Ausgabe 
25.4.1936
 
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a.

Wirtschaft

tobet,

M denkbar

worden.

Kurszettel -er Berliner und Krankfurier Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt bejchlosjenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß S v. H.

Sronffurf a.M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 21L

-Oatum

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg ttemennoed Saristadt..

Banknoten.

6 d. H. Krupp 104,40, 5Vr v. H. Rhein. Hyp. Liquid. 101,65, 5 v. $). äußere Goldmexikaner 14, 5 v. 5). Rumänen 6,90, 4 v. $). SBB. 207, 3Vz v. S). SBB. 191, 3Vz v. H. Gotthardbahn 180, 4 v. H. Ungarn

I 115, 94,25,

112, Ce-

roaren Bahn- SBB.

5 6

aebend. Apfelsinen noch reichlich angeboten, Geschäft bei unveränderten Preisen ziemlich lebhaft. U.

Zu- und

Gold 8,50, AKU. 50,50, AEG. 36,75, MAN. BMW. 132,50, Bekula 146,75, Buderus 104, ment Heidelberg 142, Daimler 106,50

Frankfurter Obst, und Gemüsemarkl.

Frankfurt a. M., 24. April. Gemüse, fuhren von deutschen Erzeugnissen gut. Radies

o .. 6 .. 5 1V1

schäft gering, Ältbesitz und Städte-Altbesitz auf Mittagsbasis eher gefragt. Schweiz, anleihen lagen meist unverändert, 3Vrproz. etwas höher mit 191 (190,50).

U. a. notierten: Altbesitz 112,65, Dekofama 6 v. H. Verein. Stahl 103,75, 1951er do.

Rettich lebhaft, sonst schleppendes Geschäft. Größere Ueberstände in Kopfsalat und Spinat, Preise hier­für rückläufig, sonst unverändert. Ausländischer Kopfsalat, insbesondere Holländer, stark angeboten, Geschäft bei fallenden Preisen lebhaft. Rot- und Weißkraut bei anziehenden Preisen knapp anqe- boten. U. a. notierten: Feldsalat 18 bis 25, Ge° würzel gr. Bdl. 30 bis 40, Salatgurken (Treib­haus) St. 30 bis 50, 35 bis 45 holl., Karotten 5 bis 9, Kohlrabi (Treibhaus) St. 15 bis 25, Kopf­salat (Treibhaus) St. 12 bis 20, Steige 30 St. 3,75 bis 4,50 holl., Steige 18 bis 40 St. 2,50 bis 3,00 ital., Schlüpfer 35 bis 40, Lattich 30 bis 40, Peter­silie 50 bis 70, Radies Bdl. 6 bis 10, Rettich Bdl. 15 bis 25, dto. Eiszapfen St. 10 bis 20, Römifch-

Griyner....................0

Matnkraftwerke Höchst a-M>... 4

Süddeutscher Zucker-------- w

ben dann ie$ fried' . Löbsaa, 1914 bis riebt und

and ohne Sreis gebun- iffurt a. M. as nicht die die prakti- Staatsprin« diesem Rah« telbare Lin­es heutigen der kleinen id, der per« m und ge- fesselnd zu l nach eige- aterial, wie ) unterstützt tes. So ist die sich im chen grau- ie Gemein- -der meta- rriid) aus

5 t

ManSselder Bergbau .. Kokswerke ...........

Rbeiniscbe Braunkohlen Rbetnstahl ...........

Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

t. G. Farben-Jndustrle rfiefbeanftalt........

Goldschmidt .........

Rütgerswerke ........ Metallgeiellschaft......

Nhein-Mainische Börse.

TNittagsbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 24. April. Don der Kund­schaft lagen keine nennenswerten Aufträge vor, und da auch die Kulisse nur in geringem Umfange Eigengeschäfte tätigte, hatte das Geschäft nur klei­nes Ausmaß. Die Grundtendenz war jedoch auf Grund vorliegender Wirtschaftsmeldungen weiter fest.

Am Aktienmarkt ergaben sich bei Feststel­lungen der ersten Notierungen zumeist Erhöhungen von durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. und das Geschäft war bis dahin z. T. lebhafter, während es später bei eher leicht abbröckelnden Kursen stark abfiel. Bon Montanaktien fanden Mannesmann auf die günstigen Bilanzziffern und den sehr guten Beschäftigungsstand erhöhte Nachfrage bei 89,50 (87,50). Etwas lebhafter waren auch Verein. Stahl­werke mit 87,75 bis 87,65 (87,13), Hoesch 0,25 v. H. über Pari (100), ferner Klöckner plus 0,25 v. H. Chemische Werte wurden vernachlässigt Farben- Jndustrie 166,75 bis 166,25 (166,75), Rütgerswerke

, niemand berichten

tämpM eben Iah' >rn und o R. Loigt' ) - Sie in Zaren- Neer, m

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(M)

Aerlag- durch ittschafts' ledeutu^ kindru-e- dem 7

kohl Freiland 10 Ms 12, Rotkraut 18 bis 19 holl., Sellerie 50 Kilogramm 8 bis 10, Spargel I 0,90 bis 1,10, II 0,60 bis 0,70, III 0,35 bis 0,50, Spinat 3 bis 6, Schnittlauch 25 bis 30, Weißkraut 14 bis 17 holl., Zwiebeln 7 bis 11.

Obst und Südfrüchte: Deutsches Aepfelan» aebot ausreichend, Güte jedoch gering. Verkauf sehr langsam, Preise unverändert. Zunehmendes Treib­haus-Erdbeerangebot, Absatz langsam, Preise nach-

Gegenüber derselben Berichtsperiode des Vorjahres konnten auf einigen Gebieten, z. B. Stickstoff, Pho- tographika und Vistrasaser, Absatzsteigerungen er» stielt werden. Die Bemühungen um das Exportge­schäft ermöglichten es, unter Ueberwindung der be­kannten weiter bestehenden Schwierigkeiten, das bisherige Volumen zu steigern. Die besondere Auf­merksamkeit galt nach wie vor der Bearbeitung von Rohstoffproblemen, von denen u. a. die auf der Berliner Automobilausstellung im Februar gezeigte Buna-Sonderschau Kenntnis gegeben hat.

Oie Zndustne- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

369: Verarbeitungs- und Einkaufsbeschränkun­gen für Ruß. 370: Anordnung Nr. 32 her lieber» wachungsstelle für Kautschuk und Asbest. Die Anordnung Nr. 26 (Verwendung von Kautschuk- Mischungen bei der Herstellung von gummiisolier- ten Leitungen und Kabeln) tritt am 25. April 1936 außer Kraft. 371: Bekanntmachung KP 131 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle, betr. Kurs­preise.

130 (129,75). Auto-Aktien waren bei Börsenbeginn stärker beuchtet, Daimler 106,25 (105,50), BMW. 131,75 (131,50), Auto-Union 108,50 (108) und Ad- lerwerke in Erwartung der heuttgen Aufsichtsrats­sitzung 102,50 bis 103 (102,50). Don Zellstoffwerten Feldmühle fest mit 130 (128,75), auch Aschaffenbur­ger 0,65 v. H. und Waldhof 0,25 o. H. höher. Der Elektromarkt lag fast geschäftslos und brachte nur Veränderungen um Bruchteile eines Prozentes, Thür. Lieferung jedoch 1 v. H. höher. Von Bank- aktien Bank für Brau plus 1 o. H., dagegen Reichs­bank minus 1 v. H. Kunftfeideaktien und Maschi- nenroerte zogen bis 0,75 v. H. an, Junghans auf kleinen Bedarf plus 1,25 v. H. Im einzelnen ge­wannen Conti Linoleum Zürich 1,50 v. H., West­deutsche Kaufhof 0,50 v. H., AG. für Verkehr 0,50 v. H., Holzmann 0,65 v. H. und Zement Heidelberg 1 v. H.

Der Rentenmarkt lag still. Weiter befesttgt Ältbesitz mit 112,40 (112,13), dagegen Kommunal- Umschuldung 86,95 (87,05), auch späte Schuldbuch­forderungen und Zinsveraütungsscheine nicht ganz behauptet. Von fremden Werten waren Rumänen und Mexikaner eher etwas fester.

Jrn Verlauf hielt die Geschäftsstille auf allen Märkten an. Am Aktienmarkt bröckelten die Kurse überwiegend um Bruchteile eines Prozentes ab. IG. Farben blieben von dem günstigen Vier­teljahresbericht unberührt und ermäßigten sich auf 166 nach 166,25, ferner gaben Reichsbank auf 184 (184,50), Hoesch auf 100 (100,25) nach. Verein. Stahlwerke auf den außerordentlichen Hauptoer­sammlungsbericht höher mit 87,90 nach 87,65. Von später notierten Werten gewannen Deutscher Eisen­handel 1,25 v. H. auf 128,75, im übrigen stellten sich nur geringe Abweichungen zum Vortag ein. Am Kassamarkt waren gesucht: Rhein. Hyp. Bank ca. 135,75 (134), Memeler Zellstoff, ca. 44 (41), für Cement Karlstadt erhöhte sich die Taxe auf 142 nach 140 und einem letzten Kurs von 130.

Der Rentenmarkt erfuhr keine besonderen Veränderungen. Am Pfandbriefmarkt blieben die Kurse gut behauptet. Stadtanleihen wieder unein» heitlich, aber meist unverändert, höher 4,50 o. H. Mainz von 1926 93,75 (93), dagegen Darmstädter etwas leichter. Don fremden Werten 4,50 v. H. Goldrumänen 9,55 (9,25), 4 v. H. Einheitsrumänen 5,50 (5,45). Im Freiverkehr erhöhten sich Po­korny auf 110,50 (109) und Kali Wintershall auf 113,50 (112). Tagesgeld unverändert 2,50 vH.

Abendbörfe behauptet.

Abgesehen von Schiffahrtswerten, die bei etwas größeren Umsätzen weiter befestigt waren, so Hapag auf 15,50 (Berliner Schluß 15,13, Ffm. 14,65) und Nordd. Lloyd auf 16 (15,90 bzw. 15,65), lag die Abendbörse recht still. Auf Basis der höheren Ber­liner Schlußnotierungen bestand bei der Kulisse im Hinblick auf den Wochenschluß eher Abgabeneigung, jedoch vermochten sich die Kurse verhältnis­mäßig gut zu behaupten, da kleine Aufnahme vor­handen war. Im allgemeinen wichen die Kurse nur um Bruchteile eines Prozentes ab. MAN. gewan­nen jedoch 1 v. H. auf 112, andererseits gingen Ce­ment Heidelberg auf 142 (142,50) und Kunstseide AKU. auf 50,50 (50,90) zurück. IG. Farben mür­ben vernachlässigt, lagen aber mit 166 unverändert. Auch Montanwerte konnten sich behaupten, Verein. Stahl 88 bis 87,90. Westdeutsche Kaufhof waren zu 38,75 gesucht, blieben aber ohne Notiz. Im Frei­verkehr Auto-Union uno. 108,50. Adlerwerke Kleyer auf die erwartete 4- (0)proz. Dividende ruhig und unverändert 102,50, die Börse bleibt in Erwartung der Abschlußziffern. Am Rentenmarkt war das Ge-

SchultheiS Payenhoser .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Sternberg................... 5

Zellstoff Waldhos ............ 5

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Oren stein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade.................... 71/,

Accumukatoren-Fabrik.......12

Conti-Gummi...............8

,eblet für die Erobererzüge aus dem Wichen Asien. Seit Jahrhunderten ist das an Menschätzen reiche Land Ziel unentwegter han- tzelzpolitischer Pläne der Russen, die in Kriegs- »iixen wie in Missionen verschiedener Art das ge- nxltige Gebiet schließlich eroberten, das heute njqen seiner Baumwollproduktion außerordentliche Meutung hat. Stählins Reiseschilderungen geben gerade auch von der wirtschaftlichen Lage Mittel- asi.'ns einen anschaulichen Begriff. Mehr als 30 Mildungen, darunter viele eigene Aufnahmen des Dtrfassers, und eine Karte verdeutlichen den inter­essanten Bericht.

mer die Geschichte der Liebe zweier junger Men­schen Valsried und Tuva die als Kinder zweier verfeindeter Sippen in wilde Leidenschaften verstrickt werden, bis schließlich der Zauber einer großen Liebe Haß und Rache Überwältigt und beide für immer vereint. Von ihrer frühen Kindheit an lastet auf ihnen das schwere Schicksal einer Schuld, die Vergeltung und Rache heischt; denn Dalfrid for­dert Sühne dafür, daß einst in stürmischer Winter­nacht Tuvas Vater, der Leuchtturmwächter von An- karö, die Notzeichen seines schiffbrüchigen Vaters unbeachtet ließ und ihn auf der benachbarten SchäreMorgengabe" der Kälte und dem grau­samen Hungertode preisgab. So muß Valfrid, fein Sohn, obwohl er Tuva von Jugend auf liebt, zum Rächer feines Geschlechtes werden und den Schul­digen zur Rechenschaft ziehen. Aber er wird nach unentwegtem Kampf endlich doch bezwungen von der Liebe, die, weil sie stärker ist als der Haß, die heilende Kraft hat zur Versöhnung. In dieser span­nenden Handlung voll wechselvoller menschlicher Schicksale findet sich eine Reihe sehr anschaulich und in den lebendigsten Farben geschilderter Gescheh­nisse. Echt sind die Menschen gezeichnet inmitten der gewaltigen Landschaft des Meeres, mit dem sie in beständigem Kampfe liegen.

Cherry Kearton: Mein Freund Toto. Die Abenteuer eines Schimpansen. Neu­ausgabe mit 13 Lichtbildern. 10. bis 14. Tausend. Kart. 2 Mark, Leinen 2,80 Mark. I. Engelhorns Nachf., Stuttgart. (36) Die Geschichte von Toto, dem klugen Schimpansen, die in schöner Neu­ausgabe mit prächtigen Bildern in der Reihe Engelhorns Tierbücher" erschien, hat Cherry Kear­ton Ruhm begründet. Das Buch ist eines der klas­sischen Bücher der Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Wie leicht kann die Liebe zum Tier etwas Weichliches, Wehleidiges annehmen, das dem gesunden Empfinden widerstrebt bei Kearton ist dies nie der Fall; sicher gibt es niemand, der den englischen Naturforscher und Pionier der Tierphoto- araphie an Zartheit der Einfühlung in die Tier­seele überträfe sagt er doch selbst mit Stolz, daß jedes Tier rasch mit ihm Freundschaft schließt aber stets bleiben wir in der männlichen Luft aben­teuerlicher Fahrten in die innerafrikanische Wildnis. Keartons goldener, echt englischer Humor tritt kaum je in einem seiner Werke so be^aubernb hervor wie in der köstlichen Lebensgeschlchte dieses Schim­pansen, der man muß es ihm glauben ein wahres Affengenie gewesen ist, und sein tierpsycho­logischer Spürsinn feiert hier wahre Triumphe.

Aus fremden Literaturen.

Richard Boleslawski: Lanzen nie­der! Roman. Brosch. 3,80 Mark; Ganzleinen 4,80 Jark. Propyläen-Verlag, Berlin. (130) Do­le lawski läßt seinem früher hier angezeigten Buch tzolnische Ulanen" einen zweiten Band folgen, in dun er einen erschütternden Augenzeugenbericht itter die furchtbaren und tragischen Tage der russi- scten Revolution in Moskau im Oktober 1917 gibt. Dleslawski kehrt nach dem Zusammenbruch der russi- |pen Armee, in deren Reihen er den Weltrieg ^gemacht hatte, nach Moskau zurück, um sich wie- b-r in den Dienst des berühmten Moskauer Künst- loTheaters zu stellen, dem er bereits vor dem flriege als Schauspieler angehört hat. Aber die Ar- biit am Theater ruht, denn in Moskau toben die Ettaßenkämpfe der Oktober-Revolution. Voles- lcwski sieht die Grausamkeit der roten Kampf- Methoden und ist erschreckt Über die unentschlossene Aampfweise der Weißen; er sieht, wie junge Ka­di tten heldenhaft auf verlorenem Posten sterben, veil die Führung der Weißen kläglich versagte, les Buch, in einer lebendigen Sprache geschrie- f?n, ist reich an Episoden, die Licht auf die ur­sächlichen Zusammenhänge werfen, und es zeigt uns vchl nur das Grauen jener Zeit, sondern enthält and) Szenen von menschlicher Zartheit und Erinne- ttngsbilder von stiller Trauer.

Jarl Hemmer: Die Morgengabe. Vornan. Berechtigte Übersetzung aus dem Schwe- jischen von Pauline Klaiver-Gottschau. leinen 4,80 Mark. Verlag Albert Langen/Georg Rüller, München, 1936. (55) In diesem er- f gnisreichen Buche, dessen Schauplatz das zwischen ssinnland und Schweden liegende Meer mit seinen phllosen Inseln und Schären ist, erzählt Jarl Hem-

MH l°ntl;?eh'n' I* * ien |ifhJr II ?lso, M i5. be, bi, ;

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und Nach.

"^fassenden M einer ne. Wtv Akribie v Oer eigentliche '

Leser dar irrende Bei. er b*e SInmer« aft über jede; ,öie. einzelne ein ledenfallz j n Verständnis erende Klein. : Wq. aufam- Schröder ein nd Werk des ln Bild seiner ) verdienstlich ' gerechte ®ür. \ m Horaz uni n und miirbii i lenschem Ehr. ! Nachdichtung f| einen aus ge;

gewonnene!! in doppeltem schon um der ie millen, bie i unb unfern/ i i)em natur- rdings, daß l, der uns*

Hamburg-Amerika-Linie.

Fwd. In einer außerordentlichen Hauptversarnm- ung der Hamburg Amerika-Linie wurden die durch das Ausscheiden mehrerer Mit­glieder notwendig gewordenen Zuwahlen zum llufsichtsrat vorgenommen. Neu in den Aufsichtsrat cnd eingetreten: Dr. F. Berger, Ministerialdiri­gent im Reichsfinanzministerium, Berlin, F. E n - $ e I, in Fa. Millers, Engel & Co., Hamburg, W. iKeppler, Beauftragter des Führers für Wirt- chaftsfragen, Dr. H. R i e n s b e r g, in Fa. Ruß, Hamburg, M. Waldeck, Ministerialdirektor im Reichs- und preußischen Verkehrsministerium, 23er» Lin. Ferner wurden die vorgeschlagenen Aenderun- gen der Satzungsbestimmungen über die Zahl und Den Wohnsitz der Mitglieder des AR. beschlossen. Danach besteht der AR. nunmehr aus höchstens 14, gegenüber bisher 28, und mindestens 6, gegenüber bisher 16 Mintgliedern, von denen mindestens die Hälfte im hamburgischen Staatsgebiet, oder dessen Umgebung ihren Wohnsitz, oder den Hauptsitz ihrer geschäftlichen Betätigung haben muß. In Zukunft werden also nicht mehr sämtliche AR.-Mitglieder Der HamburgAmerika-Linie im AR. des Nord­deutschen Lloyd, Bremen, vertreten sein oder um­gekehrt. Eine weitere Satzungsänderung besteht darin, daß der AR. alljährlich aus der Mitte der- fjenigen seiner Mitglieder, welche ihren Hauptwohn- ffitz im hamburgischen Staatsgebiet oder dessen Um­gebung haben, einen Vorsitzenden und dessen Stell­vertreter wählt. Die Beschlüsse über die Satzungs­änderungen bedürfen zu ihrer Bestätigung satzungs- gemäß einer Wiederholung, die in der außerordent­lichen Hauptversammlung am 17. 6. 1936 vorge­nommen werden wird, lieber die Bilanzen für die Geschäftsjahre 1934/35, sowie die Sanierungsmaß­nahmen der Gesellschaft wird die HV. am 17. 6. beschließen. Der AR. wird Anfang Mai über die Bilanzen sowie über die Geschäftsberichte 1934/35 Beschluß fassen.

Befriedigende Geschästsentwicklung bei ZG.-Farben.

Fwd. Die JG.-Farbenindustrie AG. berichtet von einer Fortdäuer des befriedigenden Geschäftsganges in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.

notierten: Aepfel I 28 bis 38, II 20 bis 26, III 15 bis 20, Bohnapfel 18 bis 26, Roter Eifer 24 bis 30, Apfelsinen blond 15 bis 20 span., Blut 14 bis 20 span., 21 bis 25 ital., Bananen, 12)^-Kilo-Kiste netto 6,50 bis 7,00 Kam., 6,50 bis 7,00 Bras., 7,50 bis 8,00 Westind., Treibhaus-Erdbeeren 4,00 bis 6,00, Smyrna-Feigen 25-Kilogramm-Kiste netto 10,00, Zitronen, 150 St., 4,00 bis 5,00, 300 und 360 6,00 bis 8,00.

Frankfurter Vuttermarkk.

Frankfurt a. M., 24. April. Die Lage am Buttermarkt hat ein völlig normales Aussehen an­genommen. Die Erzeugung konnte weiterhin ge­steigert werben, so daß jeder Bedarf vollkommen befriedigt werden kann. Für die Flüssigkeit des Marktes spricht, daß die während der etwas knap­pen Zeit auferlegten Einschränkungen betr. der Her­stellung von Sahne und Käse weitgehend gemildert wurden. Der Einzelhandel deckte sich in dieser Woche im Hinblick auf die zum Monatswechsel ein­tretende Belebung der Konsumnachfrage reichlicher ein. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in Mark per 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 145 bis 148, feine deutsche Molkereibutter 143 bis 145, deutsche Molkereibutter 142, Santo butter 125. Holländische Butter 145 bis 148.

Frankfurter Eiergrotzniarkk.

Frankfurt a. M., 24. April. Da bereits schon jetzt größere Vorbereitungen für die Versorgung in den Wintermonaten oorgenommen werden, d. h. ein sehr aroßer Teil der anfallenden Eiermengen den Kühlhäusern zugeführt wird, blieben die An­lieferungen an die Hauptverbrauchsplätze verhält­nismäßig knapp. Erft in der nächsten Woche er­wartet der Großhandel stärkere Zuteilungen von deutschen Eiern. Von Auslandseiern gelangten in der Berichtswoche nur geringe Mengen Flandern und z. T. auch Holländer an Den Markt. Die Nach­frage des Konsums blieb sehr lebhaft. Indes konnte sich der Einzelverbraucher bisher zumeist aus Direkt­lieferungen der Erzeuger versorgen. Der Eierver- zehr dürfte in den kommenden Wochen angesichts der weiteren Verbilligung von Salat weiter stark zunehmen. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markeneier S 9V< bis 10, A 83/< bis 9Vs, B 8V4 bis 9, C 73/4 bis 8V2, D 7V< bis 8.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehniarki. Nach dem der Markt durch die Feiertage etwas in Unordnung gekommen war, nimmt das Geschäft zur Zeit wieder den normalen Gang. Die Auf­triebe entsprechen den Anforderungen, während qualitätsmäßig nicht immer die Wünsche der Metz­ger erfüllt werden können.

Mit der fortschreitenden Jahreszeit kommt nun­mehr auch die saisonmäßige Verlagerung des Kon­sums von fetterem auf mageres Fleisch; dies be­zieht sich hauptsächlich auf den Schweine- markt. An diesem standen bisher entsprechend dem wesentlich höheren Zutrieb gegenüber den letzten Monaten noch recht viel fette Tiere zum Verkauf; diese Tatsache dürfte sich aber in weni­gen Wochen in das Gegenteil verkehren. In dieser Woche war die Qualität mittelmäßig, sie entsprach insgesamt jedoch dem Begehr der Verarbeiter. Der Auftrieb betrug 5471 (3980) Stück; die Zuteilung konnte wieder reichlich erfolgen, es verblieb noch ein Ueberstand von insgesamt 443 Stück. Die Preise bewegten sich auf der seitherigen Basis, nur für ganz geringe Tiere gingen sie etwas zurück.

Der Rindermarkt war mit 379 (285) Tieren beschickt; bemerkenswert war, daß sich die Qualität auch nach den Feiertagen kaum verschlechtert hat. Die Zufuhren an Ochsen, Bullen und Färsen blei­ben aber, gemessen an dem starken Anteil der Kühe, knapp. Ausstichtiere waren nur wenig am Markt. Die Notierungen blieben unverändert. Der Markt wurde restlos geräumt.

Lebhafte Nachfrage erhielt sich für Kälber, deren Zutrieb sich auch nur mäßig erhöht hat auf 1063 (966) Stück. Obwohl die Qualität nicht immer befriedigte, haben sich die Preise angesichts der starken Nachfrage weiter merklich erhöht.

Der Hammel- und Schafmarkt nahm bei erhöhter Zufuhr (131 gegen 68 Stück) und wenig veränderten Preisen einen ruhigen Verlauf.

Zranktun a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Gchlußk. Mittag« börse

Oatum

23-4.

24.4.

23.4.

24-4-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101

101

100,9

100,9

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97,5

97,5

97,4

97,4

t>Vt% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Ant.-Wlös.-Schuld mit

102,65

102,65

103

Auslos.-Rechten .............

<*/«% Deutsche Reichspostschatzaw

112,13

112,65

112,13

112,75

Weisungen von 1934, I.......

6% efjem.8% Hess. Volksstaat 1929

100,25

100,25

100,4

100,2

(rüchahlb. 102%)............

<%% ehem. 8% Hessische Landes-

98,25

98,25

98,25

98,5

bank Darmstadt Gold R. 12.... 6Vi% ehem. 4^% Hess. Landes-

96,5

96,5

96,5

Hypothekenbank DarmstadtLiaui *%% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Lberhessen Provinz-Anlethe mit

101

101

92,25

Äuslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. Am

120

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten s/,%ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

114,75

115

114,75

115

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,5

96,5

°Vi°/0 ehem. 4Vi% Franks. Hyp.- Bank-Liqu..Psandoriese.......

6%% ehem. 4>/t% Rheinische

101,45

101,45

Hhp.-Bank-Ligu.^Noldpfe.....

Vt% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

*Vi% ehem. 7% Pr. Landespfand- - briesanst., Gold Komm. SDbl.VI

101,5

101,65

101,75

101,5

97

97

97

97

97

97

97

97

Cteuergutlch.Verrechnungsk. 34-38

108,75

108,8

108,8

108,9

<% Oesterreichfsche Goldrente...

4,20% Oesterreichische Silberrente

28,5

28,75

29

28,25

1,6

1,75

1,7

1,75

4% Ungarische Goldrente.......

8,5

8,5

8,45

8,55

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,35

8,45

8,4

<H% deögl. von 1913......

8,4

8,4

8,35

8,45

B% abgest. Goldmexikaner von 99

13,95

14

13,75

14

$e ®flflba^,a$n'8inleü>e

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß, kurs

Schluß!. Abend, börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag» börse

23-4-

24-4.

23 4-

24 4-

I 138,5

138,5

138

129,5

129,5

230,5

230,25

229.75

123,75

123,25

123,5

123,5

87,13

87,9

87

87,9

22,4

22,25

22,25

22,4

129,5

130,65

130

130,75

129

129,5

130

129,5

187

187

185,75

1 166,75

166

166,5

166

232

232,5

112

112

112

111,75

. 129,75

130

129,75

129,5

124,5

124

125

124,75

1 115,5

116

115,75

116

142

142

_

105,9

106,4

50,5

50,5

50,4

50,9

85

85,75

85

86,25

129,25

129,5

129,25

129

92,25

92,5

92,5

93

131,9

133,25

105,5

106,5

105,9

106,75

174,25

174,25

173,9

174,9

81,25

80,9

37,5

38

37,65

38,4

352

353

353

352

184,75

185,5

189

181,5

181,5

181,5

181

I 29,25

I 29,75

1 28,75

30

94,25

94,5

*

I 199

I 201

200

203,5

Schluß- kurS

Schloßt. Abend- börie

Schluß­kurs

Schluß!. Mlttag- börie

Latum

23-4

24 4

23 4.

24 4.

4% Deögl. Serie 11 ...........

9,4

5% Rumün. vereinh. Rente v. 1909

6,65

6,9

6,5

6,9

4^%Rumän.vereinh.Rentev.l913

9,25

9,55

9,3

9,7

4% Rumänische vereinh. Rente

5,45

5,5

5,45

5,65

2y<% Anatolier ............

40

40,25

40,13

Hamburg-Amerika-Pakel .....

0

14,13

15,5

14,13

15,13

Hamburg-Südam. Dampfschiff .

0

28,5

28,5

Norddeutscher Lloyd .........

0

15

16

15,13

15,9

A.G. für Verkehrswesen Akt. ..

0

114,5

114,75

114,4

114,75

Berliner Handelsgesellschaft ...

6

111,75

111,25

111,25

Commerz, und Privat-Bank ...

O

91

91

91

91

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

O

88,25

88

88,25

88

Dresdner Bank..............

0

89

88,5

89

88,5

Retchsbank ................

12

185,4

184

185

184

A.E.G......................

O

37

36,75

36,9

36,65

Bekula....................

IO

146

146,75

145,9

147

Elektr. Liefenmgsaesellschast...

6

125

126

126,65

125,5

Licht und Kraft ........... 6%

142,5

143,75

142,5

143,75

Felten & Guilleaume.........

4

124,75

124,9

124,5

124,65

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung.

6

134,5

134,5

134,65

135,25

Rheinische Elektrizität ........

6

131,5

131,5

131,5

131,25

128,5

198,4

128,5

128,25

Schuckert L Co...............

4

139,75

139,75

140

140,25

Siemens & HalSke............

7

185,75

185,75

185,4

185,75

Lahmeyer & (Jo..............

7

135,5

136

136,25

Buderus ...................

4

103,75

104

104,25

104,5

Deutsche Erdül ..............

4

119,5

120

119,75

120,13

Harpener...................

O

125,5

125

125,5

125,25

Hoesch EisenKöln-Skeuessen ..

8

100

100

99,9

99,75

Ilse Bergbau ...............

6

173

Ilse Bergbau Genüsse........

6

135

135

136,25

Klöcknerwerke ...............

8

96,13

96,4

95,75

96,25

Mannesmaiin.R Ihren........

O

87,5

89,75

87,5

89,9

23. April

24 April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

»rief

Geld

Bries

Buenos Atre.

0,682

0,686

0,682

0,686

Brüssel.....

42,04

42,12

42,04

42,12

Rio de Jan.

0,138

0,140

0,137

0,139

Sosta ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,82

54,92

54,82

54,92

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,275

12,305

12,275

12,305

HelitngsorS..

Paris ......

5,415

16,38

5,425

16,42

5,415

16,375

5,425

16,415

Holland ....

168,75

169,09

168,71

169,05

Italien.....

19,60

19,64

19,60

19,64

Japan ......

0,717

0,719

0,717

0,719

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,68

61,80

61,68

61,80

Wien.......

48,95

11,15

49,05

11,17

48,95

11,15

49,05

11,17

Lissabon.... Stockholm... Schweiz ... Spanien....

63,27

81,03

33,95

10,27

63,39

81,19

34,01

10,29

63,27

81,02

33,93

10,27

63,39

81,18

33,99

10,29

Budapest ...

Reuyork ...

2,488

2,492

2,488

2,492

Berlin, 24.Apni

Geld

Brie,

Amerikanische Noten..............

2,44

2,46

Belgische Noten..................

41,92

42,08

Dänllktu» Noten .............

54,56

54,78

Engltschi» Noten .................

12,24

12,28

Französische Noten...............

16,325

16,385

168,29

168 97

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling

61,47

61

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,05

63,31

Schweizer Noten.................

80,84

81,16

Ungarische Noten................

_