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wirtschaftlichen Zusammenbruch nahegebracht. Un­sinnige Preis- und Marktoerhältnisse entwerteten die bäuerliche Arbeit und erschöpften die Mittel der Landwirtschaft. Das Eraebnis war ein schnelles Ansteigen der Arbeitslosenziffern auch in der Landwirtschaft. Die nationalsozialistische Bauernpolitik hat hier grundlegenden Wandel geschaffen und von Jahr $u Jahr die Arbeits­losenziffer auch in der Landwirtschaft verringert.

Oer Führer

spricht heute in Berlin.

Großer Gemeinschastsempfang eingerichtet

Berlin, 23. März. (DNB.) Der Führer wird am Dienstagabend in Berlin in der Deutschlandhalle sprechen. Ursprüng­lich bestand der Plan, die Kundgebung in 350 Darallelversammlungen zu übertragen, da auch oie Deutschlandhalle nur einen Bruchteil derjenigen zu fassen vermag, die den Führer

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Im Manöver -es neuen deutschen Volksheeres

Deine Stimme -em $ühcccl

hören und sehen wollen. Die Gaupropagandalei­tung hat sich nun entschlossen, auf den Stra­ße n z ü g e n, die der Führer auf dem Wege zur Deutschlandhalle passiert, einen Gemeinschafts­empfang einzurichten. Auf allen Straßen, vom Knie in Charlottenburg bis zur Deutschlandhalle sind über 100 Lautsprecher ausgestellt. Die Strahenzüge erhalten eine würdige Ausschmückung, die Fenster und Häuserfronten werden illumi­niert. Der gesamte Durchgangsverkehr und ab 19 Uhr auch der Queroerkehr werden stillgelegt. Pa­rallelveranstaltungen finden nur im Sportpa» l a st, der ebenfalls ausverkauft ist, und in den weit von der Deutschlandhalle gelegenen Außenbe­zirken statt. Die Kundgebung wird durch eine Ansprache des Reichspropagandaleiters Dr. G o e b- b e l s eröffnet.

Rur ein Friede in Ehren.

Der Stellvertreter des Führers spricht in Kassel.

Kassel, 23. März. (DNB.) Der Stellvertreter des Führers sprach in der Kurhessenhalle vor 35 000 Volksgenossen. Der Stellvertreter des Führers er­innerte an seinen Appell, den er 1934 a n d i e Frontkämpfer aller Nationen gerichtet habe, gemeintem für den Frieden zu kämpfen. Die Frontkämpfer, die den Krieg in seiner ganzen Furchtbarkeit kennen, müßten die leidenschaft­lichsten Kämpfer für den Frieden sein. Wenn er schon damals diesen Appell mit der War­nung verband, das Deutschland von heute, das Deutschland des Friedens, zu verwechseln mit dem Deutschland von einst, mit dem Deutschland des Pazifismus, jo gelte diese Warnung heute erst recht.

Vie Herren in London hätten ein Memoran­dum zusammengebraut, das selbst der englischen Presse Töne entlockte, die bei ihr erfreulich neu seien.Um des lieben Friedens willen wollen wir es auch mehr von der humoristischen Seite nehmen, wie es englische Blätter tun, wenn man uns freund­licherweise eine internationale Polizei zur Ver­fügung stellen möchte. Und es ist eine Satire, die für die spätere Geschichtsschreibung aufbewahrt werden muffe daß z. B. Italien diese internationale Polizei mit stellen soll, Italien, das vom Völker­bund erst des Vertragsbruches schuldig befunden wurde und unter Sanktionen steht, dieses gleiche Land soll nun wieder im Auftrag des Völkerbundes bei uns Polizei spielen, die Völkermoral schützen, weil wir in unser eigenes Hoheitsgebiet Friedens­garnisonen gelegt haben. (Allgemeine Heiterkeit.)

Wir nehmen die Sache noch humoristisch", rief Rudolf Heß aus,aber Deutschland hat nicht fünf­zehn Jahre um die Wiederherstellung seiner Ehre als Nation gekämpft, damit die Welt uns 1936 zu be­

handeln versucht wie das Deutschland von 1919. Sie hat heute ein Deutschland vor sich, das ebenso leidenschaftlich bedacht ist a uff eine Ehre, wie es den Frieden will. Den Frieden, den die Völker wollen, so wie das deutsche Volk den Frieden will. Wir haben die Hoffnung, daß in allen Ländern die gesunden Kräfte sich auf die Seite des Friedens stellen, wie es das ganae deutsche Volk in seinem Bekenntnis zu seiner Ehre und zu seinem Führer am 29. März tun wird."

Oie Gestattung der deutschen Schule.

Richtfest der Bernhard-Rust-Hochschule für Lehrerbildung.

Braunschweig, 23. Märg. (DNB.) Im Bei­sein zahlreicher Ehrengäste wurde auf dem Gelände des ehemaligen Kleinen Exerzierplatzes das Richt­fest der dort neu erstandenen Hochschule für Leh­rerbildung, derBernhard-Rust-Hoch-

Erhöhte Steuereinnahmen des Reiches.

Berlin, 23. März. (DNB.) Die Einnahmen des Reiches an Besitz- und Verkehrs st eu- e r n belaufen sich im Februar 1936 auf 447,1 Mil­lionen RM. gegenüber 379,7 Mill. RM. im glei­chen Monat des Vorjahres. An Zöllen und Verbrauchs st euern kamen 248,8 gegen 231,4 Mill. RM. auf. Insgesamt hat sich für den Berichtsmonat also das Steueraufkommen auf 695,9 Mill. RM. gegenüber 611,1 Millionen RM. im Februar des Vorjahres erhöht.

Für die abgelaufene Zeit des Rechnungsjahres, das find die ersten elf Monate, betrugen die Einnahmen an Besitz und Verkehrssteuern 5 555,1 (4 457,4) Millionen RM., an Zöllen und Ver­brauchssteuern 3191,1 (2 999,9) Mill. RM., ins­gesamt also 8 746,2 (7 457,3) Mill. RM.

Das Auskommen an Lohn st euer im Februar 1936 überstieg dasjenige im gleichen Monat des

Geschrien und lamentiert...

(Sin ehemals immer wieder vonBerufspolitikern" gegen die Hitlerbewegung erhobener Vorwurf lautete bekanntlich: Za, wo ist euerNegierungsprogramm? Bitte, macht greifbare Vorschläge! Opposition kann jeder machen! Ein bekannter Parteiführer erhob öffentlich den Vorwurf:Nichts haben die Nationalsozialisten gesagt, wie man die außenpolitische Befreiung des deutschen Volkes herbeisühren könnte, sondern nur geschrien und lamentiert."

Nun, die Nationalsozialisten haben großen Versprechungen kraftvolle Taten vorgezogen!

Sie dachten nicht daran, dem von ihnen bekämpften System Zdeen zu liefern, weil Zdeen unverfälscht nur von ihren geistigen Vätern verwirklicht werden können. Znfolgedesien konnten nur Nationalsozialisten

die allgemeine Wehrpflicht unbeschadet durchführen,

das deutsche Rheinland unter volle deutsche Hoheit stellen,

den Frieden im Osten sichern,

mit England fteundschastliche Vereinbarungen treffen, der Stimme des Reiches in der Welt Beachtung verschaffen!

Das ganze deutsche Volk geht darum

hinzu, so finden jährlich 4 500000 Arbei­ter Verdien st durch Straßenbauten. Vorbildlich ist die Unterbringung in Muster« lagern, die Einführung der Gemeinschaftsverpfle­gung, die Bezahlung der Wochenendheimfahrt der verheirateten Arbeiter und die Versorgung der Un- allverletzten. Aus der zusammengewürfelten Schar von Arbeitslosen ist heute eine Gemeinschaft hochwertiger Straßenbauarbeiter ge­worden.

Eine zweite Aufgabe, die mit dem Bau der Reichsautobahnen gelöst wird, ist die einer a n» tänöigen Baugesinnung. Die Baugesin­nung der letzten 20 Jahre war eine materielle, kulturlose, unschöne Zweckeinstellung. Die Verkehrs­wege wurden zu häßlichen Fremdkörpern in der Landschaft. Durch die Straßen Adolf Hitlers wird Deutschland schöner, und thr Vor­bild wirkt sich auf die gesamte ländliche Bauweise aus. Die Reichsautobahnen werden sich auch sehr chnell die verkehrspolitische Bedeutung holen. Schon heute sind die kurzen Teilstrecken bei Frank- urt a. M. und München hinsichtlich des Personen­verkehrs die am stärksten befahrenen Straßen Europas. Wenn die Straßen erst verlängert sind, werden die Reichsautobahnen die am stärksten befahrenen Straßen der Welt sein. Mit aller Energie muß die Frage gelöst werden, welche Güter nach dem heutigen Stand der Technik schneller, zweckmäßiger und wirtschaftlicher im Kraftwagen als mit anderen Transportmitteln befördert werden. In diesem Jahre nod) werden d i e er st en 1000 Kilometer Reichsauto- bahnen fertiggestellt und dem Verkehr zur Verfügung gestellt werden.

Generalmusikdirektor Staatsrat Wilhelm Furtwängler rüst zur Wahl auf.

Generalmusikdirektor Staatsrat Dr. Wilhelm Furtwängler, der als einziges Mitglied des Reichskultursenates den Aufruf des Reichskultur­senates zur Wahl nicht mitunterzeichnen konnte, da er sich zur Zeit auf einer Aegyptenreise befindet, und nicht rechtzeitig zu erreichen war, hat an den Reichskultursenat em Telegramm gerichtet, in dem er sich mit dem Aufruf identifiziert und den Auf­ruf des Reichskultursenats zur Stimmabgabe für den Führer auch zu dem seinen macht.

Kunst und Wissenschast.

Maria Neuß spielt im Rundfunk.

Die Gießener Musikfreunde dürfte es intereffie- ren, daß die hier so beliebte, ausgezeichnete Geige­rin Maria Neuß aus Berlin am heutigen Diens­tag, 25. März, im Königsberger Rundfunk zu hören ist. Sie spielt dort 19.10 Uhr in dem gro­ßen Konzert des Reichssenders das Violinkonzert von G l a f u n o f f.

mit Adolf Hitler am 29. März!!

schule", gefeiert. Vor dem Hauptbau hatten Leh­rer- und Studentenschaft, sowie die am Werke be­teiligten Arbeiter und die Ehrenformationen der Bewegung Aufstellung genommen. Ministerpräsident Klagges erinnerte daran, daß zwar schon vor Jahren die Lehrerbildung in Braunschweig habe hochschulmäßig aufgezogen werden können, daß es aber dem Nationalsozialismus vorbehalten geblie­ben sei, ihr eine würdige Heimstätte zu geben.

Reichsminister Rust wandte sich der Frage der zukünftigen Gestaltung der deutschen Schule zu. Neben der körperlichen Ausbildung .werde auch die Schulung des Geistes nicht ver­nachlässigt werden. Körperliche und geistige Er­tüchtigung zusammen sollten Charaktere schaf­fen von mutiger Einsatzbereitschaft. Daher werde es in Zukunft keine Schule mehr geben, die nicht neben die strenge geistige Bildung die Erziehung des Körpers setze. Der Reichsminister wies weiter darauf hin, daß das Ringen um die Gestaltung der neuen deutschen Hochschule und um die Erneuerung der Lehrerbildung heute noch in seinen Anfängen stehe. Hier gehe es um die Wesensgrundlagen un­serer gesamten Bildung überhaupt, die immer aufs engste verbunden bleiben müsse mit dem lebendigen Volk. Eine Besichtigung des Rohbaues beendete die Feier.

Das Bauwerk, dessen Mittelpunkt ein sechsge- schössiger über 50 Meter hoher Turmbau bildet, an den sich in zwei Flügeln die übrigen Baulich­keiten anschließen, fügt sich gut in das Braun­schweiger Stadtbild ein. Als Werkstoff wurde der heimische Bunthartbrandstein verwendet.

Vorjahres um 12,9 Mill. RM. Das Aufkommen an veranlagter Einkommens st euer war um 15 Mill. RM. höher. An Steuerab­zug vom Kapitalertrag sind 1,5 Millionen Reichsmark mehr aufgekommen. Die Körper- schaftssteuer hat ein Mehr von 13,6 Mil­lionen RM. gebracht. Die Vermögenssteuer brachte ein Mehraufkommen von 2,1 Mill. RM., die Umsatzsteuer ein solches von 18,3 Millio­nen Reichsmark. An Kraftfahrzeugsteuer sind 0,7 Mill. RM. weniger als im gleichen Mo­nat des Vorjahres aufgekommen, was darauf zu­rückzuführen ist, daß die Zahl der alten Personen­kraftfahrzeuge fortgesetzt kleiner wird, und alle neuen Personenkraftfahrzeuge steuerfrei sind.

Oie nationale Bedeutung der Reichsautobahnen.

Berlin, 23. März. (DNB.) Auf der verkehrs­wissenschaftlichen Tagung hielt Generalinspektor Dr. Todt einen Vortrag überDie nationale Bedeutung der Reichsautobahneu". Die erste natio­nalpolitische Aufgabe dieser Straßenbauten war eine arbeitspolitische. Es galt, für längere Zeit eine möglichst große Zahl bisher Arbeitsloser zu beschäftigen, und zwar möglichst gleichzeitig in ganz Deutschland. U e b e r eine Viertel Mil­lion Arbeiter ist direkt und indirekt beim Straßenbau beschäftigt und bleibt in den nächsten 57 Jahren an der Arbeit. Rechnet man die beim Bau von Reichs- und Landstraßen Beschäftigten

3 Jahre Nationalsozialismus:

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Deutschland nicht mehr wehrlos!

§lak-Schelnwerfer in Tätigkeit

Deine Stimme dem Führer!

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