Ausgabe 
26.3.1936
 
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Sjtxfpoit

Wirtschaft

wird.

der der Ge-

Nhein-Mainische Börse.

ZNiltagsbörfe fester.

Harpener Bergbau AG.

Günstiges Ergebnis. Zusammengehen mit Essener Steinkohle.

Gießen, wie auch im ganzen Kreisgebiet haben sich die Rundenspiele gut eingeführt.

Fußball traten, denn dann müßte man sagen, daß es schon vor dem Kriege Schulfußball gab. Ein Spielbetrieb, Mannschaft gegen Mannschaft, nach einem Plan ähnlich dem der Verbände, ist erst nach dem Kriege in einigen Städten eingerichtet wor- den, und zwar ganz allein auf die private Ini­tiative einiger Lehrer hin. Was dabei noch beson­ders betont werden muß: auch auf deren Gefahr bei etwaigen Unfällen hin. Rur in ganz wenigen Städten förderten sportfreudige Lehrer eine Fuß­ballrunde der Schulen. Berlin ging hier mit gutem Beispiel voran, ohne indessen einen allzu starken Spielbetrieb einrichten zu können.

Das wurde anders, als 1933 der Weg frei wurde zu einer verstärkten Heranziehung der Jugend zu körperlichen Hebungen.

Line Verordnung des preußischen Erziehungs­ministers führte eine dritte, zusätzliche Turn- und Spielstunde ein, die besonders den Kampf­sports vorbehalten sein sollte.

Fußball war neben Boxen besonders genannt, und damit wurde die Bahn frei für eine planmäßige Ausgestaltung der Schulfußballspiele. 1935 gab es bereits in allen größeren Städten und selbst aus dem flachen Lande Schulfußballrunden. Der Deut­sche Fußball-Bund stellte seine Sportlehrer für die Durchführung von Lehrerkursen zur Verfügung. Er schuf eine Kurzregel, die aus dem großen Regel­werk die wichtigsten Bestimmungen herausnimmt und allgemeinverständlich macht. Mit der Stiftung von Preisen für die siegreichen Mannschaften tat er ein übriges. Die Gaue stellten dem Schulfußball Schiedsrichter, die Vereine öffneten ihre Spielplätze und halfen mit Spielmaterial aus. So war eine starke Entwicklung des Schulfußballs nur zu natür­lich. In München. Nürnberg, Krefeld, Düsseldorf, Karlsruhe, Frankfurt, Dortmund, von Berlin ab-

Kurszettel der Berliner und Zranksurter Börse.

, anaeführten Ziffern neben die Höhe der zuletzl be|d)tof|enen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.

neben, dann muß man bei gemsichten Splelbetrieb die Altersunterschiede ausgleichen.

Bezüglich der Spielberechtigung soll man kemer- lei Beschränkungen, wie Meldefrist Paßvorschr ft usw., einführen, sondern der Spielbetneb soll sich freizügig entwickeln. . . ..

Vicht der Sieg, sondern der Kampf und die mit ihm verbundene Erziehungsaufgabe smo wichtig.

Nach solchen gesunden Grundsätzen entwickelt, wiro der Schulfußball bald weiteste Kreise gewinnen England ist uns hierin ein gutes Vorbild. -Dort haben die Vereine keinen Jugendbetrieb, die kör­perliche Erziehung der Jugend ist restlos m Die Schulen gelegt, wobei allerdings eine jahrzehnte­lange Gestaltung die Grundlage schuf.

teren Mittagsschluß unverändert. Mäßig fester lagen AEG. mit 35,90 bis 36 (35,65), ferner Westdeutsche Kaufhof mit 34,25 (33,90)), auch Otavi Minen wa­ren zu 19,40 (19,25) gefragt. Kunstseide Aku gingen im Einklang mit Amsterdam zurück auf 49,65 (50,25), außerdem ermäßigten sich Scheldeanstalt auf 224,75 (226). IG. Farben blieben nut 158,65 auf dem ermäßigten Mittagsstand behauptet. Der Rentenmarkt lag ruhig. Zertif. Dollar-Bonds blie­ben zu den Mittagskursen eher gefragt, ferner be­stand Interesse für Kommunal-Umschuldung zu 87,05 (87); Zinsvergütungsscheine 93,65, spate Schuldbuchforderungen 97,65, Altbesitz unv. 110,65.

U. a. notierten: Altbesitz 110,65, 6 v. H. IG. Farben-Bonds 130,50, 6 v. H. Darmstadt von 1926 91, 4,5 (7) v. H. Frankfurt von 1926 92,50, 6 v. H. Krupp 103,75, Mannheimer Altbesitz 108,75, 4,5 v. H. Bosnier 4,40, 4 v. H. Schweiz. Bundesbahn 197, 5 v. 5). Rumänen 7, 5 v. H. Goldmexikaner 14, Commerzbank 91,25, Reichsbank 179, fiarpmr 120,50, Hoesch 91, Otavi 19,40, Rheinstahl 116,50, Verein. Stahlwerke 85, Aku 49,65, AEG. 35,90 bis 36, Bekula 143, Conti Gummi 184, Scheideanstalt E 224,75, Deutsche Linoleum 164,90, Elektr. Liefe- rimgen 124, IG. Farben 158,65, Gesfürel 130 75, Holzmann 103, Muag 83,25, Metallgesell chaft 114, Schuckert 137,50, Siemens 175, Westdeutsche Kauf- Hof 34,25, Aschaffenburger Zellstoff 87, AG. für Verkehr 108,50, Reichsbahn-Vorzugsaktien 123. ,

tSporiamt »Kraft durch Freude".

heule folgende Kurse:

Fröhliche Gymnastik und Spiele, Frauen. Von 20 bis 21 und von 21 bis 22 Uhr, Lyzeum, Dammftrahe 26.

Neue KdF.-Sportkurse ab 1. April.

In folgenden Uebungsarten werden ab 1-April neue Kurse eingerichtet: Reiten, Fechten, Rollschuh­laufen, Schach. Zu allen diesen Kursen ist vorherige Anmeldung auf der Geschäftsstelle, Schanzenstraße Nr. 18, erforderlich. ~

Wer macht mit? Jeder Deutsche kann an KdF.- Sportkursen teilnehmen!

Hintermannschaft zu überspielen und das Resultat ! zu verbessern. _ v ,c, .

Vorher spielten die erste Jugend von Ehrings­hausen und die erste Jugend von Heuchelheim. Das , Spiel endete 1:1. Heuchelheim sollte eifriger sein : und genauer zuspielen.

Kußballabteilung des $t>.1846 Gießen.

Die Gießener begannen dieses Freundschaftsspiel mit neun Leuten, und konnten sich erst kurz vor Halbzeit ergänzen. Bis dahin spielte Rodheim sehr verhalten und erst nach Eintritt der beiden E-ießener drückten sie mehr aus Tempo, sie konnten auch bald im Anschluß an einen Eckball das Führungstor er­zielen. Noch keine fünf Minuten später hatte Rod­heim bereits wiederum durch Verwandlung eines Eckballes seinen Vorsprung auf 2:0 erhöht. Erst kurz vor der Pause konnte Borschel eine Vorlage von Vetter zum ersten Gegentor verwandeln. Schon gleich nach Wiederbeginn kam Rodheim zu einem billigen dritten Tor, da durch ein Mißverständnis zwischen Pfeffer und Baldauf der Ball von Pfeffer ins leere Tor geschoben wurde. Jedoch liehen sich die Gießener nicht entmutigen, griffen energisch an und konnten bei einem Gedränge vor dem Gästetor durch Borschel zum zweiten Tor kommen, der Mittelläufer Viehl konnte sogar ein paar Minuten später durch einen Weitschuß den Ausgleich erzielen. Die Gieße­ner stellten folgende Mannschaft: Baldauf; Mohr, Dr. Pfeffer; Deibel, Viehl, Ommert; Detter, Bor­schel, Hetzel, Balser, Günderoth.

Filmvortrag im Skiklub Gießen.

Die 4. Olympischen Winterspiele.

Nun hat die Frühlingssonne den letzten Schnee im Vogelsberg hinweggenommen. Aber im Hoch­gebirge bieten sich immer noch gute Sportmöglich­keiten und täglich kehren Gießener Skisportler braungebrannt von ihren Skireisen aus den Alpen zurück. Falls das Feldberggebiet im Schwarzwald noch um die Osterzeit Skimöglichkeiten bietet, wird der Skiklub Gießen eine Schwarzwaldfahrt durch­führen. In den letzten Wochen wurde eifrigst an der Fertigstellung des Lichtbild- und Filmmaterials, das die Teilnehmer von derobechessischen Olym­pia-Expedition" aus Garmisch-Partenkirchen mit- gebracht haben, gearbeitet. Am Samstag, 4. April 1936, veranstaltet die Ortsgruppe Gießen des Reichsbundes für Leibesübungen, Fachamt Skilauf, in der Universität einen Lichtbilder- und Filmvor­trag. Als Abschluß des Winters findet in den Räumen des Gesellschaftsvereins ein großes Alpen­sfest:Skigaudi im Walsertal" statt.

' Marsch.

Die Anfänge des Schulfußballs fallen in die erste gesehen, in Mecklenburg, Schlesien, Ostpreußen, Nachkriegszeit. Es soll hier nicht davon gesprochen überall gibt es jetzt schon einen starken Fußball­werden daß einige wenige sportfreudige Lehrer betrieb zwischen Schulmannschaften, die in geregel- früher mit ihren Jungens dann und wann den ten Spielen um Wanderpreise kämpfen. Auch m L: * . u v __ la» Xnt, ru ; « p, « n o mirh im nrmxpn Q'roisaehiet haben

Auf die Entwicklung des Fuhballsportes wird diese Tatsache einen entscheidenden Einfluß nehmen, denn die Zahl der dem Fachamt ge­meldeten Jugendlichen schwillt erheblich an.

Schon im Sommer des Vorjahres konnte Fach­amtsleiter Linnemann melden, daß 40000 neue Püffe für Jugendliche ausgestellt seien, und heute dürfte die Zahl bald die 100 000 erreichen. Sie smd dem Sporte neu gewonnen, werden nach der Schulentlassung in die Sportbewegung eintreten, d. h. ihre sportliche Betätigung in den Reihen der Vereine fortsetzen.

Einige Worte seien noch zur praktischen Gestal­tung der Schulfußballrunden gesagt. Schulhöfe eignen sich nicht für die Durchführung von Wett­spielen, weil ihr Untergrund meist Kiesbelag ist und die Maße zu klein sind. Darum soll zweckmä­ßiger Weise der Betrieb entweder auf einen Ge­meindespielplatz gelegt oder ein Ortsverein um Platzüberlassung ersucht werden. Das letztere dürfte nicht schwierig sein, weil der Vereinsbetrieb sich zu ganz anderen Zeiten abspielt. Als Spieltage wählt man die Nachmittage und läßt das Wochenende frei, um so mehr als hier die Staatsjugend ihre Hebungen durchführt; so kann es auch hier keine Beeinträchtigung geben. Die Spielklassen unter­scheidet man nicht nach Jahrgängen, sondern nach der Art der Schulen. Man bildet also Gruppen der Gemeinde- bzw. Volksschulen und der höheren Lehr-, anftalten. Das erfolgt nicht aus irgendwelchen so­zialen oder ähnlichen Gründen, sondern nur, um die sportlichen Kräfte bezüglich des Alters und der Größe gleich zu machen. Wo nur eine Volksschule vorhanden ist, soll man die Mannschaften klassen­weise aufstellen, ist eine höhere Lehranstalt da-

grantfurter Getreidebörse-

Frankfurt a. M., 25. März. Das verringerte Angebot von Weizen findet bei den Mühlen nur schwache Aufnahme. In Roggen erfolgen mäßige Zuweisungen durch die RfG. Auf den übrigen Marktgebieten blieb die Lage gegen den Montags- markt unverändert. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Markt Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R12 174, R15 177, RI3 181, R19 183 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete: Weizenmehl W 13 28,35, W 16 28,60, W 19 28,60, W 20 28,95, Roggenmehl R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich; Weizennachmehl 16,75 bis 17, Weizenfuttermehl 13 bis 13,25; Weizenkleie W13 10,65, W 16 10,80, W19 11, W 20 11,10, Roggen- (leie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation; Soyaschrot m. M 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30, Treber 18,40, Trockenschnitzel 9,16, Großhandelspreis ab Fabrikstation; Heu 7,75, Wei­zen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,50 bis 3,70, gebündelt 3,20 bis 3,50.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 26. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 800 Kälber, 87 Schafe, 1080 Schweine. Es kosteten: Kälber 40 bis 72 Mark, Hämmel 40 bis 50, Schafe 37 bis 46, Schweine 51 bis 57 Mark. Markt- verlauf: Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig; Schweine wurden zugeteilt.

Schweinemarkt in Hungen.

# S) u n g e n , 25. März. Zu dem gestern hier ab­gehaltenen Schweinemarkt waren 426 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten sechs bis sieben Wochen alte Tiere 20 bis 25 Mark, sieben bis acht Wochen alte 25 bis 30 Mark, acht bis zehn Wochen alte 30 bis 35 Mark. Der Handel war mäßig, es verblieb ziem­lich Ueberstand.

Schweinemarkt in Nidda.

CD Nidda, 25. März. Auf dem heute hier ab­gehaltenen Schweinemarkt standen 562 Ferkel und 8 Läuferschweine zum Verkauf. Es kosteten sechs bis acht Wochen alte Ferkel 25 bis 26 Mark, acht bis zehn Wochen alte Tiere 30 bis 31 Mark, ältere Ferkel 34 bis 35 Mark. Die Nachfrage war sehr leb­haft, es verblieb geringer Ueberstand. Ferner waren 30 Stück Rindvieh zum Verkauf aufgetrieben, von denen eine geringe Zahl ebenfalls als lieber« stand verblieb.

Gportruhe am Wahlsonntag.

Am kommenden Wochenende steht ganz Deutsch­land im Zeichen der Wahl zum neuen Reichstag. Alle Kräfte sind auf das eine Ziel konzentriert, dem Führer Adolf Hitler zu zeigen, daß das deutsche Volk hinter ihm steht und seiner Politik mit freu­digem Herzen zustimmt. Alle anderen Interessen müssen gegenüber dieser hohen staatsbürgerlichen Ausgabe eines jeden einzelnen Volksgenossen zu- rücktreten. Auch die Sportler wollen sich ganz in den Dienst am Wohle des deutschen Volkes stellen, haben doch gerade sie die Segnungen des National­sozialismus m größtem Ausmaße erfahren. Deutsch­land wurde unter der nationalsozialistischen Füh­rung zu einer Sport-Nation ersten Ranges. Diese Tatsache, die ihren schönsten Ausdruck in der glanz­vollen Durchführung der Olympischen Winterspiele zu Garmisch-Partenkirchen fand, und die ihre neue Bestätigung beim Olympia in Berlin ^halten wird, muß jedem deutschen Sportfreund seiner Pflicht als Staatsbürger eindringlich bewußt werden lassen, am 29. März

feine Stimme dem Führer zu geben!

Der Reichssportführer hat für den Vorabend und den Tag der Wahl in Deutschland Sportruhe an­gesetzt. Es kommen lediglich drei Veranstaltungen zur Durchführung, und zwar der Hockey-Lanoer- kamps gegen England in Ebabaston und der Fecht­länderkampf gegen Schweben in Berlin am Samstag sowie die Strausberger Galopp-Rennen am Sonntag.

Sportverein 1920 Heuchelheim.

Ehringshausen I Heuchelheim I 3:2 (1:1).

Heuchelheim kombiniert gut bis vor das gegne- rische Tor, ließ es aber an dem letzten Einsatz fehlen. Ehringshausen mußte stark verteidigen und konnte oft nur noch zur Ecke abwehren. Aus einem Gedränge heraus konnte Heuchelheim zu feinem ersten Tor kommen. Die Ueberlegenheit der Platz­besitzer zeigte das Eckenverhältnis 11:1 bei Halb­zeit. Ein Durchbruch des Ehringshäuser Sturmes wurde durch schlechte Abwehr ins eigene Tor ge­lenkt. Ehringshausen kam hierdurch zu einem billi­gen Ausgleich. Nach der Halbzeit kamen die Gaste mit hohem Spiel besser auf und konnten kurz hintereinander zwei Tore erzielen. Das Spiel wurde jetzt härter, Ehringshausen verteidigte stark, so datz der Heuchelheimer Sturm gegen die kräftigere Hintermannschaft nicht mehr viel ausrichten konnte. Kurz vor Schluß gelang es der rechten Seite die

Frankfurt a. M., 25. März. Bei im ganzen nur kleinen Umsätzen eröffnete die Börse in festerer Haltung. Neben der zuversichtlichen Beurteilung der außenpolitischen Lage regten einige Wirtschafts­momente an.

Am Aktienmarkt ergaben sich zu den ersten Notierungen überwiegend Erhöhungen von 0,501 v. H. Harpener AG. fliegen um 3,5 v. H. auf 119,50, Verein. Stahlwerke uno Mannesmann gewannen je 1 v. H. Von chemischen Werten setzten Scheide­anstalt 2 v. H., Deutsche Erdöl 1 v. H. höher ein, während IG. Farben ruhiger lagen und nur 0,25 d. H. gewannen. Elektrowerte erzielten fast durchweg Befestigungen von 0,500,75 v. H., sehr fest lagen auf Dividendenerwartungen Felten mit 118,75 (115,50). Schiffahrtsaktien bröckelten weiter um 0,25 v. H. ab, ferner gaben Daimler und MAN. je 0,50 v. H. nach, Zellstoff Waldhof gingen um 0,65 v. H. zurück. Bankaktien blieben gut behauptet; Reichsbank 179,50, Bank für Brauindustrie 125,50. Von Einzelwerten hatten Westdeutsche Kaufhof leb­hafteres Geschäft mit 33,7533,90 (33), ferner er­höhten sich Holzmann um 1,25 v. H., Deutsche Lino­leum um 1,50 v. H. Muag um 1 v. H. und Kunst­seide Aku um 0,75 v. H. Nach den ersten Notierun­gen bröckelten die Kurse ft. T. etwas ab, später be­stand wieder Nachfrage. Von Auslandswerten wa­ren Chade AC weiter fest mit 330,75 (329).

Der Rentenmarkt lag ebenfalls fester, die Umsätze hielten sich aber in bescheidenen Grenzen. Altbesitz uno. 110,65, späte Schuldbuchforderungen 97,65 (97,50), Kommunal-Umschuldung 87 (86,90), Zinsvergütungsscheine 93,60 (93,50). Zertif. Dollar- Bonds anfangs 0,500,75 v. H. fester, später etwa 0,25 v. H. nachlassend. Don Industrie-Obligationen 6proz. Verein. Stahlwerke 103 (102,50), 6proz. Hoesch 102,75 (102,65).

Im Verlaufe machte die Befestigung am A k - t i e n m a r f t Fortschritte, wenngleich sie meist nur auf einige Spezialwerte beschränkt blieben. Die Ge­samthaltung war bei etwas lebhafterem Geschäft fest. IG. Farben stiegen auf 160 nach 159,40, Scheideanstalt auf 226 nach 224, Felten auf 119,50 nach 118,75, Harpener auf 120 nach 119,50, Kauf­hof auf 34 nach 33,90, AEG. auf 36 nach 35,75, . Hoesch auf 91,50 nach 91,13, Verein. Stahlwerke . auf 85,50 nach 85,13 und Holzmann auf 102,50 nach 102. Von später notierten Werten fliegen Gold- ' schmidt auf 109,75 (108,40), Rheinstahl auf 116,65 t nach 115,25.

Abendbörfe behaupte!.

t Die Abendbörse brachte bei kleinem Geschäft im - allgemeinen nur geringfügige Veränderungen. Zu- - meist blieben die Kurse auf dem z. T. etwas leich-

Fwd. In der gestrigen Auftichtsratssitzung Harpener Bergbau-AG., Dortmund, berichtete Vorstand zunächst über die allgemeine schäftslage. Zur Frage des Abschlusses für das Ge­schäftsjahr 1935 wurde mitgeteilt, daß die Bilanz­arbeiten zwar noch nicht völlig fertitzgestellt sind, aber ein Ergebnis erbringen, welches die Wiederauf­nahme der Dividendenzahlung rechtfertigen wird. Ferner hat der Aufsichtsrat den Vorstand ermächtigt, aus dem Besitz der Vereinigten Stahlwerke Aktien der Essener Steinkohlenbergwerke-AG. im Rahmen der der Harpener Gesellschaft zur Verfügung stehen­den Mittel zu erwerben. Es wird sich hierbei in­dessen nicht um einen Betrag handeln, der einen be­herrschenden Einfluß auf die Essener Steinkohlen­bergwerke-AG. ergibt. Grund zu dem Erwerb sind die vielfachen Berührungspunkte bergwirtfchaftlicher Art zwischen den beiden Gesellschaften, so daß Vor­stand und Aufsichtsrat der Ueberzeugung find, daß für beide Unternehmungen das damit angebahnte Zusammengehen erhebliche Vorteile mit sich bringen

Franttun a. 2)1.

Berlin

Frankfurt a.Ul.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. ZIL

Schluß-

Schluß!. Abmd­börse

Schluß-

Schluß!. Mittag- böiie

Schluß-

Schluß!. Abend- börle

Schluß-

Schluß!. Miitag- börse

Schluß­kurs

Schluß!. Abend«

Schluß« kurs

Schluß!. Mittag-

24-März

25-März

hird

!urs

kurs

kurs

börse

börse

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Odium

24 3.

25-3.

24 3.

25-3

Datum

24.3.

25-3

24-3.

25.3-

Datum 1

24.3.

25.3.

24-3. |

25-3.

Geld

ZJrlef

Geld

Ärles

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

100,5 1 97,9

100,25

97,65

100,5 97,65

100,5

97,65

4% desgl. Gerte n ............

9,13

6,65

9,13

9,3

9,15

ManSfeider Bergbau........

-

135

135

124,9

221

115,65

84,25

18,9

124,5

123,5

135,25

124,75

222,5

116,65

Buenos Aire.

Brüssel .

4L93 0,139

42,01 0,141

4b 99

42?07

5% Rumän. vereinh. Rente v, 1903

7

7

Kokswerke .................

Rheinische Braunkohlen .....

Rheinstahl ................

221

116,5

Rio de Jan. .

0,139

0,141

6^1% Doung>AnIeihe von 1930 ..

103,13

103,13

102,9

103

4yr%Rumän.verernh.Nentev.l913

9

9,65

9,2

9,7

115,25

Sofia......

3,047

3,053

54,89

3,047

3,053

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

4% Rumänische vercinh. Rente

5,3

5,6

5,3

5,65

Kopenhagen.

54,79

54,83

54,93

Auslos.-Rechten .............

110,65

110,65

110,65

110,65

100,25

2y.% Anatolier ..............

39,25

39,5

39,5

39,75

Bereinigte Stahlwerke......

18,75

124,5

123

19,4

125

19,25

126,5

125

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

4l/,% Deutsche Reichspostschatzan- Weisungen von 1934, I.......

6% e$em.8% Hess. Volksstaat 1929

100,1

100,25

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

15,5

15

15,4

15,25

Otavi Minen .............

Kaliwerke Aschersleben......

Kaliwerke Westeregeln......

. 6

. 5

London .....

HeliingforS..

Paris ......

12,27 5,41

16,37

12,30

5,42 1R.d1

12,28

5,41

16,375

12,31

5,42 16,415

(rückzahlb. 102%)............

98,25

98,25

98,25

98,25

Kaliwerke Salzdetfurth.....

?y»

181

181

Holland ....

Italien.....

168,75

19,70

169,09

19,74

168,84

19,70

169,18

19,74

4y>% ehern. 8% Hessische Landes-

Norddeutscher Lloyd .........0

17

16,75

17,13

16,65

banl Darmstadt Gold 31.12....

5%% ehern. 4/,% Hess. Landes-

Hypothekenbank DarmstadtLtaui 4Vt% ehern. 8% Darmst. Komm

96,4

100,9

96,4

100,8

96,4

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und DiSconto»

108 112,5 91,25

91,5 91,75 179,5

35

108,5

112

91,25

108

112

91,25

108,75

111,25

91,25

91,5

91,75

I. G. Farben-Jndustrie.....

Scheideanstalt.............

Goldschmidt .............

Rütgerswerke .............

Metallgesellschaft...........

. 7

. 9

. 5

. 6

. 4

159,13

222

108,4

123

114,4

158,65 224,75 109,75

123,5 114

159

108,5

122,9

115

158,65

109,75

123

114,25

Japan ......

Jugoslawien

Oslo..... :

Wien.......

0,714 5,654 61,66 48,95

11,135

0,716

5,666

61,78

49,05

11,155

0,714 5,654 61,70 48,95 11,14

0,716 5,666 61,82 49,05 11,16

Landcsb.Goldschuldverschr. R.6

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Gesellschaft................0

Dresdner Bank...... 0

91,5

91,75

91,5

91,75

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

ReichSbant .......... 12

AEG . . (,

179

179,25

179

63,25

bdf d/

63,29

81,01

33,96

10,27

63,41

81,17

34,02

10,29

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4y,% ehem.8% Franks. Hyp.-Banl

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6%% ehern. 4'/,% Franks. Hyp.-

114,25

114,4

114,5

114,5

36

35

35,65

143,4

123,5

Philipp Holzmann.........

Zementwerk Heidelberg ....

Cementwerk Karlstadt.......

.. 4

.. 7

100,75

136,9

131

103

136,5

131

100,75

103,75

81,01

33,93

10,27

81,17

33,99

10,29

96,5

96,5

Bekula.................... 10

Elektr. Lieferungsgesellschast... b

142,5

124,9

143

124

142,75

123,65

. 6

Budapest ...

Neuyork ...

2,475

2,479

2,475

2,479

101,13

101,4

Licht und Kraft ........... 6y,

139,5

139

139,75

139,5

Schultheis Patzenhofer .....

.. 4

___

_

98,75

99,5

6yz% ehern. ^iyt% Rheinische

Felten & Guilleaume......... 4

115,5

119,5

116

119,5

Aku (Allgemeine Kunstseide)

Bemberg.................

Zellstoff Waldhof ..........

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

49,75

49,65

49,75

50,25

Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....

101,25

101,25

101,25

101,13

Gesellsch.s.Elektt.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co...............4

Siemens L Halske............7

Lahmeyer 8 Co........ 7

130,5

130,75

130,9

131,25

.. 5

90

90

90

90

Zerttn,25.März

(Seid

Dne, _

<y,% ehem. 8% Pr. Landespsand- briesanstalt, Pfandbriefe 3t 19 4Vi% ehern. 7% Pr. Landespsand-

97

97

97

97

124,4

137

125,9

137,5

124

137,25

125,75

137,75

.. 5

.. 0

.. 7

123,13

86,5

123,25

87

122

129,25

123

86,75

129,5

Amerikanische Roten......

Belgische Noten..........

Dänische Noten .........

Englische Noten .........

Französische Noten.......

2,427

41,84

54,57

12,245

16,325

2,447

42,00

54,79

12,285

16,385

brtesanst., Gold Komm. Obl.V

97

97

97

97

174,75

175

174,5

175,5

.. 0

98,5

98

98,4

98,13

tzteuergutsch.VerrechnungSk. S4-Sk

109

109

109

109

128,25

127,5

127,5

127,5

Deutsche Linoleum.........

.. 8

162,75

164,9

163

164,5

Orenstein 8 Koppel ........

.. 0

75,5

76,13

jnnllönhilriip Noten.......

168,42

169,10

4% Oesterretchtfme Goldrente...

4,20% Oesterretchische Silberrentk

31

31,4

31,4

Buderus ......,

95,9 115,65

116 91

95,9

116

120,5

91

96,13 115,9 116,5

90,5

96 115,75 120,5 91,13

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

33

34,25

32,9

33,9

1,35

1,3 8,55 8,55

1,25

L3

Deutsche Erdöl ...............

Chade....................

TI.

329

331,25

329,5

333

61,49

6i ,n

8,65

8,6

8,65

8,45

8,7

Harpener....................

Accumulaloren-Fabrtk......

. 12

175

175,5

175

175,5

4% Ungarische Staatsrente v. 191k

8,55

Hoesch EisenKöln-Neuessen ..

Conti-Gummi.............

.. 8

183,5

184

184

184

Rumänische Noten.......

8,5

8,5

8,55

8,5

Ilse Bergbau ............... 1

163,75

130

Schwedische Noten.......

68,07

63,33

6% abgesi. Goldmextkaner von 91

13,75

14

13,9

13,9

Ilse Bergbau Genüsse........

131,75

131,5

Gritzner..................

.. 0

I 27

I 27,25

I 27,4

I 27,5

Schweizer Noten.........

80,83

81,15 33,76

4% Türkische Bagdadbahn-Anlethk Serie 1....................

Klöcknerwerke ...............:

86

83,25

86,25

84,5

85,9

83,13

86,25

84,13

Mainkraftwerke Höchst a.M.. Süddeutscher Zucker

.. 4 . 10

33,62 (

9,18

9,25

Marmesmann-N. Ihren

I 198

1 198

1 -

1 -

Ungarische Noten................