Ausgabe 
24.10.1936
 
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F a ch v erwaltungen in einer einzig, Behörde. Soweit aus besonderen Gründen V>

Aus aller Well

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waltungszweige selbständig bleiben müssen, sind sie in enge Beziehung zur allgemeinen Verwaltung zu bringen, indem sie wenigstens einheitlicher politischer Führung unterstellt werden. In einem allgemeinen Reichsverwaltung s- g e s e tz mutz eine Zusammenfassung und Regelung derjenigen Bestandteile des Verwaltungsrechtes vor­genommen werden, die einer einheitlichen Gestaltung zugänglich sind.-Ziel der Regelung ist die Schaffung von einheitlichen Typen des Verwaltungswerkzeuges und ihrer Bereithaltung für den Bedarf der Verwal­tungsbehörden und des Gesetzgebers. Erst dann sind die an das neue Verwaltungsrecht zu stellenden An-

Künstler und Künstlerinnen und die Sachbearbeiter des Reichspropagandaministeriums. Rach dem Frühstück hatten Außenminister Graf Ciano und Reichsminister Dr. Goebbels Gelegenheit zu einer längeren angeregten Unterhaltung.

Der Minister und feine Begleitung verließen am Freitagabend die Reichshauptstadt, um dem Füh- rer und Reichskanzler in Berchtesga­den den bereits angekündigten Besuch abzustatten. Im Sonderzug, der kurz nach 20 Uhr den Anhal- ter Bahnhof verließ, begleiteten Reichsminister des Aeußeren Freiherr von Neurath, der Chef des Protokolls, Gesandter von Bülow- Schwante, der deutsche Botschafter in Rom von H a ssell und der Staatssekretär der Reichskanzlei Lammers die italienischen Gäste, ferner noch der Kgl.-italienische Botschafter Attolico und Bot- schaftsrat Graf Magistrati. Auf dem Bahn­steig hatten sich zum Abschied Oingefunden der stell- vertretende Staatssekretär D i e ck h o f f, zahlreiche Herren des Auswärtigen Amtes, sowie fast sämtliche Mitglieder der italienischen Botschaft und der italie­nischen Kolonie.

Jüdischer Händler wegen Steuerhinterziehung

Der 41 Jahre alte jüdische Händler Georg Prinz aus Oliva bei Danzig wurde von Beam­ten der Fahndungsstelle des Steueramtes f e st - genommen. Seit langer Zeit stand er bereits im Verdacht der Steuerhinterziehung. Bei Prüfung seiner Geschäftsbücher stellte man fest, daß diese falsch geführt worden waren. Bei einer darauf erfolgten Durchsuchung fand man an mehre­ren Stellen versteckt für rund 50 000 Gulden Gold in ausländischer Währung sowie Pfund- unb Dollarnoten. Die Hausangestellte des Juden, die sich während der Durchsuchung unbemerkt mit einer Geldkassette auf und davongemacht hatte, konnte auf dem Danziger Hauptbahnhof festgenom­men werden. In der Kassette fand man für wei­tere 50 000 Gulden Gold und Banknoten in aus­ländischer Währung. In einem Schrank versteckt fand man ferner einen Beutel, in dem sich 5000 Gulden in Silber befanden. Das Geld, das aus nicht versteuerten Einnahmen herrührt, wurde be­schlagnahmt und sichergestellt. Der Jude wurde wegen Verdunkelungsgefahr in Hast genommen; er wird sich wegen Steuerhinterziehung zu verant­worten haben.

350 Gramm Platin gestohlen.

Jrn Chemisch-medizinischen Institut der Wiener Universität wurde ein Einbruch verübt, bei dem den Tätern 3 5 0 Gramm Platin und ein größerer Bargeldbetrag in die Hände fielen.

Steuer Stern entdeckt.

Wie aus Triest gemeldet wird, hat der Schwede Tamm, der am 18. September d. I. im Sternbild

Gras Ciano besucht den Führer in Berchtesgaden

und Material verlange als xu liefern möglich fei Auch die negative u n d f r u ch t l o s e K r i t i k muHe verschwinden. Um alleMißverständ- nisse zu beseitigen, habe mandie politischen Kommissare" eingeführt, die dem Kriegsmini­sterium unterstünden und für dieStärkung der Ver- teibigungsmittel" zu sorgen hätten. Alles müsse andieFront. Es hanbele sich um Stunden. Keine Minute dürfe verloren werden.

Oie Hadikalsozialisien billigen die Außenpolitik Oelbos'. Paris, 24. Oft (DNB.) Der radikalfozialistifche ßanbesparteitag m Biarritz hat eine Entichließuna einstimmig angenommen, die eine Billiauna her Außenpolitik der Volksfrontregieruna enthält. DemBurger D e I b o s" werden für die Leitung der Außenpolitik Frankreichs die Glück­wünsche des Landesparteitages ausgesprochen Das republikanische Frankreich werde sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischen aber auch keine Einmischung in die inneren franzö­sischen Angelegenheiten dulden. Die Schaffung eines bauernden Friedens setze nicht nur die Aufrecht­erhaltung der Freundschaften und die Einhaltung ber emgegangenen Verpflichtungen, fonbern auch po^wes Handeln zur B e s e i t i g u n g b e r m ö g - l'chen Ursachen europäischer Berwick- l u n g e n voraus. Die Partei erwarte, daß die fran­zösischen Bemühungen um die wirksame Au s - geftaltungbes Völkerbund sstatuts fort­geführt und Verhandlungen über die Rüstungs­kontrolle aufgenommen werden. Sie wünsche ferner die Ankurbelung der internationalen Wirt­schaft und die W i e d e r h e r st e l l u n g nor­maler Handelsbeziehungen. Sie danke der Regierung dafür, daß sie durch den Pakt der Nichteinmischung in Spanien eine ernst­hafte internationale Gefahr ausgeschaltet habe und erwarte vom Londoner Neutralitätsausschuß wirk­same Arbeit.

Bei der Neugestaltung des Derwaltungsrechts muß es sich daher vor allem darum handeln, die Verwaltung in allen ihren Teilen wieder zu einer politischen Funktion, zu einem schlagkräf­tigen Instrument in der Hand der Führung zu machen, und, soweit dies bei der Art der Aufgabe und nach Maßgabe der Bindung an Führerbefehl und Gesetz jeweils möglich ist, der schöpferischen Ini­tiative des verantwortlichen Verwaltungsbeamten weiten Raum zu schaffen. Denn in Führung und Verwaltung ist die persönliche Verantwor- tungsfreubigfeit, bie es ablehnt, nach Pa­ragraphen zu suchen, wo gehandelt werden muß, die letzte tragende Grundlage.

Der Grunssatz der Rechtmäßigkeit in der Verwaltung

Gast des Mchsmmisters Dr. Goebbels.

Berlin, 23. Ott. (DNB.) Arn Freitagmittag gaben Reichsminister Dr Goebbels und Frau Goebbels zu Ehren des königlich italienischen Außenministers Grasen Ciano di Cortel- lazzo in den Gesellschaftsräumen des Reichs- propaganbaminifteriums ein Frühstück. Es waren u. a. Botschafter Attolico unb seine Gattin erschienen, bie Herren aus bem Gefolge bes italienischen Außenministers, Generalselbmar- schall von Blomberg, bie Staatssekretäre Dr. Meißner, Dr. Lammers unb Funk, ber stellvertretenbe Staatssekretär bes Auswärtigen Amtes Dieckhoff, Botschafter v. Ha ssell, bie Gesanbten von Bülow-Schwante unb Asch - mann, ber Präsibent ber Reichsfilmkammer, Staatsminister a. D. Professor Dr. L e h n i ch, bie (Beneralintenbanten Klöpfer unb Robe, ber Reichsbühnenbilbner Benno von A r e n t, ber Präsibent bes Reichsverbanbes ber beutfchen Presse, Hauptmann Weiß, sowie namhafte Berliner

neuem Seifte erfüllt, beren Ausgabe b i e Hanbhabung bes Verwaltungsrechtes ist. Bei der Verwaltungsorganisation ist zunächst die Tei­lung der Verwaltungshoheit zwischen Reich und Länder beseitigt worden; eine einheitliche Spitze der Gesamtverwaltung ist in der Person des Führers geschaffen worden, desgleichen haben wir in den Reichsministern als Ressortchefs im Gesamtbereich der öffentlichen Ver­waltung die Spitze der einzelnen Verwaltungszweige. Die Landeszentralbehörden find den zuständigen Reichsministern unterstellt. Neben der organisatori­schen Seite stehen im Vordergrund die verfassungs- und verwaltungsrechtliche Verzahnung von Parteiorganisation unb Staatsver­waltung, sowie bie Schaffung von Grunbla - gen f ü r o e n st ä n b i s ch e n Aufbau. Die Aus- bilbung eines politisch unb fachlich qualifizierten Nachwuchses, bei bem es neben selbstverstänb- licher Rechtskenntnis vor allem auf politisches 23er- ftänbnis unb Einfühlungsvermögen, auf Kennt- n i s bes Lebens anfommt, ist von höchster Be- beutung. Das neue Verwaltungsrecht muß so gestal­tet werben, baß es ber schöpferischen Persönlichkeit weiteste Auswirkungsmöglichkeiten gibt unb baß es die Vollzugsorgane des Staates durch die Gewäh­rung ausreichenden Spielraums zu selbstverant­wortlicher Entscheidung zwingt."

Der Führergrundsatz in der Verwaltung

Es fragt sich, ob und inwieweit der in der Ebene des Staatsrecyts verwirklichte Führer gebaute auch auf das Gebiet der Verwaltung übertragen werden kann. Wo ein Führer ist, muß auch eine Gefolgschaft, eine Gemeinschaft fein. Bei der Verwaltung ist die Gemeinschaft nur etwas Mittelbares. Ein Apparat wird bedient und einen solchen Apparat stellt die nach unzäh­ligen Gesichtspunkten aufgespaltene öffentliche Ver­waltung dar. Auf sie kann daher nicht ohne weiteres angewendet werden, was sich für die Führung von Menschen und zur Verwirklichung weltanschaulicher Ideen als richtig erwiesen hat. Was uns in der Verwaltung als Führergedanke gegenübertritt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als die monokratische Entscheidungsform, das E i n - mannsystem, gegenüber dem Kolleaialsystem. Die Entscheidung des monokratischen Behörden­leiters beruht nicht auf der aus Führer und Ge­folgschaft bestehenden Gemeinschaft, sondern hat die Ae'mterapparatur mit Vorgesetztenverhältnis und mit Kompetenzenabgrenzung zum Zweck des prä­zisen Funktionierens des Verwaltungsapparates zur Voraussetzung. Selbstverständlich gibt es dabei in der Verwaltung auch echte Elemente ber Führung. Die Schaffung eines solbatischen, politischen Beam­tentums, eines in Willen, Gesinnung unb Hal­tung einheitlichen nationalsozialistischen Beamten­korps macht es notwenbig, daß jeder Behörden­leiter zugleich Führer dieser seiner Ge­meinschaft ist. Im übrigen gilt im Grundsätz­lichen das Prinzip der Trennung der poli­tischen Führung von der Verwaltung in dem Sinn, daß Verwaltung unb Organisation nie Selb st zweck sein bürfen, fonbern baß sie j unentbehrliches Hilfsmittel unb Voraussetzung der < politischen Führung zum erfolgreichen Bestehen des Lebenskampfes der Nation sind. Die Grenzen zwi­schen politischer Führung und verfassungsmäßigen Vollzugs sind dabei durchaus flüssig. -

Der Nationalsozialismus in der Verwaltung

Reichsminister Dr. Frick spricht in der Akademie für Deutsches Recht.

bem einzelnen als Rechtsverhältnis zu begreifen, forberungen erfüllt, wenn es die Gewähr gibt, daß Stellen wir jedoch den einzelnen als lebendiges I jeder Verwaltungsakt nationalsozialistisches Fühlen Glied in das Verhältnis zur Gesamtheit, zur Volks» und Denken und damit dem Willen dessen entspricht, gememschast, dann ist die Frage, ob Maßnahmen ber allein in Deutschlanb Ziel und Richtung gibt und des öffentlichen Verwaltungsapparates auf Recht-1 damit auch die deutsche Verwaltung führt.

Kamps um n Billiarden."

FeierlicheEröfsnungderKölnerAusstellung.

Ä ö l n, 23. Okt. (DNB.) Jrn Roten Saal der Kölner Messe wurde die reichswichtige Ausstellung ,Larnpf um IV2 Milliarden" feierlich eröffnet.

Nach musikalischen Darbietungen einer Arbeits - dienftkapelle begrüßte Oberbürgermeister Dr. Riesen die Ehrengäste. Der Staatssekretär des Reichsernährungsministeriums, Backe, eröffnete dann in Vertretung des infolge seines Unfalles verhinderten Reichsernährungsministers Darrs die Ausstellung mit einer Ansprache, in der er u. a. ausführte:

Trotz aller Anstrengungen der deutschen Land­wirtschaft kann bei dem heutigen Stand der Erzeu­gung nicht mehr als 83 v. H. unseres Bedarfs aus der eigenen Scholle gedeckt werden. Wie gewaltig diese Leistung ist, wird klar, wenn wir uns dem­gegenüber vor Augen halten, daß im Jahre 1927 nur 65 v H. unseres Bedarfs im eigenen Land er­zeugt wurden, daß seit der Machtübernahme mehr als 6 Millionen arbeitslose Volksgenossen wieder Arbeit bekommen und dadurch ihre Kaufkraft ver­größert haben und daß außerdem die jährlich stei­gende Bevölkerungszahl allein für die gleichblei­bende Deckung des Bedarfs des einzelnen eine beträchtliche Erzeugungssteigerung notwendig ge­macht hat. Die Beschaffung der uns jetzt noch fehlenden Lebensrnittel durch Einfuhr aus dem Ausland ist aber bei den begrenzten Ausfuhrmög­lichkeiten eine schwierige Aufgabe.

Die uns zur Verfügung stehenden Rahrungs- güler werden nicht nur von 68 Millionen Deut­scher verzehrt, sondern auch von dem großen Heer der Feinde unserer Nahrung: Frost, Hitze, Bakterien, Insekten, Ratten, Mäuse und wie sie alle heißen mögen. Diese vielen Feinde fressen jährlich Rah- rungsgüter im Werte von rund 1,5 Milliarden Mark, was fast genau dem Wert unserer Rahrungsmittelelnfuhr im Jahre 1935 entspricht. Wir machen also Jahr für Jahr einen ungeheuer gefräßigen, aber völlig unnützen Verbraucher mit satt, der e t w a ein Achtel des gesamten Wertes der heu­tigen landwirtschaftlichen Erzeugung für sich in Anspruch nimmt.

Wenn aber in jeder Küche, in jedem Keller, in jedem Gewerbebetrieb und jeder Gaststätte, auf jedem Speicher, jedem Kühlhaus und nicht zuletzt auf jedem Bauernhof der Kampf gegen den Ver­derb energisch ausgenommen wird, und es damit nur gelingt den Verderb um vielleicht ein Drittel zu senken, so ist damit schon ein Erfolg erzielt, der sich auf unsere Außenhandelsbilanz be­reits recht günstig auswirken mu6. Diefe Ausstel- lung ruft nicht nur zum Kampf gegen den V - r - d ° r b a n N a h r u n g - g ü t e r n auf, andern sagt aleiidreitia dem Äerderb und der Derfchleude» ? ü n a 0 ° n industri ° ll - n W ° rkst ° s, en den Kampf an, durch den in Verfolg des Vierjahre­planes auch auf dem Gebiet der gewerblichen Wirt, schäft zu einer befferen Ausnutzung des Borhan- d-nen und zu einer Verringerung der Einfuhr be,- aetraaen werden fall. Diefe Erweiterung der Aus- ft-llung auf das industrielle Gebiet muß ,m chin. Mlrt nnf hie araßen Aufgaben des neuen Vier- j a h r ° p l ä n - s besonders dankbar begrüßt werden.

Ein- vom Unt-rrichtsminist-rium an den Rektor i>er P r a g e r d -u tf ch ^kult-it ®u

P* H e k ^°eifX sich die Kundgebungen gegen

A.e n ' t y . Kelsen wiederholten, den indischen Hochschullehrer n ' Ife b

SSIS-lÄlIvBÄ * um einen leeren H0rsaal

Mäßigkeit oder Zweckmäßigkeit dann nachgeprüft werden können, wenn der einzelne als kleinste Ein­heit sich durch eine solche Maßnahme beschwert fühlt.

Die Verwaltungsgerichtsbarkeit in diesem Sinne wird nicht tätig, um im Hinblick auf verletzte Inter­essen des einzelnen Rechtsschutz zu gewähren, sondern sie greift ein, wenn und soweit durch einen Verwal­tungsakt infolge der Beeinträchtigung der Belange einzelner zugleich die Volksordnung ge­stört ist.

Probleme des Verwaltungsaufbaues.

des Adlers einen neuen Stern gefunden hatte, im selben Sternbild einen weiteren neuen Stern siebenter Größe entdeckt.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausqabeort Frankfurt

Die vom Atlantik ausgehende lebhafte Wirbeltätig­keit setzt sich fort, führt jetzt aber in größerer Ent­fernung von uns vorüber. Da die Zufuhr feuchter Meeresluft auf das Festland noch fortbauert, ist niederschlagfreies Wetter noch keineswegs gesichert, doch wird sich mehr als bisher in den Zwischen­gebieten etwas freundlicheres Wetter durchsetzen können.

Aussichten für Sonntag: Vielfach dunstig oder neblig, sonst zunächst zeitweilig aufheitemd, dann wieder unbeständig und einzelne Regenfälle, bei südwestlichen Winden tagsüber mild.

Lufttemperaturen am 23. Oktober: mittags 15,3 Grad Celsius, abends 12,2 Grad; am 24. Oktober: morgens 10,7 Grad. Mximum 15,3 Grad.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 36: 9650. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Die wichtigste Forderung für die gesamte Ver­waltungsreform ist die Wiederherstellung der Ein­heit der Verwaltung. Der Volksgenosse hat kein Verständnis für die Vielheit der Behörden; aus gleichem Anlaß muß er oftmals die verschiedensten Dienststellen angehen. Auch die Verwaltung selbst leidet unter der Vielheit der unabhängig voneinander bestehenden Behörden. Die Forderung der Verwal­tungsreform hat daher zu lauten: radikale Wieder-

München, 23. Okt. (DNB.) Zur Vollsitzung der dritten Jahrestagung der Akademie für Deutsches zahlreiche Ehrengäste zusammenge­kommen. Präsident Reichsmimster Dr. Frank richtete seinen Dank an alle Stellen von Partei Reich und Wissenschaft, die die Arbeit der Akademie gefordert haben. Mit herzlichen Worten wandte sich Dr. Frank sodann an die Vertreter des faschistischen Staates, deren Anwesenheit er als Ausdruck der auch auf dem Gebiete des Rechtes bestehenden freundschaftlichen Bezichungen zwischen den beiden Nationen nahm. Der italienische Justizminister Solmi überbrachte die Grüße der italienischen Juristen und ging dann auf die tiefgehende recht­liche Umwandlung ein, die an die Stelle des Indi­vidualismus die auf Autorität und Totalität be­ruhende Organisation des faschistischen Staates ge­setzt habe.

Der Rektor der Universität München betonte, daß öas Haus des Deutschen Rechts in der unmittel­baren Nachbarschaft der Universität stehen werde, bedeute auch eine arbeitsmäßige Verbindung zwi­schen den beiden Instituten. Der Rektor überreichte bajin die Ernennungsurkunde zu Ehrenbür­gern der Universität München dem Präsidenten der Akademie für Deutsches Recht, Reichsminister Dr. Hans Frank, dem Vizepräsidenten der Akademie, Geheimrat Dr. Kisch, dem Schatz­meister der Akademie, Generaldirektor Arendts. Dann begannen die Fachvorträge mit einem Vor­trag des Staatssekretärs Reinhardt über die steuerlichen Tatbestände der nationalsozialistischen Weltanschauung. Professor Dr. San Nicolo gab bann einen Ueberblick überGrundlagen, Wesen und Ziele der antiken Rechtsgeschichte".

Reichsminister Dr. Frick hielt dann einen Vortrag überProbleme des neuen Verwaltungsrechtes". Der Minister führte u. a. folgendes aus: Wir haben nach der Macht­übernahme die schärfsten Kanten des unter anderer Weltanschauung geschaffenen Verwaltungsrechts ab­geschliffen, soweit es unseren Staats- und ver­waltungsrechtlichen Neuaufbau störte, haben der Verwaltung ganz allgemein einen neuen G e - halt, ein neues Ziel gegeben und haben dies ist das Wichtigste Diejenigen mit

Der nationalsozialistische Staat beschränkt sich nicht darauf, die Verwaltung an bloße Rechtsnormen zu binden; die Bindung ist vielmehr dadurch, daß die Verwaltung allenthalben im Dienst einer Weltan­schauung steht und bis in die letzten Ausläufer auf, lungmqunn yai uager zu lauten: raoiraie insieoer- die Politik der Staatsführung ausgerichtet ist, weit Herstellung der Einheit der öffentlichen Verwaltung enger, als wenn sie nur auf formellen Rechtsnor-! durch Zusammenfassung möglichst aller men beruht. Das der Erhaltung und Gestaltung der 01 ~ -4* ------1 *----- - 2 - -2----- - !

Gemeinschaft dienende Recht bestimmt auch die Grenzen der Verwaltung, die ihrerseits kein anderes Ziel hat als die Erhaltung und Entfaltung des Le­bensrechtes der Nation. Eine sich in diesen Grenzen bewegende und nach diesem Ziel ausgerichtete Ver­waltung ist zwar nicht mehr in dem engen gesetzes­staatlichen Sinngesetzmäßig", aber sie ist in einem höheren völkischen Sinnrechtmäßig".

Für eine dem liberalistischen und individualisti­schen Denken entsprechende Zweiteilung, Staat und Individuum, fehlen in der na­tionalsozialistischen Volksgemeinschaft des Dritten Reiches die Voraussetzungen; es ist daher auch nicht möglich, das Verhältnis zwischen dem Staat und

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