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Wie sieht es in der Wirtschaft aus?

Die großen Industrieunternehmen Deutschlands und der Welt haben ihre Ge­schäftsberichte veröffentlicht. Vor allem fällt dabei auf, daß der Reingewinn gewachsen ist, was also auf eine Wiederbelebung der Wirtschaft, wenn auch zunächst nur zögernd, schließen läßt. Bei 2000 deutschen Aktiengesellschaften brachte das Jahr 1933 noch einen Ausgleich zwischen Gewinn- und Verlustabschlüssen, im Jahre 1934 überstiegen die Reingewinne die Unterbilanzen bereits um eine halbe Milliarde Mark, und im Jahre 1935 wurde ein Reingewinn von 940 Millionen Mark errechnet. Das ist ein erfreuliches Zeichen für die Wiederkräfti­gung unserer Wirtschaft, zumal das Jahr 1932 einen Gesamtverlust von nicht weniger als drei Milliarden Reichsmark aufwies. Nichts zeigt deutlicher die guten Folgen des unter nationalsozialistischer Führung be­gonnenen deutschen Wirtschaftsprogramms als diese Ziffern. Im einzelnen ergibt sich als Reingewinn der Jndustrieunternehmungen in Millionen der Landes­währung:

1932 1933 1934 1935 Deutschland, 2000 Ges.3000 500 940

England, 1975 Ges. 143 144 168 185

Italien, 260 Ges. 195 315 440 780

Ver. Staaten, 1420 Ges. 105 661 1051 1650

Japan, 1000 Ges. 360 513 626 680

Belgien, 7220 Ges. 1410 789 1334 1875

Hier tritt vor allem der stark spekulative Charakter der amerikanischen Wirtschaft hervor. Bemerkens­wert ist auch, daß die japanische Wirtschaft in ihren Gewinnsteigerungen sichtbar hinter denen der letzten Jahre zurückgeblieben ist.

Das Institut für Konjunkturforschung konnte feststellen, daß es der deutschen Außenhan­delspolitik im Jahr 1935 zum größten Teil gelungen ist, die Wareneinfuhr und Ausfuhr so zu regeln, daß d ie D e v i s e n, die aus dem Ex­port anfielen, zur Bezahlung der für uns lebens­notwendigen Einfuhrgüter verwandt werden konn­ten. Das bedeutet einen großen Fortschritt im Ver­gleich zum Jahre 1934, in dem die Handelsbilanz für den reinen Warenverkehr einen Einfuhrüber­schuß von 240 Mill. Mark aufwies. 1935 dagegen war ein Ausfuhrüberschuß von 111 Mi l- Honen Mark zu verzeichnen. Zugleich stellte das Institut für Konjunkturforschung fest, daß die deut­sche I n d u st r i e e r z e u g u n g 1935 im Vergleich zu 1934 um 13 bis 14 v. H. Zugenommen hat. Die Erlöse haben sich ebenfalls auf fast allen Teilgebieten der deutschen Jndustrieerzeugnisse ge­bessert. Diese Leistung ist um so höher zu bewer­ten, da die Entwicklung der Weltmarktpreise die Lage Deutschlands im vergangenen Jahre recht erheblich erschwert hatte. Während die Preise für Fertigwaren die wichtigsten Ausfuhr­güter Deutschlands in dieser Zeit im Preis er­heblich nachgaben, zogen gleichzeitig die Preise für Rohstoffe an den Weltmärkten nicht un­beträchtlich an. Es mußten also erheblich mehr Güter ausgeführt werden, als es im Vor­jahr notwendig gewesen wäre, um zu dem obigen Ergebnis zu kommen. Nach den neuesten Berichten aus den einzelnen Industriezweigen hält die gün­stige Entwicklung in der Ausfuhr auch weiterhin an. Dem Chemnitzer Jndu st riebezirk ge­lingt es, die Ausfuhr weiter zu erhöhen. Auch die Maschinenindustrie im übrigen Deutschland konnte in den letzten Monaten ihre Ausfuhr steigern. Die Z e m e n t i n d u st r i e, die 531 000 Tonnen 1935 ausführte gegenüber 330 000 Tonnen im Jahre 1934 berichtet, daß diese Entwicklung sich fortgesetzt habe. Das ist deshalb besonders erfreulich, weil in den letzten Monaten nicht unbeträchtliche Mengen von Nahrungsmitteln eingeführt werden mußten, um die hier und da aufgetretene Knappheit in ein­zelnen Erzeugnissen zu beseitigen. Die Reichsbank hat in den letzten Wochen fünf bis sechs Millionen Mark in Gold oder Devisen für die Nahrungsmit­teleinfuhr zur Verfügung stellen müssen. Auch der Städter wird daran unschwer die Bedeutung unse­rer landwirtschaftlichen Erzeugung erkennen.

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Die Anstrengungen Deutschlands, nach Möglich­keit seine Selb st Versorgung zu steigern, wer­den in diesem Jahre die Grüne Woche wesent­lich beeinflussen. Wir haben bereits begonnen, den Anbau von Oelfrüchten zu vermehren. Wir erzeugten davon im Vorjahre insgesamt an Raps und Rübsen z. B. 80 900 Tonnen, fast das Doppelte der Vorjahrsernte. Ueberhaupt steht neben der Oel- geroinnung die Mehrerzeugung von Ge- spinn st offen im Vordergrund. Die deutsche Viehzählung ergab im letzten Jahre z. B.

eine Vermehrung des S ch a f b e st a n d e s um nicht weniger als 440 000 Stück. Insgesamt zählen wir 3,92 Millionen Hämmel. Das Ziel der deutschen Schafzucht ist ja nicht nur eine Verstärkung der deutschen Fleischbasis, sondern vor allem die Deckung an Wolle aus eigener Erzeu­gung bzw. müssen wir die Auslandswolle zu einem erheblichen Teil durch Selbstproduktion er­setzen. Wir können natürlich, da sich die Boden­ausnutzung verschoben hat, nicht zu jenem Stand kommen, der Deutschland bis 1870 in dem Besitz von rund 25 Millionen Schafen zeigte. Aber es ist zu erwarten, daß wir im Laufe der Jahre einen immer größeren Prozentsatz der Wolle selbst fabri­zieren.

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Das Statistische Reichsamt veröffentlicht die pro­zentualen Vergleiche der Preise und Lebenshaltungs­kosten; die Preise sind um 2,5 v. H., die Lebens­haltungskosten um 1 v. H. gegenüber 1934 gestiegen. Ein Grund für diese leichte Erhöhung wurde schon erwähnt. Aber auch die zunehmende Wirtschafts­tätigkeit auf durchweg allen Gebieten wirkte sich auf die Preisgestaltung aus. Der Verbrauch ist gestiegen, höhere Qualitäten wurden verlangt. Der Bedarf der Wirtschaft für die Arbeitsbeschaffung, der Aufbau der Wehrmacht, der Ausbau der heimi­schen Erzeugung, die durch den Zwang zur Ver­minderung der Einfuhr notwendig ist, sind weitere Gründe für die Erhöhung der Preise. "Aber der Index der Lebenshaltungskosten zeigt, daß sich die Preissteigerungen, hauptsächlich durch die kontrol­lierende Nolle der Staatsorgane, in sehr bescheide­nen Grenzen bewegen. Im Durchschnitt betrug der Reichsindex 1934 für Lebenshaltungskosten 121,1; im Jahre 1935 123. Die Preise für Fleisch und Fleischwaren folgten den seit Frühjahr 1935 ge­stiegenen Viehpreisen, jedoch wurde durch die Ver­ordnung des Reichsernährungsministeriums dieser Preissteigerung eine Grenze gesetzt. Für Gemüse machte sich in den Monaten April bis August 1935 eine Preissenkung von rund 30 v. H. gegenüber der gleichen Zeit des Vorjahres bemerkbar. Im Herbst war infolge der guten Gemüseernte das Angebot reichlich. Die Preise fielen unter die des Jahres 1934. Mehl und damit Brot und Butter blieben im Preise durchweg seit 1934 unverändert. Ebenso die Preise für Mühlenfabrikate. Der Preis für Weizengrieß konnte gesenkt werden, der für Erbsen sank um etwa 9 v. H. Für Kartoffeln ließen seit Juli 1935 die Preise nach, bis dann eine Neu­regelung der Kartoffelpreise erfolgte. Im Dezember lag der Kartoffelpreis um etwa 4,2 v. H. unter dem des Vorjahres. Für Textilwaren erhöhten sich die Preise um 2,9 v. H. gegenüber 1934. Sonst blieb der Preisstand für Schuhe und Besohlen, für Wohnung, Heizung und Beleuchtung im wesentlichen ohne Aenderungen. Wir sehen also, daß die Kontrolle der Preise eine gute Wirkung zeigte. Auch die Reichsbahntarif-Erhö­hung, die nicht für Lebensmittel eingetreten ist, darf nicht auf die Verbraucher abgewälzt werden. Eine Verordnung vom 20. Januar 1936 regelt das Erforderliche.

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Die zweite der Energietagungen Gas, Elek­trizität, Kohle: die Elektrotagung, die am 16. Januar in Essen begann, brachte einen Ueber- blick über den Stand und die Entwicklungsmöglich­keiten der drei großen Energieträger. Die Klärung der wesentlichsten energiewirtschaftlichen Fragen und die Stellungnahme zu den Entwicklungsmöglichkei­ten der Energiewirtschaft sind augenblicklich noch etwas gehemmt, weil die Ausführungsbestimmun­gen zum Energiewirtschaftsgesetz abgewartet wer­den müssen. Direktor K o e p ch e n vom RWE. wies darauf hin, daß die westdeutsche Energiewirtschaft in immer stärkerem Maße ihren Versorgungsauf­gaben nachkomme. Interessant war die Empfehlung Koepchens, fünf große Elektrowirt­schaftsgebiete zu bilden, die ungefähr den jetzigen Versorgungsbezirken der Großerzeuger ent­sprechen. Wenn dieser Vorschlag verwirklicht würde, wäre damit eine klare Abgrenzung zwischen den Großerzeugern geschaffen, die für die Preispolitik besondere Bedeutung gewinnt. Der Leiter des Am­tes für Technik der NSDAP., Dipl.-Jng. See - bauer, schnitt die Frage der Strompreise an, die vordringlicher sei als manches andere Problem der Energiewirtschaft. Es fei vor allen Dingen zu beachten, daß billige Strompreise, die bestimmten Abnehmergruppen eingeräumt werden, nicht auf K o st e n der Allgemeinheit also des kleinen Stromverbrauchers, durchgeführt werden.

Während fo die deutsche Wirtschaft ein durchweg etfxeulicfyez Bild liefert, sind die Länder, die haupt­sächlich Monokulturen pflegen, also nur einige Roh- oder Verbrauchsstoffe anbauen, weiter dazu übergegangen, den Ueberschuß ihrer Produktion, den die übrige Welt nicht aufnehmen kann, weil die Preise nicht mit der Zunahme der Erzeugung sanken, zu vernichten. Ein Beispiel dafür ist der Kaffee. In Brasilien ist die Kasfee- vernichtungs-Kampagne wieder verstärkt worden. Allein in 14 Tagen des Monats Dezember wurden nicht weniger als 123 000 Sack Kaffee vernichtet, feit Beginn der Aktion insgesamt 35 673 000 Sack. Trotzdem sind die im Innern Brasiliens liegenden Kaffeevorräte sogar noch g e w a ch s e n. Die Folge davon ist einmal eine Zurückhaltung des Handels, der mit weiter sinkenden Kaffeepreisen rechnet, zu­mal Brasilien allein, ohne die übrigen Lieferungs­länder, den Weltbedarf mehr als ausreichend zu decken vermag. Dann aber geht doch daraus hervor, daß die Vernichtungskampagnen auch das betref­fende Land selbst nicht auf einen grünen Zweig bringen können. Hier zeigt sich der ganze Widersinn einer nur nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen gestaltenden Wirtschaftsgebahrung.

Der Abschluß der Führer- tagung in München.

München, 23. Jan. (DNB.) Am Donnerstag versammelte fick unter dem Vorsitz des Stell­vertreters Des Führers das gesamte obere Führerkorps der Partei, die Reichsleiter, Gauleiter und Amtsleiter der Reichsleitung sowie die Grup­penführer der SA., SS. und NSKK. im histori­schen Festsaal des alten Münchener Rathauses zpr Fortsetzung der am Mittwoch begonnenen großen Arbeitstagung. Der Reichssendeleiter des deutschen Rundfunks Pg. Hadamovsky gab einen lieber« blick über die deutsche und europäische Rundfunk­situation und kennzeichnete die beabsichtigte zukünf­tige Entwicklung des deutschen Rundfunks. Gene­ralleutnant Pg. Milch gab dem Führerkorps der Partei einen ausführlichen Bericht über den gegen­wärtigen Stand der deutschen Luftwaffe. Die' Füh­rertagung fand ihren Abschluß mit einem kamerad­schaftlichen Beisammensein, zu dem der Stellvertre­ter des Führers geladen hatte.

Aufnahmebedingungen für Berufs­soldaten in die NSDAP.

München, 23. Jan. (DNB.) Der Reichsfchatz- meister der NSDAP., Schwarz, gibt im Hinblick auf viele bei der Reichsleitung eingegangene An­fragen folgendes bekannt:Zur Durchführung der Verfügung des Führers über die Aufnahme der in Ehren ausgeschiedenen Berufssoldaten in die NSDAP, wird zu gegebener Zeit eine gesonderte Anordnung ergehen.

25 neue Banne in der HL.

Berlin, 23. Jan. (DNB.) Da die HJ.-Organi- sation im vergangenen Jahre weiterhin stark ange­wachsen ist, mußte das Organisationsamt der Reichs­jugendführung mehrere zu stark gewordene Banne der HI. bzw. Untergaue des BDM. teilen. Es sind daher im ganzen 25 neue Banne der HI. und gleichlaufend 25 neue Untergaue des BDM. auf­gestellt worden. Besonders stark ist das Anwachsen der HI. und des BDM. in denGrenzgebie- t e n gewesen. So mußten allein im Gebiet und Obergau Schlesien neun Banne und neun Unter­gaue neu aufgestellt werden, da die vorhandenen Einheiten bei weitem nicht mehr ausreichten. Im Gebiet bzw. Obergau 1 (O stl a n d) wurden fünf Banne und fünf Untergaue neu errichtet. Die Ge­biete und Obergaue Pommern, Mittelrhein, West- mark, Mittelland, Sachsen und Franken erhielten zusätzlich je einen Bann, während in Thü­ringen vier und in Württemberg drei neue Banne bzw. Untergaue errichtet wurden. Die neuen Banne bzw. Untergaue erhielten in der Mehrzahl die Num­mern von ehemaligen deutschen Vorkriegsregimen­tern.

Im Gebiet Hochland wurden aus Gründen der Vereinfachung des Dienstbetriebes die bisherigen vier Banne des Standortes München zu einem, dem Bann LL, zusammengelegt. Der bisherige Vor­satzbuchstabe B bei den bayrischen Bann-Nummern ist durch die Ziffer 3 ersetzt worden; z. B. statt Bann B 21 heute Bann 321. Nur der bisherige Bann B 14 (Nürnberg) erhielt die Bezeichnung J in Erinnerung an die erste nationalsozialistische Jugendgruppe, denNationalen Jungsturm", der von Gauleiter Julius Streicher später den Namen Hitler-Jugend" erhielt.

Giaai und Kirche.

Eine Erklärung D. Egers.

Berlin, 23. Jan. (DNB.) Der Landes- kirchenaus schuß der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union trat zum ersten Mal mit den neugebildeten Provinzialausschüs­sen zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Aus diesem Anlaß gab Generalsuperintendent D. Eger eine Erklärung über die Grundsätze ab, von denen sich die Kirchenausschüsse bei ihrer Arbeit lei­ten lassen. Die Aufgabe der Kirchenausschüsse sei zeitlich und sachlich insofern begrenzt, als ihnen eine b e ft i m m t e Frist gewährt sei, nach deren Ablauf sie vor die Vertrauensfrage sei­tens der Kirche gestellt würden. Es sei nicht Aufgabe der Ausschüsse, Glaubens­und Bekenntnisfragen zu entscheiden.

Das vom Staate gesteckte Ziel fei eine freie evangelische Kirche im Dritten Reich. Ihrer Aufgabe", so führte D. Eger aus,werden deshalb die Ausschüsse nur dann gerecht, wenn sie nicht nur in Loyalität, sondern in aufrichtiger Treue zum Staate stehen und rückhaltlos die von ihm gewollte, deutsche Volksgemeinschaft bejahen und praktisch fördern helfen. Diese Volksgemeinschaft gründet sich auf dem V e r- trauen zum Führer. Die Kirche hat sich in diese Gemeinschaft einzuordnen, ja sie i ft ein» g e o r b n e t."

In diesem Zusammenhang wies D. Eger auf die Ausgabe hin, dafür zu sorgen, daß innerhalb der Kirche ein besseres Verständnis für das eigentliche Wollen des Nationalsozialismus entstehe. Sicherlich sei es notwendig, Theologie zu treiben. Aber d i e Wirklichkeit, in die hinein die Kirche das Evangelium zu verkünden habe, müsse auch ver- standen werden. Sonst komme es dahin, daß die Kirche als Ganzes den Zusammenhang mit der Wirklichkeit verliere.Wir leben nicht auf einer Insel, sondern wir wollen die Kirche hineinstellen mitten in das werdende Reich der Deutschen." Das Evangelium gehöre nicht in die Ecken und Winkel, sondern in die Öffentlichkeit. Es hieße dem Evangelium Abbruch tun, wenn es aus der Öffentlichkeit zurückgezogen würde. Zur Verkündi­gung des Evangeliums aber sei ein entsprechendes Kirchentum und eine Ordnung ber Kirche notmenbig; denn zu keinem anderen Zweck sei kirchliche Orbnung unb Verwaltung da als zur Verkündigung des unverkürzten Evangeliums in unserem deutschen Volk.

Oie Berufsschulen unterstützen den Reichsberufswettkarnpf.

Berlin, 23. Jan. (DNB.) Der Reichs- und Preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat die Gemeinden angewiesen, den Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend vom 2. bis 15 Februar weitestgehend zu unter­stützen. Die Räume und Einrichtungen ber B e - r u f s f ch u l e n sollen im Interesse einer reibungs­losen Durchführung kostenlos für b e n Wett­kampf zur Verfügung gestellt werden. Soweit die Veranstaltungen innerhalb der Berufs­schulen stattfinden, ist dafür Sorge zu tragen, daß Leiter ober Lehrer ber Schulen zur Verhütung von Personen- ober Sachschäben bie Aufsicht führen. Ferner soll an ben gewerblichen, kaufmännischen, hauswirtschaftlichen unb ländlichen Berufsschulen der Unterricht in dem erforderlichen Umfange aus­fallen. Von den Leitern und Lehrpersonen dieser Schulen wird erwartet, daß sie sich wiederum freudig und tatkräftig in ben Dienst bes Wett­kampfes ber deutschen Jugend stellen.

Starhembergs Abgesandte bei Otto von Habsburg.

Wien, 23. Jan. (DNB.) Das WienerEcho" bringt ein Bild aus Stenockerzeel, das Otto von Habsburg im Kreise von Staatsrat Graf Bodo C o r e t h, Major Arthur Kargbebenburg und dem Sicherheitsbirektor von Oberösterreich, Graf Revertera, zeigt. Das Blatt bemerkt dazu, baß sich biese brei hervorragenben Mitglieder des österreichischen Heimatschutzes im Auftrag des Bundesführers und Vizekanzlers Starhemberg nach Stenockerzeel begeben hätten, um dort einige die legitimistische Bewegung betreffenden Fragen mit Otto von Habsburg zu besprechen. Diese Begegnung habe im Dezember stattgefunden.

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