jedoch sind noch einige Teilnehmerplätze zu vergeben, Die Gelegenheit zum Besuch eines solchen Lehrganges dürfte aller Voraussicht nach in Gießen so schnell nicht wieder gegeben sein. Deshalb mögen alle Interessenten die notwendigr- Anmeldung umgehend bei der Deutschen Arbeitsfront, Abteilung für Arbeitsführung und Berufserziehung, Schanzenstraße 18, Zimmer 5, 2. Stock, abgeben.
Lustschutzlehrgang für Feuerwehrkommandanten.
Ende voriger Woche fand im Studenten-Kame- radschaftshaus in Gießen der zweite Luftschutzkursus für Kommandanten der Freiwilligen und der Pflichtfeuerwehren des Kreises Gießen statt. An dem Kursus nahmen 38 Feuerwehrkameraden teil, die mit großer Aufmerksamkeit den Vorträgen und praktischen Vorführungen folgten. Der Kursus war diesmal über einen Zeitraum von vier Tagen ausgedehnt.
Im Rahmen des. Luftschutzkursus wurde bereits am Donnerstag eine großangelegte Ent gif- tungs-Uebung durchgeführt. Am Samstagvormittag beschloß eine weitere Uebung den Kursus, die insbesondere die Lösung einer Brandauf- g a b e vorsah. Für diese Uebuntf wurde folgende Annahme ausgegeben:
„Einem Bombenflugzeug-Geschwader, von dem einige Bomber die Abwehrkette durchbrochen hatten, gelang es, das Schlachthofgelände der Stadt Gießen, mit Brand- und Gasbomben zu belegen. Durch sofortige Meldung an die zuständige Luftschutz- Revierwache wurde ein Löschzug der Feuerwehr an die Unglücksstätte entsandt, der bet Eintreffen sich einem Großbrand gegenüber sah. Da die Telephonleitung zerstört war, wurde ein Meldegänger entsandt, der den zweiten Löschzug mit der Kreismotorspritze alarmieren soll um diesen schnellstens zum Einsatz für den bereits ausgedehnten Brand zu bringen.
Löschzug I hat die Aufgabe, das Feuer des Schlachthausturmes zu bekämpfen, während Löschzug II die nach Osten und Westen sich hinziehenden Gebäude, die ebenfalls z T. in Flammen stehen, in Angriff zu nehmen hat. Da festgestellt ist, daß Gasbomben geworfen wurden, sind zunächst die Gasspürer vorauszuschicken, die erkunden sollen, um welches Gas es sich handelt. Es ist Aufgabe der Löschzüge, nicht erst zu warten, bis die Gaszone entgiftet ist, sondern auf ihre Art schnellstens die Bekämpfung des Feuers aufzunehmen, um nicht kostbare Zeit, die den Brand noch weiter sich ausbreiten läßt, in der angegebenen Weise vorzutragen."
Die Uebung wurde von den geschulten Mannschaften rasch und einwandfrei durchgeführt und ließ erkennen, daß die Kursusteilnehmer das in den theoretischen Stunden Gelernte praktisch sofort auszuwerten vermögen.
Abschlußprüfungen an der Oeffentlichen Handelslehranstalt Gießen.
Nachdem in der Vorwoche die schriftlichen Prüfungen stattgefunden haben, fanden an den drei letzten Tagen der vergangenen Woche die mündlichen Prüfungen an den drei Abgangsklassen statt. In der Höheren Handelsschule unterzogen sich 27 Schüler und Schülerinnen der Prüfung. Die beiden übrigen Oberklassen umfaßten im ganzen 52 Schüler und Schülerinnen. In allen drei Klassen haben sämtliche Prüflinge bestanden. Durch das Abschlußzeugnis der Höheren Handelsschule wird die Prima- Reife für Wirtschaftsschulen verliehen. Die Handelsoberklassen schließen mit der Mittleren Reife. Als Regierungsvertreter würbe die Mittlere Reifeprüfung von Schulrat «Stierte (Darmstadt) und dem Referenten Direktor Lauer (Mainz) abgenommen. In der Höheren Handelsschule war der Leiter der Anstalt Vorsitzender der Prüfungskommission. Don der Deutschen Arbeitsfront nahm der Kreisberufs, walter Wertes an einer der Prüfungen teil. Von der Industrie- und Handelskammer war Herr Schuchard entsandt. Schulrat S t i e r I e bestellte eine der Abgangsklassen für den Nachmittag, um seine ganz besondere Anerkennung für die hervorragenden Leistungen der Klasse und einzelner Schüler und Schülerinnen auszusprechen.
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** E i n gefährlicher Hundebiß. Vor einigen Tagen wurde der Ferdinand Mar sch eck, Schillerstraße 9 wohnhaft, von einem Hund gebissen. Am Samstag trat eine plötzliche Verschlimmerung der Wunde ein, so daß die'Ueberführung des Be- dauerswerten nach der Chirurgischen Klinik erforderlich wurde.
** Verhängnisvolles Kinderspiel mit der Schußwaffe. Ein 14 Jahre alter Schüler in der Walltorstraße spielte am Freitag mit einem Revolver, wobei sich ein Schuh entlud, der dem Jungen in den Leib drang. Die Sanitätskolonne vom Roten Kreuz mußte den Buben nach der Chirurgischen Klinik zur weiteren Behandlung überführen. Sein Befinden hat sich mittlerweile erfreulicherweise gebessert.
** Wiedersehensfeier der 9. Kompanie des Hess. Leib-Garde-Jnfanterie- Regiments 115. Die 9. Kompanie des ehemaligen hessischen Leibgarde-Jnfanterie-Regiments 115 begeht Anfang September in der alten Garnison Darmstadt die Feier ihres ersten Wiedersehens. Ein Arbeitsausschuß aus Darmstädter Kameraden ist gebildet, und es soll versucht werden, möglichst alle Kameraden, die im Frieden ober Kriege der Kompanie angehört haben, zu dieser Feier einzuladen. An alle in Oberhessen und darüber hinaus wohnenden Kameraden ergeht der Ruf, ihre Anschrift an die ehemalige 9. Kompanie Leibgarde-Jnfanterie-Regiments Darmstadt, Am Hopfengarten 19, einzufenden. Es wird ihnen dann Näheres über die vorgesehene Zusammenkunft mitgeteilt werden. Auch werden die Kameraden gebeten, soweit sie im Besitze von An- schriften der Kameraden sind, diese alsbald an die vorgenannte Stelle mitzuteilen.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung '
3. $. Sie können von Ihrem Nachbarn verlangen, daß er an seinem Dach einen Kandel anbringt, der das Abfließen des Regenwaffers in Ihren Garten verhindert. Ihr Nachbar als Eigentümer des Grundstücks ist verpflichtet, dafür zu sorgen, daß das Traufenwasser auf fein eigenes Grundstück abfließt.
Kundgebung des ASK. des Kreises Gießen.
Der NS.-Lehrerbund des Kreises Gießen veranstaltete am Samstagnachmittag in der Turnhalle der neuen Pestalozzischule zu Gießen eine Kundgebung aum 29. März. Ein Vorspiel des Spielmannszuges des Jungvolkes und ein Vorspruch eines Junglehrers boten den Auftakt. Von gemeinsam gesungenen Liedern eingeführt und beschlossen gab Kreisschulrat N e b e l i n g Aussprüche des Führers wieder, welche die Forderungen nach gleichem Lebensrecht, gleicher Freiheit und nach der Ehre der Nation, sowie die Betonung der Friedensliebe zum Gegenstand hatten. Marschweisen vom Spielmannszug beendeten den ersten Teil der Kundgebung. Hierauf hielt
Kreisschulrat Rebelmg
eine Ansprache, in der er u. a. sagte: Der Erzieher- stand ist der Garant der deutschen Zukunft. Wie der Erzieher vor seiner Schule bestehen kann und das Geschehen in den jungen Herzen lebendig zu machen versteht, so werden bje Früchte sein. Der Grunbsatz, baß bie Schule nichts mit Politik zu tun habe, hatte früher seine Berechtigung, weil man ben Begriff Politik nicht klar erkannt hatte, einen Streit um Interessen führte unb niemanb an bas Ganze bachte. Jetzt aber hat bas Volk eine einheitliche Ausrichtung unb eine einheitliche politische Jbee, bie barum nichts ausnehmen kann, roeber Wirtschaft, noch Kunst, noch bie Schule.
Die Schule ist eingeschlossen in das politische Geschehen unb ein kleines Rad im großen Ge-
Ueber biefe Aufgaben hinaus wirb ber Erzieher aber noch beansprucht von ber Gemeinschaft, von ben einzelnen Volksgenossen, bie sich infolge ihrer Berufstätigkeit kein eigenes politisches Bilb formen können, ober benen sonstige Voraussetzungen fehlen. Das war in ber Kampfzeit viel schwerer als heute, weil bamals nur an ben Glauben unb bas Vertrauen ber Menschen appelliert werben konnte unb bie entscheibenben Taten noch fehlten. Jetzt kann er auf bie Taten verweisen, bie überzeugenb wirken. Entscheibungs- schlachten waren u. a. ber 1. Mai, ber Tag ber Arbeit, an bem ber Arbeiter als ein abgesplitteter Volksteil roieber eingegliedert würbe in bie Volksgemeinschaft. Mit bem Tag bes Bauern würbe bie Volksgemeinschaft geschlossen. Durch bas W H W. würbe uns klar gemacht, baß Wohlstanb abhängig ist von ber Arbeit bes anberen unb barum alle Volksgenossen gemeinsam gegen Not unb Elenb anzukämpfen haben.
Der Rebner verwies sodann auf die Außenpolitik des Führers, wobei er ben Austritt aus bem Völkerbunb, ben Vertrag mit P o- l e n unb bie Rückkehr ber Saargebietes zum beutfchen Mutterlanbe besonbers her- oorhob. Dann lenkte er bie Aufmerksamkeit auf bie Wiebereinführung ber allgemeinen Wehrpflicht und die damit wiedererlangte deutsche Wehrhoheit, ferner erwähnte er das deutsch-englische Flottenabkommen. Dann sagte ber Rebner u. a. weiter:
Deutscher Arbeiter! Du lebst im sozialsten Staate Europas. Dafür danke Äfrolffiitter
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friebe, das von einer Stelle gelenkt unb geleitet wirb. Darum muß die Schule eine politische Schule sein, und alles, was darin getan wird, muß erfüllt fein von ber inneren Haltung, die
ber Erzieher in bie Schule hineinbringt.
Die Schule ist bie Voraussetzung für alles weitere Leben, sei es in Wirtschaft, Jnbustrie, Bauerntum, unb barum ist sie ein dienenbes Glieb im Volksleben. Sie muß beshalb eine politische Schule sein, aber babei besteht keine Gefahr, baß biese Politik ben Charakter oerbirbt unb bas Leben nachteilig beeinflußt, weil biese Politik eben bas Augenmerk auf bie Volksgemeinschaft richtet, auf bie Binbungen unb Verpflichtungen bes einzelnen an sein Volkstum. Die Folgerung baraus muß fein, baß ber Erzieher ein politischer Mann ist, ber weiß, was es mit Politik auf sich hat. Die Erklärung hierfür finben wir beim Führer selbst, ber, seitoem er sein schweres Amt übernommen hat, Tag unb Nacht nichts anberes kennt, als für biefes Volk zu sorgen, es zur Gemeinschaft zu formen unb baburch stark zu machen gegen alle Einflüsse von außen
Die Sorge für bas Volk ist Politik. Der Erzieher ist bann ein politischer Mensch, wenn er feinen Posten ganz ausfüllt als Gefolgsmann ber nationalsozialistischen Weltanschauung und wenn er erfüllt ist von Verantwortung gegen Staat und Volk. Nur dann wird er der Jugend Vorbild sein, und sie wird an feiner Persönlichkeit hinaufschauen und sich vornehmen, so zu werden, wie ihr Lehrer. Die Welle unserer Zeit schlägt an das Schulhaus und fordert eine Gemeinschaft der Jugend und der Erzieher.
All diesen großen Entscheidungen des Führers folgte nun der bedeutungsvolle Schritt zur Wiedergewinnung der vollen Souveränität über das deutsche Reichsgebiet und die Forderung der vollen Gleichberechtigung. Dieser Schritt war notwendig in dem Augenblick, als Frankreich mit der Sowjetunion ein Militärbündnis abschloß, das einen Vertrag mit der staatlichen Vertretung des Bolschewismus darstellt, also mit einer Gewalt, die nichts anderes als die Weltrevolution will.
Damit ist Frankreich nicht mehr selbständig, sondern es hat sich einer größeren Macht unterworfen. Durch diesen Vertrag kann es nicht mehr seine Kraft gegen den Kommunismus im eigenen Lande anwenden, weil nicht mehr fein Wille, sondern der Moskaus entscheidet. Selbst wenn Frankreich Frieden haben will, kann es nicht mehr selbst entscheiden-, denn die Sowjet-Internationale arbeitet gegen den Frieden. Deutschland, das den Kommunismus glücklich über- wunden hat, ist nicht willens, sich der kommunistischen Gefahr von Frankreich her, auszusetzen. Deshalb mußte gehandelt werden, bevor es zu spät war.
Daß der Führer — und der Führer ist Deutschland — F r i e d e n s a b s i ch t e n hat, hat er vielfach bewiesen. Mit seinem erneuten Angebot hat er zum ersten Male im Verlauf der Weltgeschichte den Versuch unternommen, Haß nicht mit haß, Gewalt nicht mit Gewalt zu beantworten, sondern mit Gedanken der Vernunft Ordnung und Frieden zu schaffen. Die Welt soll wissen, daß das deutsche Volk geschlossen hinter dem Führer
stehl. Die Vemunfl sagt dem deutschen Volke — und es ist dem Führer dankbar, daß er es dies erkennen lieh — daß Friede mit Frankreich geschlossen werden muh. Schlägt Frankreich in die Friedenshand des Führers ein, dann ist ein Wendepunkt im Weltgeschehen eingetreten.
Darum wirb bas Volk geschlossen hinter bem Führer stehen unb aller Welt laut unb einbeutig zu erkennen geben, baß Deutschland» wieder ein einheitlicher Block unb Abolf Hitler unb bas beut« s ch e Volk eins finbl
Stürmischer Beifall bankte bem Rebner, ber bann in üblicher Weise bie Kunbgebung schloß.
G. A.-Spori.
Irühjahrswaldlauf des Sportkreises Gießen.
Der Frühjahrswalblauf für ben Sportkreis Gießen (umfaffenb bie politischen Kreise Gießen, Wetzlar, Dillkreis unb Alsfelb) finbet am Sonntag, 5. April 1936, statt. Er wirb in brei Gruppen ausgetragen, nämlich für:
Gruppe Gießen-Wetzlar in Lollar (Ausrichter: Turnverein von 1883), Start: 14 Uhr.
Gruppe Dill in Dillenburg (Ausrichter: Reichsbahn-Turn- unb Sportverein).
Gruppe Alsfelb in Alsfeld (Ausrichter: Sportverein von 1906), Start: 13 Uhr.
Für sämtliche Gruppen ergeht folgende Ausschreibung:
Aktive: Klasse für Langstreckler: 5 Kilometer; Klasse für Lanbvereine unb für Anfänger 3 Kilometer; Klasse für Mittelstreckler: 2 Kilometer; Klasse für Alte Herren 2 Kilometer.
Jugenb: Klasse A (Jahrgang 1918/19): 2 Kilometer; Klasse B (Jahrgang 1920/21): 1,5 Kilometer; Klasse C (Jahrgang 1922/23): 1 Kilometer; Klasse D (Jahrgang 1924 unb jünger): 1 Kilometer.
Außer Einzelwertung erfolgt in allen Klaffen auch Mannschaftswertung. Je drei Mann bilden eine Mannschaft. Ein vierter Läufer kann als Ersatzmann gemeldet werden. Alle Meldungen gehen zunächst, und zwar bis spätestens 1. April 1936, an Kreisfachamtsleiter Gg. Richtberg, Gießen, Mühlftraße 32, unter gleichzeitiger Beifügung von 0,20 Mark Startgelb pro Einzelmelbung unb Staffel. Die Jugenblichen finb startgelbfrei.
Verbandsspiele in der Bezirksklaffe.
Niedergirmes — Frohnhausen 2:1.
Bissenberg — Dillenburg 1:1.
Nach biegen Ergebnissen hat bie Tabelle folgenben Stanb:
Verein
Spiele
Gew.
Unentsch. Verl.
Pkte.
Naunheim
18
13
3
2
29: 7
SV. Wetzlar
18
11
3
4
25:11
Bissenberg
18
10
3
5
23:13
VfB.-R. Gießen
18
8
3
7
19:17
Frohnhausen
18
8
1
9
17:19
Sinn
18
8
1
9
17:19
1900 Gießen
18
4
9
5
17:19
Dillenburg
18
5
3
10
13:23
W.-Steinberg
18
5
2
11
12:24
Niebergirmes
18
3
2
13
8:28
Nach bem Unentschieben in Bissenberg finb bie Teutonen unb bie Niebergirmeser zum Abstieg verurteilt.
Aufstiegspiele zur Vezirksklasse.
Burg — Aßlar 1:0; Sportfreunde Wetzlar — Lollar 0:4. Der Sieg von Burg bedeutet keine Ueberraschung. Eine Ueberraschung ist ber einroanbfreie Erfolg ber Lollarer.
VfB.-Reichsbahn Gießen.
3G.-SV. Frankfurt mit 4:2 geschlagen.
Die Gäste haben in jeder Beziehung bas gehalten, was man sich von ihnen versprochen hatte. Die Gießener zeigten endlich einmal roieber, baß sie auch ohne großem Körpereinsatz spielen können. In technischer Hinsicht ließ die Mannschaft keine Wünsche offen. Der Sturm zeigte Schußfreudigkeit. Die Gießener stellten: Balser; Lehrmund, Leut- Heuser II; Hauptfeld, Knauß, Feuster; L. Schmidt, Fehling, Wlodareck, Heß, Szponick.
Das Spiel begann insofern mit einer lieber« raschung, als bereits in ber vierten Spielminute Fehling mit unhaltbarem Schuß feiner Mannschaft die Führung brachte. Schon kurze Zeit später konnte berfelbe Spieler, von Wlodareck fteigespielt, auf 2:0 erhöhen. Weiter blieben bie Gießener im Angriff. Wlodareck erhöhte auf 3:0. Jetzt erst kamen die Gäste richtig ins Spiel, und Balser hielt einen Schuß bes Halbrechten glänzenb. Eine gute Torgelegenheit vergab ihr Rechtsaußen, bann roar Halbzeit.
Nach Wieberbeginn waren bie Gäste dauernd leicht feldüberlegen. Eine Flanke des Rechtsaußen der Gäste, ber Halblinke schoß an die Latte unb ber abfpringenbe Ball sprang von der Hand Balsers ins eigene Tor. Zwei Minuten später schoß derselbe Spieler wuchtig auf bas Tor, den von Balser abfpringenbe Ball schoß ber Mittelstürmer geistesgegenwärtig ein. Dann überlief Szponick feinen Läufer, flankte unb roieber roar es Fehling, ber auf 4:2 erhöhte. Mehrere Ecken auf jeber Seite führten zu keinen Erfolgen. Schiedsrichter Keller aus Naunheim leitete zur Zufriedenheit.
VfV. R. 2. — SV. 05 Wetzlar 2:2 (1:0).
Zwei gleichwertige Mannschaften kämpften in diesem Spiel um den Sieg. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf, wenn auch' bas Ausgleichstor ber Gäste vermeibbar roar. Beide Mannschaften spielten sehr anstänbig.
DfB.-R. 3. — SV. 05 Wetzlar 3. 5:3 (3:0).
Hier waren bie Gießener ben Gästen sowohl an Technik als auch im Spielaufbau überlegen. Eine Schwöcheperiobe ber Gießener Mannschaft in ber zweiten Halbzeit nutzten bie Wetzlarer geschickt aus unb konnten in biefer Zeitspanne ihre brei Gegentore erzielen.
3ugenbfuhball.
Die 1. Jugend konnte auf ihrem Wege zur Kreismeisterschaft auch in Robheim mit 2:0 Toren sich siegreich behaupten.
Die 2. Jugenb ber Platzbesitzer roar ber gleichen bes Lokalgegners vom Trieb um eine Klasse überlegen. Die 1900er enttäuschten. VfB.°R. siegte mit 7:1 Toren.
Zu Chlorodont darf man getrost "Vertrauen haben !


