Ausgabe 
23.3.1936
 
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jedoch sind noch einige Teilnehmerplätze zu ver­geben, Die Gelegenheit zum Besuch eines solchen Lehrganges dürfte aller Voraussicht nach in Gie­ßen so schnell nicht wieder gegeben sein. Deshalb mögen alle Interessenten die notwendigr- Anmel­dung umgehend bei der Deutschen Arbeitsfront, Abteilung für Arbeitsführung und Berufser­ziehung, Schanzenstraße 18, Zimmer 5, 2. Stock, abgeben.

Lustschutzlehrgang für Feuerwehrkommandanten.

Ende voriger Woche fand im Studenten-Kame- radschaftshaus in Gießen der zweite Luft­schutzkursus für Kommandanten der Freiwilligen und der Pflichtfeuer­wehren des Kreises Gießen statt. An dem Kursus nahmen 38 Feuerwehrkameraden teil, die mit großer Aufmerksamkeit den Vorträgen und praktischen Vorführungen folgten. Der Kursus war diesmal über einen Zeitraum von vier Tagen aus­gedehnt.

Im Rahmen des. Luftschutzkursus wurde bereits am Donnerstag eine großangelegte Ent gif- tungs-Uebung durchgeführt. Am Samstag­vormittag beschloß eine weitere Uebung den Kursus, die insbesondere die Lösung einer Brandauf- g a b e vorsah. Für diese Uebuntf wurde folgende Annahme ausgegeben:

Einem Bombenflugzeug-Geschwader, von dem einige Bomber die Abwehrkette durchbrochen hatten, gelang es, das Schlachthofgelände der Stadt Gießen, mit Brand- und Gasbomben zu belegen. Durch sofortige Meldung an die zuständige Luftschutz- Revierwache wurde ein Löschzug der Feuerwehr an die Unglücksstätte entsandt, der bet Eintreffen sich einem Großbrand gegenüber sah. Da die Telephon­leitung zerstört war, wurde ein Meldegänger ent­sandt, der den zweiten Löschzug mit der Kreismo­torspritze alarmieren soll um diesen schnellstens zum Einsatz für den bereits ausgedehnten Brand zu bringen.

Löschzug I hat die Aufgabe, das Feuer des Schlachthausturmes zu bekämpfen, während Lösch­zug II die nach Osten und Westen sich hinziehen­den Gebäude, die ebenfalls z T. in Flammen stehen, in Angriff zu nehmen hat. Da festgestellt ist, daß Gasbomben geworfen wurden, sind zunächst die Gasspürer vorauszuschicken, die erkunden sollen, um welches Gas es sich handelt. Es ist Aufgabe der Löschzüge, nicht erst zu warten, bis die Gaszone entgiftet ist, sondern auf ihre Art schnellstens die Bekämpfung des Feuers aufzunehmen, um nicht kostbare Zeit, die den Brand noch weiter sich aus­breiten läßt, in der angegebenen Weise vorzu­tragen."

Die Uebung wurde von den geschulten Mann­schaften rasch und einwandfrei durchgeführt und ließ erkennen, daß die Kursusteilnehmer das in den theoretischen Stunden Gelernte praktisch sofort auszuwerten vermögen.

Abschlußprüfungen an der Oeffentlichen Handelslehranstalt Gießen.

Nachdem in der Vorwoche die schriftlichen Prü­fungen stattgefunden haben, fanden an den drei letzten Tagen der vergangenen Woche die münd­lichen Prüfungen an den drei Abgangsklassen statt. In der Höheren Handelsschule unterzogen sich 27 Schüler und Schülerinnen der Prüfung. Die beiden übrigen Oberklassen umfaßten im ganzen 52 Schü­ler und Schülerinnen. In allen drei Klassen haben sämtliche Prüflinge bestanden. Durch das Abschluß­zeugnis der Höheren Handelsschule wird die Prima- Reife für Wirtschaftsschulen verliehen. Die Handels­oberklassen schließen mit der Mittleren Reife. Als Regierungsvertreter würbe die Mittlere Reifeprü­fung von Schulrat «Stierte (Darmstadt) und dem Referenten Direktor Lauer (Mainz) abgenommen. In der Höheren Handelsschule war der Leiter der Anstalt Vorsitzender der Prüfungskommission. Don der Deutschen Arbeitsfront nahm der Kreisberufs, walter Wertes an einer der Prüfungen teil. Von der Industrie- und Handelskammer war Herr Schuchard entsandt. Schulrat S t i e r I e bestellte eine der Abgangsklassen für den Nachmittag, um seine ganz besondere Anerkennung für die hervor­ragenden Leistungen der Klasse und einzelner Schü­ler und Schülerinnen auszusprechen.

*

** E i n gefährlicher Hundebiß. Vor einigen Tagen wurde der Ferdinand Mar sch eck, Schillerstraße 9 wohnhaft, von einem Hund gebissen. Am Samstag trat eine plötzliche Verschlimmerung der Wunde ein, so daß die'Ueberführung des Be- dauerswerten nach der Chirurgischen Klinik erforder­lich wurde.

** Verhängnisvolles Kinderspiel mit der Schußwaffe. Ein 14 Jahre alter Schüler in der Walltorstraße spielte am Freitag mit einem Revolver, wobei sich ein Schuh entlud, der dem Jungen in den Leib drang. Die Sanitätskolonne vom Roten Kreuz mußte den Buben nach der Chi­rurgischen Klinik zur weiteren Behandlung über­führen. Sein Befinden hat sich mittlerweile erfreu­licherweise gebessert.

** Wiedersehensfeier der 9. Kompa­nie des Hess. Leib-Garde-Jnfanterie- Regiments 115. Die 9. Kompanie des ehemali­gen hessischen Leibgarde-Jnfanterie-Regiments 115 begeht Anfang September in der alten Garnison Darmstadt die Feier ihres ersten Wiedersehens. Ein Arbeitsausschuß aus Darmstädter Kameraden ist ge­bildet, und es soll versucht werden, möglichst alle Ka­meraden, die im Frieden ober Kriege der Kompanie angehört haben, zu dieser Feier einzuladen. An alle in Oberhessen und darüber hinaus wohnenden Ka­meraden ergeht der Ruf, ihre Anschrift an die ehe­malige 9. Kompanie Leibgarde-Jnfanterie-Regiments Darmstadt, Am Hopfengarten 19, einzufenden. Es wird ihnen dann Näheres über die vorgesehene Zu­sammenkunft mitgeteilt werden. Auch werden die Kameraden gebeten, soweit sie im Besitze von An- schriften der Kameraden sind, diese alsbald an die vorgenannte Stelle mitzuteilen.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung '

3. $. Sie können von Ihrem Nachbarn verlangen, daß er an seinem Dach einen Kandel anbringt, der das Abfließen des Regenwaffers in Ihren Garten verhindert. Ihr Nachbar als Eigentümer des Grund­stücks ist verpflichtet, dafür zu sorgen, daß das Trau­fenwasser auf fein eigenes Grundstück abfließt.

Kundgebung des ASK. des Kreises Gießen.

Der NS.-Lehrerbund des Kreises Gießen veran­staltete am Samstagnachmittag in der Turnhalle der neuen Pestalozzischule zu Gießen eine Kundgebung aum 29. März. Ein Vorspiel des Spielmannszuges des Jungvolkes und ein Vorspruch eines Jungleh­rers boten den Auftakt. Von gemeinsam gesungenen Liedern eingeführt und beschlossen gab Kreisschul­rat N e b e l i n g Aussprüche des Führers wieder, welche die Forderungen nach gleichem Lebensrecht, gleicher Freiheit und nach der Ehre der Nation, sowie die Betonung der Friedensliebe zum Gegen­stand hatten. Marschweisen vom Spielmannszug beendeten den ersten Teil der Kundgebung. Hier­auf hielt

Kreisschulrat Rebelmg

eine Ansprache, in der er u. a. sagte: Der Erzieher- stand ist der Garant der deutschen Zukunft. Wie der Erzieher vor seiner Schule bestehen kann und das Geschehen in den jungen Herzen lebendig zu machen versteht, so werden bje Früchte sein. Der Grunbsatz, baß bie Schule nichts mit Politik zu tun habe, hatte früher seine Berechtigung, weil man ben Begriff Politik nicht klar erkannt hatte, einen Streit um Interessen führte unb niemanb an bas Ganze bachte. Jetzt aber hat bas Volk eine einheit­liche Ausrichtung unb eine einheitliche politische Jbee, bie barum nichts ausnehmen kann, roeber Wirtschaft, noch Kunst, noch bie Schule.

Die Schule ist eingeschlossen in das politische Geschehen unb ein kleines Rad im großen Ge-

Ueber biefe Aufgaben hinaus wirb ber Erzieher aber noch beansprucht von ber Gemeinschaft, von ben einzelnen Volksgenossen, bie sich infolge ihrer Berufstätigkeit kein eigenes politisches Bilb formen können, ober benen sonstige Voraus­setzungen fehlen. Das war in ber Kampfzeit viel schwerer als heute, weil bamals nur an ben Glau­ben unb bas Vertrauen ber Menschen appelliert werben konnte unb bie entscheibenben Taten noch fehlten. Jetzt kann er auf bie Taten ver­weisen, bie überzeugenb wirken. Entscheibungs- schlachten waren u. a. ber 1. Mai, ber Tag ber Arbeit, an bem ber Arbeiter als ein abgesplitteter Volksteil roieber eingegliedert würbe in bie Volks­gemeinschaft. Mit bem Tag bes Bauern würbe bie Volksgemeinschaft geschlossen. Durch bas W H W. würbe uns klar gemacht, baß Wohlstanb abhängig ist von ber Arbeit bes anberen unb barum alle Volksgenossen gemeinsam gegen Not unb Elenb anzukämpfen haben.

Der Rebner verwies sodann auf die Außenpoli­tik des Führers, wobei er ben Austritt aus bem Völkerbunb, ben Vertrag mit P o- l e n unb bie Rückkehr ber Saargebietes zum beutfchen Mutterlanbe besonbers her- oorhob. Dann lenkte er bie Aufmerksamkeit auf bie Wiebereinführung ber allgemeinen Wehrpflicht und die damit wiedererlangte deutsche Wehrhoheit, ferner erwähnte er das deutsch-englische Flottenabkom­men. Dann sagte ber Rebner u. a. weiter:

Deutscher Arbeiter! Du lebst im sozialsten Staate Europas. Dafür danke Äfrolffiitter

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friebe, das von einer Stelle gelenkt unb geleitet wirb. Darum muß die Schule eine politische Schule sein, und alles, was darin getan wird, muß erfüllt fein von ber inneren Haltung, die

ber Erzieher in bie Schule hineinbringt.

Die Schule ist bie Voraussetzung für alles weitere Leben, sei es in Wirtschaft, Jnbustrie, Bauerntum, unb barum ist sie ein dienenbes Glieb im Volks­leben. Sie muß beshalb eine politische Schule sein, aber babei besteht keine Gefahr, baß biese Politik ben Charakter oerbirbt unb bas Leben nachteilig beeinflußt, weil biese Politik eben bas Augenmerk auf bie Volksgemeinschaft richtet, auf bie Binbungen unb Verpflichtungen bes einzelnen an sein Volkstum. Die Folgerung baraus muß fein, baß ber Erzieher ein politischer Mann ist, ber weiß, was es mit Politik auf sich hat. Die Erklärung hier­für finben wir beim Führer selbst, ber, seitoem er sein schweres Amt übernommen hat, Tag unb Nacht nichts anberes kennt, als für biefes Volk zu sorgen, es zur Gemeinschaft zu formen unb baburch stark zu machen gegen alle Einflüsse von außen

Die Sorge für bas Volk ist Politik. Der Er­zieher ist bann ein politischer Mensch, wenn er feinen Posten ganz ausfüllt als Gefolgsmann ber nationalsozialistischen Weltanschauung und wenn er erfüllt ist von Verantwortung gegen Staat und Volk. Nur dann wird er der Jugend Vorbild sein, und sie wird an feiner Persön­lichkeit hinaufschauen und sich vornehmen, so zu werden, wie ihr Lehrer. Die Welle unserer Zeit schlägt an das Schulhaus und fordert eine Gemeinschaft der Jugend und der Erzieher.

All diesen großen Entscheidungen des Führers folgte nun der bedeutungsvolle Schritt zur Wie­dergewinnung der vollen Souveränität über das deutsche Reichsgebiet und die Forderung der vollen Gleichberechtigung. Dieser Schritt war notwendig in dem Augenblick, als Frankreich mit der Sowjetunion ein Militärbündnis ab­schloß, das einen Vertrag mit der staatlichen Vertretung des Bolschewismus darstellt, also mit einer Gewalt, die nichts anderes als die Weltrevolution will.

Damit ist Frankreich nicht mehr selbständig, son­dern es hat sich einer größeren Macht unterworfen. Durch diesen Vertrag kann es nicht mehr seine Kraft gegen den Kommunismus im eigenen Lande anwenden, weil nicht mehr fein Wille, sondern der Moskaus entscheidet. Selbst wenn Frankreich Frieden haben will, kann es nicht mehr selbst ent­scheiden-, denn die Sowjet-Internatio­nale arbeitet gegen den Frieden. Deutschland, das den Kommunismus glücklich über- wunden hat, ist nicht willens, sich der kommunisti­schen Gefahr von Frankreich her, auszusetzen. Des­halb mußte gehandelt werden, bevor es zu spät war.

Daß der Führer und der Führer ist Deutschland F r i e d e n s a b s i ch t e n hat, hat er vielfach bewiesen. Mit seinem er­neuten Angebot hat er zum ersten Male im Verlauf der Weltgeschichte den Versuch unter­nommen, Haß nicht mit haß, Gewalt nicht mit Gewalt zu beantworten, sondern mit Gedanken der Vernunft Ordnung und Frieden zu schaffen. Die Welt soll wissen, daß das deutsche Volk geschlossen hinter dem Führer

stehl. Die Vemunfl sagt dem deutschen Volke und es ist dem Führer dankbar, daß er es dies erkennen lieh daß Friede mit Frankreich geschlossen werden muh. Schlägt Frankreich in die Friedenshand des Führers ein, dann ist ein Wendepunkt im Weltgeschehen eingetreten.

Darum wirb bas Volk geschlossen hinter bem Füh­rer stehen unb aller Welt laut unb einbeutig zu er­kennen geben, baß Deutschland» wieder ein einheit­licher Block unb Abolf Hitler unb bas beut« s ch e Volk eins finbl

Stürmischer Beifall bankte bem Rebner, ber bann in üblicher Weise bie Kunbgebung schloß.

G. A.-Spori.

Irühjahrswaldlauf des Sportkreises Gießen.

Der Frühjahrswalblauf für ben Sportkreis Gie­ßen (umfaffenb bie politischen Kreise Gießen, Wetz­lar, Dillkreis unb Alsfelb) finbet am Sonntag, 5. April 1936, statt. Er wirb in brei Gruppen aus­getragen, nämlich für:

Gruppe Gießen-Wetzlar in Lollar (Ausrichter: Turnverein von 1883), Start: 14 Uhr.

Gruppe Dill in Dillenburg (Ausrichter: Reichsbahn-Turn- unb Sportverein).

Gruppe Alsfelb in Alsfeld (Ausrichter: Sportverein von 1906), Start: 13 Uhr.

Für sämtliche Gruppen ergeht folgende Aus­schreibung:

Aktive: Klasse für Langstreckler: 5 Kilometer; Klasse für Lanbvereine unb für Anfänger 3 Kilo­meter; Klasse für Mittelstreckler: 2 Kilometer; Klasse für Alte Herren 2 Kilometer.

Jugenb: Klasse A (Jahrgang 1918/19): 2 Kilo­meter; Klasse B (Jahrgang 1920/21): 1,5 Kilometer; Klasse C (Jahrgang 1922/23): 1 Kilometer; Klasse D (Jahrgang 1924 unb jünger): 1 Kilometer.

Außer Einzelwertung erfolgt in allen Klaffen auch Mannschaftswertung. Je drei Mann bilden eine Mannschaft. Ein vierter Läufer kann als Er­satzmann gemeldet werden. Alle Meldungen gehen zunächst, und zwar bis spätestens 1. April 1936, an Kreisfachamtsleiter Gg. Richtberg, Gießen, Mühlftraße 32, unter gleichzeitiger Beifügung von 0,20 Mark Startgelb pro Einzelmelbung unb Staf­fel. Die Jugenblichen finb startgelbfrei.

Verbandsspiele in der Bezirksklaffe.

Niedergirmes Frohnhausen 2:1.

Bissenberg Dillenburg 1:1.

Nach biegen Ergebnissen hat bie Tabelle folgenben Stanb:

Verein

Spiele

Gew.

Unentsch. Verl.

Pkte.

Naunheim

18

13

3

2

29: 7

SV. Wetzlar

18

11

3

4

25:11

Bissenberg

18

10

3

5

23:13

VfB.-R. Gießen

18

8

3

7

19:17

Frohnhausen

18

8

1

9

17:19

Sinn

18

8

1

9

17:19

1900 Gießen

18

4

9

5

17:19

Dillenburg

18

5

3

10

13:23

W.-Steinberg

18

5

2

11

12:24

Niebergirmes

18

3

2

13

8:28

Nach bem Unentschieben in Bissenberg finb bie Teutonen unb bie Niebergirmeser zum Abstieg ver­urteilt.

Aufstiegspiele zur Vezirksklasse.

Burg Aßlar 1:0; Sportfreunde Wetzlar Lollar 0:4. Der Sieg von Burg bedeutet keine Ueberraschung. Eine Ueberraschung ist ber einroanbfreie Erfolg ber Lollarer.

VfB.-Reichsbahn Gießen.

3G.-SV. Frankfurt mit 4:2 geschlagen.

Die Gäste haben in jeder Beziehung bas gehalten, was man sich von ihnen versprochen hatte. Die Gießener zeigten endlich einmal roieber, baß sie auch ohne großem Körpereinsatz spielen können. In technischer Hinsicht ließ die Mannschaft keine Wünsche offen. Der Sturm zeigte Schußfreudigkeit. Die Gießener stellten: Balser; Lehrmund, Leut- Heuser II; Hauptfeld, Knauß, Feuster; L. Schmidt, Fehling, Wlodareck, Heß, Szponick.

Das Spiel begann insofern mit einer lieber« raschung, als bereits in ber vierten Spielminute Fehling mit unhaltbarem Schuß feiner Mann­schaft die Führung brachte. Schon kurze Zeit später konnte berfelbe Spieler, von Wlodareck fteigespielt, auf 2:0 erhöhen. Weiter blieben bie Gießener im Angriff. Wlodareck erhöhte auf 3:0. Jetzt erst kamen die Gäste richtig ins Spiel, und Balser hielt einen Schuß bes Halbrechten glänzenb. Eine gute Tor­gelegenheit vergab ihr Rechtsaußen, bann roar Halbzeit.

Nach Wieberbeginn waren bie Gäste dauernd leicht feldüberlegen. Eine Flanke des Rechtsaußen der Gäste, ber Halblinke schoß an die Latte unb ber abfpringenbe Ball sprang von der Hand Balsers ins eigene Tor. Zwei Minuten später schoß der­selbe Spieler wuchtig auf bas Tor, den von Balser abfpringenbe Ball schoß ber Mittelstürmer geistes­gegenwärtig ein. Dann überlief Szponick feinen Läufer, flankte unb roieber roar es Fehling, ber auf 4:2 erhöhte. Mehrere Ecken auf jeber Seite führten zu keinen Erfolgen. Schiedsrichter Keller aus Naunheim leitete zur Zufriedenheit.

VfV. R. 2. SV. 05 Wetzlar 2:2 (1:0).

Zwei gleichwertige Mannschaften kämpften in diesem Spiel um den Sieg. Das Ergebnis ent­spricht dem Spielverlauf, wenn auch' bas Aus­gleichstor ber Gäste vermeibbar roar. Beide Mann­schaften spielten sehr anstänbig.

DfB.-R. 3. SV. 05 Wetzlar 3. 5:3 (3:0).

Hier waren bie Gießener ben Gästen sowohl an Technik als auch im Spielaufbau überlegen. Eine Schwöcheperiobe ber Gießener Mannschaft in ber zweiten Halbzeit nutzten bie Wetzlarer geschickt aus unb konnten in biefer Zeitspanne ihre brei Gegentore erzielen.

3ugenbfuhball.

Die 1. Jugend konnte auf ihrem Wege zur Kreis­meisterschaft auch in Robheim mit 2:0 Toren sich siegreich behaupten.

Die 2. Jugenb ber Platzbesitzer roar ber gleichen bes Lokalgegners vom Trieb um eine Klasse über­legen. Die 1900er enttäuschten. VfB.°R. siegte mit 7:1 Toren.

Zu Chlorodont darf man getrost "Vertrauen haben !