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Ein Rundgang

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unseren geliebten Führer, dem allein wir diesen Aufschwung zu verdanken haben, dem wir folgen für alle Zeit in unserem festen Glauben, mit aller Liebe und in unvergänglicher Treue. Wir grü­ßen den Führer mit unserem Sieg-Heil!

Begeistert stimmte die Versammlung in den drei­maligen Ruf ein, dann folgte der gemeinsame Ge-

Besonderer Erwähnung bedürfen die Kojen, die die NSV. bzw. das W H W. ausrichteten und da­bei interessante Ausschnitte aus ihrer vielfältigen sozialen Arbeit zeigen.

Die Stadt Gießen und der Verkehrsverein haben für die Verkehrswerbung und für eigenen repräsentativen Zweck den Pavillon eingerichtet, der Liebigs erstes Laboratorium darstellt. Bild­material, Schriften usw. vervollständigen diese Schau, die von dem Leiter des Städtischen Verkehrsamtes und dem Bühnenbildner des Stadttheaters ge­schaffen worden war. Das Stadttheater selbst zeigt in liebenswürdiger Manier Kostümskizzen der Gewandmeisterin, Modelle von Dekorationen und ausgezeichnet gesehene photographische Wieder­gaben von Szenen aus Aufführungen des Theaters.

In einer sehr ansprechenden Weise haben sich die Innungen unserer Stadt beteiligt. Jede der Innungen hat einen eigenen Stand hergerichtet unh dabei die Eigenart des jeweiligen Handwerks, zum Teil in symbolischen Darbietungen, zum Ausdruck gebracht. Mit einfachen Mitteln werden dabei schöne Wirkungen erzielt.

Mit einer Fülle des aufschlußreichsten Materials wenden sich verschiedene wissenschaftliche I n st i t u t e unserer Universität an die ländliche Bevölkerung. Anschauungsmaterial, Skizzen, graphi­sche Darstellungen und Bilder, sowie auch praktische Einrichtungen geben dem Landmann Vorschläge zu höheren Leistungen. Um diese Lehrschau machten sich das Pflanzenschutzamt Gießen, die Landwirt­schaftsschule Gießen, der Obere Hardthof und das Veterinärhygienische und Tierseuchen-Jnstitut ver­dient.

Wer zum Besuch der Braunen Messe die Volks­halle betritt, wird seinen Rundgang beginnen unter Gedanken an den Aufbau in unserem Vaterlands. Dieser Gedanke wird wohl in jedermann ausgelöst, der den Ehrenhof in der Vorhalle mit der Büste des Führers und den an den Wänden wieder- gegebenen Worten des Führers einige Aufmerksam­keit schenkt. Und die Schau selbst bestätigt die Tat­sache des Aufbaus tausendfach. Aus vielen Dingen, die zur Schau gestellt find, spricht aufbauender Wille und ist zu erkennen, daß sich viel deutsche schöpferische Kraft für den Fortschritt einsetzte. Kaum ist es möglich, die große Fülle der Erscheinungen mit den Augen zu erfassen, geschweige denn im geschriebenen Wort eingehend zu würdigen. Fast verwirrend wäre die Fülle der hier gezeigten deut­schen Werkmannsarbeit zu nennen, wenn sie nicht völlig klar und übersichtlich gegliedert wäre. Als ein besonders erfreuliches Moment kommt hinzu, daß das äußere Bild der Ausstellung auf den ersten Blick einen angenehmen Eindruck vermittelt. Frisches Grün und Blumen begrüßen den Besucher und bald wird er von der Schau selbst in Bann ge­zogen sein.

In erster Linie ist die Industrie, repräsentiert durch den Händler, vertreten. Die metallver­arbeitende Industrie steht mit ihren Er­zeugnissen im Vordergrund und es fehlt in den umfangreichen Kojen der hiesigen Eisenwaren­handlungen nichts von dem, was Interesse ver­dient. Besonders der Hausfrau werden viele An­regungen gegeben, wie sie sich die Arbeit in Haus und Küche erleichtern kann. Neuzeitliche Herde und Oefen, Geschirre, Werkzeuge, Maschinen für den Haushalt, all das ist in reicher Auswahl zu sehen. Die Spezialfirmen für Bestecke, Waffen usw. wissen ebenfalls vielerlei zu zeigen. Ueberall in diesen Kojen blitzt und blinkt es.

Breiten Raum nahm die Bekleidungs­industrie für sich in Anspruch. In schönster und unverbindlicher Form kann sich jedermann über den Stand der Mode, bzw. der Bekleidungskultur unterrichten. Stark ist vor allem die Herrenbeklei­dung vertreten. Interessant ist in diesem Zusam­menhang den Entwicklungsgang einer deutschen Spinnfaser vom Urprodukt (Holz) bis zum fertigen Kleidungsstück zu verfolgen.

Außerordentlich reichhaltig ist die Möbel-

Abschlußprüfungen an der Heeres- fachschule für Verwaltung u. Wirtschaft.

Man berichtet uns: Am 21. und 22. d. M. fand im Liebigbau (Liebigstraße 16) die diesjährige mündliche Abschlußprüfung I und am 25. d. M. die Abschlußprüfung II unter dem Vorsitz des Trup­penunterrichtsleiters Fachstudiendirektor B o u ch - Holtz statt. Dem Prüsungsausschuß gehörten ferner an: Major Junker als Vertreter des Standort­ältesten, ein Fürsorgeoffizier, die an der Prüfung beteiligten Fachlehrer und die Vertreter der An­stellungsbehörden. Nachstehende Behörden waren ver­treten: Reichsfinanzverwaltung Darmstadt; Reichs­bahndirektion Frankfurt a. M.; Reichspostdirektion, Abteilung Darmstadt, Frankfurt a. M.; Hessische Landesregierung Darmstadt (für die Staats- und Gemeindebehörden.) Als Gast war ein Ortsgruppen* Vorstand des Reichstreubundes Gießen zugegen.

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fang der beiden ersten Verse der Nationallieder, ^er Musikzug der SA.-Standarte 116 beschloß die Feierstunde mit dem schneidigen Spiel des Marsches Deutschlands Ruhm".

Im Anschluß an die Eröffnungsfeier begaben sich die Teilnehmer auf einen Rundgang durch die Ausstellung. B.

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Besondere Beachtung verdient ferner ein Stand, der von der Ortsgruppe Gießen des Reichskolonialbundes ausgestattet wurde und in übersichtlicher Weise die Bedeutung der Kolonien für die Rohstoffwirtschaft unseres Vater­landes erkennen läßt. Gleichzeitig wird in dieser Schau die deutsche Kulturarbeit in den Kolonien veranschaulicht.

Eine große Anzahl von Spezialfirmen stellte ihre Erzeugnisse aus. Nahrungsmittelfabriken, der Handel technischer Gummiwaren, Möbelfabri­ken, die Lederindustrie, der Schuhhandel, Ausstat­tungsfirmen, Handwebereien, die Tabakbranche, die Töpferei heimatlicher Art, Spezialgeschäfte für Elektrotechnik, die Kraftfahrzeugindustrie, die Näh- maschinen-Jndustrie, die deutsche Bernstein-Indu­strie aus Ostpreußen, Photo- und Radio-Firmen, Landmaschinen-Jndustrie usw. tragen in buntem Nebeneinander zu dieser universellen Wirtschafts­schau bei.

Eine schöne Bereicherung hat die Ausstellung im Freigelände durch die Anlegung eines prächti­gen Ziergartens gefunden; jedermann, der diese Anlage sieht (sie entstand in einer verhältnis­mäßig kurzen Zeit), wird lebhaft bedauern, daß sie mutmaßlich nach der Ausstellung wieder entfernt werden muß. Wasserbecken mit Springbrunnen be­leben eine schöne gleichmäßige Rasenfläche, Blumen begrenzen den Rasen, Plattenwege sind gelegt, eine Pergola wurde erstellt, ein Gartenhäuschen wurde in einem schönen natürlichen Stil erbaut. Mehrere Firmen haben an diesem Werke mitgeschaffen und folgten dabei den Plänen eines hiesigen Garten­architekten. N.

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industrie mit ihren geschmacklich und technisch hochentwickelten Erzeugnissen vertreten. Wer hier zu wählen hat, dem würde der Entschluß sicherlich nicht leicht fallen. Keine Mühe umfangreicher Transporte war von den Seiten des Handels gescheut worden.

Starken Anteil nahmen die Firmen, die Büro­maschinen und bürotechnische Einrichtungen zur Schau zu stellen haben. Viele der hochwertigen Buchungs-, Schreib- und Rechenmaschinen können den Besuchern gezeigt werden. Feuerfeste Akten­schränke sind da, Vervielfältigungsmaschinen in hoher Vollendung sind in Betrieb zu sehen. Noch manche andere Neuerung fordert Aufmerksamkeit heraus.

Für die Frau gibt es gleichermaßen viel zu sehen. Die Ausstellungen der NS. - Frauen­schaf t erweisen sich als außerordentlich aufschluß­reich und in vieler Hinsicht als beispielgebend. Keine Frau sollte achtlos vorübergehen. Manche wertvolle praktische Anregung ist hier zu gewinnen. Gleicher­maßen sind Hauswirtschaft und Volkswirtschaft in ihren engen gegenseitigen Verbindungen dargestellt.

Mit besonderer Aufmerksamkeit dürften von Mäd­chen und Frauen jene Ausstellungsräume besucht werden, die der S ch m u ck i n d u st r i e vorbehalten wurden. Kunstgewerbliche Erzeugnisse, die viel Kultur verraten, verdienen ebenfalls alle Beachtung. Sehr schöne Dinge werden aus Gegen­den, in denen es eine sogenannte Heimindustrie gibt, gezeigt.

Eine Reihe von Ständen wurde jenen Firmen Zur Verfügung gestellt, die mit Hilfe von Kost­proben ihre verschiedenartigen Würzebrühen, geisti­gen Getränke, Fruchtsäfte usw. anboten. In einem Wirtschaftsbetrieb ist die Möglichkeit zur Stärkung gegeben.

Alle Beachtung fanden die umfangreichen Schauen der Gasgemeinschaft und der Elektro- gemeinschaft in unserer Stadt. Hochentwickelte Geräte werden in beiden Abteilungen gezeigt und damit in mancher Hausfrau Wünsche ausgelöst. All­gemein imponieren die Einrichtungen für Groß­küchen.

Noch viele andere Spezialzweige unserer heimi­schen bzw. deutschen Industrie, mehr oder weniger den bereits hier erwähnten Industrien verwandt, stellen aus und wissen die Aufmerksamkeit der Be­sucher auf sich zu lenken.

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Der Abschlußprüfung I (Berechtigung zum Eintritt in den einfachen mittleren Bürodienst) unterzogen sich 21 Unteroffiziere im 12. Dienstjahr und ein Versorgungsanwärter. Diese 22 Prüflinge haben alle bestanden: Feldwebel Becker, Feldw. Eisenhauer, Oberfeldw. Gebhardt, Feldw. Geiger, Feldw. Hahn, Feldw. Klapp, Feldw. Knobloch, Feldw. Landefeld, Feldw. Q u i r rn b a ch , Oberfeldw. Schulz, Feldw. Spahr, Feldw. Weigand, Feldw. B o l l a n d, Oberfeldw. Bremser, Feldw. C a s s e l m a n n, Feldw. Fischbach, Feldw. Freitag, Feldw. Hebbel, Feldw. H u s m a n n, Feldw. Scheuch, Versorgungsanwärter Supp, Uffz. Will.

Der Abschlußprüfung II (Berechtigung zum Eintritt in den gehobenen mittleren Beamten- oienft) unterzogen sich zehn Prüflinge. Sie haben ebenfalls alle bestanden: Oberfeldwebel Bax, Ober­feldw. Beitter, Feldw. Burkart, Oberfeldw.

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