NEUES vom Edelweißrade
Seit 1902 habe idi Ihr Edelweißrad — Dauerrad im Gebrauch. Es hat in den 33 Jahren viel aushalten müssen, es wurde nicht geschont.
Heinrich Pinkali, 21. 11. 1934, Dauer, Spieren, Ostpr.
Die Edelweiß-Nähmaschine Salon-Schrankmöbel ist in tadellosem, verpackten Zustande angekommen. Es ist kaum glaubbar, für diesen niedrigen Preis, eine solche gute und schöne Nähmaschine zu erhalten.
Polizei - Hauptwachtmeister Dreier, 5.10.1935, Hindenburg (Oberschles.)
Auch Sie werden wir zufrieden stellen. Ober Vt Million Edelweißräder seit 1697 schon geliefert. Lieferung an Private.
Verlangen Sie unseren neuesten Katalog Nr. 136
Edel weiß-Deck er, Fahrradbau, Deutsch-Warten berg, MB
! Gute Traminssieistnngen auf dem Mburgring
«4
85
Quiddelbach
** Dott&yrr-
Meuspath
Wek.ierath
s
sittlichen Wertung und Ab- Solange es lohnens schien, den niederen Instinkten Wenn er sich jetzt durch1 freie Bahn zu gewähren, gab es keine Hemmung
Bitte, besuchen Sie mich
4656A
Statt Karten
Ihre Vermahlung geben bekannt
03379
Statt Karten!
BRAUEREI JHRIN6-MELCHI0R, LICH
Es ladet ein
467bD
4697A
Zum Sommer-Schluß-Verkauf f
dieses
billige
Angebot
4655A
Ludwig Haas, Gießen, Blockstraße 7 tu. 3305
Kaffee-Decken.. 2.25,1.75
Kissen-Platten 1.50,1.00, -.so
Gießen,
Äergstr. 3
Heinrich Schäfer, 3ng. und Architekt Meli Schäfer, geb. Wagner
al eis X Haupt tieab«aht#r
Hilffcb*ob*c.ht»r
eerT. Trtbw.a
5tart u, Ziel, Km O,® >**♦»*♦
Pilsner man trinkt es mit Vorliebe
F < Du qplafz.
Jagdschlößchen Dutenhofen Sonntag, den 26. Juli 1936 ab 4 Uhr nachmittags 03385
Hove
Scheidung erschwert, werden die Stra- fen gegen säumige Alimentenzahler verschärft und neue Unter st ützungs. sätz e für Wöchnerinnen einaefuhrt, wird schließlich eine besondere S t a at s h t l f e s ür „k i n- verreiche Mütter" eingeführt und Vorsorge getroffen, daß neue Kinderheime eingerich-
sucht. Das sind die herrenlosen Kinder, sie bedeuten eine Landplage, „das Staatseigentum", die Niemandskinder, die nie ihre Eltern gekannt haben. Sie sind zu 60 v. H. tuberkulös, zu über 40 v. H. geschlechtlich krank. In wilder Gemeinschaft leben diese
Unsere Karte gibt einen Ueberblick über die über 22 km lange Rennstrecke des Nürburgringes, auf der am morgigen Sonntag die besten Wagen deutscher und ausländischer Firmen zum „Großen Preis von Deutschland" starten werden.
Zum Sommer-Schluß-Verkauf vom 27. Juli bis 8. August 1936 ein Posten .
Marken-Korsetts.. ä Stück 3.- Marken-Korseletts Ä Stück 5.- nnd preiswerte Einzelstücke! Ein Besuch lohnt sich!
Korsettmoden „Rekord"
Martha Bierans, Gießen, Seltersweg 69
4686V
KtLvmes ÄtteuVufeÄ
am 26. und 27. Juli wozu freundlichst einladen Gastwirt Ludwig Oöpp
und die Burschen. 4668 v
Im Sommer-Schluß-Verkauf finden Sie
ab Montag, den 27. Juli 1936
meine bekannt guten Qualitäten zu außergewöhnlich niedrigen Preisen
losef Unverzagt Gießen
J tz O C J W /r V C/f A» LC^ l' Kreuzplatz 13 / Fernsprecher 2301 Damen- und Backfisch-Kleidung, Kleiderstoffe, Modewaren
;'SA
Km 15.
Stores .... m 1.50, 0.80 Dekorations • Stoffe, ca. 120 cm breit, m 1.50,0.95 Markisette, buntgemust ca. 130 cm br. m 1.50,0.85 Spannstoffe, ca. 150 cm breit m 0.95, 0.55
Hühnßrauge
Sek>Lwökrt
Pflajter Kott ejhjerazLrf
Lebewohl gegen Hühneraugen u. Hornhaut Blechd. (8 Pflast.) 68 Pf., in Apoth.u.Drog. Sicher zu haben: Med.'Drog.Haus Hindenburg H.Elges, Seltersweg 68 a; Löwen • Drog. W. Kilblnger Nach!., Seltersw. 69; Germania-Drog. C.Seibel, Frankf. Str. 39
Für die überaus zahlreichen Glückwünscheanläßlich unserergoldenen Hochzeit danken wir herzlichst
Heinrich Selbst und Frau Greta, geb. Wetiig
Gießen, im Juli 1936. o3372
Wer nichtweih wohin, der geht morgen nach Dorf-Gill ...Kirmes«.
Auch am zweiten Tag des Trainings auf dem Nürburg-Ring hatte sich wieder eine große Zuschauerzahl emgesunden; das Wetter war zwar denkbar günstig, doch legten sich alle Fahrer Zurückhaltung auf. Man fuhr im allgemeinen Rundenzeiten von 10:10 Minuten, was immerhin dem beträchtlichen Stundenmittel von 130 Kilometer entspricht. Schnellster war diesmal der Mercedes- Nachwuchsmann Lang, der eine Runde in 10:07,7 zurücklegte und 135 Stundenkilometer herausfuhr. Lang hat damit erneut bewiesen, daß er erhebliche Fortschritte gemacht hat und noch von sich reden machen wird. Ihm am nächsten kam von Brau-
schärfere Gesetzesbestimmungen gegen die furchtbaren Auswirkungen zu schützen sucht, so beweist das nur, daß der Kommunismus mit den Zuständen, die er selbst geschaffen und planmäßig herbeigeführt hat, nun n i ch t mehr fertig wird. Zeder Staat hat die ihm artgemäßen Einrichtungen, und nichts wird grundsätzlich an dem bisherigen Ehebegriff in Sow- setruhland geändert. Nichts deutet darauf hin, daß wirklich eine gesunde Bevölkerunaspolitik geplant ist. Nach wie vor bleibt das wilde Zusammenleben mit der registrierten Ehe gleichgestellt, und die Unterstützung an „kinderreiche Mütter" zeigt, daß die Familie als Urzelle des Staates nach wie vor abgeschafft bleibt. Auch in diesem Gesetz ist sich der Kommunismus treugeblieben.
Was aber war die Folge dieser Abschaffung aller sittlichen und religiösen Bindungen, der Gleichste!- lung des wilden Zusammenlebens mit einer Ehe, der Proklamierung des Kindes als Staatseigentum und des Kampfes gegen die Fmilie als ein „lieber- bleibsel der bürgerlichen Ordnung"? — 1): Millionen herrenloser Kinder bevölkern das Land. Sie ziehen von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, bettelnd und stehlend, ja plündernd und mordend. So furchtbar ist diese Plage, daß die Regierung die Todesstrafe gegen Minderjährige einfüh- ren mußte. Die Erziehung in der Sowjetschule aber, der Zuchtanstalt des Kollektivmenschen, vermag nur zu zerstören, nicht aufzubauen, nicht den moralischen Kodex für das Leben mitzugeben. Die Regierung kann aber niemanden für diese Zersetzung der Sowjetjugend verantwortlich machen, die ihr ureigenstes Werk ist. 2): lieber 200000 Alimentenklagen werden im Jahre anhängig gemacht, wie dies der Oberstaatsanwalt Krylenko bekannt hat, und von mindestens der dreifachen Anzahl von Kindern werden bie Väter vergeblich g e -
oft nur Zehn- und Zwölfjährigen zusammen. Nichts ist ihnen unbekannt, nichts heilig. 3): Und die Männer? Lassen wir die „Prawda" sprechen: „Bei uns herrschen — um nicht mehr zu sagen — außerordentlich leichte Sitten. Männer aller Berufe und Altersstufen verführen Frauen und Mädchen. Wenn das Kind kommt und sie sich nicht von der Leibesfrucht befreien will, lassen sie sie sitzen. Verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Fast immer wird das Verhältnis mit dem Versprechen eingeleitet, sich registrieren zu lassen (das heißt, die Ehe einzugehen). Das Leben dieser Frauen ist ein Martnrium..."
Es ist im Leben der Sowjetmacht so, daß der niedere Egoismus nach wie vor bie Triebfeder ihrer Tätigkeit bleibt. Als sittlich bezeichnen kommunistische Parteitheoretiker das, was der Entfaltung der bolschewistischen Macht und der Sickerung des Endsieges des Weltproletariats dient. Solange es lohnens schien, den niederen Instinkten
„ Gardinen
tet werden. . „ .....
Die Art, einen Gesetzentwurf „den Werktätigen zur Begutachtung vorzulegen" ist nicht neu. Auch das Gesetz über die kommunistische Ehe von 1926 wurde so behandelt, durch das der Begriff Ehe im europäischen Sinne für das Gebiet des sowjetrussischen Staates endgültig zerstört und unter anderem das wilde Zusammenleben mit der „registrierten Ehe" gleichgestellt wurde. Diese „Begutachtung" bedeutet, daß nunmehr im ganzen Lande in zahllosen Versammlungen und Konferenzen durch Wochen über dieses Problem gesprochen und die weise Vorsehung des großen Stalin" gerühmt wird „der nicht will, daß das Land weiter von dem Krebsschaden der Zerstörung der Familie, des Ruins der Gesundheit Der Frau und der Beseiti- gung der Leibesfrucht heimgesucht werden soll". Daß dieses dieschärfsteKrititanderbis- herigen Politik darstellt, daß damit über sie ein verdammendes Urteil gesprochen wird, das auch hundertfach auf die Regierung zurückfällt, — das vermag die einfache Arbeiterin offenbar nicht einzusehen, die nach der Prawda diese Worte auf einer Versammlung gesprochen hat. Der Regierung geht es offenbar auch nicht so sehr darum, vergangene Fehler zu bemänteln, als vielmehr darum, die vorgeschlagene neue Regelung zur Annahme zu bringen. Daß dies der Fall sein wird, hat die .Prawda" bereits ebenfalls verraten, so daß die ganze „Begutachtung" eher eine Farce ist.
Es ist nun freilich nickt so, als ob die Sowiets mit der Einführung dieses neuen Gesetzes grundsätzlich mit allem Bisherigen brechen wollten. Nichts wäre gefährlicher und falscher, als wollte man in diesem unzulänglichen Abhilfeprogramm wieder einmal den Beweis einer angeblichen „Verbürge» licherung" des Bolschewismus sehen, wie dies gewisse ausländische Kreise der Welt schon feit Iah- ren entgegen aller guten Ueberzeiwungen und trotz aller Rückschläge weismachen wollen. Ebenso, wie die Methode dieser eigenartigen „Volksbefragung" nur eine Art Versicherung gegen etwaige neue Mängel ist, so stellt auch das Ganze zwar das Ein- geständnis der bisherigen Fehler und ihre Korrektur dar, es ist aber auf Der anderen Seite nur erfolgt, um den weltproletarischen und den weit- revolutionären Bürger in Zukunft um so fester in der Hand zu haben, um sich gegen die Auswirkungen seines wilden Freibeuterturns im Ehe- und Liebesleben zu schützen und auch um die finanziellen Folgen auf ihn abzuwälzen.
Das sind die Folgen der Stalinsch en Ehepolitik: Zerrüttung der Ehen, Verfall der Familie, Aufhebung aller — —1
schafsung jeder Moral. \ . ,
chitsch mit 10:10 Minuten (134,5 Stundenkilometer). Caracciola fuhr 10:17 und 133 Stundenkilometer.
Zum erstenmal tauchte auch Nuvolari auf, um zu beweisen, daß der Alfa Romeo ebenfalls schneller geworden ist. Er schaffte die Runde zunächst in 10:18 (133 Stundenkilometer), kam aber schließlich auf 10:14,3. Seine Markengefährten Brivio und Dreysuß erreichten zunächst 10:38,5 bzw. 10:42, dann aber — als sie sich in der Schlußrunde etwas weniger Zurückhaltung auferlegten — waren sie beide wesentlich schneller. Brivio benötigte 10:27,3, Dreysuß 10:28,1.
Gastwirt Neuser.
Verlobungs-Anzeigen
liefert Brühl'sche Druckerei
ÄÄ. Klein-Linden
Sonntag, den 26. Juli
TANZ
Anfang 4 Uhr »eeaD
Es ladet ein Franz Rathenow
Marburg/^ahn,
Glsäßer ©fr. 11
25. Iull 1936
LONDORF!
Am 25. und 26. Juli 1986
SA.-Reil-, Spring- u. Fahrfurnier
unter Teilnahme der Wehrmacht und des neu- gegründeten nationalsozialistischen Reiterkorps.
Spring-Konkurrenzen, Dressur-Prüfungen, Fahr-Prüfungen, schöne Schaunummern, Kampfballspiel u.a.m. Samstag nachmittag: Geländeritt.
20.30 Uhr: Begrüßung der Turnierteilnehmer und Kameradschaftsabend mit KONZERT des Musikzuges der SA.-Reiter- Standarte 147 in der Festhalle zu Londorf.
Sonntag vormittag ab 9 Uhr: Vorprüfungen auf dem Turnierplatz, 13.30 Uhr: Marsch der Turnierteilnehmer durch Londorf nach dem Turnierplatz. 46330
14.00 Uhr: Aufmarsch der Tumierteünehmer auf dem Turnierplatz, Vorbeimarsch und Austragungen der Konkurrenz
20.30 Uhr: In de Festha le Preis Verteilung und Tanz (R iterbalb.
WIESECK
Sonntag, den 26. Juli 1986
•TANZ«
»Zum kühlen Grund«
Adolf Schepers *64<d
Fahrschule 4680 0
W- Müller, Gießen
Moderner Schul wagen
Auto -Vermietung auch an Selbstfahr. m. Begleitung Frankfurter Straße 81 — Tel. 8674.
Wissenschaftliche Werke
Sondergebiet der
Brühl'schen Druckerei
. f Puchs»f'&Tf'fi
-vt
4 Km
Müllenba
Km
d».,
X'Lf'USftl
15
*r
5 Km
Döt linken
Km KL
Nü;
3
2
ft
I Anstyrnüittüch*
^5
Adenau^


