Unsere Weihnachis-Preisausgabe 1936
Liede Äuben und Mädels!
Flugoeranstaltung.
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Sommer
ist mit je
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Weihnachtsfeiern in Gießen
Zukunft
die
SA.-Männer
umfassen, es
Jechtverein „WaisenKbutz".
Der Leiter des Zweigoereins, Derwaltungsamt-
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Aal Egel Reger Wanne Asche Hose Korn Aller Raub Leder Wonne Kind Onkel Bad Sohle
I. ©oft Wein Land Radel Boden Dom Butter Hebel Wall Schmelz Speise
HL
Arbeit Kranz
Bogen
Blüte Fisch Uhr Mann Brust Schale Rohr Lauf Bauer Bahn
Ziel einem ein- oder
Brückenrätsel.
II
sichert. —
2 2. November. Totensonntag. Dem Gedenken unserer U-Bootskameraden gilt der Gottesdienst unter der tropischen Sonne. „Eure Namen sind in dem Buche des Lebens verzeichnet", so lautet • das Bibelwort dieser ernsten Feierstunde der Ein-
Beim Pionier-Sturmbann IV/116.
Zn den Räumen des Cafe U. C., Plockstraße, fand am Dienstagnachmittag eine Nilolausfeier statt für die Kinder der SA.-Männer, die dem Pioniersturmbann IV/116 angehören. In Anwesenheit des Führers des Sturmbannes, Obersturmbannführer Münker, ging das Fest flüssig von- statten.
In dankenswerter Weise hatte sich die Inhaberin des U. C., Frau Wörner, um die Veranstaltung bemüht. Diesmal kam auch ein besonderer „Nikolaus" in Gestalt einer Hexe. Die Hexe war bei ihrem Tanz nicht nur von der Kapelle des Cafes begleitet, sondern prompt auch von der „Musik einiger Aengstlicher. Als die Hexe sich mit ihrem Besentanz beruhigt hatte, erhielt jedes Kind eine bunte Tüte. Die Hexe wurde von Frl. Kern sehr schön dargestellt.
melten galt.
Oie Feier der llmversitäts - Hautklinik.
Für den Mittwochabend hatte die Universitäts- Hautklinik ihre Patienten, Angestellten und Aerzte zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Eine reiche Vortragsfolge hielt die Besucher über zwei ©tun- den im Bann. Ein Chor von Schwestern und Haus- angestellten leitete mit dem Liedvortrag „Winter- nächtiges Schweigen hüllet rings die Fluren em... von Sonnet, die erbauliche Feierstunde em. Der Chor sang im Laufe des Abends noch ein weiteres Lied „Ehre sei Gott in der Höhe..." von Danto- nello. Ein Weihnachtsstück wurde dann gut wieder- gegeben und war geeignet, echte Weihnachtsmm- munq auszulösen. Das Programm brachte noch em weiteres größeres Weihnachtsspiel. Alle Mitwirken- den, Patienten, Angestellte und Kinder von Ange- stellten waren eifrig um das Spiel bemüht, so daß der Erfolg nicht ausblieb. Pfarrer Corvinus
kehr.
25. November. Zwei Tage vergehen wie im Flug. Beständig weht der Südostpassat und pustet die hitzige Luft aus den Eisendecks. Am schönsten! ist es unter dem Sonnensegel an Deck, und hierhin flüchtet alles aus der drückenden Atmosphäre der Wohnräume und Kammern, sobald der ersehnte Pfiff des Bootsmannsmaaten der Wache klar Deck und Freizeit verkündet. Wundervoll sind die Nächte unter dem sternenklaren Tropenhimmel, an dem das Kreuz des Südens strahlend steht. Und wieder erscheint, kaum faßlich in seiner Selbstverständlich-! feit, die nächtliche Silhouette des Luftriesen „Graf I Zeppelin", bereits auf dem Rückweg von Bathurst! nach Rio de Janeiro, über uns. „Auf Wiedersehn! in Pernambuco!" Die einsame Insel Fernando! Noronha wird passiert, die Sträflingskolonie Brasiliens, wo man zur Zeit den Großteil der kommunistischen Aufrührer von 1934, gefangengesetzt hat. Immer drückender wird die Hitze, da wir die Kalmenzone passieren, bis am 25. früh die brasilianische I Küste aus dem Horizont auftaucht. Ganze Rudel von Tümmlern und Schweinsfischen tauchen auf,! und die eigentümlich floßartigen Boote aus federleichtem Hölz, werden passiert. Immer naher ruckt die Küste, und als der Lotse an Bord genommen ist, erscheinen bald die markanten Punkte der alten Bischofsstadt Olinda im Norden, die lange, auf! einem Korallenriff errichtete Mole, die den natürlichen Wellenbrecher des langgestreckten Hafens von Recife bildet, vor dem Panorama der Hauptstadt P e r n a m b u c o s. Um 13 Uhr sind wir fest vertäut an der Jnnenmole, und händeschüttelnd drängen unsere Landsleute an Bord! Dor vier Jahren war zum letzten Male einer unserer Kreuzer, die „Karlsruhe", hier. Es scheint ihnen eine Ewig- feit, gemessen an den gewaltigen Ereignissen, die
mann Keitzer, sprach eingangs freundliche Begrüßungsworte an groß und klein. Es ist das Bestreben des Fechtvereins, auch weiterhin in dem durch die Jahrzehnte bewährten Sinne zu wirken. Amtmann Keitzer verband mit den Dankesworten für die Treue der Mitglieder den Dank an alle Mit- wirkenden, an das WHW., in dessen Rahmen diese Feier durchgeführt wird, und an die NS.-Frauen- schaft, die dem Verein die Aufgabe der Bescherung abgenommen hat.
Pfarrverwalter D a m e r a u erzählte den Kindern zwei schöne Weihnachtsgeschichten vom Schäfer in den bayerischen Bergen, zu dem trotz seiner Abgeschiedenheit die Weihnachtsfreude kam, und von den Weisen aus dem Morgenlande, die alles zu schenken bereit waren im Glauben an das Christus-
Der Mädchenchor sang das Adventslied „Leise rieselt der Schnee". Eine große Freude bereitete die 9jährige Edith Hengst den Versammelten durch einige auf der Ziehharmonika vorgetragene Weih- nachts- und Kinderlieder. Eine englische Schülerin der Gesangspädagogin Frau Heermann sang unter Begleitung "ihrer Lehrerin das schöne Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her".
Die Bescherung der Kleinen, die außer einem Paar Schuhen ein nützliches Geschenk? Puppen für die Mädels und Bastelhandwerkszeuge für die Jun- gen, auch Bilderbücher u. a. und dazu einen Beutel mit Weihnachtsgebäck erhielten, rief Freudenrufe hervor.
Nach einem gemeinsamen Lied sang der Mädchenchor das Lied von der stillen Nacht Amtmann Keitzer faßte allen Dank an die Mithelfer, besonders die NS.-Frauenschaft, zusammen in der Dankesbezeugung für den Mann, der das Winter, bilfswerk ins Leben gerufen und so unendlich viel Freude in die Kinderherzen gebracht hat, den Führer und Reichskanzler, dem der Gruß der Versam-
3 10 Iugendformation Bauernland Säugetier Seidenstoff Altes Maß Deutscher Dichter Sagengestalt Naturerscheinung Hoheitszeichen Rasenspiel Säugetier Freiheitsstrafe Landwirtschaftliches Gerät Haustier Teil des Rades Was wir alle brauchen Gefäß Behälter Weiblicher Vorname Was der Bauer braucht Deutsche Stadt Deutscher Philosoph
Das geht uns alle an.
Die ersten beiden (doch Ihr müßt sie trennen) Wird jedes Kind aus Mutters Küche kennen;
Eine schöne Weihnachtsfeier bereitete der Zweig- verein Gießen des Hessischen Fechtvereins „Waisenschutz" am Dienstagabend etwa 35 Halbwaisen im „Burghof". Im anheimelnden Licht der auf den Tischen aufgebauten Kerzen lauschten die zahlreich l erschienenen Großen und Kleinen dem von einem Mädchenchor der Goetheschule unter Leitung von Lehrer Dietrich sinnig vorgetrogenen Kanon:
Armes. 16. Wasserpflanze. 17. Gestalt der deutschen Heldensage. 18. Berühmter Einsiedler. 19. Stadt am Rhein. — Die Anfangsbuchstaben von 1 bis 19 nennen, von oben nach unten, eine bekannte deutsche
Alle Einsendungen müssen mit dem Vermerk „Weihnachtspreisausgabe" bis zum 4. Januar 1937 bei der Schriftleitung des Gießener An- zeiqers, Gießen, Schulstraße 7/9, eingegangen fein. Jeder Einsender muß Vor- und Zunamen, Alter, Wohnort und Straße angeben und die letzte Bezugs quittung des Gießener Anzeigers beifügen. Lösungen und Preisträger werden am d. Januar veröffentlicht.
Für die junge Mannschaft.
Die ersten drei sind mannigfalt: Sind Berge, Felder, Fluß und Wald, Landschaft in mancherlei Gestalt.
Die vierte treiben groß und klein In Gruppen oder auch zu zwei'n Im Schulhof wie im Sportverein.
Das Ganze ist ein schöner Brauch Und Dienst der jungen Mannschaft auch.
HI. und Jungvolk treten an
Zu einsbisvierim ganzen Bann — „Unsere Fahne flattert uns voran ..."
Aufbau des Staates und damit für unserer Kinder. Das Band, das uns umschließt, soll auch unsere Familien . .
soll uns alle immer fester zusarnmenschließen, je größer unsere Aufgaben werden. Das ist der Sinn, der uns hier zusammengeführt hot. Unseren Kindern wollen wir heute eine Freude bereiten, sie sollen Äunb munter (ein, und dabei wollen ihnen ütter helfen.
Waagrecht 1, 5 und 9: Dienst bei HI., JV., BDM.
2 und 8: Südamerikanische Inselgruppe.
3 und 7: Hessische Stadt.
4 und 6: Teil des Kehlkopfes.
Sind alle Quadrate richtig ausgefüllt, ergebt auch die Diagonalen von links oben nach rechts unten und von links unten nach rechts oben, gleichlautend mit waagrecht 1, 5 und 9 die Hauptlösung.
Die mittlere Reihe II ... ..... .
zweisilbigen Wort auszufüllen, das sowohl mit den unter I als auch mit den unter III stehenden Wörtern zusammengesetzt ein neues Hauptwort ergibt. Die Anfangsbuchstaben der unter II gefundenen Wörter ergeben, von oben nach unten gelesen, eme militärische Veranstaltung, an der unsere Jugend als Zuschauer regen Anteil nimmt.
„Alle Jahre wieder" kommt der Rätselonkel in der , Weihnachtsnummer des Gießener Anzeigers zu Wort ; und schüttet, wie der alte Nikolaus, (einen Sack aus. Damit (ich aber (eine Gaben und Aufgaben nicht jedes Jahr ähnlich (ehen, zur Aowechflung und Anregung jugendlichen Scharfsinns und jugendlicher Phantasie, hat er sich diesmal was anderes aus- gebacht: heute gibt es keine Bilder, nicht ein einziges, dafür acht schone Rätsel. Die müssen alle acht geraten sein, und keins darf fehlen; wer sie richtig geraten hat, bekommt noch keinen Preis, so billig macht's der Rätselonkel nicht, sondern die Weih- nachtspreisausgabe hat ihre zwei Seiten, und tpenn die acht Rätsel geraten sind, dann geht s erst richtig los. Das ist nämlich so: jede Ratsellosung besteht aus einem Wort, und jedes dieser Worte ist heute jedem deutschen Jungen und deutschen Madel em bekannter und vertrauter Begriff; jedes kommt m Euerm jungen Leben vor und spielt eine JioUe bann. Und weil Ihr damit Bescheid wißt, sollt Ihr um eines dieser Worte herum ober um mehrere davon ober am Enbe sogar um alle acht auf einmal eine hübsche kleine Geschichte erzählen, nicht zu lang lieber kurz und gut, wie Euch bcr Schnabel gewachsen ist, wie Zhr's gesehen unb erlebt habt. Wer Lust bazu hat unb meint er kann's, bars auch ein Gebicht braus machen. So hat sich ber gute Rätselonkel bas gebacht, unb er hofft, bah es Euch so viel Freube macht rote ihm selber. Die Aufgabe besteht also, damit wir uns recht verstehen, aus zwei Teilen: jede Einsendung muß enthalten erstens die a d) t (R a tf el I o Ju n- g e n, zweitens eine Geschichte ober em Gebicht, bereu Thema sich aus einer, aus mehreren ober aus allen acht Lösungen zusammen ergibt. Die schönsten Geschichten werben mit einem Preis bedacht unb sollen in ber Beilage „Junge beutsche Nation ab- ' gedruckt werben. Also ben Bleistift gespitzt unb frisch Ians Werk! Es ist nicht ganz leicht, aber auch bestimmt nicht zu schwer. Unb iiu.i Gott befohlen; em gesegnetes Weihnachtsfest unb ein glückliches neues Jahr wünscht Euch allen
Euer Ratselonkel.
nriiftt fteiat er zum Ergötzen ber Menge zur Tauf- G 'empor °° ihm.-um befonberen JUergnugen lahlteitben Patienten, bas erste Pracht-
eremvlar der traditionellen Tauspitt- zwischen feie Sätoe «efdioben wirb. Ptautz sitzt ihm der Raster- mniel fprich Teerkwast, im G-stcht, und gewaltig ktmbt' der Sofbarbier! Schon jaust er mit gewalti- öem Plump- rücklings ins graste Taufbecken. von den grinsenden schwarzen Trabanten mit Freuden- aeheul in Empfang genommen, schon verschwindet er idmaufenö am anberen Enbe in bem gähnenden Mindiackichlund, von munteren Männern mit Feuer- löiästchläuchen getrieben. Prustend kraucht er schlieh- licki aus bem schmalen Schlauch unb erhalt ben Tauftrunk in gewaltigem Gemäß. — Heil bem alten Pjlasterkasten! .
Es folgten ber kleine brahtige Artillerieoffizier, Der leitende Ingenieur und noch manch ein (eebe- fahrener alter Kämpe, dem die Kriegsjahre ben Rutsch über die Linie versagt hatten, ben wir „jungen Marschierer", bank ber planmäßig durch- geführten Auslanbreisen unserer Kabettenschulschifse seit bem beginnenden Aufoau unserer Reichsmarine, ihnen voraus hatten. Zahlreich sind auch die Unteroffiziere, die schon „getauft" sind, mit bem Dreizack ausgezeichnet werben. Unb jetzt folgen, vom brillen- dewehrten Aktuarius namentlich verlesen, bie über 700 Täuflinge: Unteroffiziere, Kabetten unb Mannschaften. Wehe benen, bie ba vor Tagen schon höhnende Reden oder gar Majestätsbeleidigungen gewagt hatten! Sie sind als „Sonderfall ersten, zweiten oder dritten Grades", oder gar als „Vogelfrei erklärte" die erbarmungswürdigen Opfer ber Trabanten; da gibt es kein Pardon! Hoch branden die Wogen ber Stimmung, wenn auch bie Sonne noch so heiß auf Tritonen unb glücklich Getaufte herniederbrennt. Gewaltig ist die Leistung des Hofstaates und Gefolges, gewaltiger sind bie Mengen guten heimatlichen Exportbieres, bie burch bie burftiaen Kehlen rinnen, bis ber letzte Täufling ben W ind sack passiert unb bie Stimmung bacchantische Gipfel erstiegen! Mit Hornsignal unb allen militärischen Ehren wirb ber Meergewaltige im hereinbrechenben Abenb wieder über bas Steuerborb-Fallreep von Bord kom- pümentiert, nachbem er Schiff unb Besatzung glück- gebrückt hafte Fahrt aus seiner süblichen Halbkugel zuge- >
jreifag, 25. Dezember, 1. Weihnachtstag.
6 Uhr: Hafenkonzert. 9: Katholische Morgenfeier. 9.30: Fröhliche Morgenmusik. 10: Den Müttern. 10 30: Wie schön geschmückt ber festliche Raum.! Weihnachtliche Hausmusik. 11.15: ßubroig vanBeet- hoven. 12: Mittagskonzert. 14: Kinberstunbe. „Dornröschen", Märchenspiel nach Grimm von E sie Schmidt. 14.45: Pimpfe fingen. 15: „Flockenleicht , eine heitere Schallplattenplauberei. 16: Musik aus Dresben. 18: Musik in ber Dämmerung. Dazwischen erzählen Theobor Branbt unb Albert Bozenharbt. 19 30- Aus unserem Märchenbuch. 20: „Wie es euch gefällt." Das große bunte Konzert des Reichs- fenbers Stuttgart. 22: Nachrichten. Anschließend Schallplatten. 22.30: Barnabas von Geczy spielt zur Unterhaltung. 24 bis 2: Nachtmusik. Schubert- Zyklus, 4. Abenb.
Samstag, 26. Dezember.
15- Volk unb Wirtschaft. „Raumorbnung" im Vier- jahresplan. 15.15: Kinderfunk. 15.45: Unterhaltungskonzert. 16.45: Erzähler unserer Zeit. "Das Jahr klingt aus." Von Helene Voigt-Diederichs. 17: Musik für Violine und Klavier. 17.30: Neujahrsbrauch in der Eifel. Von Robert Legrand. 18: Fröhlicher Alltag. Ein buntes Konzert. 19: „Und was haben Sie bekommen?" Eine heitere Funkfolge. 19-40:. per Zeitfunk bringt ben Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 2010: „Hänsel und Gretel", Märchenspiel m drei Bildern. Musik von Engelbert Humperdinck. 22.10: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Don Washington: Kurt G. Sell: „Worüber man m Amerika spricht". 22.30: Tanzmusik der Kapelle Burkart. 24 bis 2: Nachtmusik.
schäft..." Bäuerliche Weihnacht. 16: Musik zum Nachmittag. 18: Weihnachtsbaum — Weltenbaum! 18.30: Zwischen den Jahren. „Lichtwende''. Drei feit, gemessen an den gewaltigen Ereigniffen, Dte i Erzählungen von Lily Biermer. 19.50: Sportbericht, sich inzwischen im großen, fernen Vaterland voll- 20: Unterhaltungskonzert. 22.30: Wir bitten zum zogen habLN und als deren lebendige Zeugen wir ^anz. 24 bis 2: Nachtmusik.
heute zu ihnen kommen dürfen. Groß und ehrlich 28 Deiember
ist die Begeisterung und eindrucksvoll sind die Tage, wonlag, 28. Dez m .
die wir mit ihnen in der gastlichen Stadt verleben 6 u^r: Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Fruh- soll.en und deren Erinnerung noch lange in uns fon5ert $n der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gym- fortteben wird. nastik. 8.30: Musik zur Frühstückspause. 11: fyms-
--------— frau hör zu! 11.30: Landfunk. 11.45: Sozialdienst.
12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem ^unofumpfogramm kenbebeA- 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten.
14.10: Bunter Kehraus 1936 im Wunschautomat.
Die ganze Veranstaltung war umrahmt von den Weisen ber Kapelle, bie, bem Charakter bes Festes entsprechen!), Weihnachtslieber unb Kinberlieber außer anberen Stücken eifrig vortrug. Die Kinder fühlten sich so wohl, daß sie frei und ungeniert überall herumfpazierten, wenn einmal im Programm eine Pause eintrat. Alles in allem war bie Nikolausfeier recht fchön gelungen.
ba — bat — bei — berg — berg — bin — bo — bo — cha — der — der — do — don — e — e — el — el — en — er — la — fal — Ian — leid — gen — gen — gen — grü — gu — ke — le — [ei _len — li — li — Ion — ma — na — nen —
nin — rach — re — rieh — rie — ro — ro — sa — se — see — ser — si — son — tan — te — ten — ter — ter — to — un — wa — wan — was — we — zi
1. Insel im Mittelmeer. 2. Sckillersche Dramengestalt. 3. Stadt in Hessen. 4. Deutscher See. 5. Europäische Hauptstadt. 6. Musikinstrument. 7. Ländliches Fuhrwerk. 8. Militärischer Dienstgrad. 9. Deutscher Erfinder. 10. Raubvogel. 11. Gestalt einer Wagner- Oper. 12. Stadt in Spanien. 13. Berühmter Schlachtort im Weltkrieg. 14. Truppenteil. 15. Teil des
Die Organisation und Durchführung lag in den Händen des Sozial-Referenten des Sturmbannes, Scharführer K r a u f e. Zur Eröffnung sprach die er , . einige Worte, die im besonderen an die Mutter
2. Weihnachtslag. gerichtet waren. Er führte etwa folgendes aus:
6 Uhr: Frühkonzert. 8.10: Übertragung nach Wir stehen in der SA. mit in vorderster Reihe als Stuttgart- Schuberts Forellenquintett. 9: Göange» Kämpfer für die Idee des Führers. Wir muffen liidie Morgenfeier. 9.45: Weihnachten im Felde. 10: immer bemüht (ein, dafür Sorge zu tragen bah Chorgefana. 10.45: Weihnachtliche Welt. 11: Deutsche bic Richtlinien, die ber Führer erteilt, durch die Weihenacht-Musik. 12: Mittagskonzert. 14: Kinder- ^t in die Praxis umgesetzt werden. Wenn wir funk Kasperle hat Pech! Von Adolf Frey. 15: Un= un|ere Freizeit für die SA. opfern, scheint es oft
term Lichterbaum. 16: Froher Funk siir alt und ^m Außenstehenden, als ob wir tue öamilie, bie
jung 18: Dietrich Eckart zum Gedenken. Anläßlich Keimzelle be5 Volkes, vernachlässigen wurden Datz seines Todestages. 18.15: Im Sauseschritt^durch nicht so ist, sprach gelegentlich einer ferner
beliebte Operetten. 19: „Fahrender Leute Christ- ^eden der Führer auf dem Reichsparteitag der
nacht". Ein Weihnachtsspiel. 19.50: Sportbericht ^hre aus, wenn er sagte: „Es gibt zwei Welten 20- Wir bescheren: Fröhliche Musik aus Oper und Leben eines Volkes: die Welt der Frau und
Operette 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus ^elt des Mannes. Die Natur hat den Mann
dem Sendebezirk 22.30: Tanz unterm ßidjterbaum. nod) DOr bie Familie gestellt und bürdet 'hm noch 24 bi? 2: Nachtmusik. eine weitere Aufgabe auf, den Schutz des Volkes
Sonntag, 27. Dezember. der Gesamtheit. Die Welt der Frau ist Famlli .
6 Uhr Bremer ^'enk°nzer. GymnMk. b» L-
8.45: Morgenmusik. ^d Äopa- mag. Wir wollen diese gemeinsame Welt aufbauen."
6 45: Bekenntmsie 3ur 3 tL -,ÄuUur unb ^ropaJ mag. »ns ber Führer auf biefern
ganba." Von R^ner Schlosser. 10. Un'er J'L0.1!9 übertragen- Wir wollen für bie Zukunft
Land, dieses heilige Land! 10 30: Chargesang. 11.18^tn, ür die Zukunft ..Gefährlich leben!" von Br. Raymund Schnndt. 12. U das Leben dereinst nicht nur
™mra(taen Ad^rüß-n das neue Jahr". /Ehr- feV Gat, in der W'
®!49e9u^toeetSe95.f,®irnfm6 Tie I Riefer Feier:'Vereinigung der Arbeit für den -er - 3—re„
Vertauschter Kopf.
Aus jebem biefer Wörter
- ist burch Vertauschung
bes Anfangsbuchstabens ^. . . . e i n neues Haupt-
• - - - wort zu bilben. Die
' ' . ' . neuen Anfangsbuchstaben
.... ergeben, von oben nach
unten gelesen, ein Wort, .... bas heute im Zeichen ber
..... Volksgemeinschaft in aller ..... Munbe ist.
Silbenrätsel.
Sinb beide aber nur ein einzig Wort —: Das gibt es heut in jebem deutschen Ort;
Doch freilich nur zur Winterszeit, Wenn's gtimmig kalt ist, wenn es friert und schneit.
Alle Tage ist kein drei — vier Alle Tage gibt's kein Wein, Aber jeder soll am Ganzen Recht hilfsbereit fein!
Zahlenrätset.
Verwandlung.
Er stand im Wald den ganzen Sommer lang, Ein Freund der Vögel, die mit ßobgefang^ Ihm dankten für die Wohnung und bas Brot, Das er bem kleinen Volke willig bot.
Heut aber füllt er, bunt verwanbelt ganz, Die Kinberaugen fromm mit golbnem Glanz, Unb statt ber Vögel junge Menschen fingen Im ganzen ßanb, ihm Gruß unb Dank zu bringen.
Magisches Quadrat.
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