Sie deutsche Frau bekennt sich zu Adolf Hitler!
Oberhessen
Tod eines Kindes durch Verbrühungen.
Mit dem Treugelöbnis zum Führer und dem 'Gesang der Nationallieder schloß die Kundgebung.
Oie neuen Gerichiskassen in Hessen
unglücklichen Kindes
Landkreis Gießen.
iort. Verbindende
Ge-
Ge-
Ge-
Ge°
Fritz Karn, Waltraut icf, Albert Hinkel, Willi
Bierau, Ernst Hünig,
Ernst Schmittdiel, Äd. Krug.
MAGGF WÜRZE
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samskagnach- mittag geschlossen.
müller, Helmut Seibert, Müller. Gut: Ludwig Schö> Koch, Elli Philipp, Marie
Leistungsschreiben der Deutschen Gtenographenschast
Ortsgruppe Gießen.
Diesem Bekenntnis, daß in einem breiten Spruchband den Saal im Caf6 Leib zierte, gab die Gießener Frauenschaft in einer Kundgebung am gestrigen Montagabend unter Führung der Kreisleiterin der N S.- F r a u e n s ch a f t, Frau W r e d e, treffenden Ausdruck. Der mit den Hakenkreuzfahnen und den Symbolen der NS.-Frauenschaft schlicht geschmückte Saal, das Vorspiel vertrauter Lied- und Marschweisen der Bewegung durch das Krengel- Trio und ein gemeinsam gesungenes Lied boten einen stimmungsvollen Auftakt für die Ansprache des
Pg. Heß.
Sitz der Gerichtskasse: Alzey. Angegliederte richtszahlstelle: Wörrstadt.
Sitz der Gerichtskasse: Bingen. Angegliederte richtszahlstelle: Wöllstein.
Sitz der Gerichtskasse: Mainz. Angegliederte richtszahlstellen: Ober-Ingelheim, Oppenheim.
Sitz der Gerichtskasse: Worms. Angegliederte richtszahlstelle: Osthofen.
Zusammenstoß von Auto und Triebwagen.
Auto zertrümmert, Triebwagen entgleist. — Fünf Leichtverletzte.
LPD. Mainz, 23. März. Die Reichsbahn- direktion Mainz teilt mit: Am Sonntag um 15.25 Uhr wurde auf der Nebenstrecke Bickenbach— S e e h e i m eine Limousine mit Rollverdeck, aus der Richtung Darmstadt kommend, von einem Triebwagen erfaßt, fünf Meter weit geschleift und zertrümmert. Der Personenwagen war unter das Vorderteil des Triebwagens geraten, der entgleiste. Die fünf Insassen des Personenwagens, darunter drei Frauen, samt- lich aus Offenbach, wurden leicht verletzt. Auf ihren Wunsch wurden sie in einem Privatwagen nach Offenbach verbracht. Der Unfall ereignete sich an einem schrankenlosen Uebergang, der durch Blink- und Warnfeuer gesichert ist. Wie festgestellt wurde, war das Signallicht in Ordnung und funktionierte auch, so daß die Schuld an dem Unfall der Autoführer trägt.
Wie zu dem Unfall weiter gemeldet wird, geriet das Auto unter das vordere Drehgestell des Trieb- wages. Obwohl der Triebwagenführer seinen Triebwagen schnell zum Stehen brachte, wurde der Kraftwagen ganz zusammengedrückt. Der Triebwagen entgleiste und blieb auf der Straße stehen. Die Bickenbacher Sanitätskolonne war sofort zur Stelle und befreite die fünf In- assen des Autos aus den Trümmern. Am schwierigsten war die Befreiung des Wagenführers, der in dem zusammengedrückten Fahrzeug eingeklemmt war. Man mußte die Tür abreißen, um an ihn heranzukommen. Die übrigen Insassen konnten sich teils selbst retten, teils wurden sie von der Sanitätskolonne befreit. Sie hatten meist Schnittwunden durch zersplitternde Glasscheiben erlitten. Ein zufällig in seinem Wagen vor- überkommender Arzt aus Worms verband sie. Bald nach dem Zusammenstoß traf von Darmstadt aus ein Hilfszug ein. In dem Triebwagen ist keiner
Die Iustizprefsestelle Darmstadt teilt uns mit:
Während die Kassengeschäfte der Justizbehörden in Hessen noch bis heute von der Hessischen Hauptstaatskasse als obere und von den Finanzkassen der Finanzämter als untere Kassenbehörden wahrgenommen werden, treten mit Wirkung vom 1. April 1936 besondere Gerichtskassen an deren Stelle, und zwar die Oberzustizkasse bei dem Oberlandesgericht und die Gerichtskassen bei den nachbezeichneten Amtsgerichten. Die Geschäftsräume der Obe^ustiz- kasse befinden sich bis auf weiteres im Gebäude der Hauptstaatskasse in Darmstadt, Neckarstraße 13.
Die Gerichtskassen haben für die Justizbehörden, deren Kassengeschäfte ihnen zugewiesen sind, die Haushaltseinnahmen und -ausgaben sowie die sonstigen Zahlungen zu erheben und zu leisten; sie haben die Zahlungen zu buchen und die dazu gehörigen Belege zu sammeln.
Außer den Kassengeschäften für die Amtsgerichte, bei denen sie errichtet sind, erledigen die Gerichtskassen auch die Kassengeschäfte der Amtsgerichte am Sitze der ihnen angeschlossenen Gerichtszahlstellen. Zu den Kassengeschäften der Amtsgerichte gehören auch die Kassengeschäfte der ihnen ange- gliederten Behörden (Anerbengerichte usw.). Die Kassengeschäfte der Landgerichte, der Staatsanwaltschaften bei den Landgerichten, sowie der Amts- anwaltschaften werden von der für ihren Amtssitz zuständigen Gerichtskasse mit wahrgenommen; das gleiche gilt von den Kassengeschäften der Arbeitsgerichte. Die bei dem Oberlandesgericht und der Staatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht erwachsenden Gebühren und Strafen werden, soweit nicht ihre Sollstellung von der Geschäftsstelle des Gerichts des ersten Rechtszugs zu veranlassen ist, von der Gerichtskasse am Sitze des Oberlandesgerichts erhoben.
Bei den Amtsgerichten, die nicht Sitz einer Ge- richtskasse sind, werden Gerichtszahlstellen eingerichtet. Die Gerichtszahlstellen stehen mit der Ge-
Er lenkte die Aufmerksamkeit der Frauen auf die Entwicklung der Dinge in unserem Vaterlande und zeigte, wie dieses Wunder der Umwandlung des materiell und seelisch zusammengebrochenen deutschen Volkes möglich wurde. Was zwischen dem Einst und dem Jetzt an bewegendem Geschehen und tatkräftigem Schaffen sich hervorhebt, das wußte der Redner in treffliche Worte zu kleiden. Gerade den Frauen, deren Beruf die Sorge um das Leben, um ihr Leben, nämlich das der Kinder ist, verstand er die Erinnerung an die schweren Zeiten der Not und der Sorge um die Zukunft ihrer Männer und ihrer Kinder vor Augen zu stellen. Dabei wies er darauf hin, wie seelisch das Volk zermürbt war, so daß selbst in Schauspiel und Schrifttum die bolschewistischen Gottesleugner ihr Gift ausspritzen konnten und Maler Jesus Christus mit der Gasmaske am Kreuze abbilden durften.
Daß aus einem solchen verzweifelten und hoffnungslosen Volke, in dem die 3ntereffengegen- fähe vorherrschten, wieder ein arbeitsames, I
X Wieseck, 23. März. Nach jahrelanger Pause erfreute uns am geftrigen Sonntag Herr Peter von der Au aus Mainz mit einer gutbesuchten volkstümlichen Orgel-Feier st und e, die an Hand von gedruckten „Erläuterungen" mit je zwei Werken altdeutscher Meister (Joh. Pachelbel, Dietrich Buxtehude), klassischer Meister (Joh. Seb. Bach, Gg. Fr. Händel), romantischer Meister (Robert Schumann, Franz Liszt) und moderner Meister (Josef Rheinberger, Max Reger) bekannt machte. Der Orgelkünstler kam auch noch mit einigen Sologesängen und die andächtig folaende Gemeinde an drei Stellen mit Gesang zu Wort. Verbindende Schriftworte sprach der Ortsgeistliche, der in seiner Ansprache auf den Wert der heiligen Musik in Geschichte und Gegenwart hinwies. Die Gemeinde hofft, den Künstler bald wieder zu hören. — Die Pessimisten, die unser Storchnest nach den ersten Meldungen aus anderen Teilen Oberhessens die ganze Zeit noch unbesetzt sahen und schon glaubten, ein Nichtwiederkommen des Vogels voraussagen $u sollen, haben nun doch nicht recht gehabt. Pünktlich mit Frühlingsanfang ist der Storch wieder erschienen.
Hofmann, Marie Bick, Else Georg, Robert Hofmann, Elkriede Werner, Friedrich Nuhn, Herta Docter, Hildegard Keller, Ewald Bötig, Dora Kern, Irmgard Schalch, Anna Damm, Alfred Huber, Anna Magold, Ludwig Schöck, August Meißinger, Karl Fornoff, Hildegard Siebert, Hans Haas, Elfriede Bock, Elly Erbe, Emil Biedenkopf, Kurt Mebus, Margrit Fahrenbach, Marie Winther, Rudolf Metzger, Liefe! Melcher, Heinrich Grün, Rudolf Möller, Lore Bücking.
Gut: Karl Enz, Karl Nachtigall, Fritz Korn, Helmuth Steinmüller, Erich Noll, August Müller, Karl Hildebrandt, Jlfe Lettow, Otto Horst, Alfred Einhäuser, Hermann Lohmann, Mariechen Gon- trum, Ilse Biedenkopf, Albert Hinkel, Herbert Lepper, Fritz Reh, Marie Rinner, Ernst Schmitt- diel, Heinrich Diehl, Paula Hellmuth, Gerda Hofmann, Karl Fuchs, Annemarie Raab, Irmgard Hof, Ludwig Fritz, Walter Ley, Werner Barnick, Kurt Hausrath, Emmi Benner, Adam Krug, Helmut Seibert.
fleißiges und zukunftsgläubiges Volk geworden ist, das sich Respekt bei seinen Bedrückern verschaffte und wieder fein Ansehen in aller Welt zurückeroberte, das danken wir Deutschen unserem Führer, der rastlos tätig und in steter Sorge um das ganze Volk Schritt für Schritt uns in lebenstüchtige und lebensfrohe Menschen verwandelt hat.
Im WHW. weckte er die Nächstenliebe zu opferbereiter Tat gegen alle Not, durch die NSG. „Kraft durch Freude^ gibt er dem bedürftigen Volke das, was die anderen versprochen, aber nie gehalten haben. Jetzt, da er daran ist, das deutsche Bollwerk gegen den Bolschewismus zu festigen und die Bresche zu schlagen in die uns umgebenden, mit dem Bolschewismus paktierenden Staaten, da braucht er die Hilfe des Volkes.
Er braucht uns alle, das ganze deutsche Volk und jeden einzelnen Volksgenossen, damit sie für ihn vor aller Welt Zeugnis ablegen. Wir alle tun das, indem wir dem Führer danken und am 29. unsere pflicht erfüllen.
Mit starkem Beifall bekundeten die Frauen ihr Einverständnis und fangen gemeinsam: „Ich hab mich ergeben ..."
$rau Wrede
betonte in ihrem Schlußwort, daß die Frauen dem Führer viel zu danken haben und darum den letzten Zweifler mitreißen und dem Führer helfen wollen.
wg (3 r o e n-B useck, 22. März. Die Schwei- nezwischenzählung in unserem Dorfe hatte folgendes Ergebnis: (Die Vergleichszahlen vom März 1935 stehen in Klammern): Zuchteber 1 (2), Zuchtsauen 31 (30), unter acht Wochen alte Ferkel 152 (138), bis zu einem halben Jahr alte Ferkel 710 (644), bis zu einem Jahr alte Schweine 131 (132) Stück. In den Monaten Dezember, Januar und Februar wurden 143 (117) Kälber geboren.
23. März. Am Samstag
0 Wallernhausen bei Nidda, 22. März. Schweres Herzeleid traf die Familie des Der- messungsbeamten Heulheck dahier. In vorgerückter Nachmittagsstunde wurde für den aus dem Felde heimgekehrten Großvater der Kaffee heiß gemacht und die Kanne auf den Tisch gestellt. Das unweit davon in einem hohen Kinderstuhl befindliche einjährige Töchterchen riß plötzlich unbemerkt die Kanne um, deren heißer I n - halt sich über den Körper des bedauerns-
a-- =• v ' stark ver
werten Kindes ergoß und ihn so st brühte, daß der Tod des unglückii nach kurzer Zeit eintrat.
forderte Pfarrer Ködding dazu auf, die Arbeit der inneren Mission auch weiterhin zu unterstützen.
△ Bellersheim, 23. März. Hier ist man eifrig am Bestellen der Sommerfrucht. Der Hafer ist meist schon gesät. Die im Rahmen der Erzeugungsschlacht aufgestellte Forderung auf Verwendung erstklassigen Saatgutes wurde hier durchweg erfüllt. Auch wurde das Beizen allgemein vorgenommen. — Die Winterspritzung der Obstbäume mit Karbolineum ist beendet. Heuer wurden alle Bäume rechts der Abbornhöfer und Bettenhäuser Straße der Winterbehandlung unterworfen.
> Muschenh eim, 23. März. Die hiesige Spar- und Darlehenskasse hielt am Samstag in der Wirtschaft von Wilhelm Roth ihre Generalversammlung ab. Nachdem der Geschäftsbericht und die Bilanz zum Vortrag gebracht worden waren, wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Die Spareinlagen belaufen sich auf etwa 113 000 Mark, zu denen im Jahre 1935 etwa 8000 zugeslofsen sind. Am Reichsspartag wurden allein etwa 3000 Mark zur Kasse gebracht. Zum Direktor der Kasse wurde Altbürgermeister Karl Becker V. gewählt. Mit einem Appell, an die Mitglieder, am 29. März für den Führer einzutreten, wurde die Versammlung geschlossen.
Kreis Alsfeld.
—.— Homberg, 21. März. Das nunmehr abgeschlossene Winterhilfswerk 1935/36 brachte nicht nur in Homberg, sondern auch in den Orten der Umgebung (Oder- und Nieder-Ofleiden, Haarhausen, Gontershausen und Höingen) erfreulich hohe Beträge. An den sechs Eintopf-Sonntagen betrug die Einnahme 1377,35 Mark, Geldspenden wur- den 63,90 Mark und an Geldbußen 40 Mark gesammelt. Die Büchsen- und Straßensammlungen ergaben 1385,24 Mark. Am Tage der Nationalen Solidarität wurden 345,70 Mark und durch die NSKOV. 191,51 Mark gesammelt. Das Ergebnis ist ein schönes Zeichen der Opferfreudigkeit der Bevölkerung. — Der A r b e i t s d i e n ft veranstaltete in der Stadthalle eine Abschiedsfeier. Der Musikzug der Reichsarbeitsdienstgruppe 223 Alsfeld unter Leitung von Obermusikzugführer Rheinländer bot im Verlaufe des Abends ausgezeichnete Konzertmusik. Arbeitsdienstmänner schilderten in packender Form die Bedeutung des Arbeitsdienstes für unfer Vaterland. Liedvorträge der Arbeitsdienstkameraden lösten große Freude aus. Großen Beifall fand auch die Gruppe, die mit schönen sportlichen Hebungen aufwartete. Musikalische Darbietungen beschlossen den unterhalt- famen Abend.
Don der Deutschen Stenographenschaft, Ortsgruppe Gießen, wird uns geschrieben:
Damit sich alle Mitglieder und Schriftfreunde restlos für die Wahlpropaganda einsetzen können, fällt unsere auf den 28. dieses Monats festgesetzte Veranstaltung auf der Karlsruhe mit Siegerehrung, Verteilung der Urkunden usw. aus. Der neue Termin wird im Anzeigenteil des „Gießener Anzeigers" und durch Rundschreiben bekanntgegeben.
Das Ergebnis des Leistungsschreibens am 15. März war wieder ein glänzender Erfolg der Ortsgruppe Gießen der Deutschen Stenographenschaft. Insgesamt konnten 65 Arbeiten mit der Note hervorragend, 114 Arbeiten mit der Note Sehr gut und 55 Arbeiten mit der Note Gut ausgezeichnet werden. Nachstehend die Ergebnisse:
l. Schnellschreiben.
Abteilung 2 4 0 Silben. Hervorragend: Ewald Bötig.
Abteilung 2 20 Silben. Sehr gut: Dora Kern. Gut: Fritz Reh.
Abteilung 2 0 0 Silben. Gut: Richard Strauch, Otti Muhl.
Abteilung 18 0 Silben. Hervorragend: Emma Reitz, Karl Meister. Sehr gut: Elfriede Tenniger, Anni Schmittdiel, Anna Damm, Gretel Roßkath, Marie Schneider, Irmgard Schalch, Hans Becker.
Abteilung 160 Silben. Hervorragend: Frau Hildegard Keller, Karl Heinz Kuhl, Anna Magold. Gut: Alfred Huber, Ilse Biedenkopf.
Abteilung 14 0 Silben. Hervorragend: Helmut Müller, Elly Fink, Anni Derzbach, Erika Wigandt, Ludwig H. Besier, Herta Schmitz, Hilde Keßler, Gertraud Heyding, Lotte Heß, Agnes Frank.
richtskasse, der sie angegliedert sind, im Abrechnungsverkehr.
Aus der nachstehenden Uebersicht sind die eingerichteten Gerichtskassen und die ihnen angeschlossenen Gerichtszahlstellen zu ersehen.
Landgerichlsbezlrk Darmstadt.
Sitz der Gerichtskasse: Bensheim. Angegliederte Gerichtszahlstellen: Fürth, Lampertheim, Wald- Michelbach.
Sitz der Gerichtskasse: Darmstadt. Angegliederte Gerichtszahlstellen: Dieburg, Groß-Umstadt, Langen, Reichelsheim, Reinheim.
Sitz der Gerichtskasse: Groß-Gerau.
Sitz der Gerichtskasse: Michelstadt. Angegliederte Gerichtszahlstellen: Bad Wimpfen, Beerfelden, Hirschhorn, Höchst i. O.
Sitz der Gerichtskasie: Offenbach. Angegliederte Gerichtszahlstelle: Seligenstadt.
Landgerichtsbezirk Gießen.
Sitz der Gerichtskasse: Alsfeld. Angegliederte Gerichtszahlstellen: Herbstein, Lauterbach, Schlitz, Ulrichstein.
Sitz der Gerichtskasse: Bad-Nauheim. Angegliederte Gerichtszahlstellen: Butzbach, Friedberg, Vilbel.
Sitz der Gerichtskasse: Büdingen. Angegliederte Gerichtszahlstellen: Altenstadt, Nidda, Ortenberg, Schotten.
Sitz der Gerichtskasse: Gießen. Angegliederte Gerichtszahlstellen: Grünberg, Homberg, Laubach.
Landgerichlsbezlrk Mainz.
II. Richligschreiben.
Hervorragend: Margot Drescher, Wilhelm Vogel, Helmut Müller, Friedrich von Lemmers, Richard Strauch, Willi Heidlindemann, Elly Fink, Elly Politz, Hans Medebach, Karl Heinz Niemeyer, August Hock, Artur Heinz, Wilhelm Arnold, Friedrich Volpert, Anni Derzbach, Margot Goppelt, Willi Koch, Georg Schaaf, Erika Wigandt, Ludwig H. Besier, Anm Schmittdiel, Gretel Roßkath, Gertrud Kardaun, Mathilde Ludwig, Luise Moeser, Marie Einhäuser.
Sehr gut: Emma Reitz, Otti Muhl, Karl Meister, Karl Heinz Kuhl, Elly Philipp, Gertrud Müller, Otto Schneider, Marie Bierau, Lotte Heß, Anna Weihrauch, Ernst Römer, Käthe Prümer, Albert Brückel, Karl Hofmann, Lieselotte Rühl, Siegfried Hennig, Ilse Wurm, Irmgard Zöller, Mariechen Krause, Hans Becker, Elfvieoe Tenniger, Marie Schneider, Liesel Kratzenberger, Emst Philipp, Ernst Hünig, Walter Zulauf, Karl Hofmann, Lisa Bloh, Gertraut Heyding, Hilde Keßler, Herta Schmitz, Albert Schäfer, Ria Dörmer, Lore
Abteilung 12 0 Silben. Sehr gut: Lore Hofmann, Oswald Sauerwein. Gut: Hans Haas, Ria Dörmer, Marie Schmelz.
Abteilung 10 0 Silben. Hervorragend: Wilhelm Arnold, Emil Biedenkopf, Karl Hofmann, Elly Erbe, Albert Brückel, Elfriede Werner, Käthe Prümer, Karl Fuchs, Herbert Lepper, Ilse Lettow, Franz Hoffmann. Sehr gut: Margot Drescher, Hans Medebach, Marie Einhöuser, Elfriede Bock, Robert Hofmann, Ernst Römer, Gerda Hofmann, Karl Hildebrandt, Wilhelm Eich, Hedwig Schneider. Gut: Else Georg, Anna Weihrauch, Maria Bick, August Müller.
Abteilung 80 Silben. Hervorragend: Karl Heinz Niemeyer, Gertrud Kardaun, Herta Docter, Marie Winther, Ludwig Fritz. Sehr gut: Friedrich Volpert, Mathilde Ludwig, Luise Moeser, Margrit Fahrenbach, Kurt Mebus, Siegfried Hennig, Irmgard Hof, Annemarie Raab, Otto Horst. Gut: August Hock, Lieselotte Rühl.
Abteilung 60 Silben. Hervorragend: Mariechen Krause, Lore Bücking, Rudolf Möller, Heinrich Grün, Liesel Melcher, Irmgard Zöller, Mariechen Gontrum. Sehr gut: Ilse Wurm, Werner Barnick, Walter Ley, Kurt Hausrath, Hermann Lohmann, Alfred Einhäuser, Wilhelm Simmer. Gut: Rudolf Metzger, Irmgard Ulbrich.
< Staufenberg, 23. März. Am Samsta fand im vollbesetzten Saal der Burg die Schuld entlaffungs feier statt. Lehrer Rabenau hielt eine kurze Begrüßungsansprache. Sodann gelangten eine Kindersymphonie und ein Sprechchor zur Aufführung. Lehrer E m m e l sprach in beherzigenswerten Worten zu den Konfirmanden und deren Eltern. Im weiteren Verlauf des Abends gelangten Theaterstücke, Reigen und Gedichte zum Vortraa. Den Abschluß bildete die „Spinnstube" unter Leitung von Frau Taumler, von sämtlichen Konfirmandinnen ausgeführt. Bürgermeister Reuter dankte zum Schluß allen, die zur Ausgestaltung des Abends beigetragen haben. Zum Schluß forderte er auf, am 29. März der Welt zu zeigen, daß Volk und Führer eins sind. Mit den ersten Versen des Deutschland- und des Horst-Wessel- Liedes fand die Feier ihren Abschluß.
+ Orünberg, 23. März. Die hiesige Bäuerliche Werkschule beendete ihren Winterlehr- S. Von der Landesbauernschaft war Abteilungs- Dr. B ö ch e r, der früher an der hiesigen Schule wirkte, mit Assessor Bernhard erschienen, die der Abschlußprüfung beiwohnten. Am Nachmittag fand im Gasthaus „Zum Rappen" eine öffentliche Schlußfeier statt, bei der auch Bürger- meister Wagner als Vertreter der Stadt anwesend war. Der Leiter der Schule, Landwirtschaftsrat Dr. D i e n st, verabschiedete die 21 zur Entlassung kommenden Schüler mit einer Ansprache. Ferner sprachen Schüler Graulich (Stangenrod) über „Die Bauernbefreiung des Reichsfreiherrn von Stein", Schüler Schmitt (Bleidenrod) über „Nährwert und Nährwertberechnung der Futtermittel" und Schüler K l ö s (Stangenrod) über „Der Bauer in der Erzeugungsschlacht . Es folgten noch Gedichtvorträge der Schüler Münch (Bernsfeld) und Wagner (Reinhardshain), ein Sprechchor und turnerische Vorführungen unter Leitung des zweiten Lehrers der Schule, Assessor Keim. Zu der Abschlußfeier hatten sich außer den Angehörigen der Schüler auch eine große Zahl Mitglieder der Arbeitskameradschaft „ehemaliger Grünberger Landwirtschaftsschüler" eingefunden, die ebenfalls zur geselligen Unterhaltung bei der anschließenden Nachfeier beitrugen.
cxd Eberstadt, 23. März. Dieser Tage fand, veranstaltet durch die Innere Mission, ein Filmvortrag in unserer Kirche statt, der von der segensreichen Arbeit der Inneren Mission in Vergangenheit. Gegenwart und Zukunft zeugte. In vielen Bildern lernten die Besucher die vielen Anstalten der Inneren Mission kennen. Zum Schluß
Sehr gut: Wilhelm Vogel, Willi Heidlindemann, Elly Politz, Margot Goppelt, Georg Schaaf, Lisa Bloh, Karl Fornoff, August Meißinger, Karl Hofmann, Walter Zulauf, Erich Noll, Helmuth Stein-


