaltlos anerkannten glänzenden Ergebnissen geführt hat. Kreis- obmann Wagner erinnerte weiter daran, daß die DAF. und ihr Leiter Dr. Ley aber nicht nur auf dem Wege über „Kraft durch Freude" bemüht sind, dem schaffenden deutschen Volksgenossen immer wieder neue Stärke für feine Arbeit zu geben, sondern daß sie auch in die Betriebe selbst einen neuen Geist hineingetragen haben, den Gemeinschaftsgeist des Nationalsozialismus, und daß sie bestrebt sind, die „Schönheit der Arbeit" durch die Schaffung vorbildlicher Lebensbedingungen bei der Arbeit selbst zu erreichen, dadurch die Menschen seelisch zu bereichern und auch diesen ideellen Ge- winn dem Dienst am ganzen Volke zuzuführen. Mit berechtigter Genugtuung konnte der Redner weiter hervorheben, daß durch das Wirken von „KdF." dis jetzt schon Millionen von Arbeitern der Faust und der Stirn die deutsche Heimat mit ihren vielfachen wundervollen Schönheiten der Landschaft, des Städtebaues, der Kunst ufw., darüber hinaus auch viele Sehenswürdigkeiten im Ausland kennengelernt haben, und dadurch all diesen Männern und Fruuen, die früher niemals diese Bereicherung ihres Lebens erlangen konnten, ein großer Teil ihres Sehnens und Hoffens, aber auch ihres berechtigten Anspruchs auf Beteiligung an den Freuden des Daseins erfüllt worden fei unter Bedingungen, die auch dem kleinen Manne zu erfüllen möglich war. Die DAF. und die „KdF." seien, wie der Redner mit Recht hervorhob, auf diese Leistungen stolz, und sie haben den Wunsch und den Willen, auf diesem Wege fortzufahren, dem deutschen Volke in allen feinen schaffenden Schichten immer wieder für die Arbeit Kraft durch Freude
6ine Feierstunde der Ostdeutschen.
Einen ostdeutschen Frauen-Nachmittag veranstaltete am gestrigen Mittwoch im „Pfälzer Hof" der 8unb heimattreuer Schlesier (Deutscher Ostbund). Der Nachmittag war neben der Werbung für den ostdeutschen Gedanken auch den Vorbereitungen liner Nikolausfeier gewidmet.
Bundesgruppenleiter Kostorz las eingangs linen Bericht über den Kampf der Spanier gegen den Bolschewismus vor, in dem die tapfere Hal- iimg der deutschen Marinesoldaten bei den Hilfs- ittionen ergreifend geschildert wird. Nach Erledi- girng einiger organisatorischer Fragen trug Lands- iiann Heinz Förster einige der Stimmung dieses Nachmittags angepaßte Gedichte ostdeutscher und besonders schlesischer Dichter vor. Die Frauen gramer, Grah Imann und Schreiner erbeuten mit musikalischen und gesanglichen Darbie- lungen und überraschten mit einem kleinen Chor- gefang reizender Kinderliedchen durch eine Gruppe Heiner Buben und Mädels.
dischen Skioerbände die Italiener zur Teilnahme an den Holmenkollrennen, den Lahtispielen in Finnland und zur Absolvierung eines Starts in Schweden aufgefordert. Die Italiener fühlen sich stark genug, den Vorstoß in die „Höhle des Löwen" zu wagen und werden sich mit starken Trupps an diesen Veranstaltungen beteiligen.
BMW.-Erfo!ge in Südamerika
Eines der bedeutendsten Rennen Südamerikas ist das Rennen um den fliegenden Kilometer, das in diesem Jahr auf der Strecke zwilchen Santiago und San Bernardo ausgetragen wurde. Zum ersten Male beteiligten sich in allen Kategorien Fahrzeuge von BMW., die trotz chrer serienmäßigen Herstellung sich ausgezeichnet behaupteten und manchem Spezial-Rennfahrzeug das Nachsehen gaben. Bei den Krafträdern siegte Müller auf BMW. in der Vr-Liter-Klasse mit 140 Stundenkilometer. In der 1000-Kubikzentimeter-Klasse wurde TuqUiet auf Harley-Davidson mit 157 Stundenkilometer Erster. Den zweiten Plag belegte Ferrer mit 145 Stundenkilometer. Hervorragend hielten sich die BMW.- Sportwagen. Als Sieger gingen Larrain mit 142 Stundenkilometer und Hanning mit 138,5 Stundenkilometer durchs Ziel. Die Tagesbestzeit wurde von einem Ford-Speziolrennwagen mit Greao am Steuer erzielt; für ihn wurden 175 Stundenkilometer gestoppt.
Königspokal-Schlußrunde in Stockholm.
Deutschland und Frankreich hatten — vorausgesetzt, daß Deutschland gegen Dänemark in Kopenhagen gewinnt — oereinoart, die Endrunde um den Königspokal in Bremen auszutragen. Auf Wunsch der Schweden ist man nun von dieser Vereinbarung abgegangen und wird das Treffen in den Tagen vom 4. bis 6. Dezember in Stockholm durchführen. Der Sieger dieser Begegnung hat dann die Herausforderungsrunde gegen Schweden zu bestreiten.
einer Sängerin auf höchstem künstlerischen Niveau. Lillis Claus von der WienerStaatsoper brachte mit ihrem wunderbaren Koloratursopran einige Lieder mit Orchesterbegleitung zu Gehör, bei denen neben Johann Strauß auch Franz Lehar und Nico D o st a l als Komponisten zur Geltung tarnen. Schon mit ihrem ersten Lied hatte die Sängerin, dank ihrer glänzenden und überaus modulationsfähigen Stimme, die von großer Kraft und herrlicher Klangschönheit, aber auch von angenehmster Zartheit zeugte, den Sieg auf der ganzen Linie errungen. Und was sie an künstlerischem Erfolg bei ihren weiteren Liedern sich noch zu sichern verstand, war eine weitere ansehnliche Steigerung des großartigen Sieges in ihrer Ausgangsposition des Abends. Die Zuhörer waren — mit Recht — in höchstem Maße begeistert von dieser herrlichen Gesangsdarbietung, und sie gaben ihrer Dankbarkeit mit Beifallsstürmen Ausdruck, wie sie in Gießen nur bei seltenen Gelegenheiten zu bemerken sind. Die Gießener werden sich jedenfalls von Herzen freuen, wenn diese mit ihrer Stimme begnadete Sängerin wieder einmal Veranlassung nehmen wird, ihre Kunst hier zur Erbauung hören zu lassen.
Neben der Instrumental- und Gesangskunst brachte der Abend auch noch einige heitere Darbietungen aus dem Gebiete der Komikerkunst. Was man hier zu sehen und zu hören bekam, waren Leistungen von ausgezeichneter künstterischer Qualität, die ebenso uneingeschränkte Anerkennung verdienen, wie der künstlerische Hauptteil des Abends. Peter Jgelhoff verstand es, mit seinen schnurrigen, lustigen Liedern und mit seiner ganz famosen Art des Vortrags bei den Zuhörern Helle Freude zu wecken. Es war köstlich, diesem Künstler zu lauschen, der mit seinem Sing-Sang der eigenen Grotesk-Gedichtchen sehr eigenartige und überaus sympathische Kunst pflegt, von der man sich gerne umfangen ließ und dem man, ehrlich erfreut, mit starkem Beifall dankte. Emels und William B l a ck e r sind Grotesktänzer von so hervorragender Qualität, wie wir sie in Gießen bisher noch kaum gesehen haben. Dabei erfreut neben der wunderbaren Tanzkunst auch die urgelungene Komiterart, die diese Künsttek in feiner und dezenter Weise miteinander zu verbinden wissen. Aus die Zwerchfelle der Zuschauer wurden Großattacken geritten, die von überwältigen Siegen für das treffliche Künstlerpaar gekrönt waren. Das Publikum raste geradezu vor Freude und Lachen; vielfach traten die Taschentücher in Funktion, um die vor lauter Lachen tränenden Augen zu trocknen und bereitzumachen für
der, um selbst ein angenehmes Leben zu führen, Volksgenossen, die sich in großer finanzieller Bedrängnis befanden, um ihr Letztes gebracht habe. Nur mit Rücksicht auf die Jugend des Angeklagten habe das Gericht noch einmal davon abgesehen, die Sicherungsverwahrung gegen den Angeklagten anzuordnen. Der Vorsitzende der Großen Strafkam- mer betonte, daß das Gericht dem Angeklagten noch einmal diese letzte Chance, ein ordentliches Leben zu führen, geben wolle. Er erklärte aber auch, falls der Angeklagte sich nach feiner Strafverbüßung auch nur die geringste strafbare Handlung zusckulden kommen ließe, er das Zuchthaus nicht mehr verlassen werde.
Schöffengericht Gießen.
Die Angeklagten Adam Walter Läufer, 44 Jahre alt, zur Zeit in Luxemburg, Peter Burg, 32 Jahre alt, zur Zeit in Luxemburg, Gustav Kratz, 44 Jahre alt, wohnhaft in Ober-Ohmen, Adolf Kratz, 36 Jahre alt, wohnhaft in Oder- Ohmen und der Karl ©feiler, 56 Jahre alt, wohnhaft in Frankfurt a. M., waren beschuldigt, im Jahre 1933 in der Rahnsmühle bei Ober-Öhmen (Oberhessen) eine Schwarzbranntweinbrennerei betrieben zu haben.
Die Beweisaufnahme in der gestrigen Gerichtsverhandlung hat ergeben, daß sich die Angeklagten sämtlich im Sinne der Anklage strafbar gemacht haben und deshalb zu verurteilen waren. Nur bezüglich des Angeklagten ©feiler war das Verfahren auf Grund des Straffreiheitsgesetzes vom 7.8.1934 einzustellen. Im übrigen wurden die Angeklagten wie folgt verurteilt:
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Wie das Orchester mit seinem Leiter, so stand auch die bei einem Strauß-Konzert in Gießen zum
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der Gauligamannschasten Heftens.
Im Gau Hessen hat sich ein klarer Favorit noch nicht herausgeschält. Die besten Aussichten auf den Meistertitel hat vorerst der Spielverein Kassel, der drei Minuspunkte aufzuweisen hat, während der letztjährige Meister Hanau 93 mit vier und Hessen Hersfeld sowie Germania Fulda mit je fünf Verlustpunkten dem Tabellenführer nicht viel nachstehen. Am Sonntag fällt im Kampf zwischen dem SpD. Kassel und Germania Fulda eine wichtige Entscheidung. Die Germania hat die sonst in Fulda tonangebende Borussia verdrängt und wird sich auch in Kassel Respekt zu verschaffen wissen. Der Ausgang dieser Begegnung ist als offen zu bezeichnen. Hessen Hersselo steht in Marburg gegen Kurhessen vor einem ziemlich sicheren Sieg, dagegen wird der FC. Hanau 93 in Friedberg auf harten Widerstand stoßen und nur in bester Form den Erfolg auf seiner Seite haben. Die SpV. Niederzwehren erwartet Borussia Fulda, die sich sehr vor- sehen muh, um nicht aus der ©auliga auszuschei-
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Der Bundesgruppenleiter wies bann auf die be- ‘onbere Aufgabe ber Frau und Mutter hin, bie Gedanken an bie angestammte Heimat in ber Ju- genb wachzuhalten, unb machte auf bie Gelegenheit der Weihnachtsgeschenke aufmerksam, bei ber* ost- deutsche Literatur, aber auch Bernstein, Kristall unb onbere Erzeugnisse ber alten Heimat den Vorzug haben müssen. Er erinnerte die Frauen an die seelischen Kämpfe der Mütter namentlich in den west- .reußischen und ostpreußischen Grenzgebieten, bie ür bie Erziehung ihrer Kinder im deutschen Volks- um große Opfer zu bringen haben und wies sie amit gleich auf die zweite Aufgabe hin, für den ostdeutschen Gedanken unter den Frauen zu wer- den. Nur eine starke Gruppe wird wirksame Hilfe für die Volksgenossinnen im Osten leisten können und die Aufgaben erfüllen, bie ihr zugewiesen sinb. Deshalb müssen bie noch nicht für ben ostbeutschen heimatgedanken gewonnenen fiantfsleute, deren es noch sehr viele in Gießen und Umgebung gibt, lvachgerüttelt und in die Front der Heimattreuen kingeschlossen werden. Mit dem Hinweis, daß Heimattreue auch Bekennermut ist, gab der ~ aruppenleiter den Frauen gute Wünsche Den Weg.


